Hallo Andreas,
die beiden "Nemos" sind ja auch ganz ok, die sind ja keine "Streckenschwimmer" sondern sehr Anemonen/Standortreu.
Aber ein Paletti hat eben selbst in 200 Liter ziemlich gleich mal keinen Platz mehr.
Ich schreib das hier auch deshalb, weil ja viele Neue jetzt mit dabei sind und die nicht faslche Eindrücke bekommen sollen, der Fisch sei in kleinen Becken zu pflegen.
Harald Mülder hat seinen trotz 1000L Becken abgegeben...
Und Ruedi baut gerade (unter anderem wegen dem Paletti) ein "wenig" sein Wohnzimmer und Haus um - um unter anderem auch Platz für ein 3000 L Aquarium als neue Bleibe zu bekommen.
Ich betreue seit kurzem auch ein 2000 Liter Becken, das aber aufgrund der ovalen Bauform optisch relativ viel Schwimmraum bietet. Dort hat es ettliche Doktoren (unter anderem auch einen Paletti) und da finde ich den Besatz momentan größenmäßig genau richtig, hab aber schon heftig Bauchweh, wenn ich denke, was die einzelnen Fische noch wachsen werden.
Und das sich ein Fisch bei guter Ernährung wenig darum kümmert wie groß sein Becken ist kann Dir z.B. Gerlinde Stifter berichten. Ihr Naso vlamingii ist innert Jahresfrist förmlich explodiert und hat nunmehr sicher gut und gerne mindestens 30cm und ist für ihr nicht zu kleines Becken doch zu große geworden.
Sätze wie "wenn er das offene Meer nicht kennt" oder "er passt sich eh der Beckengröße an" sind für mich nicht wirklich relevant - ich möchte einfach, dass sich die Leute sehr gut überlegen, welche Fische sie pflegen wollen und ihnen dabei auch ein halbwegs adaequates Zuhause bieten .
Grüße
Markus