Beiträge von Carsten P

    Hallo Markus,

    das mit der dauernden Berieselung ist, so denke ich, ist leider auch keine Patentlösung. Da ständig Wasser an dem Steigrohr innen herunterrieselt bilden sich sicherlich zumindestens Algen und eventuell noch ein anderer Schmierfilm. Ich denke ohne eine regelmäßige "mechanische" Reinigung kommt man nicht völlig aus.

    Der Schmodder in der Schaumumleitung (im Deckel) behindert den Abschäumvorgang nicht zwangsläufig, wichtig ist ein sauberes Steigrohr damit die Proteinablagerungen den aufsteigenden "Protein/Eiweissabschaum" nicht bremsen können.

    Meiner Meinung nach sollte eine automatische Reinigungsvorrichtung dieses Steigrohr immer sauber halten und den Reinigunsintervall, ohne den man langfristig wohl nicht auskommt, stark verlängern.

    Wenn alle 5-7 Wochen eine Generalreinigung gemacht wird sollte es dann ausreichen.

    Mir qualmt in dieser Angelegenheit schon mächtig der Kopf, denn es kamen auch schon viele gute Anregungen hier aus dem Forum. :thup

    Eine Idee werde ich in den kommenden Wochen in die Tat umsetzen..... bin mal gespannt wie es funktioniert.

    Viele Grüße
    Carsten

    Hallo Oliver,

    genau so wie Alex es beschreibt ist es!! So bekommst Du eine wirklich vollvolumige Umwälzung in deinem Aquarium. Die Abbildung zeigt natürlich die "Mercedes-Variante" mit 2x Closed-Loop für wechselseitige Strömungsumkehr.

    Mit dem Aquadrivern werden zudem noch auf verschiedenen Höhen Wellenbewegungen erzeugt die dann ebenfalls seitlich wechseln.

    Grüße

    Carsten

    Hallo Konrad,

    CIP... also Cleaning in Place bedeutet ja nichts anderes als Reinigung direkt "vor Ort" ohne irgentwelche Demontagen ..... vollautomatisch. Das wird in der Indusrie schon immer so praktiziert.

    Sowas wäre doch auch was für unsere Zwecke.... nur ein sinnvoller Weg muss halt noch gefunden werden..
    Zugegeben..... das ist nicht ganz so einfach !!

    Eine Reinigung in einem 6 Wochen Rytmus finde ich allerdings viel zu lang !


    Grüße
    Carsten

    Grüß Dich Joe..

    Nun...das sehe ich etwas anders.

    Aufgabe einer Renigungsvorrichtung sollte es sein den Dreck im Schaumrohr est gar nicht anwachsen zu lassen sondern dieses stets sauber zu halten. Dieses sollte dann mit einer Zeitschaltung individuell, abhängig von der "Verschmutzungsgeschwindigkeit" einstellbar sein. (z.B. 3xtäglich 20 sec)

    Hallo Wolfgang,

    dazu käme dann noch

    - ein Magnetventil
    - Druckregelventil für den Tank
    - Zeitschaltung
    - Kleinkram
    - Arbeit

    Die Spühköpfe sind auch nicht unter 60 EUR zu haben. :winking_face_with_tongue: Die ganze Sache wird dann schon etwas abstrakt


    Ich mache mir mir auch mal weiter Gedanken, wie steht es noch im guten alten Dubble (Ing-Bibel) ?Konstuktoinen sollen einfach, eindeutig und kostengünstig sein.

    Viele Grüße

    Carsten

    Hallo Konrad,

    diese Sprühkugeln sind sehr gut und speziell für solche oder ähnliche Anwendungen konstruiert. Das würde sicherlich sehr gut funktionieren. Es gibt diese Köpfe auch in PTFE :thup

    Ich habe sehr viel in der Lebendsmittel / Getränkeindustrie zu tun und weis das diese und ähnliche Systeme für CIP (Cleaning in Place) Anlagen angewendet werden. Wenn dort ein Produktwechsel gemacht also "gecipt" wird, müssen sämtliche Leitungen, Behälter, Ventile u.s.w. gereingt werden. Dazu wird Dampf, Wasser, oder Chemie eingesetzt und duch verschiedene Reinigungsköpfe geschickt. Diese Dinger gibt es auch rotierend mit seitlicher Abstrahldüse.

    Problem ist allerdings wie Wolfgang schon mitteilte das dafür ausreichend Druck verhanden sein muss. Das bedeutet die Gesamtzusammenstellung eines Reinigunssystems wird das vielfache eines guten Abschäumers kosten :frowning_face:

    Aber tolle Sachen gibt es da schon z.B. das hier ( für die Aquaristik allerdings etwas übertrieben und eigentlich unbrauchbar)

    http://www.tuchenhagen.com/ndk_website/tu…names/633d.pdf/$file/633d.pdf

    Hi Wolfgang,

    bei den Kaffeemaschinenpumpen denke ich an Schlauchpumpen. Der Vorteil ist das sie

    - klein sind
    - Druck (aber leider keine Menge) aufbauen können
    - und bezahlbar wären

    mal sehen vielleicht machen wir da mal einen Versuch ?!

    Weitere Vorschläge ??

    Viele Grüße
    Carsten

    Hallo Zusammen,

    es scheint ja völlig unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Reinigung eurer Schäumer zu geben. Von täglich bis monatlich sind alle Varianten vertreten. Ich finde es schon erstaunlich wie viele unterschiedlichen Aussagen es dazu gibt.

    Aufrund der individuellen

    - "Schadstoffkonzentration" also biologische Masse (oder auch Fischdichte im Volumenverhältniss)
    - Leistung und Größe des Abschäumers
    - Reinigungsverhalten des Aquarianers

    lässt sich sicher keine allgemeingültige Aussage zum optimalen Reinigungsintervall machen

    Fakt ist, dass eine proteinbehaftung im Abschäumerrohr negativen Eunfluss auf eine konstant gute Abschäumerleistung hat und daher regelmäßige gewartet werden muss.

    Ich persöhnlich finde die Idee mir der Hochdruckpumpe (Modell Kaffeemaschine :grinning_squinting_face: ) gar nicht so schlecht


    Der tangential , vielleicht über eine Düse, eingeleitete Wasserstrahl, getaktet z.B. 2 x 2min/Tag wäre evtl. eine interessante Lösung.

    Hallo Markus,

    sicher muss eine "gewisse" Strömung vorhanden sein. Es ist halt dann eine Frage der Strömungskonzentrationen und Ausrichtung. Eine gebündelte Strömung macht das Abragen von Sedimenten auf feinem Untergrund, ohne das dieser selbst aufgewirbelt wird sehr schwierig.

    Es ist in dem Fall sicher eine Gradwanderung die Fingerspitzengefühl und eine flexibles Strömungssystem erfordert.

    Wie schon beschrieben sind die Aquadriver Modelle in horizontaler und vertikaler Ausrichtung individuell einsetzbar. Ein anderes System das soetwas kann gibt es derzeit nicht.


    Grüße

    Carsten

    Hallo Marion und Dirk,

    es freut mich das Ihr mit dem T-50 Euer Problem erfolgreich lösen konntet ! :thup


    ist ansich ganz einfach..wer keine Probleme mit Sandverwehungen hat, der hat viel zu wenig Strömung!

    Hallo Markus,

    das kann ich so nicht vollständig bestätigen.
    Die Lösung liegt halt in der richtigen Strömungskonzentration und Verteilung. Die Streams erzeugen trotz der großen druckseitigen Öffnung ein gebündeltes Strömungsbild. Die trapetzförmige Strömungsblende des Aquadrivers "formt" daraus eine wirkungsvolle weichere, breite und oszillierende Strömung.

    Der "Druck" der Pumpe wird so breit aufgefächert und wesentlich mehr Zonen in dem Aquarium werden erreicht. Die Stömunsrichtung ist bei den Geräten zudem horizontal und vertikal individuell einstellbar

    Viele Grüße
    Carsten

    Sebastian,

    auf deine Skittze bin ich mal gespannt :thup

    Robert,
    die Sander Abschäumer finde sind auch nicht unbedingtauf der Höhe der Zeit, aber die grundsätzliche Idee, die Reinigung zu automatisieren oder nur eine Teilautomation zu realisieren ist eigentlich gut,schon uralt, aber war wohl nie wirklich ausgereift ?!


    Wolfgang,
    Schuran finde ich fiffig aber für einen Bypass und Ringdüse um die Schaumrohrmündung doch recht kostspielig.

    Denis,
    du machst die Sache aber spanned :ylol

    Ich bin ja mal neugierig, ob noch mehr Ideen, Vorschläge oder Anregungen zusammenkommen.


    Grüße
    Carsten

    Hallo Wolfgang,

    ich habe mal ein wenig nach den vorhandenen Möglichkeiten gesucht die bei verschiedenen Herstellern eingesetzt werden. Gefungen habe ich

    - Schuran bei denen die Schaumrohre ständig mit leichtem Wasserfilm benetzt sind (AquaKat)
    - Sander insbesondere die großen Helgoland Abschäumer mit Spühvorrichtungen

    Wer benutzt denn diesen Bürstenkram und wie sieht sowas aus ? Das mit der Hochdruckpumpe aus der Kaffeemaschine finde ich auch wirklich vom Ansatz her nicht so schlecht :thup

    Grüße
    Carsten

    Hallo,

    alles , oder das meiste was ich an "dekorativen Eigenbauten" bislang gesehen habe ist schlichtweg als Eigenbau zu erkennen. Das nimmt dem gesamtem Eindruck der Anlage den Reitz.

    Ich würde mich immer ärgern wenn ich in mein Aquarium schaue. Wenn ich einen Rat geben dürfte, Kauft Euch lieber was vernünftiges auch wenn es augenscheinlich zunächst teuer erscheint. Bedenkt das Keramikteile aufwändig handgefertigt sind und mit Discountware nichts zu tuhen haben.

    Dafür werdet Ihr aber mit einer natülichen Ausstrahlung eures Aquariums belohnt !

    Hallo Klaus,

    also das was ich mir an Arbeit bei Einsatz einer Sprühvorrichtung spare, investiere ich dann in Montagetätigkeit bei der Grundreinigung ?! ..... Das macht natürlich wenig Sinn...Und dafür 1000 Euro, wie Wolfgang schon berichtet, zu zahlen wohl noch viel weniger.

    Aber fakt ist doch, ansonsten hättest Du die Versuche mit den Beschichtungen ja nicht gemacht, das ein stets sauberes Schaumrohr.

    - die Wartungsintervalle verlängert, also
    - anwendungsfreundlicher ist, und
    - eine konstante Abschäumerleistung begünstigt

    Vielleicht gibt es hier ja weitere Lösungsansätze.....?

    Abschäumer reinigen ist halt lässtig und unappetitlich...aber notwendig ( Du solltest mal meine Frau sehen was sie für Augen macht wenn ich mit dem "Stinketopf" durch die Wohnung gehe :D).
    Ich bin halt, sowie viele andere, ein bequemer Mensch und würde mich sicherlich über sinnvolle Erleichterungen bei ständig wiederkehrenden Arbeiten freuen.

    Grüße
    Carsten

    ...... also von fast täglich bis wöchentlich sind wohl alle Varianten vertreten. Ich frage mich warum es für einige Bequeme (ähm..Vielbeschäftigte) nicht andere Möglichkeiten zur Reinigung gibt ?!

    Früher gabe es doch, bespielsweise von Sander automatische "Schaumrohrspühleinrichtungen".... bei größeren Anlagen sieht man sowas auch noch hier und da. Ich frage mich warum sich eine solche Technik nicht weiter durchgesetzt hat?

    Die Abschäumerleistung wird doch offensichtlich hauptsächlich durch Ablagerungen im Schaumrohr negativ beinflusst. Wenn nun regelmäßig automatisch gespült/gereinigt wird sollte die Leistung doch nahezu konstant den besten Wirkungsgrad haben?

    Grüße

    Carsten

    ...natürlich den vom Abschäumer ..

    Leider ist es doch so das die Reinigung des Abschäumertopfes viel zu selten gemacht wird. ..zumindst ist es bei mir oft so weil ich sehr häufig keine Zeit habe , es schlichweg vergesse, oder einfach keine Lust habe.

    Die Abschäumerleistung lässt in meiner Anlage doch bei zunehmend verdecktem Schaumrohr sehr stark nach. Bereits etwa 3 Tage nach der Reingung sinkt die Abschäumerleistung spürbar.

    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht und wie häufig / regelmäßig sollte oder macht Ihr aufgrung der Erfahrung euren Topf sauber ?

    Grüße

    Carsten

    Hallo Artur,

    beachte bitte das die Durchführungen duch die Aquarienscheiben und auch die Kugelhähne im "Abfluss" eine weitere Querschnittsreduzierung haben.

    Wo ist denn in Deinem Fall das konkrete Problem? Läuft dein Wasser evtl. nicht schnell genug ab?

    Grüße
    Carsten

    Hallo liebe Leser,

    ich freue mich das ich den Weg auf dieses Board gefunden habe und bedanke mich herzlich für die freundliche Unterstützung von Sabine. Gerne nehmen wir hier Hinweise, Ideen, Anregungen entgegen und stellen uns gern allen Fragen rund um unsere Produkte.

    Als leidenschaftlicher Aquarianer beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren mit in der professionellen Aquaristik und deren Techniken.

    Wir sind ständig auf der Suche nach innovativen und effizienten Lösungen von hoher Qualität. Gute Ideen werden von uns in Form eines Prototyping in die Tat umgesetzt und durchlaufen einen langen, zeitintensiven und kostspieligen Prozess bis zur Marktreife, den wir mit Hingabe und Freude begleiten.

    Aufgrund meiner nunmehr 12-jährigen Erfahrung als Meister für Industrietechnik und Maschinenbau und nicht zuletzt durch die Anschaffung von präzisen CNC Fertigungsmaschinen sind in den letzten Jahren völlig neue Möglichkeiten gewonnen worden.

    Mit Stolz konnten wir uns, mit unseren Ideen in den Bereichen der Strömungstechnologie bereits im Jahre 2004 unter den TOP-10 eines der größten deutschen Businessplan-Wettbewerbe platzieren.

    Abschließend kann man sagen das uns die Leidenschaft zur Technologie sowie ein niemals zur Ruhe kommender Motor ständig antreibt um das Vorbild, die Natur, so gut wie irgend möglich ins „Kleine“ zu kopieren.


    Viele Grüsse

    Carsten Prang
    -Inhaber-

    AQUADRIVER® Strömungstechnik

    Güß Dich Robert,

    ich hoffe das der User mir ausreiched Infos für einen Erfahrungsbericht gibt. Es dauert aber leider noch ein Weichen, weil die Anlage noch im Bau ist.

    Rene,
    Der Strömungsausgang der Nano hat leider nur einen Durchmesser von 40mm . Da aber die Turbine in den "Strömungsgang" muss, haben wir dann eine viel zu große Querschnittsreduzierung,

    Grundsätzlich gild, das bei größerem Querschnitt ein besserer Wirkungsgrad erzeugt wird.
    Momentan liegt eine Anfrage für einen T-125 8ovor, ob wir das machen können, da mussen wir erst mal tief durchatmen. Der Querrschnitt ist aber super :ylol

    Auf dem Bild des T-65 sieht man von hinten in den Anschluss...... hier ist der Querschnitt kaum reduziert. Das Getriebe ist flach in einer Linie direkt hinter der Turbine angeordenet.


    Viele Grüße
    Carsten

    Da gestern so ein verregneter Sonntag war.....
    .........habe ich die Gunst der Stunde genutzt und einen Sonderwunsch erfüllt.

    Der erste Aquadriver T-63 (turbinenbetriebener Strömungsverteiler) in Kurzform mit sehr kräftiger und hoher Getriebeübersetzung für Durchflussvolumen ab 10000 Liter ist gefertigt.
    Der Prototyp bei dem viel KnowHow aus der T-50 Serie eingeflossen ist wird an den Ausgängen einer Closed Loop Verrohrung eines großen Betonbeckens in den kommenden Wochen seinen Betrieb aufnehmen

    Realisiert wurde folgende Wünsche

    - Kurze Bauweise
    - Kräftiges, langsam laufendes Getriebe
    - Hohe Durchflussvolumen (63mm Rohr)
    - Rohreinbaumontage
    - Radialverstellung


    Natürlich wie immer mit Titanachsen und CNC gefrästen Einzelkomponenten, ich bin selbst mal gespannt wie der Junge sich macht und werde weiter berichten.


    Grüße
    Carsten

    Ich würde Siebrohre oder andere geschlitzte Rohre mit großer Ansaugoberfläche wählen. Nicht zu tief anbringen,.. um keinen Bodengrund anzusaugen !

    Das dann von unten durch den Aquarienboden geführt und mitTankverschaubungen befestigen.

    Für die Clode Loop Eingänge würde ich mir dann noch was ganz Besonderes einfallen lassen..... :grinning_squinting_face:

    Insgesamt könnte das ganze dann so aussehen

    Grüße

    Carsten

    Hallo,

    diese Geräte haben sich aus folgenden Gründen nie wirklich durchgesetzt.

    Erst laufen sie eine ganze Weile zufriedenstellend. Irgendwann.... je nach schalthäufigkeit... fangen die Schaftabdichtungen an unangenehm zu quitschen ( einfache O-Ringe wie im Standartkugelhahn) und dann werden sei einfach an besagter Stelle undicht.

    Grüße

    Carsten

    Hallo Stephan,

    ich habe die gerade auf Deine Mail geantwortet :wink

    Zu Deinen Fragen:

    ...kann man den AD nur an eine Stream montieren?

    Nein der T-50 kann auch direkt in eine Druckleitung eingebaut werden. Dadurch wird das Gerät um die Hälfte kleiner weil die komplette Anschlussmuffe wegfällt. Es bleibt dann nur noch die oszilierende Strömungsblende im Becken sichtbar,(etwa 6-7cm) die man leichter "eindekorieren" kann.

    Mir würde da z.B. der Einsatz an fester Verrohrung vorschweben. Wieviel an Strömung (Druck) hält die Mechanik denn aus?

    Der AD T-50 ist für volumenstarke und druckschwäche Volumenströme konzipiert, die wie im Bild dargestellt verlusstfrei auch von druckstarken Pumpen erzeugt werden können. Starke Drücke mit hohen, enggebündelten Fließgeschwindigkeiten machen in einem Aquarium nach unserer Auffassung wenig Sinn.

    Volumenstark,oszillierend und breit aufgefächert (daher die breiten Strömungsblenden !) sollte die Stömung ausfallen um möglichst natürlich zu wirken und den Fischen kein Hindernissrennen zu bieten. :smiling_face:

    Ist schon ein erheblicher Unterschied, ob eine Strömungs- oder Förderpumpe 12tsd. Ltr. drückt.
    Ich habe da Förderpumpen bis 23000Ltr. Wasser

    Da hast du recht. Wir bauen gerade für einen Kunden eine Rohreinbauversion (T-63) für derart starke Pumpen welche dann auch noch über ein Y mehrfach aufgeteilt werden.

    Es gibt doch diese Strömungskreisel, welche bis 2000Ltr aushalten sollen. Einige hatte ich spasseshalber vor Jahren mal an 2500 und 3000er Aquabee im Einsatz. Die Kreisel fingen zu klemmen an oder spuckten nach einiger Betriebsdauer ihre Zahnräder aus...

    Der AquaDriver hat nur Titanachsen,die Zahnräder sind langzeitgetestet und die Turbinenlager aus einen Hochleistungskunststoff gefertigt ... ohne Probleme ! Diese Kreisel ... würde ich sagen... sind in einer vollkommen andern Preisklasse und für viel geringere Leistungen konzipiert..Das kann man nicht direkt miteinader vergleichen.

    Hallo,

    die Black Jet haben sehr wohl eine geringe Druckhöhe, als auch eine Kennlinie die das Druck / Volumenverhältniss beschreibt. Hersteller geben diese nie an weil das Verhälniss von Fördemenge und Förderhöhe sich in einer extem flachen Kennlinie abzeichnet.

    Leider sind bei geringsten Veränderungen an der Pumpe ( z B Bogen an der Saugseite) durch das niedrige Druckverhältniss starke Leistungsverlusste im Vördervoluen hinzunehem ! Leider!!


    Grüße

    Carsten

    Hallo Zusammen,

    hat schonmal jemand von Euch einen close loop mit der ATK Black Jet realisiert? Die Pumpen setzen gute, volumenstarke ( 63mm Anschluss !) Leistungen um und sind sehr sparsam im Verbrauch.

    Wir prüfen gerade die Möglichkeiten für einem Kunden zu einer Realisierung einer Strömunsanlage ( Becken 1600L) mit 2x Strömungsverteiler T-63 Rohreinbauversion.

    Grüße
    Carsten

    Hallo Carsten,
    schau mal nach oben. Das Becken mit der Holzverkleidung besteht aus 4 Glasscheiben !!!

    Hallo Pallatiner,
    ja, stimmt ich fragte ja auch nach zusammengesetzten Becken aus max 2 Glasscheiben.

    Mich stören diese Silikonnähte mitten auf der Fläche eines Rundkörpers enorm !!

    Grüße
    Carsten

    Ich persönlich liebäugele auch schon lange mit einem Rund- oder Säulenaquarium.

    Weiß jemand ab welchem Durchmesser des Beckens dieser optische Verschwimmeffekt nachlässt ?

    Ich habe mal ein Becken mit schätzungsweise 70 cm Durchmesser gesehen , von weitem ein Traum , aber wenn man nahe vor der Scheibe steht verzerrt irgentwie alles ?!

    Dazu das leidige Thema Plexiglas ( Kratzer :frowning_face: ) oder bekommt man auch irgentwo nahtlose oder aus 2 Glasscheiben zusammengesetzte zylindrische Aquarien ?

    Grüße
    Carsten

    Hallo Zusammen,

    Ein kleiner Nachteil ist schicherlich die Größe des Teils. Ein viel größerer währe für mich die mechanische Verlustleistung (lt. Bericht. 10-20 %).

    Michael, das ist keine Verlusstleistung sondern die "Energiemenge" die aus der Strömungsleistung umgewandelt wird in mechanische Leistung. Die integrierte Turbine benötigt selbstverständlich Energie um die Strömungsblende antreiben zu können. Ohne Energie bewegt sich halt nichts!

    Vorteil ist dass man keine weitere Energiequelle zum Betrieb des Aquadriver T-50 benötigt!

    Insgesamt wird der Wirkungsgrad gegenüber statischen und unbeweglichen Strömungen deutlich verbessert. Sedimentabtragung, Nährstoffverteilung,.... etc. werden viel besser unterstützt.

    Ein interessanten, wissenschaftlich belegten Bericht zu dieser Thematik findest Du hier.

    http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/CFD.htm


    Insbesondere im Fazit wird beschrieben wie die Strömungen im Aquarium aussehen könnten oder sollten!

    Interessant ist auch.... gerade in Zeiten hoher Energiekosten.... das durch bewegliche Strömungssituationen auf einen Teil der Pumpenleistung / mehrere Pumpen unter Umständen verzichtet werden kann und gleiche, oder teilweise bessere Abtragungen von Schadstoffen realisiert werden könnten.


    Viele Grüße

    Carsten

    Hallo Michael,

    gerade in Deinem Fall würde ich vielleicht darüber nachdenken die Strömung nicht umbedingt von links nach rechts wechseln zu lassen, sonder von oben nach unten !? ( Wie das "Rollen" einer Welle, siehe Bild )

    Mit dem Aquadriver ist beides möglich!

    Aufwirbelungen von Bodengrung oder plätschern an der Wasseroberfläche gibt es aufgrund der flexiblen Einstellmöglichkeiten der breit auffächernden Strömungsblende des Aquadrivers nicht.

    Viele bauen das Gerät auch leicht schräg ein sodass eine breite Strömung direkt passend angewinkelt in Intervallen über den Riffaufbau "fächert"

    Hier ein Bild der Strömungensituation im Meer


    Grüße
    Carsten

    [

    Wenn ich die Osi in Verbindung mit meinem Tunzecontroller elektronisch steuern könnte. Das wäre der Hit. Dann könnte ich die Pumpenstärke in Abhängigkeit vom Winkel steuern. Das wäre klasse.


    Hallo Michael,

    sowas ähnliches funktioniert mit dem Aquadriver T-50 rein mechanisch !

    Die Geschwindigkeit der T-50 Strömungsblende ist proportional zur Strömungsgeschwindigkeit der Pumpe. Das Bedeutet, bei einer Absenkung der Födermenge verlangsamt sich automatisch die Geschwindigkeit und bei Anstieg der Durchflussmenge wird sie wieder etwas schneller. Das ist ein sehr guter Effekt und bewirkt wunderbar wechselnde Strömungssituationen.

    Der T-50 kann selbstverständlich auch seitwärts arbeiten sowie in allen anderen erdenklichen Winkeln

    Nachtsbsenkung ist auch kein Problem.

    Richtig interessant wird es natürlich bei wechselseitigen Strömungsgeschwindigkeitswechsel ( Ebbe/Flut) mit 2 Stream Pumpen und Aquadrivern. Denn dann wechseln nicht nur die Seiten sonden auch die horizontalen Strömungsebenen

    PS: Preise sollten hier ja keine genannt werden :winking_face:

    Viele Grüße

    Carsten

    Hallo Robert,

    wichtig ist das noch ausreichend Luft durch den Ozonisator geht. Wenn zu wenig / oder keine Luft durch den "Ozonisator" gesaugt wird kann die Ozonelektode empfindlich beschädigt werden. Am besten ist natürlich wenn komplett trockenen Luft die durch den Ozonisator geführt wird. Ist die Luft zu feucht muss man das Gerät oft reinigen und der Wirkungsgrad verschlechtet sich rapide! Es gibt da spezielle Vorfilter die mit Silikagelkügelchen gefüllt sind um Luftfeuchtigkeit von der Ozonkammer fern zu halten.

    Es soll schon Fälle gegeben haben das sich Ozonelektoden durch die ja die Luft geleitet wird durch Feuchtigkeit verstopft haben. Dann ist der Ozonisator natürlich hin !

    Viele Grüße

    Carsten

    Hallo Zusammen,

    wie eingangs schon erwähnt hatte ich leider kein großes Glück bei dem Betrieb ohne Schutzkorb.
    Ich glaube das die Gefahr noch größer wird eine Tier zu verletzen wenn die Pumpen getaktet, also recht-links wechselseitig an und ausgeschaltet werden. Beim anlaufen der Pumpe (so war dummerweise es bei mir) passiet wohl schneller mal was als bei ständig laufender Pumpe!

    Auf Anemonen, die ja schon mal wandern sollte sowiso nicht auf den Korb verzichtet werden. Und vor allen Dingen sollte man aufpassen wenn man im Becken hantiert (AUA :yrf)

    Ich habe eine Zeit lang Unmengen von Schutzblenden für diese Pumpen für kleines Geld produziert, die verhinden das z.B. Lippfische in der ausgeschalteten Phase in die Pumpe schlüfen und dann naja, Ihr wisst schon :frowning_face: Die Blenden wurden einfach nur von innen eingeklips und hatten wenig Strömungswiederstand.


    Grüße

    Carsten

    Nicole,

    ich schaue mal was ich finden kann, vielleicht ist was brauchbarens dabei.Sende mir einfache eine Mail an info@aquadriver.de, dann suche ich die Datein gern raus.

    Hier nochmal eine Seitenansicht, das Plexirohr hat einen Durchmesser von 200mm und die Grundplatte ist aus 20mm dichkem PVC-hart.Die ganze Konstruktion war allerdings knapp 500mm hoch !!

    Viel Spaß beim Tüfteln :thup


    Grüße aus der Ideenschmiede

    Carsten

    Hallo Nicole,

    ich muss mal nachschauen ob noch technische Zeichnungen oder Ähnliches vorhanden sind. Kannst du Corel Draw X3 Dateien lesen ? Ich zeichne die Einzelteile immer in Corel, die Dateien werden anschließend in ein CNC Format exportiert, die Bearbeitungstiefen, Geschwindigkeiten etc. parametriert und anschließend von meinem Portalroboter auf 1/100mm genau und dreidimensional abgearbeitet.

    Es ist, und damit muss ich Thorsten von Korallenwelt absolut recht geben alles nicht so einfach und man sollte sich überlegen lieber gleich etwas wirklich ausgreiftes wie einen BK zulzulegen. Ich habe mal ein Bild
    von der Verbindung Topf/Abschäumer angehangen. Mit einer Drehung von ein paar Grad ist so eine formschlüssige Verbindung möglich. Mit einfachen Bearbeitungsmaschinen sind solche Dinge nicht leicht möglich.

    Grüße aus der Ideenschmiede


    Carsten

    Der Abschäumer wurde mit einigen Versuchsfunktionen ausgestattet um einige Ideen eines Interessenten zu testen. Den Schäumer selbst habe ich nach Vorgaben / Ideen mit Leistungsbypass, Doppelschalldämpfer, transparenten Dispergator, Schaumtopfüberlauf, Doppelfadenrad, und getunter Eheim Pumpe gebaut. Bilder vom Betrieb sind leider keine mehr vorhanden. Ist halt schon einige Jährchen her.

    Strömungsverteiler:
    Aktuelles Produkt für die Riffaquaristik ist der Aquadriver T-50 für z.B. Tunze Stream Pumpen, Filterrücklaufleitungen, Close Loop Eingänge ins Aquarium mit ähnlichen Leistungsdaten. Das Gerät erzeugt, je nach Einbaulage breit aufgefächerte horizontale oder vertikale oszillierende Strömungen und wird ohne weitere Energiequelle durch den Wasserdruck angetrieben.

    Auf Korallenriff.de ist ein ausführlicher Bericht mit Videos etc. zu finden.

    Grüße aus der Ideenschmiede

    Carsten

    Hallo Zusammen,

    ich haben vor Jahren auch mal einen Abschäumer für den Filtersumpf gebaut. Das Ding hat recht gut funktioniert und war aufgrund der soliden Bodenplatte schwer und vor allen Dingen mit modifizierter Eheim-Fadenrad-Pumpe ausgesprochen leise.

    Aber nochmal bauen möche ich das nicht,es hat viel zu lange gedauert das Ding als Einzelanfertigung herzustellen. Wie heist es doch so schön "Schuster bleib bei deinen Leisten" in unserem Fall liegt der Schwerpunkt halt bei der Herstellung von Strömungsverstellgeräten.


    Grüße

    Carsten