Beiträge von K.B.

    2. Teil

    der erste Teil ist raus, obwohl ich ihn noch gar nicht abschicken wollte.

    Ich hasse diesen Text Editor und halte das gesamte Programm für antiquiert!

    Daher werde ich künftig hier nicht mehr kommunizieren!


    Sorry, aber ich ärgere mich hier ständig for nothing!

    @ Linda

    Ich habe dir ja schon früher über meine frustrierenden Erfahrungen mit dem Krankheitsverlauf meiner Zosterae berichtet.

    Hättest du dieselbe Qualität bei den Tieren erhalten wie andere Käufer, wären dir bereits Tiere verstorben, bevor du das Pflegemittel bzw. die vorbeugende Behandlung hättest starten können.

    Lars hätte sicher keine Chance gehabt, deinen Weg zu gehen.
    Daher kann ich aus heutiger Sicht und Erfahrung allen künftigen Haltern nur raten, falls ein Tier stirbt, auf Verdacht die übrigen Tiere wirksam zu behandeln.

    Ich stimme Angi in ihrer Meinung zu, dass 90 % der ungeklärten Zosterae Verluste auf Vibrionen zurückzuführen sind. Liegt diese Ursache vor, bleibt keine Zeit mehr, zu experimentieren. Dann ist sehr schnelles, konsequentes Handeln notwendig.

    Das wäre die einzige Chance für Lars gewesen, einen kleinen Teil seiner Truppe zu retten.
    Aber das wusste zum damaligen Zeitpunkt noch niemand.
    Somit hätte nur eine ausreichende Quarantäne beim erfahrenen Fachhändler den Totalverlust verhindern können. Die war aber zwischen Käufer und Verkäufer nicht vereinbart - wie bei mir auch nicht.
    So kam es wie es kommen musste!

    Mit freundlichen Grüßen

    Knut

    Hallo Linda,

    ein bekannter Spruch besagt, dass: "Die Letzten die Ersten sein werden!"

    Du hast deine " De Jongi's " recht spät bestellt und noch später erhaten.

    Das war wohl ein großes Glück!

    Neben deiner erheblichen Zosterae-Erfahrung hat dir möglicherweise auch der Faktor Zeit geholfen.
    Ich schließe nicht aus, dass die Infektionswelle bereits über den Zosterae Bestand hinweg gelaufen war, bevor deine Tiere verpackt wurden.
    Entweder hast du dann Tiere bekommen, die das Schlimmste schon überstanden hatten oder bereits eine gewisse Imunität entwickelt hatten. Bei De Jong awren die Hälterungstemperaturen ja eher niedrig als später bei den Kunden. So war der Infektionsverlauf dort eher langsam bzw. gar nicht wahrnehmbar.

    Hallo !

    @ Frank,

    hatte dir eine lange Antwort geschrieben.

    Leider ist sie beim Korrekturlesen verschwunden.

    Da das nicht das erste Mal ist, habe ich keinen Bock mehr auf diesen Texteditor und gebe es in diesem Forum auf, zu schreiben.


    @ Karin,

    vergiss in Bezug auf H. zosterae deine Erfahrungen mit Reptilien.
    H. zosterae sind wirklich sehr speziell und verzeihen keine Fehler.
    Ob du diese Fehler gemacht hast oder andere spielt keine Rolle.
    Wenn in der Kette Zosterae, Verkäufer, Futter, Pflege Fehler aufgetreten sind, bleibt i.d.R. keine Zeit sie zu korrigieren.
    Das musste ich als erfahrenener Zierfischzüchter und Pferdehalter erfahren und teuer bezahlen.

    Die Erfahrungen, die du für H. zosterae benötigst sind sehr speziell und nicht wirklich mit anderen Pfleglingen zu erlernen.

    Dennoch ist es möglich, sie zu halten und zu vermehren.
    Ich will da keine Panik verbreiten.
    Aber man muss bereit sein, viel viel und noch mehr Zeit zu investieren und ständig dazu zu lernen.

    MfG

    Knut

    Hallo Lars,

    ich bedaure sehr zu hören, dass du all deine H. zosterae verloren hast.

    Es ist sicher auch kein Trost, zu hören, dass andere Züchter keine besseren Erfahrungen gemacht haben.
    Auch ich teile dein Schicksal, mehrere , man könnte auch sagen, fast alle Zosterae verloren zu haben.
    Da ich mehr als 7 Tiere bestellt hatte, ist mein finanzieller Verlust sicher größer als der den du erlitten hast.

    Allerdings sind deine Ursache - Wirkungs Vermutungen sehr einseitig und möglicherweise unrichtig.
    Ich kenne keine Details deines Falles und masse mir daher auch kein Urteil an.

    Auch meine Bestellungen stammten aus dem gleichen Import wie deine Tiere. Sie gelangten aber ohne Zwischenstation vom Importeur zu mir. Die Pferdchen wurden nicht umgepackt und der Transportbeutel zwischenzeitlich nicht geöffnet. Die Tiere kamen in neue Behälter mit nicht kontaminiertem Seewasser. Sie hatten bei mir nie Kontakt mit Altbestand und befanden sich in getrennten Räumen.

    Trotzdem begann das Sterben nach 24 Stunden und zog sich über 3 Wochen hin. Heute leben aus dem Import bei mir noch 2 Weibchen.

    Hätte ich früher massiv Antibiotika eingesetzt, würden mehr Tiere heute noch leben.
    Diese Erfahrung hatte ich damals noch nicht.
    Mein Zögern und meine mangelnde Vorbereitung hat somit vielen Pferdchen das Leben gekostet.

    Ich bin nun in Bezug auf H. zosterae sehr vorsichtig geworden.
    Der Hauptfehler war aber , Tiere unbekannter Herkunft, direkt vom Importeur, ohne Quarantäne erhalten und entgegen genommen zu haben. Hätte ich die Tiere beim Händler mehrere Tage oder Wochen quarantänieren lassen, hätte der die Verluste gehabt, der daran gut verdient hat.

    Ich sehe die Schuld also nicht bei den Anderen, sondern bei meiner eigenen Ungeduld!

    MfG

    Knut

    Hallo,

    an dieser Stelle möchte ich nun mein Erstgeborenes ( Stamm 01/ Wurf 01 / Nr. 01 ) im Alter von 12 Wochen vorstellen.

    Die Fütterung wurde auf Copepoden umgetsellt, die ich derzeit in 90 ml Portionsbeuteln beziehe. Über dem Kopf von 01/ 01/ 01 sieht man ein solches Futtertier schwimmen. Um von Lieferschwankungen unabhängig zu werden, nicht mehr so häufig so weit fahren zu müssen, um das Futter abzuholen und den Ernährungsgrad der Copepoden zu verbessern, habe ich begonnen, eine eigene kleine Copepodenzucht zu installieren. Später dazu mehr.

    Mit der Zucht von H. zosterae hatte ich begonnen, nachdem ich einige Nachzucht Zwerge in USA gesehen und mich der Anblick nicht mehr loshelassen hatte. Ausreichend Literatur hatte ich bereits vorher gelesen und Erfahrungen mit H. reidi gesammelt, sodass dem Start eigentlich nichts im Wege stand.
    Allerdings bin ich enttäuscht, dass in der Literatur ( nicht hier im Forum ) so wenig über die Gefahren der reinen Artemia Fütterung berichtet wird. In den Standardwerken wird zwar auch auf Erkrankungen eingegangen aber das seuchenartige Auftreten von Vibriosen, auf die man kaum Zeit hat zu reagieren, werden nicht erwähnt.

    Erst die Umstellung auf angereicherte Artemien, die mehrere Tage alt sind und jeden Tag 2- und mehrfach gespült werden, hat eine Trendwende erzielt. Eine weitere Verbesserung bringt hoffentlich das Verfüttern von Copepoden.

    Allerdings war nach meiner Erfahrung die Wachstumsrate der Pferdchen beim Verfüttern von ganz frisch geschlüpften Artemia Nauplien am besten. Durch Eigenzucht bzw. Anreicherung der Copepoden versuche ich nun wieder auf diesen Stand zu kommen.

    MfG

    Knut

    Hallo Linda,

    ich freue mich sehr für dich, dass das Jahr 2012 noch so erfolgreich endet.

    Derzeit beobachte ich regelmäßig die Temperatur in der Indian River Lagoon, um ein Konzept für die winterliche Temperaturabsenkung zu entwickeln. Dabei stellt sich heraus, die Werte schwanken derzeit zwischen 18,5 und 22,5 Grad C. Ich denke, bei mir werden es wohl 22 Grad werden. Die Extremwerte wird man im Aquarium wohl nicht unbedingt nachvollziehen müssen.

    Gleichzeitig gibt mir die Winterpause Zeit und Gelegenheit, die Dekoration im Aquarium zu ändern. Naturnah wird es noch nicht werden. Allerdings soll es farbiger zugehen. Ein bekannter amerikanischer Züchter verwendet gelb orange Plastikpflanzen. Die habe ich nun auch auftreiben können.
    Mein Mann aus Stamm 1 hat bereits auf die Neugestaltung reagiert und seine Farbe deutlich zu einem gelb-grün geändert. Das sieht viel freundlicher aus. Sein bevorzugtes Weibchen ist wesentlich konservativer und hat bisher ihre hell braune Färbung beibehalten.

    @ Frank: Super, dass die Verbreitung von H. zosterae in Gang kommt. Aufgrund meines Damenüberschusses bin ich an 2 - 3 Männern interessiert. Möglicherweise kannst du sie beim nächsten Wurf für mich reservieren.

    Viel Erfolg auch in 2013

    wünscht

    Knut

    Hallo,
    das Jahr geht zu Ende und ich möchte eine erste Bilanz meiner nun halbjährigen Zuchtbemühungen von H. zosterae ziehen:
    Die Kernaussage lautet: Die Zucht ist relativ einfach, falls man gesunde Elterntiere besitzt bzw. erhält. Aber die Aufzucht ist von viel mehr Schwierigkeiten begleitet, als es in der Literatur den Anschein hat.

    Die Aufzucht gelingt sowohl mit frisch geschlüpften als auch mit angereicherten Artemia Nauplien.

    Mit dem Wachstum war ich jedenfalls bei beiden Methoden zufrieden.
    Bei wachsender Besatzdichte bzw. mit der Zunahme der Futterdichte beginnen die Probleme.

    Aufgrund der geringen Größe der Hälterungsbecken bzw. Aufzuchtbehälter setze ich keine UV Strahler ein. Sollte es Geräte geben, die für kleinste Nanobecken geeignet sind, so nehme ich gern Hinweise auf Hersteller bzw. Anbieter entgegen. Der Einsatz von UV Entkeimern könnte sicherlich Fortschritte bei meiner Zuchtmethode bringen.
    Das mittlerweile betriebene Anreichern hat sicherlich Verbesserungen bei der Aufzucht gebracht. Der zweimal tägliche Wechsel des Aufzuchtwassers bewirkt gleichzeitig ein Spülen der Nauplien und damit eine Reduktion der Keimzahl. Seit der Zeit der Umstellung auf die von Angi empfohlene Anreicherungsmethode hat es keine Verluste mehr gegeben.

    Der Einsatz von Copepoden bei der Aufzucht und Haltung von H. zosterae wäre wünschenswert und könnte sicherlich viele Verluste vermeiden helfen. Allerdings liegt meine Copepodenzucht nach einigen Entnahmen völlig am Boden. Dies zu verbessern bzw. überhaupt erst richtig zum Einsatz zu bringen, wird die Hauptaufgabe in 2013 werden.

    @ Linda: Es freut mich, dass du deinem Ziel ein Stück näher gekommen bist. Es zeigt, dass Beharrlichkeit der einzige Weg zu dauerhaftem Erfolg darstellt. Es wird doch noch länger als angenommen dauern, bis ich endlich Bilder von einem eigenen naturnahen Aquarium mit zahlreichen H. zosterae machen kann.

    @ Linda und Elena: Es ist sehr nett, dass ihr mich aufmuntern wollt. Allerdings genügt es meinen Ansprüchen, die ich mir selber formuliere nicht, nur 4 von 24 Neonaten aufgezogen zu haben. Als erfahrener Seewasseraquarianer und Fischzüchter hätte ich doch mit einer höheren Quote gerechnet. Allerdings hat die von mir gelesene Literatur auch nicht eindringlich genug vor den aus der Artemiafütterung entstehenden Problemen gewarnt. Die gängige Hygiene betreibe ich immer bei der Fütterung. Das Maß, welches ich nun aufwende, grenzt schon an Verhältnisse, die auf einer Intensivstation herrschen. Ich hoffe, durch Copepodenfütterung wieder zu einem normalen Maß zurück kehren zu können. Allerdings ist die Beschaffung ausreichender Copepoden ein gesondertes Thema.

    Zum Abschluss füge ich noch einige Bilder der jungen Pferdchen im Alter von 8 Wochen an. Man sieht, dass 2 Exemplare einen deutlichen Wachstumsvorsprung haben. Die aktuelle Färbung unterscheidet sich doch erheblich von der der Eltern ( siehe Seite 50 und 52 in diesem Thread ).

    MfG
    Knut

    Hallo,

    im Rahmen der Zucht von Seepferdchen gibt es auch immer wieder Rückschläge.

    Ich musste einen sehr schmerzhaften Verlust bei meinen Nachzuchten während meines Urlaubs hinnehmen.

    Von den ursprünglich 24 Pferdchen sind mir nur 4 verblieben.

    Einige waren mit der reinen Artemia Fütterung dauerhaft nicht lebensfähig. Andere fielen vermutlich einer Vibriose zum Opfer. Die Urlaubsvertreter waren mit der Behandlung eines derart rasanten Krankheitsverlaufs, wie er von Vibrionen hevorgerufen wird, überfordert. Eine Vorbereitung auf solche Extremsituationen hatte ich versäumt und die Beschaffung eines wirksamen Antibiotikums war kurzfristig nicht zu bewerkstelligen.

    Die Überlebensrate beträgt nun nur noch ca. 16 % und liegt damit unter den üblichen Erfahrungen.

    Dies ist leider nicht mehr zu ändern. Hat mich aber zu neuen Erkenntnissen geführt und ich bin sicher, dass ich die Mortalitätsrate in Zukunft deutlich senken kann, sofern mir mein Zuchtpaar weitere Möglichkeiten gewährt, zu üben.

    Besonderer Dank gilt dabei Linda und Angi, die mir als Diskussionspartner zur Verfügung standen und mit ihrem Erfahrungspotential den Grundstein für eine Neuausrichtung meiner Fütterungsmethode legten.

    MfG

    Knut


    Bild: H. zosterae nach 7 Wochen und überstandener Vibriose.
    Beachte: die Größenunterschiede unter den Geschwistern, hevorgerufen durch die überstandene Erkrankung

    Hallo,

    in Fortsetzung des vorherigen Beitrags möchte ich nun die Bandbreite der Färbungen vorstellen, welche meine Dwarfs des Stammes 2 zum Zeitpunkt des Kaufs zeigten.

    Es hat schon eine dramatische Umwandlung stattgefunden.

    Ich halte Farbe der Dekoration und Futterzusatzstoffe für die verantwortlichen Trigger zum Umfärben.

    Ein amerikanischer Züchter hält seine Tiere zusammen mit gelb - orange farbenen Kunststoffpflanzen. Auf dem Bodengrund liegen schneeweiße Muschelschalen. Wie die Wandungen der Aquarien gefärbt sind, kann ich nicht sagen.
    Dieser Züchter erläuterte, dass das Vorhandensein von Cirrhi bei seinen Zuchten eher die Ausnahme darstellt.


    Wenn man das Verbreitungsgebiet von H. zosterae betrachtet, ist es durchaus denkbar, dass es Standortvarianten gibt, die sich in Farbe und Größe unterscheiden.
    Die Smithsonian Marine Station at Fort Pierce erwähnt in ihrer Beschreibung von H. zosterae ausdrücklich Standortvarianten mit unterschiedlichem Verhalten.

    In wie weit sie sich erfolgreich kreuzen lassen, müssen wohl wir Züchter herausfinden.
    Allerdings ist die jetzige Jahreszeit dazu leider äußerst ungeeignet.

    MfG

    Knut

    Hallo Linda,

    wie dir bekannt ist, besitze ich einige Zwerge aus derselben Sendung wie du.

    Ich nenne sie " Stamm 2 ".

    Um dir einen Vergleich zu ermöglichen, habe ich 2 Bilder aufgenommen, welche die Farben verdeutlichen, die bei mir zur Zeit auftreten. Dabei handelt es sich um die beiden Extremen.
    Ein anderes Tier liegt farblich genau dazwischen.

    Keines der Mädels aus Stamm 2 zeigt Zirrhi.
    Die beiden ursprünglich vorhandenen Männer waren beide dunkler gefärbt.
    In der Zeit der Pflege bei mir haben alle Tiere die Farbe verändert.
    Allerdings mehr oder weniger stark.

    Im nächsten Beitrag zeige ich die ursprüngliche Färbung beim Kauf.

    MfG

    Knut

    Hallo,

    Am Pharao Island, Sinai, habe ich einen ganzen Wald solcher Säulen gesehen. Ob sie heute noch zu bewundern sind, kann ich nicht sagen.

    Die Säulen waren bis zu 2 m hoch. Sie bestanden aus abgestorbenen Steinkorallen. An den lichtzugewandten Seiten waren neue, kleinere Acroporen aufgewachsen. Die Nordseite und die Schattenpartien waren dicht mit Dendronephtien und Schwämmen bewachsen.

    Ich werde das Bild dieses Zauberwaldes nie vergessen können.
    Leider mussten wir nach 2 Tauchgaengen Abschied nehmen und eine Rückkehr zu diesem Platz hat später einfach nie zu meinem Reiseprogramm gepasst.

    Das bedaure ich bis heute.

    @ Bernd

    Die Korallenlandschaft in unseren Aquarien ist doch stets eine Bonsaidarstellung der Natur.
    Ansonsten würde eine grosse Acropora solitariensis nach einiger Zeit auch das größte Aquarium voll ausfüllen.

    @ Norbert. Ich finde, man kann leicht feststellen, dass die Natur dein Vorbild ist. Daher bin ich ja auch Kunde bei dir. :thup

    MfG

    Knut

    Hallo,

    der Aufzuchtbehälter wurde am 17. Tag aufgrund des Überhandnehmens von Schmieralgen einer Grundreinigung unterzogen.
    Die "Youngster" wurden in einer Tupper Dose zwischengelagert und nach erfolgter Reinigung und Desinfektion des alten Stalls, in diesen zurück übersiedelt.
    Die gesamte Prozedur überstanden sie problemlos.

    Leider lebten nur noch 15 H. zosterae. Drei tote Pferdchen hatte ich zuvor abgesaugt. Der Rest scheint Beute der Copepoden geworden zu sein. Mit einer derartigen Mortabilitätsrate hatte ich bereits gerechnet. Einige Neonate hatten die gereichten Artemia Nauplien nie gfressen. Ich konnte die Mehrzahl dieser Verweigerer zwar eine Zeit lang mit Copepoden versorgen, doch als die Population im Copepoden Glas zusammenbrach, war ihr Schicksal besiegelt.

    Falls mir die Eltern eine weitere Chance geben, muss ich mich gesondert um diese Problemfälle kümmern.

    Das erste Bild zeigt einen Teil der Rasselbande in einem selbstgefertigten Kletterbaum aus grober Filterwatte.
    Das zweite Bild verdeutlicht den Entwicklungsstand eines H. zosterae nach 18 Tagen.

    Leider muss ich aufgrund einer zweiwöchigen Reise die Berichterstattung unterbrechen.

    Drückt mir die Daumen , dass nach meiner Rückkehr die Zahl des Nachwuchses nicht dramatisch abgenommen hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Knut

    Hallo Linda,

    deine Fragen kann ich folgendermaßen beantworten:

    1. Futterdichte
    Ich füttere 3 x täglich mit Artemia Nauplien.
    Zusätzlich mit Copepoden Nachwuchs, der jedoch nur in sehr geringem Maß zur Verfügung steht, da meine Copepodenzucht ausgerechnet jetzt weitestgehend zusammengebrochen ist.
    Leider ist mir noch kein Weg eingefallen, wie ich nicht gefressene Nauplien wieder aus dem Aufzuchtbecken entfernen kann, ohne umfangreich Wasser zu wechseln. Damit befindet sich wertloses Futter in zunehmendem Maß im Becken.
    Am Abend wird ein großer Wasserwechsel durchgeführt, mit dem das nährstoffreiche Wasser entfernt wird aber auch die nutzlos gewordenen Futtertiere.
    Die von dir angesprochene Aufnahme ist am Nachmittag nach der 2. Fütterung entstanden.
    Generell halte ich eine hohe Futterdichte für sehr hilfreich, gute Wachstumsergebnisse zu erzielen.

    2. Wasserqualität
    Da die überzähligen Futterartemien bis zum Abend noch nicht abgestorben sind, bleibt die Wasserbelastung relativ gering.
    Der Wasserwechsel muss allerdings täglich durchgeführt und die überschüssigen Futtermengen abgesaugt werden. Am nächsten Morgen finden sich zahllose tote Futtertiere am Behälterboden. Diese dürfen das Wasser nicht zusätzlich belasten.

    3. Kontakt zu anderen Züchtern
    Solche Kontakte habe ich nicht. Die Züchterdichte ist bei H. zosterae noch relativ gering und ich bin ja noch neu in der Szene.

    4. Winterpause
    Die Winterpause wird laut Literatur über die tägliche Beleuchtungslänge geregelt. Vielleicht ist dort ein Ansatzpunkt für dich zu finden.

    5. Quarantäne
    Wann immer ich in meiner langjährigen Aquarianerlaufbahn Probleme mit Zierfischkrankheiten bekam, lag es an mangelnder Quarantäne und eingeschleppten Krankheiten. Waren die Fische erst einmal eingewöhnt, konnte ich entspannen.
    In den kleinen Wassermengen, in denen H. zosterae gehalten werden, erscheint mir ausreichende Quarantäne besonders unverzichtbar. Daher habe ich meine beiden Stämme auch noch nicht zusammengeführt. Dies werde ich erst in der F1 Generation tun. Vorausgesetzt, beide Elterngenerationen vermehren sich unabhängig.

    MfG
    Knut

    H. zosterae 4 Tage alt !

    Leider läßt die Qualität der Aufnahmen zu wünschen übrig.
    Der Grund ist u.a. in der starken Vergrößerung und der Qualität des Behälterglases zu sehen.

    Die Nachwuchspferdchen befinden sich in einem kleinen Vollglasbecken, das im Handel auch als Blumenvase angeboten wird. Aufgrund der geringen Größe des Behälters läßt sich eine große Futterdichte herstellen, ohne dass der Verbrauch an Artemia Eiern zu sehr anwächst. Zur Erhaltung der Wasserqualität werden tägliche Wasserwechsel durchgeführt.

    Nachteilig ist jedoch die Wandungsstärke und Glasqualität dieser Behälter. Zum Fotografieren ziemlich ungeeignet fürs Handling jedoch super.
    Leicht zu reinigen, da keine Silikonnähte und robust.

    Geklebte Becken sind aber bereits geordert.

    MfG

    Knut

    Hallo,

    mein H. zosterae Mann hat mich voll überrascht.

    Obwohl er am gestrigen Abend bereits wieder mit einem der weiblichen Ponies imponierte und eindeutige Balzrituale abhielt, hat er im Laufe des heutigen Tages weitere 21 Fohlen das Licht der Welt erblicken lassen.

    Wie ich aus der Literatur gelernt habe, ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass in mehreren Schüben mit zeitlichem Versatz geworfen wird. Dennoch hat er mich durch die relativ lange Pause ziemlich zum Narren gehalten.

    Auch dieser Batch ist sehr unterschiedlich entwickelt.
    Da ich mein Nanoskop wieder reaktiviert habe, kann ich den Füllgrad der Mägen ganz gut beurteilen. Die Mehrzahl der Jungen frißt Artemia Naplien. Einige sind jedoch sehr dünn und sehen fast unterentwickelt aus. Deren Mägen zeigen keine orangefarbene Einfärbung.

    Die angefügten Bilder zeigen die Jungen kurz nachdem sie den Brutbeutel verlassen hatten.
    Zwei bis drei Stunden später hatten sie mehrheitlich bereits die Farbe der Deko Pflanzen angenommen und die helle Farbe war einem mehr oliven Ton gewichen.

    Bisherige Wurfzahl :

    2 nach 13 Tagen bei 25 Grad C.
    21 nach 14 Tagen bei 25 Grad C.

    MfG

    Knut

    Hallo Elena,

    es ist korrekt, dass eines der beiden erstgeborenen Fohlen besser entwickelt aussieht.
    Es ist auch größer als sein Geschwister.
    Vermutlich kann es wegen der bereits weiter fortgeschrittenen Entwicklung die Artemien besser verwerten.
    Stellt sich die Frage, warum es zu solchen Entwicklungsunterschieden kommt.

    MfG

    Knut

    Hallo,

    habe nochmals aktuellere Fotos von den Kleinen angefertigt.

    Auf diesen sieht man deutlich, dass der Nachwuchs die Artemien aufgenommen hat.

    Ich teile Lindas Sorge, dass die Mini Ponies die Artemien möglicherweise nicht verwerten können und trotz erfolgter Nahrungsaufnahme verenden.

    Auch ich hatte den Passus bei Alisa Wagner Abbott vor einiger Zeit gelesen, die Quelle war mir aber wieder entfallen.

    Danke für den Hinweis Boris!

    Es beruhigt und motiviert mich, es mit der reinen Artemia Methode zu versuchen. In der Kürze der Zeit habe ich auch keine andere Wahl. Ob meine Copepodenzucht ausreichend mundgerechte Happen zur Verfügung stellt, muss ich erst noch unter dem Mikroskop untersuchen. Die adulten Cops scheinen mir reichlich groß und schwimmen derart unkontrolliert, dass sich selbst die ausgewachsenen Ponies schwer tun, sie zu erbeuten.

    In den amerikanischen Foren wird allerdings die Anreicherungsmethode stark propagiert.
    Ob es daran liegt, dass einer der dortigen Seepferdchen Gurus ein entsprechendes Produkt vertreibt, oder ob die Methode wirkliche Vorteile zeigt, werde ich in den nächsten Monaten versuchen herauszufinden.

    Vielen Dank für eure Unterstützung

    Knut

    Hallo,

    nachdem ich euch in den vergangenen Tagen mit Nachrichten über die Schwangerschaft meines H. zosterae Mannes genervt habe, will ich euch die Fotos meiner beiden Erstgeborenen nicht vorenthalten.

    Dies möchte ich mit folgender Frage verbinden:
    Ich bilde mir ein, auf den Bildern orangefarbene Flecken zu sehen, die signalisieren, dass der Nachwuchs Artemia Nauplien zu sich genommen hat. Es sieht auch so aus, als würden sie sich intensiv für die Nauplien interessieren. Eine Aufnahme des Futters habe aber noch nicht beobachten können. Allerdings kann ich meine Zeit auch nicht damit verbringen, den Nachwuchs ständig zu beobachten. Möglicherweise hatten sie bereits ausreichend Nauplien zu sich genommen und waren einfach nur satt.

    Ich verwende Artemia Eier vom Great Salt Lake, USA. Versender ist die Firma Sanders. Grade A.
    Damit sind meine Elterntiere zu großen, kräftigen H. zosterae herangewachsen.
    Das Größenverhältnis zu den Jungen kann man den Bildern entnehmen.

    Sind auf den Bildern tatsächlich gefüllte Mägen zu sehen?
    Ist die Größe der Nauplien in Relation zu den Jungen ok?
    Welche Artemia Eier verwendet ihr?

    Wie ist die Meinung der Experten?

    Mit freundlichen Grüßen

    Knut

    Hallo,

    seit einigen Tagen hatte sich mein H. zosterae Mann stets in den hinteren Teil des Behälters zurück gezogen. Da er sich zusätzlich in den Kunststoffpflanzen tarnte, war an ein Foto nicht zu denken. Nun hat er sich weiter vorn blicken lassen und diese Gelegenheit habe ich genutzt, eine Aufnahme zu machen. Er erscheint mir erheblich rundlicher als früher.

    MfG

    Knut

    Hallo,

    habe nun auch eine eigene Ranch eröffnet.

    Auf den Bildern seht ihr ein Prachtexemplar meiner H. zosterae Gruppe.

    Werde die Herde zunächst in einem sterilen Quarantäne Becken halten, auch wenn dies von einzelnen Lesern hier im Forum abgelehnt wird. Die Erfahrungen, die andere Züchter in diesem Thread gepostet haben und Erfahrungsberichte aus dem amerikanischen Raum, haben mich dazu bewogen, zunächst kein übermäßiges Risiko einzugehen und zu versuchen, die Population zu stabilisieren.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen bedanken, die auch ihre negativen Erfahrungen trotz aller Anfeindungen freimütig der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt haben. Ich hoffe, einige Fehler vermeiden und meinen Pferdchen damit etwas mehr Sicherheit bieten zu können.

    Das Fernziel bleibt natürlich eine naturnähere Haltung, wie Linda sie praktiziert. Dazu gehören aber auch Algen, die keine Fressfeinde oder Parasiten einschleppen. Diese heranzuziehen, bedeutet vermutlich ebenfalls noch einigen Aufwand und benötigt mehr Zeit. Daher habe ich mir Zwischenziele gesteckt, die etwas weniger ehrgeizig sind.

    MfG

    Knut

    Zu 7. OCEAN WORLD CORALS, 7459 S. Military Trail, Suite B, LAKE WORTH, FL 33463

    Zum Abschluss möchte ich noch der Vollständigkeit halber OCEAN WORLD CORALS erwähnen.
    Der Laden ist deutlich kleiner als alle anderen Shops und sehr konservativ eingerichtet. Zwei große, flache Kunststoffwannen in der Mitte des Raumes beherbergen SPS und LPS. Zwei der angebotenen Korallen hätten meine eigenen Riffaquarien bereichern können, wären nicht die leidigen Transport- und CITES Probleme.

    Ich durfte weder die Becken noch sonstige Gegenstände fotografieren. Auch war es mir nicht erlaubt, einen näheren Blick in eine dritte Kunststoffwanne zu werfen, in der offensichtlich Korallen- Frags vorbereitet wurden und lagerten. Die Geheimniskrämerei war atemberaubend. Lediglich ein Übersichtsfoto von der Eingangstür aus wurde mir zugestanden.

    Ansonsten war man mit Rat und Tat sehr zurückhaltend, soweit es meine Fragen hinsichtlich einheimischer Seewassertiere betraf und darüber hinaus ohnehin.

    Ich würde die weite Anreise von Ft. Lauderdale aus kein zweites Mal auf mich nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Knut

    Hallo Jens,

    die Idee, in REEF CENTRAL nachzufragen, halte ich auch für den erfolgversprechendsten Weg, falls dein Einzugsgebiet sich über mehrere Städte erstreckt.

    Leider kann ich dir bezüglich der genannten Orte nicht weiterhelfen.

    Dass es in den USA reichlich LED Lampen in den Geschäften gibt, kann ich bestätigen. Siehe Bilder!

    Beim Eigenimport solltest du bedenken, dass stets 19% Import Umsatzsteuer zuzüglich Zoll bei der Rückkehr fällig werden, falls du die Freigrenzen überschreitest. Bei Autos beträgt der Zoll ca. 10 %. Wie hoch er bei LED Lampen ist, kann ich nicht sagen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Knut

    zu 2. bis 4.

    Diese Shops befinden sich alle im Großraum Miami / Fort Lauderdale und gehören zu einer Zoomarkt Kette.

    Alle Filialen sind vom Prinzip her alle gleich aufgemacht. Zentraler Punkt jeder Aquarienabteilung ist ein gigantisches Schaubecken aus Plexiglas. Allerdings unterscheiden sie sich diese in der Größe. Der Inhalt beträgt von 3000 amerikanischen Gallonen über 5000 Gal. bis hin zum 8000 Gallonen Haifisch Becken. Dekoriert sind die Plexiglas Schau Aquarien mit Korallennachbildungen aus Kunststoff. Aus einiger Entfernung wirken die Nachbildungen recht natürlich. Bei näherem Hinsehen erkennt man die Nachbildung. Vielen Besuchern wird die Täuschung allerdings dauerhaft verborgen bleiben, was mir nicht entging. Möglicherweise ist der Besatz von Großaquarien mit künstlichen Korallen aber der bessere Weg, als sie mit lebenden Exemplaren zu bestücken, die aufgrund der unzureichenden Beleuchtung in tieferen Wasserschichten sich nicht entwickeln und dahinsiechen.

    Gemeinsam ist allen 3 Shops eine Wassertankstelle. Dort kann man sowohl Osmosewasser als auch Meerwasser tanken bzw. in Behälter abfüllen. Gegen Bezahlung versteht sich. Dieses Prinzip der Wasserbeschaffung für Meerwasseraquarianer habe ich in mehreren amerikanischen Shops gefunden. In den Filialen der EMPORIUM Kette war es aber am professionellsten umgesetzt.

    Ansonsten war das Angebot aufgrund der reichlich vorhandenen Hälterungsbecken sehr groß. Der Fischbestand war jedoch sehr durchschnittlich und echte Highlights habe ich neben gelben H. erectus nicht gefunden. Allerdings herrschte in Florida zum Zeitpunkt meines Besuchs gerade Ferienzeit und eine solche Beurteilung ist stets vom eigenen Anspruchsniveau geprägt.

    Im Zubehörbereich waren Unmengen LED Leuchten unterschiedlichster Hersteller zu finden. Daneben die Meerwasser Additive sämtlicher Hersteller sowie die bereits angesprochenen künstlichen Korallen in einem Maßstab, der auch für Normalaquarien verträglich ist.

    PARADISE REEF liegt in Bradenton, zwischen Fort Myers im Süden und Tampa im Norden.

    Der Shop wird derzeit stark umgebaut. Die Verkaufsfläche wird auf das Doppelte erweitert.

    Interessant waren die verschiedensten Filter aus Plexiglas. Am Schaubecken lief ein mit Sand befüllter, zweistufiger Wirbelbettfilter. Palletfilter wurden an einem anderen Kreislauf betrieben. Abschäumer in jeder Baugrösse aus blauem Plexiglas waren insbesondere im Zusammenspiel mit blauen LED Leuchten besonders eindrucksvoll.

    Nie zuvor hatte ich life Aquarien gesehen, die keinen Ablauf besitzen, sondern überlaufen. Das Wasser wird in einer umlaufenden Rinne aufgefangen und von dort dem TB zugeführt. Bilder hatte ich zuvor in amerikanischen Foren gesehen. Es ist jedoch ein anderer Eindruck, das Prinzip einmal in Aktion zu erleben. Ebenso die wie ein Rasenspränger arbeitende Strömungsverteilung.

    Paradise Reef hatte eine kleine Abteilung für einheimische Meeresbewohner, die ich so in keinem anderen Shop gefunden habe.

    Der Inhaber, Herr Hendrik Lamprecht hat deutsche Eltern und kann sich daher auch in dieser Sprache verständigen. Er ist sehr hilfsbereit. Von ihm bekam ich manch wertvollen Hinweis.

    Wie versprochen, werde ich das Ergebnis meiner Suche nach Meerwasser Shops in Süd Florida nun hier zusammenfassend darstellen.

    Die Bezeichnung Süd Florida musste ich aufgeben, da mich eine Tagesreise weiter nach Norden führte, als ich zunächst angenommen hatte.

    Möglicherweise kann ich einigen Floridareisenden damit einige Tips geben, wie man seine Zeit während eines der regelmäßig auftretenden Gewitter, alternativ zum Strandleben, gestalten kann.

    Die beigefügten Bilder sollen auch einen Einblick vom Stand der Meerwasseraquaristik in den USA geben, die sich keinesfalls derart abgehoben präsentierte, wie es einige Bilder in amerikanischen Foren suggerieren. Ich musste jedenfalls feststellen, dass die erwarteten, super farbigen Korallen aus der Südsee, in den von mir besuchten Shop,s nicht zu finden waren. Was ich zu sehen bekam, waren Tiere aus Asien Importen, wie wir sie täglich in unseren Geschäften ebenfalls angeboten bekommen.


    ANSCHRIFTEN DER SHOPS nach Städten / Regionen geordnet:

    1. PARADISE REEF, 7834 Cortez Rd W - BRADENTON, Florida 34210
    2. ALLFISH EMPORIUM, 6820 N University Drive, TAMARAC, FL 33321
    3. ALLPETS EMPORIUM, 5810 S. University Drive, DAVIE, FL 33328
    4. ALLPETS EMPORIUM, 14802 Pines Blvd., PEMBROKE PINES, FL 33027
    5. LIVING REEF AQUARIUMS, 4824 N. DIXIE HWY, OAKLAND PARK, FL 33334
    6. BARRIER REEF, 1921 Nw Boca Raton Blvd, Boca Raton, FL 33432
    7. OCEAN WORLD CORALS, 7459 S. Military Trail, Suite B, LAKE WORTH, FL 33463

    Zu einigen der Shops werde ich in weiteren Beiträgen noch einige informative Bilder einstellen.

    Ein Strandspaziergang an einem weitgehend naturbelassenen Strandabschnitt bei Delray Beach hat folgende Ausbeute ergeben:

    1. Nester von Meeresschildkröten gibt es hier zahlreich. ( Bild 1 - 2 )
    Angeblich sollen die Jungen im Oktober schlüpfen.
    Das wäre natürlich ein Erlebnis dabei sein zu können.
    Allerdings kann ich meinen Aufenthalt nicht so lange verlängern.

    2. Anschwemmungen von braunen Meeresalgen bzw. -tang , durchsetzt mit abgerissenen Seegrasblättern, gibt es hier so massenhaft, dass man sicher nicht nach Tonnen, sondern einer größeren Maßeinheit rechnen müsste.
    Eine Durchsicht einiger Büschel ergab hinsichtlich anhaftender Organismen keine besonderen Erkennt- bzw. Ergebnisse. Es waren allerdings auch zahlreiche Konkurrenten zur Stelle, die wesentlich schneller und zielsicherer waren als ich. ( siehe Bild 3 bis 5 und 6 )

    3. Caulerpa scheint ebenfalls ortsansässig zu sein. Das Auffinden eines winzigen Büschels, lässt auf das Vorkommen weiterer Bestände vor der Küste schließen. ( siehe Bild 7 )

    MfG

    Knut

    In einem amerikanischen Forum habe ich noch einen Hinweis auf :

    Seahorsesource in Fort Pierce, FL

    gefunden. Habe dort sofort angerufen.
    Leider die Standard Auskunft erhalten.

    Sie zuechten nur die groesseren Seepferdchenarten.

    Mein Wunsch, H. zosterae bei einem amerikanischen Zuechter oder auch nur in einem
    Seewasser Shop zu sehen, wird wohl unerfuellt bleiben.

    Es gilt wohl auch hier in FL : Was vor der Haustür lebt, ist nichts wert.
    Was aus fernen Gegenden importiert wird, ist besonders wertvoll. Leider!

    Oder sind Dwarfs nur zu einfach in der Haelterung?

    MfG

    Knut

    Hallo Linda,

    Versuche es doch mal bei der von Jens empfohlenen Firma unter http://www.sealifeinc.net

    Leider war auf deren Internetseite keine Anschrift angegeben, so dass ich nicht wusste, wie aufwaendig eine Kontaktaufnahme mit ihnen wird.
    Daher habe ich darauf verzichtet.

    Falls der Kontakt positiv verlaeuft und mir noch Zeit verbleibt, kann ich versuchen, sie zu besuchen.

    Allerdings muss ich nochmal auf die Golf Seite und das nimmt einen Tag in Anspruch.
    Am Sonntag ist dann Abreise. Leider!

    MfG

    Knut

    @ BARRIER REEF

    Hallo Linda,

    das Ladenlokal von Barrier Reef war zwar flächenmässig recht groß.
    Allerdings bezweifle ich, dass sie das Know How für Exporte besitzen, bzw. gewillt sind, es sich anzueignen.

    Allerdings ist dies eine reine Vermutung. Gefragt habe ich nicht.
    Du kannst es ja mal schriftlich versuchen.
    Kontakte in die Szene nebst Backgroundwissen schien der Chef schon zu haben.

    MfG

    Knut