Hallo zusammen,
ich kämpfe momentan wohl mit dem gleichen Problem. Bei mir kamen vor kurzem einige unglückliche Eingriffe zusammen, die wohl zu einer PO4-Limitierung geführt haben.
Zunächst habe ich in letzter Zeit 8 Chromis viridis und einen Chelmon eingesetzt. Dadurch bedingt hab ich natürlich mehr gefüttert. Zusätzlich habe ich neue Spurenelemente und eine DOM-Lösung getestet. Dadurch sind die SPS über längeren Zeitraum eingedunkelt, hauptsächlich durch einen erhöhten NO3-Gehalt. Vor ca. eineinhalb Wochen hab ich Wasserwechsel gemacht und dabei den Mulm, der sich über lange Zeit angesammelt hat, in der linken Hälfte des Filterbeckens abgesaugt. Zusätzlich hab ich den alten PO4-Adsorber & die Kohle ausgetauscht und zusätzlich noch etwas Zeolit dazugepackt, um dem hohen NO3-Gehalt und dem Eindunkeln der Korallen entgegenzuwirken. Vorsichtshalber habe ich alles in halber Dosierung verwendet. Trotzdem musste ich nach 2 Tagen feststellen, dass sich die erste Acropora vom Fuss her auflöst. Zusätzlich haben zwei andere abgestorbene und veralgte Wachstumsspitzen gezeigt. Ich habe alle Wasserparameter gemessen, doch außer dem höheren NO3-Wert von ca. 5 mg/l konnte viel mir keine Veränderung auf. Der PO4-Test von Rowa zeigte wie immer 0 an. Allerdings war die Testreagenz glasklar. Nach ein paar Nachforschungen im Forum bzw. in der Koralle kam ich dann auf PO4-Limitierung. Panisch hab ich sofort reichlich ungespültes Frostfutter gefüttert, Bakterien zugegeben um das NO3 zu senken und Kaliumdihydrogenphosphat in der Apotheke bestellt. Die Lösung dosiere ich laut Anleitung in der Koralle seit 1 Woche. Leider konnte ich die eine Acro nicht mehr retten. Bei den anderen zeigen sich mehr oder weniger Gewebeauflösungen vom Fuß her. Solangsam scheint es allerdings langsamer zu werden. Ich habe momentan 0,1 mg PO4 und <1 NO3.
Ein weiterer Punkt sind meine Röhren (Kombi aus ATI und Korallenzucht), die mittlerweile auch schon seit einem dreiviertel Jahr über dem Becken hängen. Ich habe neue hier, will sie aber momentan nicht austauschen, um die Korallen nicht zu sehr zu belasten durch die Umstellung.
Aus diesen Gründen bin ich doch etwas verunsichert gewesen, was die Beiträge zu diesem Thema anbelangt. Bei mir könnte es alles sein, die alten Röhren, Kaliummangel durch Zeolith, PO4-Limitierung... Aber ich denke, dass es bei mir wohl das Ungleichgewicht von NO3 und PO4 zu letzterem geführt hat.
Wollte das hier nur mal als zusätzlichen Erfahrungsbericht loswerden. Werde euch auf dem Laufenden halten.
















