Peter: Das mit den Sechsstreifen kann ich bisher so nicht nachvollziehen. Zumindest bei mir haben die sich nie um neu zugesetzte Fische geschert. Einzig das Einsetzten von Garnelen ist etwas riskant. Bei mir sind die die neue Weisbandputzergarnele am Anfang stark angegangen, diese hat dabei ein bischen Fühlerspitzen eingebüßt. Diese sind aber nach der nächsten Häutung wieder in Ordnung. Von 3 eingesetzten Urocladiella Garnelen hat nur eine überlebt die ich wieder rausfangen konnte (hat auch ziemlich was abbekommen, ist aber wieder in Ordnung und lebt heute im Ablaufschacht). Wobei die Garnelen natürlich wirklich sehr zart sind, hat mir halt ein Freund der die züchtet mal mitgebracht.
Beiträge von Aurora
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Ich habe den Aquamedic Niveaumat und bin sehr zufrieden damit. Kannst du meiner Meinung nach ebenfalls problemlos verwenden.
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Das Problem beim Miniflotor sehe ich vor allem in der Höhe von 30 cm. Schließlich braucht der doch recht viel Wasserstand, ich würde sagen so mind. 25 cm. Dann hast du bis zur Oberkante aber nur 5 cm Platz, im Falle vom Stromausfall läuft dir das Becken fast garantiert über. Das Problem bei 30 cm Höhe hast du aber auch bei deinem Wunschmaß 60x50x30, wobei da natürlich fast doppelt soviel Volumen zur Verfügung steht. Wenn schon also besser 35 Höhe, kostet ja nicht wirklich mehr Geld und der Miniflotor passt gut rein.
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Ich gehe mal davon aus, dass das 160er ein Standardmaß war (80x40x50???). Sowas ist immer um Klassen billiger als ein Sondermaß. Der Unterschied ist halt, dass die Standards zu hunderten in Serie gefertigt werden, für den Sondermaß halt der Aquabauer erst mal planen muß, extra zuschneiden, etc. Das kostet halt. Wenn dir das zu teuer ist musst du halt deinen Unterschrank so planen das ein Standardmaß passt (z.B. 60x30x35, oder 80x40x50, etc.).
Mein DSB-Filterbecken 70x50x40 mit 3 Trennscheiben hat auch 120 Euro gekostet. Ist halt der Preis den die eigenen Wünsche kosten. Ist aber immer für was gut. Ich hab um Kosten zu sparen das Becken selber abgeholt und bin dadurch an dem Wochenende mit meiner Freundin zusammengekommen...
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Naja, bei 60 Euro bist du aber beim Selbstbau auch recht schnell. Du musst das Holz schließlich vor dem Wasser schützen. Für Lack, Kunstharz, Silikon, Trennscheiben, etc. bist du schnell die 60 Euro los. Ich würde es mir aus Glas kleben lassen, 60 Euro ist doch ein guter Preis...
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Im Prinzip kannst du dir in der Einfahrphase alle Tests schenken, einfach abwarten und gut ist. Das einzige was man gelegentlich kontrollieren sollte ist der Salzgehalt. Daneben halt noch die Temperatur.
Danach würde ich das folgende messen:
-Nitrat
-Phosphat
-KH
-Calcium
-Magnesium (gelegentlich)Wichtig ist hierbei nur vernünftige Tests zu verwenden. Gute Informationen findest du hierzu in der Wasserparamerter-FAQ
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Machbar ist es, allerdings würde ich bezweifeln, dass es sich bei den Maßen finanziell und zeitlich auch nur im geringsten rechnet... Glasbecken in dieser Größe solltest du für unter 100 bekommen, wenn du dann Material und Zeitaufwand rechnest würde ich es sein lassen...
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Sollten die erhöhten Phosphatwerte ein Problem sein (Algenwachstum, Korallen braun, etc.) dann kannst du auch etwas Adsorber in einem Damen-Nylonstrumpf ins Becken an eine beströmte Stelle hängen. Bei deiner Beckengröße ist das vollauf ausreichend um langsam den Phosphatwert zu senken. Wenn du einen so großen Phosphatfilter anschließt knallt dir der Phosphatwert auf 0 und das mögen die Korallen noch viel weniger. Aber das hast du jetzt ja scheinbar erkannt. Kauf dir also einen vernünftigen Wassertest und sollte der Wert dann über 0.3 mg/l steigen kannst du immer noch wie oben beschrieben mit 2-3 gehäuften Esslöffeln im Nylonstrumpf gegensteuern.
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HW ist ein sehr gutes Salz. Auch ohne Pro oder Reef ist es reich an Calcium und Magnesium. Langjährig bewährte Formel und es löst sich ohne Rückstände in kurzer Zeit. Ich verwende es seit langem immer wieder, ist mein Hauptsalz, kann ich sehr empfehlen. Wenn du es günstig bekommst nimm es....
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Für den Beast 400 braucht es etwa 20 cm Wasserstand, dazu eine Glasscheibe ohne Steg an der er eingehängt werden kann die möglichst nicht mehr als 5 cm höher ist als der Wasserstand. Also am besten an der Trennscheibe anhängen, dann passt es ganz gut.
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Nein, reg dich ab. Besorg dir das Mineralsalz wenn du classic machen willst und mische dann bei jedem Wasserwechsel halt die entsprechende Menge an Mineralsalz anstelle von Meersalz zu.
Ich selbst benutze auch die Balling Salze mit den Elementen von Claude und als 3. Flasche Magnesium. Ich mache sozusagen light und führe halt wöchentlich 10% Wasserwechsel. Das reicht um dauerhaft eine Ionenverschiebung zu mehr NaCl zu vermeiden. Wenn du also regelmäßig 10% Wasser pro Woche wechselst kannst du dir das Mineralsalz schenken.
Ach so, die Magnesiumlösung solltest du nur bei Bedarf zugeben, wenn du da täglich 50 ml zugibst ist das vermutlich zuviel, das fällt nur wieder aus und dein Mg ist halt zu hoch. Die anderen beiden Lösungen werden ja verbraucht, Magnesium wird meistens deutlich weniger gebraucht. -
Hallo Klaus,
danke erst mal für deine Antwort. Wäre super wenn du die Leistungskurven dann irgendwann noch nachliefern könntest. Aber deine Angabe hilft mir schon mal weiter. So etwa 1,2 m sind bei mir ja auch zu überbrücken, dazu noch 2 Bögen (32 Rohr) und dann über die Kante vom Becken 2 Winkel (ebenfalls 32). Sollten also wohl noch 2000 l/h oben ankommen. Ich denke die Bögen und Winkel sind auch nicht so dramatisch weil 32 Rohr schon recht großzügig dimensioniert ist.
Der Druckstutzen, welches Maß hat der? -
Scleractinians heißt im Prinzip nix anderes als Steinkoralle im wissenschaftlichen Englisch....
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Also ich sehe das ähnlich wie die Vorschreiber. Budget und Wünsche werden sich wohl nicht vollständig vereinbaren lassen. Ich habe gerade mein 80x80x70 Becken so ziemlich fertig gestellt und deshalb die Kosten noch ganz gut im Überblick und hab das jetzt noch mal so überschlagsweise zusammengerechnet. Dabei komme ich auf ca. 2100 Euro. Leider erfüllt mein Becken dabei noch nicht ganz deine Vorgaben:
1. Keine Technik im Becken. Die Strömung wird von zwei Tunze Stream 6000 erzeugt (okay da kann man noch 200 Euro sparen und Tunze 6060 nehmen, bei mir kommen halt jetzt noch mal 200 dazu für Multicontroller).
2. Geschlossene Abdeckung mit T5. Ich habe einen Blendenrahmen, ist also bis auf einen Deckel identisch. Als Beleuchtung habe ich mich halt für 250W HQI plus T5 entschieden. Kostentechnisch dürfte das aber neutral sein weil ich die HQI gebraucht für 180 Euro bekommen habe. Den T5 Balken habe ich mit 100 Euro veranschlagt, den hatte ich allerdings schon. Denke für 300-400 Euro sollten sich deine Beleuchtungswünsche in T5 auch realisieren lassen.
3. Ich mache Balling. Allerdings aus Überzeugung. Ein Kalkreaktor ist nur ein weiterer Kostenfaktor (Strom, Anschaffung, Wartung), dazu ein weiteres Teil was ausfallen kann. Wenn es also ein Kalki sein soll rechne halt mal mit 300 Euro extra. Wenn du die Dosierpumpen schon hast würde ich Balling machen, ist doch total unkompliziert mit 3er Dosierpumpe und alle paar Wochen den Kanister neu ansetzen geht ja noch.
4. Das Becken ist nicht völlig autonom. Der Abschäumer muss alle 3-4 Tage gereinigt werden (Becher ist halt voll). Fütterung und Balling mache ich von Hand. Zudem ist der Nachfüllkanister mit 20 Liter nach circa 1 Woche bis 10 Tage leer, muss also dann aufgefüllt werden. Bis auf Balling kann das aber jeder Aufpasser problemlos regeln. Füttern ist halt mit Vorsicht zu genießen, besser das Futter vorportionieren. Ansonsten halt alle paar Tage Kanister füllen und Abschäumertopf reinigen.
Einige deiner Punkte erfüllt das Becken aber auch:
1. Leise: Alles ist relativ. Aber da ich circa 2-3 Meter neben dem Becken schlafe (Studiowohnung) ist es denke ich in Ordnung. Die Tunze Stream waren die ersten Tage/Wochen etwas lärmig, inzwischen sind die schön leise. Die Förderpumpe höre ich gar nicht, einzig der Abschäumer macht etwas Geräusche die aber durch den Unterschrank gedämpft werden.
2. Unterschrank: Ansprechende Optik. Ich finde meinen Unterschrank aus Alu verkleidet mit Sperrholz Birke schön. Passt gut zu meiner Wohnung. Ich habe das ganze selbst gebaut und mit Bootslack mehrfach lackiert. Kostentechnisch ist hier Selbstbau die einzige Möglichkeit. Bei mir waren die Kosten wie folgt: Alugestell zum Selbstbau (Aluterra.de) 150,- €. Holz 150,- € (das teuerste waren die Siebdruckplatten 24 mm mit 90 €). Lacke und Schleifpapier 50 €. Steckdosen und Elektro 50 €.
3. Erfolgreiche Pflege von LPS und SPS: Das Becken läuft zwar erst seit September aber die SPS und LPS fühlen sich wohl und alles wächst schon ganz gut. -
Klingt sinnvoll. Ob du allerdings ohne Osmose auskommst hängt von den Werten deines Leitungswassers ab. Die bekommst du von deinem Wasserversorger. Wichtig wären dabei vor allem KH, GH, Nitrat, Phosphat und Silikat. Finde die mal raus, dann kann man dir sicherlich sagen ob das vermutlich geht...
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Hallo Klaus,
gibt es eigentlich auch Leistungskurven zur Mini RD 2500 bzw. 3500. Auf der Homepage gibt es ja nur die Kurven zu den "alten" Pumpen.
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Nun, ich würde die Flaschen jetzt nicht gerade in den Bodensee kippen und dann mein Becken mit Leitungswasser aus der Bodenseewasserversorgung nachfüllen um dann echte homöopatische Konzentrationen zu erreichen....

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Es wird nicht anders wenn du noch fünfzigmal fragst. Ich habe es dir jetzt auch schon ein paar mal geschrieben. Nur gutes LS, Abschäumer, Strömung und Licht und gut ist. Keine Filter, keine Kohle, kein Schnickschnack. Und es funktioniert, hundertfach bewährt. Wenn du es nicht glauben willst mach es anders, aber das ist dann dein Problem...
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Wenn du die Spuren verdünnst sollte es kein Problem geben. Allerdings musst du dann halt darauf achten die Verhältnisse zu Ca/HCO3 beizubehalten. Die Balling Elemente nach Renke (und das sind die TraceB ja) sind halt so gedacht, dass die Spuren im Verhältniss zum Verbrauch zugegeben werden. Die Konzentration der Stammlösungen ist auch sehr hoch (hohe Ergiebigkeit) und deshalb kannst du die Elemente nicht direkt dosieren.
Allerdings stellt sich halt die Frage ob es einfacher ist die Salze abzuwiegen und dann eine entsprechende Menge verdünnte Spurenelemente (2 Flaschen) zuzugeben. Ich denke da ist es doch einfach 2 Kanister mit Ballingsalze und Spuren anzusetzen und dann nur die Flüssigkeit in gleicher Menge zu dosieren. -
Auf jeden Fall 4x39 W, denn die 24W sind viel zu kurz mit 60 cm. Die 39 W haben so etwa 90 cm, das passt dann. Wenn ich dir eine Lampe empfehlen soll die ich selbst kaufen würde, dann die Solaris 4x39W, alternativ ein Lumimaster von Aquaconnect. An der Lampe würde ich nicht sparen, sonst kaufst du zweimal und ärgerst dich.
@Andyn: Bleib mal auf dem Boden, 6x39W das kriegt er bei der Breite ja grad so drüber. Ich halte das für überdimensioniert, gerade für einen Anfänger. -
Hi Ralf,
okay jetzt hab ich es auch kapiert. Naja die Einsiedler gehen eigentlich nicht an lange Fadenalgen, hab ich bei mir auch festgestellt. Die wirst du von Hand abrupfen müssen, dazu ein paar weitere Algenfresser und das Ende ist nahe. Bei mir sind die Fadenalgen dann auch recht schnell kränklich geworden, so eher braungrün und der Salarias hat ihnen dann keine Chance gelassen. Bei dir scheinen sie noch recht munter und frischgrün.
Bei mir mag auch eine Rolle gespielt haben, dass mein DSB eine ziemlich gnadenlose Konkurrenz um Stickstoff darstellt. Das DSB lief ja seit Anfang September und hat den Nitratgehalt schön runter gezogen. Mein Becken ist dadurch recht nährstoffarm, was die Algen offensichtlich nicht mochten. Man konnte klar sehen wie sie mit jedem Einbringen von LS aufgeblüht sind um dann bald wieder zu kümmern.
Was die Riffdeko angeht ist das für mich künstlich, weil tot. Das es nicht so aussieht ist eine andere Sache. Aber das Dekogestein ist halt erst mal eine tote unbesiedelte Fläche wie Glas, Keramik, Pumpenplastik, etc. -
Nicht für Wasserwechsel, sondern zum Nachfüllen von Süsswasser als Ersatz für das verdunstete Wasser.
Vergiss erst mal das Zusetzten von irgendwelchen Stoffen. 10% Wasserwechsel die Woche und gut ist. Solange du nicht mit Steinkorallen rumspielst ist das vollauf ausreichend. Und bevor du mit Steinkorallen anfängst sollte das Becken erst mal vernünftig laufen und du solltest Erfahrungen gesammelt haben. Wenn es dann mal soweit ist würde ich dir die Ballingmethode empfehlen. Hierfür kannst du z.B. bei Claude im Aqua-Terra-Shop ein Starterset kaufen, da sind alle Salze und die zusätzlichen Spurenelemente dabei, dazu die Kanister, und eine ausführliche Anleitung gibt es auch noch, ist auch nicht so teuer.
Lies dir dringend mal das 1x1 auf Korallenriff.de durch, da werden viele deiner Fragen beantwortet. -
@Benny: Nun meiner Erfahrung nach ist gutes LS bereits vollständig von seinen eigenen Bakterien und Algen besiedelt, so dass ich Fadenalgen daran normalerweise eher schwer tun. Glas oder künstliche Deko dagegen ist steril und kann von den Algen sehr leicht besiedelt werden. Ich habe deshalb immer wieder die Erfahrung gemacht, dass das LS quasi frei von Algen blieb während der Rest munter bewachsen wurde. War bei mir auch dieses Mal wieder so. Sieht man auch an den Bilder die ich eingestellt habe. Die Algen sind nur auf dem Glas.
Scheint aber wohl eine gewisse Grenze zu geben, oder es gibt halt doch unterschiede im Gestein.... -
Mit der Tunze Nanostream machst du sicher nix verkehrt. Die AquaMedic kenne ich nicht, sollte aber tun. Wenn du die mit dem Filterschwamm benutzt musst du diesen halt täglich reinigen.
Den UV-Entkeimer würde man dann an einer Pumpe mit 300 l/h oder 500 l/h betreiben, richtig. Die Leistung des UV-Klärers muss dann halt entsprechend sein. Ich denke so 15 oder 20 W sollte da passend sein, wird aber ja vom Hersteller angegeben. Wobei du meiner Meinung nach einen UV-Klärer nicht wirklich brauchst, da gibt es andere sinnvollere Sachen.
Ach so, kauf dir eine automatische Nachfüllsteuerung. Das ist für die Stabilität der Salinität sinnvoll und wichtig. Zudem lohnt sich hier investiertes Geld, denn das ständige Nachfüllen von Hand nervt. Ich verwende hier die AquaMedic SP3000, ist auch recht günstig mit 89,- €. -
Hallo Ralf,
auf keinen Fall mehr als einen Salarias einbringen, die dulden keine Artgenossen. Selbst in großen Becken kommt es dann zum Kampf bis zum Tode.
Ich persönlich kann das mit dem Ammonium jetzt grade nicht einschätzen. Aber wenn ich mich recht erinnere ist 0.1 mg/l der niedrigste Wert den der Test misst. Insofern würde ich da nix drauf geben. Nitrit scheint ja auch okay und das sollte sonst ansteigen. Ich denke das sollte kein Problem sein einen Salarias da mit vorsichtiger Eingewöhnung (so wie alle Fische halt) da reinzusetzen. Wichtig ist halt im Moment keine Fische einzusetzen die gefüttert werden müssen, sonst kriegst du Probleme. Der Salarias ist aber selbstunterhaltend, der verputzt die Algen und erzeugt somit keine zusätzliche Beckenbelastung. Musst du selber wissen ob du das machst, aber ich habe bei mir den Salarias auch ziemlich direkt am Anfang reingesetzt, absolut problemlos, heute ist er rund von all den Algen die er gefressen hat. Ich muss allerdings gestehen ich besitze auch gleich gar keinen Test für Ammonium bzw. Nitrit und nur einen jahrealten Nitrattest. Ich verlasse mich da auf meine Erfahrung und wie das Becken aussieht.
Ach so nochmal ne Frage: Ich gehe mal davon aus, dass du im Moment nicht fütterst. Oder was für andere Leckereien verspeisen deine Einsiedler??? -
Hallo Ralf,
es lebt und das ja nicht so schlecht. Für mich sieht es so aus, als ob es den Algen etwas an Konkurrenz fehlt. Deshalb ist der Schritt Algenvertilger einzusetzen nur folgerichtig. Dabei sind allerdings Einsiedler und Schnecken gegen so lange Fadenalgen relativ ineffektiv. Was ich hier sehr empfehlen kann ist ein Salarias fasciatus, meiner hat innerhalb von circa. 3 Wochen sämtliche Fadenalgen restlos vernichtet. Allerdings wundert es mich etwas, dass die Algen bei dir auf dem Gestein wachsen. Auf der künstlichen Deko logisch, aber auf dem LS sollte eigentlich eher nix wachsen. Bei mir sind die Algen nur auf den Scheiben gewachsen, das Gestein war quasi gar nicht betroffen.
Daneben würde ich jetzt auf jeden Fall ein paar größere Exemplare von Weich- oder Lederkorallen einbringen um das Milieu zu ungunsten der Algen zu verschieben. Eventuell noch Seeigel, die sind auch sehr effizient.
Ansonsten Geduld, regelmäßige Wasserwechsel und Geduld, dann wird das schon. Ach so, wie lange beleuchtest du den so???
Um dich etwas aufzubauen...
So sah es bei mir vor 4 Wochen aus, direkt nach Einbringen der zweiten Charge Lebendgestein:und so sieht es heute aus:
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Im Prinzip ja. Ein Kalkreaktor wird nur ganz langsam durchströmt, der tröpfelt nur. Dazu wird meist eine Dosierpumpe verwendet.
Der UV-Entkeimer ist meist so dosiert, dass das Wasser 1 mal die Stunde da durchfließt und dabei zu mind. 90% entkeimt wird. Hierzu braucht man also ein Förderpumpe. Z.b eine Eheim oder Aquabee. -
Kalkreaktor: funktioniert, ist aber teuer und manchmal bastelig in der Einstellung. Ist eh nur nötig in Becken mit starkem Steinkorallenbesatz. Ich würde dir zur Ballingmethode raten. Kann man erst mal von Hand dosieren solange man noch wenig Verbraucher hat und wenn man will kann man ja mit Dosierpumpen automatisieren.
UV-Anlage: Ist ja eigentlich kein Reaktor, sondern ein UV-Entkeimer. Sicherlich sinnvoll, gerade bei empfindlichen Fischen beinahe ein Muss. Bei Krankheitsausbrüchen wie Oodinium oft die einzige zuverlässige Behandlungsmöglichkeit am Wirbellosenbecken. Braucht man aber nicht zwangsläufig. Ich komme bisher auch ohne aus.
Wie du die jetzt verbinden willst ist mir schleierhaft, das hat nix miteinander zu tun. Zudem ist auch der Durchfluss völlig unterschiedlich. -
Naja, Philosophien gibt es viele. Es war auch mal eine Zeitlang Stand der Technik das Becken mit Rieselfilter zu betreiben und die grünen und roten Algenbeläge im Becken waren ein Zeichen für ein gut laufendes Meerwasserbecken. Nur schreitet Technik voran, und ich (und viele andere erfolgreiche Meerwasseraquarianer auch) sehe keinen Sinn darin in einem Riffbecken einen Filter zu betreiben der Nitrat produziert. Der Abbau erfolgt besser im Riffgestein, wo das Nitrat dann in den tiefen des Gesteins auch gleich wieder abgebaut wird. Ich habe nix gegen Aquamedic, ich habe selbst Produkte von denen, unter anderem hatte ich jahrelang den Miniflotor in meinem alten Becken. Nur das mit dem nachgeschalteten Rieselfilter halte ich für unsinnig, deshalb würde ich diesen Abschäumer auch nicht kaufen. Ich behaupte nicht, dass es das einzige System ist was funktioniert. Aber ich kann garantieren, dass mein System bei richtiger Anwendung garantiert sehr gute Erfolge zeitigt. Falls du noch "Beweise" oder Anregungen brauchst schau doch mal in meinen Thread zu meinem neuen Becken --> Würfelbecken
Ich denke auch wenn das Becken erst seit September läuft kann man doch ganz gut erkennen, dass es funktioniert. Das Bild vom alten Becken ist ja auch irgendwo in dem Thread.
Was den Abschäumer angeht kann ich dazu nix sagen, weil ich den nicht kenne und auch keinerlei Erfahrungen dazu habe. Allerdings halte ich den für ungünstig weil der zieht 50W Strom, das ist dann doch zuviel. Außerdem würde ich persönlich eher einen Schäumer kaufen der von vielen erprobt ist und für gut befunden wurde (der Beast 400 ist das). Vor allem die Technologie ohne Nadelrad kommt mir suspekt vor. Wenn du mich fragst, kauf den Beast 400 und gut ist. Wenn du etwas mehr Geld anlegen willst kenne ich auch Leute die sehr gute Erfahrunge mit den Tunze Doc Abschäumern gemacht haben. Die sind auch sehr kompakt und funktionieren gut. -
Also ich weiß jetzt nicht wer dir das mit dem Filter gesagt hat, aber ich halte das für Quatsch. Ein biologischer Filter der durch Oxidation von Ammonium und Nitrit, Nitrat erzeugt ist ja im Süßwasser gängig und sinnvoll, aber im Meerwasser ist das unerwünscht und letztlich eher schädlich. Du hast das schon ganz richtig erkannt. Kein Filter, dafür stärkerer Abschäumer. Denn der Abschäumer entfernt organische Stoffe aus dem Becken, Nitrat entsteht also gar nicht erst. Der Filter dagegen wandelt diese nur in Nitrat und Phosphat um, und genau diese willst du in einem Riffbecken nicht haben (oder nur sehr wenig davon).
Wenn überhaupt Filter, dann mechanisch zur Schwebstoffentfernung. Hierzu entweder Watter oder Schwamm und dieser muss täglich ausgewaschen werden (in Süsswasser) damit er nicht biologisch aktiv wird. Da das eine großer Aufwand ist schlampt man hier eh bald, also lass es besser gleich weg, geht auch ohne.
Kauf dir also den größeren Abschäumer (der Beast Skimmer ist wirklich okay, und ein Hang on, nimmt also nicht ganz so viel Platz im Becken ein). Dazu noch eine zweite Strömungspumpe. Da hast du sehr viel mehr davon.
Gut außerdem, dass du dir über die Kosten Gedanken gemacht hast, viele übersehen das nämlich ganz gerne. -
Alexander: Die 5-6 Muscheln sind nur Schalen, die waren halt im Sand mit dabei und ich habe sie drin gelassen. Daneben ist der Sand voll mit Schneckenhäuschen und kleinen Einsiedlerkrebsen.
Der Sand ist frischer importierter Riffsand. Also genauso wie Lebendgestein, auch vom Preis her gibt sich das nix. Aber der ist ja nur als Zusatz, ich habe nur 1 kg verwendet und das DSB damit circa 1-4 mm hoch bedeckt. Den Sand habe ich bei Marine Arts in Neuburg bei Karlsruhe gekauft. Gibt es aber sicherlich auch von anderen Händlern.
@Michi: Der "Baby Blenni" ist ein Salarias fasciatus, und so klein ist der gar nicht wie es scheint. Der hat sicherlich gute 8-9 cm und ist kugelrund von all den Algen die er frisst. Ausgewachsen ist er allerdings noch nicht, insofern liegst du nicht ganz falsch.
Was die "Inneneinrichtung" angeht ist das sicherlich Geschmacksfrage. Ich habe allerdings absichtlich den Aufbau so gestaltet, weil dadurch quasi eine Art vorstehender Riffpfeiler entsteht der den Fischen recht viel Schwimmraum lässt. Und eine gewisse Symetrie ist auch gewünscht, da das Würfelbecken von 3 Seiten einsehbar ist. Und so symetrisch wie es auf dem Bild wirkt ist es nicht, rechts steht der Aufbau deutlich weiter vor, allerdings kann man das schlecht erkennen weil die Bilder halt keine Tiefeninformation vermitteln. -
Hallo,
zuerst mal eine kurze Anmerkung: Es wäre wesentlich einfacher für alle wenn du hier bei gängigen Produkten nur den Hersteller und das Produkt schreibst, dann muss ich nicht 5 Links anklicken um zu sehen um was es geht. Bei der Lampe macht es ja noch Sinn, aber die Pumpe und der Abschäumer sind wirklich Mainstream.
Die Marea 4400 scheint mir in Ordnung, ob dir das von der Strömung auf Dauer reicht wage ich aber zu bezweifeln. Kannst du ja aber immer noch eine zweite kaufen.
Was den Abschäumer angeht würde ich persönlich noch 40 Euro drauflegen und den Terra Nova Beast 400 p kaufen. Nix gegen den Midiflotor, aber der ist doch recht groß und sperrig im Becken, dazu ist meiner Meinung nach die Leistung und regelbarkeit des Beast 400 besser. Den Beast 400 kann ich auch empfehlen, ich benutze ihn selber an meinem Becken und er ist für den Preis (105,- war es glaub ich) sehr gut.
Die Lampe scheint auf den ersten Blick auch in Ordnung. Allerdings kenne ich das Modell und den Hersteller nicht. Ich würde aufgrund der Beschreibung allerdings vermuten, dass die Lampe einen gemeinsamen Reflektor für alle Röhren hat. Das bedeutet halt, dass du signifikant weniger Licht ins Becken bringst als mit Einzelreflektoren. Für den Anfang reicht die Lichtmenge sicher und ich gebe zu, dass du für den Preis keine wesentlich andere Lampe bekommen wirst.
Ach so, den Außenfilter kannst du dir sparen, genauso wie den Carbolitreaktor. Außenfilter haben in Meerwasseraquarien nix zu suchen. Und über Aktivkohle sollte man eh nicht ständig filtern, ich habe über Jahr nie Aktivkohle verwendet und mein Becken stand gut. Im Zweifelsfall tut es auch die gute alte Filtersocke mit etwas Kohle am Auslauf des Abschäumers für 2-3 Tage. Investiere das Geld lieber in eine weitere Pumpe oder den besseren Abschäumer. Oder halt in gutes Lebendgestein.
Generell scheint mir, dass du doch finanziell sehr knapp kalkulierst. Nix gegen LowBudget, es muss nicht gleich ein Becken für 10.000 Euro sein. Aber wenn du schon mit 50 Euro mehr für einen Abschäumer ein Problem hast solltest du darüber nachdenken ob du dir die Folgekosten auch wirklich leisten kannst. Zum einen kostet dich der Inhalt in Form von Lebendgestein und Sand und natürlich Fische/Korallen noch eine ganz gehöhrige Stange Geld. Alleine für das Lebendgestein darfst du mal mit mindestens 300 Euro rechnen. Ich habe in meinem Becken mit 450 Liter Brutto auch mal grad Lebendgestein für 500-600 Euro verbaut und das ist jetzt nicht mit Steinen vollgestapelt. Dazu hatte ich auch schon so 10 kg aus meinem vorherigen Becken. Zum anderen musst du Bedenken, dass du für Salz, Wechselwasser (vor allem das Abwasser einer Umkehrosmoseanlage wenn du eine brauchst (hast du die auch einkalkuliert?)), STROM jeden Monat nicht zu vernachlässigende Kosten hast. Gerade Strom und Salz sind nicht ganz gering. Alleine der Strom für die Lampe kostet dich bei 12h Brenndauer am Tag 10 Euro im Monat, rechne also mal mit Stromkosten von 20 Euro im Monat (oder mehr) nur für das Aquarium. Jeder Liter Salzwasser den du wechselst kostet etwa 12 c, bei 150 Liter im Monat (unter Annahme von 10% wöchentlich) sind das auch mal gerade 18 Euro. Ich will mich hier nicht aufspielen, wenn du das weißt ist es gut und vergiss was ich geschrieben habe. Aber man sollte sich im klaren sein, dass die Anschaffung nur ein Teil der Kosten ist und das recht bald auch der kleinere Teil sein kann. -
Hier noch die gewünschten Bilder vom DSB-Unterschrankfilterbecken:
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So hier mal die gewünschten aktuellen Bilder. Hat etwas länger gedauert weil das Licht einmal schon aus war als ich Zeit zum fotografieren hatte und gestern nacht hatte ich keine Lust mehr die Bilder einzustellen.
Hier erst mal die drei Ansichten des Beckens:Hier noch ein Ausschnitt aus dem Becken.
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Hera: Chlorid hat nix mit Chlorzusatz im Trinkwasser zu tun. Das sind einfach die Chloridionen aus gewöhnlichem Kochsalz. Im Vergleich mit Meerwasser kannst du das vergessen, da ist ein vielfaches davon drin...
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An neuem gibt es nicht sooo viel. Ich habe den Fischbesatz um zwei Gramma loretto aufgestockt. Wobei die noch etwas scheu sind und noch aufgepäppelt werden müssen. Ich dachte ja schon ich hätte ein wirkliches Problem, denn als ich nach dem Wochenende nach Hause kam sahen die beiden etwas nach Streuselkuchen aus. War komischerweise aber am nächsten Tag weg. Jetzt müssen sie halt noch ordentlich futtern damit sie noch etwas zulegen.
Das DSB entwickelt sich wie ich finde sehr gut. Die Zugabe von dem frischen Riffsand hat sehr viel gebracht. Es wimmelt nur so von Copeopoden und anderem Zeugs im DSB-Filter. Ich bilde mir ein, dass der Sand bereits seit September abgenommen hat, aber vielleicht ist das auch Einbildung.
Die Wasserwerte (soweit ich überhautp gemessen habe, solange alles gut aussieht gibt es ja keinen Grund dazu) scheinen gut und die Korallen wachsen. Meine Seriatropora hat sich in den letzten Wochen umgefärbt von Rotbraun zu hellem Gewebe mit pinkrosa Polypen (kann man in Ansätzen auf den Bildern erkennnen). Die Plattenmonti die ich grün mit pinkem Rand gekauft habe ist inzwischen eher oliv (so ein gelbgrün halt), bei Blaulicht leuchtend grün und hat schöne farbige Wachstumsränder.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem DSB würde ich es wieder so machen. Bilder knipse ich nachher und hoffe die dann morgen einstellen zu können. -
Ja, logisch. Wenn du als da bist arbeitest du natürlich am Becken, dass es dann trübe ist macht Sinn. Dazu kann ich mir durchaus vorstellen wieviel Zeugs da jetzt freigesetzt wird nachdem es lange Zeit hat sich irgendwo abzusetzen. Wie du schreibst, braucht halt Zeit. Und ich finde du bist da auf einem sehr guten Weg.
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Täuscht das nur oder ist das Wasser in dem Becken so trübe. Auf allen Bildern, selbst Detailaufnahmen ist das ganze ziemlich milchig und trübe. Sollte ja eigentlich nicht sein. Ansonsten sieht man doch schon sehr deutlich deine Fortschritte...
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Das mit dem Absterben ist ja schon seltsam. Allerdings kommt mir gerade bei wiederkehrenden Problemen doch die Technik bzw. der Raum in den Sinn. Daniel Knop hat mal beinahe sein ganzes Becken verloren weil eine Pumpe ein Loch im Pumpenkörper hatte und Kupfer ans Wasser abgegeben wurde. Das zweite Mal war es eine Anti-Schimmel-Farbe. Peter, hast du die gleiche Technik wie vorher verwandt?
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Die OceanWhite habe ich im Moment selber noch drin (hängen jetzt halt über dem großen Becken). Die habe ich gekauft bzw. kaufen lassen (ich war in USA) weil die alte Röhre den Geist aufgegeben hat und diese Röhre beim Händler verfügbar war. Sie sind okay und tun ihren Job. Aber die Farbe ist nicht so schön wie die Aquascience bzw. ATI und die Farbstabilität ist meiner Meinung nach nicht ganz so gut. Auf jeden Fall gehen die Röhren, ich werde beim Röhrenwechsel der jetzt ansteht wohl auf die Aquascience Duo oder Aquascience Duo mit Aquablue umsteigen.
