Beiträge von Der_Stevie

    Zitat

    Original von tobeno
    Kann ich das Teil an einen Topffilter betreiben? Wenn ja, vor dem Zulauf oder nach dem Ablauf?

    Wenn der nicht mehr als 250 l/h Durchfluß hat, ja :winking_face:

    Wobei dann direkt wieder die Frage auftaucht, wofür der Topffilter dauerhaft am Becken ist...

    Kauf dir lieber eine 1046er Eheim dafür. Für 35-40 Euro bekommst du sowas.

    Gruß
    Stefan

    Ja, mit den kleinen Macken hat man nur am Anfang 1x zu tun. Wenn man ein funktionierendes Gerät erwischt (evtl. lag es auch an mir und ich habe das Kabel beim Verschrauben doch gebrochen) und beim Verschrauben des Deckels gut aufpasst (Vorsicht, das Netzkabel beim 55er ist sehr weich, evtl. 2. Person nehmen, die nur das Netzteil mitdreht), ist es ok.

    Ich hatte früher mal einen hw Wasserklärer. Das war eine Glasröhre, so ca. 1m lang. Keine Ahnung, wieviel W der hatte. Dessen Wirkung war bei mir gleich Null. Daher weiß ich jetzt nicht, wie gut die schwächeren Helix funktionieren. Ich war eher skeptisch und habe die 55er genommen. Der hat die dichte Algenblüte im 1000er Becken über Nacht vollkommen geklärt.

    Gruß
    Stefan

    Hi tobeno,

    auch wenn dir das nur begrenzt weiterhilft: ich habe seit kurzem den 55W Helix max im Einsatz. Von der Verarbeitung her würde ich sagen: das ist kein original Aqua Medic Produkt. AM Sachen sind normal wesentlich besser verarbeitet. Die transparenten, glatten Schlauchanschlüsse finde ich nicht optimal. Außerdem ist es lästig, beim Schließen des Gerätedeckels (geschätzte 15 Umdrehungen) das lange Netzkabel incl. Netzteil immer mitdrehen zu müssen, da man sonst einen Kablbruch riskiert. Das erste Gerät war defekt, wurde aber von AM problemlos ausgetauscht. Also am besten im Laden 1x ausprobieren.

    Aber das wichtigste: die Wirkung (der 55W) ist :thup

    Gruß
    Stefan

    Wenn das Puffervermögen wegfällt, kann es zu stärkeren Schwankungen des pH-Werts kommen. Wenn also durch irgendwas (z.B. Abbauprozesse) Säuren ins Wasser gelangen, fällt der pH-Wert schnell ab. Bei hohem KH ist der pH stabiler. So zumindest die Theorie, einen zu niedrigen KH hatte ich aber selber noch nie.

    Ich habe aber kürzlich von einem Fall gehört, wo aufgrund eines zu niedrigen KH der pH recht flott auf 7 gefallen ist.

    Gruß
    Stefan

    Hi Chrisi,

    KH 6,5 ist doch ok. Habe ich auch. Wenn er allerdings noch wesentlich weiter fällt, fehlt soweit ich weiß etwas pH-Puffervermögen.

    Gruß
    Stefan

    Hi Hans-Werner,

    ok, ich bleibe also beim Original-Equipment und nehme den Mittelwert aus TM und Salifert :grinning_squinting_face:

    Wobei ich beim Ca Salifert Schwierigkeiten habe, den Farbumschlag genau zu erkennen. Das geht vom rosa relativ fliessend über lila ins blau über. Allerdings ist der Umschlag vom hellblau ins farblose beim TM auch nicht so ohne. Ich hab immer den Eindruck, daß die titrierte Probe auch nach dem Umschlag etwas dunkler als die Vergleichsprobe bleibt.

    Falls sich jemand wundert: ich mache mir keine Sorgen, ob meine Korallen bei +/-5% Ca anders stehen. Aber ich versuche grad, den Kalkreaktor vernünftig einzustellen und da interessieren mich kleinere Auswirkungen schon.

    Eine Frage noch (auch wenn es vielleicht unwichtig klingt): machst du den Deckel auf die Küvette beim Schütteln oder lässt du sie offen? Machen die 1-2 Tropfen, die im Deckel bleiben, im Meßergebnis einen nennenswerten Unterschied?

    Gruß
    Stefan

    Hi Markus,

    ich will dir jetzt zu gar nichts raten. Um die Anfrage beim Vermieter kommst du sowieso nicht herum.

    Aber stell mal bei einer Party 5 dicke Leute in eine Ecke des Raums. Dann hast du deine Belastung auch zusammen und die Decke wird (hoffentlich) nicht einstürzen.

    So ähnlich hatte auch mein Ex-Vermieter (Architekt) geantwortet, als wir ein Wasserbett mit 800l Wasser auf seine Balken/Holz Decke in einem mehrere 100 Jahre alten Haus stellen wollten. Kein Problem, meinte er. Und tatsächlich: wir sind nicht ein einziges Mal damit durchgebrochen :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Hi Hans-Werner,

    ok, das ist doch mal eine Aussage. Das Argument, daß die Tests mit den Einwegspritzen eingestellt werden, ist schon entscheidend.

    Wobei die Reproduzierbarkeit innerhalb eines Tests ja sogar erstaunlich gut ist. Bei Ca habe ich in den letzten Wochen vielleicht 5-6 Tests mit TM gemacht, die alle innerhalb +/- 1% lagen! Diese ganzen Fragen tauchen erst auf, wenn man einen 2. Hersteller zum Vergleich nimmt. Wenn konkret Salifert einen ca. 25% niedrigeren Ca Wert liefert, mache ich mir schon Gedanken, ob ich grundsätzlich was falsch mache.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Sven B.
    Zuviel Licht gibt es sicher kaum, aber zu lange denke ich schon!

    Hi Sven,

    zuviel geht sicher auch. Ein kleineres Montipora-Bruchstück, das beim kleben abgebrochen ist, habe ich testweise vor ein paar Tagen in ca. 8-10cm Wassertiefe plaziert. Die 250W Brenner sind bei mir 7cm über der Wasseroberfläche. War nur ein Experiment, aber das war ganz eindeutig zuviel.

    Mit sehr langsamer Umgewöhnung wäre es aber evtl. sogar gegangen.

    Gruß
    Stefan

    Hi Hans-Werner,

    danke für den Tip. Aber wäre nicht gerade dann für Reagenz A eine Pipette besser? Die Probleme mit der Ablesung (Meniskus) kann man ja noch in den Griff bekommen. Ich meine genau solche Pipetten wie die von Thomas. Die sind so billig, daß man sich für den Ca Test durchaus 1x5ml (Wasser) und 1x0,5ml (fest zugeordnet für Reagenz A) zulegen könnte.

    Gruß
    Stefan

    Hi,

    heute war bei mir mal wieder "Testtag". Da fielen mir 2 Dinge auf.

    Das erste ist die mäßige Qualität der Einwegspritzen, mit denen anfangs die Wassermenge dosiert wird. Deren Serienstreuung und Wiederholgenauigkeit vertraue ich irgendwie nicht sonderlich. Bei Ebay gibt es für wenige Euro 5ml Pipetten aus dem Laborbereich. Verwendet die jemand oder nehmt ihr alle die Einwegspritzen? Verwendet evtl. sogar jemand Büretten für die Titration?

    Das andere ist die Aufforderung in den Anleitungen, den Deckel auf die Küvette zu setzen und zu schütteln. Dabei bleibt doch jede Menge Probenwasser im Deckel hängen, das dann bei den weiteren Reaktionen fehlt. Ich schwenke seit einiger Zeit die Küvetten nur noch offen. Allerdings ist die Durchmischung dann schlechter. Wie macht ihr das?

    Evtl. denke ich da jetzt über zuviele Kleinigkeiten nach. Aber ich erinnere mich manchmal an den Chemieunterricht. Da mussten wir Analysen durchführen, deren Genauigkeit dann bewertet wurde. Da reichte schon ein schiefer Blick und man lag meilenweit daneben. Oder sind die kommerziellen Tests wirklich so narrensicher, daß das alles keine Rolle spielt? Heute kam ich mal wieder auf ein Ca von 370 lt. Salifert und von 480 lt. TM. War sicher ein Bedienfehler, aber so ganz harmlos scheint das alles nicht zu sein.

    Oder hat sonst noch jemand Tips, um die Genauigkeit zu erhöhen?

    Gruß
    Stefan

    Hi Nadine,

    ich denke nicht, daß es irgendwer hier allein auf die Wattzahl beschränken will. Aber es ist doch ein interessanter Einzelaspekt. Die Bandbreite von ca. 0,3 bis 2 W/l ist ja schon erstaunlich. Wobei Aspekte wie Reflektorenform, Abstand zum Becken, Art der Korallen etc. auch eine Rolle spielen. Aber eine grobe Richtung bekommt man schon mal.

    Joe: danke für den Hinweis, daß man auch in tieferen Becken Korallen weiter nach oben stellen kann. Hast meinen Horizont entscheidend erweitert :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Interessanter Thread. Als ich vor 10 Jahren angefangen habe, wurde mir 150W für 400brutto, also 0,375 W/l als satt ausreichend empfohlen. Daß das für SPS zu wenig ist, war dann allerdings auch schnell klar.

    Aber 1,9W/l wie Thomas würde ich mich gar nicht trauen. Schon wegen des Wärmeeintrags ins Becken. Muß ja gleißend hell sein in der Kiste :grinning_squinting_face:

    Allerdings solte man evtl. die Beckenhöhe mit einrechnen. Meine 1,2W/l sind für eine 60er Höhe. Bei 70 oder 80 braucht man für SPS sicher höhere Werte.

    Gruß
    Stefan

    Der nette IKS-Hotliner meinte, daß es kein Problem sei, den Sensor direkt in die 50er Lösung zu stellen. Die würde da auch auf Dauer nicht drunter leiden. Mein Händler meinte, er macht es genauso. Kritischer ist es wohl bei der anderen (1er?) Eichlösung.

    Ich spüle den Sensor vor dem Eichen aber immer mit Osmosewasser und versuche, ihn auch etwas zu trocknen.

    Gruß
    Stefan

    Hi Uwe,

    an meinem alten Becken haben sich die Tiere über einen Wechsel von 0,6 W/Liter auf 1,2 W/Liter definitiv gefreut. Daher habe ich jetzt beim neuen Projekt wieder etwa 1,2 W/Liter installiert (auch wenn die Einheit W/Liter evtl. verpönt ist, ich finde es übersichtlicher für solche Threads).

    Allerdings hatte eine Galaxea vom Händler nach 1-2 Wochen Probleme damit bekommen. Seit sie im Halbschatten steht, geht es ihr deutlich besser. Ich erwarte also höchstens Umgewöhnungsprobleme. Nach der Umgewöhnung bin ich eher optimistisch, da in der Natur z.T. deutlich höhere Intensitäten erreicht werden. Allerdings wachsen in der Natur auch viele Korallen bei wesentlich niedrigeren Intensitäten, da viele Licht ist also kein Zwang.

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von olivier
    Dafür kriegst du ca. 6 Ärometer :ylol

    Schon, aber was machst du mit 6 Aräometern? :winking_face:

    Mein LW-Modul war bei einem Sonderangebots-Paket von IKS dabei. Wirklich bezahlt habe ich also nichts dafür. Von daher ärgere ich mich nicht wirklich darüber. Irgendwie gehört das zu einem kompletten IKS ja auch dazu. Mehr Vertrauen habe ich auf jeden Fall zum Aräometer, nur aufgrund des IKS Wertes würde ich nie Veränderungen am Wasser vornehmen. Da ich dem Ding also eigentlich nicht traue, ist der echte Nutzwert auch bei mir gering, da hast du schon recht.

    Gruß
    Stefan

    Müsstest du dafür nicht den Elektrodenabstand immer konstant halten? Also auch beim Eichen?

    Außerdem hättest du keine Temperaturkompensation. Ansonsten ginge das sicher.

    Aus meinem Diagramm oben solltest du allerdings nicht auf konkrete Werte bei mir schliessen. Der blau/graue Sensor ging wirklich nach dem Mond. 10x kalibriert, 11 Ergebnisse :frowning_face:

    Gruß
    Stefan

    So sah übrigens die Kurve des blau/grauen Sensors aus (aufs Bild klicken):

    Messpunkte alle 2 Minuten. Das war wie würfeln :grinning_squinting_face:

    Der neue ist eigentlich schon ganz ordentlich. Immer vorausgesetzt, du hast auch einen Temperatursensor am IKS zur Kompensation.

    Gruß
    Stefan

    Hi Olivier.

    Zunächst solltest du mal gucken, ob du den grauen Sensor mit dem blauen Ring oder den neuen schwarzen hast. Ich habe die Meßwerte des alten, grau/blauen Sensors mit Excel alle 2min. dokumentiert und die Kurve sah wirklich erschreckend aus. Alle paar Minuten zackte der Wert wild nach oben oder unten. IKS hat den Sensor daraufhin sehr stressfrei und kulant gegen den aktuellen, schwarzen umgetauscht. Jetzt liegen die Werte deutlich näher an der Realität.

    Den genauen Wert des TM Aräometers treffe ich aber auch nicht. Bei mir liegt das Aräometer bei 1023, der IKS leicht daneben z.B. bei 1022,6.

    Das Problem mit dem zu kleinen Eichbehälter hatte ich auch. Ich habe mir eine Eichlösung von Aqua Medic gekauft, da paßt der Sensor rein. Da fragt man sich natürlich, ob IKS das jemals ausprobiert hat.

    Ich habe nach wochenlangem Rumprobieren das Eichen immer päpstlicher durchgeführt und die Ergebnisse sind tatsächlich immer etwas besser geworden. Also konkret:
    - Prüfen, ob das Modul auf Seewasser steht (ist aber standardmäßig so).
    - Eichlösung zum Temperaturausgleich immer im Technikbecken schwimmen lassen. Dann hat man beim Eichen immer eine korrekt vorgewärmte Lösung.
    - Eichen, wenn das Wasser und damit die Eichflüssigkeit bei 25° liegen (bei mir morgens).
    - Vor dem Bestätigen des Menupunkts "Sensor in Eichlösung" einige Minuten warten und den Sensor so lange in der Eichflüssigkeit lassen.

    Wenn der Sensor danach immer noch falsche Werte anzeigt, kann man das Ganze auch über die Temperatur etwas verbiegen. Wenn also deine Eichlösung 25° hat, gibst du beim Eichen 30° ein. Damit verschiebt sich die Meßwertgerade entsprechend.

    Beim aktuellen, schwarzen Sensor ist auch kein BNC dazwischen.

    Insgesamt ist das der IKS-Eingang, der mir am wenigsten Nutzwert bringt. Das Aräometer ist genauer und mit einer Messung alle paar Tage auch ausreichend "schnell".

    Gruß
    Stefan

    Hi Artur,

    den Thread, den Peter anspricht, hast du doch sogar selber eröffnet *staun*

    Ich hab mit den Brennweiten folgendermaßen rumprobiert: ich habe ein altes Zoom auf die SLR getan und meine gewünschten Abstände und Bildausschnitte eingestellt. Natürlich konnte ich damit nicht fokussieren, da es ja kein Makro ist. So grob erkennt man die Sachen aber schon.

    Ergebnis war, daß ich Brennweite 150-180 + Crop 1,6 brauche. Hat mich auch überrascht. Wenn mir der Verkäufer im Saturn ein paar Tage vorher einen etwas besseren Preis gemacht hätte, hätte ich da spontan ein 50er Sigma mitgenommen :winking_face_with_tongue:

    Ein Glück war das eine typische Saturn-Sonderaktion. Listenpreis 359 (vorher im netz geguckt), dickes Schild am Objektiv "Sonderpreis 349" :face_with_tongue:

    Gruß
    Stefan

    Mein Händler wollte mir partout kein Weißglas verkaufen, da er schon mehrere trübe Fälle in der Kundschaft hat. Da der Händler mir damit zu weniger Umsatz rät, bin ich auch geneigt, ihm zu glauben... :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Ist diese Art von Verschraubung bei dir dicht? Ich habe jahrelang bei meinem alten Kalki damit gekämpft. So extrem kann man das ja wegen des Platikgewindes und der empfindlichen Elektrode nicht zuwürgen. Also sickerte da immer etwas Wasser raus.

    6,0-6,2 kommt mir übrigens etwas sauer vor.

    Gruß
    Stefan

    Danke an euch beide. Habt mir erheblich weitergeholfen.

    Thomas: brauchst die Bücher nicht wegen mir exhumieren :grinning_squinting_face:
    Ich wusste gar nicht, daß es Photoingenieure gibt. Mit dem Abstand hast du natürlich recht, die messen ja am "falschen" Ende des Objektivs. Meine bevorzugte Brennweite müsste ich doch auch mit einem nicht-Makro ausprobieren können, oder? An der Abbildungsgeometrie dürfte sich doch durch das Makro nichts ändern.

    Andreas: interessante Webseite hast du da :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    Hi Hans-Werner,

    eine Frage habe ich noch: das 50er Sigma wird mit 18,9cm Nahgrenze angegeben. Das 150er mit 38cm. Die Brennweite ist also 3x, die Nahgrenze aber nur 2x höher. Theoretisch müsste doch das 150er damit Objekte 1,5x größer abbilden können als das 50er. Dennoch sind beide mit 1:1 angegeben.

    Kannst du dir (mir) das erklären? Heisst das "1:1" evtl. nur "1:1 oder besser"?

    Gruß
    Stefan

    Hi Hans-Werner,

    jetzt bin ich endgültig verwirrt :winking_face:

    Mein Versuch mit der Muschel eben war bei 100er KB Brennweite, also 160 mit Crop. Sogar das schien mir noch zu weitwinklig. Wenn du mit 50er auf analog fotografierst, müsstest du doch praktisch nichts formatfüllend abbilden können, oder? Mit Analog hast du natürlich genug Auflösungsreserve, um später dein Objekt rausschneiden zu können. Bei digitalen ist die Reserve für sowas imo nicht so prickelnd. Da sollte der Bildausschnitt schon in etwa sitzen.

    Wäre toll, wenn jemand ein paar Makrofotos mit Brennweite (KB oder digi) und vor allem mit dem jeweiligen Abstand zum Objekt posten könnte.

    Gruß
    Stefan

    Hi Ralf,

    das stimmt natürlich. Andererseits würde ich für Panorama- und Fischfotos vermutlich eh ein nicht-Makro nehmen. Das Makro wäre für "Portraits" einzelner Muscheln/Korallen. Bei Portraits finde ich wenig Tiefenschärfe eigentlich ganz passend. Daß eine 150/180 Brennweite nur mit Stativ geht, ist klar. Mit der Einschränkung muß man dann leben.

    Gruß
    Stefan

    Hi Ralf,

    deshalb überlege ich schon, sogar in Richtung 150 oder 180 zu gehen. Zur Not gehe ich halt einen Schritt weg vom Becken. Wobei das 180er schon ein 3,5er statt 2,8 ist.

    Die Nahgrenze steigt jedenfalls nicht linear mit der Brennweite. Mit größerer Brennweite müßte ich also tatsächlich immer besser ans Objekt "rankommen" können. Oder?

    Gruß
    Stefan

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    das Gerät funktioniert nur mit E-TTL, wenn ich das richtig gesehen habe, nicht mit A-TTL und was es sonst noch von Canon gibt, so zumindest die Angaben. Digitatauglichkeit also fraglich?

    Hallo Hans-Werner,

    hmm, guter Einwand. Ich hab mir daraufhin mal die Daten der 300d angesehen. Da steht "E-TTL mit entsprechenden Speedlites der EX Serie (kabellose Multi-Flash-Unterstützung über einen entsprechenden Speedlite möglich)". Mit meinem 580EX Blitz ist es wohl von vornherein kompatibel. Müsste ja eigentlich klappen. Für mich wäre das sehr schön, da ich vom Wohnzimmer aus nur die Frontscheibe des Beckens sehe. Wenn ich z.B. von oben blitzen will, muß ich mit dem Blitz in den Keller gehen und die Kamera im Wonhzimmer lassen.

    @Konrad: Daten bekommst du z.B. hier (105) und hier (50). Da stehen auch die Nahgrenzen. Also in dem Fall 18,9cm beim 50er und 31,3cm beim 105er.

    Ich überlege auch grad, ob ich ein 50er oder ein 105er will. Ich habe eben mal was mit meinen nicht-Makro Objektiven rumprobiert. Wenn ich ein Objekt von der Größe einer mittleren Muschel (ca. 10cm) mit 100 Brennweite formatfüllend darstelle, bin ich 60cm von ihr weg. Mein Becken ist 70 tief, wenn eine Muschel also ganz hinten steht, bekomme ich sie mit dem 100er noch einigermassen formatfüllend drauf.

    Beim 50er wäre ich für volles Format also 30cm weg. Die Muschel bekomme ich nur formatfüllend drauf, wenn sie in der vorderen Beckenhälfte steht.

    Bei kleineren Objekten wird das 50er noch ungünstiger. wenn ich das alles so richtig überlegt habe, müsste doch für Detailfotos eher eine noch längere Brennweite haben. Wenn ich einen Einsiedler in der hinteren Beckenhälfte abbilden will sogar eine sehr viel längere. Oder hab ich hier einen Denkfehler drin?

    Gruß
    Stefan

    Da hier so viele Fotoleute grad unterwegs sind: ich überlege, mir das Canon ST-E2 Blitzsteuergerät zuzulegen, da mein Blitz sowieso damit kompatibel ist und die Kabel als Alternative auch recht teuer sind.

    Hat irgendwer zufällig Erfahrungen damit? Ich finde das elegant, da ich hauptsächlich Maschinen fotografiere und mit der Blitzposition dann völlig frei wäre. Andererseits bin ich skeptisch, ob das Timing drahtlos noch klappt.

    Gruß
    Stefan