Beiträge von Aurora

    Ich würde es sofort füllen, dann hat es schon Zeit besiedelt zu werden. Dann wird die Einfahrphase durch das frische Lebendgestein abgemildert und nicht so heftig. Ich habe an meinem Becken das DSB noch vor dem Einfüllen des Wassers eingebracht und folglich von Anfang an mitlaufen lassen. Inzwischen habe ich schon einige Lebewesen im DSB entdeckt und Nitrat ist bei mir circa 3 Wochen nach Einbringung des Lebendgestein auf 1 mg/l runter. Die anfänglich aufgetreten Kieselalen waren nach 1 Woche verschwunden, die Grünalgen (Derbesia/Bryopsis?) sind inzwischen in der Farbe nicht mehr saftig grün sondern sie kränkeln sichtlich, der frisch eingesetzte Salarias fasciatus räumt mit den Resten gewaltig auf, denke in spätestens 2 Wochen ist davon nix mehr zu sehen.

    Ich habe an meinem Würfel einen Blenderahmen aus Sperrholz 8 mm Birke gebaut, dieser ist mit Bootslack mehrfach lackiert. Sieht sehr gut aus (das Bild gibt das nicht wieder), ist relativ problemlos abnehmbar wenn ich mal im Becken rumbauen will, dazu oben offen.
    Hier ein Bild noch vor Start des Beckens, da mit Blitz ist die Qualität doch sehr bescheiden, gibt aber denke ich einen Eindruck. Da das Becken noch nicht läuft und der Rahmen nochmal lackiert wurde ist die Lampe noch hochgehängt. Jetzt wo es läuft sieht man die Lampen gar nicht mehr, nur noch die 4 Drähte. Aufhängungen alle mit Giesemann System, also sehr schnell und ohne Werkzeug höhenverstellbar.

    Also ich habe die Profile bei aluterra.de bestellt. Abgesehen von den kleineren Problemen mit der Lieferung (ist in dem Thread dazu beschrieben, such mal nach aluterra) bin ich sehr zufrieden. Das Gestell ist stabil (mit eingezogenen Scherwänden (2x 24 mm Siebdruck hinten = zweiteilig aus Reststücken, ansonsten 5 mm Sperrholz Birke verschraubt mit V4A-Stahlschrauben). Seit einigen Wochen ist Wasser drin, bisher kann ich nix negatives erkennen. Die Profile sind eloxiert, also sollte auch kein Problem mit Korrosion durch Seewasser bestehen, solange es nicht in dauernden Kontakt mit dem Wasser kommt). Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen würde ich es jederzeit wieder machen. Alternativ halt geschweißtes V2A-Gestell.

    Eventuell würde ich statt Schrägsitz- doch Membranventile verwenden, billiger sind die aber auch nicht wirklich. Dafür sollten diese weniger Probleme mit der Dichtigkeit am Gewinde des Stellrads haben weil durch die Membrane aus EDPM das Wasser nicht damit in Kontakt kommt. Was die Regelbarkeit angeht sind die Teile erste Sahne, ich verwende ein DIN 40 Membranventil von +GF+.

    Generell außerhalb hängen muss der Skimmer nicht, ich betreibe den auch im Unterschrankbecken. Passen müsste er, wenn du wirklich 12,7 cm zur Verfügung hast, das Rohr hat ja nur 10 cm Durchmesser. Wie gesagt müsstest du halt dann die Pumpe ins Becken hängen und den Rücklauf ebenso. Mit dem Kamm würde das ja nicht in Konflikt treten, da ja das Wasser dahin zurückgeht wo es herkommt, nur der Schäumer hängt halt dann in der Kammer, diese ist dann etwas kleiner.
    Ich würde aber mal genauer den Tunzeabschäumer betrachten. Der ist ja schon quadratisch, wenn er reingeht ist das doch quasi die ideale Lösung. Du solltest nur bedenken, dass du noch genug Platz hast damit die Wasseransaugung und Rückführung nicht behindert werden.

    Ne mögliche Alternative ist der Skimmer Beast 400p, der könnte auch reingehen, wobei dann die Nadelradpumpe und der Rücklauf über die Trennscheibe reichen und im Becken plaziert sind. Oder halt wirklich als Hang On verwenden und dann reicht der Platz für die Pumpe und den Rücklauf locker. Setzt aber vorraus, dass da Platz außerhalb ist.

    Wenn du das machen willst, dann auf jeden Fall sehr gründlich auswaschen. Denn da der Sand jetzt tagelang vor sich hingammeln konnte finden sich da jetzt unter Umständen Giftstoffe wie Schwefelwasserstoff drin. Zudem entfernst du so den Dreck der letzten Jahre.

    Eine feste Regel gibt es für die Förderung nicht. Ich würde aber eine Förderung von circa 4 mal pro Stunde für das gesamte Wasservolumen vorschlagen. Also bei 500 Liter Systemvolumen eine Förderung (real nicht Nennleistung) von 2000 l/h. Das reicht auf jeden Fall um Heizenergie vom Heizstab schnell im Becken zu verteilen und der Abschäumer wird auch mit frischem Wasser gefüttert. Wenn man etwas sparen will kann man auch auf 2 mal pro Stunde zurückgehen, ich würde aber persönlich nicht noch weniger fördern wollen.
    Ich habe bei mir die Förderung auch so angepasst, dass ich im DSB-Teil meines Beckens eine theor. Strömungsgeschwindigkeit von cira. 2 cm/s erreiche.

    In Gegensatz zu vorlaufender Meinung würde ich DIN40 Rohre verbauen. Ein Ablauf/Notablauf kann nie zu groß sein, zudem schaffst du dir Reserven falls du später doch mal was änderst. Den Rücklauf würde ich über den Beckenrand machen, denn das ist dann eine Bohrung weniger im Becken die undicht werden kann. Insbesondere Bohrungen außerhalb vom Schacht im Boden des Beckens würde ich nicht machen. Ich habe als Rückförderpumpe eine Aquabee 3000 und habe diese mit Silikonschlauch entkoppelt. Danach ist die Verrohrung DIN32. Das ist natürlich doch stark überdimensioniert, was aber Absicht ist da so kaum Strömungsverluste auftreten, selbst bei Einsatz von drei 90°Winkeln, zudem ergibt sich eine weiche aber kräftige Strömung am Auslauf ins Becken. Hier mal noch schnell ein paar Bilder...


    Sieht gut aus. Ich habe aber noch 2 Fragen:
    1. Wie sieht das mit der Hitzestabilität aus. Ich kenne deine Riga nicht, aber wird es da drunter nicht mörderisch heiß? Sprich hält das die Lampe auf Dauer aus?
    2. Wie bekommt die Lampe Strom? Sind die Rechtecke Solarzellen? Wenn ja, reicht das von der Wasseroberfläche reflektierte Licht?

    Hi Jens,

    so so zurück nach DE. Ich hoffe du findest dich dann wieder recht zügig ein. Ich muss sagen bei mir hat das doch sehr lange gedauert bis ich mich hier wieder halbwegs heimisch gefühlt habe. Selbst heute schmachte ich bei so blödem Wetter manchmal Kalifornien nach.
    Danke für die Info mit dem DSB, das werde ich dann bei Bedarf auch mal machen. Ich habe meines ja jetzt als Unterschrank DSB konzipiert, das kann man ja abkoppeln und bei Bedarf dran rumspielen.
    Kommt das Becken mit? Wenn ja wie machst du das? Oder nur gewisse Tiere im Handgepäck? Pass auf, dass du nicht aus den Tüten trinken musst, oder einmal herzhaft abbeissen um zu beweisen, dass kein Sprengstoff drin ist.

    Den Dietlmeier kenne ich noch von früher. Ich hatte mal gehört, dass er aufhören wollte, aufgehört hat oder so ähnlich. Deshalb dachte ich eigentlich den gibt es nicht mehr. Beratung und Qualität waren dort eingentlich gut. Sollte ich mal vielleicht wieder vorbeischaun.
    Von nem neuen Händler in Freiburg weis ich nix. Die Besitzverhältnisse und der Name vom früheren Zoohaus Mannes haben sich geändert, das heißt jetzt Aquaristikzentrum Freiburg. Vielleicht meinst du das. Die haben mir aber nicht genug Auswahl. Die Qualität der Fische dort ist prima, ich hatte bis heute nie einen Ausfall.
    Ich habe grade das Becken gesehen welches du verkaufst. Sag mal, stand das zufällig früher in nem Eiscafe oder so ähnlich, dachte ich hab das in Neustadt schon mal gesehen, von wegen der Holzverkleidung?

    Hallo Daniele,

    danke für das Angebot, aber ich wollte eigentlich nicht 750W verbrauchen... :grinning_squinting_face: . Nein im Ernst, ich denke das der billige Strommesser einfach Scheiß misst, denn mir erscheint solcher Mehrverbrauch nicht erklärbar. Erst mal also Ruhe bewahren und wenn alles eingestöpselt ist am Stromleser den Monatsverbrauch ermitteln, dann weiß ich wenigstens, dass mir mein Becken die Haare vom Kopf frisst.
    Seit gestern ist außerdem Salz drin, es kann also jetzt dann richtig losgehen. Du kennst nicht zufällig einen Laden in der Umgebung (Titisee ist ja nicht die Welt von Freiburg) der eine größere Auswahl Lebendgestein bevorratet, es sollte natürlich auch noch was taugen?

    Naja das mit der Garnele ist natürlich doof gelaufen. Aber freut mich, dass wir dir mit dem Umzug etwas helfen konnten. Ich bin ja schon inzwischen Umzugserprobt, das kleine Becken ist ja schon insgesamt 4 mal in den lezten 3 Jahren umgezogen. Ich finde das die Abdeckung mit Tüchern und Frischaltefolie eingentlich immer problemlos funktioniert hat...

    Naja das Strommessgerät hatte ich auch schon im Verdacht, wobei ich bei den genau 400 W ja schon versucht war mal nachzuschauen ob da nicht ein 400W Brenner verbaut ist, wobei das natürlich quatsch ist.
    Naja dann bleibt mir wohl nur die Sicherungen aller Verbraucher zu schmeißen und nach ner Stunde den Stromzähler abzulesen, dann weiß ich es.

    Ich habe heute früh mal den Ausgang der 250W HQI von meiner Giesemann System 230 Plus (250W +2*9W) in ein Stromverbrauchsmessgerät gestöpselt. Mich hat beinahe der Schlag getroffen --> 400W . Mir ist ja klar, dass eine Lampe mehr als die Nennleistung schluckt, aber das ist gerade mal ein Mehrverbrauch von 150W. Auf der Seite von Giesemann findet man im Datenblatt einen angegebenen Verbrauch von 277W, das erscheint mir zwar für die ganze Lampe mit einer Nennleistung von 268W dann doch etwas wenig Mehrverbrauch (11W fürs Vorschaltgerät???), aber die 400W für ne 250W Lampe finde ich dann doch etwas brutal. Hat jemand mal den Verbrauch an seiner Giesemannlampe gemessen???

    Erst mal mein tiefes Verständnis, ich kenne das nur zu gut, bereits zwei Crashs im Urlaub durch Stromausfall bzw. Pumpenausfall.
    Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass FI-Schalter zwar gut für die persönliche Sicherheit sind, jedoch der Sicherheit des Aquariums eher abträglich. Ich hatte bei Verwendung von FI-Schaltern immer wieder Fehlauslösungen. Solange man selbst zu Hause ist, kann man das ja noch beheben, aber im Falle von Abwesenheit ist das halt dann fatal. Ich habe deswegen inzwischen den Einsatz von FI-Schaltern ganz eingestellt bzw. entferne diese auf jeden Fall bevor ich längere Zeit nicht da bin.
    Und auch wenn man es nach dem Crash nicht so recht glauben will, man bekommt doch recht schnell wieder ein schönes Becken hin...

    Hi Brombeere,

    PO4 kann auch ursächlich sein, gehe ich aber mal davon aus dass es bei dir nicht unbedingt das Problem ist. Die Frage ist, sind neu gewachsene Bereiche (Spitzen) weniger brüchiger als das Altskelett?
    Schon mal überlegt von Tropic auf ein anderes gutes Salz zu wechseln (HW, Reef Crystals)?

    Wieviel Wasserwechsel machst du? Welches Salz verwendest du dabei? Denke das von dir beschriebene Phänomen mangelnder Farbigkeit deutet darauf hin, dass in deinem Becken wohl gerade für Montiporas gewisse Spurenelemente ausgeschöpft sind/waren. Möglicherweise lässt sich das Problem durch vermehrten Wasserwechsel und Umstieg auf ein anderes Salz beheben. Ansonsten könntest du mal versuchen mit einer Strontiumlösung zuzudosieren, das bringt in fast allen Fällen das Kalkalgenwachstum auf Trab und hat meiner Kenntniss nach schon in einigen Fällen bei solchen Brüchigkeitsproblemen geholfen.

    Dosierst du größere Mengen Strontium über Spurenelemente bzw. Balling??? Strontium kann sowohl bei artifiziel hoher wie zu niedriger Konzentration zu dem genannten Phänomen führen, zumindest gibt es gewisse Hinweise in die Richtung.

    Schmeiß ihn mittelfristig raus, das ist MW-Aquaristik der 70er und 80er, wo man von SPS noch nie was im Aquarium gesehen hatte. Einen Vorteil bringt der dir nicht, Partikel kannst du bei Bedarf mittels eines Filterschwamms o. Ä. entfernen den du dann aber regelmäßig alle 2-3 Tage mit heißem Süßwasser reinigen solltest damit er nicht zu sehr von Bakterien besiedelt wird.
    Die "Filterung" besorgen in einem modernen Riffbecken die Baks und Organismen im lebenden Riffgestein bzw. Sandboden zusammen mit dem Abschäumer der organische Verbindungen aus dem Wasser entfernt.

    Ach so: Was ist das eigentlich für ein Abschäumer? Möglicherweise kann dir dann auch jemand der so ein Teil hat Tips geben und was über den allgemeinen Geräuschpegel sagen. Wenn du das Gefühl hast die Pumpe vibriert stark, dann mach sie mal auf und schau dir das Nadelrad an (verbogen, verkalkt, abgebrochen), daneben sind klassischerweise bei der Aquabee die Lager aus irgend so einem Kunststoffzeugs und wenn diese Spiel haben vibriert der Läufer. Da hilft entweder ein neuer Läufer oder Ersatzlager, musst du halt probieren. Je nachdem auch nen anderen Abschäumer kaufen, besser als wenn dich der Krach in den Wahnsinn treibt oder deine Verlobte mit der Auflösung der Verlobung droht ist das allemal... :grinning_squinting_face:

    Na siehst du, geht doch auch ohne gleich alles auf den Müll zu schmeißen :grinning_squinting_face: . Wäre ja schon ein Witz wenn Grotech nicht eine brummfreie Lampe bauen kann und sonst ist die Lampe ja super.

    Was die Geräusche des Abschäumers angeht ist es schwer da eine Ferndiagnose zu treffen. Zum einen weiß ich nicht wie empfindlich du bist, manche Abschäumer sind halt etwas lauter andere leiser. Zum anderen ist es unmöglich die Quelle der Vibrationen und Geräusche abzustellen wenn man nicht weiß was sie erzeugt. Möglicherweise fehlt nur ein Schalldämpfer auf dem Lufteinzug, möglicherweise ist die Aquabee Förderpumpe ausgeschlagen oder was ich für wahrscheinlich halte ist, dass Vibrationen aufs Technikbecken übertragen werden. Steht der Abschäuer direkt auf dem Glas des TB? Wenn ja lege da mal Schaumstoffstreifen unter und vermeide es auf jeden Fall, dass der Abschäumer an irgendwelchen Glasteilen direkt ansteht. Ob das die Ursache ist weiß ich nicht, aber du kannst das ja testen indem du den Abschäumer einfach mit den Händen frei ins TB hälts, so dass er nix berührt (im Wasser sollte er halt schon noch sein), wenn er dann deutlich leiser ist liegt es daran. Ansonsten kannst du mal versuchen die Pumpe abzunehmen, zu öffnen und zu reinigen.
    Was das Problem mit dem Plätschern angeht ist die Lösung recht einfach. Erhöhe den Wasserstand im Schacht bis circa 1-2 cm unter die Kämme, dann fällt das Wasser nicht so tief und es plätschert nicht. Ich denke der Vorbesitzer hat das Geräusch des fallenden Wassers mit den Schwämmen gedämpft. Damit du mal siehst wie ich das meine hier ein Bild aus meinem Schacht in meinem neuen Becken beim Testlauf...

    Das Rohr was du sehen kannst dient dabei nur als Notüberlauf falls der Wasserstand zu hoch wird, oder der eigentliche Ablauf verstopft. Der Wasserstand wird durch Anstauen mit einem Membranventil eingestellt. Hier ein Blick in den Schacht, das gesamte Wasser fließt durch das kurze Rohr. Damit du das machen kannst brauchst du natürlich zwei Bohrungen im Schacht.


    Hoffe dir ist das jetzt klar, wenn nicht einfach fragen...

    Hallo Günter,

    die Profile die ich verwandt habe haben Nuten an denen Scherwände verschraubt werden können. Ich denke auf dem folgenden Bild kann man ganz gut die Nuten erkennen und wie ich die Platten verschraubt habe. Das Rohr für die Rückförderung ist mit einer Schelle an einer solchen Nut festgeschraubt und man sieht auch die Schrauben mit denen die 24 mm Siebdruckplatte fpr die Rückwand verschraubt ist. Hinten rechts in der Ecke sieht man auch die Edelstahlschrauben mit denen ich die Sperrholzplatten verschraubt habe (5 mm Sperrholz Birke, lackiert mit Bootslack, dienen gleichzeitig als Scherwände).

    Im Prinzip sind die Profile von marinesystems mit denen von aluterra baugleich, ich habe mich dann für die von aluterra entschieden weil die Profile dort in 30x30mm sind mit 2mm Wandstärke und ich persönlich die Verbinder aus Druckguss besser fand als die Kunststoffverbinder mit Stahlkern, denn bei mir sind die Verbinder ja sichtbar.
    Ich würde auf jeden Fall das Gestell auf einer Seite mit stabilen Scherwänden versehen, bei mir besorgen das die zwei 24 mm Siebdruckplatten (da ich eh die ganze 2,50 m Platte kaufen musste habe ich die halt noch in passende Stücke scheiden lassen). Das Gestell ist nach Einbau der Platten sehr viel stabiler geworden. Nicht das ich glaube es wäre vorher umgefallen, aber wenn man etwas am Becken gerüttelt hat, neigte es zum leichten Schwanken (klar die Verbinder haben halt etwas Spiel), nachdem die zwei Platten drin waren und erst recht seit die restlichen Platten verschraubt waren, ist das ganze bombenstabil, da wackelt nix. Ich finde es auch praktisch auf der Rückseite eine so dicke Platte zu haben weil da konnte man schön z.B. die Steckdosen verschrauben.

    Also ich würde die ganze Aktion mit Trennschicht getrost vergessen. Denn alles was wirklich dicht ist (Glas, Plexiglas, PU-Schaum, etc.) ist für das Seegras auch nicht vernünftig zu durchdringen und sieht zudem bescheuert aus. Was für Seegras zu durchdringen ist (Schaumstoff, Moosgummi, etc.) hat entweder so einen Auftrieb dass es nicht unten bleibt oder es bildet keinerlei vernünftige Barriere, sprich du kannst es dir schenken. Zudem denke ich, dass das Seegras nicht vernünftig darauf wachsen wird.
    Besser ist wie von den vorherigen Authoren beschrieben das ganze in einem separaten Aquarium mit ausreichend starker feiner Sedimentschicht zu betreiben und in den unteren Schichten einen Depotdünger aus Süsswasserbereich, oder was Selbstgemixtes, einzubringen.
    Wenn du des Englischen mächtig bist gibt es hier noch den perfekten Artikel für dich über Seegrasaquarien --> Reefkeeping online - Seagrass aquaria

    Naja wenn dann aber ein Tropfen Wasser drauftspritzt (dämliche Besitzer oder ihre Fische tun sowas manchmal) dann knallt es und der teure Brenner ist hin, daneben liegen dann die Splitter im Becken, als zumindest ein Hitzestabiles Abdeckglas würde ich auch bei E40 verbauen.

    Also ich verstehe nicht so ganz warum du diese edle und superteure Lampe austauschen willst. Das mit dem Summen ist sicherlich lästig, aber ein HQI-Problem ist das nicht, denn ich habe über meinem Becken eine 250W-HQI von Giesemann hängen und da summt nix. Ich würde mal versuchen die Quelle des Summens genau zu lokalisieren und dann lässt sich das sicherlich mit ein paar untergelegten Teflonringen oder ähnlichem beseitigen.

    So hier wie versprochen noch die Bilder vom aktuellen Zustand. Eigentlich sollte ja schon Meerwasser drin sein und Lebendgestein, aber wie immer ist was dazwischen gekommen. Jetzt baue ich erst noch die Verblendung fertig, das Gestein kommt dann Anfang September rein.
    Hier habe ich in der Mittagspause kurz mal die Verblendung aufgesetzt. Das Holz ist das erste mal mit Bootslack behandelt, da kommen jetzt noch 3 Schichten drüber. Das Foto ist aufgrund der regenerisch dunklen Lichtverhältnisse mit Blitz gemacht deshalb reflektiert es halt auf dem glänzenden Lack etwas, ging auf die Schnelle nicht besser. Die Verblendung ist aus 8mm Sperrholz Birke, umlaufend verleimt mit Kanthölzern 29x29mm und die Rückseite ist aushängbar gestaltet um ein leichtes Abnehmen nach vorne zu gewährleisten.

    Dann noch der neu aufgebrachte Schmutzfangkorb auf dem Ablauf.

    Das Schmuckstück, der DSB-Sandbett-Unterschrankfilter. Das ganze ist abgedeckt mit einer Plexiglasplatte um die Verdunstung im Unterschrank so gering wie möglich zu halten.

    Also unter Umständen das Holz noch mit Holzschutzgrund vorbehandeln, dann Füller, schön glatt schleifen und dann mit der Spritzpistole drüberlackieren. Eventuell kurz fein zwischenschleifen und zweite Schicht drüber spritzen, dann nach Wunsch mit Klarlack versiegeln...

    Ich kann zur Tragfähigkeit nur bedingt was sagen, aber mir wäre bei Holz und Wasser in Verbindung mit solchen Massen nicht wohl. Wenn die Balken feucht werden verziehen die sich möglicherweise und das Becken drauf nimmt das doch ziemlich übel. Hast du das mal von einem Zimmermann, Statiker, etc. berechnen lassen. So pie mal Daumen wäre mir da zu heiß.
    Daneben sehe ich ziemliche Probleme auf dich zukommen was die Auflagefläche der Stützen angeht. Man kann zwar nicht erkennen wie der Boden drunter aussieht weil da Tonnen von Zeug rumliegen, aber wenn da normaler Fußboden mit Estrich drunter ist sehe ich schwarz, der trägt das nicht und bricht ein. Wenn du den Estrich ausgestemmt hast und mit Beton direkt auf die Bodenplatte ausgegossen hast mag das halten. Ein Schwachpunkt der Konstruktion sind auch die verwendeten Blechwinkel soweit man die erkennen kann. Ich halte die für zu schwach.

    Ich hab die Profile bei aluterra.de bestellt. Eigentlich bin ich damit sehr zufrieden, nur mit der Lieferung hatte ich etwas Pech. Denn der Typ hat sich kurz nachdem ich das bestellt hatte die Hand auf Montage im Reptilienhaus vom Zoo zerschnitten und ne Infektion gefangen und war zwei Wochen weg vom Fenster. Dann hat aber eigentlich alles ganz gut geklappt. Das Material ist wie ich finde sehr solide und die Tragfähigkeit wurde nach meinen Angaben berechnet, deshalb auch 6 Stützen. Wichtig ist, dass die Verbinder aus Metall sind, oder zumindest einen Metallkern haben sonst bricht dir das zusammen.

    Ich sehe keinen Grund das Ventil nicht auch waagrecht einzubauen, sofern gewährleistet ist, dass durch die Höhendifferenz eine ausreichende Druckdifferenz entsteht. soweit ich das in deinem Bild sehe ist das gewährleistet. Im Prinzip ist ein Membranventil ja nichts so anderes wie ein Kugelhahn, nur viel feiner regelbar und wirklich dicht.

    Welches Druckverteilunsproblem?. Ich habe ein Alugestell unter meinem Becken und darunter eine Siebdruckplatte Birke in 24mm Stärke, da gibt es kein Auflageproblem. Hier mal zwei Bilder von meinem Unterschrank...


    Kostentechnisch ist das auch nicht so viel teurer als Gasbeton. Mein Unterschrank hat mich montagefertig 150€ inkl. Versand gekostet. Und die Platzersparnis ist schon recht erheblich 3cm Streben vs. 10 cm Beton. macht gerade mal 14 cm mehr Platz.

    Ich habe mich gerade noch daran erinnert, dass jemand ein Membranventil von einem anderen Hersteller verbaut hatte und das online bestellbar war. Ich hab es nach kurzer Benutzung der Suchfunktion gefunden. Das Membranventil war von kwerk und Rüdiger Roxlau hat das verbaut. Ist auch nur halb so teuer wie von +GF+. Vielleicht kann Rüdiger dir auch was dazu sagen wie zufrieden er war/ist.