Beiträge von Der_Stevie

    Meine Lampen hängen ja nur 7cm über dem Wasser. Direkt an der Oberfläche sind dann schon die ersten Korallen. Ich weiß, dass es nicht elegant ist, aber ich tausche trotzdem alle HQIs und T5er auf einmal. Höher hängen geht bei mir eh nicht. Es lief für die Korallen dennoch völlig problemlos ab. Ist natürlich nur mein persönlicher Einzelfall und von daher nicht unbedingt zu verallgemeinern.

    Gruß
    Stefan

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    Original von frischfisch
    meine neue 6055 lärmt im Vergleich zur ersetzen 6060 ziemlich (läuft jetzt 2 Tage). Hat sich das bei Euch dann nach ein paar Tagen gelegt oder ist da was nicht in Ordnung?


    Ich hatte meiner ja noch eine Chance gegeben. Und siehe da - sie ist tatsächlich leise geworden.

    Gruß
    Stefan

    Ich hatte 2 6100er am Multicontroller. Versuchsweise hab ich dann noch eine 6055er dazu genommen. Die Wartezeit war zwar extrem lang (8 oder 9 Monate), ich war aber von der Pumpe positiv überrascht. Leise und erstaunlich kräftig. Deshalb hab ich bei Claude vor ein paar Tagen noch eine 2. 6055er gekauft. Die hat leider ein unangenehmes tickerndes Geräusch. Diese Pumpe ist das einzige, was ich nachts vom Aquarium höre. Ich kann es nicht beschwören, aber irgendwie machte die Pumpe den Eindruck, nicht nagelneu zu sein. Wie auch immer, die werde ich wieder einschicken.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Joe
    die glasschädigung tritt bei kalkrotalgen auf.

    aus unserem wohnzimmerbecken wurde nach dem abbau und der entfernung von starken kalkalgenbelägen auf der scheibe eingetrübte stellen sichtbar, die auch nicht mit salzsäure verschwanden.

    beim darüberfahren mit dem finger fühlt man ansatzweise "vertiefungen".


    Ok, die habe ich hauptsächlich an den Seitenscheiben, wo mich sowas nicht stört. Vorne und hinten sind eher die SPS das Problem.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Joe
    darunter kommt blankes glas zum vorschein, dass aber in der oberfläche einen "angenagten" eidruck macht.


    Inwiefern angenagt? Ist das Glas dauerhaft beschädigt?

    Bei mir sind auch hauptsächlich Acropora und Anacropora die Täter. Die Seriatopra hystrix erreicht zwar die Scheibe, wächst aber nicht fest. Eine Platten-Montipora hindere ich grad mit viel Mühe daran.

    Gruß
    Stefan

    Hi Leute,

    in meinem Becken haben inzwischen die SPS an einigen Stellen da Glas erreicht. Den Bewuchs der Rück- und Seitenscheiben habe ich bislang zugelassen, an der Frontscheibe kämpfe ich dagegen an.

    Wie macht ihr das? Lasst ihr alles zuwachsen? Bekommt man die auf den Scheiben entstehenden Fuß-Scheiben überhaupt wieder ab?

    Gruß
    Stefan

    War es nicht so, dass diese Koralle meist irgendwelche Parasiten mit sich rumschleppt? Irgendwie habe ich das vage so in Erinnerung. Wäre interessant zu wissen, wo man "saubere" Catalaphyllias herbekommen kann. Die Koralle hätte ich schon gern, an einen Import traue ich mich aber nicht ran.

    Gruß
    Stefan

    Könnte natürlich sein.

    Den Schleim hatte ich erst auf den abgebrochenen Arm zurückgeführt. Den hatte ich aber 12 Stunden vor dem Foto abgebrochen, kann also eigentlich doch nicht die Ursache für den Schleim sein.

    Eventuell hast du recht und die vermehrt sich grad. Bin ich nicht so sonderlich scharf drauf, würde dem Wasser sicher nicht gut tun.

    Gruß
    Stefan

    Meine Enzmann hat aktuell auch eine dieser Blasen (aufs Bild klicken).

    Nach einem Tumor wie in den Links sieht es mir eigentlich nicht aus. Auch mit Korallenkleber habe ich nicht hantiert. Allerdings hatte ich einen Tag vorher einen Arm dieser Koralle abgebrochen. Das hat bislang aber nie diese Reaktion verursacht.

    Mal sehen, wie sich das entwickelt.

    Gruß
    Stefan

    Das Problem ist leider normal. Ich mache es inzwischen anders. Ich lasse eine kleine Eheim 1046 den Wasseraustausch des Kalkreaktors machen. Die Fördermenge ist natürlich auch durch einen Luftschlauch dann deutlich zu hoch. Also lasse ich die Förderpumpe nur in gewissen Intervallen laufen. Im Moment ist das für mein 1050er Becken alle 2 Stunden jeweils 20 Minuten lang. Über die Entnahmedauer kann ich die Leistung des Kalkreaktors gut einstellen. Wenn mir die Karbonathärte zu sehr sinkt, verlänger ich einfach etwas die Entnahmezeit.

    Das geht natürlich nur, wenn der pH-Wert des Kalkreaktors geregelt ist. Der Vorteil ist, dass der Schlauch ungedrosselt ist. Dadurch setzten sich an der Drosselstelle auch keine Partikel mehr fest. Außerdem habe ich eine Pumpe, die nur dafür zuständig ist. Alle Lösungen, die nur eine sowieso vorhandene Druckdifferenz zwischen Ein- und Auslass oder einen Bypass nutzen, halte ich für zu unzuverlässig.

    Eine Alternative wäre natürlich die oben angesprochene Schlauchpumpe. Hatte ich auch mal mit einer IKS probiert. Das Problem war, dass die im Dauerbetrieb nicht lang gehalten hat. Die Eheim kostet gut 30 Euro und hält ewig.

    Gruß
    Stefan

    Ich habe im Moment das Problem, dass ich gern meinen KR5000 nachfüllen möchte. Anfangs bekam man den Deckel ja noch halbwegs runter, inzwischen (1,5 Jahre Betrieb) sitzt er aber bombenfest. Wenn ich in der Nut mit einem Schraubenzieher hebeln will, verformt sich eher der Kunststoff, als das sich was bewegt.

    Gibt es einen Trick, den Deckel zu drehen?

    Gruß
    Stefan

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    Original von Alex G.
    Wir haben ja auch einen ziemlich geringen Besatz, wesentlich mehr Korallen als Fische (verglichen zu anderen Becken). Deshalb kann ich den zur Not auch erst nach 10 Tagen leeren, geht ja auch genug rein :grinning_squinting_face:

    Genau so sieht das bei mir auch aus. Viel Wasser, relativ wenig Fische, viele Korallen. In den Schaumtopf dürften auch ein paar Liter reingehen. So kann man schon ein paar Monate ohne Leerung überbrücken.

    Ich hab übrigens den Aqua Medic 5000 single. Ist recht laut, hat aber ansonsten 6 Jahre klaglosen Betrieb auf dem Buckel.

    Gruß
    Stefan

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    Original von Jogi
    Allein wenn man sich den "Schmodder" nach zwei/ drei Tagen im Steigrohr anschaut und evt. auch mal dran richt dürfte sich die Frage nach dem Reinigungsintervall von selbst erledigt haben.

    Da riecht man ja auch nicht dran :winking_face:

    Bei mir bildet sich über die Wochen/Monate in dem Konus eine ordentliche Schlammschicht. Die ist rundum locker 5mm dick. Kein Problem, der Schaumtopf füllt sich trotzdem immer weiter. Die Funktion scheint da nicht wesentlich drunter zu leiden.

    Wie päpstlich man bei den Reinigungsintervallen sein sollte, hängt imo hauptsächlich von der Nährstoffsituation im Becken ab. Das kann man so pauschal nicht sagen. Bei einem stark belasteten Becken muss man wohl öfter ran, um wirklich möglichst viele Eiweiße vor der Zersetzung zu erwischen.

    Mein Becken läuft dagegen eher zu nährstoffarm. Nitrat und Phosphat sind nie messbar, ich bin eher froh um ein bisschen "Dreck" im Becken. Daher läuft der Schäumer nur nachts und hauptsächlich zur Sauerstoffversorgung. Von daher mache ich den wirklich nur sauber, wenn er fast überläuft.

    Ich denke auch, dass das Reinigungsintervall von der Dimensionierung des Abschäumers abhängt. Wer im Vergleich zur Fischmasse ein eher kleines Gerät hat, muss halt öfter ran.

    Gruß
    Stefan

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    Original von jailwarrior
    Ich achte schon sehr genau, dass ich den möglichst höchsten Wasserstand habe. Dieser wird nach oben hin begrenzt, weil das Ablaufsieb nicht vollständig vom Wasser bedeckt sein darf, weil sonst die Kahmhaut nicht abfließt, bzw. sich eine bildet. Trotzdem habe ich in den letzten Wochen dieses Problem mit dem Dreck unter dem Topf, bisher schlugen alle Versuche fehl dies zu ändern, ich weiß auch nicht warum das auf einmal so obwohl nichts verändert wurde.

    Ablaufsieb? Kahmhaut? Ich glaube, du redest vom Wasserstand im Becken. Ich meinte den Wasserstand im Abschäumer :winking_face:

    Gruß
    Stefan

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    Original von jailwarrior
    Im Moment habe ich noch das Problem, das wenig in den Topf geschäumt wird und doch recht viel im Hals des eigentlichen AS hängenbleibt und ich diesen dann auch auswasche. Egal wie ich den AS einstelle oder wie der Wasserstand auch ist, dieses Problem bekomme ich im Moment nicht weg.

    Im Konus des Schaumtopfes bildet sich ruckzuck eine Schicht aus Dreck, das ist normal. Wenn sich der Dreck allerdings unterhalb des Schaumtopfes sammelt, ist wohl dein Wasserstand im Abschäumer zu niedrig.

    Gruß
    Stefan

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    Original von peter pigl
    Das bezieht sich in desem Artikel aber auf die von Dir verwendete Technik und NICHT auf den Schwefelfilter!

    Sorry, ich hab das nur oberflächlich überflogen. Ist ein Haufen Text und zudem nur von einer Herstellerseite.

    Wobei ich immer noch nicht richtig verstanden habe, wie sich (abgesehen von der Regelung und der Art der Fütterung) meine Methode grundsätzlich von deiner unterscheidet.

    Gruß
    Stefan

    Naja, man hört halt oft entweder "mein Nitratfilter reduziert kein Nitrat" oder "Nitratfilter sind Zeitbomben". Eine Regelung hat kaum einer. Kein Wunder, dass die meisten mit Nitratfiltern negative Erfahrungen haben.

    Dass du meinst, mit Schwefel als Futter wäre der Filter unkritischer, wundert mich schon. Das Prinzip ist ja weitgehend identisch. Und die Probleme von Gregor entsprechen genau dem, was man theoretisch erwarten könnte. Nämlich aufgrund der anfangs sehr geringen Bakteriendichte einen zu hohen Redoxwert und keine Nitratreduktion. Wenn freier Sauerstoff vorliegt, rühren die halt das Nitrat nicht an.

    Mir solls aber egal sein, ich hab damit nur in den ersten Monaten das Nitrat auf Null gehalten. Inzwischen brauche ich ich ihn eh nicht mehr.

    Viel Glück noch beim Tropfenzählen... :winking_face:

    Gruß
    Stefan

    EDIT: ich hab grad noch den Link etwas gelesen. Da steht: "Es ist somit ein recht kompliziertes System, das die volle Aufmerksamkeit des Aquarianers beansprucht.
    Bei genauer Betrachtung ist dieses System nicht sehr tolerant gegenüber einer zu niedrigen oder zu hohen Kohlenstoffzugabe oder einer erhöhten bzw. verminderten Wasserzufuhr. Es birgt einige Risiken für das Aquarium."

    Genau mein Reden... das ist ohne Regelung kaum zu bewältigen.

    Ok, danke für die Erklärung. Dann funktioniert er genau wie mein Nitratfilter, nur das Bakterienfutter ist ein anderes.

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    Original von peter pigl
    Dann ist eine permanente Überwachung und Regelung nicht mher nötig.

    Das sehe ich allerdings ganz anders. Das Redoxpotential sollte man permanent messen. Wenn das zu weit fällt, muss wieder frisches Aquarienwasser reingepumpt werden. Nur so kann man sicher im richtigen aeroben/anaeroben Bereich bleiben.

    Der Nitratabbau findet im Idealfall bei einem Redoxpotential von -250 bis -300 statt. Steigt der Wert über -200, findet kein Nitratabbau mahr statt, da genug freier Sauerstoff zum veratmen vorliegt. Fällt der Wert unter -300, entsteht der Geruch nach faulen Eiern und das Becken wird vergiftet.

    Die Bakterienpopulation verhält sich aber so unberechenbar, dass man da ohne Regelung nicht rangehen sollte. Den Punkt, an dem der Filter sicher arbeitet, trifft man sonst nur mit viel Glück. Tropfenzählen hilft kaum, da man den aktuellen (und sehr schwankenden) Sauerstoffverbrauch der Bakterien nicht kennt. Anfangs verbrauchen die kaum etwas, so dass man kaum Wasseraustausch braucht. Mit Tropfenzählen wird man so immer im zu aeroben Bereich liegen und keinen Nitratabbau erzielen.

    Nach einer gewissen Laufzeit wächst die Bakterienpopulation stark an. Dann kommt man leichter in die Phase, in der Nitrat veratmet wird, rutscht aber auch ruckzuck unter die -300 und vergiftet sein Becken.

    Ich hatte die Regelung meines Filter immer protokolliert. Wenn man sich die Messkurve ansieht, ist es wirklich überraschend, wie stark sich die Regelfrequenz mit zunehmender Bakterienpopulation verändert. Das bekommt man durch Erraten des aktuellen Sauerstoffgehalts (nichts andres ist Tropfenzählen) nie auf Dauer in den Griff.

    Ich hatte die Regelung per IKS gemacht und ihn so eingestellt, dass er bei -300 in Alarm gehen soll und die Regelung einstellt. Der Filter ist dann vom Becken isoliert und kein vergiftetes Wasser kann ins Becken gelangen. Dieser Alarm wurde tatsächlich einmal ausgelöst, als die Bakterienpopulation so weit explodiert war, dass sogar ein permanenter Frischwasserstrom das Abkippen ins anearobe nicht verhindern konnte. Ich musste dann das Bakterienfutter reduzieren und den Filter spülen. Mit einem nicht überwachten Filter hätte ich mir spätestens dann das Becken vergiftet.

    Gruß
    Stefan

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    Original von peter pigl
    Sorry, aber ein SCHWEFELfilter ist eigentlich nur durch diese Tröpfchenmethode zum laufen zu bringen. Irgend eine Steuerung ist da eigentlich überflüssig weil es nichts zu steuern gibt. Wenn er mal funktioniert wird der Wasserdurchlauf erhöht und gut ist's.

    Ok, vielleicht verstehe ich das ja alles falsch. Mein Nitratfilter arbeitet wie gesagt auf Zucker- statt Schwefelbasis, evtl. ist beim Schwefelfilter ja alles anders.

    Also zu meinem Verständnis: in den Filter wird ein sauerstoffarmes Milieu erzeugt, in dem den Bakterien zwar Futter bereitgestellt wird, in dem sie aber durch die Sauerstoffverknappung gezwungen sind, den Sauerstoff aus dem Nitrat zu veratmen? So funktioniert zumindest mein Nitratfilter. Ist das bei dem hier besprochenen auch so?

    Gruß
    Stefan

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    Original von Mond
    Irgendwelche Ideen?

    Ja - wie schon oben gesagt. Redoxregelung, damit klappt es sofort. Das Ausgangswasser war bei mir sofort nitrit- und nitratfrei, es ist halt nur weniger, solange die Bakterienpopulation noch nicht voll da ist. Ohne Regelung geht es imo nicht, das sieht man ganz klar, wenn man sich die aufgezeichneten Redoxwerte eines solchen Filters ansieht. Tropfenzählen ist viel zu heikel, dafür ist der Grat zwischen "Nichtstun" und "Beckenvergiften" einfach zu dünn.

    Aber interessiert ja irgendwie keinen... :face_with_rolling_eyes:

    Gruß
    Stefan

    Hi Gregor,

    ich habe einen ähnlichen Nitratfilter, allerdings nicht auf Schwefel- sondern auf Zuckerbasis. Sollte vom Prinzip her aber ähnlich sein. Ich habe mit diesem Filter in den ersten Monaten Nitrat und Nitrit auf Null gehalten.

    Ich habe eine Redoxelektrode in diesem Filter. Ich bin der Ansicht, dass ein solcher Filter ohne Redoxregelung nicht kontrollierbar ist.

    Wenn ich den Redox per Regelung auf -250 bis -300 gehalten habe, ist nie Nitrat oder Nitrit im Ausgangswasser gewesen, nach Schwefel hat es auch nie gerochen.

    Inzwischen läuft der Filter nur noch im Bypass, da das Becken eh kein messbares Nitrat mehr hat.

    Gruß
    Stefan

    Bekommt man für 120 Euro nicht schon eine zweite Osmoseanlage? Kommt mir sinnvoller vor, wenn man den Durchfluss erhöhen will.

    Alternativ kann man auch prüfen, ob der Wasserdruck im Haus reduziert ist. Bei mir konnte ich noch einiges hochdrehen.

    Gruß
    Stefan