Beiträge von freeman303

    Torsten, Du hast PN.

    Nein, ablaichende Doktoren hatte ich noch nie. Oder ich hatte welche, nur habe ich es nicht bemerkt, weil die anderen "Insassen" des Beckens schneller waren als ich (Zwischenmahlzeit).

    Dafür haben ein paar mal die Korallen abgelaicht. War eine höllische Sauerei. Aber nett zu beobachten. Die Fische hatten ein leckeres Zwischenmahl. Haben sich natürlich sofort darauf gestürzt.

    KS, Du erwartest wohl nicht ernsthaft, dass ich auf noch mehr Provokation reagiere?

    Torsten81:

    Ich importiere privat. Ich habe einige Händler im Pacific-Raum, die mich beliefern. Dabei habe ich die Möglichkeit die Korallen anhand des Originalbildes auszuwählen. Bei manchen muss ich für diesen Service dann mehr für das Tier zahlen, aber das ist es mir wert. Auch wenn die Tiere dadurch doppelt so teuer für mich wären, wäre es immer noch ein Bruchteil dessen, was man in DE im Fachhandel dafür zahlt. Manche davon betreiben auch eine Korallenfarm.

    Einfaches Beispiel (dafür wird mich der Fachhandel hier im Forum wohl ab jetzt hassen): Ich habe diese Tiere zwar bisher nicht bestellt. Aber ein Achillis kostet in DE ca. 250 EUR (manchmal auch 200, manchmal aber auch 400). Der Einkaufspreis dieses Fisches sind sage und schreibe ca. 10 USD.

    Der Mauritius Segelflosser, in DE der glaube ich teuerste Doktor, den ich mir als nächstes bestellen möchte (gleich ein Pärchen, damit er sich wohl fühlt), kostet in DE min. 500 EUR, normalerweise um die 800 EUR und wenn es teuer ist sind 1000 EUR dafür zu zahlen. Der Einkaufspreis für mich sind ca. 35-60 USD!!!

    Die Margen der Händler kannst Du Dir dann denken. Die meisten Korallen kosten kaum mehr als 5 USD und das sind dann bereits mittelgroße Ableger, also eine 15 cm messende Euphylia im Durchmesser und eingezogenem Zustand gemessen. Allerdings tragen die Händler auch das Risiko, dass die Tiere beim Transport sterben und die Hälterungskosten sind ebenfalls nciht zu unterschätzen.

    Ich finde meine Methode schonender für das Tier, als der Kauf beim Fachhandel. Einfach aus dem Grund, dass bei meinem Direktimport das Tier nur ein Mal in mein Quarantäne-Aqua eingewöhnt werden muss und dann nochmal ins Schauaquarium im Wohnzimmer. Kaufe ich das Tier im Fachhandel, wurde es bereits ein Mal beim Deutschen Importeur eingewöhnt und mindestens nochmal beim Fachhändler. Das ist jedes Mal unheimlicher Stress für das Tier und eine Belastung.

    Wie das Eingewöhnen manchmal zugeht, habe ich in diesem Forum schon mal gelesen und selbst erlebt. In einer großen Zookette bei Stuttgart haben die Idi*ten um Weihnachten herum die Tiere einfach ohne Eingewöhnung direkt mit dem Kescher aus der Transporttüte ins Schaubecken geworfen, weil es schnell gehen musste. Die meisten Tierchen lagen danach auf dem Beckenboden, wanden sich und schnappten nach Luft. Wenn man so was als Meerwasseraquarianer sieht, tut einem das Herz weh und das Klappmesser in der Tasche geht dabei auf. Meine Frau, die dabei war, wollte fast den beiden Angestellten dafür an den Hals gehen. Auf meine Anfrage, ob die Leute dort "eigentlich nicht ganz sauber im Hirn sind", bekam ich die Antwort, dass dies normal so sei und die Tiere sich in einer Stunde davon erholen würden (von dem nach Luft auf dem Boden japsen und vom verrecken!). Die Nachfrage, ob die bereits toten Tiere am Boden des Schauaquariums sich in einer Stunde auch erholen würden, ersparte ich mir damals.

    Wenn man sowas mehrmals gesehen hat, wie die Händler mit lebendigem Tier umgehen, als ob es eine Plastik-Koralle wäre, bekommt man eine richtige Aversion, überhaupt noch was im Fachhandel zu kaufen, was lebt! Das ist einer der Gründe, warum ich selbst importiere!

    Und glaube mir eines: Es ist eine Sache, von solchen Machenschaften zu lesen, aber eine ganz andere Sache dabei zu stehen, das sehen zu müssen und nichts dagegen unternehmen zu können, ohne für das "Dagegenunternehmen" eine Anzeige wegen Körperverletzung zu kassieren.

    Der nächste Punkt des Selbstimports ist, dass ich eine Antibiotika-Haltung durch die deutschen Zwischenhändler oder den Fachhändler vermeide.

    Es sprechen meiner Meinung drei Dinge für den Selbstimport:

    1. Weniger Eingewöhnungen für die Tiere auf dem Weg aus ihrem Lebensraum bis zu meinem Aquarium.
    2. Keine Antibiotikabehandlung zur Prophylaxe.
    3. Keine Misshandlung der Tiere durch Idi*ten in den Fachgeschäften, denen man die Macht gab über das Leid der Tiere entscheiden zu können (siehe meine obige Geschichte).

    Wer mich gut kennt (ich weiß, dass ich oft Arrogant klinge, weil ich vieles beim Namen nenne, anstatt alles Politisch Korrekt auszudrücken, wie die meisten es heutzutage tun), der weiß aber, dass ich meinen rechten Arm für meine Tiere hergeben würde und es eher mir schlecht geht, als meinen Tieren.

    Es ist übrigens, bevor es mir der nächste unterstellt, nicht das Geld, was mich zum Selbstimport treibt, sondern tatsächlich die obigen Punkte, sowie der Reiz alles selbst zu machen und das Wissen zu erlangen "wie es geht", ohne auf den Fachhandel diesbezüglich angewiesen zu sein. Wer meinen Fuhrpark kennt oder den Schmuck, den sich meine Frau jeden Monat kaufen muss, der weiß, dass mein Meerwasseraquaristik-Hobby wohl eines der geringeren Kostenfaktoren sein werden.

    Deshalb lasse ich mir von KS äußerst ungern unterstellen, ich würde die Tiere wie Müll oder Schnittblumen verheizen. Denn auch, wenn ich ein Mann bin, entwickle ich zu jedem Tier das ich habe, eine persönliche Bindung und Beziehung. Es ist für mich auf keinen Fall eine Ware die nur ihren Wert im Finanziellen hat.

    Früher habe ich zwei Mal im Jahr importiert. Jetzt nur noch ein Mal. Meistens werden auch einige Tiere für Bekannte mit-bestellt, falls sie welche möchten. Wenn ich z.B. dort eine Acan geordert habe, hatte ich ein Tier mit einem Durchmesser von fast 30 cm! In Deutschland im Fachhandel ist so was unbezahlbar und genau aus diesem Grund auch nicht zu bekommen. Ich habe ein einziges Mal eine riesige Acanthastrea gesehen, die 450 EUR kosten sollte. Meist werden große Tiere einfach von den Händlern in DE zu 3-Polypen-Tieren fragmentiert, und für 30-50 EUR pro Tier verkauft. Im Einkauf kostet so ein Tier ca. 15-30 USD, je nach Händler. 50 USD, wenn es eine seltene Farbgebung ist. Dazu natürlich die Versandkosten und das Risiko dass es tot ankommt.

    Oft habe ich auch eine Horde Kardinalsgarnelen importiert. Gleich 60 Stück für mein Hauptaqua. Die leben maximal 4 Jahre. Da sie aber meistens einzeln verpackt werden, wobei ich auf Beilage einer Alge bestehe, damit die sich auf dem Transport woran halten können, kommen die Versandkosten bei solchen Bestellungen recht hoch, so dass es sich vom finanziellen kaum lohnt diese direkt zu importieren. Ich tue es aber trotzdem, aus obigen Gründen.

    Dir habe ich nicht unterstellt, dass Du Tiere verheizen würdest, sondern habe lediglich auf die Unterstellung dessen, die von KS kam, reagiert.

    Ich interessiere mich z.B. sehr für die Arbeit von Dr. Thaler und ihre Erfahrungen mit der Haltung von Doktoren. So halte ich meine Doktoren entsprechend ihrer Empfehlungen.

    Dass beim Zoll für die "Beschau" der Ware keine Stückgebühren entstehen ist eigentlich allgemein bekannt, dachte ich. Es wird eine Gesamtgebühr erhoben, unabhängig davon wie oft der Zoll hinschaut. In diesem Punkt habe ich Dir widersprochen, sonst nicht. Ich denke nicht, dass der Zoll diesbezüglich bei Dir anders vorgehen wird, als bei mir. Denn es ist für den Zoll unerheblich, ob Du privat oder gewerblich importierst. Das macht nur bei der Abrechnung der steuerlichen Seite einen Unterschied, nicht aber bei der Veterinärärtzlichen.

    Du musst ja einen ganz schönen Tierverbrauch haben :confused_face:

    Du kennst weder die Anzahl und jeweilige Größe meiner Aquarien. Auch weißt Du nicht, ob ich nur für mich alleine importiere oder ggf. auch für einige Bekannte. Ebensowenig kennst Du die Mengen, die ich importiere.

    Doch nichts hindert dich daran, Deine obige Behauptung in die Welt zu setzen und damit mir unterschwellig zu unterstellen, ich würde die Tiere in Großer Anzahl verenden lassen.

    Sagt einiges über Deinen Charakter aus...

    Aber ihr Bayern seid halt wohl so und könnt nichts dafür. Wenn man Seehofer als euer Sprachrohr betrachtet...

    Der Veterinär beim Zoll am Flughafen kontrolliert Stichprobenartig die Boxen. Jedes Öffnen kostet den Importeur nochmal ordentlich Geld zusätzlich. Ist alles in Ordnung, bleibt es bei den Stichproben, gibt es Beanstandungen wird stärker kontrolliert und das wird teuer!

    Ich importiere meine Tiere selbst seit Jahren. Dazu gehört auch der persönliche Kontakt mit dem Zoll und den Veterinären am FraPort. Die Stichproben und das Öffnen der Boxen kostet exakt garnichts mehr oder weniger! Die Zollbeschau zu der auch die Arbeit des Veterinärs gehört ist mit einer einzgen Gebühr abgegolten, die auch dann zu zahlen ist, wenn gar nicht beschaut wird oder wenn alles beschaut wird.

    Meine praktische Erfahrung war dort jedoch so, dass grundsätzlich jede Tüte mit Fisch oder Koralle aus der Box gezogen und angeschaut wurde (ohne aufzumachen natürlich). Kann aber auch nur deshalb gewesen sein, weil der Vetärinär von Meerwassertieren begeistert war und ich die Abwicklung meist gegen 2:00 bis 4:00 Uhr Nachts mache. Dann bin ich dort fast immer der Einzige und habe keinen Stress. Der Veterinär hat dann aber auch Zeit.

    Hallo,

    das ist ein bisher unbeachtet gebliebenes aber möglicherweise in der Zukunft ein sehr großes Problem für die Halter von Cites-Pflichtigen Tieren, also fast allen Meerwasser-Aquarianern.

    @Claude:

    Was macht der Käufer, wenn von ihm irgendwann in drei Jahren ein Cites-Nachweis verlangt wird, der Shop, in dem er die Korallen kaufte jedoch dann nicht mehr existiert oder Unterlagen vom Shop-Besitzer nicht mehr auffindbar sind? Oder Kundendaten verloren oder Papierkram beim Umzug verloren oder abgefackelt?

    IMO müsste bei jedem Verkauf eine Kopie der Cites mit der Koralle mitgeliefert werden, damit der Käufer das Dokument selbst aufbewahren kann und die Verantwortung dafür selbst trägt.

    @Alle:
    Mal angenommen - durchaus nicht unwahrscheinlich - dass unsere lieben Grünen Volksvertreter in der Zukunft so viel an Macht gewinnen, dass überspitzt ausgedrückt das Leben eines Baumes mehr Wert haben wird, als ein Menschenleben...

    Mal angenommen in 10 Jahren wird es Normalität, dass jeder Meerwasser-Aquarianer ständig mit Besuchen der Naturschutzbehörden zu kämpfen haben wird und angenommen in 10 Jahren passiert es eben, dass bei einem solchen Besuch ein Beamter die einzelnen Cites zu jedem gehaltenen Tier fordern wird. Ein Halter wird niemals für jedes Tier eine Cites vorlegen können, da er beim Kauf nie eine erhielt (ist und war ja nie üblich), geschweige denn wird der Halter sagen können, woher er jede seiner Korallen jemals bezogen hat. Also nicht mal den Einkaufsort benennen können. Wer weiß denn heute noch, wo er welche Koralle mal vor 5 Jahren gekauft hat? Ich wüsste das nicht.

    Für das was folgt, braucht man nicht Mal schlecht träumen können müssen, nämlich Beschlagnahmungen, Ermittlungsverfahren, Strafen, etc.

    Ich finde diese Zukunftsaussichten sind gar nicht so abwegig, wenn man an die Intelligenz der Grün-Wähler denkt und die bereits heutige Dreistheit der Grünen Volksverräter.

    Persönlich habe ich das Problem nicht mehr, seit ich alle Tiere in selbstregie importiere und am Flughafen hole, sowie dort sämtliche Formalitäten erledige. Die Cites-Papiere habe ich dann ja, weil ich ohne diese, die Tiere vom Zoll gar nicht ausgehändigt bekäme. Ist aber natürlich auch nicht so einfach, wie im Fachhandel eine Koralle zu kaufen, dafür aber deutlich günstiger :winking_face:

    Hallo,

    wenn Du z.B. im Süden von BaWü wohnst, so dass Du das Bodenseewasser ins Haus geleitet bekommst, kannst Du auf die Osmose verzichten. Habe ich dort immer auch gemacht. Gab nie Probleme. Außerdem ist dort das Wasser recht hart, also hat eine hohe Karbonathärte und hohe Calciumwerte.

    In Konstanz gibt es sogar einen Meerwasseraquaristikladen, der direkt neben dem See stationiert ist. Den Besitzer kenne ich gut, der geht um Wasser zu holen ein paar Meter zum See mit einigen Eimern runter oder scmeißt eine Pumpe in den See.

    Hier in südlichem Niedersachsen ist es so, dass das Wasser bereits nach Angaben der Werte der Wasserwerke für Meerwasseraquaristik nicht ohne Osmose geeignet ist. Wenn die Bauern hier düngen, steigt der Nitratwert des Trinkwassers so stark an, dass ich sogar zeitweise bedenken habe, für mein Süsswasseraqua das Wasser aus dem Hahn zu nehmen.

    Vielleicht bin ich zu streng, aber ich würde zu manchen Zeiten hier sogar das Wasser nicht ungekocht aus dem Hahn trinken. Es riecht manchmal komisch.

    Offtopic an @Ina Fischer:

    Weißt zu zufällig, ob in dem Hannover-Museum noch die Meerwasserausstellung stattfindet? Wir hatten uns mal in einem anderen Thread darüber unterhalten, aber ich finde weder den Thread wieder, noch die Homepage von dem Museum, wo das stattfand oder stattfindet...

    Was passiert, wenn sich besagter Holzschrank um 2cm verzieht, weil der Boden etwas nachgibt....
    Und was passiert, wenn sich ein Aquarium um 2 cm verzieht...

    Beim Schrank könnte das schöne Ebenholz beschädigt werden. Oder auch die Elfenbeinfüße, auf dem er steht.

    Beim Aquarium könnte als Folge "Fluti" ins Wohnzimmer zu Besuch kommen. Dem könnte man aber vorbeugen, indem man den Aquariumschrank so gestaltet, dass

    Das ein AQ nicht durchbrechen wird, sind sich hier eh alle einig...

    Hoffentlich...

    Es gibt aber immer ein erstes Mal!

    Schmagauke:

    Es geht bei den Schrauben tatsächlich um die Vermeidung von Wärmebrücken. Wie sinnvoll das ist, gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich denke, ein paar Schrauben transportieren keine nennenswerte Kälte ins Innere eines Gebäudes.

    Zum Thema Altbau, kann ich Dir voll und ganz Zustimmen, zu dem was Du geschrieben hast.

    Zum Thema Statiker kann ich sagen, dass er bei Neubau sinnvoll ist, aber bei bereits gebauten Gebäuden einfach nicht wirtschaftlich ist, wenn es um große Aquarien geht. Wozu für ein Gutachten zahlen, wenn zu 99% davon auszugehen ist, dass es negativ ausfällt? Mißachtet man es dann, könnte es die Versicherung als Vorsatz auslegen.

    Hallo,

    ich kann Dir aus eigener Erfahrung berichten: Dieses Thema ist zum Kotzen! Und niemand wird Dir dabei tatsächlich helfen oder das Risiko übernehmen können. Auch der Statiker nicht. Aber lies bitte meine Erfahrungen zum Thema.

    Ich ziehe oft aus beruflichen Gründen um und möchte mein Aquairum immer dabei haben.

    Dabei achte ich darauf, dass ich in einen Betonbau ziehe und dass ich mein Aquarium an einer tragenden Wand aufstellen kann. Sonst auf nichts.

    Schau einfach in die Aquariengeschäfte. Muss nicht mal Meerwasseraquaristik sein. Dort stehen zu Hauf Aquarien, die 700 Liter oder mehr fassen. Diese Aquarien überschreiten alle die Belastung von 150 kg / qm bei Weitem! Meinst Du diese würden weiterhin in Massen verkauft, wenn dadurch ständig Decken einbrechen würden? Oder Wasserbetten? Der Typische Aquarien- oder Wasserbett-Käufer macht sich doch keine Platte darüber, ob seine Wohnung das hält oder nicht. Es wird halt gekauft aufgestellt, befüllt, fertig. Habe schon oft sogar gesehen, wie Mieter in Hochhäusern Aquarien im Wohnzimmer in der Mitte des Raumes als Raumteiler stehen hatten. Das waren keine kleinen Kaliber, sondern Aquas, die an die Tonne Gewicht hatten. Da wunderte es selbst mich, dass es seit Jahren so hält.

    Nun hatte ich mal genau das Problem wie Du und wollte auch auf Nummer Sicher gehen. Aber das auf Nummer Sicher gehen, ist nicht so einfach wie man denkt.

    Die Aussage, der Boden hielte nur 150 kg / m² ist korrekt. Das ist eine Baunorm für Wohngebäude. Jeder Boden wird so gebaut, dass er diese Norm und diese "mickrige" Gewichtsbelastung aushält. Dies wird auf dem Papier garantiert, mehr nicht.

    Also hatte ich bereits in zwei Wohnungen Statiker eingeladen.

    Das Problem ist, dass meist die genauen Armierungspläne und die Bodenpläne nicht vorliegen oder der Statiker sich nicht darauf verlassen kann, dass der Boden auch tatsächlich so gebaut wurde, wie es in den Plänen steht. Der Statiker haftet aber dafür, wenn er eine zu hohe Belastung Dir genehmigt und trotzdem was einbricht. Die Lösung der Statiker ist also, die Haftungsproblematik umzugehen, indem sie einfach Dir nur das genehmigen, was in der Wohnbaunorm steht, also die 150 kg pro qm.

    Aus diesem Haftungsgrund wird dann ein Statiker ohne Estrich und Bodenbohrungen, sowie ohne Röntgen (was einer der Statiker bei mir vorschlug) keine höhere Gewichtsbelastung schriftlich freigeben. Der eine Statiker den ich in einer Wohnung hatte, sagte, man könne vermutlich an der Tragenden Wand bis zu 1000 kg pro m² aufstellen. Aber schriftlich könne er mir eben nur die 150 kg attestieren.

    Aber mal ehrlich: Welcher Vermieter schaut dabei locker zu, wie der Statiker mehrere Bohrungen in seine schöne Decke macht, die fast durch die komplette Decke gehen, um Proben für die Betonanalyse und Betonzusammensetzung zu haben? In der Regel sucht sich dann der Vermieter einen weniger "aufwendigen" Mieter aus, der nur wohnen will und sein heiliges Eigentum nicht überanspruchen wird. Es ist leider so.

    Der andere Statiker in einer anderen Wohnung hat unter vorgehaltener Hand gemeint, er könne mir auch nur die 150 kg schriftlich genehmigen. Ich könne aber tatsächlich das Gewicht vermutlich um ein vielfaches überschreiten.

    Er sagte, ich soll es probieren. Sollte der Betonboden überbelastet werden, wird er nicht mit einem Knall einbrechen, sondern langsam über Wochen oder Monate durchbiegen. Es werden an den tragenden Wänden ggf. Risse auftauchen, etc. Er sagte aber auch, wenn ich das mache und es schief geht und ich dann sage, er hätte mir dazu geraten, würde er es leugnen.

    Ich habe das mal gesehen, wie es aussieht: Es war in einer mehrstöckigen Tiefgarage. Die Querbalken welche die Decke trugen haben sich richtig durchgebogen. Sah wie ein auseinander gezogenes "U" aus. Hielt aber trotzdem und die Tiefgarage hält immer noch.

    Wie gesagt. Beide wollten nicht haften, weil sie nicht in den Boden reinschauen können. Pläne liegen oft nicht mehr vor oder Boden wurde nicht entsprechend der Pläne gebaut, wie sehr oft der Fall. Armierungen werden nicht nach Plan gelegt oder der Beton wird einfach aus Kostengründen verdünnt. Das kontrollierte in den 60er Jahren niemand. Und meines Wissens tut es auch heute kaum jemand bei Privatbauten.

    Willst Du also auf Nummer Sicher gehen, dann schaffst Du das Hobby entweder ab (leider) oder mietest nur noch Erdgeschoss ohne darunter liegendem Keller. Da kann ausser Estrich einzubrechen, nicht mehr pasieren. Sonst ist es immer ein Risiko. OK: Es könnte noch die Bodenplatte einbrechen, wenn diese und das Fundament darunter wirklich verbrecherisch gebaut wurden und der Boden darunter nicht verdichtet wurde. Es gibt einfach so viele Variablen, die man nicht überprüfen kann, dass man den Statiker und sein Handeln fast verstehen kann. Der der hält seinen Kopf hin für die Mistarbeit, die die anderen meist wissentlich aus Kostengründen verbockt haben.

    Ich mache es seit dem auf's Risiko, das ich aber für überschaubar halte. Ich habe auch ein Wasserbett, dass in Mitten des Schlafzimmers steht. Das ist auch nicht eingebrochen.

    Aquarien um die 700 Liter oder etwas mehr sind mir auch bisher im Betonbau noch nicht eingebrochen. Der Betonbau sollte aber nicht unbedingt 60er Jahre sein. Da wurde in die Betonmischung oft mehr Sand als Beton gemischt, aus Kostengründen. So viel dann zu Plänen, die nicht umgesetzt wurden. So lange der Bau aber Mitte oder Ende 70er Jahre war, würde ich persönlich für mich das Risiko eingehen.

    Bei anmietung mache ich es so, dass ich den Vermieter frage, ob ich ein Wasserbett und ein Aquarium mit ca. 900 Liter aufstellen kann. Ich zeige ihm dann ein Bild von einem Aquarium, wie es mit so einer Füllmenge oft im Fachhandel zu sehen gibt. Die sehen gar nicht so riesig aus. Die meisten Vermieter denken dann so, wie ich es oben schrieb. Nämlich, wenn Wasserbetten und Aquarien durch die Decken brechen würden, würden sie nicht verkauft werden. Also merkt man im Mietvertrag das an oder lässt sich dies vom Vermieter vor Vertragsschluss per Email beantworten und damit bestätigen. Damit ist man bei Deckenbruch aus dem Schneider.

    Meine Meinung: Diese Norm ist Schwachsinn, weil diese 150 kg ein gut bestückter Bückerschrank schon locker überschreitet. Geschweige denn ein Wasserbett oder ein Aquarium oder ein voll Befüllter Gefrierschrank von z.B. 330 Liter Volumen. Diese 150 kg sind einfach Weltfremd, wie sonst was. Ein dicker Mann mit 120 kg Gewicht auf einem 40 kg schweren Sessel müsste damit bereits durch die Decke krachen.

    Die Problematik wird dann auch noch von der Arbeitsweise der Statiker und ihrer Angst vor Haftung nur noch torpediert.

    Wenn man also diese Norm um jeden Preis einhalten muss, ist das Aquarianer-Hobby nicht auszuführen in normalen Wohnräumen.

    Außer man kann dieses Hobby in Aquarien mit einem Wasserstand von sagenhaften 15 cm ausüben. Denn bereits diese Wasserhöhe entspricht dieser 150 kg Maximalbelastung. Dazu kommt aber noch das Glas, der Unterschrank und die Technik. Somit ist Vorsicht geboten, denn da könnte streng nach dieser Norm die Decke schon einbrechen. Also arbeitet man besser zur Sicherheit mit einer Wasserhöhe von 10 cm, damit nichts schief gehen kann. Du verstehst, was ich meine?

    In meinen beiden Fällen war das Geld für den Statiker jedenfalls herausgeschmissenes Geld! Leider.

    Wenn mir das alles egal wäre, hätte ich sicher keinen Statiker geholt. Aber mit solchen Ergebnissen habe ich auch nicht gerechnet.

    Nach meinen Erlebnissen, wäre meiner Meinung nach es schon zielführender im Forum einfach eine Umfrage zu starten, in der jeder einträgt, in was für einer Wohnung er wohnt (also Baujahr und Deckenart: Beton / Holz / unbekannt), wie schwer sein Aquarium ist und auf welcher Fläche es steht, sowie wo es steht (an tragender Wand, an nicht tragender Wand oder Raummitte mit Angabe der Raumgröße).

    Hätten wir genug solcher Daten zur Hand, könnte man eine Auswertung machen und zumindest Schätzungen abgeben, welche Bodenbelastung an welcher Stelle bei welcher Bodenart in welchem Haus von bestimmten Baujahren möglich sein könnte.

    Andererseits könnte man auch mit Google danach suchen, ob es Berichte darüber gibt, dass Jemandem der Boden unter einem Aquarium oder Wasserbett einbrach. Viel konnte ich nicht finden. Und das meiste dürfte sich tatsächlich auf Holzböden oder in eigenregie ausgebauten Dachböden abgespielt haben.

    Aber so eine Umfrage würde mich wirklich interessieren.

    Kabelbrand habe ich auch schon bei einer RE AS Pumpe gehabt, habe das Kabel notdürftig geflickt da es ausserhalb des Wassers ist. Ein neuer Motorblock ist leider nicht finanzierbar. Erst die RF Pumpe mit Treiberschaden dann die AS Pumpe mit Treiberschaden und nun der Kabelbrand in der AS Pumpe und zur Krönung jetzt die Eheim Pumpe. Die Technik hat was gegen mich :frowning_face:


    Haben denn die RE Produkte wie die Pumpen nicht eine Lebenslange Garantie?

    Hallo Torben,

    das mit dem Sonnenlichtsystem finde ich eine interessante Sache, allerdings benötigt man dafür Sonne. Am Äquator ist die Sonneneinstrahlung z.B. so stark, dass man trotz bwölktem Himmel ohne Sonnenbrille kaum auskommt. Was ich damit sagen will, ist, dass in Südlichen Gebieten die Lichtstärke die von der Sonne kommt, dort durchaus stärker bei bewölktem Himmel sein kann, als in Deutschland bei Wolkenfreiem Himmel und Sonnenschein.

    Ich denke daher nicht, dass es bei uns in DE erfolgreich nutzbar ist. Auch Solaranlagen machen in DE streng genommen keinen Sinn, außer vielleicht im äußersten Süden Deutschlands. Nur weil jeder zweite sein Dach mit Solarkollektoren zupflasterte, heißt nicht, dass es sinnvoll war, sondern weil die eigentliche Unwirtschaftlichkeit davon durch Staatliche Zuschüsse aufgefangen wurde.

    Wenn Dir heute bereits 120 EUR für Strom für die LED-Beleuchtung teuer erscheinen, möchte ich daran erinnern, dass wir jetzt einen Strompreis von ca. 30 ct/kWh haben. Da nicht davon auszugehen ist, dass unsere Regierung die Energiewende platzen lassen und alles rückgängig machen wird, können wir davon ausgehen, dass der Strom in 5-10 Jahren vermutlich an der 50 ct/kWh-Marke kratzen wird und auch danach sich weiter nach oben entwickeln wird. Wer weiß vielleicht werden wir noch einen Strompreis von über 1 EUR / kWh erleben? Wenn man bedenkt, dass im Jahr 2008 der Strompreis noch bei 17 ct/kWh lag und wir jetzt bereits bei 30 ct/kWh sind, kann man das Ende der Preisspirale nicht wirklich absehen.

    Du solltest Dein Aquarium so planen, dass Du auch in 10 Jahren noch den Strom dafür bezahlen kannst. Die Korallen und Fische haben meist eine höhere Lebenserwartung als nur dieser kurze Zeitraum. Dann sollten nicht die Tiere die Leidtragenden davon sein, wenn der Halter sich den Strom nicht mehr leisten kann. Das meine ich nicht persönlich auf Dich bezogen, sondern bezogen auf alle Halter von Tieren.

    Zunehmend sehe ich sogar in Fachgeschäften, wie die Beleuchtungszeit der Aquarien dort immer weiter wegen den steigenden Stromkosten verkürzt wird. Vor 5 Jahren wurde beispielsweise noch durchgehend bis Geschäftsschluss voll beleuchtet. Heute wird bereits auf reine Blau-beleuchtung (Schlafengehens-Beleuchtung) ab 17 Uhr umgeschaltet.

    Hallo,

    da ich schon länger über ein kleines Aquarium, um die 250 Liter nachdachte, in dem ich bestimmte Tiere pflegen könnte, die eine hohe Nahrungszufuhr in Form von z.B. Plankton benötigen, also auch Filtrierer, möchte ich zu einigen Gorgonien eine Frage stellen, die ich in dem aktuellen Koralle Magazin Nr. 85 auf den Fotos gesehen habe.

    Ich möchte die Fotos nicht einscannen und ins Forum einstellen, weil es dann möglicherweise ein Urheberrechtproblem gäbe. Darum bitte ich die Leser des Koralle Magazins um Hilfe bei der Bestimmung einiger Gorgonien.

    In der aktuellen Koralle Nr. 85 habe ich die folgenden Gorgonien entdeckt (ich habe sie hier nummeriert):

    1. Auf der Titelseite befindet sich eine rote Gorgonie, hinter welcher ein Zebrasoma schwimmt.

    2. Auf der Seite Nr. 18 befindet sich eine blaue Gorgonie mit weißen „Stängeln“. Die gleiche Gorgonie ist nochmals auf Seite Nr. 30 oben in einem kleinen Bild abfotografiert.

    3. Dann eine weitere Gorgonie in rot mit weißen offenen Polypen auf der Seite Nr. 32

    Wie heißen die lateinischen Namen dieser einzelner Gorgonien?

    Handelt es sich bei diesen drei Gorgonien, hauptsächlich um Exemplare, welche vom Licht leben oder handelt es sich um Exemplare die ausschließlich vom Filtrieren leben?

    Danke für Eure Antwort.

    Hallo Armin,

    danke für Deine Antwort.

    Könntest Du bitte noch meine zweite Frage beantworten, die ich einige Beiträge höher stellte?

    Diese war: "kannst Du eine bestimmte Empfehlung für eine oder mehrere LED Lampen geben, die man kaufen sollte oder in die nähere Auswahl nehmen sollte, wenn man hauptsächlich bunte SPS und LPS damit beleuchten will?"

    Nachtrag:
    Armin, falls Du diese Frage aus bestimmten Gründen im Forum nicht beantworten kannst oder möchtest, geht es vielleicht per PM. Sonst sag einfach bitte bescheid, dass Du die Frage nicht beantworten magst. Ich weiß sonst nicht, ob ich diesbezüglich noch auf eine Antwort von Dir hoffen kann und warte ggf. noch lange darauf, weil ich denke, dass Du darauf noch irgendwann antworten würdest. Wenn Du das aber nicht beantworten möchtest, um bestimmte Hersteller nicht zu favorisieren oder andere Hersteller nicht abzuwerten, dann kann ich das natürlich verstehen und respektiere das.

    Ich dachte und denke bisher nämlich, dass Du einfach in der Eile meine zweite Frage überlesen hast und ich deshalb keine Antwort von Dir darauf erhielt.

    Danke

    Hallo,

    wenn er in seiner Hausinstallation bereits einen FI mit der Charakteristik B hat, könnte er in seinem Meerwasser-Unterschrank einen FI mit Charakteristik A einsetzen. Zumindest in der Theorie sollte der FI mit der Charakteristik A zuerst auslösen.

    Außerdem gibt es bei FI noch den Auslösestrom, von z.B. 30 mA oder 10 mA, um die gängigsten zu nenen.

    Ich habe das bei miri damals so gelöst, dass ich einen kombinierten FI/LS einsetzte, der im Unterschrank erstens eine empfindlichere Charakteristik aufwies und ab einem Kurzschlussstrom von 10A "zündete" und der FI einen Fehlerstrom von 10 mA hatte. Der FI in der Hausanlage (im Hauptsicherungskasten) war bei mir ein FI/LS mit 16A und Charakteristik B (Charakteristik galt für FI und LS) und einem FI Fehlerstrom 30 mA. Im Schaltschrank habe ich einen FI/LS mit 10A und Charakteristik A eingesetzt. Ausserdem hatte der FI einen Fehlerstrom von 10 mA. Dann habe ich stufenweise einen Fehlerstrom verursacht und so herausgefunden, dass der FI im Unterschrank zuerst zündet, nämlich bei ca. 13 mA Fehlerstrom.

    Um es an einem Beispiel fest zu machen:

    Im Schaltstrank beim Zähler in der Hausinstallation befindet sich ein FI mit 30 mA Fehlerstrom und Charakteristik B. Außerdem befindet sich dort ein LS mit 16A und Charakteristik B.

    In solchem Fall wäre in den Unterschrank ein FI mit einem Fehlerstrom von 10 mA und Charakteristik A einzusetzen und ein LS mit 10A und Charakteristik A. Man kann dann davon ausgehen, dass zu 99% zuerst der FI oder der LS im Unterschrank zuerst ansprechen.

    Hallo Armin,

    Du hast ja sehr viele Erfahrungen mit LED Lampen gesammelt.

    Kannst Du mir/uns ggf. sagen, was Du von der Lampe "EcoTech Marine Radion XR30w" oder dem Nachfolgemodell hälst?

    Oder kannst Du eine bestimmte Empfehlung für eine oder mehrere LED Lampen geben, die man kaufen sollte oder in die nähere Auswahl nehmen sollte, wenn man hauptsächlich bunte SPS und LPS damit beleuchten will?

    Danke für Deine Antwort.

    Hallo,

    ich suche ein Acryl-Aquarium (am besten als Set mit Unterschrank - aber nicht zwingend) mit ca. 250 Liter Volumen, das in etwa so wie der "Sera Acryl Cube 130" aufgebaut ist.

    Ich meine mal so etwas mal vor 4-5 Jahren beim Kölle Zoo Stuttgart gesehen zu haben. Es stand gegenüber dem langen Schauaquarium und beinhaltete damals einige bunte Krusten und Ähnliches, sowie einige Weißbandgarnelen. Es war recht dunkel mit Blaulicht beleuchtet. Dann wurde es irgendwann wieder abgeschafft. Vielleicht kann sich einer daran erinnern.

    Gibt es ein solches Aquarium von einem der bekannten Aquarien-Hersteller in der von mir gewünschten Größe? Ist Jemandem diesbezüglich Etwas bekannt? Oder gibt und gab es in dieser Größenordnung nie was aus Acrylgras von der Stange, sondern nur als Individualanfertigung?

    Habe im Internet in den Shops gesucht, aber leider nicht fündig geworden.

    Die Andere Frage wäre: Hat jemand so einen Cube aus Acrylglas schon mehrere Jahre stehen und kann berichten, ob durch das Putzen oder sonstige mechanische oder chemische Einwirkungen auf das Acrylgras, sich das Acrylglas stark veränderte (Kratzer, Verätzungen, stumpf geworden oder unscharf beim durchschauen)?

    Danke für Eure Antworten.

    Hallo,

    möchte hier nur einen Gedankengang einwerfen: Wenn man schon die super ausgeleuchteten Becken im Amiland anspricht, sollte man es bedenken, dass es dort in manchen Staaten eine Strom-Flatrate gibt bzw. der Strom sonst lächerlich billig ist.

    Wir hier in DE haben aber das Gück der Vorreiter der Energiewende zu sein, während der Rest der Welt mehr AKW baut, hat man uns verordnet, im so Sonnenreichen Deutschland Solarkollektoren aufzustellen und die landschaftsverschönerenden Ventilatoren im Norden. Das Ergebnis ist wohl inzwischen Jedem bekannt: Der CO2 Ausstoß aus Energieproduktion in DE steigt von Jahr zu Jahr und die Strompreise analog dazu. Das ist der "Deutsche Weg" der Energiewende! Mit ihren bekannten Profiteuren in der Wirtschaft und dem ewig gleichem Verlierer, dem Verbraucher. Einige der gläubigen Verbraucher sind tatsächlich noch der Meinung, das was hier momentan passiere, sei gut für die Umwelt.

    Worauf ich hinaus will ist, wir haben hier in DE zur Zeit 40% höhere Stromkosten als der EU-Durchschnitt. Das wird sich nicht ändern. Unsere Politik ist ja dafür bekannt auch die schlimmsten Fehler in der Gesetzgebung nicht rückgängig zu machen, sondern fortzuführen, egal was es kostet. Es sind ja nur wir, die die Fehlentscheidungen bezahlen.

    Deshalb werden die Stromkosten in DE sicher nicht sinken, sondern vielleicht (mit viel Glück) nur weniger schnell weiter ansteigen. Im Jahr 2008 hatte ich einen Strompreis von ca. 15 ct/kWh. Jetzt sind es 28-29 ct/kWh. Wenn es so weiter geht, sind es in einigen Jahren 50 ct/kWh und dann irgendwann ein EURO pro kWh.

    Ich nehme an, dass die meisten, die dieses Hobby betreiben nicht unbedingt, zu den Spitzenverdienern gehören. Und meiner Meinung nach sollte es nicht so sein, da es ein lehrreiches und schönes Hobby ist, das auch Normalverdiener sich leisten können sollten. Aber in einem Jahrzehnt könnte es sein, dass man sich die Frage stellen muss, kaufe ich lieber ein neues Auto (das man für die Arbeit und Fortbewegung braucht) oder betreibe ich ein Meerwasseraquarium (nur ein Hobby) mit immensen Stromkosten?

    Ich weiß jetzt nicht, wie die Entwicklung bei den LEDs gerade läuft. Aber ist es abzusehen, dass die LEDs in den nächsten 3 Jahren die doppelte Lichtstärke bei gleichem Stromverbrauch der jetzigen LED erreichen werden oder ist die Leuchtkraft der LED fast ausgereizt? *Vielleicht weiß Armin zu diesem Thema mehr?*

    Wir sollten uns ernsthafte Gedanken darüber machen, wie eine ausreichende Beleuchtung von größeren Aquarien (ab ca. 800 Liter) zu vernünftigen Preisen zu realisieren sind, so dass noch SPS darin gehalten werden können. Ausser wir wollen uns künftig auf Nano-Aquaristik beschränken.

    P.S.
    Der_Stevie:

    Du hast geschrieben: "Auch nach dem Lesen von Armins Artikel im MWA verstehe ich die Effizienz der LED nicht."

    Der Artikel über LED von Armin sollte doch im MWA 2014-02 erscheinen, den habe ich als Abonnent aber noch nicht bekommen. Kann man den Artikel irgendwo vorab lesen? Oder habe ich irgendwas durcheinander gebracht?

    P.P.S
    Armin:

    Danke für Deine Email die Du mir um die Jahreswende schicktest. War für mich hilfreich.

    Noch eine Frage an die Tunze Besitzer.

    Ich hatte mal einen günstigen Einhängeabschäumer von Tunze. Der war aus ganz billigem weichen Plastik gemacht. Man konnte das Gehäuse quasi mit der Hand quetschen. War echt nicht schön, so einen Artikel in der Hand zu haben. Sind die kleinen Einhängeabschäumer von Tunze immer noch so?

    Hallo Torsten,

    danke für den Tipp. Kenne ihn aus den Shops, die ich durchstöberte. Aber bisher keine Bewertungen oder sonstigen neutralen Infos dazu gefunden.

    Wird dieser Abschäumer so eingehängt, dass der Hauptteil ausserhalb des Beckens hängt oder hängt der Hauptteil im Inneren des Beckens?

    Wie laut ist er? Ist ein Brummen zu vernehmen? Sogar Schlafzimmertauglich oder stört er sogar von der Lautstärke her einen Fernseher im Wohnzimmer?

    Danke für Deine Antwort.

    Hallo,

    ich habe hier noch ein sechseckiges, ca. 70 cm hohes Aquarium, welches ca. 350 Liter fasst.

    Darin würde ich gerne Seegras, Seegrasfeilenfisch und ein paar Pferde einsetzen.

    Leider bin ich nicht auf dem aktuellen Stand, was Abschäumer (vermutlich am besten Einhängeabschäumer, am allerbesten Einhängeabschäumer, die zum größten Teil ausserhalb des Beckens hängen, um den Platz im Inneren des Beckens nicht noch weiter zu reduzieren) anbelangt.

    Von "früher", als ich mich noch für den Kauf eines Abschäumers fürs Technikbecken (allerdings für ein Aqua mit über 1000 Liter Volumen) interessierte, waren H&S und Royal Exclusive, Diejenigen, bei welchen man nichts falsch machen konnte.

    Welche Hersteller oder Modelle werden heutzutage als Einhänge-Außenabschäumer empfohlen, die an einem 350 Liter Sechseckbecken eingehängt werden können (aber außen, nicht innen). Wichtig ist eine gute Abschäumleistung, geringer Stromverbrauch und wenig Vibrationen - damit eine geringe Betriebslautstärke.

    Hätte ggf. Jemand einen Vorschlag?

    Hallo,

    auf der Messe Fisch und Reptil in Sigmaringen finden wie jedes Jahr zahlreiche Vorträge im Rahmen des Symposiums, sowie Workshops statt.

    Besteht eine Möglichkeit Manuskripte von den Vorträgen und Workshops zu erhalten? Mir wird es aus zeitlichen Gründen nicht möglich sein, an den Vorträgen oder Workshops teilzunehmen.

    Was ich mir wünschen würde, wäre z.B. eine gute Video-Aufnahme von den Vorträgen oder ein schriftliches Manuskript, das einen so informiert, als wäre man beim Vortrag dabei gewesen. Dafür wäre ich und vielleicht auch andere durchaus bereit Geld zu bezahlen. Ebenso verhält es sich mit den Workshops.

    Bestünde die Möglichket für die Messe-Ausrichter so ein Angebot zu realisieren? Oder gibt es das ggf. schon.

    Besonders interessiert wäre ich am Vortrag von Herrn Armin Glaser zur Meerwasseraquaristik.

    Gruss
    kawakawa

    Hallo,

    dass ich so viele Antworten zu dem Thema bekomme, hätte ich nicht gedacht. Ihr seid Super!

    Jens, die Platinen, auf die Du hingewiesen hast, sind super. Genau an sowas dachte ich.

    Christian, die WTW Geräte kenne ich und hatte ich auch mal, bis ich das Hobby Umzugshalber aufgeben musste. Nun möchte ich wieder damit anfangen und wollte alles perfekt machen und dazu auch mit einem Steuerungs-Computer arbeiten, der die ganze Meerwasseranlage steuert und aus der Ferne bedienbar ist, sowie auf bestimmte Fehler oder Umstände selbst richtig reagieren kann. Die Sonden wollte ich nicht selbst herstellen, sondern nur die Elektronik. Dabei würden mir auch zwei Elektroniker helfen, die nichts anderes den ganzen Tag machen, als fast genau so was zu entwickeln. Aber, da wusste ich von den Platinen, die Jens nannte, noch nichts.

    Die Sonden sollen nicht ständig im Meerwasser verbleiben, sondern nur zur Messung mechanisch im Technikbecken zu regelmäßgen Abständen geführt werden.

    Fehlt quasi nur noch eine Calcium Sonde, welche eine zuverlässige Messung ermöglicht. Diesbezüglich weiß ich noch am wenigsten. Ich weiß aber, dass WTW mal Calcium Sonden herstellte. Habe nämlich eine uralte (vermutlich defekte) solche Sonde sogar noch irgendwo herumfahren.

    Hallo Armin,

    vielen Dank für die Informationen. Das klingt nicht besonders schwierig.

    D.h. die PH-Sonde erzeugt selbst eine minimale Spannung.

    Ich plane entweder einen kleinen Einplatinen PC, der unterschiedliche für MW-Aquarien relevanten Sonden bedienen kann oder eine USB-Schnittstellenkarte, welche einen Anschluß dieser Sonden an einen PC ermöglichen soll.

    Wann ist der angepeilte Termin, wann der Umbau des Aquariums im Museum in Karlsruhe auf LED komplett umgerüstet sein soll, damit man es besichtigen kann? Bin sehr gespannt darauf, wie es dann aussehen wird.

    Leider wohne ich nicht mehr in BaWü, aber um das Ergebnis zu sehen, ist mir fast kein Weg zu weit.

    Hallo,

    ich möchte einen kleinen Einplatinen-PC bauen, an den ich eine PH-Sonde und eine Leitfähigkeits-Sonde anschließen kann, damit ich damit die Meßwerte der Sonden auslesen und weiter verarbeiten kann.

    Ich würde gerne dafür die entsprechenden Sonden der Firmen WTW oder Greisinger nutzen. Fall jemand noch weitere gute Hersteller solcher Meßsonden kennt, dann nur her mit den Herstellernamen :winking_face:

    Die Frage ist nun, ob die Sonden das Meßergebnis als Veränderung eines Widerstands an den Anschlüssen ausgeben, oder ob da eine Stromsenkung stattfindet. Mir ist schon klar, dass die Sonden vermutlich nicht nur zwei Anschlüsse haben, an die ein simples Ohm-Meter angeschlossen werden muss und man das Ergebnis umrechnen kann.

    Ich erwarte hier natürlich keine Anleitung, wie das genau funktioniert, sondern möchte mir nur ein paar Tipps zum Einstieg abholen, falls sich schon Jemand (außer mir) im Forum mit dem Thema beschäftigte.

    Wäre für eine Antwort dankbar.

    Hallo nochmals,

    zu den Problemen meiner Bekannten mit Totgestein oder den Silikatschleudern habe ich schon geschrieben.

    Einerseits versuchen wir im Aqua so gut wie möglich ein Meeresbiotop nachzubilden, wie es geht. Da gehören somit nach Möglichkeit keine künstlichen Plastik-Riffe hin.

    Andererseits wird bei Keramik & Co. das Argument gebracht, es wäre gut für die Umwelt, weil der Transport von LS entfällt. Nun, einerseits weiß ich nicht, welche Umweltbelastung es bedeutet, das Keramik-Zeug zu produzieren. Andererseits finde ich, dass wenn man Meerwasseraquaristik betreiben will und dabei die Transporte mit dem Flugzeug nicht haben möchte, hat man sich nun mal das falsche Hobby ausgesucht. Was ich damit sagen will, dass es keine Sache ohne Vor- oder Nachteile gibt. Fast alle Gerätschaften die man für das Hobby braucht werden nicht in DE produziert und müssen erst hierher transportiert werden. Sogar die meisten "Deutschen Hersteller" lassen in Asien produzieren. Auch ohne Import von Korallen und Fischen wird es kein ernsthaftes Aqua geben. Ausser man sucht sich tatsächlich nur Nachzuchten bei Fischen und Wirbellosen aus. Ich kenne so einen Öko, der das tut. Wenn ich sein Aqua anschaue (den Inhalt), da vergeht mir die Lust auf das Hobby. Es sieht mieserabler aus wie manch Süsswasseraquarium mit Neons drin. Es ist wirklich deprimierend.

    Zum Thema Totgestein: Das löst irgendwann Phosphat aus, weil es sich dabei um EX-Lebendgestein teilweise mit toten Korallenstöcken dran handelt, die aus dem Meer geholt und einfach (meist in der Sonne) getrocknet wurden, dann ggf. oberflächlich quasi mit einem Kärcher abgeputzt wurden.

    Die Lebensorganismen, die im Totgestein auf diese Weise verendeten, befinden sich immer noch dort drin und setzen mit den Jahren im Aquarium das Phosphat aus. Es ist so, als würde man sich eine Leiche ins Aqua legen, damit die dort verwest.

    Dem kann man in bestimmten Maße entgegenwirken, wenn man das gekaufte Totgestein für einige Wochen in einer Lösung aus ca. 30-45% Salzsäure wässert, so dass die toten Organismen im Totgestein zum größten Teil zersetzt werden. So kann man anscheinend den Phosphat-Ausstoß des Totgesteins recht gut mindern. Vor dem Einsetzen ins Aqua natürlich das Totgestein in Wasser noch abschließend einige Wochen wässern, um die Salzsäure zu entfernen. Dabei natürlich regelmäßig das Frischwasser wechseln.

    Als Salzsäure kann man die übliche 30% Baumarkt-Mischung nehmen.

    Aber mal ehrlich, bevor man Totgestein erst so behandeln muss und dann die Prozedur möglicherweise nur einen zweifelhaften Nutzen hatte, kann man gleich was richtiges kaufen.

    Für mich ist es wichtig, dass ich keine möglicherweise unkontrollierbaren Risiken ins Aquarium einbringe, die mir möglicherweise nach zwei oder auch erst fünf Jahren solche Probleme bereiten, dass ich das gesamte Gestein und Deko durch LS auswechseln muss. Wer mal ein 1000 Liter oder mehr Aqua so umbauen musste, weiß, was für Schäden dabei entstehen können und welcher Aufwand damit verbunden ist. Es kommt einem Aqua Neustart gleich, mit dem Zusatzproblem, dass man zig Korallen und empfindliche Fische zwischenhältern muss ohne Verluste dabei einzufahren (was kaum möglich ist).

    Ich habe auch Respekt vor den Herstellern dieser Keramik-Sachen, dass sie Zeit und Geld in die Entwicklung gesteckt haben, um uns andere Möglichkeiten der Dekogestaltung zu geben. Aber leider ist das Produkt nicht so perfekt wie LS, sondern hat die im Thread bereits oft erwähnten Nachteile. Wenn jemand davor scheut aus LS eigene Säulen zu bauen und derjenige nur deshalb zu Keramik greift, sollte man nicht vergessen, dass viele Händler inzwischen fertig aufgebaute Säulen aus LS anbieten.

    Der Hauptgrund für die Entscheidung ist jedoch bei mir der Folgende: Wenn ich es mir schon das Recht nehme in Freiheit lebende Tiere in ein Aquarium zu zwängen, habe ich die verdammte Pflicht ihnen einen Lebensraum zu bieten, der dem Biotop möglichst gleicht, aus dem sie entnommen wurden. Und das bedeutet für mich möglichst keine künstlichen Sachen ins Aqua einzusetzen, wen ich es vermeiden kann und es bezahlen kann.

    Hallo,

    eigene Erfahrungen kann ich keine bieten, weil ich bewusst auf die genannten Materialien verzichtet habe. Hatte in mein Becken ca. 120 - 150 kg Lebendgestein ursprünglich eingesetzt und es ist bis heute damit kein Problem aufgetreten. Standzeit ist momentan 6 Jahre.

    Allerdings kann ich von guten Bekannten berichten, dass der eine bei Einsatz von einigem Totgestein nach bereits einem Jahr so hohe Phosphat-Werte hatte, dass diesen mit einem Phosphatadsorber nicht beizukommen war. Ergebnis: Phosphatbelastetes Totgestein raus und Lebendgestein rein, was einem Neustart des Aquariums entspricht.

    Nicht ganz so schlimm aber auch nicht ohne, der andere Bekannte mit viel Keramik. Das hat seinen Silikat-Gehalt des Aquas in die Höhe getrieben. Er kann es zwar durch excessiven Einsatz von Silikat-Adsorbern (teuer) in der Waage halten, aber es bleiben regelmäßige Cyano-Plagen nicht aus, die sich vom Silikat im Wasser nähren. Er überlegt auch schon die Keramik zu entfernen.

    @ Frank:

    Hallo und danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich habe ca. 12 Firmen aus Breslau (Polen) am Sonntag angeschrieben und gefragt. Heute hatte ich bereits von vieren die Antwort, dass sie nach Deutschland liefern würden und weitere Angaben benötigen - eben in Englisch.

    Könntest Du mir bitte die Adresse oder noch besser eine Email-Kontakt Adresse Deines polnischen Aquarienhändlers per PN schicken?

    @ Ina:

    Auch ein nettes Hallo und ebenfalls einen Dank für Deinen Tipp. Gifhorn ist nicht so weit finde ich. Allerdings benötige ich eine Lieferung und das bis ins Haus. Ich darf selbst nicht tragen aus gesundheitlichen Gründen (mehrere Brüche in der Wirbelsäule) und kann leider nicht genug Helfer dafür zeitgleich organisieren. Daher ist eine Lieferung obligatorisch. Dass das bezahlt werden muss ist mir natürlich klar. Könntest Du mir auch per PN eine Nachricht schicken mit der Kontakt-Email oder Adresse des Händler. Konnte ihn über google nicht auf die Schnelle ermitteln.

    @ All:

    Es handelt sich bei mir um fast so ein Becken, wie der Frank in Polen holte. Nur 10 cm länger und 10 cm breiter und eben als Panorama. Das möchte ich für meine Süsswasserfische nutzen, weil die Welse größer werden. Wenn der Hersteller des Beckens es gut macht, habe ich vor anfang nächsten Jahres ein großes Meerwasserbecken mit ca. 1400 Liter Volumen für das Wohnzimmer zu bestellen.

    Hallo,

    ich habe ein Haus bei Hildesheim und wollte mir ein Aquarium bauen lassen. Leider gestaltet sich das Vorhaben schwieriger als gedacht. Ich bekomme von den ansässigen Aquaristikfachgeschäften einfach kein Angebot für ein Aquarium. Ich schrieb einige hier ansässige Fachgeschäfte und auch ein paar Glaser an, die sagten, dass sie es machen können. Ich schickte eine Zeichnung mit Maßen und bat um ein Angebot, damit ich eine Preisvorstellung hätte. Nach einem Monat, in dem keine Antwort kam, rief ich bei den betreffenden Firmen an und fragte nach dem Stand der Dinge. Ich bekam die Antwort, das Angebot würde rausgehen, sobald es fertig wäre. Nun ist das drei Monate her.

    Ich habe leider nicht die Zeit um jetzt noch bei den betreffenden persönlich vorzusprechen und nochmals darum zu bitten, mir ein Angebot zu unterbreiten. Ich vermute dass einfach kein Interesse besteht ein Aquarium zu verkaufen und Geld zu verdienen oder die Niedersächsischen Firmen sind so gut ausgebucht, dass sie keine Aufträge mehr brauchen. Das war Ironie!

    Ist das auch die Erfahrung anderer Mitglieder des Forums, die in der Gegend Hildesheim oder Hannover wohnen? Es geht hier wie gesagt nicht um ein Standard-Maß Aquarium, was man im Baumarkt kaufen kann, sondern um einen individuellen Bau eines Aquariums nach meinen Maßen. Ist aber im Endeffekt nur ein normales Panorama-Aquarium mit nicht gebogener Front und mit anderen Maßen als Standard. Das ist alles. Also eigentlich nichts weltbewegendes. Vor Ort Verklebung wäre auch möglich. Würde ich ja auch bezahlen. Das Geld wäre nicht das Problem.

    Mich hat das sehr schockiert, da ich auch ein Haus am Bodensee habe und dort ein Meerwasseraquarium steht. Das habe ich im Jahr 2006 vor Ort verkleben lassen - wegen der Größe. Damals habe ich dort auch einige Aquarienbauer aus der Gegend in Baden Württemberg angeschrieben. Meiner Erinnerung nach, hatte ich spätestens nach zwei Wochen alle Angebote aller Firmen auf dem Tisch liegen. Es kam nicht vor, dass auch nur einer nicht geantwortet hätte.

    Irgendwie verliert man bei solchem "überschwinglichem Einsatz" der hiesigen Aquarienbauer die Geduld und auch die Lust an einer Auftragsvergabe an die hiesigen Firmen. Daher habe ich mich entschlossen, ein Aquarium in Polen oder in Tchechien zu ordern. Habe einige Hersteller dort angeschrieben, die mir auch prompt antworteten, dass sie nach Deutschland liefern. Ich hatte in Polen eine Zeit lang beruflich zu tun und weiß dass es dort auch noch zu kommunistischen Zeiten eine riesige Fangemeinde der Süsswasseraquaristik gab und noch gibt. Dort werden gute Aquarien gebaut, die den Deutschen in nichts nachstehen. Ich kenne sogar jemanden, der dort ein Aquarium noch heute hat, das im Jahr 1987 gebaut wurde.

    Nun habe ich ein Poblem mit der Übersetzung, weil einige Hersteller mit der englischen Sprache besser klar kommen, als mit der Deutschen. Mein Polnisch aber schlechter ist als Englisch, daher würde ich lieber in Englisch mit ihnen kommunizieren.

    So möchte ich Euch bitten, mir zu helfen einige Fachbegriffe aus dem Aquarienbau zu übersetzen. Ich habe zwar versucht mittels Übersetzer bei Google die Übersetzung der betreffenden Wörter herauszufinden, aber ich bin mir nicht sicher, ob da das richtige englische Wort vorgeschlagen wurde.

    Darum hoffe ich, das jemand von Euch der englischen Sprache so gut mächtig ist, dass er mir dabei helfen könnte. Mit den folgenden Wörtern habe ich ein Problem mit der Übersetzung ins Englische:

    1. Panorama (im Kontext eines Panorama Aquariums - nicht gebogene scheibe - sonder das Panorama wie es vor 20 Jahren auch gefertigt wurde)

    2. geschliffene Kanten (hier geht es um die Glaskanten, damit sie nicht scharfkantig sind)

    3. Silikon (Wird da das Wort "Silicone" im Aquarienbau verwendet)

    4. Stoßverklebung

    5. Wulstverklebung

    6. Steg (hier geht es um die Stabilisierungsstege, die ein Aqua hat)

    7. Floatglas (Grünglas)

    8. Weißglas (oft wird das als Optiwhite im Englischen bezeichnet. Aber ist die Bezeichnung auch korrekt?)

    9. Dichtigkeitsgarantie

    10. Bohrung im Boden (für Rohrdurchführungen)

    Wäre für Eure Hilfe sehr dankbar.

    Gruss
    Artur

    Ich habe es gelesen. Hmm, es kommt darauf an, wie es umgesetzt wird. Ich bin ehe ein Mensch der jegliche Staatliche "bevormundung" ablehnt und auf die Selbstverantwortung der Meschen vertraut. Aber scheinbar bewegt sich unsere Gesellschaft genau in die falsche Richtung: Immer weniger Verantwortung übernehmen wollen aber alles haben und machen dürfen wollen. Das passt nicht zusammen und jeden Tag in Deutschland sehe ich das, wie genau dieser Way of Live praktiziert wird.

    Bestes Beispiel, mein Nachbar, der jeden Tag über Atomkraft schimpft und die Atom-Endlagersuche die in Deutschland jetzt anläuft. Hat sogar einen Anti-Atomkraft-Auklleber auf seinem Auto. Fährt aber einen Benzin-saufenden ca. 30 Jahre alten Porsche, der Lärm jenseits von gut und böse mit dem Auspuff erzeugt, auch der Motor ist undicht und lekt Öl, was man an seinen Flecken unter dem Auto immer wieder erkennen kann. Zwei Mal im Monat wäscht er sein Auto auf dem Grundstück. Manchmal bockt er ihn sogar vorne seitlich hoch und geht mit dem Dampfstrahler unter den Motor und lässt den Dreck, das Waschmittel und das abgewaschene Öl vom Auto in seinem Garten in die Wiese versickern. Ein Gruss ans Grundwasser. Das ist wohl die Gesellschaft der Zukunft und diese kann man zur zur Ordnung bewegen, wenn man vorschreibt und verbietet. Wir, die sich solche "Ausfälle" nicht leisten, fühlen sich zu unrecht bevormundet.

    Könntest Du bitte aber noch auf meine vorherige Frage antworten, die da war: "Also kann man davon ausgehen, dass keine Personendaten beim Kauf von Doktoren vom Händler aufgenommen und an Behörden gegeben werden?"

    Servus Reinhard,

    danke für Deine Antwort.

    Also kann man davon ausgehen, dass keine Personendaten beim Kauf von Doktoren vom Händler aufgenommen und an Behörden gegeben werden?

    Ich frage auch, weil ich ggf. plane nach Österreich zu ziehen. Da hat mich das mit den Doktoren doch extrem schockiert. Zumal es mein Einziges Hobby ist, was ich habe.

    Die Sache mit den Pferden ist vermutlich in AT gleich geregelt wie in DE, oder? Wegen dem Washiingtoner Artenschutzabkommen.

    Hallo,

    danke für Deine hilfreichen Informationen. Du kommst ja aus Österreich und bist somit damit vertraut, wie es bei Euch diesbezüglich geregelt ist.

    Aber wie wird das in der Praxis gehandhabt?

    Angenommen ich lebe in Österreich, gehe dort in ein Meerwasseraquaristikfachgeschäft und will von mir aus einen Sohal oder einen sonstigern größeren Doktor kaufen. Werden diese Fische überhaupt in den Becken des Händlers angeboten oder gibt es die nur auf "Sonderbestellung"?

    Angenommen ich kann den Fisch kaufen. Was passiert dann? Muss ich meinen Ausweis an der Kasse vorlegen? Werden dann meine Daten aufgenommen und an irgendeine Behörde gebeben? Diese Behörde kommt dann auf mich zu und prüft, ob ich ein Aquarium habe, das groß genug ist?

    Oder muss man den Kauf dieses Fisches von sich aus anmelden bei einer Behörde? Und die prüft dann ggf. bei einem Hausbesuch, ob das große Aquarium überhaupt vorhenden ist?

    In Deuschland ist es auch so, dass z.B. Seepferdchen bei der Tierschutzbehörde vom Pfleger/Halter gemeldet werden müssen. Es kann dann möglich sein, dass dann eines Tages Beamte vor der Türse stehen und sehen wollen, ob die Pferde artgerecht gehalten werden. In der Praxis (zumindest im Bundesland Baden Württemberg) läuft es so. Dass man im Merrwasserqauaristikgeschäft die Pferde kaufen kann wie Butter im Supermarkt. Daten werden keine erhoben. Dann machen die meisten die Pferde in ein Aqua rein und an eine Behörde wird gar nichts gemeldet. Die meisten scheuen wohl die Überwachung durch den Staat oder eine Behörde. Was mich nach den Datenskandalen auch nicht wundert. In meiner Wohnung oder Haus hat ein Beamter auch nichts zu suchen. Außerdem denke ich, das die meisten schon alleine auf Grund des horrenden Preises der Pferde, diese Tiere artgerecht halten können, weil ein totes Pferd mit einem Verlust von mehreren hundert EUR gleichzusetzen ist. Ich denke die meisten melden es auch nicht an, weil sie die Bevormudung durch den Staat oder eine Behörde nicht haben wollen, was verständlich ist.

    Schließlich werden Eltern von Kindern auch nciht per se von Jugendamtmitarbeitern zu Hause aufgesucht, ohne dass vorher was vorgefallen wäre - nur weil die Möglichkeit besteht, die Kinder können nicht "artgerecht" gehalten werden. Warum tut man dann sowas den Tierbesitzern an? Ist mir persönlich nicht verständlich. Wenn ich ein Tier kaufe, übernehme ich gleichzeitig die Verantwortung für sein Leib und Leben auf seine Lebenszeit. Schließlich ist es mir auf gedeih und verderb ausgeliefert. Aber das ist ein anderes Thema.

    Hallo,

    ich habe mir das neue Buch zur Pflege von Doktorfischen von Luty gekauft. Nebenbei gesagt, eines der besten Bücher, wenn nicht das allerbeste, welches ich speziell zum Thema Doktoren gelesen habe.

    Gleich in der Einleitung stehen jedoch zwei Sachen beschrieben, die ich so noch nicht kannte:

    Erstes: In Deutschland waren oder sind die Haltung von Falterfischen verboten. War das mal so und ist das inzwischen abgeschafft worden oder ist das immer noch der Fall? Habe doch im Aquaristikhandel gelegentlich Falterfische gesehen. Diese werden lediglich seltener deshalb verkauft und importiert, weil sie gern an Korallen fressen und deshalb ungern gehalten werden.

    Zweites: In Österreich soll angeblich die Haltung von Doktorfischen in Aquarien unter 1000 Litern gesetzlich verboten sein. Ist das immer noch der Fall oder ein Relikt der Vergangenheit? Wie wird das in Österreich denn in der Praxis genau umgesetzt? Weiß da jemand genau bescheid?

    So wäre die Haltung eines Zebrasoma wohl in einem 950 Liter fassendem Aquarium in Österreich verboten.

    @ Torsten81:

    Ich habe mich im Laufe des Hobbys entschieden, welche Tiere ich interessant finde und welche mir weniger zusagen. Das Verhalten und die Optik der Doktofische sagen mir am Meisten zu. Ebenso habe ich mich für einige wenige Arten der SPS und LPS entschieden.

    Man kann nicht sagen, ich mache alles und halte alles. Das geht nicht. Die meisten Arten sollte man nicht untereinander mischen. Genau so vertragen sich viele Fische nicht mit Korallen. Ich habe anfangs durch viel Literatur lesen herausgefunden, dass für mein Projekt Riffaquarium nun mal die Doktoren am besten passen. Dann informierte ich mich, welche Größe das Aqua haben sollte, um den gewollten Doktoren gerecht zu werden und so ließ ich ein entsprechend großes Aqua bauen und besetzte es nach und nach.

    Das Problem ist: Nachziehen kannst Du nicht alle Meerwassertiere und für das Nachziehen braucht man erst mal Wildfänge. Irgendwoher müssen ja die Elterntiere herkommen.

    Das Hauptproblem bleibt aber immer noch, dass das Nachziehen in künstlicher Umgebung nicht funktioniert. Da haben sich bereits Profis die quasi Hauptberuflich Züchten, die Zähne daran ausgebissen. Ein paa Laien, wie Du oder Ich werden das nicht ändern können. Auch benötigt man für das Nachziehen, Zeit und den Platz (viele Aquarien). Das klappt nicht im Wohnzimmerbecken. Es ist (leider) so schwierig, dass es für die Leute im Zoo, welche ein solches Großriffaquarium sozusagen rund um die Uhr pflegen, fast wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag ist, wenn da ein Tier sich erfolgreich fortpflanzte. So ein Aquarium ist eben keine 100%iger Ersatz für ein Riff im Meer. Das merken die Tiere und pflanzen sich in solchem Biotop nicht fort. Wie willst Du also nachziehen, wenn das Tier den ersten (notwendigen) Schritt nicht macht? Du kannst es ja nicht zum fortpflanzen zwingen :winking_face:

    Es gibt zu dem Thema leider auch nicht viel Literatur. In einem meiner Bücherschränke, der ausschließlich mit Meerwasserliteratur befüllt ist, habe ich gerade drei Bücher, welche das Thema behandeln. Bezogen auf Fische, können nur die einfachen Arten oder Seepferde nachgezogen werden, wobei auch da der Aufwand immens ist. Mit den Acanthuridae ist es bisher meines Wissens im größeren Maße, ausser bei manchen Zebrasomas nicht gelungen. Im Pazifik kann die Nachzucht funktionieren, indem man künstliche Riffe schafft und dort die Tiere in riesigen abgesperrten Bereichen des künstlich angelegten Riffes leben lässt. Diese pflanzen sich dann fort. Aber hier in DE haben wir keinen Pazifik und wie gesagt, ein Aquarium ersetzt für den Fisch den Pazifik nicht. Der Fisch merkt den Unterschied.

    @ KS:

    Klaus, Du bist doch ein Händler oder Hersteller bzw. mit einem von beiden eng verbandelt oder irre ich mich da? Was ich sagen wollte ist, dass Du berufliches mit dem privaten Hobby im Forum trennen solltest. Vorurteilsfrei bin ich nicht. Aber wirr finde ich meine Beiträge nicht. Wenn man meine Beiträge verstehen will, tut man das auch. Das kannst Du an den Antworten anderer hier im Thread sehen.

    @ Torsten81:

    Ich fnde, es ist die Vielfalt, welche dieses Hobby ausmacht. Diese einzuschränken, wäre wie sich beim Autokauf zwischen nur zwei Modellen entscheiden zu dürfen.

    @ KS:

    Mehr zum Thema mitzuteilen hast Du nicht? Auch nicht weiter schlimm. Ich kann es verkraften. Von Dir als Idioten betitelt zu werden ist ja keine Beleidigung. Vielleicht soltest Du Dich wieder deiner Hauptaufgabe in diesem Forum widmen: Dem bekehren der noch unerfahrenen Forenuser zum Konsum bestimmter Produkte, damit sie deinem wirtschaftlichen Wohl dienen.

    Freeman