Beiträge von karl.p

    Hallo Reinhard,

    nein, ich habe das selber noch nicht probiert.
    Aber auf die Frage, wie man fraßgeschützt ein paar Caulerpa im/am AQ pflegen kann, wollte ich mich einfach äußern.

    Sicherlich, es gibt keine Garantie, daß ein HangOn dieser Größe einen durchschlagenden Erfolg bringen kann (wird es wohl auch nicht), aber zumindest kann es ein Anfang im "Phosphatkampf" sein.
    Daß dabei natürlich - wie so oft im Leben auch - die Größe eine entscheidende Rolle spielt, ist mir durchaus bewusst.

    Deshalb habe ich mich ja auch auf die Antwort nach der Frage der reinen Unterbringung der Caulerpae beschränkt und nicht damit, in welchem Maße diese eine PO4-Reduktio0n herbeiführen können.

    Trotzdem ist Dein Argument berechtigt und auch sicher wahr, denn so habe ich es natürlich noch nicht gesehen :yrf

    Gruß, Karl

    Hi Thomas,

    das geht sicher.
    Nicht umsonst schwören ja viele Aquarianer auf das Algen-Refugium.

    Zum Thema Doktoren: ich wünschte, mein flavescens würde mich von meiner Caulerpa "befreien"... aber der verwöhnte Kerl will lieber FroFu schlemmen!

    Hast Du die (räumliche) Möglichkeit, ein kleines separates Algen-Refugium zu betreiben?
    Klar, Du hast kein TB, aber geht´s nicht irgendwie auch so?
    Zum Beispiel mit einem kleinen 10-Liter-HangOn-TB, das nur die Caulerpa beinhaltet?

    ...ich finde den link dazu gerade nicht, den poste ich später...

    Gruß, Karl

    Hallo,

    ich hatte am Wochenende mit einem Bekannten eine interessante Diskussion ums Thema "Kühlventilatoren" über Aquarien im Sommer.
    Bisher hatte ich eine 6-fach-Lüfterbatterie über dem AQ hängen, die auch für gute 2°C Temperaturabsenkung ausreichte.
    Allerdings war sie ein wenig *LAUT*.

    Nun will ich mir für diesen Sommer einen größeren Lüfter aufhängen, aber eben nur noch einen, nicht mehr 6.

    Und hier ist der Punkt, an dem die Diskussion begann:

    ich bin der Ansicht, daß ein einzelner Lüfter effektiver als ein 6-fach-Lüfter ist, wenn er mehr Volumen bewegt als die 6 kleinen zusammen. Das ist natürlich die Voraussetzung...
    Mein Bekannter vertritt den Standpunkt, daß die Lüfterbatterie effektiver ist, weil sie durch ihre immense Breite ein größeres Stück des Wassers "anpustet" und somit effektiver ist als der kräftigere Einfachlüfter, der nur eine relativ kleine Fläche kühlt.

    Wie ist´s denn nun wirklich?

    Zählt "bewegtes Luftvolumen" oder "angepustete Fläche" mehr???

    Gruß, Karl

    Hi,

    ich kann mir das auch kaum vorstellen, daß die Algen zum Exitus der Pumpe geführt haben sollen.
    Umso mehr hat mich das Verhalten des Herstellers verärgert, der eben genau dies felsenfest behauptet hat.
    Aber dieses "Ausrede-Verhalten" bin ich mittlerweile dort gewöhnt... schade eigentlich!
    Wie gesagt: es wird jetzt eine Tunze statt der Fischer-Brumm-Pumpe. Und das hat nicht zuletzt auch mit diesem Verhalten zu tun...

    Danke und Gruß, Karl

    Hi,

    gestern ist plötzlich eine meiner Strömungspumpen ausgefallen, eine Fischer Aquaturbo 1600l/h.

    Da zwischendurch immer mal wieder die Welle klemmt, habe ich das Teil auseinandergefriemelt und nach dem Zusammenbau auf Besserung gehofft - vergeblich.
    Die Pumpe blieb stumm!

    Heute bin ich zum Hersteller gefahren (ist nur 15km entfernt) um ihm die Pumpe vorzuführen.
    Der meinte, ich sei selbst dran schuld, weil die Kalkrotalgen, die eine 2mm dicke Schicht um die Pumpe herum gebildet hatten, durch die dadurch reduzierte Wärmeableitung zur Überhitzung der Pumpe geführt hätten.

    BITTE???

    Kann das eine Pumpe wirklich lahmlegen??? Nach "nur" 2 Jahren und 1 Monat Betrieb???
    Oder wollte sich die Firma Fischer da nur rausreden...?
    Ich bin grad ein wenig ratlos.

    Jetzt ist erst mal Schluß mit diesen brummenden Fischer-Pumpen.
    Ich werde auf jeden Fall als Ersatz für die kaputte Pumpe eine
    - leisere, denn Fischer-Pumpen sind das Lauteste, was es gibt
    - günstigere
    - im Stromverbrauch wesentlich bessere
    Pumpe anschaffen (sprich: erst mal eine Tunze Nanostream 2500l/h), nicht mehr diese meiner Ansicht nach ein wenig veralteten 1600l/h-brummkreiselähnlichen Fischer-Pumpen.

    Aber zurück zur Frage: kann eine Kalkrotalgenschicht denn wirklich zur Überhitzung führen?

    Gruß, Karl

    Hi Jörg,

    wo schlafen die beiden denn?
    Wenn Du ihre Schlafplätze kennst und diese nachts relativ gut erreichen kannst, ist das eine enorme Erleichterung!
    Einfach 1 oder 2 Stunden nach dem ausschalten der Beleuchtung die Fangaktion noch mal starten - vorausgesetzt natürlich, Du kannst sie beim schlafen sehen.
    Denn nichts ist schlimmer, als ein ganzes Becken umzupflügen, die Fische komplett zu verängstigen und am Ende dann doch keinen Erfolg zu haben...

    Gruß, Karl

    Hallo Peter,

    Zitat

    1. Bringt eine T5 weniger Wärme als eine HQI - bei gleicher Wattzahl?

    Ich würde sagen: "ja".
    T5 werden zwar heißer als T8, schmeißen aber meiner Ansicht nach nicht eine solche Wärme raus wie HQI. Aber ich hatte noch nie HQI, daher fehlt mir ein direkter Vergleich der AQ-Temperaturen.
    Meine Antwort ist also mehr eine Einschätzung als eine Feststellung.

    Zitat

    2. Wie entscheidend ist die Raumtemp.

    Wie bereits angesprochen: warme Luft kann mehr Feuchtigkeit speichern als kalte Luft. In kalten Räumen schlägt sich daher die Feuchtigkeit sehr viel schneller nieder als in geheizten Räumen.

    Zitat

    3. Bei einem Lüfter resp. Venti über dem Becken verdunstet mehr Wasser? (Müsste eigentlich)

    Ja. Wenn mein Ventiltor läuft, erhöht sich meine Verdunstung von ca.4 Liter/Tag auf 6-8 Liter/Tag, je nach Außentemperatur. Also eine Steigerung um 50-100%.

    Zitat

    4. Lüftungssysteme der Lampen (z.B ATI T5) dient dies nur den Röhren- oder wird auch wenigerHitze abgegeben- Wassertemp.?

    Ich hatte vorher 2 normale Doppelbalken ohne Kühlung. Da war die Wassertemperatur ca. 1 Grad höher als mit dem neuen ATI-Powermodul. Die Wärme der Lampen wird aus dem Lampengehäuse seitlich abgeführt - weg von der Wasseroberfläche!

    Zitat

    5. wieviel Lichtverlust bringt eine Abdeckscheibe in % (Schwierige Frage ich weiss!!)

    Puuh, keine Ahnung! Ich bin weder Photograph noch Physiker noch Glaser...
    Aber ich schätze mal, daß das locker 1/4 des Lichtes wegnimmt.
    Wenn die Scheibe verkalkt ist oder mit Salzkrusten bedeckt, dann ist sicherlich noch mit mehr Verlust zu rechnen!!!

    Tja, und zum lüften ist ja schon alles gesagt worden...

    Gruß, Karl

    Hi,

    ich klinke mich hier einfach mal in die Diskussion ums Thema "Silikon" ein.
    Da ich in einem Jahr umziehen werde und dadurch auch gleich ein neues AQ plane, würde mich interessieren, ob es Unterschiede in der Dauerhaftigkeit der Silikonverklebungen gibt.

    Mein jetziges AQ ist wulstverklebt.
    Mein AQ-Bauer schwört darauf, er bietet gar keine Stoßverklebung an, weil diese seiner Ansicht nach nicht so dauerhaft sind wie Wulstverklebungen!
    Ist da was dran?

    Gruß, Karl

    Zitat

    Original von Thomas Labuske
    (...)Aber wie gesagt, ich habe es bisher nicht geschafft, damit unter Wasser zu kleben. Egal, wie trocken ich es angemischt habe. Es zerläuft sofort im Wasser und durch die Trübung des Wassers erkennst du gar nichts mehr.
    (...)

    Ohhh... das kenne ich!
    Was ich da schon geflucht habe *G*
    Gibt´s dabei irgendeinen besondern Trick, mit dem man das besagte Phänomen umgehen kann?

    Gruß, Karl

    Hallo Thorsten,

    jaja, so ein Umzug ist schon ein immenser Streß - nicht nur für uns selbst, sondern vor allem für die Beckenchemie!
    Schön, daß Deine Korallen sich erholen. Es sind ja aber auch robuste Arten, die Dir ein wenig "action" im AQ nicht unbedingt so übel nehmen.
    Ich hätte aber mit dem Einsetzen der S.haddoni noch gewartet...

    Wichtig ist jetzt erst mal: warten, warten, warten!
    Das AQ muß jetzt quasi fast komplett neu einfahren!

    Die "Anemone" scheint mir übrigens eine LPS zu sein: sieht aus wie eine Fungia... oder irre ich da etwa?

    Und noch etwas: der Z.flavescens sieht mir nicht so gut genährt aus, zumindest aus der Perspektive!
    Wichtig: ausreichend Grünfutter!

    Ansonsten: viel Spaß bei Deinem neuen AQ!!!

    Gruß, Karl

    Hi,

    ach und noch was:
    beim Verschieben des AQ´s samt Unterschrank solltest den Unterschrank möglichst weit unten anpacken zum schieben!
    Das verringert die von Stefan angesprochenen horizontalen Kräfte auf den Schrank ein wenig!

    Gruß, Karl

    Hi,

    findest Du es nicht sinnvoller für die Tiere und Tochter, wenn sie die "Nemos" :confused_face: samt ihrer Anemone in Deinem AQ bestaunen könnte?
    Nun weiß ich natürlich nicht, wie alt und verantwortungsbewusst Deine Tochter ist - und ich will Dir deshalb keinesfalls zu nahe treten!
    Aber wahrscheinlich wirst Du dann irgendwann die Pflege des AQ´s übernehmen (müssen)...

    Die allermeisten Anemonen werden wohl ohnehin mit der Zeit für das angesprochene AQ zu groß... Ausnahme bildet hier vielleicht eine S.haddoni, aber die sollte gezielt gefüttert werden.

    Gruß, Karl

    Hallo,

    ich habe mir kürzlich eine Fungia zugelegt. Die hat ein ganz ähnliches Problem:
    schon seit dem Kauf hat sie an einer Stelle zurückgewichenes Gewebe, das unglücklicherweise mit Algen besetzt ist. Ich hab´s erst gesehen, als ich die Koralle im AQ hatte, und da der Händler 120km weg war, habe ich vom Umtausch abgesehen.
    Jetzt beginnen sich von der verletzten Stelle aus langsam Luftblasen(?) unter dem Polypengewebe entlang der Sklerite auszubreiten.

    Wie bekomme ich das denn wieder hin?
    Kann ich die algenbewachsene Stelle abknipsen wie bei einer SPS?

    Gruß, Karl

    Hi,

    das erste: Borstenwurm, klar.

    bei den anderen würde ich sagen:
    - glasrosenähnliche Anemone (nachtaktiv), die habe ich auch zuhauf im AQ! Vielleicht auch eine Glasrose, aber ich habe wie gesagt auch diese oder ähnliche an dunklen Riffstellen
    - Krustenanemonen (oder eine Kolonie Filtrierer?)
    - azooxanthellate Scheibenanemone (Corynactis?)

    Gruß, Karl

    Hallo petbaum(?)

    ich habe in meinem AQ eine ähnliche Caulerpa-Plage, allerdings macht sich bei mir eine C.racemosa breit.
    Mein Doktor interessiert sich nicht die Bohne dafür und AlgenEX ist mir einfach zu heikel, nicht zuletzt wegen meiner Tridacna!
    Ich habe mich mittlerweile einfach damit abgefunden, daß man für ein Hobby gewisse Opfer bringen muß - und sei es, daß man alle 2 Wochen für mehrere Stunden mit einer Pinzette Algen zupft...

    Gruß, Karl

    Hi,

    wie alt war das Tier denn? Vielleicht einfach nur "Altersschwäche"?
    Oder sie hat aus irgendeienm Grund die Häutung nicht überlebt.
    Auf dem Foto sieht man rötlich verfärbte Fühler - eine meiner beiden Grabhamis bekommt 2 oder 3 Tage vor ihrer Häutung immer fleckige, knallrote Fühler! Die andere hingegen nie...
    Vielleicht ist/war es bei diesem Tier hier mit den schwarzen Flecken ja ähnlich?

    Gruß, Karl

    Zitat

    Original von Marcus Pieper
    Hi
    und warum glaubst Du das der Vorgängertest richtig gemessen hat?

    Mhh, ist natürlich ein Argument!
    Allerdings habe ich noch einen RedSea-Test, der misst auch in etwa so wie der "alte" Salifert...

    Mein Test misst was ich möchte = 1360! Ob das richtig ist .. ich denk schon zumindest passt das auch auf dem Referenztest was der MG-Test misst!

    Sehr coole Einstellung... vielleicht sollte ich mich auch mal daran halten! :wink :wink

    Die ganze "Magnesium-Hysterie" wird ja meistens sowieso übertrieben.
    Bei dem alten Test hatte ich zeitweise schon mal 800mg Mg, und den SPS hats nichts ausgemacht!
    In sofern: wird schon nicht so wild sein...

    Hätte mich eben nur interessiert, ob jemand in letzter Zeit auch einen ähnlichen Salifert-Test gekauft hat.

    Gruß, Karl

    Hi,

    Zitat

    Original von Fischsuppe
    Die Sarcophyten sind nach meiner Erfahrung total zickig...

    dazu sage ich auch nur: "Ja, ja, und nochmals ja!"

    Ich habe mittlerweile 2 Sarcophyton "verschlissen"... alles andere (SPS, LPS, Weichkorallen, Röhrenkorallen andere Lederkorallen) wachsen wie der Teufel.
    Nur die Sarcophyton haben sich nie wohlgefühlt, ob starke oder schwache Strömung, ob viel oder wenig Licht, ob oben, unten, vorne, hinten, irgendwas war ihnen nicht recht.
    Der Ausdruck "zickig" passt wie die Faust aufs Auge!

    Gruß, Karl

    Hallo,

    ich habe mir einen neuen Salifert-Mg-Test zugelegt.
    Allerdings misst er vollkommenen Mist (lustiges Wortspiel :ylol):

    er misst dermaßen hoch, daß ich den Mg-Wert nicht schätzen kann, d.h. wohl weit über 1500mg/l.

    Mein alter Mg-Test von Salifert hatte den Wert relativ genau getroffen: immer so 1250-1350.
    Und der neue misst viiiiel zu hoch...

    Habt Ihr in letzter Zeit ähnliche Probleme beim Salifert-Mg-Test?

    Gruß, Karl

    Hi,

    das auf Heizers Bild schaut schon eher wie ne Glasrose aus, das ist schon wahr.
    Aber das Tier auf dem ersten Bild? Nee, ich glaub nicht, daß das eine Glasrose ist!
    Ich habe auch einige von diesen Anemonen im Becken: sie sind eigentlich nur in der Dämmerung mit Taschenlampe zu sehen, und zwar immer unter Steinen, also vom Licht weggedreht.
    Und sie haben diese gelblich-grüne Färbung. Aber KEINE spitzen Tentakeln wie Glasrosen...

    Gruß, Karl

    Hallo Bianca!

    Schön, daß es nun endlich "losgeht"!

    Die Zeit von 2,5 Monaten ist locker ausreichend, um mit dem Fischbesatz zu beginnen.
    Wenn sich nur alle damit so viel Zeit ließen wie Du :face_with_rolling_eyes:

    Und es ist auch schön, daß die Anemone nicht wandert, denn das kann einem den letzten Nerv rauben!
    Nur: bist Du Dir sicher, daß es sich bei der Anemone um eine gigantea handelt?
    Mir sieht sie eher nach einer crispa aus, noch dazu ist sie extrem blass...

    Gruß, Karl

    Hi Sandra,

    erst mal Herzlich Willkommen!!!

    Ich würde mir erst einmal keine Sorgen machen!
    Einsiedler sind ständig darauf bedacht, sich neue Häuser zu suchen, und da werden eben auch mal die Häuser der Artgenossen inspiziert...

    Solange sie nicht gegenseitig wie wild an ihren Häusern wackeln, besteht keine Gefahr.
    Falls der eine oder andere doch anfangen sollte, stundenlang an den Häusern der anderen rumzuwackeln (und regelrecht zu randalieren!) ist das ein Zeichen dafür, daß Du zu wenig Auswahl an leeren Häusern hast.
    In diesem Fall ein paar leere reinwerfen...

    Gruß, Karl

    EDIT: ach ja, vielleicht gefällt ihm sein neues Haus nicht zu 100%, und das vom Artgenossen ist "schöner"...

    @Thorsten: Banane? Ist das Dein Ernst...? Das muß ich auch mal probieren!

    Meiner frisst Artemia, Mysis, Rote Mückenlarven und vor allem (kleinen) Krill, und zwar mit Vorliebe!!
    Und natürlich Glasrosen...

    Flocken, Granulat u.ä. interessieren ihn nicht die Bohne.

    Gruß, Karl

    Hallo Bianca,

    Röhrenwürmer verlassen manchmal ihre Wohnröhre komplett!
    Das ist zwar ein Zeichen von höchstem Unwohlsein (z.B. zu starke Strömung, etc.), aber es kommt durchaus mal vor.
    Deiner scheint ja nicht ganz rausgekrochen zu sein, oder?
    Falls doch, dann laß ihm seine Ruhe, grabe ihn evtl. ein wenig im Sand ein und fütter gut mit Flüssigfutter: er braucht dann eine Weile um sich eine neue Röhre zu bauen.

    Gruß, Karl