Hallo Michael
"WOW!! Da hat sich aber Jemand richtig Zeit genommen! 8)"
Auf jeden Fall 
Komliment
"Aber von der Pflege her unproblematischer als Süßwasser?"
In der Regel schon, ausser es treten Plagen auf dann heisst es lokalisieren eruieren und reagieren. Oder so in der Art. Man sollte einige Dinge beherzigen dann ist es nicht viel mehr Arbeit.
Abschäumer reinigen, Kohle, Filterung, je nachdem, Werte messen, evtl noch Phosphatadsorber, und Wasser Wechseln. Das sind so relative Wieder kehrende Dinge, In meinen Augen ist immer noch das Ausgangswasser das A und 0 der ganzen Sache.
"Meerwasserfische sollten mehrmals am Tag gefüttert werden. Bei Süßwasser reicht ja teilweise einmal in zweit Tagen."
==> auf jeden FAll. Es ist so das wir heute durch die Technik so weit sind das hohe Nitrate und auch Phosphatwerte nicht mehr sein müssen. Daher können wir die Tiere ohne grössere probleme und Angst das sich die Werte verschlechtern auch eher so füttern wie es sich gehört. Vor nicht mal 10 Jahren war es angesagt zwei drei Tage Futterpause zu machen. DAs ist nicht mehr in. Heute füttert man eher zwei bis dreimal am Tag.
Nur satte Fische sind gesunde und wenige Agressive Fische.
"Außerdem muss täglich Osmosewasser nachgefüllt werden, damit die Dichte konstant bleibt und es sollte Osmosewasser sein, was man erst "herstellen" muss."
Könnte ein heftiges Thema werden.... Hierzu gäbe es soviel zu sagen. Punkt 1 ist klar, Salz verdunstet kaum bis nicht, so dass nur Süsswasser ergänzt werden muss was die Salinität im Wasser angeht.
Osmosewasser ist keine Kunst, sondern Wasser das von den Inhaltstoffen befreit wurde.
Es wird Wasser durch eine Membrane gedrückt wo die nicht erwünschten Inhaltstoffe zurückgehalten werden. Gerade neben Nitrat (No3) und Phosphat (Po4) ist Silicat (Si) ein unerwünschter Faktor der durch Osmose nur bedingt entfernt wird.
"Dafür wechselt man weniger Wasser als im süßen Bereich."
Nicht unbedingt... Es gibt Leute die wechseln alle Woche 10 Prozent, es gibt welche die machen alle paar Monate 10 Prozent Wasserwechsel. Ein Mittelwert dürten 10% im Monat sein. Viele machen auch 5% die Woche. Klar ist das man durch einen wAsserwechsel viel mehr erreicht als durch Zugaben von Spurenelementen. Im Salz sind 70 an der Zahl 
"Aber ich finde schon, dass es mehr Arbeitsaufwand ist, da man auch mehr verschiedene Wassertests macht.
(PH, KH, NH4, NO², NO³, PO³, (CA, MG))"
NUn ja, das kann man so stehen lassen oder nicht. Anfangs wird man viel messen, was sich aber dann durch die Beobachtung wieder ausgleicht. Je mehr man sich beschäftigt desto eher merkt man selber wenn eine koralle nicht so steht wie sie soll oder könnte. Dann kann man messen
Kaum jemand misst in einem laufenden Becken, den Ammoniak oder Nitritgehalt,
Calzium und Magnesium reichen alle vier Woche um einen Überlbick zu haben was sich so tut. Ausser man hat ein bombastisches Korallenwachstum dann sollte man das öfter tun.