Beiträge von dokktor

    Ich habe etwas ähnliches erlebt. Mir ist am WE für 1 Tag der AS übergekocht, dh. keine Abschäumung mehr die Pumpen sind wie gewohnt weiter gelaufen. Interessanterweise standen die Weichkorallen wesentlich besser da. Polypen gross geöffnet. Insgesamt auch gross "aufgepumpt". Haben sich durch den fehlenden AS scheinbar wohler gefühlt. ISt evtl. ein Ansatz. Der AS wird mit Ozon betrieben. 25er Sander (kleinste Stufe) an einem 450er Becken mit 60l TB.
    Ich messe wenig KH Dichte und Temperatur. Sonst sehr konstant wöchentlicher WW. Das ist alles. Ich beobachte eher die Korallen wie sie sich wohl fühlen. Daher ist der AS auf sehr schwache Leistung eingestellt. Bei SPS wäre das sicher etwas anderes. Fischbesatz ist eher Hoch.


    Gruss Ingo

    Die Pumpen laufen bei Stromausfall ohne Unterbrechung weiter. Ich habe zwei davon im Einsatz die den Tieren einen nächtlichen Stromausfall haben überleben lassen. Idealerweise ist es aber sinnvoller nicht die grossen Förderpumpen und den AS per USV zu sichern, dafür braucht man immens grosse Akkus. Bei mir sind es 2 6055 ( hoffen Herr Jansen schlägt mich nicht.. :face_with_rolling_eyes: ) die sehr wenig Strom benötigen aber für aureichend Zirkulation im Becken sorgen.
    Die APC USV sind für PC's konstruiert um Datenverlust zu vermeiden sie laufen daher sicher ohne Unterbrechung (Hängt bei mir am Firmenserver). Gruss Ingo

    a) Brauchst Du UV-C wirklich? Oder ist es nur das "HabenWill" Gen in Verbindung mit "IstJaAuchGünstiger"?
    b) Wenn UV-C dann 24h am Tag und das bedeutet zusätzliche nicht unerhebliche Kosten.
    c) Die Röhren "lutschen" ähnlich wie T5 Röhren aus. Genau erfragen wie alt die Röhre ist.

    Gruss Ingo

    Bei mir ist seit dem Einsatz eines Refraktometers Ruhe. Ob der Wert jetzt wirklich 35 oder 36 ist, falls man mit 3 verschiedenen Refraktometern misst, spielt für mich keine Rolle. Allerdings habe ich einen festen Wert für mein Becken festgelegt, den ich korrekt und temperaturunabhängig einhalten kann. Die Konstanz bringt es m.M. Es ist sicherlich eine gewagte Behauptung. Allerdings wachsen aber die SPS seit dem richtig gut. Gruss Ingo

    Tunze 6055 und dann modifizieren. -->Tunze Nanostream 6025 Tuning ist zwar mit einer 6025 ich habe es bei meinen 2 6055er aber auch ausgeschnitten. Vorteil bei 6055 Nanostream: man kann einen Safety Connector einbauen, und die Pumpen laufen an 12V bei Stromausfall. Einfach einen gebrauchten geladenen 12V Akku in die Ecke Stellen und Sicherheit haben.

    Gruss Ingo

    Zwischenmeldung: Der Bursche frisst wie ein Scheunendrescher. Normal alle 2 - 3 Tage Muschelfleisch, und ab und an ein paar Sandgarnelen-die aber schnell weg sind..... Ein gepflegtes Tunnelsystem ist gebuddelt und mit Caulerpa verkleidet.
    Hat sich auch schon einmal gehäutet, verm. durch den Umzugsstress. Wenn man am Becken schaut, macht er "hübsch" und schaut nach wer da ist.

    Gruss Ingo


    weitere Fotos folgen.

    Danke für den konstruktiven Input.
    Meine Grundüberlegung war sicherlich weniger Strom zu verbrauchen. Geld sparen wird man hierdurch nicht. Dessen bin ich mir nun bewusst. Allerdings hat man "nur" noch eine Pumpe im Sumpf. Ich bin der Meinung je weniger Technik, desto weniger kann auch ausfallen. Wobei auch Hähne sich zusetzen können/werden, die man für die Verteilung zusätzlich benötigt.
    Zudem kann man ggf. die Hauptpumpe im Sumpf per USV eine gewisse Zeit überbrücken und nicht nur die kleinen Streams. Ob das Sinn macht steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

    Aber wer kennt das nicht, das Becken läuft gut und man ist schon wieder am grübeln was man noch umbauen/verbessern oder modifizieren kann. :winking_face:

    Gruss Ingo

    Tippfehler.....75W sind 0,075kW :thup stimmt!
    Hatte wohl nen Knoten im Hirn. Deine Rechnung geht auf.
    Muss man doch eine etwas längere Laufzeit kalkulieren bis es aufgeht. Einziger Vorteil wäre noch die Laufzeit an einer USV wenn man denn unbedingt hier eine einsetzen möchte (ich habe allerdings 6055er an einer USV angeschlossen-funktioniert prima ist auch schon im Einsatz gewesen).
    Gruss Ingo

    Nun ja grob überschlagen, bei hypothetischen 18ct die KWh habe ich klassisch mit RD 6500 und Eheim+Aquabee im vergleich zum "Bypass-System" rein rechnerisch rund 500€ im Jahr Ersparnis. Wenn ich denn richtig kalkuliert habe, rechnet sich doch dann die "teure Pumpe" dennoch.

    (Vergleichsrechnung a) 2x Eheim Pumpe a 2400 Liter Förderleistung+ Aquabee 1000 => in der Summe 140W 24h
    b) 1x RD 6500 65W 24h)

    Gruss Ingo

    Ich habe eine Schnapsidee. Möchte aber über die Durchführbarkeit diskutieren.

    Förderpumpe soll auch gleichzeitig den AS bedienen. Somit fallen 2 Pumpen weg( 1. Eheim 1260 2000lmit ca 60w und eine 1000l aquabee mit 10w)
    Der HEA 200 läuft mit einer 2000l Eheim Pumpe für den Venturi und einer 1000l Pumpe für die Wasserzuführung. Beides soll durch die RD 6500 eingegeben werden (3500l) die "restlichen" 3000l an der Pumpe reichen bei meinem Becken (460l + Filtersumpf) vollkommen aus; oben kommt eh weniger an.
    Probleme die ich sehe sind 1. die Regulierung der Wasserfördermengen in den AS hinein (evtl. mit einem Fass auslitern)
    2. Biofilm in den Rohren die eine Fördervolumenänderung verursachen. ->Ablaufregulierung.
    ...

    Hat sowas schon einer ausprobiert?

    Für das bessere Verständnis habe ich ein Foto gestrickt....

    Gruss Ingo

    Habe auch schon an die Variante der 2 Schlauchförderpumpen (=Peristaltikpumpe) gedacht. ZB die AM 3000 .
    Nur parallel dazu eine weitere Zeitschaltuhr (die erste Schaltuhr steuert die 2 Schlauchpumpen an) die die Nachfüllautomatik im Zeitraum des WW ausschaltet.
    Schauchförderpumpen arbeiten sehr präzise. Ich denke nicht dass der Salzgehalt innerhalb einer Woche stark driftet. So kann man Täglich konstant etwas Wasser wechseln. (bei mir 2x täglich die Pumpen für eine Stunde an - 6l je tag gewechselt -> wöchentlich 42l Liter bei einem 460er Becken passt das ganz gut)
    Gruss Ingo

    Hat jemand diese Zubehörteil in Gebrauch? Weitere Stromversorgung für Turbelle® nanostream® 6055 – Safety Connector (6105.500)
    Mit einer LKW Batterie oder 2x 12V Auto und einem kleinem Ladegerät kann man eine Interessante Notumwälzung bauen. Wenn man überlegt bei 18W Maximalleistung an 24V sind das 750mA Stom bei einer normalen 60AH Accugrösse hat man eine sehr lange Laufzeit. (ca.80Stunden)wenn ich mich nicht verrechnet habe.
    Gruss Ingo

    Zur Überlegung:
    Dunkel einfahren ist sicher eine Idee. Schaut man in Band 3 vom Riffaquarium von Delbeek und Sprung. (Gibts bisher nur in englischer Version) Hier wird ein Becken mit Diffusionsbariere und DUNKELER Filterzoneals Natural Environmental Gradient (EG) zone filtration beschrieben. Idee dabei ist die Filtration durch Kryptofauna in den kleinen Poren und Hohlräumen von Lebendgestein zu erzielen (bei diffuser oder keiner Beleuchtung allerdings ohne AS mit wenig Sprömung).

    Eine stabile ausgewogene Bakterienpopulation zu gewinnen ist sicher nicht einfach- die sind verm. Cyanos weniger anspruchsvoll und schneller in der Besiedlung von totem Gestein bei gegebenen Bedingungen (Licht, Nährstoff etc.)

    so dass die "nützlichen Baks. nicht zum Zuge kommen. Ist vieleicht auch ein Denkansatz....

    Ist bei mir im Job mit diese "Käfern" ähnlich, allerdings sind es dort andere Species.
    Gruss Ingo

    Interessant ist auch das alle mit Leistungsangaben der Hersteller rechnen. Da kann man auch die Spritverbrauchsangaben der Hersteller glauben. :winking_face:
    Ich habe irgendwo im deutschen Forendschungel einen Stromverbrauchstest gelesen bei denen Pumpen genau gemessen wurden, bei identischen Förderhöhen mit Leistung und Blindleistung.
    Leider habe ich den Link nicht mehr dazu. Interssant war, daß die preiswerten Pumpen weniger Strom gezogen haben als angegeben, bei dem Hochpreisssegment waren die Verbrauchsangaben zu niedig angegeben.

    Es lohnt sich in der Regel nicht aus Stromspargründen eine "teure" Pumpe zu kaufen.
    Dann lieber eine mehr kaufen und als Reserve haben.

    Gruss Ingo

    Meine Informationen stammen aus dem besagten Buch bzw. habe ich auch sehr viel bei reefcentral.com gelesen, da in den USA deutlich mehr Becken auf Basis dieses Systems laufen.
    Du hast auch "nur" einen Zusatzfilter. Meine beschriebene Methode ist ein "Stand alone".
    Ich habe nicht richtig gelesen. Sorry.
    Bei deiner Beckengröße gehört ein suffizienter AS dazu.


    Gruss Ingo

    Ein Schlammfilter funktioniert auch bur wenn man sich an gewisse Spielregeln hält.
    Wichtig ist ausreichend Strömung im Schlammfilter und eine korrekte Form und Größe des Filterbeckens in Relation zum Hauptbecken. Ebenfalls wichtig sind die Biobälle. Kann man auch prima nachlesen im Delbeek&Sprung Das Riffaquarium Band 3
    Beim Robert Haidi z.B. mit einem 1200l Becken ist der Filter hoffnungslos zu klein um wirkungsvoll zu funktionieren.
    Hier wäre ein Filterbecken rund 100x40x45 notwendig. Wasserdurchfluss ist mindestens das 6fache des Beckenvolumens. Zudem 22 kg! Schlamm. Es funtioniert aber auch sehr feiner Sand mit Bakterien angeimpft bzw. gibt es Mud Refugium Booster zum starten dieser Filter. 24h Stunden konstante Beleuchtung ist ebenfalls wichtig, dies hemmt die asexuelle vermehrung von C. taxif. Sie muss auch nicht übermäßig kraftig sein 18w Röhre reicht meisstens.
    Verteufeln sollte man diese Methode nicht - es führen viele Weg nach Rom. Wenn sollte man den eingeschlagenen Weg richtig und konsequent gehen.


    Gruß Ingo