Beiträge von Ralf

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    Original von MarkusK
    Hallo,

    Scheint so, als hätte sich bei mir im Becken die Tubastrea sexuell vermehrt. Hab jedenfalls einen neuen - sehr kleinen - Polypen unterhalb der Hirnkoralle am Stein entdecken können, weit weg vom Platz wo die Tubastrea Kolonie steht.
    Grüße

    Markus

    Hallo Markus,

    ich habe auch eine Tubastreakolonie in meinem Becken und inzwischen sind die kleinen Polypen sehr vereinzelt überall im Becken zu finden. Wenn man sie nicht füttert verschwinden sie allerdings wieder (je nach Standort). Dort wo man gut dran kommt, füttere ich sie (ca. 1 mal pro Woche) mit und sie gedeihen dann auch gut ...

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    Original von Joerg Kokott
    Hi,

    Auch wenn in dem Artikel steht, dass Ammonium prinzipiell vorzuziehen ist, dann ist das

    1) meine Meinung, und
    2) bei Zeolithen, die Ammonium adsorbieren, ein bischen anders, aber das kann Dir sicher Thomas Pohl erklären.

    Hallo Jörg,

    gibt es den Artikel vielleicht demnächst auch im Meerwasseraquarianer?
    Ich habe nur diesen abonniert ...

    Hallo Martin,

    danke Dir für die Mühe :] ... werde den Wurm mal vorsichtshalber nicht mehr ins Hauptbecken zurücktun ... (wobei ich ihn was die Garnele betrifft auch für "unschuldig" halte, allerdings nimmt auch bei mir die Schneckenzahl immer wieder ab - könnte aber ebenso natürlich sein ?()

    Hallo Leute,

    habe heute morgen in der Dunkelheit meine schon 2,5 Jahre in meinem Becken lebende Putzergarnele tot aus dem Becken gefischt. Dabei ist mir sofort aufgefallen, daß sie mit einer glibberigen, gemusterten Masse überzogen war. Diese Masse begann sich dann hektisch zu bewegen und ich tauchte das Ganze sofort in ein Glas Salzwasser: sofort fiel von der Garnele etwas ab, wa sich wie eine Amöbe fortbewegte und in der Form genauso verwandlungsfähig war. Lang ausgestreckt ist das Teil ca. 6 cm und dabei ca. 1 cm breit.
    Ich vermute, daß es sich um einen großen Strudelwurm handelt (pericelis spp.).

    Nun stehe ich vor der Frage: wieder ins Becken oder hat der Kerl meine Garnele erlegt?
    Ich neige im Moment dazu, daß ich ihn in mein kleineres Zweitbecken (60 l) unterbringe, welches für die "bösen Buben" (zu große Einsiedler, Glasrosen, überzählige Keniabäumchen, Borstenwürmer usw.) eingerichtet ist. Dort habe ich allerdings kaum technische Ausrüstung (schlechte Beleuchtung, keine Abschäumung).

    Was meint Ihr, was ich damit anfangen soll?

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    Original von Peter Klemm
    Hallo Ralf
    meine Korallen stehen super da,sie gehen alle auf.ich habe zwar nur Weichkorallen und Lederkorallen aber wie gesagt ist alles top.

    MfG Peter

    Hi Peter,

    den Weich- und Lederkorallen machen Deine Werte bestimmt nicht viel aus - ich habe bei meinen Steinkorallen zur Zeit auch viel Phosphat drin (0,34 mg/l nach Merck) und denen geht es auch gut - allerdings mit sehr verlangsamtem Wachstum. Wenn ich den Wert allerdings zu schnell senke, dann gibt´s Probleme ...

    Hallo Peter,

    hast Du denn überhaupt irgendwelche Probleme mit Deinen Korallen? Wenn ja, welcher Art, welche Korallen? (Falls nein, stimmt eventuell der Test nicht) ...

    ansonsten stimme ich bei Rowaphos mit den anderen überein, daß die Durchströmung das "A" und "O" bei der Methode ist ...

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    Original von Jens Kallmeyer
    Calziumnitrat ist einfacher zu dosieren, ausserdem sehe ich direkt das der Wert hochgeht nach der Dosierung. Ammonium ist schlecht zu messen und zu dosieren und gerade weil es so schnell von den Organismen aufgenommen wird hatte ich mit der Dosierung etwas Probleme. Ich konnte erstmal reichlich reinhauen, ohne das ich irgendwas messen konnte. Ausserdem halte ich eine Ammonium Überdosierung für deutlich gefährlicher als eine Nitrat Überdosierung. Natürlich kann man auch Ammonium nehmen und es hat theoretisch bestimmt auch Vorteile, nur sehe ich die praktischen Probleme dagegen. Nitrat ist einfach robuster in der Anwendung.

    o.k. ... dann sind wir ja einer Meinung :grinning_squinting_face: ...

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    Original von Jens Kallmeyer

    Durch den Vodka würde die Lösung massiv verdünnt werden. Die meisten Eisen Lösungen (bzw die vernünftigen) enthalten Fe in reduzierter aber unkomplexierter Form, stabilisiert durch Reduktionsmittel wie z.B. Ascorbinsäure. Durch eine Verdünnung besteht die Gefahr, daß das Eisen oxidiert und damit ausfällt und nicht mehr verfügbar ist.

    also fällt das flach .... geht dann Alkohol und die Ammoniumchlorid/dest. Wasser-Lösung zusammen? Alkohol und Calciumnitrat hatte ich schon zusammen angesetzt und dosiert ... über einen Monat ... das funktioniert ...

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    Original von Jens Kallmeyer
    Inzwischen würde ich wohl eher zu einer Nitrat- und nicht zu einer Ammoniumquelle greifen. Ich habe Vodka ganz normal laufen lassen und dann den NO3 Gehalt auf 1 - 5 mg/l eingestellt. Da wurde die Brühe im Abschäumer noch mal eine ganze Spur ekliger.....

    Grüße

    Jens

    Hallo Jens,

    gut zu wissen :] ... dann lege ich auch wieder los ... warum hältst Du eine Nitratquelle für besser? Die Korallen können das doch schlechter aufnehmen ... ich bin deswegen umgekehrt von Calciumnitrat auf Ammoniumchlorid umgestiegen ...

    Noch was am Rande: spricht etwas dagegen, den Wodka zusammen mit meiner Eisen/Mangan-Lösung anzusetzen und zu dosieren? Sonst müßte ich eines davon von Hand dosieren (nur eine Dosierpumpe) ...

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    Original von Jens Kallmeyer

    Mein Problem nach einiger Zeit war NO3 auf null, PO4 nicht. Durch Dosierung von Ammonium konnte ich PO4 weiter senken, allerdings nur bis auf 0,05 mg/l (Macherey&Nagel).

    Hallo Jens,

    verstehe ich Dich richtig, daß Du mit Ammoniumchlorid-Dosierung und gleichzeitig Wodkaeinsatz den PO4-Wert gesenkt hast?

    Ich hatte nämlich in meinem Becken nach ca. 3 Monaten Wodkadosierung eine Stickstofflimitierung, so daß ich Wodka abgebrochen und mit Calciumnitrat die Limitierung wieder aufgehoben hatte. Während der Zeit war Phosphat immer noch zu hoch gewesen.

    Mit Deiner bestätigten Erfahrung würde ich nun mit Wodka wieder loslegen und dann aber mit gleichzeitiger Ammoniumchloriddosierung den zu starken Stickstoffabbau verhindern ... so müßte in meinem Becken das Phosphatniveau zu senken sein ...

    Hallo Leute,

    viel schwieriger als den Meßlöffel von Salifert "gestrichen" zu füllen finde ich denselben beim Phophattest von Merck richtig zu dosieren:
    zum einen ist das Pulver nicht so rieselfähig (da feiner) und zum zweiten hat der Löffel nach hinten so eine ansteigende Aufkantung. Außerdem kann man das Pulver wegen seiner Feinheit auch noch pressen ...

    Wie genau füllt Ihr denn diesen Löffel?

    Hallo zusammen,

    kann das insgesamt eine "gängige" Art der Vermehrung diverser großpolypiger Steinkorallen sein? In meinem Becken hatte ich monatelang eine nicht erklärbare Degeneration einer Blasenkoralle beobachtet. Nachdem die "Mutterkoralle" nun fast aufgelöst ist, sind auf dem Skelett jede Menge winzig kleine Blasenkorallen zu sehen ...

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    Original von use
    schon mal auf den Gedanken gekommen das das Test möglicherweise totalen Mißt anzeigt??

    mfg Uwe

    ich messe mit Merck Phosphattest und war in der glücklichen Lage, dies auch noch im Labor gegenchecken zu lassen :grinning_squinting_face:

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    Original von Gunther
    Hallo Ralf
    bevor du Absorber einsetzt würde ich erst mal ausschließen das der Kalki kein Po4 ins Becken bringt.

    Mfg Gunther

    Hallo Gunther,

    den Kalki habe ich schon "immer" in Betrieb (mit demselben Korallenbruch) - das Phosphatproblem erst seit ein paar Monaten :angry_face:

    Hallo Klaus,

    ich muß meinen Phophatwert von 0,34 mg/l weiter nach unten drücken, da sich sonst meine Kugelalgen ausbreiten. Wenn ich einen Phosphatabsorber einsetze, kriegen bestimmte Steinkorallen die genannten Probleme (Absterben von Gewebe auf der Lichtseite). Also muß das ganze langsamer passieren. Wie langsam Deiner Erfahrung nach? Kann ich eventuell schneller vorangehen, wenn ich wie Du sagst mehr Aminosäuren und Spurenelemente zugebe?

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    Original von Gunther
    Hallo zusammen
    nur eine kleine Anmerkung noch von mir, bei uns hat sich der Einsatz von Rowaphos sofort den nächsten Tag auf die Monipora Platte grün bemerkbar gemacht, sie würde erst grau und dann langsam weiß was ich nur mit hohen Wasserwechseln aufhalten konnte.
    Mfg Gunther

    Hallo zusammen,

    wie sind denn Eure Erfahrungen, wenn so eine Phosphorlimitierung auftritt, Ausbleichen an der Oberfläche/Spitzen festgestellt wird und danach gleich gegengesteuert wird (z.B. Absetzen des Phosphatabsorbers, eventuell sogar Phosphatzuführung)?
    Erholen sich die Steinkorallen wieder (wächst das Gewebe wieder über diese Stellen) oder sind die betroffenen weißen Stellen verloren (meistens ist ja sofort ein grüner Algenbelag darauf - wie an der Scheibe)?

    Hallo Leute,

    noch 2 ergänzende Fragen zu den Tests:

    - ist der M&N Nitrat-Test in der allerneuesten Charge wieder o.k.? (welche Chargennummer?)

    - welchen KH-Test würdet Ihr als gut bezeichnen - oder ist der so einfach, daß hier alle Lieferanten in der Qualität ähnlich sind?

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    Original von Robert Baur
    Hallo christian :smiling_face:

    Ansonsten bei Montis ist vor allem Calzium und Phosphat recht wichtig, hier sollten die vorgegebenen Werte eingehalten sein.

    Hallo Robert :smiling_face:

    was verstehst Du unter "vorgegebene Werte" in Bezug auf Phosphat?

    Hast Du zufällig irgendwelche Literaturangaben dazu oder meinst Du einfach möglichst niedrig?

    Hi Gerd,

    Du hast schon recht, wenn man den Preis betrachtet :loudly_crying_face: ... die Oblamatik hat aber einen enormen Vorteil: im Becken gibt es praktisch keine Standschwankungen (es bleibt auf den Millimeter genau gleich) und somit auch Dichteschwankungen - auch Wellen haben keinen Einfluß ...

    Bisher jedenfalls schien mir diese Standmessung auch am zuverlässigsten zu sein, da keine Mechanik und sie geht ja auch auf Störung, wenn der Sensor defekt ist (was allerdings bei längerer Abwesenheit wiederum problematisch ist).

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    Original von Resa
    Hallo Peter,

    ob das ein Fehler ist ? das gleiche Prob. habe ich auch und zwar wenn abends die Beleuchtung ausgeht wird häufig nachgefüllt so das die Oblamatik es nicht schaft das Verdunstete Wasser innerhalb des vorgegebenem Rahmens nachzufüllen und der Piepser losgeht .
    Mein Sensor hängt im Technikbecken wo der Pegel auf einer Fläche von 40x40 cm den Wasserstand regelt , da frage ich mich wie soll es die Oblamatik schaffen wenn sie z.B. im Becken selbst hängt d.h. noch größere Fläche auffüllen muss. Ist das ein Sensorfehler oder ein Bug ???

    Grüße Resa

    Hallo Resa,

    mein Sensor hängt direkt im Becken und funktioniert dort seit ca. 1,5 Jahren einwandfrei. Dies sollte dort im Gegenteil sogar noch vorteilhafter sein, da dort die Standschwankungen viel langsamer vor sich gehen.
    Aber wie gesagt, ist jetzt der Sensor defekt ...

    Hallo Robby,

    der HW-Klärer ist schon ein preislich höher angesiedeltes Qualitätsprodukt. Ich würde ihn eine Nummer größer als empfohlen nutzen - also bei Dir das 30 Watt Gerät. Ist bei mir in der Größe seit 2 Jahren mit Erfolg im Einsatz ...

    also bei meiner Anlage wird ständig weiter nachgefüllt, obwohl der Sensor schon unter Wasser steht ... nach einer Weile geht die Elektronik dann auf Störung, da sie "davon ausggeht", daß eine Störung vorliegt - was ja auch stimmt und somit diese Funktion eine Überfüllung verhindert.
    D.h. aber, daß der Sensor irgendwie defekt ist. Peter, war einer Deiner Fehler auch in diese Richtung?

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    Original von Hans-Werner
    Hallo Kathrin,

    ja, alles was Eisen in das Becken bringt, Spurenelemente usw. hat in mehr oder weniger ausgeprägtem Maße diese Eigenschaft. Ich will mich jetzt nicht drauf festnageln lassen, dass das auch bei allen Komplexverbindungen so sein muss, aber grundsätzlich oxidiert Eisen im Meerwasser, bindet Phosphat und gibt es wieder frei, wenn es reduziert wird.

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Hans-Werner,

    mir ist die Tage ein kleines Mißgeschick passiert: ein Beutel mit Rowaphos ist geplatzt und sein Inhalt (ca. 250 ml) ist ins Becken bzw. den abgetrennten Filterteil entleert worden. Den wohl größten Teil konnte ich zwar absaugen, aber es ist sicher auch einiges endgültig verschwunden.
    Hat das auf Dauer irgendwelche negativen Folgen? Oder was passiert mit dem Eisenpräparat?

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    Original von Thilo
    Für versicherungen sieht das aber meist ganz anders aus. Hier ist mir bekannt daß es eigentlich ein Stoßverklebtes Becken sein soll, da angeblich längerfristig haltbar, und so vom TÜV fregegeben.

    Gruß Thilo

    Hi,

    etwas off topic: wie ist das eigentlich mit dem Versicherungsschaden ... zahlt die Versicherung nur bei Glasschaden oder prinzipiell beim Wasserschaden durch das Aquarium (also z.B. bei einem defekten Schlauch/Verrohrung)? Dann wäre es ja wohl egal, ob Wulst- oder Stoß-Verklebung ...

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    Original von Stefan Ott
    und viele Becken haben Mühe, die kH auf einen optimalen Wert von 6-8 zu drücken.

    Hallo Stefan,

    das ist sicher richtig ... man kann aber mit ein bißchen Calciumchlorid im Nachfüllwasser für den Verdunstungsausgleich hervorragend gegensteuern und so läßt sich ein sehr schön stabiles System einstellen:
    Kalkreaktor als Grundlast, Calciumchlorid zum Feintuning.