Beiträge von brombeere

    Hallo Sven,


    nun, Du hast sicherlich recht, dass ein Becken über 500 l durchaus besser ist als eins mit 180 l. Dass "je grösser, desto besser" gilt, ist keine Frage. Aber um ein solches Becken einzurichten, sind dann halt schon ein paar mehr Euros eben nötig. Und nicht jeder hat die eben mal so zur Verfügung. Ich finde, 180 l sind dann ja nun nicht gerade das winzigste Becken und dass eventl. dann eben irgendwann mal eine Vergrösserung nötig wird, kann man sich ja als Option im Hinterkopf behalten. Nur für den Anfang, um erstmal in das Hobby reinzuschnuppern, um zu sehen, ob man sich die Mühe machen will, sich ständig darum zu kümmern, ob man auch den einen oder anderen Verlust verkraftet, ist so ein kleineres Becken gar nicht so schlecht.

    Ich finde jedenfalls, dass es nichts mit Illussion zutun hat, wenn man so ein Becken erfolgreich aufbauen will. Das geht durchaus und dafür gibt es genug Beweise. Wenn Du also schon bei Johannes in der Nähe wohnst, dann unterstütze ihn bei seinen Plänen und Vorstellungen und komm nicht gleich am Anfang damit, dass das nur mit einem grossen Becken geht. Nicht jeder kann sich sowas nämlich leisten... denk mal darüber nach...

    Hallo Dennis,

    ob nun die "Chemie-Keule" die beste Wahl gegen die Fadenalgen sind, ist natürlich irgendwo auch wieder eine Sache, die man diskutieren könnte. Algen Ex bei Dinos zu verwenden, finde ich voll okay, da gibts eben keine anderen Massnahmen. Nur bei Fadenalgen gibt es halt schon auch andere Möglichkeiten und vielleicht währst Du damit besser bedient gewesen. Also in erster Linie die Wasserwerte in Ordnung bringen, damit die Fadenalgen nicht noch mit ausreichenden Nährstoffen versorgt werden und dann mit Fressfeinden ran (Seehase und Seeigel sind da sehr effektiv). Und mit dem Verbessern der Wasserwerte werden dann auch den Cyanos die Lebensbedingungen verschlechtert.

    Aber ich denke, irgendwo hat Dir das sicherlich auch schon jemand gesagt bzw. wurde darüber hier bereits sooft geschrieben, dass Du das mit Sicherheit auch schonmal gelesen hast. Da Du Dich aber nun doch anders entschieden hattest, wirst Du Dir ja auch was dabei gedacht haben...

    Hallo Fischfan4ever (hast Du auch noch einen richtigen Vornamen?)

    naja, z.b. aktiver wären Sechstreifen-Lippfische und sind auch gut als Paar zu halten. Eventl. auch die verschiedenen Riffbarsche, wobei die teilweise auch sehr zänkisch sind.

    Schau einfach mal ins Meerwasser-Lexikon, da kannste Dir die Fische alle genau anschauen.

    Was Du noch benötigst, hängt davon ab, was Du schon hast. Grundsätzlich aber Abschäumer, geeignete Beleuchtung (HQI oder T5), Strömung (Pumpen), Salz, diverse Wassertests, eine Spindel oder Refraktometer, ein Thermometer, lebende Steine, Bodengrund.... und was das kostet, hängt davon ab, wo Du kaufst, welche Ansprüche an Qualität und Design Du hast.

    Hallo Fischfan4ever,

    also bei 180 l würde ich nur 2 Anemonenfische und auch nur 2 Brunnenbauer nehmen. Und dann lieber noch irgendwas "schwimmendes" dazu, bei Deinen geplanten Fischen ist es sonst ein sehr ruhiges Becken. Die Anemonenfische hocken dann in ihrer Anemone und die Brunnenbauer sitzen halt auch nur in ihren Höhlen rum. Viel bewegt sich dann eigentlich nicht.

    Nun, welche Wahl hast Du? Du kannst alles lassen und dann überwuchsen Dir die Cyanos die Korallen und die finden das meistens auch nicht witzig. Oder Du saugst ab und machst Wasserwechsel, was allerdings nicht während der Anwendung von Algen Ex zu empfehlen ist.
    Wie gesagt, ich habe durch das Absaugen (allerdings wirklich täglich und über fast 4 Wochen) und zusätzlicher Zugabe von Bio Digest und Bioptim die Cyanos restlos wegbekommen. Wobei Du während der Algen Ex Dosierung lieber auch keine Baks zugeben solltest.
    Mein Rat ging lediglich in die Richtung, jetzt erstmal was gegen die Cyano-Beläge zu tun.

    Hallo Alfredo,

    ich würde ihn nur drosseln, wenn zuviel Wasser im Topf landet. Bildet sich Schaum, auch wenns wenig ist, der eben hochsteigt und dann im Topf ankommt, isses okay.
    Und natürlich wird in den ersten Tagen noch nicht so wirklich viel zum Abschäumen da sein, aber das kommt schon noch, wirste sehen :winking_face:

    Hallo Uli,

    ich würde erstmal abwarten, was der Röhrenwurm nun macht... vielelicht isser ja nur verschreckt und zeigt sich in einigen Tagen wieder. An der Röhre rumschnippeln würde ich nicht, wenn der Wurm noch lebt, bringt er seine Höhle selber wieder in Ordnung.

    Du solltest aber Deine Steine nun befestigen, damit die Muräne nicht nochmal alles umbauen kann. Ist sicherlich weder für die Korallen noch für die anderen Fische günstig so. Nächstes Mal trifft es vielleicht jemand anderes, im Zweifelsfall sogar die Muräne selber.

    Hallo Dennis,

    ich habe mich ja auch ne ganze Weile mit Cyanos rumgeschlagen und das ohne Chemie geschafft. Aber ums Absaugen kommt man da halt nicht drumrum. Da ich aber jeden Tag genug Wasser für Wasserwechsel hatte, habe ich es dann folgendermassen gemacht:
    einen alten Eheim-Topffilter so ca. zu 2/3 mit Filterwatte gefüllt. Beide Schläuche dran und eingeschalten. Mit der Ansaugung abgesaugt, das "saubere" Wasser lief dann auf der anderen Seite vom Topffilter zurück ins Becken. Die abgesaugten Cyanos hingen alle in der Filterwatte und so konnte ich sie gut entsorgen. Damit war das Wechseln des Wassers nicht nötig und schön schnell geht das auch.

    Hallo Alfredo,

    also Wasser sollte sich nicht im Topf sammeln, dann ist der Abschäumer nicht ganz richtig eingestellt. Da musst Du dann etwas probieren, bis eben vorwiegend Schaum sich sammelt und das, was im Abschäumer landet, eben eher wie eine dunkle Brühe aussieht.

    Normal ist es natürlich schon so, dass dabei auch etwas Beckenwasser mit im Topf landet. Nur mal ganz ehrlich, wieviel ist das? 50 ml ? 100 ml? Ich denke nicht, dass das für die Dichte wirklich soviel ausmacht, so dass man das sicherlich vernachlässigen kann. Die Dichte im Becken sollte man sowieso gelegentlich mal nachmessen und dann eben korrigierend eingreifen. Auch wenn man immer wieder sagt, dass kein Salz verdunstet, ist das genaugenommen nicht so ganz richtig. Natürlich verdunstet Salz nicht, aber es wird immer mal Salzwasser auf den Stegen, den Reflektoren, dem Becknrand und was weiss ich wo landen, und da bilden sich dann Salzkrusten. Das Salz fehlt ja dann im Becken auch. Schon da ist es eben besonders bei kleineren Becken immer mal nötig, die Dichte etwas zu korrigieren.

    Hallo Steffen,

    Zitat

    Original von Steffen Schwarz
    Angeblich braucht man auch eine Pumpe die das Ozon da reindrückt,
    passives ansaugen geht angeblich nicht.
    Das weiß ich aber auch nur vom hörensagen


    das ist vollkommen richtig. Es ist eine Luftpumpe nötig, die das Ozon in den Abschäumer drückt. Selber saugen tut er nicht.

    Zitat

    Original von Lars Buschkamp

    Ich habs immer schon gewusst, das du solche Tiere magst :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :wink


    Ach Lars, meine beiden Korallenwächter und die beiden Zwergfeuerfische sitzen am liebsten auf den Pumpen... das vibriert bestimmt so schön am Hintern :grinning_squinting_face:

    Hallo Michael,

    ich hab 8x54W T5 über meinem Becken (450 l) und 4 PC-Lüfter so angebracht, dass sie genau unter den Röhren lang blasen. Als es so heiss war, war die Temperatur ohne Lüfter 30° C, mit Lüftern bei 25° C, wobei ich die Lüfter auch nur an hatte, als die Beleuchtung an war. Hätte ich sie 24 Stunden laufen lassen, hätte ich wohl nen Heizstab gebraucht :winking_face:

    Also wenn Du die Lüfter geschickt anbringst, bringen sie wirklich richtig viel.

    Hallo Alex,

    ich hab die Hai-Fütterungen bei Frank mehrfach mit angesehen und fand das schon immer ziemlich spannend. Überhaupt sind ja Haie doch sehr faszinierend und wenn sowas dann passiert, also dass sie durch ne Fehlernährung so schnell krank werden, finde ich das schon schlimm. Kannste mal bitte nen Foto machen, wie das bei dem Hai aussieht? Ich hab sowas noch nie gesehen und das interessiert mich nun doch.

    Hallo Michael,

    Zitat

    Original von michael81
    habe da noch ne frage !!!
    sind 4 T5 24watt besser, oder zwei t5 24 watt mit einer hqi 150???


    die HQI kannste dann schlecht in Deine neugebaute Abdeckung basteln, bzw. wirste die dann einigermassen hoch machen müssen.

    Aber mal noch ein Wort zur Abdeckung selber: denke daran, dass es, wenn auch vielleicht dieses Jahr nicht mehr, aber irgendwann wieder richtig schön warm wird. Und da wirst Du Dein Becken kühlen müssen. Gerade Becken, die nicht offen sind, haben damit noch viel mehr Probleme. Also lass Dir am Besten gleich was einfallen, wo Du entsprechende Lüfter mit einbaust. Sonst haste irgendwann mal Fischsuppe...

    Hallo Thomas,

    Zitat

    Original von Thomas Labuske
    Am Anfang ist doch wahrscheinlich kein Phosphat vorhanden, da kaum gefüttert wird. Und bei neuen LS ist doch auch kein Phosphat eingelagert. Wenn mal Steinkorallen in das Becken kommen, ok . Dann mal messen, aber regelmässig ? Ich weiss nicht. Ist ja auch nicht gerade der günstigste Test.


    falsch, PO4 entsteht nicht nur dann, wenn gefüttert wird, sondern auch am Anfang, wenn halt noch so einiges auf den Steinen abstirbt. Abhängig von den jeweiligen Anfangs-Algen-Phasen ist dann durchaus PO4 auch ganz gut nachweisbar. Und im Zweifelsfall ursächlich für Cyanos verantwortlich. Abgesehen davon weiss hier absolut niemand, welche Qualität das Lebendgestein tatsächlich hat und da würde ich auch von Anfang an einen Blick auf das PO4 mit werfen.

    Hallo Phonemouse,

    wann hast Du denn die Lebenden Steine reingetan? 2-3 Tage nach dem Ansetzen des Salzwassers kann schliesslich jederzeit sein... am Samstag oder wann genau?

    Die ersten 2 Wochen brauchst Du gar nicht messen, da werden die Werte ohnehin tanzen. Dann irgendwann kann man mit der Messerei beginnen, aber mehr als einmal die Woche ist auch nutzlos, macht einen nur verrückt und kostet unnütz Testreagenzien.

    Sinnvoll ist, NO3 (ganz zu Anfang kann man auch NO2 mitmessen), PO4, KH, PH und später dann MG und CA. Und nicht zu vergessen die Dichte. Da haben sich gute Glasspindeln (Aräometer) oder Refraktometer als ideal gezeigt. Keinesfalls so Plastikspielzeug... da kannste auch das Wasser kosten, das Ergebnis ist das Gleiche :winking_face:
    Als Testreagenzien sind die von Salifert und Tropic Marin ausreichend genau und kostengünstig. Besser, aber auch teurer sind für PO4 der von Rowa/Merck bzw. Deltec und für NO3 der von Macherey und Nagel.

    Ideal sind folgende Werte:
    NO2: nicht nachweisbar
    NO3: 5 mg/l
    PO4: 0,03 mg/l
    PH: 7,9-8,1
    KH: 6-8
    MG: 1290 - 1350 mg/l
    CA: 420 - 440 mg/l

    Hallo Freddy,

    Zitat

    Original von Freddy
    Ich denke es steht ausser Frage, dass SPS auch Plankton fangen, das verdaut werden muss. Wo ist also der Unterschied zu Staubfutter, ausser im Nährstoffgehalt?


    ich denke, in der Grösse.

    Hallo Ulrike,

    Zitat

    Original von Ulrike Hardt
    Auch bin ich der Meinung, daß eine Spurenelementedosierung außer bei sehr hohem Besatz unnütz bis schädlich ist.


    das hatte ich eigentlich auch immer gedacht, und hohen Besatz habe ich nun wahrlich nicht (wenn man da nun mal die Fische ausser Acht lässt :winking_face: ) Nur als besonders die Montis regelrecht grau aussahen, anstatt wie vormals grün bzw. rot, hab ich durch die Spuren die Farbe zurück bekommen. Und nun sehen sie sogar noch viel farbiger aus als vorher. Also in der Weise waren die Spuris nicht unnütz oder schädlich.

    Hallo Christian,

    ich denke nicht, dass das Staubfutter ansich wirklich einen Nutzen dabei hat, vielmehr dann das, was im Wasser aus dem Futter rausgelöst wird. Die modernen Staubfuttersorten enthalten ja schon eine Menge an Vitaminen usw. und ich denke, darauf reagieren dann die Korallen. Nur das kann man dann wohl effektiver und kostengünstiger durch entsprechende Produkte erhalten, die ausschliesslich aus Vitaminen und Aminos bestehen.

    Wobei natürlich Staubfutter durchaus seine Berechtigung hat, denn für LPS, azooxanthellate Korallen, Gorgonien, Filtrierer usw. ist das schon wichtig. Nur ich denke, die Wasserbelastung und eben auch der unschöne Nebeneffekt, dass besonders Glasrosen sich an der Staubfütterung besonders erfreuen, sollte man genau abwägen, wann man das tatsächlich einsetzt.

    Hallo Freddy,

    also ich glaub, dass weder der Polyp noch die ganze Acropora was mit dem Staubfutterkörnchen anfangen kann. Das wird von denen gar nicht verwertet. Staubfutter kann von LPS, azooxanthellen Korallen, Schwämme und Anemonen verwertet werden. Den meisten Nutzen hat in dem Fall aber wahrscheinlich Dein Händler, denn er hat den Umsatz am Futter, anschliessend beim Verkauf von Mitteln, um Deine Wasserwerte (insbesondere PO4) wieder runterzubringen und schliesslich dann noch, wenn Du Dir Mittel zur Beseitigung von Glasrosen kaufst.
    Bei Flüssigfutter ist es im Grunde wohl nicht viel anders, wobei da enthaltene Aminosäuren und Vitamine auch von SPS verwertet werden könnten. Aber die Belastung vom Wasser ist wohl ähnlich wie bei Staubfutter.

    Boah, nun kommen wieder die Geier... :grinning_squinting_face:

    Okay Sanne, also falsch verstanden, vielen Dank für den nochmaligen Hinweis. Da werd ich nun die Lösung A reduzieren, mal schauen, ob es dann besser wird.... Und wenn das Zeug alle ist, versuche ich dann lieber mal den Elemente-Mix von QFI, das ist ohne Strontium.

    Hallo Sanne,

    grundsätzlich Interesse hab ich schon, aber ich möchte im Moment erstmal mein Bröckel-Problem lösen, bevor ich das weiteren Tieren nun antue. Aber vielleicht kommst Du ja im Dezember nach Sifi, dann melde ich mich vorher nochmal bei Dir. Die Koralle sieht ja echt cool aus, aber wenn, dann soll sie auch bei mir so aussehen und da hätte ich derzeit doch eher Zweifel.

    Nun, wie gesagt, die Farbe ist dank der Spuren kein Problem mehr, aber halt das Bröseln ist echt nervig. Nachts sind meine Muränen unterwegs und die habe ich im Verdacht, dass sie mir dann immer die ganzen Ableger produzieren. Ausserdem werden so die Korallen nie grösser...

    Ich werd mal schauen, ob die zusätzliche Dosierung von Strontium was bringt. Wobei da halt auch interessant wäre, was dann mit dem vorhandenen Skelett passiert? Wird das nachträglich wieder fester oder nur die dann mal neu wachsenden Bereiche?

    Dass die Korallen bei höheren PO4-Werten schlecht bzw. gar nicht wachsen, weiss ich natürlich. Deshalb ja nun die permanente Reduktion von PO4. Nur irgendwie interessiert das meine Korallen herzlich wenig. Die kalkrotalgen wachsen wie blöde, die haben keine Probs...

    Hallo Thomas,

    ehrlich gesagt habe ich bisher nicht daran gedacht, das Salz zu wechseln. So ganz leuchtet mir der Grund dafür auch nicht ein. TM ist ja ein sehr gutes Salz. Oder welcher Grund spricht dafür, ein anderes Salz zu benutzen?

    Das mit dem PO4 hatte ich auch gelesen, es gibt ja im Archiv den Thread von damals noch, als schonmal über diese Problematik geschrieben wurde. Allerdings hiess es damals auch, dass PO4 eher nicht so wahrscheinlich wäre. Wobei man sagen muss, mit hohen PO4-Werten hatte ich in der Tat auch eine Weile zu kämpfen.

    Ob die neu gewachsenen Bereiche weniger brüchig sind, kann ich leider nicht sagen, die Korallen wachsen für meinen Geschmack ohnehin sehr langsam. Und wie das dann mit den Wachstumsspitzen genau nun ist, weiss ich eben nicht. Abbrechen tun halt die ganzen Äste erstmal nur.

    Hallo Sanne,

    nee, extra führe ich nix weiter zu, lediglich die ABC-Spuren.

    Thomas
    Wasserwechsel mache ich mit dem Classic Salz von Tropic Marin. Vorher hatte ich das Pro Reef, aber nachdem MG (und auch CA) eben viel zu hoch waren, bin ich auf das Classic gewechselt.

    @M.Fromm
    Hast Du irgendwie eine Ahnung, wann bei ausreichender Dosierung von Spuren das Problem sich wieder gibt? Ich denke schon, dass ich inzwischen genügend zugebe, weiter erhöhen wollte ich zumindest nicht.

    Hallo Thomas,

    Balling nicht, CA und MG sind ohne irgendwelche Zugaben immer ausreichend vorhanden. Aber Spurenelemente (die von Grotech) gebe ich seit einiger Zeit zu, ja. Grund war, dass die Korallen irgendwie "grau" aussahen, also ihre Farben verloren hatten. Nach der Zugabe der Spuries kamen die Farben wieder, aber an der Brüchigkeit hat sich nichts geändert. Wobei der Farbverlust auch in erster Linie bei den Montis war, zumindest war es bei denen so richtig auffällig.

    Hallo zusammen,

    das Thema gabs vor 2 Jahren schonmal, aber so wirklich eine Lösung hatten wir damals auch schon nicht. Für mich ist es jetzt eben auch zu einem Problem geworden: meine Korallen sind teilweise ziemlich brüchig. Besonders betroffen sind davon Montiporas, aber auch die Acroporas sind nicht so fest, wie ich mir das wünsche. Allerdings brechen die letzteren nicht sofort ab, aber eben von den Montiporas finde ich öfters abgebrochene Äste morgens rumliegen. Inzwischen habe ich schon reichlich Ableger nun dadurch machen können, aber ich würde lieber grössere Stöcke haben.

    Seinerzeit gabs ja u.a. die Theorie, dass durch zu hohe Magnesium-Werte dieser Effekt auftreten kann. Ich hatte auch eine Weile sehr hohe MG-Werte, inzwischen aber ist das nicht mehr der Fall. Trotzdem ändert sich nichts daran, dass die Korallen halt laufend abbrechen. Was kann ich tun, damit die Tiere wieder "fester" werden? Hat dazu jemand eine Idee?

    Hallo,

    ich denke, dass solche "Gefässe" eher etwas ungeschickt sind, da sie auch relativ schlecht zu beleuchten sind, von aller anderen Technik, wie z.B. Pumpen mal ganz abgesehen. Was würde man darin dann halten? Ebenso lassen sich auch die Scheiben bestimmt nicht sonderlich gut sauberhalten, zumindest dann nicht, wenn die Dinger noch rund sind. Mit herkömmlichen Scheibenreinigern kann man da ja dann nichts ausrichten, da bleibt dann nur ein Schwamm, der an einen langen Stiel gebunden wird oder sowas wie eine Zahnbürste, die dann auch an einen längeren Stiel gebunden wird. Also alles im Allen wäre mir da glaub ich die ganze Sache nicht wert. Da ibts doch auch schöne eckige Glasaquarien (auch 6eckige z.B.), die nicht so ganz alltäglich sind und vom Preis her auf jeden Fall günstiger. Und eben nicht ganz so hoch, so dass man mit einer entsprechenden Beleuchtung auch Licht reinbekommt.

    Och Spikey, ich wollte Dich doch nicht nieder machen. Aber genauso wie Du Deine Meinung hast, hab ich halt meine. Und genauso wie Du Deine sagen darfst, darf ich das doch auch, oder nicht? Und wenn ich halt bei einigen Produkten eher Zweifel habe und die nun auch noch sage, freue ich mich darüber, wenn Du mir dieses gestattest :winking_face:

    Wie Du richtig sagst, steht der Informationaaustausch und gegenseitige Respekt hier im Vordergrund. Und deshalb respektierst Du nun auch meine Meinung und meine Zweifel, oder? :winking_face:

    Übrigens, das Becken auf meiner HP ist noch das alte aus Berlin und nicht mehr aktuell. Aber bestimmt hast Du auch gesehen, dass Signatur hier eine ganz andere ist als was auf der HP zu sehen ist. Naja, und ich glaub, ich berate genug... jeden Tag von morgens bis abends... und man lernt so schon die verschiedenen Produkte kennen... und Bekannte und Kunden sind eben schon ein Unterschied, für mich jedenfalls. :winking_face:

    Hallo Gisguet,

    vielleicht wäre es sinnvoll, die beiden Aussenfilter mal abzuklemmen oder zumindest sehr oft zu reinigen (wozu brauchste die eigentlich?) und mit nen paar Wasserwechseln innerhalb kurzer Zeit haste das Problem dann ohne irgendwelche Zusätze wieder im Griff.

    Hallo zusammen,

    also ich denke schon, dass der Zusatz von speziellen bakterienkulturen unterstützend und sinnvoll sein kann. Allerdings sollte man da genau überlegen, was man sich als Produkt aussucht. Und das Sera Nitrivec wäre bei mir keinesfalls erste Wahl. Auch wenn auf dem Produkt selber drauf steht, dass es für Süss- und Meerwasser geeignet ist, aber denkt doch mal nach: sind das wirklich im Süss- und Meerwasser die gleichen Bakterien? Und die lassen sich in einer Flasche dann auch halten? Und warum hat Sera dann auf Ihrer Homepage dieses Produkt nicht als Empfehlung in ihrem Meerwasserbereich? Das Problem dabei ist ja vorallem, dass eben in solchen Produkten neben den besagten bakterien noch Spurenelemente drin sind, die die Bakterien zum Überleben benötigen. Und zumindest da gibts dann schon gravierende Unterschiede zwischen Süss- und Meerwasser.
    Also falls man auf derartige Produkte zurückgreifen will, dann sollte man sich besser vorher ausreichend inormieren und dann das Produkt aussuchen, was wirklich Sinn macht.

    @Spikey
    Dass Du bisher gute Erfahrungen mit Sera Nitrivec gemacht hast, ist ja schön. Hoffen wir, dass das auch zukünftig so bleibt. Wenn Du schreibst, Du hast schon "viele" Becken bei Deinen Bekannten eingerichtet, wieviele sind das dann? 20? 30? 50? Du hast also einen grossen Bekanntenkreis, die alle Meerwasser machen :winking_face: Toll, da bist Du echt zu beneiden. Meine Freunde und Bekannte kommen alle immer nur zum Gucken, selber richtet sich da keiner ein Becken ein.

    @Schorch
    Kannst Du den PH-Wert bei Deinem Händler vor Ort oder bei einem Bekannten oder notfalls mit einem anderen Test mal überprüfen? Ich hab mir das nun nochmal überlegt, aber im Grunde kann das gar nicht sein. Selbst wenn Du nen Kalkreaktor dran hast und da das CO2 volle Pulle auf, kommste nicht so weit runter. Und da Deine KH auch normal ist, halte ich den angegebenen Wert echt für seltsam. Überprüfe das bitte nochmal.

    Achja, entgegen manch anderer Meinung bin ich kein Fan davon, als erstes nur einen einzelnen Fisch einzusetzen. Ich denke, als erstes kommt man mit zwei oder bei entsprechender Beckengrösse sogar mit drei Fischen besser zurecht. Ein einzelner Fisch "fürchtet" sich doch, wenn er da alleine hocken muss. Also er bekommt das ja mit, dass da kein anderer weiter ist und aus der Natur her kennt er es so, wenn kein Fisch weiter zu sehen ist, dann ist Gefahr im Verzug. Ich glaube, dass damit die Fische sehr viel ängstlicher und vorsichtiger werden, als es nötig wäre. Abgesehen davon lässt sich ein einzelner Fisch auch sehr viel schwieriger füttern.
    Also unter der ganzen Überlegung lieber eben ein oder zwei Wochen länger warten, damit das Becken die neue Belastung auch verkraftet und dann überlegt Fische einsetzen.

    Hallo Schorch,

    um die Quote mal noch nen bissel zu ändern: 2:2! Ich würde nämlich mit Fischen auch noch ein ganzes Weilchen warten. Gerade wenn PH wirklich so niedrig ist, solltest Du nix überstürzen. Im Zweifelsfall überleben das die Fische dann nicht, abgesehen davon, dass wir hier von Tieren reden, kostet so ein Fisch ja auch ein paar Euro.

    Wenn der Wert dann einigermassen in Ordnung ist, könntest Du mit ein paar unempfindlichen Weichkorallen anfangen, z.B. Keniabäumchen, ne Sinularia, eventl. eine Lederkoralle oder sowas in der Art. Um was "schwimmendes" einzusetzen, hast Du wirklich noch viel Zeit.

    Die Einfahrphase ist eigentlich kaum unter einem halben Jahr wirklich beendet. Das System braucht schon ein ganzes Weilchen, um stabil zu laufen und solange das nicht ist, ist es halt noch nicht wirklich eingefahren.

    Zitat

    Original von saoli
    Welche Ursachen gibt es denn? Und wie könnte ich die abstellen?

    Benutz einfach mal die Suche hier im Forum und lies Dir dann durch, was Du da zu Cyanos findest. Da biste dann erstmal eine Weile bschäftigt :winking_face:

    Hi,

    ohne die "Belege" gesehen zu haben, ist die Aussage jetzt natürlich nicht 100%, aber vermutlich sind das grüne Cyanos, die nun neben Deinen roten Cyanos wachsen. Theoretisch kannste das wohl schon auch mit dem Antired wegbekommen. Aber Dir sollte damit klar sein, dass Du damit nur die Wirkung, nicht die Ursache bekämfst. Und das bedeutet, dass Du früher oder später das gleiche Problem wieder bekommen kannst.

    Hallo Nano,

    also mit der "Abschneid"-Methode hab ich bisher kaum Erfolg gehabt. Selbst wenn ich die Scheiben einigermassen sauber abbekommen habe, hab ich sie dann auf jeden Fall nicht da wieder fest bekommen, wo ich das wollte. Ich mache es jetzte nur noch so, dass ich einen Ablegerstein genau auf die Scheiben lege. Das mögen sie nicht und sie steigen dann nach einiger Zeit von selber auf den Ablegerstein. Dauert manchmal ein bissel, zumal auch Einsiedler oder meine Muränen den Ablegerstein manchmal verrutschen und dann siedeln die Scheiben nicht mehr um. Aber früher oder später hab ich so inzwischen jede Scheibe abbekommen, wenn ich sie an dem Platz nicht wollte.

    Hallo Christian,

    Zitat

    Original von Roderich
    Hat jemand ne Idee, wie man die sonst noch da runterbekommt?


    ärgere sie doch mal mit ner Pumpe, bis sie sich auf den Weg machen, um sich einen besseren Platz zu suchen. Und wenn sie unterwegs sind, fischst Du sie raus :winking_face: