Beiträge von kenny

    Hallo,

    ein Oberflächenabzug ist eine technische Vorrichtung zum Absaugen der Oberfläche. Damit hält man die Oberfläche frei von einer Kamhaut und Dingen die darauf schwimmen.

    http://www.fische-aquarium.eu/filterzubeh-r/…abzug-3535.html
    http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.p…-chenabzug.html

    Das Gerät von OFA lässt sich auch mit einer kleinen Förderpumpe betreiben, die zusammen mit dem Gerät im Aquarium ist, dann brauchst du keinen Außenfilter.

    Eine Filterung ist dies nicht, lediglich eine andere Art der Wasserabsaugung. Du brauchst dafür nur eine Pumpe, ein Außenfilter geht auch, diesen dann aber leer betreiben ohne Filtermaterial.

    Hallo Nina,

    ein herzliches Willkommen hier im Forum :wink

    Schön, dass ihr euch für das Hobby Aquaristik entscheidet. Zu deinen Fragen:

    1.) Es gibt heute nicht meh so etwas wie eine Mindestgröße. Angepasste Technik und ein angepasster Tierbesatz, das ist alles. 100 Liter sind aber wirklich nicht viel, die meisten Fische im Meerwasser benötigen jedenfalls deutlich größere Becken. Es gibt jedoch auch kleine Grundelarten, die in so einem Becken fast schon verloren gehen, hier denke ich an Stonogobiops Symbiosegrundeln. Entscheidender ist daher was für Tiere ihr euch vorstellt und wieviel ihr investieren wollt.

    2.) Zu den Unterhaltskosten, das lässt sich pauschal kaum sagen. Du brauchst etwas Geld für Futter (dürfte nicht mehr sein als im Süsswasser), Geld für Salz (mind. 10% Wasserwechsel im Monat) und dann natürlich die Stromkosten. Hierzu kann ich dir diesen Link empfehlen: http://archiv.korallenriff.de/05_strom_neu.html
    Je nach Beckengröße wäre das natürlich völlig verschieden. An Technik brauchst du:

    i.) Eiweißabschäumer
    ii.) Strömungspumpen mit mind. 8x-10x Beckenumwälzung
    iii.) Licht ca. 0,5 - 1,5 W / Liter wobei das sehr pauschal ist, unsere Tabellen geben dir hier genauere Hinweise FAQ Tabellen zur Technik (Beleuchtungs und Strömungsempfehlungen)

    Licht und Abschäumer brauchen in der Regel am meisten Strom, danach kommt die Strömung.

    3.) Gute Literatur zum einsteigen (die auch nicht teuer ist):

    - Riffaquaristk für Einsteiger, Dähne Verlag, Autor Daniel Knop, ISBN 978-3935175265

    - Das Riffaquarium. Praxis für Neueinsteiger, Rüdiger Latka Verlag, Autor Rüdiger Latka, ISBN 978-3981057003

    und natürlich das
    - 1x1 der Meeresaquaristik von Matuta.de und Korallenriff.de: http://www.korallenriff.de/menu/174_1x1_MW_Aquaristik.html

    Beim Lesen werden automatisch weitere Fragen auftauchen, die wir dir hier gerne beanworten.

    Ganz allgemein: Es ist unsinn erst mit Süsswasser anzufangen. Du lernst dabei nichts, dass dir im Meerwasser nützlich wäre, außer evtl. das hantieren mit Wasser im Wohnzimmer. Das lernst du allerdings auch wenn du dir eine Wanne und einen Eimer dahin stellst :smiling_face:

    Mit der guten Technik und den ausgezeichneten Salzen die es heute gibt ist Meerwasser auch nicht mehr "schwerer" als Süsswasser.

    Zur Beckengröße: Ein 500 Liter Becken verzeiht einem kleine Fehler eher, dafür ist es hier auch wesentlich umständlicher gegenzusteuern wenn etwas schief läuft. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Hallo,

    ich melde mich nochmal: Zuviele Änderungen auf einmal sind auch nicht angebracht. Nehme erstmal das Siporax aus dem Außenfilter. Den Außenfilter kannst du dann prima mit einem Oberflächenabzug austatten, sowas gibt es z.B. von Eheim und der Firma OFA.
    Lebendgestein würde ich hier erst nicht einbringen, es bringt dir keinen zusätzlichen nutzen. Es sei denn du hast sowieso Gestein übrig, dann kannst du es hier einbringen.
    Neues Gestein bringt aber auch immer ein Risiko.

    Den Schäumer lass erstmal so wie er ist und lass das System sich mit dem Umbau (Siporax raus, Oberflächenabzug rein) stabilisieren.

    Dann in 2-3 Wochen können wir über den Schäumer nachdenken. Lebendgestein würde ich hier jedoch nicht verwenden sondern entweder den Schwamm heraus nehmen oder häufig reinigen, je nachdem wie schnell und stark er verschmutzt.

    Die zwei T5 Röhren sind natürlich optimal :smiling_face:

    Ganz wichtig sind auch die Wasserwechsel mit denen du jetzt beginnen solltest. Ich würde in der Anfangszeit, bis das Becken wieder auf den Beinen ist, mind. 10% in der Woche empfehlen. Nimm dazu ruhig ein Salz mit höherem Calciumgehalt (Red Sea Reef Pro oder Tropic Marin Pro Reef) und Stelle eine Salinität von 35g/kg ein.
    Hast du einen guten Nitrat- und Calziumtest mit dem du die Veränderungen der Wasserparameter messen kannst?

    Hallo,

    der ist ausreichend dimensioniert, allerdings solltest du die Schaumstoffwalze in dem Abschäumer sehr häufig reinigen, etwa 2x die Woche, denn diese ist genau so ein Problemfall wie das Siporax im Filter. Sie läuft halb im Wasser und halb außerhalb und wirkt daher wie ein Rieselfilter. Das heißt sie baut Schadstoffe zu Nitrat um bevor der Abschäumer sie heraus holen kann.
    Optimal wäre sogar, wenn du die Walze entfernen kannst. Ist das Möglich, oder funktioniert dann die Wasserführung am Aquarium nicht mehr?

    Was hast du für eine Beleuchtung?
    Hast du einen Oberflächenabzug für das Becken?

    Zu den Lippfischen: Welche Art schwebt dir denn da vor?

    Hallo,

    welches Modell ist es denn? Ein Schäumer für 250 Liter an einem 100 Liter Würfel klingt ja schonmal ganz OK :winking_face:
    Bei einem 100 Liter Würfel ist Nitrat aber ja auch kein echtes Problem, bau den Filter ab (oder mache ihn leer, Lebendgestein würde hier nicht soviel bringen, schaden aber auch nicht) und dann mache ein paar große Wasserwechsel und alles ist wieder im Lot.

    Wie ist denn der Besatz?

    Hallo Steffen,

    das haben nicht manche hier, sondern alle. Es setzt sicher kaum einer Siporax ein oder andere biologische Filtermaterialien und ganz sicher setzt sie keiner erfolgreich an. Diese entwickeln sich immer zu Nitratschleudern.

    Also wirklich auf starke Abschäumung setzten und keine biologischen Langsamfilter.

    Hallo,

    ich würde einfach beim nächsten Röhrenwechsel die weißen Röhren weg lassen, zwei blaue und zwei aktinisch blaue und dazu dann die Brenner, das reicht an weißem Licht in jedem Fall gut aus.

    Hallo Ute,

    das Becken klingt ja schonmal sehr nett, allerdings sind an Juwel-Becken immer einige Änderungen notwendig, damit man sie als Meerwasserbecken nutzen kann. Kritisch sind hier insbesondere die Beleuchtung, denn die älteren Juwel-Becken haben nur T8 Röhren, und die Tatsache, dass kein Oberflächenabzug besteht. Allerdings schreibst du, es hätte bereits T5 Röhren, dies klingt ja schonmal positiv.

    Beim Oberflächenabzug kann man ggf. mit einem Außenfilter arbeiten mit Oberflächenabzug (z.B. von Eheim oder OFA) oder man klebt einen Schacht hinein mit einer Pumpe oder man versucht es mit einem Abzug zum Anhängen. Diese funktionieren allerdings bei den Juwel-Becken häufig nicht, da die Umrandung so hoch ist. Ich selber habe auch ein Becken von Juwel (ein Lido), daher kann ich davon ein Lied singen :smiling_face:

    Es gibt auch Abschäumer, die einen Oberflächenabzug mit eingebaut haben.

    Der Abschäumer von AquaMedic, denn du erwähnt hast, ist mit Membranpumpe und wenn man ehrlich ist: Ob man den Abschäumer hat oder gar keinen, das macht so gut wie keinen Unterschied. Um das Becken in der Nacht mit Sauerstoff zu versorgen reicht er natürlich aus.

    Kritisch sehe ich den Filter, da man im Meerwasser eigentlich keine Filter einsetzt. Hier wäre wichtig zu erfahren um was für einen Filter es sich handelt.

    Hallo Gerd,

    folgende Richtlinien solltest du nach Möglichkeit einhalten:

    HQI Beleuchtung 8 - 10 Stunden
    Weiße Röhren 10 - 12 Stunden
    Blaue Röhren 12 - 14 Stunden

    Wann du damit anfängst bleibt völlig dir überlassen. Die Dämmerungsphasen am Morgen und am Abend würde ich in etwa gleich gestalten, aber ansonsten ist es ziemlich egal ob du um 9.00 Uhr oder um 11.00 Uhr beginnst.
    Es ist allerdings ggf. von Vorteil den Raum am Morgen abzudunkeln, sofern die Möglichkeit dazu besteht.

    Hallo,

    den Glasrosen kann man beikommen, täglich mit Salzsäure wegspritzen und zu einem späteren Zeitpunkt ggf. Fressfeinde einsetzten wie z.B. Wurdemani Garnelen oder aber Fische, die Glasrosen vertilgen.
    Die roten Algen sind vermutlich Cyano Bakterien. In den Büchern und im Online-Artikel ist zu beidem etwas geschrieben. Cyanos sind eine Pest, aber eine Garantie, dass sie in einem anderen Becken nicht wieder auftreten kann dir keiner geben. Bei Glasrosen ist es ähnlich, sie sind in fast jedem Becken und man muss regelmässig dagegen vorgehen, ansonsten klappt es nicht.

    Breche bitte nichts über das Knie. Du kannst ja mal die technischen Daten des Beckens, für dass du dich interessierst einstellen. Dann können wir dir Tips geben ob die Austattung so gut ist und wo du ggf. noch investieren musst.

    Hallo Ute,

    zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum :wink

    Ich kenne dein Becken nicht und auch den Profi, der dir geraten hat neu zu beginnen nicht. Ich denke aber so eine Entscheidung trifft man nicht leichtfertig, daher wirst du dir schon deine Gedanken gemacht haben.

    Zunächst solltest du ganz viel Geduld haben. Dein Becken läuft dir im aktuellen Status ja nicht weg, du kannst es problemlos noch ein paar Wochen laufen lassen. Du brauchst diese Zeit jetzt um dich gründlich über alles zu informieren.
    Aus deinem Posting konnte ich lesen, dass du dir noch nicht genau klar darüber bist, ob du mit dem bestehenden Becken neu starten willst, oder ob du komplett neu startest. Hierüber solltest du dir erstmal klar werden. Wenn du uns die technischen Daten des Becken nennst (insbesondere Verklebung, Verrohrung, Beleuchtung, vorh. Schacht und Filter), dann können wir dir ggf. Ratschläge hierzu erteilen.

    Also nimm dir bitte die Zeit zu überlegen, was du möchtest und wie groß dein Budget hierfür ist. Eine große Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung kann dir Literatur sein. Ich würde dir folgende Literatur empfehlen:

    Riffaquaristk für Einsteiger, Dähne Verlag, Autor Daniel Knop, ISBN 978-3935175265
    Das Riffaquarium. Praxis für Neueinsteiger, Rüdiger Latka Verlag, Autor Rüdiger Latka, ISBN 978-3981057003

    und das 1x1 der Meeresaquaristik von Matuta.de und Korallenriff.de
    http://www.korallenriff.de/menu/174_1x1_MW_Aquaristik.html

    Beim Lesen werden automatisch weitere Fragen auftauchen, die wir dir hier gerne beanworten.

    Zu den Fischen: Optimal ist ein zweites Becken nicht, aber wenn du die vorhandenen Steine (Bodengrund ist gar nicht so wichtig, es sei denn es sind Lippfische) verwendest, kannst du in einem Becken mit Licht und Strömung diese durchaus für einige Tage halten. Um was für Fische handelt es sich denn?
    Das beste wäre wohl, wenn du sie für die Zeit des Neuanfanges zu einem Händler oder Freund geben könntest.

    Hallo,

    die meisten (wenn nicht sogar alle) Aquarienhersteller lassen bei den großen Herstellern fertigen, da eigene Produktionslinien viel zu teuer wären. Das heißt auch wenn AquaXY drauf steht ist vermutlich Osram oder ein anderer Leuchtmittelhersteller drin. Ob dabei spezielle Leuchtmittel oder Mischungen verwendet werden weiß ich nicht. Soweit ich weiß gibt es aber nicht zuviele Leuchtstoffe, die blau leuchten. Ich habe sogar mal gehört, es wäre genau einer - aber dafür stecke ich in der Materie nicht tief genug drin um hier verwertbares beizutragen.

    Hallo sushimaster,

    das ist richtig, die Unterschiede unter den Wattagen sind aber nicht so groß, dass es eine wesentliche Rolle spielt. Einen 400W Brenner wechselt man in der Regel genau so nach einem Jahr wie einen 150W Brenner.

    Zu bedenken ist ebenfalls, dass eine Leuchte mit 2 x 70W auch zwei Vorschaltgeräte und zwei Zündgeräte bzw. zwei EVGs hat und damit vermutlich mehr Strom verbrauchen wird als eine Leuchte mit 150W - wobei dies wieder stark konstruktionsbedingt ist.

    Trotzdem denke ich, dass für dich eine Aquarienleuchte mit 1 x 150W besser geeignet ist als eine Raumbeleuchtung (die vielleicht nichtmal Spritzwassergeschützt ist oder entsprechende Schutzgläser hat) mit 2 x 70W.

    Die Einsatzdauer der Leuchtmittel kann ja jeder nach seinem Empfinden handhaben. Solange die Tiere darunter gut stehen ist ja alles in Butter.

    Hallo riffito,

    solange du keine Quellen dafür anbringen kannst, sind das nichts als subjektive Empfindungen deinerseits, die absolut nichts mit Messungen zu tun haben.
    In einschlägigen Fachmagazinen gab es vor kurzer Zeit Messungen und auch andere Messungen belegen seit Jahren, dass sich das Spektrum der Leuchtstoffröhren mit hohem Blauanteil schnell verschiebt. Es ist auch sehr simpel zu messen, dass die Leuchtkraft der Röhren schnell abnimmt, einfach mal mit einem Luxmeter messen neue Röhren gegen gebrauchte. Bei mir kommen Werte um die 50% weniger nach einem Jahr heraus. Bei HQI ist es je nach Brenner nicht ganz so dramatisch oder ähnlich. Tageslichtbrennre von Osram z.B. altern nach meinen eigenen (zugegebenermaßen wenig wissenschaftlichen) Messungen nicht so stark. Weiterhin altern große Brenner schneller und deutlicher als kleinere, das heißt einen 400W Brenner musst du ggf. eher tauschen als einen 150W Brenner.
    T5 Röhren sollen übrigens schneller altern als T8, aufgrund der höheren Betriebstemperaturen.
    Im übrigen gibt Osram sogar an, wie stark sie in bestimmten Zeiträumen abnimmt. Deiner persönlichen Erfahrungen werden aber sicher besser sein als die Herstellerangaben, für die der Hersteller ja haften muss...

    Darüberhinaus löst sich zumindest bei mir nach ca. einem Jahr Betriebsdauer von den meisten Röhren der Leuchtstoff fleckenweise. Dort sieht man mit bloßem Auge schon einen Unterschied in der Helligkeit und auch eine Änderung der Farbe.

    Die Frage ist: Warum sollten HQI ihr Spektrum und ihre Leuchtkraft verändern, wenn Röhren dies nicht machen?

    Zitat

    Original von riffito
    hallo markus

    ich rate dich eher zu T5 beleuchtung

    1. hast du wesentlich mehr freiraum mit den farbspektrum
    2. günstiger im unterhalt, die röhren halten ein paar jahre länger als hqi (ca. 1jahr dann muss man hqi brenner auswechseln)

    Sorry aber Röhren halten nicht länger als Brenner, eher im Gegenteil. Es geht nicht darum wie lange so ein Leuchtmittel noch irgendwelches Licht abgiebt, sondern wielang das Spektrum einigermaßen stabil ist.
    "Halten" tun HQI Brenner auch viel länger als ein Jahr, nur kommt dann nicht mehr genug Licht heraus.
    Röhren, insbesondere solche mit hohem Blauanteil, altern aber deutlich schneller und müssen in der Regel schon nach 6-8 Monaten getauscht werden.

    Beleuchtet werden MUSS sobald Lebendgestein im Becken ist, ansonsten sterben die meisten Tiere auf dem Gestein einfach ab.

    Was spricht gegen eine 1x150W Leuchte mit einem Reflektor, der für Aquarien berechnet ist, für 199 Euro mit hochwertigem Markenbrenner im Wert von 60 Euro anstatt einer Bastellösung für 100 € + 25€ + 25€ = 150€ ... die 50€ unterschied sind evtl. am falschen Ende gespaart?

    Hallo,

    erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum :wink

    Es gibt - soweit ich weiß - keine Aquaristikbrenner mit 70W, da 70W HQI auch eher eine "Funzel" ist. Als Zusatzbeleuchtung um einen Kringeleffekt zu erreichen evtl. geeignet, aber als Hauptbeleuchtung sicher bei weitem nicht ausreichend. Für die Bemessung der Beleuchtung kannst du dich an unsere Tabellen halten: FAQ Tabellen zur Technik (Beleuchtungs und Strömungsempfehlungen)

    Hätte diese Leuchte 150W oder 250W, dann wäre sie sicher recht gut geeignet - allerdings müsstest du den Brenner tauschen gegen einen mit 10.000K oder 14.000K oder ähnlich.
    Durch die Angabe der Austrittswinkels kannst du sogar berechnen, wie hoch du sie hängen musst, damit du oben eine flächige Beleuchtung erreichst. Interessant wäre auch noch zu wissen wie der Austrittswinkel in die Längsrichtung ist, damit du bestimmen kannst, wieviele der Leuchten du nebeneinander benötigst. Industriestahler strahlen in die Längsrichtung jedoch häufig so gut wie gar nicht - anders als Aquarienleuchten.

    Es gibt günstige Aquarienleuchten inkl. gutem Leuchtmittel für 199 Euro, z.B. eine AquaMedic Ocean Light 150W. Wenn du bedenkst, dass der 150W Brenner alleine schon 60-70 Euro kostet, ist das sicher im Vergleich ein viel besseres Angebot. Denn den Aquarientauglichen Brenner müsstest du bei der Industrieleuchte ja noch dazu rechnen, ohne den geht es nicht.

    Zitat

    Original von Zionath
    mag ja sein das es welche gibt, es gibt auch welche die biobälle und sonstiges geraffel nutzen oder wo es schon dabei ist wie beim Percula.

    Also noch einmal: Wenn man Probleme mit Sedimenten hat, dann können Schnellfilter sinnvoll sein. In einem normalen Meerwasserbecken sind sie genau so fehl am Platze wie Biobälle. Sie müssen regelmässig gereinigt werden, wenn sie das nicht werden, dann werden sie genau so zu Nitratschleudern wie alles andere.

    Hallo,

    zunächst einmal ein herzliches Willkommen hier im Marubis-Forum! Nun zu deinen Fragen ... HQI über dem Steg geht schon, man muss nur aufpassen, dass sie nicht zu dicht drüber hängen, wegen der Hitze-Entwicklung. Eine dreiflammige Lösung ist auf jeden Fall eher angebracht bei 200cm als eine zweiflammige Lösung. Allerdings sind 70W Brenner ziemlich knapp bemessen. Besser wäre es wenn du mind. 150W einsetzen würdest.

    Von den von dir vorgeschlagenen Lösungen würde ich unbedingt zur Lösung mit 4 x T5 auf voller Länge raten. Bei 200cm passt das am besten wenn du zwei 39W Röhren (95cm) nebeneinander machst. Das heißt insgesamt hättest du dann acht Röhren à 39W. Wenn es möglich ist kannst du sogar zwischen die beiden HQI Brenner noch einen weiteren Doppelbalken setzen. Dann hast du auch eine recht gute Ausleuchtung. In dem Fall würde ich dir zu Tageslicht Brennern raten und die T5 Röhren mindestens zur Hälfte mit blauen Röhren bestücken, die restlichen mit 14.000K (AquaScience spezial oder Duo oder ähnliche), um das gelbliche Licht der Tageslicht Brenner zu kompensieren.

    Also wenn du dich für die 70W Brenner entscheidest, dann am besten mit möglichst viel T5 Röhren dazu, dann kannst du so gut wie alles in dem Becken halten vom Licht her.

    Abdeckscheibe ist überhaupt kein Problem!

    Zitat

    Original von Zionath
    ganz ohne Filter kann man so auch nicht stehen lassen, irgendwie muss ja der Schmutz raus. Dafür werden meist Schnellfilter benutzt oder halt Filterbecken/Filterkammer wo das Wasser durch einen Schwamm läuft welcher regelmäßig gereinigt wird.

    Es gibt auch Leute (wie mich z.B.) die noch nie einen Schnellfilter eingesetzt haben.

    Hallo,

    in den "Filterbecken" sind keine Filter untergebracht, abgesehen vom Abschäumer. Daher wird auch meistens von einem Technikbecken gesprochen, nicht von einem Filterbecken. Zusätzlich zum Schäumer sind da ggf. noch Kalkreaktor oder ähnliche technische Produkte, aber für den reinen Betrieb eines Beckens sind diese nicht unbedingt notwendig.

    Also ja: Licht, Abschäumer, Strömung und ggf. Heizung und dazu Lebendgestein bzw. belebte Dekoration. Mehr braucht es nicht für Seewasser.

    Hallo Steffen,

    ein herzliches Willkommen hier im Forum!

    Das Material ist für ein Meerwasseraquarium völlig ungeeignet. Man verwendet im Meerwasser überhaupt keine klassischen Filtermaterialien.

    Die biologische Filterung passiert auf biologisch aktiven Materialien im Becken (Lebendgestein bzw. Riffkeramik oder andere Dekorationsmaterialien mit poröser Oberfläche).

    Weiterhin setzt man einen sog. Abschäumer ein, das sind technische Geräte, die auf physikalische Weise Schadstoffe aus dem Wasser entfernen, jedoch durch einen Grenzflächeneffekt mit Hilfe von Luftblasen, ebenfalls gänzlich ohne Filtermaterial.

    Ich kann dir als Tip folgende Bücher empfehlen:

    Riffaquaristk für Einsteiger, Dähne Verlag, Autor Daniel Knop, ISBN 978-3935175265
    Das Riffaquarium. Praxis für Neueinsteiger, Rüdiger Latka Verlag, Autor Rüdiger Latka, ISBN 978-3981057003

    und das 1x1 der Meeresaquaristik von Matuta.de und Korallenriff.de
    http://www.korallenriff.de/menu/174_1x1_MW_Aquaristik.html

    Beim Lesen werden automatisch weitere Fragen auftauchen, die wir dir hier gerne beanworten.

    Hallo,

    mögliche Folgen wären Sauerstoffknappheit, wird erst relevant, wenn Fische oder andere Tiere im Becken leben und solange noch alles so grün wuchert wie jetzt, wird eher Sauerstoff im Übermass vorhanden sein.

    Es gibt extrem leise Membranpumpen, z.B. von Rena oder auch ein Modell von Tetra, vielleicht wäre das eine Alternative für dich?

    Ansonsten geht es auch ohne, solange zumindest der Überlaufschacht an bleibt und die Oberfläche abzieht.

    Hallo,

    auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen im Marubis - Forum!

    Als erstes: Du solltest den Abschäumer in den Überlaufschacht plazieren, da ist er besser untergebracht als im Hauptbecken und stört zudem nicht so.

    Wasserwechsel kannst du ruhig jetzt schon starten. Ebenso solltest du dein Becken bereits mit Leder- und Weichkorallen besetzten, damit die Algen etwas Konkurrenz bekommen.

    Das zurückfahren der Strömung ist völlig OK, im Prinzip kannst du bis auf die Förderpumpe im Schacht alles austellen (kenne einige die so die tollsten Becken fahren), aber den Abschäumer würde ich jedoch in der Nacht weiter betreiben.

    Hallo,

    gerade gesehen, das war dein erstes Posting. Daher an dieser Stelle von mir ein herzliches Willkommen im Marubis-Forum :wink

    Auf deine Fragen freuen wir uns schon! Viele Informationen dürftest du auch bereits über die Suchfunktion (siehe oben) finden, oder ganz allgemein beim Durchstöbern.

    Ansonsten kann ich dir noch folgende Literatur empfehlen

    Riffaquaristk für Einsteiger, Dähne Verlag, Autor Daniel Knop, ISBN 978-3935175265
    Das Riffaquarium. Praxis für Neueinsteiger, Rüdiger Latka Verlag, Autor Rüdiger Latka, ISBN 978-3981057003

    und das 1x1 der Meeresaquaristik von Matuta.de und Korallenriff.de
    http://www.korallenriff.de/menu/174_1x1_MW_Aquaristik.html

    Außerdem (spezifischer) die Bücher aus der "koralle" Reihe des Natur- und Tier Verlages!

    Beim Lesen werden automatisch Fragen auftauchen, bei denen dir hier gerne geholfen wird!

    Hallo,

    den Tip mit dem H[t]2[/t]O[t]2[/t] habe ich von Jens Kallmeyer als ich einige Steine, die einige Wochen trocken lagen, wieder verbauen wollte. Hat gut geklappt, keine messbaren hohen Phosphatwerte. Weiteres kann ich dir aber auch nicht sagen nur dies:

    Aus den Steinen kam in der H[t]2[/t]O[t]2[/t] Lösung ein ekliger bräunlicher Schaum, zähflüssig, sehr ähnlich wie das, was aus dem Abschäumer kommt. Nach der Behandlung (ebenfalls 3x und 1x mit Klarwasser) waren die Steine schneeweis, wesentlich leichter und frei von Gerüchen.

    In Süswasserlegen bringt durchaus was, anfangs kommt eine ganz üble Suppe heraus, später wird die immer klarer. Ich habe das Wasser bei trockenem Riffgestein meistens so 3-4x gewechselt. Wenn man die Steine in Wasserstoffperoxidlösung badet, dann gehts noch besser. Bekommst du z.B. in 1 Liter Flaschen im Baumarkt für die Sauerstoffversorgung von Teichen. Dabei Handschuhe und Schutzbrille tragen und aufpassen, dass es nicht auf die Bekleidung kommt - ätzt die Farbe weg.

    Hallo abey,

    das geht in der Regel doch ganz gut. Viele Sachen sind automatisiert bzw. lassen sich automatisieren, z.B. die Zugabe von Calzium und Spurenelementen. Hier kann man gut die Anlagen so vorbereiten, dass sie für 2 Wochen laufen.

    Dinge die im Urlaub in der Regel von einer Vertretung übernommen werden müssen:

    1.) Wasser nachfüllen (Entweder täglich direkt ins Becken, oder bei bedarf in einen Vorratsbehälter einer Nachfüllanlage. Ist der Behälter groß genug, so entfällt dies sogar.)
    2.) Scheiben reinigen (Alle 2-3 Tage, kann auch entfallen)
    3.) Fütterung (Je nach Tierbesatz alle 2-3 Tage oder auch täglich, bei manchen heiklen Fischen auch mehrmals täglich. Hat man Fische, die Flocken fressen, so lässt sich dies mit einem einfachen Futterautomaten regeln).

    Wenn man gewissen Nachteile in Kauf nimmt, so lassen sich auch Becken mal zwei Wochen ganz autonom betreiben. Vorteilhaft ist jedoch wenn man ein Warnsystem für Stromausfall hat oder einen Nachbarn der ab und zu mal guckt ob alles noch läuft bzw. eine Überbrückung in Form von Batterien oder ähnlichem.

    Hört sich wilder an als es ist, aber eigentlich ist die Versorgung mind. so einfach wie ein Hund - immerhin fällt das Gassigehen weg :smiling_face:

    Eine möglichst hohe Kammer, in die das Wasser von oben einfließt und von oben auch wieder heraus. Je länger die Kammer ist, desto besser. Wenn am Boden noch Trennscheiben sind halbhoch, dann klappt es auch entsprechend besser. Halt etwas wo das Sediment nach unten fallen kann.

    Hallo,

    mir ging es nur darum herauszustellen, dass eine Diskrepanz zwischen zwei Tests noch lange nicht aussagt, dass einer der beiden besser ist.
    Die Problematik ist es durchaus wert diskutiert zu werden und es ist macht auch Sinn von Zeit zu Zeit wieder darauf hinzuweisen, schon alleine damit Neulinge auf das Problem aufmerksam werden.

    Hallo,

    das ist nicht richtig:

    Zitat


    Hierzu wurde von Markus Leiser bei der Fa. Merck eine Nitrat-Stammlösung bestellt. ( Nr: 1.19811.0500 Charge 0C547982 - 1000 mg/l NO3 - Haltbarkeit bis 30.06.2008)

    Diese hat genau 1000mg pro Liter Nitrat. Das spezifische Gewicht dieser Lösung wurde durch eine alkalimetrische Titration verifiziert. Das Wasser wurde bei 20 Grad(Eichtemperatur der Pipetten und Messzylinder) abgemessen und jeweils die nötige Menge Nitratlösung, nach vorherigem Abpipettieren des Ausgangswassers, der Lösungen zugegeben.

    Desweiteren wurde LicroSolv verwendet. (Wasser für die Chromatographie - Merck: Nr: 1.15333.2500 - Charge 0C535105 - Haltbar bis 31.05.2008 )
    Dann wurde die richtige Salinität von 35 Promille eingestellt und mit einem Refraktometer verifiziert. Alle Tests wurden bei Zimmertemperatur gemessen. Es wurde darauf geachtet das beim Ablesen der Messküvetten kein Tageslichteinfall stattfand.