Beiträge von Martin Hi.

    moin,
    eben gab ess die ersste fuhre artemien (übrigens doch noch nicht angereichert, da man das die ersten tage ja nicht unbedingt muss und ich grad keine petrischalen da hatte. jetzt steht die erste schale mit orange aber im kühler). soweit ich das erkennen konnte, wurden aber keine gefressen. ob sie noch zu groß sind (sieht eigentlich nicht so aus!?) oder ob die kleinen einfach zu satt waren, weiß ich nicht. sie haben jedenfalls alle nach wie vor dicke bäuche, müssen also die ganze zeit die brachionus fressen. daher füttere ich diese nach wie vor mit dem gekauften algenmix und werde jetzt sowie heute abend wieder brachionus geben.
    gestern gabs den erssten wasserwechsel und ich musste ordentlich die dichte angleichen. das geht aber auch schnell in diesen kleinen becken...
    würde mich über eine antwort auf meine anreicherungsfrage im letzten post sehr freuen, da ich dazu nichts finden konnte (bzw. widersprüchliches!)!
    martin

    moin,
    den kleinen geht es nach wie vor gut. sie sehen sehr agil aus. gestern hatte ich mit brachionus in n. salina gefüttert, heute brachionus in lebendem algenmix (Premium Blend). kleine artemien (Aqua biotica Artemia) sind gestern abend angesetzt worden, sollten also heute abend schlüpfen. über nacht wolle ich dann in petrischalen anreichern und dann morgen früh zum ersten mal verfüttern. mal schauen, ob das von der größe her schon geht!
    apropos: ich hatte mir zur anreicherung neulich das hier bestellt: Aqua biotica green und das hier: Aqua biotica orange, was ja wohl das gleiche (das selbe?) wie inve s-parcle und s-presso ist!? zum anreichern von artemien wird ja meist das orangene emfohlen. meine frage: warum eigentlich nur das und nicht auch das grünzeugs?
    heute abend werde ich dann auch noch den ersten wasserwechsel (mit wasser aus dem elternbecken) vornehmen.
    martin

    moin,
    dieses mal hat es geklappt: in der nacht von samstag auf sonntag sind einige geschlüpft und ich habe ca. 20-30 larven entnehmen können.
    seit gestern abend füttere ich mit n. salina angereicherte brachionus, heute abend werde ich mal die ersten kleinen artemia ansetzen. mal schauen, wie weit ich damit komme...
    danke für die hilfe!
    martin

    moin,
    ach so, nee, meine waren ja eher zu früh weg als zu spät.
    dann "üben" sie wohl einfach noch.
    das neue gelege (vom letzten donnerstag) sieht aber nach wie vor sehr viel besser aus als das letzte. mal abwarten! brachionus ist jetzt durch die zeitliche verschiebung um so mehr da...
    danke für die infos!
    martin

    moin und danke!
    herausnehmen kommt dann bei mir nicht in frage.
    die eltern werden sehr abwechslungsreich mit so ziehmlich allem an frostfutter und ab und an auch verschiedenen trockenfuttersorten gefüttert. oder gibt es da noch etwas anderes zu beachten?
    verpilzte eier konnte ich nicht einmal entdecken. für prinzipiell möglich halte ich das aber schon, wenn sie die immer sofort entfernen!? den ganzen tag sitze ich nun nicht vor dem becken, um das beurteilen zu können.
    dass larven schon früher schlüpfen, wenn man mit der taschenlampe ins becken leuchtet (was ich in der tat getan habe), höre ich zum ersten mal. wie erklärt sich sowas?
    man lernt nie aus...
    die neuen eier (vom letzten donnerstag) sehen bisher sehr gut aus. mal abwarten...
    martin

    moin,
    das war mir nicht so bewusst. danke!
    es heißt ja immer, dass man die larven mit einer fangglocke oder einem messbecher oder so kurz nach dem schlupf rausfangen soll. wäre es in diesem falle nicht doch besser, die eier abzusaugen? selbst wenn einige dadurch zerstört würden, könnte man immerhin noch wenigstens einige retten, oder?
    martin

    moin ingrid und danke!
    aber diese beiden arten, besonders meine, sind ja nun schon sehr häufig nachgezüchtet worden. daher wäre meine frage, ob andere züchter so etwas auch kennen und einen tip haben, woran es liegen könnte, bzw. was man degegen tun kann.
    martin

    moin,
    meine anemonenfische hatten neulich abgelaicht (relativ wenige eier). jeden tag wurden es dann immer weniger eier, so dass am tag des schlupfes nur noch drei voll entwickelte eier übrig waren. als ich dann abends das mondlich einschaltete, um wenigstens diese drei larven abschöpfen zu können, sah ich keine einzige.
    hat jemand ne idee, woran das liegen könnte oder hat sowas sogar schons elbst gehabt?
    drei ideen würden mir kommen:
    1. die eier sind aus irgendeinem grund eingegangen und wurden von den eltern entfernt.
    2. irgendwas holt sich die eier und frisst sie (bei nacht? putzergarnelen?).
    3. die fische schlüpfen nicht alle aauf einmal sondern verteilt auf mehrere tage (unwahrscheinlich, oder?).
    da das paar heute wieder am ablaichen ist und das gelege nun schon weitaus größer ist als neulich, würde ich es gerne noch mal versuchen. daher würde ich mich über hilfreiche tips/gedanken oder auch nur ideen sehr freuen!
    martin

    moin,
    mich würde mal die sache mit dem 24-stunden-licht interessieren. warum muss das die ganze zeit laufen? und reicht auch ein mondlicht? meine haben vor einigen tagen auch abgelaicht, ich vermute, dass sie heute nacht schlüpfen. würde es dann auch versuchen...
    martin

    moin,
    danke für die infos!
    ich hatte letztes jahr auch outdoor nicht solche massen. werde es dann aber dieses jahr einfach noch mal probieren. am fehlenden futter, zu hohen temperaturen und fehlendem phyto kann es nicht gelegen haben, das war bei mir in ordnung. vielleicht war ja auch einfach nur der wurm drinne!
    martin

    moin,
    interessant,wolfgang, was da für mengen bei dir anfallen! ich habe die auch schon lange, aber es sind immer nur sehr kleine mengen. wie kriegst du solche massen hin? ausgesiebte nauplien von denen sind doch sicher ein super anfangsfutter für fischlarven, oder? kleiner auch als brachionus?
    martin

    moin,
    habe mir gerade brachionus und n. salina besorgt, beide bewegen sich nun in jeweils einer pet-flasche bei ganz leichter belüftung, wie im nachzuchtenregister empfohlen. für eine zucht wird es nicht reichen aber wenn aus den eiern wirklich etwas schlüpfen sollte, gibts zumindest für sonntag und montag etwas, danach könnte ich ja nchschub kaufen. den rest bestelle ich mir gleich online, mein händler hatte nichts davon!
    das weibchen steht immer noch über dem (scheinbaren?) gelege.
    martin

    moin,
    nachdem ich gestern das männchen beim relativ unauffäligen balzen beobachten konnte, glaube ich nun ein kleines nest erkennen zu können. Ich hatte mich schon gestern nacht beim kurzen reinschauen ins becken bei mondlicht gewundert, dass auf einmal das weibchen über dem stein stand, zu dem das männchen ständig versucht hatte, das weibchen zu locken, konnte aber keine eier entdecken. selbst als es heute morgen immer noch über besagtem stein "schwebte", schaute ich kurz nach einem gelege. da ich aber erstens keines sehen konnte und es zumindest von kugelfischen so kenne, dass die männchen das gelege bewachen, zog ich emotionslos zum frühstückstisch. nun hat aber kurz darauf meine freundin, unwissend von der vorgeschichte, auch noch mal reingeguckt und glaubt, ein kleines nest erkennen zu können. die eier wäre dann so winzig, dass ich solche noch nie gesehen habe. hier: Tangfeilenfisch im Register der IFNM hat mich doch einiges davon überzeugt, dass es tatsächlich ein nest sein könnte: erstens werden dort die eier ebenfalls als schlecht erkennbar dargestellt und zweitens wird dort ebenfalls bestätigt, dass es die weibchen sind, die die brutpflege betreiben.
    kurzum: ich würde gerne mal mein glück versuchen. laut angaben in dem link müssten die larven schon übermorgen abend schlüpfen und müssten sofort mit zooplankton versorgt werden. ich würde demensprechend morgen mal losziehen und mir alles an equipment, dass für einen einmaligen versuch tatsählich notwendig ist, besorgen. ich dachte da für das erste an eine phytoplankton- sowie eine brachionuszucht bzw. -haltung in belüfteten flaschen. da die kleinen nur wenige tage lang brachionus brauchen und dann schon auf artemien umsteigen, muss ich mir den aufwand der zucht doch eigentlich gar nicht machen, sondern muss sie nur halten und täglich oder alle paar tage neu kaufen, oder?
    ich werde mich gleich mal auf der website der ifnm einlesen, aber wenn jemand noch ein paar konkrete tips für den einkaufszettel morgen haben sollte, würde ich mich freuen.
    ich dachte bisher an:

    1x aufzuchtbecken 20 liter (glas oder plastik besser?)
    1x membranpumpe mit sprudelstein
    mehrere flaschen für die planktonzucht
    phytostarter (düngung notwendig/sinnvoll?) -> die brachionus würden ja nur wenige tage gefüttert!
    große portion brachionus
    schlauchklemmen, um die belüftung in den planktonflaschen auf wenige luftblasen zu bremsen
    platinum-artemien
    artemia-booster
    artemia-schalen? (besser zum boosten?)
    (...?)

    würde mich über ein wenig hilfe sehr freuen!
    martin

    moin,
    nur kurz zur Lebensspanne: Ich habe da bisher sehr schlechte Erfahrungen gemacht: Bei meiner Suna Eco halten zwar die LED's nach drei Jahren noch, dafür musste ich aber schon zum zweiten mal ein neues Netzteil kaufen.
    Bei einer meiner Maxspect sind nach einem knappen Jahr schon sechs Cree-LED's ausgefallen. Laut dem Hersteller auch kein Garantiefall, da es sich ja um Leuchtmittel (hier nur sechs Monate Garantie) Handelt. Der Hersteller hat mir trotzdem zugesagt, mir die zuzuschicken. Für ne Lampe, die an die 700 Euro kostet, finde ich das trotzdem krass.
    Martin

    moin,
    ich habe wie gesagt den titan 1500 und er ist nicht kaputt, war immer so laut, leider. zu anderen kühlern kann ich nichts sagen.
    aber was deine rechung angeht: bist du dir sicher, dass du nie mehr als um 5° runterkühlen wirst? wenn du konstant 18° halten willst? wird es bei dir an dem ort, an dem das becken steht, nie wärmer als 23°? ich frage deshalb, weil selbst hier in hamburg es auch im sommer mal warm werden kann und wenn es draußen (selten!) mal 30° sind, habe ich auch in der wohnung mal 25°, da ich im sommer auch gerne mal alle fenster aufreiße und dauerhaft durchzug habe, unterscheidet sich die außentemperatur manchmal kaum noch von der innentemperatur. ist das bei dir nicht so?
    martin

    moin,
    glaubst du denn, dass der selbstbau leiser wird?
    wenn du gorgonien halten willst, musst du ganzjährig auf 17-18° kühlen, das wird im sommer dann schon nervig. aber wenn deine familie das mitmacht!? frag doch mal bei mrutzek oder einem der größeren händler an, was die leisesten geräte sind!
    martin

    moin,
    kalkbrei geht nicht überall, da er an den rändern, wo glasrosen besonder gern sitzen, runterfällt. da ist dann salzsäure oder natronlauge am besten. spritzt man beides (natürlich getrennt voneinander!) in gleichen mengen, bleibt auch der ph-wert unangetastet. aber bei so wenigen ist das ja eh egal...
    martin

    moin,
    genau, das meinte ich ja.
    ich habe im sommer auch nie gekühlt. wobei es auch da auf die arten ankommt. da oliver ja auch eventuell korallen aus dem tieferen halten will, würde das mit 25 grad im sommer wahrscheinlich nicht mehr hinhauen.
    ansonsten sehe ich das genauso: tiere aus dem flachwasser halten! dann von frühling bis herbst kein problem. im winter dann entweder bei zimmertemperatur (dann leben alle tiere allerdings relativ kürzer und an nachzuchten ist prinzipiell nicht zu denken) oder eben kühlen.
    martin

    moin,
    nicht vergessen, dass oliver ein mittelmeerbecken kühlen will (auf wieviel grad denn jetzt eigentlich?)! da hilft weder ein ventilator auf dauer noch led's oder kühlere pumpen (auch wenn das zusätzlich natürlich sinnvoller ist).
    wenn du über längere zeit innerhalb der wohnung auf unter 18°c kühlen willst und die wohnung nich auskühlen soll, hilft nur ein durchlaufkühler.
    sinnvoller wäre da natürlich ein keller aber das wolltest du ja gerade nicht. wenn es also keine leiseren kühler gibt, hab ich auch keine bessere alternative.
    aber wie gesagt: wenn das teil im flur steht und du nicht das ganze jahr über kühlen willst sondern einige monate, finde ich das persönlich vertretar. ich mache das ja auch so, allerdings habe ich auch nicht so ein großes becken wie du, somit muss der kühler nicht so häufig anspringen.
    vielleicht kann man das ganze ja kombinierend optimieren: led's und kühlere pumpe, vetilatorkühlung (vorsicht bei offenen becken: viele mittelmeerfische springen!), die heizung im flur nicht so hoch drehen und den rest macht dann wenige monate im winter der durchlaufkühler.
    martin

    moin,
    sehe das so, wie die meisten hier.
    wenn man ein mittelmeerbecken betreiben will, also mindestens unter 18° C runterkühlen will und "normale" zimmertemperaturen hat, dann wird auch der aqua medic 1500 nicht nur ein mal am tag anspringen und vor allem nicht nur ein mal pro nacht. ich habe auch den 1500-er und auch ich empfinde ihn als sehr laut. im schlafzimmer würde ich persönlich definitiv nicht damit im zimmer schlafen können sondern mehrmals nachts geweckt werden. im wohnzimmer würde ich ihn zumindest als sehr störend empfinden.
    nun wirst du als mittelmeeraquarianer den kühler (so vermute ich zumindest, kommt ja auf die arten an!) ja nicht das ganze jahr lang laufen lassen sondern einige monate lang im winter. trotzdem: im schlaf- oder wohnzimmer würde ich das nicht machen. im flur oder so ist das aber o.k.
    inwiefern andere kühler leiser sind, weiß ich aber leider auch nicht. ich kenne halt nur meinen.
    martin

    moin,
    genau: bei 45 schnecken in meinem becken (oder 35 wenn wir netto rechnen) halte ich das ganze wieder für möglich, ich selbst würde aber nicht so viele halten wollen, da ich sie in diesen mengen eher als störend empfingen würde.
    das wichtigste hatte ich vergessen: nitrat und phosphat mal geprüft? wenn sie auf den steinen wachsen und im wasser die werte sehr niedrig sind, könnte es sich ja auch um einschließungen in den steinen handeln!? auch schnellwachsende makroalgen könnten ein wenig helfen...
    martin

    moin,
    ich bin da nicht so der kenner, würde aber aus dem bauch heraus behaupten, dass sich ein stärkeres fadenalgenwachstum gar nicht mit schnecken bzw. nur mit extrem vielen oder sehr großen schneckenarten eindämmen lässt.
    ich habe brutto 450 liter. in dieserm leben 12 oder 13 dieser turboschnecken. diese schaffen es nicht mal, die nachwachsenden algen an der glasscheibe kurzzuhalten, fressen lediglich spuren in die immer wieder nachwachsende dünne algenschicht. wenn ich mir vorstelle, ich hätte jetzt noch längere fadenalgen...
    ich glaube, da wären stärkere fresser angesagt wie abaloneschnecken, einsiedler oder bestimmte schleimfischarten.
    bei mir machen zwei zitronendoktoren fadenalgen ünmöglich, die scheiben müssen trotzdem im zweitagestakt gereinigt werden.
    hoffe, ich konnte helfen.
    martin

    moin,
    das hört sich schlimm an!
    ich habe auch noch eine frage: es wird hier im zusammenhang mit einer kohlenstoffzfuhr immer wieder von traubenzucker gesprochen. vodka sollte doch aber ebenso gehen, oder? wenn ja: wie in der normalen vodkamethode mit niedrigstgaben anfangen?
    martin

    moin,
    ich will hier auch nur noch mal ergänzen: ich rudere auf jeden fall zurück, was meine angaben zu bacto-balance betrifft: das temporäre starke zurückgehen der cyanos führe ich mittlerweile allein auf das absaugen und die damit verbundenen wasserwechsel zurück. nachdem ich nur noch auf 10% die woche zurückgeschraubt habe, sieht es aus wie am anfang. fahre daher bactobalance jetzt wieder langsam runter und werde es dann ganz absetzen. werde nun nach und nach alle hier empfohlenen vorgehensweisen mal durchgehen. abschäumer war nun ungefähr ne woche aus: keinerlei änderung! als nächstes werde ich noch mal kohlenstoff (alkohol oder traubenzucker) dosieren. wenn das auch nichts bringt, werde ich auch noch mal nen bodengrud-phosphattest machen und dann ggf. einen teil des bodengrunds austauschen. mir graut aber davor...
    martin

    moin,
    ich hätte da immer angst, dass sie sie während des abspritzens vermehren, denn das können sie sehr gut. mit der kalkbreimethode, glaube ich, geht man weniger diese gefahr ein, da man den brei direkt auf die maulöffnung gibt, weswegen sie schlechter ihre jungen abgeben können. bei nur so wenigen machen auch glasrosenfressende garnelen, wie z.b. lysmata wurdemannii sinn.
    ich würde dir ein doppeltes vorgehen empfehlen: die drei mit kalkbrei abtöten und gleichzeitig ein paar wurdemanniis einsetzen, die sich ggf. um die nachkommen kümmern. wenn du erst mal die massen hast, kommst du (und auch andere tiere) nur noch schwer hinterher.
    martin

    moin dietmar,
    ich habe diese art hier: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/364_Vale…a_puellaris.htm
    sie schaufelt nicht ihre eigene höhle. sie schaufelt auch nicht so tief wie der brunnenbauer, eher die oben paar cm. bilder habe ich leider keine, sie sieht aber aus wie in dem link. ich habe beide tiere seit dem 20. oktober, als ich das becken komplett mit inhalt übernommen habe. wie lange die tiere vorher schon beieinander waren, weiß ich nicht. die grundel neigt übrigens bisher (ganz im gegensatz zum brunnenbauer!) überhaupt nicht zum springen.
    martin

    Zitat

    Original von Dietmar
    Hallo Martin.

    Sehr interessant. Dazu ein paar Fragen. Bitte den lat. Namen der Baggergrundel. Wie lange hast Du die Grundel bzw. die Brunnenbauer? Gräbt die Grundel eine eigene Höhle? Schaufelt die Grundel in die Tiefe, wo die Brunnenbauer Ihre Höhlen haben. Hast Du vielleicht auch Bilder ?

    Danke im Voraus und Grüße

    Dietmar

    moin,
    nur kurz meine erfahrung mit cyanos:
    nach einem komplettumzug (hatte das hier schon an anderer stelle kurz beschrieben) sind nach kurzer zeit in meinem becken (450 l brutto) sehr schnell cyanos aufgetreten, die bald darauf vor allem die gesamte riffkeramik überzogen hatten. der bodengrund blieb bis heute weitgehend frei, was wohl vor allem an der baggergrundel liegt. wie der phosphatgehalt im sand aussieht, hat mich bisher nicht interessiert, der gehalt im wasser war (seltsamerweise sogar kurz nach dem umzug!) durchgehend bis heute (einige wochen später) stets nicht nachweisbar, nitrit in den üblichen geringen mengen. ich bin daher davon ausgegangen, dass zu wenig phosphat im becken sei, so dass das für die korallen benötigte verhältnis nicht optimal sei und die cyanos stattdessen das überschüssige nitrat abbauten. zuerst wollte ich sogar minimal phosphat nachdosieren, da mein aquarisikhändler aber keines da hatte und er mir bacto-balance empfahl, probierte ich das bei gleichzeitig stärkerer fütterung aus (genausoviel futter wie vorher, aber nicht im sieb abgetropft sondern nur aufgetaut und mit der ganzen suppe rein ins becken!). gleichzeitig wurde ebenfalls von anfang an zwei mal wöchentlich ein wasserwechsel von 40 litern gemacht, bei dem ich versuchte, mit einem breiten, großen schlauch möglichst viele cyanos abzusaugen.
    in der ersten woche bemerkte ich keine unterschiede, in der zweiten woche bildete ich mir ein, dass die cyanos ganz leicht zurückgingen, am anfang der dritten woche (bactobalance wurde kein drittes mal angehoben sondern blieb auf dem niveau aus woche zwei!) gehen die cyanos nun merkbar zurück. bis heute bleibt der phosphat- wert allerdings nicht nachweisbar und auch am nitratwert kann ich keine unterschiede messen.
    das ist mir aber egal, da nun die cyanos fast schon weg sind! :winking_face:
    ich werde daher weitermachen wie bisher, bactobalance dosieren und futter ungefiltert füttern.
    ich will aber nicht von der hand weisen, dass dies wenig beweiskraft hat: habe ja keinen zweiten versuch ohne bactobalance und ohne zusätzliche fütterung gemacht, mag also durchaus sein, dass einfach nur abwarten denselben effekt gehabt hätte, auch wenn ich das nicht glaube.
    martin

    moin und danke!
    den link kannte ich schon, das mit dem skalpell muss ich übersehen haben. wenns mit dem skalpell geht, wirds wohl auch mit der rasierklinge gehen. ich versuchs mal.
    so schnell fressen meine großen schnecken gar nicht. hatte vorgestern abend eine ca. 2 cm große wachsrose ins elternbecken gegeben. diese wurde zwar angenagt, ist aber noch zu einem großen teil erhalten und lebt auch noch. wenn man also alle paar tage eine solche glasrose (für die kleinen zermatscht) ins becken gibt, müsste doch immer genug für alle zum fressen da sein. da braucht es doch keine ganzen bewachsenen steine, oder?
    naja, erst mal habe ich die ersten beiden gelege abgetrennt und versuche es separat.
    martin

    moin und danke für die antwort!
    da ich platzsparender vorgehen wollte, halte ich mich bisher an die zuchtanweisungen, in denen die elternschnecken in 5-10 litern gehalten werden und die gelege in kleineren behältern. daher immer noch meine frage an die andern: hat jemand einen tip, wie man die eischnüre gut entfernen kann ohne sie zu verletzen?
    martin

    moin,
    ich habe mir vorgestern einige dieser schnecken wegen meiner vielen glasrosen angeschafft und habe mich etwas eingelesen, finde aber einige fragen nicht beantwortet:

    1. ganz allgemein: wenn diese schneckenart wirklich nur glasrosen frisst: Warum macht man sich dann die mühe, die eier und jungtiere von den eltern zu trennen? fressen diese sie etwa doch? es wäre ja sonst viel einfacher, einfach alle stadien in einem becken zu halten und zu füttern, deshalb die frage.

    2. hatte schon nach sehr kurzer zeit zwei gelege, die ich heute morgen separiert habe. das abtrennen der eischnüre von der wand war dabei sehr schwer, ein wegpusten mit der pipette war nicht möglich, da ein teil stets sehr fest kleben blieb. am ende habe ich die eischnüre eher abgekratzt, dabei sind aber sicher etliche eier zerstört worden. hat jemand eine gute methode dafür? hatte an die rasierklinge meines scheibenreinigers gedacht!?
    danke im voraus!
    martin

    Moin,
    nach dem Komplettumzug eines 450-Liter-Beckens haben sich nach wenigen Tagen Cyanos eingestellt. Sauge die immer wieder ab aber sie kommen schnell nach. Da ich von Anfang an die Werte gemessen habe, zeichnet sich das Bild ab, dass Nitrat durchgehend im perfekten Bereich Bereich (ca. 2 Mg/l) bleibt, während das Phophat von Anfang an und bis jetzt, ca. zwei Wochen später, durchgehend auf 0 war. Habe mit mehreren Tests gegengemessen und auch mit den Werten in meinen anderen Meerwasserbecken verglichen. Die Tests sollten daher funktionieren.
    Nachdem ich mich hier ein wenig in die Cyano-Thematik eingelesen habe, glaube ich, dass die Cyanos auf die Werte außerhalb der Redfield-Zone zurückzuführen sind. Da das Phosphat ja sowieso dauerhaft nicht auf 0 bleiben darf, wollte ich nun dieses langsam nachdosieren (eine stärkere Fütterung habe ich versucht, brachte bisher nichts!).
    Die Geschichte, wie schwer es in Hamburg ist, Phosphat für das Aquarium zu bekommen, will ich Euch ersparen, aber gestern bin ich einen wirklich langen Weg gefahren, da mir in einem Aquaristikladen zugesichert wurde, dass man ein Mittel zum Nachdosieren von Phosphat habe. Und was habe ich bekommen? Tropic Marin NP-Bacto-Balance. Auf meinen Einwand, dass auf der Packung stehe, dass Phosphat durch das Mittel gesenkt werde, bzw. dass es einer Phosphat-Mangelsituation vorbeugen kann (bei mir geht ja keine Vorbeugung mehr, es ist ja schon weg!), ist der Händler nur mit noch mehr Labern eingegangen und mit dem Hinweis, Phosphat dürfe man NIE nachdosieren, das würde eh nur ausfallen und den Magnesium-Wert senken. Das in dem Zeug scheinbar das Gleiche enthalten ist wie in den Spurenelementen der Marke (die ich auch habe) fand ich zusätzlich enttäuschend aber das ist eine andere Geschichte. Da der Händler mir das Zeug dann schließlich schenkte, habe ich es mitgenommen. Da ich es mir aber nicht einfach ins Becken kippen will:
    Was sagt Ihr Profis dazu? Ist es einen Versuch wert oder sollte ich es doch lieber einfach mit einer Phophatanreicherung versuchen?
    Der Boden ist übrigens wegen meiner Baggergrundel Cyano-frei geblieben. Es wächst daher nur auf den Steinen und der (alten) Riffkeramik). Die Korallen werden bisher nur wenig überwachsen, wenn ich was sehe, sauge ich es ab. Aber auf den Steinen kommt halt immer wieder was. Ich bin da kein Stresser und habe Zeit. Dachte nur, auf Dauer muss ja eh etwas Phosphat rein!?
    Danke Euch im Voraus!
    Martin