Beiträge von Ralf

    Hi,

    habe eben auf Tom Horn´s Seite gesehen, daß er Ammoniumchlorid dem Calciumnitrat wegen der Kosten vorgezogen hat, was ich bei ca. 2,50 € gegenüber 8,- € pro 100g über ca. 2 Jahre nicht genau nachvollziehen kann :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: (er hat sich wohl im Verbrauch verschätzt) ...

    Wegen der genannten Gründe versuche ich es erstmal mit Calciumnitrat ...

    Trotzdem noch ein paar Fragen nach Euren Erfahrungen: was würdet Ihr zu folgenden Punkten für Kommentare abgeben?

    1. Calciumnitrat oder Ammoniumchlorid oder Tropic Marin Pro Coral Organic (oder vielleicht eine Kombination daraus?)?
    2. zusätzlich weiter Ultramin F (eventuell sogar Cyclops Eeze)?
    3. Wodkadosierung komplett stoppen oder gemäßigt weiterfahren?

    das alles unter Berücksichtigung der Tatsache, daß Phosphat in meinem Becken recht hoch ist (0,25 mg/l) ... eventuell kann bei erhöhter Stickstoffzufuhr bei gleichzeitiger Kohlenstoffgabe mehr davon zu Bakterioplankton aufgebaut und dem System entzogen werden ... so daß letztendlich der Phosphatgehalt sinkt und damit das Verhältnis Stickstoff - Phosphor zum Besseren geändert wird ....

    Hallo,

    ich hatte das Calciumnitrat dem Ammoniumchlorid wegen der erhöhten Gefahr für die Fische vorgezogen ... hat sonst keiner Erfahrung mit Calciumnitrat? Tom Horn scheint zur Zeit nicht "verfügbar" zu sein ...

    Hallo Michael :]

    den Artikel habe ich selbstverständlich gelesen :winking_face:

    unter anderem deswegen habe ich eine Stickstofflimitierung diagnostiziert .... die Dosierung von Calciumnitrat habe ich aus diesem Artikel als Basis genommen ... allerdings - da ich etwas beunruhigt bin - die Dosierung gleich mal mit erhöhter Menge begonnen ... deswegen die Frage nach Erfahrungen damit .... lieber beobachte ich etwas genauer und reagiere entsprechend, als daß ich bei fortschreitender Auflösung der betroffenen Korallen zu lange warte ... (ich nehme an, daß Jörg die Anfangs-Dosierung sehr vorsichtig empfohlen hat)

    Hallo Ihr zwei ....

    ich habe momentan genau das gleiche Problem wie Ihr ... empfindliche Steinkorallen fangen an, von unten her Auflösungserscheinungen zu zeigen (ebnfalls Wodkaeinsatz, Nitrat nicht nachweisbar, Phosphat erhöht bei ca. 0,25 mg/l).
    Ich habe jetzt auch Wodka ganz unterbrochen, Abschäumer nur noch nachts und dosiere seit 2 Tagen Calciumnitrat. Ich meine auch schon Besserung insofern festzustellen, daß sich die Polypen der betroffenen Korallen wieder zeigen.
    Cyclops Eeze - Eintrag habe ich wegen des Phosphats ebenso abgestellt.

    Mit welcher Dosierung startet man wohl am besten bei Calciumnitrat?

    Ich habe jetzt mit einer Lösung 20 mg auf 0,5 l destilliertes Wasser begonnen. Davon gebe ich pro Tag 2 x 1,5 ml auf ca. 330 l Beckenwasser zu.
    Zusätzlich gebe ich weiterhin Ultramin F und Tropic Marin Pro Coral Organics zu ...

    Hallo Hans-Werner,

    genau so hatte ich es mir erhofft :grinning_squinting_face: .... wollte nur auf Nummer sicher gehen ...

    Hallo zusammen,

    kann mir einer sagen, ob ich ein prinzipielles Problem habe, wenn ich zur Calciumkonzentrationsanhebung nur Calciumchlorid mit entsprechendem NaCl-freiem Meersalz ohne NaHCO3 verwende?

    Zur Situation: Durch Einsatz meines Kalkreaktors habe ich einen zu hohen KH (>11) bei gleichzeitiger niedriger Ca-Konzentration (360). Bei Einsatz von CaCl wird wohl KH weniger und Ca-Konzentration höher - also wie gewünscht.
    Allerdings macht mir das dann nach Balling in der Zudosierung fehlende NaHCO3 Kopfzerbrechen - unberechtigt?

    Hallo zusammen ....

    in irgendeiner Ausgabe des Jahres 2003 soll ein Artikel über den genannten Planktonreaktor sein. Kann mir da jemand weiterhelfen (ich habe nur den Meerwasseraquarianer)? Bernd vielleicht?

    Hallo Andreas,

    der pH-Wert meines Beckens ist schon sehr lange ähnlich niedrig. Ich habe auch den gleichen Kalkreaktor in Betrieb und erkläre es mir durch den CO2-Eintrag (wie Sabine :]). Auf die Korallen hat es jedenfalls keinen erkennbaren negativen Einfluß ...

    Zitat

    Original von Birger Bida
    Hi,

    ich möchte meinen Alk über das Nachfüllwasser dosieren. Die Verdunstung schwankt bei mir nur minimal. Das zeug würde so für 4 tage im Eimer verweilen. Hat jemand Erfahrungen, ob sich da Biofilme oder andere Schweinerein bilden????

    Gruß Bi

    Hi Bi,

    ich setzte meine Alkohol/dest. Wasser-Mischung immer für einen Monat an und dosiere automatisch. Dabei gab es noch nie Probleme, obwohl die Mischung sogar im Schrank ziemlich warm gehalten wird ...

    Zitat

    Original von Andreas Pridzun
    Eine Chelidonura varians hat zwar den Kampf aufgenommen, allerdings konnte ich sie gerade dabei beobachten wie sie mit einer weißen Fahne wedelnt desertieren wollte. Nach einem kurzen Motivationsgespräch nimmt sie nun zwar den Kampf wieder auf, aber ich habe nicht viel Hoffnung.

    Andreas!

    Hallo Andreas,

    glaub´mir, die Chelinodura packt das ... bei mir hat sie auch mal ein ganzes Becken gesäubert ... leider verhungert sie anschließend. Ich hatte sogar versucht, die Planarien in einem separaten Becken zu vermehren ... sind leider nicht genug gewesen ...

    Hi ...

    ich zahle 200,- € im Monat :st: ... meiner Familie erzähle ich, daß das am dauernden "Licht anlassen" liegt :grinning_squinting_face: ... außerdem sollten alle wegen dem hohen Wasserverbrauch nur noch einmal im Jahr duschen ... einmal im Monat warm essen tut´s ja auch ... :]

    Zitat

    Original von Stefan Ott
    Täglich 2 Verschlusskappen (innen) Ultramin und 1 Teelöffel Ultramin-F und CyclopEeze (je 50%), das ganze in einem Becher vermischt und in die Strömung gekippt.

    Danke Dir :] ... ich bin immer noch unschlüssig, woran ich die zugeführten Mengen festmachen soll ...

    Hallo Stefan,

    mich würde bei Deiner Konstellation mal die Menge an Ultramin/UltraminS/Cyclops Eeze, die du dosierst, interessieren ...


    Zitat

    Original von Stefan Ott
    Aus eigener Erfahrung würde ich dir fürs große Becken empfehlen, die Dosis zumindest zu halbieren. Ich habe bei meinen 1700 Litern bei 40ml aufgehört bzw. bin erstmal auf 10ml runter, ohne dass eine Bakterienblüte erschienen wäre.

    Dabei war Nitrat von ursprünglich 15mg und Phosphat von 0,3mg auf nn gefallen. Ich habe von Anfang an Ultramin und UltraminS sowie CyclopEeze beigegeben.

    Entgegen der Empfehlungen habe ich aus dem Bauch heraus am 15.1. mit der Wodka-Zugabe aufgehört. Trotz anhaltender Fütterung sind die Werte nach wie vor nn. Zum Spass habe ich nach Roberts Erfahrung nach einer Staubfutterzugabe einen Phosphattest gemacht, der prompt 0,15mg anzeigte. Am nächsten Tag wiederholt, Ergebnis nn.

    Alle Korallen haben ein schönes Polypenbild, farbige Wachstumsspitzen bz.w Wuchsränder. Probleme konnte ich weder bei Seriatopora noch bei anderen Korallen beobachten. Sogar 2 fast ausgebleichte Acropora-Ablegerchen haben wieder Gewebe gebildet (gell Resa, da gucksch).

    Ich muss aber anmerken, dass es sich um ein junges Becken handelt, das erst seit Juni läuft. In deinem Becken mit Altlasten sieht es sicherlich anders aus.

    Hallo Gemeinde ...

    ich wollte hier mal einen Thread zum neuen "Phytobreeder" von Grotech aufmachen (siehe z.B. auf deren Homepage http://www.grotech.de/de/index_de.html), um dazu einen Meinungsaustausch anzuregen. So teuer das System im ersten Moment erscheint, so interessant klingt das ganze dann doch auch. Vielleicht können hier schon ein paar Erfahrungen kundgetan werden (Anwender mit Selbstbau einer solchen Anlage oder die Mitentwickler - Gruß an Frank :]) ...

    Meine Fragen/Vermutungen dazu:

    - das scheint mir nur für Becken geeignet zu sein, die einen gewissen Nährstoffgehalt haben - also weniger für Becken mit Zeovit- oder Wodkamethode; eher eine weitere Alternative ...

    - wo liegen eventuelle Vorteile gegenüber einer Dosierung von Phytoplankton wie z.B. Aquatim (für den Preis kann ich einige Jahre lang davon dosieren) -->spontan fällt mir ein: Nährstoffsenkung, Automatisierung

    Hi Andre,

    ich hatte noch nie Cyano´s im Becken gesichtet. Habe schon von Anfang an einen Rieselfilter am laufen - trotzdem noch nie Nitrat nachweisbar :grinning_squinting_face: - vielleicht wird der ja nun mit der "Wodka"-Methode wieder hoffähig :winking_face:

    Zitat

    Original von Marc Voosen
    Hallo Ralf,

    genau dieses Dreiergespann hat sich bei mir auch entwickelt...
    Man kann in der Tat sehr lange zuschauen.... :]
    Werde dann erstmal abwarten, ob die Grundel wieder auftaucht. Das letzte mal sah ich sie allerdings vor einer Woche.... :loudly_crying_face:

    Gruß
    Marc

    Hi Marc,

    ach so - ´ne Woche erst :grinning_squinting_face: ... meine war schon über einen Monat verschwunden ... und immer mal wieder für ein oder zwei Wochen ...

    Hallo Marc,

    ich würde mal noch abwarten ... diese Grundel "verschwindet" bei mir auch öfter mal für lange Zeit und taucht dann doch wieder unerwartet auf ...

    ach ja - und noch was: in meinem Becken hat sich aus dem ehemaligen Gespann eine Dreier-Gemeinschaft entwickelt ... Grundel, Krebs und ein Borstenwurm leben in völliger Eintracht beieinander in einer Höhle. Sie schauen vor allem bei Fütterungen zu dritt und sich dabei berührend (durch den engen Höhleneingang "gequetscht") aus der Höhle und schnappen nach Futter. Dabei "knutscht" die Grundel zwischendurch mal den Borsti oder den Krebs. Der Krebs hat immer Fühlerkontakt zu den beiden ... man könnte stundenlang zusehen :grinning_squinting_face:


    Zitat

    Original von Marc Voosen
    Hallo,

    habe ca. 5 Monate 1 Stonogobiops nematodes mit Alpheus randalli gehalten.
    Jetzt ist die Grundel verschwunden, den Krebs höre ich noch knallen und sehe ihn ab und zu. Gehe davon aus, dass die Grundel gestorben ist.

    Meine Frage: Ist es für den Krebs "unschädlich" ohne Grundel zu leben oder würdet ihr empfehlen, eine neue Symbiosegrundel zuzusetzen zwecks artgerechter Haltung?
    Welche Symbiosegrundel wäre zu empfehlen?

    Gruß
    Marc

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Hallo Ralf :smiling_face:

    Ich würde bei Nitrat nicht nachweisbar nicht weiter steigern, oder ggf. etwas langsamer ansteigen zu lassen.

    Wenn du bei der Dosierung bleibst sollte Po4 auch recht bald sinken.
    Bei mir war es zwar anders herum das Po4 schneller fiel, aber das will ja nichts heissen. Mit welchem Test hast du Po4 gemessen ? Ich meine wegen der ca. Angabe :smiling_face:

    Hallo Robert,

    Nitrat war in meinem Becken noch nie nachweisbar ... Phosphat ging im Laufe der Zeit stark in die Höhe (wegen Fütterung von Cyclops Eeze nehm´ich an). Mit Wodka (die angegebenen 5ml) konnte ich es rasch auf die mit dem Merck Phosphat-Test gemessenen 0,14 drücken (ca. deswegen, weil der Test immer nach einiger Zeit noch blauer wird ... angegeben sind ja 1 min Reaktionszeit).
    Ich dosiere die 5 ml pro Tag in mein 400l - Becken mit einer Pumpe kontinuierlich seit 17 Tagen. Der Phosphatwert sinkt aber nicht mehr weiter - deswegen wollte ich nun weiter steigern ... (zumal ich auch meine Cyclops Eeze/Ultramin - Dosierung steigern möchte ;-))

    Oder dauert das Phosphat Senken länger?

    Hi,

    ich nehme Wodka Gorbatschov - noch aus der Wodkafilterzeit ....

    Kathrin:

    Du hast kürzlich erzählt, daß Du ca. 1 Teelöffel Cyclops Eeze in Dein Becken gibst ... kannst Du mir noch mitteilen, wieviel Wodka pro Tag Du zur Zeit ins Becken kippst? Damit könnte ich ungefähr abschätzen, auf wieviel ich meine Dosierung noch steigern muß, um Phophat weiter runter zu bekommen (zur Zeit 5ml/Tag bei 400l, Phosphat damit im Moment auf ca. 0,14 - Nitrat n.n.)


    Zitat

    Original von brombeere
    Hallo Jochen,

    ich nehm jetzt immer "Gusarskaja", der hat 40 %, und die Fische haben sich noch nicht beschwert. Aber den haste leider nicht in Deiner Abstimm-Liste. :confused_face: :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Thilo
    Hi Tom,

    Schließ mich Jürgen an, und setz noch "Weltklasse" drauf.
    Dosiere es täglich per Dosierpumpe in mein bisheriges Filtrierebecken und konnte schon nach 6 Wiochen Einsatz eine deutliche Zunahme der Farben bei den Dendros und Tubastreas sehen. Ultramin enthält eine kombiantion von Aminosäuren die uns Bislang so nicht zur verfügung standen. Die Tiere können es augescheinlich gut Aufnehmen udn verwerten. Somit mindestens im Filtriererbereich Fortschrittlich!!

    Grüße Thilo :face_with_tongue:

    Hallo Thilo,

    es würde mich sehr interessieren, was und wie Du genau dosierst: Ultramin S und/oder F? Wie angesetzt? Verdünnt? Wenn ja, mit was? Wie lange haltbar?

    Hallo Leute,

    an die Erfahrenen: wie macht sich eigentlich die Bakterienblüte im Wasser genau bemerkbar - ist das Wasser nur milchig?
    Ich frage deswegen, weil ich in meinem Becken zwar keine besonderen Beläge an der Scheibe feststellen kann (jedenfalls nicht anders als vorher, nämlich bei Abschaben leicht grünlich), sondern im Wasser treiben so bis zu ca. 1 cm lange dünne Fäden (Korallen alle o.k.) ...

    mal unabhängig von dem Unsinn, Meerwasserfische auf diese Weise dauerhaft nicht artgerecht zu halten - eventuell kann man dem ganzen auch was positives abgewinnen: es scheint mir eine recht erfolgversprechende Möglichkeit für die Behandlung von Meerwasserfischen mit Parasiten zu sein ... wäre zumindest einen Versuch wert, wenn ich an den Streß der Fische bei den sonstigen Behandlungsmethoden denke ...

    Zitat

    Original von brombeere
    Hallo Ralf,

    ich verwende Staubfutter nur einmal täglich bei der Tubi-Fütterung und dann ca. einen Teelöffel voll.

    Hallo Kathrin,

    da bin ich jetzt echt erstaunt: 1 Teelöffel Cyclops Eeze jeden Tag bei 250 l :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:

    Ich habe mich bisher nur zu einen Bruchteil davon alle paar Tage getraut ... hängt das schon mit Deiner Ethanol-Dosierung zusammen? Und keine Phosphat-Probleme??

    Robert:

    Gerade gesehen, daß Du auch geantwortet hast :] ... mann oh mann - Ihr schmeißt das Zeug ja echt haufenweise rein ... auch bei Dir erst mit der Ethanol-Dosierung?

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Wir verwenden seit fast einem Jahr nur Staubfutter. Seit die Werte unten sind die fast 10 fache Menge zu davor. (Teils drei Teelöffel am Tag) Die Korallen stehen top auch alle Acros... Also keine Farblichen einbussen. Benutzt wird das Futter Ultramin und Cyclop Eeze.

    Hallo Robert,

    da ich bei der Dosierung bisher immer sehr unsicher war: wieviel Staubfutter pro Wasservolumen und Tag dosierst Du denn genau? (Damit ich unter Berücksichtigung des Besatzes einen Anhaltspunkt habe) Und wie dosierst Du (Staubfutterauflösung in Wasser? Wie lange haltbar?)?

    Wie sieht das bei den anderen Anwendern aus?

    Hallo Leute,

    weiß jemand, wie sich Alkohol und Wasser genau mischen? Ich nehme an, das dies eine homogene Mischung ergibt - aus sicher verständlichen Gründen möchte ich aber gerne sicher gehen :grinning_squinting_face:
    Der Grund ist, daß ich für die Dosierpumpe den Wodka mit destilliertem Wasser mischen muß und ich möchte natürlich nicht erst Wasser und dann reinen Alkohol dosieren ...

    Zitat

    Original von boggi
    Ich denke mal Wasser heizen dürfte teurer sein, als wegzukippen, zumal der nicht genutzte Teil ja auch noch aufgeheizt ist, kannst ja mal Deinen Warmwasserpreis mit kalt vergleichen.

    ja, das müßte man mal nachrechnen ....

    Hi ... auch nochmal ich :grinning_squinting_face: ... man wird ja ganz enthusiastisch :winking_face_with_tongue:

    ist es denn so, daß man immer bis zur Bakterienblüte vordringen muß, um das Optimum an Ethanolmenge herauszufinden (dann wieder ein Stück zurück)?

    Zitat

    Original von Peter Metzner
    Hai zusammen!

    Also bis jetzt dachte immer, dass das Wasser kalt sein sol um ein besseres Ergebnis zu bekommen.
    Gute Osmoseanlagen kommen ja heute schon angeblich auf 1:2!

    Servus,
    Peter

    Hallo Peter,

    es ist schon so, daß die Osmosemembran mit steigender Temperatur und steigendem Druck effektiver wird ... aber wo sind die Grenzen :confused_face:

    Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Hi Ralf,

    es kann natürlich jeder das Redoxpotential messen, aber ich halte es
    für ein bißchen Gefährlich.

    Das Redoxpotential wird von so vielen Dingen im Aquarium beeinflußt
    und die MEssmethode selbst verlangt eine gute Qualität und Wartung
    der Elektrode.

    Mir persönlich wäre das zu riskant.

    Hi Jörg,

    also ich habe nicht vor, mit dem Redoxwert zu regeln, falls Du das so verstanden hast. Ich würde einen festen Wert an der Dosierpumpe einstellen und lediglich eine Notabschaltung über den Redoxwert realisieren ...

    Zitat

    Original von Michael Mrutzek
    Hallo Ralf

    Mit Hilfe eines Redoxmessers, hast du eine zweite Option!

    Mit Hilfe des Wertes wirst du noch schneller sehen, wenn eine eintretende Überdosierung eintritt und kannst ggf. noch früher eingreifen.

    Hi Michael,

    schön Dich zusehen/lesen :]

    mit welcher Dosierpumpe arbeitest Du? (Du hast mal irgendwo was von einer wartungsfreien geschrieben)

    Hallo Jörg,

    das mit dem Redoxwert würde ich auch nur zur Beruhigung als zusätzliche Sicherheit einbauen (ist ja vom Wodkafilter technisch schon vorhanden): bei zu starkem Absinken wird die Dosierung abgeschaltet - ich denke da an den Urlaub ...

    Hallo Jörg,

    danke für die Antworten ...

    zu den anderen Fragen:

    macht sich eine Überdosierung mit dem bekannten Bakterienschleim auch am Redoxwert bemerkbar? Und würdest Du mir zur gleichen Vorgehensweise beim Start raten (wie veröffentlicht), wenn nur ein Phosphatproblem vorhanden ist (Nitrat nicht nachweisbar)? Oder sollte ich hier die Dosierung langsamer steigern?


    Zitat

    Original von Joerg Kokott
    Ralf,

    Spurenelemente: gilt das gleiche wie bei der Zeovit-Methode: Je niedriger der
    Nährstoffgehalt, desto niedriger ist der Bedarf an Spurenelementen.

    Hallo auch,

    weiß jemand, wie warm/heiß das Wasser für die Osmoseanlage sein darf? Ich könnte ja theoretisch die Anlage an den Warmwasseranschluß des Hauses legen ... dort treten jedoch bis zu 50 Grad auf ... ist das für die OA noch machbar?

    Hallo Leute,

    erstmal Glückwunsch an die Autoren für die gelungene Ausarbeitung ... ein paar Fragen an die Experten habe ich auch noch dazu:

    1. Spurenelemente, Strontium, Jod habe ich (da nährstoffarm) bisher reduziert - kann ich diese jetzt wieder höher fahren (wie könnten die Auswirkungen sein?)?

    2. Bisher habe ich einen Wodkafilter für den Fall der Fälle im Bypass laufen (erhöhter Durchfluß, ohne Wodka), damit dieser bei Bedarf als Wodkafilter eingesetzt werden kann - er funktioniert derzeit also einfach als zusätzliches Siedlungssubstrat. Spricht irgendetwas dagegen, den Wodka hierüber ins System einzuspeisen, da sämtliche Vorrichtungen (z.B. Dosierung) hier schon vorhanden wären?
    Das Ethanol würde also zunächst innerhalb des Filters im Siporax verteilt und durch den Auslauf ins Becken gegeben (als Nebeneffekt kann der Filter per vorhandener Redoxsonde überwacht werden).
    Oder gibt es Gründe, das Ethanol unbedingt direkt ins Becken zu geben?

    3. Wie läßt sich eine Ethanol-Überdosierung im Becken eventuell vorzeitig feststellen? Eventuell durch eine Redoxmessung? (diese könnte man dann zur Überwachung einer automatischen Dosierung einsetzen). Hat jemand während einer Bakterienblüte entsprechende Beobachtungen gemacht?

    4. Wie würdet Ihr mit der Dosierung vorgehen, wenn Nitrat nicht nachweisbar, aber Phosphat vorhanden ist (ca. 0,3mg/l)?


    und zuletzt an Robert:

    da ich weiß, daß Du den Merck-Phosphat-Test benutzt: wie lange wartest Du, bis Du die Ablesung nach Zugabe der Chemikalien machst? (Ich habe festgestellt, daß die Blaufärbung nach Minuten immer noch zunimmt)

    Hi Frank,

    meinst Du die pumpenden Xenien oder Anthelias? Letztere sind bei mir eine "Plage" und ich behalte sie nur mit regelmäßigem Abreißen per Pinzette im Griff (was allerdings teilweise ziemlich schwierig ist, da sie dann schleimen und kaum mehr zu fassen sind - bei den pumpenden Xenias geht das sehr einfach). Allerdings sind sie wenigstens nicht all zu stark im Nesseln - die meisten Steinkorallen können sie zurückdrängen ...