Beiträge von kenny

    Hallo Johan,

    wie Ralf schon gesagt hat, die Tests von Salifert haben einen sehr guten Ruf. Recht verbreitet sind auch die von Tropic Marin. Von JBL verwende ich persönlich den Calzium und Magnesium Kombitest sowie den kH Test. Diese sind vielleicht nicht ganz so genau wie andere, dafür jedoch sehr schnell und einfach durchzuführen. Ich messe in unregelmäßigen Abständen mit dem Salifer Calzium bzw. Magnesium Test gegen, um zu bewerten wie weit das Ergebnis noch stimmt.

    Mit PO[t]4[/t] spricht Ralf einen wichtigen Punkt an, diesen Wert solltest du beim natürlichen Meerwasser mit einem guten Test nochmals prüfen. Mit welchem Meßverfahren hast du denn die Salinität bestimmt?

    Hallo,

    Calzium und Magnesium solltest du auf jeden Fall noch messen. Normalerweist ist Wasser direkt vom Meer das beste was es gibt. Es sei denn ihr habt große Überseehäufen oder Schwerindustrie dort die ihren Dreck verklappt.
    Es gibt dazu auch einige Threads hier "natürliches Meerwasser" etc. einfach mal suchen. Üblich ist wohl das Wasser zu holen, über Nacht in Fässern mit kleinem Sauerstoffstein zu lagern (damit Schwebstoffe sich setzen) und dann direkt zu verwenden. Da bei dir die Salinität recht hoch ist musst du das Wasser ggf. etwas verdünngen.
    Der Nitrit Test von JBL taugt übrigens nicht so richtig viel ... >0,3mg/l kann zuviel sein ist aber schon das feinste was er anzeigt soweit ich weiß ... Nitrit sollte nicht Nachweisbar sein, Calzium (nach der Verdünnung) 380 - 500mg/l und Magnesium (ebenfalls nach Verdünnung) 1200 - 1400mg/l

    Zitat

    Original von Stefan F.
    Hallo Tobias,

    bei der Berechnung des Lichtstromes Phi (in Lumen) spielt die sog. Helligkeitsempfindlichkeitsfunktion des menschlichen Auges eine Rolle siehe

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtstrom und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hellempfindlichkeit

    Das bedeutet Lumen ist ein Wert, der nach dem Helligkeitsempfinden unseres Auges gewichtet wird. Da unser Auge jedoch gerade die Energieärmere rote/gelbe Strahlung als hell empfindet und für die Energieärmere blaue Strahlung nicht so empfindlich ist erhält man insbesondere bei Leuchten die in der Aquaristik eingesetzt werden (zum blauen Wellenlängenbereich verschobenes Spektrum) ein falsches Bild.

    Daher lässt sich mit Lumen leider nicht direkt ermitteln wieviel der Energie, die ein Leuchtmittel verbraucht auch tatsächlich in Licht umgewandelt werden. Dieser Faktor dürfte bei fast allen HQI Lampen ähnlich sein. Trotzdem haben "blaue" Brenner einen geringeren Lichtstrom gemessen in Lumen. Es wird nicht berücksichtigt, dass die "blaue" Strahlung Energiereicher ist.

    Wie ich weiter vorne schonmal geschrieben habe. Dort (Links von Wikipedia) stehen auch die Gewichtungsfaktoren, es gibt wohl auch Unterschiedle Referenzpunkte: Sonnenlicht, Mondlicht.

    Lumen ist übrigens die Einheit und nicht die Meßgrößte. Lichtstrom ist die Meßgröße, die man in Lumen misst.

    Du sagst ja auch nicht die Watts einer Lampe sondern die Leistung (in Watt) oder die Wattstunden eines Verbrauchers sondern den Verbrauch in Wattstunden - nur so am Rande weil ich es oben falsch verwendet habe :smiling_face:

    Hallo Matthias,

    ich würde dir in dem Fall zu den 14.500K Brennern raten und als Röhren dazu entweder vier Actinic+ falls es etwas heller blau sein soll am Abend oder zwei Actinic+ und zwei Pure Actinic, falls es blau sein soll und dazu die Korallen richtig intensiv fluoreszieren sollen. Die Actinic+ sind die blauen Röhren wie man sie kennt. Die Pureactinic sind eher dunklere violette Röhren, die aber die Fluoreszenz der Korallen extrem herausstellen.
    Die 12.500K Brenner wirken auf viele Betrachter gelblich, die 14.500K machen ein strahlend weißes leicht bläuliches Licht, ähnlich wie die BLV 14.000K und ganz anders als z.B. die AquaConnect Performance 14.000K, die sehr bläulich sind.

    Hallo Marko,

    ein Heizer kostet nicht die Welt (20-25 Euro vielleicht?) und er heizt auch nicht permanent sondern nur für die Temperaturdifferenz. Wenn du gerne eine niedrige Temperatur fahren willst kannst du diesen ja auch auf 22°C fahren, aber das ist - wie Joe schreibt - schon die untere Grenze.
    Auch bei HQI Beleuchtung habe ich immer einen Heizer gehabt. Gerade wenn man z.B. mal lüftet und es ist draußen -15°C sinkt die Raumtemperatur doch und in einem Raum mit Aquarium lüftet man nunmal häufiger mal.

    Du musst bedenken, dass so ein Stabheizer sehr effizient ist, er dürfte das einzige technische Gerät sein im Aquarium, dass einen Wirkungsgrad von 100% hat :smiling_face:

    Hallo Artur,

    dies ist bei vielen (wenn nicht den meisten) Becken so. Angeblich soll es bei Zeolithbecken nicht so sein, dies kann ich jedoch nicht aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich noch nie eine Zeolithmethode gefahren habe (jedenfalls nicht für längere Zeit). Ich würde es daher als normal bezeichnen.

    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass 15mm bei 180cm freitragend nicht ausreicht. Ich hatte bei 160x70x60 eine 21mm Siebdruckplatte freitragend, die ich später vorne abstützen musste (hinten war sie auf voller Länge gelagert), weil sie sich zu sehr geboren hat.

    Wie sieht denn der geplante Unterbau aus? Ich würde dir empfehlen Hinten eine 21mm Siebdruckplatte, links und rechts eine 21mm Siebdruckplatte und vorne sowie in der Mitte eine 15cm breite 21mm Siebdruckplatte hochkant und seitlich in die Seitenwände eingelassen als Querträger, das sollte reichen.

    Die Temperaturen sind erstmal OK allerdings solltest du zur Sicherheit einen Heizstab bzw. besser zwei (zus. Sicherheit) installieren. Ich würde diese auf 24°C stellen. Die Heizen dann natürlich nur soviel wie sie müssen, also die 1 - 2°C die durch die restliche Technik nicht erreicht werden.

    Heizstäbe sind vergleichsweise billig und diese Investition sollte man seinen Tieren gönnen.

    Hallo,

    den Vergleich auf Reefkeeping sollte man auch kritisch betrachten. Sie haben die Solaris Leuchte dort mit einem 20.000K Brenner verglichen. Dieser wird von der LED Leuchte zwar klar deklassiert, er hat verglichen mit Tageslicht, 10.000K oder 14.000K Brennern allerdings auch eine vergleichsweise (sehr) geringe PAR bzw. PUR Strahlung.

    Die Aussage von Heinz, dass Sonnenlicht schädlich ist für das Aquarium kann man so auch nicht stehen lassen. Es gibt Leute die betreiben sehr erfolgreich Becken mit reinem Sonnenlicht. Julian Sprung ist einer davon genauso wie Charles Deelbeck am Waikiki Aquarium (hier allerdings ein offenes System) außerdem auch ein Aquarianer aus Portugal (darüber war jüngst ein Thread auf Reefcentral) und einige Leute deren Becken schon als Tank of the Month auf Reefkeeping vorgestellt wurden betreiben z.B. Ablegerbecken draußen auf dem Balkon (vor einiger Zeit ein Aquarianer aus Italien). Hier im Forum gibt es Stefan C. der sein Becken im Wintergarten stehen hat und ebenfalls zum großen Teil mit Sonnenlicht beleuchtet.

    Die Aussage, dass Sonnenlicht für ein Aquarium nicht förderlich ist, ist daher etwas zu pauschal wie ich finde.

    Die LED Beleuchtung ist sicherlich interessant und ich bin schon sehr gespannt auf einen Vergleich mit Brennern, wie sie in der Aquaristik weit verbreitet sind und nicht nur mit monochromatischen 20.000K Strahlern.

    Das mit dem breiteren Spektrum von LEDs halte ich auch für nicht haltbar. Bei Halogemetalldampflampen (MH oder - wenn sie von Osram kommen - HQI oder HIT etc.) erzeugen einen Lichtbogen, durch den verschiedene Gase im inneren angeregt werden zu leuchten. Die Mischung und auch die Lichtfarben kann man dabei durch die Zusammensetzung dieser Gase weitestgehend beeinflussen. Je mehr verschiedene Gase, desto ausgewogener das Spektrum.

    Bei LEDs ist man darauf angewiesen, aus wenigen verfügbaren Farben ein Spektrum zu mischen. An der Kurve der Spektralen Verteilung in dem Reefkeeping Artikel sieht man auch sehr schön wie die Solaris Leuchte Hauptsächlich um die 459nm ausstrahlt und in dem längerwelligen Bereich rechts davon im Prinzip gar nicht. Dies ist bei dem 20.000K Brenner nicht viel anders, bei "normalen" Brennern aber durchaus.

    Ich sehe allerdings auch die Möglichkeit in Zukunft evtl "fluoreszenz LEDs" zu erzeugen, die lediglich UV Licht emittieren und hierdurch ebenfalls Gase / Leuchtstoffe anregen. Also das Prinzip der Leuchtstoffröhre auf die Energieeffizientere LED zu übertragen. Soweit ich weiß gibt es sogar schon entsprechende Produkte von Osram allerdings mit einer Lichtfarbe die bisher nicht für die Aquaristik geeignet erscheint.

    Allerdings muss man der Solaris zu Gute halten, dass der Bereich um 458nm wohl für das Korallenwachstum wichtig ist. Es gibt jedoch noch andere "Peaks" im Spektrum, auf den Zooxanthellen besonders reagieren. Die kann man z.B. in diesem Artikel nachlesen.

    http://archiv.korallenriff.de/vortraege_beckum_04.html

    geschrieben von Jörg Kokott, einem Dipl. Biologen der sich speziell mit der Farbigkeit von Korallen beschäftigt. Dort findet man auch die Spektren einiger HQI Brenner wenn ich mich recht erinnere. Die Zooxanthellen sind übrigens auch recht anpassbar, genau wie die Korallen, so dass allgemeine Aussagen dazu welches Spektrum jetzt besser ist als das andere immer sehr heikel sind, insbesondere für Laien wie uns die nicht tief in der Physiologie der Tiere/Pflanzen drin stecken.

    Auf die Live-Bilder von Matzaton bin ich ebenfalls schon sehr gespannt.

    Wenn du alles an Lebendgestein an einem Tag rausnimmst und durch Keramik ersetzt, dann plättest du dir mit 100% iger Wahrscheinlichkeit das Becken. Die Bakterien, auf die es im Aquarium ankommt leben Substratgebunden. Das heißt im freien Wasser sind davon so gut wie keine vorhanden. Du bringst die Beckenbiologie dadurch so durcheinander, dass dein Becken die Einfarphase komplett nochmal durchlebt inkl. Nitritpeak. Es mag in Ausnahmefällen klappen und viele Korallen kommen ggf. damit zurecht (denen macht schwankender pH-Wert und Calcium mehr Probleme), aber zumindest empfindlichere Tiere wie Fische gehen dir hops! Lieber langsam wechseln Stück für Stück über einen Zeitraum von einigen Monaten oder alternativ folgende Lösung:

    Ein extra Becken oder Kübel temporär mit an den Kreislauf anschließen und auch beleuchten und dann hier die Riffkeramik für einige Wochen hältern. Dann klappt auch ein kompletter Umzug auf einmal. Um wirklich sicher zu gehen kannst du dann die lebenden Steine noch eine Zeit lang in diesem Refugium unterbringen wenn im Becken schon die neue Keramik ist.

    Es ist nicht notwendig danach noch eine geringe Menge Lebendgestein im Becken vorzuhalten.

    Zitat

    Original von klaus Jansen Das bei Dir nix passiert ist, liegt wahrscheinlich, dass Dein Becken, glaube ich, nicht so hoch ist: .. 1 Meter, oder so ?

    Alex plant ja auch nur 70cm Höhe. Sollte man denn bei Lochbohrungen in den Seitenscheiben diese aus dickerem Glas fertigen? Ansonsten wäre ja das Becken wie Alex es plant noch gerade in 12mm Glas zu machen wenn man z.B. dem Online-Rechner hier traut: http://www.aquarienbau-thiele.de

    Hallo Ronny,

    ja auch das geht, du solltest es eben bei einem laufenden Becken immer alles schön Schritt für Schritt machen und nicht die komplette Einrichtung auf einen Schlag verändern. Außerdem die Sicherheitshinweise des Herstellers beachten und die Keramik vor dem Einsatz im Aquarium gut wässern!

    Hallo Ronny,

    wenn du nicht alles auf einmal austauscht, dann sollte das kein Problem sein. Lieber langsam Stück für Stück. Die neuen Stücke einige Wochen "einfahren" lassen und wenn sich die Biologie erholt hat das nächste Stück.

    Michael Mrutzek hat mir mal erzählt, dass im großen 32.000 liter Aquarium in der Sparkasse in Osterholz ein Putzerfisch schon seit 10 Jahren schwimmt. Dort hat er vermutlich genug zu putzen, dass es ihm gut geht. Ich habe noch niemanden getroffen, bei dem sich ein Putzer im Riffbecken so lange gehalten hat. Es gibt ja sogar Theorien nachdem dieser Fisch überhaupt nur eine sehr geringe Lebenserwartung hat - aber ich denke die Theorie von Michael Mrutzek trifft es eher.

    Was ich bemerkenswert finde ist die Tatsache, dass Ctenochaetus Doktoren draufstehen als besonders Heike - diese hatte ich bisher als besonders Robust eingestuft, inkl. Chevron.

    Alex: Eine Bohrung in der Mitte unter dem Pfeiler kann auf jedenfall nicht schaden, IMHO besser als die Strömung nur von rechts oder links kommen zu lassen. Allerdings setzt man damit den Standort des Pfeilers natürlich schon fest. Wenn ich nicht weiter weiß, dann gehe ich immer gerne nach dem goldenen Schnitt Prinzip vor.

    Die goldene Zahl Phi = 1.61803399 (rund) - ich würde den Pfeiler auf einem der "starken Punkte" nach dem goldenen Schnitt plazieren. Das wäre der Punkt

    (lange Seite / Phi ; kurze Seite / Phi).

    Natürlich gibt es vier solcher Punkte die jeweils 60cm von einer der Seitenscheiben und 43cm von einer der langen Seiten entfernt sind. Nach dem "goldenen Schnitt" sind viele Proportionen in der Natur gestaltet, daher wirken solche Proportionen auf uns harmonisch. Hier findest du einige Beispiele wo der goldene Schnitt Grundlage zur Berechnung war: http://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schnitt
    Insbesondere interessant ist dabei das Parthenon auf der Akropolis:

    sowie die Anordnung der Blätter einer Pflanze

    (möglicherweise eine gute Grundlage für die Anordnung von Terrassen eines Riffpfeilers)
    und die goldene Spirale

    (davon inspiriert übrigens auch das Logo des Zoo Osnabrück http://www.zoo-osnabrueck.de/)

    Hallo Tobias,

    bei der Berechnung des Lichtstromes Phi (in Lumen) spielt die sog. Helligkeitsempfindlichkeitsfunktion des menschlichen Auges eine Rolle siehe

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtstrom und
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hellempfindlichkeit

    Das bedeutet Lumen ist ein Wert, der nach dem Helligkeitsempfinden unseres Auges gewichtet wird. Da unser Auge jedoch gerade die Energieärmere rote/gelbe Strahlung als hell empfindet und für die Energieärmere blaue Strahlung nicht so empfindlich ist erhält man insbesondere bei Leuchten die in der Aquaristik eingesetzt werden (zum blauen Wellenlängenbereich verschobenes Spektrum) ein falsches Bild.

    Daher lässt sich mit Lumen leider nicht direkt ermitteln wieviel der Energie, die ein Leuchtmittel verbraucht auch tatsächlich in Licht umgewandelt werden. Dieser Faktor dürfte bei fast allen HQI Lampen ähnlich sein. Trotzdem haben "blaue" Brenner einen geringeren Lichtstrom gemessen in Lumen. Es wird nicht berücksichtigt, dass die "blaue" Strahlung Energiereicher ist.

    Zitat

    Original von Stefan C.
    So wie bei mir gehen 10 Bohrungen durch eine 19cm Seitenscheibe, -mit Kasten.

    Da glaube ich gerne, dass das Hält egal wieviele Bohrungen. Ich glaube aber so dickes Glas wollte Alex nicht, eher 17,5-17,8cm dünnere Scheiben :grinning_squinting_face:

    Ich dachte ich hätte gestern noch hier was geposted, aber scheinbar hat das wohl nicht geklappt. Die Idee von Stefan C. mit den Rohren seitlich hinaus ist nicht schlecht, die Frage ist nur ob der Balken das mitmacht und wie man die Verschraubungen dann anbringt.

    Ich würde mind. zwei Öffnungen für den Zulauf der RedDragon Pumpen pro Pumpe planen und dabei jeweils einen möglichst nah an der Ansaugöffnung der jeweils anderen Pumpe.

    Der Aufbau sieht schon ganz gut aus. Ich persönlich würde den linken Pfeiler schmaler und C-förmig gebogen weiter in das Becken führen und den rechten Pfeiler dann anders herum so, dass sich die Pfeiler ein Stück weit überlappen. Auf einer Seite dann im vorderen Bereich eine Säule, auf der anderen Seite eine sehr große Sandfläche. So wirkt das Becken von beiden Seiten unterschiedlich und man hat schräg von der Seite betrachtet eine recht tiefe Schlucht durch die man schauen kann, die aber nicht aus jedem Blickwinkel von vorne einsehbar ist. Darüber können wir ja auch mal persönlich schnacken.

    Zur Mitte hin würde ich die Pfeiler maximal 61% (1/Phi - goldene Schnitt Zahl) der Höhe einnehmen lassen, eher weniger (Korallen kommen ja auch noch dazu). Zum rechten Rand hin natürlich mehr (wegen des Schachtes auf der einen Seite der kaschiert werden möchte).

    Für mein Becken plane ich im oberen Bereich drei Auslassöffnungen für die Rückförderpumpe zur Bewegung der Oberfläche: vorne links und hinten rechts um dadurch eine Ringströmung zu erzeugen und den "Schmodder" auf der Oberfläche komplett zu erfassen und dann eine Öffnung die Diagonal in Richtung des Schachtes strömt damit der Schmodder dann auch in selbigem verschwindet und auch der Dreck in der Beckenmitte erfasst wird. Bei der Diagonalen bin ich mir noch nicht ganz sicher, da ja durch die closed-loop Pumpen auch noch Strömung von schräg unten gegen die Oberfläche drücken wird.

    Wegen der Verrohrung: Ich werde meine Pumpen Kopfüber unter das Becken hängen - Klaus Jansen hast dies in einem Thread mal so gezeigt - dann nehmen sie weniger Platz weg und die Vorrohrung ist einfacher. Zur Entkopplung gibt es spezielle Gummifüsse.

    Noch ein Wort zur Technik: Ich würde auf jedenfall einen Trockenschacht einplanen für Technik etc. Ein Kabelkanal versteckt im Holzbalken tut es natürlich auch. Oder du verkleidest den ganzen Balken mit, dann hast du links und rechts davon massig Platz z.B. auch für Futter, Wassertests etc.
    Außerdem mind. zwei Abläufe einplanen und einen Zulauf :smiling_face:

    Hallo Sven,

    nettes philosophisches Posting, aber die messbare Helligkeit die mit weniger Energie erzeugt wurde, hat aber den gleichen Energiegehalt. Es geht ja primär darum, dass nicht die volle Energie die in eine Beleuchtungslösung hinein gesteckt wird, auch wieder in Form von Licht abgegeben wird. Vieles wird eben in Form von Wärme abgegeben und hat damit für die Photosynthese keine Bedeutung mehr.

    100 lm/W erreichen Metalldampflampen aber auch, allerdings nicht die 10.000K oder 12.500K Brenner der Aquaristik. Diese haben jedoch trotzdem nicht notwendigerweise einen schlechteren Wirkungsgrad. Dies liegt daran, dass die Einheit Lumen nicht für Messungen in der Aquaristik geeignet ist, weil den Energiegehalt der Strahlung nicht linear abbildet.

    Kurzwelliges Licht (z.B. blaues Licht) hat einen höheren Energiegehalt als langwelligeres (z.B. rotes). Siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Licht

    Interessanter als die Angabe lm/W wäre also den Wirkungsgrad der Beleuchtung zu kennen. Dieser ist z.B. bei T5 Röhren etwas höher als bei HQI Leuchten und bei beiden um Größenordnungen höher als bei Glühbirnen.

    Ich würde es erstmal mit einem 6er Balken schräg über das Becken versuchen. Die ATI Balken sind sicher nicht schlecht, jedenfalls versprechen die techinschen Daten + Spritzschutz eine ordentliche Leuchte. Wie die Qualität, Lieferbarkeit und der Support bei ATI heute ist kann ich dir jedoch nicht sagen.

    Hallo Mario,

    du kannst auch mal versuchen, mittels der Suchfunktion hier Ideen/Erfahrungen dazu zu finden. Diese Diskussion flammt immer wieder mal auf. Es ist wohl notwendig, einige LEDs zu mischen, um gutes Spektrum zu erzielen.
    Im Moment ist der Wirkungsgrad von LEDs allerdings noch lange nicht auf dem Niveau von Leuchtstoff oder Metalldampflampen. Sie erzeugen viel Abwärme und sind selber meistens recht temperaturempfindliche. Das heißt sie benötigen eine aktive Kühlung.

    Ich denke aber auch, dass es nur noch wenige Jahre dauert, bis die großen Leuchtmittelhersteller die Technik im Griff haben. Es gibt ja heute immer mehr LED-Leuchten für den Hausgebrauch, beispielsweise von Osram.

    Interessant ist allerdings der Link, den Heinz geposted hat. Die Leuchte dort soll ja angeblich bei 40% des Stromverbrauches soviel Licht machen wie eine 250W HQI Leuchte.
    Ein großer Vorteil von LED Leuchten gegenüber HQI Lampen (den sie mit T5 Leuchten teilen) ist die Tatsache, dass das Licht fast senkrecht auf das Wasser auftrifft. Hierdurch hat man eine gleichmässige Ausleuchtung überall und das Licht dringt tiefer in das Wasser ein als bei HQI Leuchten, da es im Wasser weniger Strecke zurück legen muss. Außerdem gibt es dadurch weniger Schlagschatten.

    Welche Wattage an T5 Röhren du nimmst ist (fast) egal. Sie machen alle etwa gleich viel "Licht pro cm Röhre". Das heißt du hast bei ausreichender Anzahl an Röhren nebeneinander immer eine entsprechend hohe Beleuchtungstärke. Die einzige Ausnahme sind die 80W Röhren, diese sind ein Stück stärker pro cm, aber nicht entscheidend.
    Das heißt bei 8 Röhren über deinem Becken hast du unter den Röhren immer genügend Licht. Seitlich davon nimmt bei T5 Beleuchtung das Licht allerdings schnell ab.
    Die Tiere brauchen eine Zeit bis sie sich an die Röhrenbeleuchtung gewöhnen. Einige werden die Farbe oder die Wuchsform ändern. In der Regel ist der Umstieg von HQI auf T5 aber einfacher als der umgekehrte Weg.

    Das hängt davon ab wie tief das Becken ist und welche Farben/Wachstum du erzielen willst. Für ein reines SPS Becken mit tollen Farben brauchst du flächig T5 Röhren dicht an dicht. Das wären bei 60cm Wassertiefe z.B.10 Stück also 540W + etliche EVGs usw. damit fährst du nicht billiger als mit der jetzigen Beleuchtungslösung aber du erreichst ggf. bessere Farben.

    Wie tief ist denn dein Becken, dann kann man gezieltere Empfehlungen ausprechen.

    Hallo Stefan,

    war nicht ein Problem, dass es vor einiger Zeit mal Klärer gab deren Kunstoffe nicht UV beständig waren und die sich daher sowohl in Meerwasser als auch in Süsswasser in ihre Bestandteile aufgelöst haben? Dem Höhrensagen nach sollen z.B. die Schlauchstutzen einiger Hersteller immer noch nicht Meerwasserfest sein oder weißt du hier mehr? Sofern das Gehäuse aus PVC/Acrylglas ist sollte es doch keine Probleme geben, oder?

    Hallo Janka,

    der sieht von der Bauform her sehr ähnlich aus wie die Geräte von TropTronic. Du meinst das Gerät mit 55W? Der hat natürlich eine deutlich höhere Leistung als der DeBary 25W. Daher ist er für dein 700l Becken von der Stärke her sicher ausreichend. Ober Meerwassertauglich ist, das ist immer so eine Sache. Falls er im inneren keinerlei Metallteile hat, die mit dem Wasser in Berührung kommen, dann würde ich sagen ja, er ist bestimmt geeignet. Aber ggf. mit der nötigen Vorsicht einsetzen und beobachten.

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung den JBL 36W empfehlen, der reicht allerdings laut Hersteller zur Entkeimung nur bis ca. 600liter. Laut Angaben von Händlern allerdings auch bis 800liter. Die Angaben der Hersteller variieren untereinander bei gleich starken Geräten mit den gleichen UV-C Lampen jedoch sowieso sehr stark, so dass es im Zweifelsfall eher eine Frage des glaubens ist. Ich werde wohl für mein 650liter Becken demnächst einen zweiten anschaffen, einfach um auf der sicheren Seite zu sein.

    Weitere Informationen findest du auch in diesen Threads:
    Reicht die UVC-Stärke?
    Wie großUV-Anlage wählen?
    UV-Klärer für 300L?

    Für Zooxanthellen bringen dir blaue Röhren in der Regel wenig, die "stehen" mehr auf weißes Licht. Als Effektbeleuchtung kannst du die JBL Röhren problemlos einsetzen. Hatte ich an meinem kleinen Becken eine Zeitlang, da es die einzigen blauen Röhren waren, die ich in der passenden Größe finden konnte. Wichtig ist jedoch (wie bei allen blauen Röhren) sie mit weißen oder weiß/blauen zu kombinieren.