Beiträge von Millenniumpilot

    Hallo Nico,

    das Becken wird ja nicht leergepumpt. Die Pumpe steht im TB, maximal wäre diese Kammer dann leer.

    Zum Wasserwechsel wird die Rückförderpumpe angehalten und mittels zweier Pegelsensoren werden per GHL Profilux 50 Liter Salzwasser abgepumpt und mit 50 Liter Osmosewasser aus dem Vorratstank aufgefüllt. Ich muss nur dafür sorgen, daß der Osmosetank vorher ausreichend gefüllt wurde und auch anschließend wieder für den täglichen Verdunstungsausgleich gefüllt wird.
    Dann werden 2kg Salz in das TB gekippt und 1h umgerührt. RF wieder an und fertig. Dies passiert dann aber alles automatisch.

    Alleine das Befüllen des Osmosetanks muss überwacht werden. Daher auch der Absperrhahn IM Unterschrank. So muss ich nicht ins Bad rennen um den Wasserzulauf zu stoppen.
    Die Zwischenzeit wird genutzt zum Scheibenputzen.
    So jedenfalls bisher die Theorie :grinning_squinting_face:

    Gruß Dirk

    Hallo Nico,

    danke für Dein Angebot.

    Anbei ein paar neue Bilder.
    Habe die Wartezeit genutzt und Hahnanschlüsse für den Wasserwechsel und das Nachfüllen des Osmosevorratsbehälters gesetzt.
    ich wollte nicht mehr mit Wasserkanistern, Pumpen und Wasserflecken vor dem Aquarium kämpfen müssen.

    Der Vollentsalzer steht neben dem AQ und ist mit diesem fest "verrohrt".
    Zum Nachfüllen wird aus dem Bad ein 1/2"-Schlauch zum AQ gelegt und am rechten blauen Hahn angeschlossen. Dann Hahn aufdrehen und das Wasser fliest nach dem Absperrhahn durch 1/4"-Osmosedruckschlauch zum VE und dann in den 50Liter Vorratsbehälter. Der Wassereinlauf in den Osmosetank wurde so gebaut, das nichts spritzt.
    Der Omoseschlauch deshalb, weil der sich besser verlegen lässt als dicker 1/2-Schlauch, die Anschlüsse weniger lecken als Gardenaanschlüsse und gleich eine Durchflussmengenbegrenzung dadurch erziehlt wird. Ich kann die Hähne also einfach voll aufdrehen. Der Nachteil ist, das die erzeugte Wassermenge pro Stunde geringer wird. Falls mich dass irgendwann mal stört, wird halt auch 1/2" umgebaut.
    Aktuell ist der 50Liter Tank in 16 Minuten gefüllt, das sind ca. 190L/h bzw. 4500L/Tag. Mit 1/2"-Schlauch und den Hahn halb aufgedreht ist mehr als das doppelte zu erzielen.
    Die noch im Unterschrank sichtbare große Schlaufe vom PE-Schlauch ist provisorisch, da ich in der Übergangszeit noch die Kanister für das alte Becken befüllen muss. Siehe Bild.

    Ob der VE aber so neben dem AQ stehen bleiben wird, kann ich noch nicht 100% sagen. Das hängt vom Segen meiner lieben Ehefrau ab bzw. auch, ob ich das Ding noch irgendwie verkleiden kann. Wird dann gleich eine Ablage für das Fischfutter. :grinning_squinting_face:
    Eventuell lasse ich mir von Gralla auch eine neue Säule anfertigen, so daß beide gleich hoch sind.

    Zum Wasserwechsel wird ein zweiter Schlauch an den linken roten Hahn angeschlossen und eine mit diesem verbundene Eheim 1048 eingeschalten. Der Schlauch endet in der Toilette.
    So kann kein Salzwasser mehr beim Hantieren irgendwo hintropfen, ausser einige Tropfen direkt ins Technikbecken beim Abziehen des Hahnes.

    Gruß Dirk

    Hallo,

    meiner Meinung nach ist die zweite Annemone noch lange nicht vor dem Ende. Sie sieht gut aus, sucht sich halt nur eine andere neue Stelle.
    Ich kann keine Verletzung erkennen, aber auch dann heilen die bei einer quadricolor meist gut aus. Die sind sehr hart im Nehmen.
    Ich würde mir aktuell keine Sorgen machen.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    schaut mal auf der Henkelwebseite, dem Anbieter des Tangit.
    Dort steht alles ganz genau geschrieben. Die Enden der Rohre anfasen und entgraten, Tangitreiniger zum reinigen und anlösen, Kleber auf beide Seiten auftragen. Von Anschleifen steht da nichts, auf der Anschrägen der Kanten wird explizit hingewiesen.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    ich habe seit gestern eine ganz kleine Menge an Cauperpa im Becken. Der Transport hatte leider 5 Tage gedauert, die Algen haben stark gelitten. Vom kleinen verbliebenden Rest sind jetzt aber auch die Blätter schon glasig. Wird das noch etwas? Treiben die Caulerpa trotzdem wieder neu aus?

    Macht es in Euren Augen einen Sinn, die Bakterien in den Steinen mit Bakteriennahrung anzufüttern?
    Wovon sollen die sonst leben? Das Wasser ist doch frisch und nährstoffarm.

    Gruß Dirk

    Hallo Alex,

    Zitat

    Original von Alex_Muc
    [..., aber wie kamst Du zu all den Tierchen? Mit Süsswasser ausspülen oder was?

    die Tierchen sind sofort rausgekrochen als die Steine im Wasser lagen, glücklicherweise. :grinning_squinting_face:
    Mich verwundert, das die Schnecke die Trockenheit so gut überstanden hat. Im Augenblick raspelt sie die Kieselalgen an dem Einlaufsieb der Pumpenkammer ab. Übrigens auch der einzige Ort, wo bisher Kieselalgen wachsen.

    Blaulicht werde ich heute Abend starten. :ylol

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    vorsichtig bin ich schon, eilig habe ich es auch nicht unbedingt. Trotzdem wäre es gut wenn es zügig weitergeht. Das alte Becken soll bis Weihnachten abgebaut sein. Wenn also jetzt schon Blaulicht und dann eventuell ein Seehase helfen die Zeit zu verkürzen, dann habe ich nichts dagegen. Wer wartet schon gerne vor einem leeren dunklen Becken.

    Zitat

    Original von Korallenwelt
    Dirk was macht die kH?

    Warum fragst Du Torsten?
    Habe soeben gemessen, waren 11,8
    Heute wurde noch kein PH-Puffer zugegeben.
    Eventuell hast Du ja die Anfrage überlesen. Ist der hohe Wert denn OK, warum der KH-Puffer?
    Befürchtest Du, das der Wert plötzlich stark fällt und deswegen soll gepuffert werden?
    Wie verhält sich die KH in einem Riffkeramikbecken?
    Ich vermute, dies interessiert nicht nur mich.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    "leider" :grinning_squinting_face: war Nautilus schneller als gedacht, sodaß das die 10kg Lebendstein heute schon angekommen sind.
    3/4 wurden im Becken verteilt, 1/4 gleich ins TB gelegt.
    Einiges Getier war auch dabei. Bei der Schnecke denke ich, das es eine Nerita ist, die bleibt natürlich.
    2 Kraben, die größere davon hat eine Größe von einem 5Mark Stück, könnten eine Actaeodes tomentosus
    Deutsch: Rundkrabbe sein. Diese wurden ersteinmal separiert.
    Ein Wurm von ca. 10cm Länge, definitiv kein Borstenwurm, von mir als ein Vertreter der Kiefernwürmer identifiziert wurde sofort entsorgt. Sorry Jannes, da mache ich keine Experimente.

    Das Licht wird natürlich gleich wieder ausgemacht, war nur zur Kontrolle an. Am WE startet dann die Blaulichphase.

    Gruß Dirk

    Hallo Christian,

    das Wasser, welches die meisten von uns verwenden (es soll je einige wenige geben, die Leitunsgwasser verwenden) hat einen Leitwert von weit unter 50µS. Ich würde die Wahrnung ernst nehmen.

    Mein Wasseralarmmelder von ELV löst bei "sauberen" Osmosewasser schon mal nicht aus.
    Es kommt nämlich auch auf die Sauberkeit des Vorratsbehälters an.
    Benutze ich Fässer, in welchen ich das Osmsoewasser auch später aufsalze, verbleibt immer ein kleiner Rest an Salzkristallen im Fass/Kanister, so das hier der Melder schon auslöst sobald das Fass voll ist. Bei Kanistern, welche bisher NUR Osmosewasser gesehen haben, habe ich keine Chance. :loudly_crying_face:

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    ich habe nicht über die KH geschimpft, nur gemessen :grinning_squinting_face:
    Es wundert mich aber schon, das auf der Flasche mit dem PH-Puffer doch PH+ drauf steht.
    Wäre nett, wenn Torsten etwas zur KH im RK-Becken schreiben würde.
    Azalee hatte in ihrem eigenen Beckenvorstellungsthread etwas von 9,x geschrieben und Torsten hat geantwortet, das könne nicht sein. Was heist das? Zu hoch oder zu niedrig? Also Torsten, Du bist gefragt :wink Soll ich trotzdem Dein Pülverchen verwenden?

    Habe heute erneut Silikat gemessen und mich über den hohen Wert von >6mg geärgert. Vorallem, da ich schon seit über 3 Wochen spüle und Azalee nach 5 Tagen wohl schon 0,5mg ermittelt hatte.
    Also habe ich den Test im alten Becken angewand und auch hier >3mg gemessen. Das kann ja nun wirklich nicht sein, dann sähe mein Becken ganz anders aus. Kann kaum Kieselalgen ausmachen, nur an ganz frisch gereinigten technischen Geräten. Auch die RK im neuen Becken sieht nicht nach diesem Wert aus. Also ist der Test hin und diesbezüglich wohl alles in Ordnung. :yrf

    Im Augenblick schwankt der Wasserstand im Schacht relativ stark, wenn in der Pumpenkammer der Wasserstand auch um nur 0,5cm sinkt. Ich weis, hier fehlt noch der Osmosewasserausgleich. Aber reagiert der Wasserkreislauf wirklich so empfindlich? Kann dies auch an den bis fast zum Boden des TB reichenden Ablaufrohren liegen? Hier wurde mal erwähnt, das dies durch den Sog zu "Unregelbarkeiten" führen könnte.
    Also die Ablaufrohre kurz unter der Wasseroberfläche der Einlaufkammer kürzen?


    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    kann nichts dafür :grinning_squinting_face:
    Habe das Salz von Korallenwelt benutzt. Eventuell kann ja Torsten etwas dazu sagen.

    Als Test habe ich den KH-Test von Filtergranulat verwendet. Der ist eigendlich seht gut abzulesen und nach den bisherigen Berichten über jeden Zweifel erhaben.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    das Wasser ist jetzt komplett, die Dichte wurde auf 1,023 eingestellt.
    Aufgesalzen habe ich mit dem Spezialsalz von Korallenwelt, die KH liegt bei 11,3.
    Werde nach Anleitung von Torsten Luther jetzt täglich den KH-Puffer dazugeben.
    Das Licht bleibt bis Ende der Woche aus. Danach wird mit 2h Blaulicht täglich weiter gemacht.

    Der Abschäumer ATI Powercone200 schäumt leider im Augenblick noch total über, habe ihn über Nacht auf einen tiefen Unterteller gestellt, heute morgen dann auf 3cm blauen Filterschwamm um den Wasserstand im Schäumer zu senken. Er hat jetzt eine effektive Höhe von 16cm.
    Liegt vielleicht auch an dem Mulm und Sand aus dem alten Becken, was ich gestern erneut dazugegeben habe.
    Hatte eingendlich geplant ohne Unterlage auszukommen, aber der Wasserstand in der Abschäumerkammer ist auf Grund der hohen Durchflussmenge doch höher als von mir gedacht.


    Werde die nächsten Tage 10kg LS bestellen, habe noch einen Gutschein von Nautilus bekommen :grinning_squinting_face:

    Ein kleiner Planungsfehler ist mir auch schon aufgefallen. :loudly_crying_face:
    Ich hatte vor, beim Wasserwechsel alle Geräte im Technikbecken inkl. Rückförderpumpe mit einmal, also einer Steckdose auszuschalten. Beim Einschalten benötigt die RF aber eine Weile, bis der normale Wasserstand im TB wieder hergestellt ist, in der Zwischenzeit schäumt der Schäumer komplett über, da der Wasserstand ja um etwa 10cm angehoben ist. Also muss ich endweder die RF seperat vorher einschalten oder den Schäumer separat etwas später. Jetzt muss ich mal die GHL-Steckdosen durchzählen gehen...


    Danke fürs Lesen
    Gruß Dirk

    Hallo Alex,

    soviel wollte ich nicht mehr einbringen. Das Becken hat ja nur netto ca. 500Liter, da bin ich ja bei 30..40kg schon verdammt nahe an den üblichen 10% von LS-Becken drann. Ist auch nicht wirklich noch viel Platz vorhanden.
    Hatte so an 5..10kg gedacht. Zuwenig?
    Soll ja zum Animpfen sein, kein LS-Becken werden.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    heute wurde das seit einer Woche zum Spülen verwendete Osmose- bzw. VE-wasser abgelassen, erneut aufgefüllt und aufgesalzen.
    Leider waren die VE-Säulen schon halb aufgebraucht, sodaß das Becken nicht komplett mit neuem Wasser gefüllt werden konnte. Glück im Unglück hatte ich das Wasser im TB noch nicht abgelassen, so das ich dieses einfach fast komplett nach oben pumpte. Das Hauptbecken ist jetzt komplett gefüllt, wegen leerem TB konnte aber der Kreislauf noch nicht gestartet werden.
    Vom alten 200Liter Becken habe ich 20 Liter mit Sand und Mulm abgesaugt und im neuen Becken verteilt. Mann... ist das eine Brühe gewesen, siehe Bild (Becken noch nicht komplett gefüllt). :grinning_squinting_face:
    Heute beginnt also Tag 1 :grinning_squinting_face:

    Licht ist aus, Anfang der Woche kommt etwas LS zum Animpfen rein, Ende der Woche dann Caulerpa.

    Hat jemand eine Empfehlung, wieviel Kilogramm an LS ich zum Animpfen benötigen würde?
    Einige wenige Steine könnten dann später noch im TB untergebracht werden. Es sollten daher also nicht allzuviel sein, wäre Schade den Rest später wegschmeissen zu müssen..


    Gruß Dirk

    Hallo Stefan,

    nichts anderes habe ich behauptet :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Millenniumpilot
    Bei Stefan Kadatz habe ich mir dessen Lösung angeschaut und nachgebaut.

    Gerhard, ich werde es mal im Hinterkopf behalten. Das 16mm Rohr selbst ist ja nur stramm in das Loch gesteckt, nicht verklebt.
    Falls es doll stört, klebe ich einfach einen zweiten Halter aus einem Plexiglasrest ans Becken und gut ist.
    Der alte Halter stört nicht, da er noch einen zweiten Zweck hat. Er stützt die Abdeckplatte nochmals ab, da hier die 5L-Ballingkanister drauf stehen sollen.

    Dirk

    Hallo Ihr,

    habe heute die Verrohrung für die Nachfüllung des Osmosewassers gebastelt. Das Problem ist bei mir, das der Wasserstand im Osmosevorratsbehälter höher ist als der des Technikbeckens. Daher würde das Wasser normalerweise auch nach dem Abstellen der Pumpe immer weiter fließen. Der Schlauch muß unbedingt oberhalb des Wasserstandes des Osmosebehälters enden, das Wasser würde dann aber aus ca. 50cm Höhe ins TB spritzen.

    Bei Stefan Kadatz habe ich mir dessen Lösung angeschaut und nachgebaut. Der Überlauf endet oberhalb des Wasserstandes, reicht aber in ein etwas größeres Ablaufrohr hinein, sodaß ein Spritzen vermieden wird.
    Mir war die Lösung unbekannt, der eine oder andere kennt sie wahrscheinlich auch noch nicht. Daher habe ich mal einige Fotos gemacht.

    Der Nachteil ist, das das Wasser aus ca. 30cm Höhe auf die Wasseroberfläche fällt, es also nicht ganz Leise ist. Aber es ist ja nur für wenige Sekunden....

    Gruß Dirk

    Hallo,

    macht Dich mal nicht ganz so heis wegen dem Silikat.
    Das Silikat bricht durch, bevor der Leitwert signifikant steigt. Wieviel Silikat das Becken verträgt, wirst Du später sehen. Wie schon geschrieben, ich habe bei einem Leitwert 15µS gewechselt, hier aber noch nicht einmal Auswirkungen auf mein Becken beobachten können.
    Ich habe deshalb gewechselt, WEIL der rasante Leitwertanstieg ein Zeichen für die Erschöpfung des Harzes ist, es bricht plötzlich alles durch.
    Wenn Du Silikatprobleme bemerkst, kannst Du gerne dann auch schon früher wechseln.

    Gruß Dirk

    Hallo Martin,

    Hier mal als Anhaltswert so wie ich es gemacht habe:

    Habe mein Harz immer so bei 15..17µS gewechselt.
    Der Leitwertanstieg ging aber zum Schluss immer rasend schnell, innerhalb weniger Liter. Also ab ca. 5µS habe ich alle 20 Liter gemessen.
    Bei den Vorfiltern sagt der Hersteller oft alle 6 Monate. Ich habe meine Vorfilter alle 12 Monate, die Kohle alle 2 Jahre gewechselt.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    heute mal wieder ein kleines Update. Viel ist nicht passiert in der Zwischenzeit.
    Nach 2x jeweils eine Woche mit Leitungswasser und Silicarbon zum Spülen der RK wurde gestern das Becken erneut geleert und mit VE-Wasser gefüllt. Die zweite Hälfte der Silicarbon-Tüte wird jetzt benutzt, die erste Hälfte aber noch drinnen gelassen.
    Gegenüber den doch gelblichen Leitungswasser ist dies nochmals ein schöner Unterschied.
    Dieses VE-Wasser wird jetzt 1..2 Wochen drinnen gelassen, dann wird erneut gewechselt und aufgesalzen.

    Da das Wochenende auch mal Wochenende sein soll, habe ich mir zur kleinen Entspannung auf einer Lochrasterplatte einen "GHL-Emulator" für meine Profilux-Steckdosen gebastelt. Alle meine Geräte im Schrank, inkl. der Aquaphoton-Leuchte sind ja leider bisher ohne Strom, da sich ohne Profilux keine einzige Steckdose einschalten lässt. Um also meine Pumpen betreiben zu können, habe ich bisher wie auf einer Baustelle die Geräte quer durch die Stube an einer Verteilersteckdose angeschlossen gehabt.

    Da der GHL Profilux noch eine Weile am alten Becken hängen soll, habe ich also unter Kenntniss der Profilux-Anschlussbelegungen die entsprechenden Steuerspannungen generiert und kann die T5 und alle 8 Steckdosen einzeln, wenn auch nur manuell ein- und auschalten. Alles Teile aus der Kramkiste, was man als Elektroniker halt so übrig hat. Kosten ca. 2€.
    Die 8 DIP-Schalter sind für die Steckdosen 1..8, die beiden kleinen Kippschalter mit den LEDs für die T5-Gruppen. Einmal für BLAU und einmal für WEISS. Hatte leider keine weisse LED, muss also eine gelbe LED herhalten.

    Für die nächsten Wochen reicht diese Lösung voll aus und für einen vielleicht mal auftretenen Ausfall des Steuercomputers habe ich gleich einen Workaround geschaffen.

    Übrigens fällt mir gerade auf, das ich auch mit T5-Only Beleuchtung einen deutlich wahrnehmbaren Kringeleffekt im Becken habe. Ein Grund dafür wird auch die sehr stark bewegte Wasseroberfläche durch das Wellenprogramm der Abyzz sein. Da hätte ich mir die HQI glatt sparen können :grinning_squinting_face:

    Gruß Dirk

    Hallo Marko,

    die von Dir verlinkte Konstantstromquelle ist für normale kleine LEDs mit 20..25mA. Diese "KSQ" dienst dazu, das solch eine kleine LED auf z.B. einer Modelleisenbahnplatte trotz unterschiedlicher Betriebsspannung immer gleich hell leuchtet. Das ist aber nicht das, was man üblicherweise unter einem KSQ für HiPower LEDs versteht.
    Hast Du auch mal dazu das Datenblatt gelesen?
    Du kannst bei Deinen Basteleien nicht davon ausgehen, das wenn etwas im Kleinen funktioniert, auch für große Sachen geeignet ist.
    Sonst könnte ja jeder der einen Legobausatz montieren kann auch eine Mondrakete zusammenbauen :thup


    Was hier kritisiert ist ist nicht unbedingt, wie Du Deine LEDs betreibst, bleibe ruhig bei Deinen Widerständen. Aber Du MUSST unbedingt auch einmal die Betriebswerte überprüfen, sprich den STROM messen. Entweder mit Multimeter mit noch funktionierendem Strommessbereich oder indem Du den Spannungsabfall über den Vorwiderstand misst und den fließenden Strom damit ausrechnen kannst. Du weist wie das geht?
    Eines noch: je mehr LEDs Du in Reihe betreibst und um so geringer daher der Vorwiderstandswert ist, umso mehr wirken sich Bauteiltoleranzen der LEDs und Spannungsschwankungen Deiner Netzteile auf den fließenden Strom aus.

    Gruß Dirk

    Hallo Frank,

    dann kennst Du Riffkeramik leider nicht. Gerade dies ist doch auch ein Vorteil der RK von Korallenwelt. Da sind mehr Rückzugsmöglichkeiten vorhanden als man sich vorstellen kann.
    Anfangs dachte ich bei den vielen kleinen und größeren Höhlen, was soll das, wie soll ich da Korallen unterbringen, aber diese sind genau aus dem von Dir genannten Grund da. Einige so groß das da bequem ein großer Doc reinpasst. Da hat jeder Fisch seinen eigenen Schlafplatz. :thup

    Schaue mal hier, da haben wir das schon einmal diskuiert:
    Raumteilerfrage

    Also dieses Argument gegen die RK ist damit hinfällig :grinning_squinting_face:

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    seit heute ist die zweite Füllung Leitungswasser im Becken und wird am WE durch Osmose bzw. VE-Wasser ersetzt. Der Vollentsalzer wurde gestern regeneriert.

    Aber warum ich schreibe....
    Ich wollte gerne wissen, wieviel Wasser den nun über meinen Ablaufschacht durch das TB läuft. Vorallem da ich feststellen musste, das bei einer eingestellten Leistung der Rückförderpumpe von 45% das Membranventil voll geöffnet sein musste und ein kleiner Rest schon über den Notablauf lief. Hier existiert also ein kleiner Engpass :loudly_crying_face: oder die Pumpe schafft mehr als erwartet. :grinning_squinting_face:

    Also bat ich den Hersteller Venotec um Hilfe und übermittelte jeweils einige am Kontroller ablesbare aktuelle Kennwerte. Mit Hilfe dieser Zahlen war Alexander Grah in der Lage, am Pumpenprüfstand die gleichen Bedingungen zu simulieren und den dabei erzielten Volumenstrom zu messen. :thup :thup

    Dabei kam heraus, das bei den bisher eingestellen 40% am Kontroller effektiv ca. 3400Liter gepumpt werden. Das sollte ausreichen für mein TB. Und dies bei einer Leistungsaufnahme der Pumpe von nur 27W.
    Wie schon geschrieben waren bei mir wegen dem Ablaufrohr maximal 45% einstellbar, dies waren dann aber auch schon 4700Liter/h bei einer Leistungsaufnahme von 37W.

    hier nochmals in Tabellenform, alles natürlich auf meine Verrohrung bezogen:

    Eingestellter Prozentwert: 35%
    Leistungsaufnahme: 21W
    Literleistung bei meiner Verrohrung: 1800Liter

    Eingestellter Prozentwert: 40%
    Leistungsaufnahme: 27W
    Literleistung bei meiner Verrohrung: 3400Liter

    Eingestellter Prozentwert: 45%
    Leistungsaufnahme: 37W
    Literleistung bei meiner Verrohrung: 4700Liter

    Alles in allem bin ich mit der erzielten effektiven, also oben ankommenden, Literleistung der Pumpe und der dabei benötigten Stromaufnahme mehr als zufrieden. :thup
    Danke nochmals Alex für Deine Hilfe. :wink

    Gruß Dirk

    PS: und Stefan Kadatz hatte auch recht als er mir nach Ansicht meiner geposteten Fotos schrieb, "da fließt mehr durch als Du vermutest" :grinning_squinting_face:

    Hallo Frank,

    Du hast eine Leersäule gekauft... stimmts? :grinning_squinting_face:

    Mache es so wie Ralf geschrieben hat. Als Silikatfilter (MB20) kann es so wirklich effektiver sein, das wird ja nicht regeneriert. Also solltest Du das Wasser von unten nach oben drücken.
    Wobei das bei meinem dort gekauften Silikatfilter auch so beschriftet war wie ich es hier beschrieben hatte.
    Aber Du bist ja frei in Deinem Handeln, mach es so wie es besser für Dich ist.

    Gruß Dirk

    Hallo Ralf,

    ist ja komisch.
    Meine Säulen sind allesamt so gekennzeichnet und es deckt sich auch mit den Fotos auf der HP.
    (wenn die Entlüftung hinten ist, dann ist rechts der Ablauf und das lange Rohr)
    Macht in meinen Augen beim Betrieb als Vollentsalzersäulen auch einen Sinn, sonst hätte das Auflockern des Harzes beim Rückspülen garnicht funktioniert.
    Als Mischbettharzbehälter nach der Osmose wäre andersherum schon besser.

    Wäre ja wirklich interessant zu erfahren, warum mal so und mal so.
    Gruß Dirk

    Hi Kappe,

    Gralla hat das so vorgesehen, so stehts auf meinen Säulen aufgedruckt. Daher der Satz von mir "ich muss es wissen", den lesen kann ich schon, Autofahren aber auch.
    Machen muss man es natürlich nicht so, ist Dir überlassen.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr zwei,


    mit dem Zulauf irrt sich Ralf leider, sorry :grinning_squinting_face:

    Bei den Grallasäulen wird das Wasser von oben durch das Harz gedrückt, das lange Rohr ist also der Ablauf!!!!
    Ich muss das wissen, ich habe 3 Grallasäulen im Einsatz :grinning_squinting_face:
    Und bestelle die Säule unbedingt mit Entlüftung, macht sich sehr gut.

    Gruß Dirk

    Hallo Frank,

    da Du ja sowieso an Deiner Osmoseanlage bestimmt diesen harten Osmoseanlagen-Druckschlauch verwendest, würde ich damit auch weitermachen und daher den 6mm Umkehrosmoseanlagen-Anschluss verwenden. So habe ich es auch gemacht.

    Gruß Dirk

    Hallo Ihr,

    Wunsch 1 wurde (etwas) erfüllt, habe ca. 5kg Kies entfernt.
    Wunsch 2 wurde auch erfüllt, die Äste sind festgeklebt.
    Dabei ist mir aber ein kleines Missgeschick passiert, habe den mittleren Ast etwas zu zentral positioniert. Glück im Unglück ist dadurch die große RK-Tasche genau im Kegel der HQI wieder frei und ich bekomme Platz für meine 25cm große lila Acropora.
    Wenn der Kleber trocken ist werden die Klebestellen noch mit etwas Mörtel kaschiert und dann gehts los.

    Torsten, Du bist natürlich gerne eingeladen

    Hallo Marko,

    wie viele User vor mir klinke ich mich jetzt auch aus und gebe es auf.
    Nur noch soviel auf den Weg:
    Dein Netzteil ist keine Konstantstromquelle. Die 3,5A sind nur ein Wert für eine maximale Belastung des Netzteils ohne es zu überlasten. Was Deine Schaltung da rausholt ist etwas ganz anderes.
    Denn Strom wird nicht geliefert, die Schaltung holt sich soviel wie sie benötigt oder bis Schaltung oder Netzteil durchbrennen. Deshalb solltest Du den Strom messen.
    Daher benutzt man zum Betrieb von LEDs Konstantstromquellen.
    Als Anhaltswert könntest Du mal in die Kennlinien der Cree schauen, welcher Strom den bei 3,35 im Mittel durch eine solche LED fließen würde. Durch die möglichen Bauteiltolleranzen bei LEDs wird das ein Bereich von .. bis sein. Ist dieser Strom höher als erlaubt, lebt die LED nicht lange.

    Dirk

    Hallo Marko,

    es ist wirklich egal, welche Spannung Du an jeder LED messen kannst, wichtig ist alleine der hindurchfließende Strom. Dessen zulässigen Wert entnimmst Du aus dem Datenblatt und bleibst am besten etwas drunter.
    Stelle Dein Multimeter auf den größten Strommessbereich und schleife es in Reihe zu den LEDS mit in den Stromkreis ein.
    Das alleine teilt Dir mit, ob Du Deine Leds korrekt betreibst.

    Dirk

    Hi Stefan,

    hört sich sehr ironisch an Deine Aussage, aber ich weis ja wie Du es meinst :grinning_squinting_face:
    Ich kann nur sagen, das ich bisher immer so gelesen habe, keinen feinen Sand in einem Plexiglasbecken zu verwenden. Und da wir beide keine Erfahrungen damit haben, muß ich mich ja nach irgendetwas richten.
    Eventuell können ja die anderen Plexiglasbeckenbesitzer noch etwas dazu schreiben.
    Auf alle Fälle ist bei meinem Kies die Korngröße zw. 1 und 3mm, feiner Sand ist das noch lange nicht.

    Wenn der Kleber für die Äste trocken ist wird noch etwas gemörtelt, bis Dienstag Abend will ich die zweite Ladung Wasser drinnen haben. Kommende Woche wird der VE regeneriert und spätestens am WE dann mit VE-Wasser befüllt. Dann wie üblich wieder eine Woche warten, dann wird nochmals gewechselt und gleich aufgesalzen. Also werde ich den VE gleich zweimal regenerieren müssen, schaffe nur knapp über 1000Liter mit einer Ladung.
    Wann kommst Du mal vorbei zum Bestaunen? :wink

    Gruß Dirk

    Hallo Stefan,

    Nix mit Blödsinn. Wo habe ich geschrieben, das mit 3mm Kies beim falschen Reinigen nichts passiert? :uzi:
    Bei der Wahl der Körnung von 3mm geht es hauptsächlich um das Verblasen des Sandes durch die Strömung und damit schleifen desselben an den Plexiglasscheiben. Der grobe Sand bleibt besser liegen. Das dies für die Verschmutzung des Sandes nicht ideal ist muß ich als Besitzer eines Plexiglasbeckens so hinnehmen. Die notwendige Vorsicht beim Scheibenreingen ist bei feinen Sand natürlich auch höher.
    Deine Erfahrungen stelle ich damit nicht in abrede, aber ab und an muss ich auch auf das Plexi Rücksicht nehmen. Starke Strömung, feiner Sand und Plexi vertragen sich nun einmal nicht. :ylol
    Übrigens habe ich aktuell im alten Becken auch Algenbildung und Cyanos auf dem Livesand. Passiert also auch bei feinem Sand :grinning_squinting_face:

    Gruß Dirk

    Hallo Stefan,

    Zitat

    Original von Kadatz
    das Thema hatten wir doch nun schon sooo oft :face_with_rolling_eyes:

    Wen Sand, dann ganz feinen auf dem nichts liegen bleibt und max. 1cm. Dann halten sich die

    ach... das meinst Du :grinning_squinting_face:

    feiner Sand ging wegen Plexiglas und Schmirgeln an den Scheiben nicht, bin daher bei 3mm Körnung hängengeblieben. Habe damit auch keinen ganz groben Korallenbruch genommen.
    Ob 1cm oder 1,5cm..... da hatte ich nun nicht deeeeen großen Unterschied gesehen. Die grabenen Seesterne wollen ja auch noch etwas Sand auf dem Rücken haben.
    Mal schauen ob ich noch etwas entnehme. An einigen Stellen habe ich in der Tat ein Schäufelchen zuviel des Guten :grinning_squinting_face:


    edit: danke Naif. Ich denke auch, das ich es so durchgehen lassen kann :grinning_squinting_face:
    Muss die Dinger nur noch etwas verkleben, sind ja immer 2 Teile übereinander. An die Riffwand kleben werde ich sie aber wohl nicht. Die Säulen stützen sich immer an 2 Stellen an der RK ab, sollte also trotz der Strömung und den "Windfang" durch die Korallen nicht umfallen.

    Gruß Dirk