Na, das sieht doch schon mal deutlich besser aus!
jetzt kannst Du nach und nach besetzen!
Beiträge von Korallenwelt
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Da das Wetter nicht gerade Juli - tauglich ist, beschäftige ich mich endlich mal wieder mit etwas Fotografie. Hier ein lustiger Schnappschuß, weil mir die falsche "Hectori - Baggergrundel" nachgeliefert wurde:
Sowohl Amblygobius hectori als auch rainfordi lassen sich prima halten und sogar zusammen, wie man sieht, hier allerdings im 3m Aquarium.
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Streß - oftmals sind meine Tiere super empfindlich bei zu viel Licht
Peter: böses Thema!!! Ich erinnere mich gut! Kannst Du Tageslicht verwenden?
Übrigens: Vorsicht bei zu "dicker" Algenkonzentration, die ATMEN in der Dunkelphase, außerdem kann Dir die Karbonathärte weggschmieren, wenn die alles im Wasser gelöste CO2 verbrauchen!!!!
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Hallo Linda!
So einfach ist es nicht! Es haben Heerscharen von Wissenschaftlern Jahrzehnte gebraucht, um zu verstehen, was dort wirklich passiert:
Stichwort: Wattenmeer!
Es ist genau dasselbe Problem: Du hast ein Lückensystem mit extrem geringem Durchfluß und wenig Durchmischung. Wobei im Meer durch Wellenbewegung eigentlich immer dafür gesorgt ist, daß wenigstens die oberen 10cm ordentlich durchspült und gut mit Sauerstoff versorgt sind.
Aber genau das haben wir ja im Aquarium nicht, sondern halten uns Tiere, die ein wenig graben und somit Sauerstoff in tiefere Zonen bringen. Dabei meint es der liebe Gott ja genau umgekehrt: Die Tiere KÖNNEN dort leben, weil bis in eine bestimmte Tiefe Sauerstoff vorhanden ist. Hier machen wir als Aquarianer schon mal den Bock zum Gärtner.
In solch ein schlecht durchströmtes Lückensystem werden nun durch Sedimentation und alle möglichen anderen Prozesse ständig Nährstoffe eingebracht. Diese werden durch biologische Prozesse chemisch umgewandelt und liegen zum Teil im Boden fest, werden freigesetzt (z.B. Nitrat und andere Stickstoffverbindungen) oder im Idealfall einfach in neue Biomasse umgewandelt, d.h. aus toten organischen Resten entstehen einfach neue Tiere oder Pflanzen (oder Cyanobakterien an der Oberfläche :))
Dieser Prozeß ist soweit klar, daß Problem dabei ist aber immer: WIEVIEL eingetragene Nährstoffe pro Fläche und Tiefe verträgt solch ein Lückensystem unter WELCHEN physikalischen und chemischen Bedingungen.
Ich kenne keinen DSP Betreiber, der davon auch nur eine vage Ahnung hat, mich selbst natürlich eingeschlossen! Das erste, was bei solchen biologischen Abbauprozessen IMMER knapp wird, ist der Sauerstoff. Erkennbar ist das dann an schwarzen, meist fauligen Bodenschichten. Diese sind in der Natur vollkommen normal, treten im Meer eigentlich aber erst nach einigen Dezimetern Schichtdicke auf. Ich erinnere mich noch gut an Fernsehbildern aus den 80er Jahren und kenne das aus eigener Anschauung, wenn nach 2-3cm Sand, das Sediment schon pechschwarz ist und nach Schwefelwasserstoff stinkt.Soweit wird es im Aquarium sicherlich selten kommen.
Aber nach meiner Meinung kann man soetwas in einem Aquarium nicht machen, sondern müßte eigentlich immer eine Zwangsdurchströmung für ein solches System haben. Daher auch meine Empfehlung, lieber ein externes Becken mit hoher Sandschicht in das Gesamtsystem zu koppeln.
Alles passiert immer irgendwie nach der Methode: Versuch und Irrtum. Das klappt bei manchen, geht aber meistens doch irgendwann in die Hose.Ein Aquarianer soll ja in erster Linie Freude an seinem Becken haben und sich an Fischen und Korallen erfreuen aber nicht mehrfach täglich die Stoffwechselaktivitäten seines Bodenlückensystems überprüfen.
Das Ganze ist nämlich immer ein Tanz auf Messers Schneide: solange man grabende Tiere hat und nicht zuviel gefüttert wird funktioniert es eine ganze Weile, aber wehe wenn....Und man kann anhand diverser Fred´s hier schön nachlesen, daß der Hobbyaquarianer eigentlich NICHT in der Lage ist, ein solches System wirklich zu beherrschen.
Aus meiner Sicht ist das auch gar nicht notwendig: Wenn man sich auf 2-3cm Bodengrund beschränkt und grabende Tiere hat, funktuioniert es jahrelang ohne irgendwelches Zutun.
Ich selbst bin zwar ein Verfechter bodengrundfreier Becken und wir mörteln oder schäumen den Boden eines Beckens lieber dekorativ aus, aber gegen einen vernünftigen lebenden Bodengrund ist nichts einzuwenden.Damit meine ich im Übrigen nicht etwas, was, siehe oben, unter blumigen Namen marktschreierisch in Plastiktüten verkauft wird, sondern ich spreche von wirklich LEBENDEM Bodengrund.
Nachdem ich mich selbst mehr oder weniger intensiv damit seit einem Jahr beschäftige und in einer Pilotanlage 500kg lebenden Korallensand beobachte, bin ich gerade dabei, ein Forschungsprojekt an der Uni Rostock und zeitgleich an der Uni Hamburg auf die Beine zu stellen, in dem mal wirklich über einen langen Zeitraum und mit wissenschaftlichen Methoden untersucht wird, wie solche Böden von wem und in welchem Zeitraum im Vergleich zur Natur besiedelt werden. Wenn daß einigermaßen klar ist, also in 1-2 Jahren, werden wir uns mit der Abbauleistung solcher Systeme beschäftigen.
Aber ich sprenge schon wieder den Fred und soll doch beim Thema bleiben, nicht wahr Sabine....

Also wenigstens noch ein Bild, von dem, was bei Korallenwelt gerade hinter verschlossenen Türen so abgeht......
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Ich versteh nur nicht wie sich in so kurzer Zeit PO4 im Sand ansammeln kann.
Braucht es gar nicht, meist ist das sogar schon drin!
Daher mein Statement, daß sowas für den Normalaquarianer Unsinn ist! -
Der Fisch scheint unkontrolliert zu schwimmen, zuckt wild, hängt an der Oberfläche wie ein Goldfisch, versucht fast die Oberfläche zu durchstoßen und ist am nächsten Tag tot.
Das klingt sehr nach einer Nitritvergiftung, was aber eigentlich bei Deinen geringen Fischmengen noch gar nicht sein kann.
In der professionellen Fischzucht aber ein sehr verbreitetes und gefürchtetes Phänomen. Die Tiere hören auf zu fressen und trokeln unkontrolliert in der Gegend herum - sehr jämmerliches Schauspiel!
Also einen Nitrittest kannst Du Dir auch schon mal zulegen, wenn Dir Deine "Kleinen" da wert sind!
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Ja, Lanthanchlorid ist Wasserlöslich, sonst gäbe es wohl keine Fällungsreaktion.....

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Trotzdem ich hol mir die Fische lieber im Laden
als per PET FlascheKlar Philipp, machen wir alle, nur kommt der 2cm Fisch im Laden mit 100ml Wasser nach Deutschland und meiner mit 1,5 Liter, dazu noch einmal gewechselt und meistens durchlüftet.
Natürlich geht das industriell gar nicht, vollkommen klar und das sollte ja auch kein nachzuahmendes Beispiel sein.
Ich bin gerade an diversen Einfuhrprojekten für Tiere für große öffentliche Schauaquarien beteiligt, Ihr glaubt gar nicht, was für ein Aufwand da getrieben wird.... Unglaublich!
Vielleicht dokumentiere ich das mal, aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema.....
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der Flaschentrick ist mir durchaus bekannt und wurde von mir früher selbst angewand für allerlei Getier
Na bitte, wo ist dann das Problem?
Wir fahren immer an eine einsame Bucht in der Nähe von Dahab, dort gibt es kaum A. sohal, vielleicht alle 100m mal einen.
Dafür massenweise Z. xanthurum, sonst könnte man die wohl kaum mit der Hand fangen.
Ist übrigens viel einfacher als Ihr vielleicht denkt und auf dem Bild ja auch zu sehen: Die schlafen dort nachts zwischen Feuerkorallen, da braucht man nicht mal einen Kescher.
Das geht aber natürlich nur mit großen Tieren, die man selbstverständlich NICHT mit nach Hause nimmt!Im Übrigen habe ich auch nur dort wirklich kleine xanthurum gesehen. Ich habe mich schon immer gewundert, wo die ganzen Fische eigentlich herkommen, wenn man niemals kleine Jungtiere sieht. Wir sind früher extra in Mangrovensümpfe gefahren, weil es immer so schön heißt, sie seien die Kinderstube für die Korallenfische, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Für meine Begriffe müßte es doch von allen Fischarten im Riff viel mehr kleine als ausgewachsene Tiere geben. Nur sieht man außer Blenniden, Anthias, Demoisellen und Lippfischen kaum welche. Finde ich merkwürdig.
Weißkehldoktor sollte dennoch nicht empfohlen werden, um wieder zum Thema zu kommen, und die Ausnahmen bestätigen die Regel.
Klar: wer außer mir (Trottel) schreibt schon: ich habe 10 Stück umgelegt...

wenn ich das auf die ganzen händler hochrechne die da so importieren, ich glaub es müsste jeder von uns mindestens einen im becken haben.
Damit ist alles gesagt!
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Schön sachlich bleiben Jürgen....
Ich habe schon Unmengen Fische gefangen und überall her mitgebracht.
Der kleinste Rotmeerdoktor den ich jemals sah, der hatte Daumennagelgröße und hat die Heimreise mit mir zusammen angetreten.
Heute kann man das Geheimnis ja ruhig lüften, ist ja ohnehin alles verboten:
In Ägypten gibt es von Fanta die Sorte Apple nicht zu verwechseln mit heutigen Edelcomputern. Die wird in dunkelbraunen(!) 1,7 Liter Flaschen verkauft, die nebst Batteriedürchlüfter prima in´s Handgepäck passen.
Ich finde daran nichts Verwerfliches und will mir von den Bürokraten dieser Welt nicht mein ganzes Leben vorschreiben lassen, dann säßen wir heute noch hinter dem eisernen Vorhang!!!Wenn es Dein Gewissen beruhigt Jürgen: Die Ägypter waren gerade dabei, Ihre Küste für den Tourismus zu "erschließen" da wurde mit Raupenschleppern einfach das ganze Riff zugeschoben. Da mache ich mir über drei Fische die wenigsten Gedanken!
Stefan: Klar, in Deinem Becken geht´s Ihnen gut, keine Frage, aber die phillipinischen, papierdünnen Hungerhaken in den Händlerbecken stehen für 5-10$ in den Listen der Exporteure und verführen eben NICHT gerade zum Verzicht, wenn sich damit gutes Geld verdienen läßt: traurig aber wahr!
Rotmeerdoktoren kann man übrigens gut mit der Hand fangen, gibt´s einen Prima Trick:
(Die Bilder sind 10 Jahre alte, schnell mal abfotografierte Dias und haben nur dokumentatorischen Wert!)
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Die Idee mittels Fällungsreaktion stark belastete Becken zu limittieren, so wie Daniel Knop es am Yaiullo Becken gezeigt hat ist schon verlockend, zumindest für große bis sehr große Aquarien.
Ich kenne einen Fall eines 300.000 Liter Beckens wo jemand das mit Eisenchlorid versucht hat, was den Bewohnern aber keineswegs zuträglich war, besonders Schildkröten.
Insofern wäre es mit einem anderen Mittel wert es zu versuchen, nicht war Armin?

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Ralph: ch muss doch mal nen Tauchschein machen
Flugticket reicht: Nürnberg - Sharm el Sheik gibt´s für unter 100 Euro!
Einfach auf einen Steg gehen und in´s Wasser gucken: Die stahlblauen, handgelenkbreiten Fische mit den leuchtend gelben Flossen sind Rotmeerdoktoren!!!Wenn Du Dir dann noch eine Taucherbrille besorgst, sparst Du Dir ´ne Menge Geld für die kommenden Aquariengenerationen, die Du dann nicht mehr haben willst. Bei den derzeitigen Preisen von den Dingern kannst Du alle drei Jahre da hin fliegen und Dir so viele angucken wie Du willst.
Mir ging´s jedenfalls so, ich habe noch nie einen gekauft. Den einzigen den ich mal hatte, habe ich mir selbst gefangen und mitgebracht, das war noch, bevor Schorsch Dabbelju den Rest der Welt für Terroristen erklärte....
Jürgen: tolles Tier, aber leider verführen solche Aufnahmen die Anfänger auch immer dazu, sowas in ihr 150 Liter Becken ohne Abschäumer zu setzen!
Du hast auch alles richtig gemacht: einen Putzer dazu, vermutlich vernünftig UV / Ozon, wer weiß!Phillip: ) Ichty/Odi = tot! Aber mit UV/Ozon kann man das gut erreichen, das so etwas nicht passiert
Träum´ mal weiter!!!
Wir haben jeden unserer 10 Weißkehldoktoren handverlesen beim Großhändler persönlich aus Maledivensendungen (Sehr gute Qualität und wohlgenährt!) ausgesucht, 150 W van Gerven UVC und 100mg Ozonisator, Futter vom allerfeinsten inklusive Lebendfutter. Der längste hielt ein knappes Jahr.Ich habe es aufgegeben.
Gerd: selber eins auf die mütze hau und steinigungen in kauf nehme!
ich würde es nicht mehr machen, versucht, eingesehen, akzeptiert!

Man muß nicht alles haben, sondern auch mal verzichten können!
Allerdings habe ich jetzt ein Projekt eines 50.000 Liter Beckens, da kommen 20 Stück rein, darüber wird zu berichten sein!
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Das mit der extrem geringen Bioverfügbarkeit ist der Knackpunkt
Stimmt, als Aquarianer also lieber die Finger davon lassen!

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ch habe in einem Aquarium noch nie solche Farben bei nem Weißkehl Doc gesehen
Hast Du schon mal einen Rotmeerdoktor in Natur gesehen?
Überhaupt kein Vergleich!Also ich kenne 4 Acanthurus leucosternon die schon +3 Jahre in Korallenbecken schwimmen
Also ich mache das ja schon 15 Jahre hauptberuflich und habe definitiv noch KEINE 4 Weißkehldoktoren in Korallenbecken gesehen, die älter als drei Jahre wurden. Dafür aber eine Menge, die ständig in der Größe variierten.....

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Wirkt denn die dicke Sandschicht nicht wie ein DSB ??Wird dadurch nicht das Becken extrem Nährstoffarm gehalten ?
Fische sind genügend im Becken !!! Gefüttert wird auch häufig .Na Udo, ist es angekommen? Dein Wasser ist halbwegs nährstoffarm weil die ganze Biomasse im Boden ist! Und natürlich alle Schwebstoffe (Phosphatfällung durch Kalk) und Futterreste. Nitrat kann als Stickstoff ausgasen und übrig bleibt das Phosphat. Und zwar in einem völligen Mißverhältnis zum vorhandenen Nitrat.
Nimm´einfach mal eine ordentliche Schaufel Sand aus dem Becken und fang´ das herausfließende Wasser auf und teste auf Phosphat.
Vom organisch gebundenen Phosphat reden wir ja noch gar nicht, das kommt noch dazu!Cyanobakterien sind die ertsen, die davon profitieren, weil sie gelösten Stickstoff aufnehmen können und kein Nitrat benötigen.
Letztendlich ist das aber nur die Spitze des Eisbergs, denn solche Becken sind immer mit einer Zeitbombe behaftet.
Nach meinem Verständnis kann sowas gar nicht gut gehen. Wenn man überhaupt so etwas macht, dann höchstens in einem Extra Becken, was man zur Not abschalten kann.Ich selbst habe noch NIE ein DSP Becken gesehen, welches über Jahre gut funktionierte. Das heißt natürlich nicht, daß es keine gibt, wer sich damit wirklich beschäftigt, es ständig kontrolliert und einigermaßen versteht, was darin abgeht, kommt sicherlich mit so einem System klar.
Aber einem normalen Aquarianer so ein System zu empfehlen ist schlichtweg grob fahrlässig! Da wird immer mal wieder irgendeine Mode kreiert, meist "aus Amerika" und kritiklos übernommen und der Durchschnittsaquarianer steht dann hilflos davor. Egal ob man das nun mit den blumigen englischen "DSB" oder "Miracle Mud" Schlagwörtern an den Mann bringen will: Meist erlebt der gutgläubige Aquarianer sein sprichwörtlich schlammiges Wunder!!!
Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, wo plötzlich jeder einen Kalkreaktor brauchte! Egal wie klein das Becken war, der Kalkreaktor konnte gar nicht groß genug sein. Und dabei ist diese Technologie noch relativ einfach zu verstehen, verglichen mit dem, was in einer 10cm hohen Bodenschicht abgeht, in die man nicht hineinsehen kann.
Ich behaupte mal ketzerisch, daß durch Kalkreaktoren wesentlich mehr Schaden angerichtet wurde, als es den Korallen Nutzen brachte. Da wir selber über Jahre Kalkreaktoren produziert und viele hundert davon verkauft haben, bilde ich mir ein gewisses Urteilsvermögen ein.Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen: Es gibt sehr schöne Becken und engagierte Aquarianer, die es mit dickeren Sandschichten zu erfolgreichen Aquarien gebracht haben.
Aber wenn man die Pflege seines Bodengrundes nicht ernst nimmt oder nicht wirklich versteht, was da eigentlich passiert und vor allem passieren KANN, sollte man besser die Finger davon lassen!
2cm Bodengrund tun ihre Wirkung auch und genügen den meisten Bodenbewohnern, wie Seesternen, Seeigeln und Sanddollars. Ein paar Grundeln sind nie verkehrt. -
Wenn Du wirklich professionell anreichern willst Lars, dann besorgst Du Dir einfach etwas Fischrogen, was in der Hafenstadt HH kein Problem sein sollte, und pürierst den.
Etwas besseres gibt es nicht, auch nicht künstlich.
Friere Dir ein paar kleine Portiönchen ein und die gibst Du den frisch geschlüpften Artemien zu.
Aber nicht direkt in´s Fischwasser! -
Sobald die Streß kriegen, haben sie Pünktchen und nehmen dann meist gleich noch ein paar andere mit in den Fischhimmel.
Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn tausende von den Dingern bei Großhändlern gesehen, es ist wirklich unglaublich, in welchen Mengen die immer wieder eingeführt werden. Deswegen sieht man sie ja auch dauernd auf Bildern.
Sie reagieren unheimlich empfindlich auf irgendwelche Veränderungen in der Aquarienchemie und Streß. Außerdem kommen die meisten, besonders neu eingeführte, überhaupt nicht mit den Absonderungen der Korallen klar!
In Fischbecken stehen sie viel stabiler und bekommen nur selten Pünktchen.
Ich habe selbst 10 Stück von den Dingern gehimmelt und mir dann Abstinenz auferlegt.
Wenn man ehrlich ist, bekommt man nur extrem selten einen zu Gesicht, der wirklich gesund ist und schon Jahre im Aquarium lebt.
Guckt mal in die Schaubecken der Händler oder in öffentliche Schauaquarien, da kann man aber lange suchen!Ein wunderschöner Fisch, aber da fahre ich lieber mal auf die Malediven und sehe mir die im Riff an, wollte ich schon seit 10 Jahren machen.....
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Bodengrund komplett absaugen und entsorgen (Aber nicht das ganze Becken auf den Kopf stellen! Gaaaanz vorsichtig!) 2cm neuen Sand rein und zur Sicherheit 3 Seesterne einsetzen. Meist stirbt einer, dann bleiben Dir 2 das reicht für Dein Becken!
Guten Phosphattest besorgen (Welchen hattest Du denn?) und regelmäßig prüfen, mehr braucht man eigentlich nicht zu tun!
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Gut zu halten ist wohl etwas anderes. Von 10 Stück erlebt maximal einer den ersten Aquariengeburtstag!
Für Fischbecken, in denen man kupfern kann, aber tolle Tiere!
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herkömlichen Test`s !! Ich habe mit verschiedenen Test`s gemessen !!!
Da kommen wir der Sache ja schon näher!
Hast Du schon mal mit dem Merck Test gemessen, der sichtbar bis 0,046mg auflöst?
Bodenschicht ist ca. 1-8 cm dick !!! Cyanos hauptsächlich über der dicken Livesandschicht !!!
Nein grabende Tiere habe ich keine mehr.Na bitte: Da hast Du es: Nimm einfach das Wasser Deiner Bodenschicht und miß´ darin mal Phosphat, Du wirst im wahrsten Sinne des Wortes Dein BLAUES Wunder erleben.
Wie kann man 8cm Bodengrund haben, ohne grabende Tiere darin? Das ist ja die Phosphatfalle schlechthin, da kannst Du noch 100 Jahre die Salzsorte wechseln, das wird wohl nichts helfen....
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Das einzig richtige hast Du nicht gemacht: Phosphatwert dauerhaft auf den Minimalwert absenken!
Welche grabenden Bodentiere verwendest Du, wie hoch ist die Bodenschicht und welches PO4 Wert ist im Bodenwasser?
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Na siehs´te Lars, wird doch langsam.
Jetzt mußt Du nur noch zählen, wie oft die kleinen Dinger nach einer Artemie schnappen, dann hast Du richtig Motivation.
Grünes Wasser schicken viele online Händler oder Du fährst morgen mal kurz zu Micha Mrutzek rüber, macht gerade richtig Spaß auf der A1.
Wenn Dir das zu stressig ist, nimmst Du einfach einen Kanister alten Meerwassers und stellst ihn auf ein Fensterbrett. Nach einer Woche hast Du dann grünes Wasser und bestimmt auch wieder neue Larven!
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Wer schrieb 25 Liter?
Ein Aquarium kann doch niemals groß genug sein, wissen wir doch alle....
Das Du den Tierbesatz von Anzahl und Größe der Beckengröße anpassen mußt ist doch klar, das hat ja nichts mit Wachsrosen oder Krabben zu tun.
Wachsrosen werden sich wahrscheinlich sogar vermehren, daher sollte das Becken ohnehin nicht zu klein sein.
Krabben sind denkbar schlechte Aquarientiere, allesamt wahre Ausbruchskünstler, die Mittelmeerarten sowieso! -
Das ist eine langsame Adsorptionsreaktion. Nach einer Woche kann man das auch messen, aber entscheidend ist kein Meßwert, sondern die Tatsache, ob genügend und vor allem die richtigen Algenfresser im Becken sind und ob das Nährstoffmanagement stimmt.
Der Silikatgehalt ist ja nur EIN Glied in der Kette.Manche Leute benutzen ja gar kein Silicarbon und kriegen es auch prima hin.
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Ja dem ist nicht viel hinzuzufügen!
Eine gute Planung vorher ermöglicht einen kurzen streßfreien Umbau, auch wenn es meistens sowieso anders kommt als Man(n) so denkt.Den Bodengrund kannst Du schon auch in größeren Mengen entfernen, allerdings NICHT mit einer Schaufel, sondern nur durch vorsichtiges Absaugen!
Wir haben hier schon Bilder im Forum geshen, da konnte man in manches Becken keine 2cm mehr gucken, so war der Bodengrund aufgewühlt.Also wirklich vorsichtig absaugen und auf keinen Fall wieder verwenden oder das Wasser wieder in das Becken zurückbefördern!!!!
Lieber spaßenshalber mal Phosphat messen.
Wenn Du nur ein paar Keramiksäulen hineinstellen willst, dann spül´ sie ab und fertig, wenn Du ängstlich bist und keine Algenfresser hast, dann lege sie über Nacht in ein Wasserfaß, das muß aber nicht sein.
Noch einen Tip:
Besorge Dir vorher einen feinen Filterschwamm (Gibt es von Hagen), den Du auf eine Pumpe steckst und direkt in´s Becken hängst. Besser noch zwei.
So hat man innerhalb von wenigen Stunden wieder klares Wasser und die Tiere danken es Dir. -
Jeder gute Abschäumer ist im Mittelmeerbecken natürlich genauso gut wie in jedem anderen.
Ein Sander Piccolo dürfte eher nicht reichen, da Du Dich wahrscheinlich mit dem Tierbesatz nicht beschränken willst.
Es gab von H&S mal so einen ganz winzigen Nadelradabschäumer, starkes Teil!
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Wen es genauer interessiert hier nochmal das Typenschild.
Preis der Lampe: 13,90€, da kann man nicht meckern!
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Blennius pavo wird zu groß und ist zu aggressiv. Nimm´ lieber diese hier:
Die Wachsrosen lassen sich auch problemlos bei tropischen Temperaturen über Jahre halten & vermehren.
Für die kommt natürlich nur ein Fisch in Frage: Gobius bucchichi -
Herausnehmen geht natürlich immer, wenn man dabei nicht wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen vorgeht.
Also sorgsam die nicht benötigten Steine herausnehmen und alles besser wieder zusammenstapeln, möglichst ohne viel Biomasse dabei kaputt zu machen. Bodengrund entfernen ist auch kein Problem, wenn man ihn nicht vorher umrührt!Neue unbelebte Steine, Riffkeramik, was auch immer ist sowieso kein Problem, wenn man das Zeug vorher gründlich abspült.
Ich denke, es soll ja deutlich weniger Material eingebracht werden, als vorher drin war! -
Hier die Auflösung des Rätsels:
Es ist tatsächlich eine einzige High Power LED verbaut. Dafür ist die Lichtleistung schon beachtlich. Angegeben ist sie mit 4,2 W Stromverbrauch, ob das stimmt, müßte mal jemand mit einem genauen Meßgerät nachprüfen, meinen traue ich eine solche Auflösung nicht zu.
Gekauft habe ich das Ding bei Globus im Baumarkt. Scheint eine deutschlandweite Kette zu sein, der Hauptsitz ist in Wendelstein, also direkt im Mekka der Korallenzucht....
Wer ein reines T5 Becken besitzt, hat hier sicherlich eine gute Alternative, mal eben für ´nen Hunderter ein paar Sonnenkringel zu zaubern.
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und wie Du schon sagst Peter, ist das auch temperaturabhängig, 27°C sind nicht 24°, da kann es deutlich schneller gehen, jedenfalls nach meiner Erfahrung.
Ich bin aber kein Freund von aufgeheizten Becken, meine haben im Winter alle nur 22°C.Bin wohl zu oft am Roten Meer, das wächst im Winter auch immer alles so schön....
![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
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Ja wir kommen in dieser Hinsicht langsam voran, genauso langsam, wie die ganze LED Technik....
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Hier die selbe Lampe mit 20cm Abstand im Riffbecken. Das sieht schon ganz ordentlich aus.
Der Kegel ist ja recht eng und der Kringeleffekt natürlich sehr ausgeprägt, weil der Lichstrahl durch eine Linse gut gebündelt ist.
Der Effekt ist auch bei gleichzeitiger Verwendung von 4 T5 noch deutlich sichtbar, läßt sich allerdings fotografisch nicht darstellen, daher eine Aufnahme vom unbeleuchteten Becken mit EINER LED.Wenn man etwa alle 20cm so ein Ding über sein Becken hängt, kann man schon vernünftige Effekte erzielen.
Der Preis war auch akzeptabel. -
Naja Horst, den kann man auf einem Foto auch schlecht darstellen oder hast Du schon mal eine Aquarienaufnahme von einem HQI Becken gesehen, auf dem Kringeleffekte erkennbar waren?
Wenn man hinten an die Wand neben die Heizkörper schaut, kann man das aber ganz gut erkennen.
Zur Lampe: Es handelt sich um eine normale Kaltlichtspiegellampe, wie sie bei Halogenstrahlern üblich sind. Die Aufnahme wurde mit 1600 ISO gemacht, täuscht also wesentlich mehr Helligkeit vor, als tatsächlich vorhanden, aber Siegfried hat schon recht: in dem 6 x 6 m großen Raum ist das mehr als Vollmond! 100 Stück von den Dingern würden das Becken vielleicht schon ausreichend beleuchten.
Beigefügt ist noch eine Aufnahme, die zeigt, welchen Ausleuchtwinkel die Lampe hat. Erstaunlich finde ich, daß die Ausleuchtung mit fast gleicher Helligkeit über die gesamte Fläche erfolgt.
Die Höhe der Lampe über Wasserspiegel beträgt 150cm.
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Ja Leute, das hättet Ihr wohl gern......

Obwohl es nicht mehr meine Art ist, in Baumärkten einzukaufen, konnte ich diesmal der Versuchung nicht widerstehen und habe eine High Power LED mit 4,2W in Tageslicht mitgenommen. Ich dachte, ich könnte sie in unserem großen Becken als Nachtlicht einsetzen, da dort jetzt auch einige Fische drinnen herumschwimmen.
Kringeleffekt gab´s natürlich, aber erstmal nur an der Wand....
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Zitat
Original von Korallenwelt
Habe eben erst gesehen, daß mal wieder eine Diskussion Riffkeramik und Algen losgeht, was ich hier aber nicht vertiefen will.Nur soviel: Wir haben im letzten Jahr verschiedene Versuche mit z.T. stark veralgten Becken gemacht (die muß man erstmal finden!) und auch mehrere große Anlagen eingefahren:
Es gab niemals ein Becken, daß nach dem Einsetzen von Seehasen noch länger als vier Wochen eine sichtbare Algenplage aufzuweisen hatte. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf Riffkeramik, sondern kann wohl allgemein gelten.
Wenn ich natürlich 2 Schnecken und drei Einsiedlerkrebse in mein Becken setze und zusehe, wie Algen wachsen, ohne etwas zu unternehmen, dann muß ich auch mit den Algen leben können.
Diese kleineren Seehasen sind übrigens auch sehr produktiv, wir versuchen uns gerade an der Zucht. Abgelaicht haben sie schon mal:
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Habe eben erst gesehen, daß mal wieder eine Diskussion Riffkeramik und Algen losgeht, was ich hier aber nicht vertiefen will.
Nur soviel: Wir haben im letzten Jahr verschiedene Versuche mit z.T. stark veralgten Becken gemacht (die muß man erstmal finden!) und auch mehrere große Anlagen eingefahren:
Es gab niemals ein Becken, daß nach dem Einsetzen von Seehasen noch länger als vier Wochen eine sichtbare Algenplage aufzuweisen hatte. Das bezieht sich natürlich nicht nur auf Riffkeramik, sondern kann wohl allgemein gelten.
Wenn ich natürlich 2 Schnecken und drei Einsiedlerkrebse in mein Becken setze und zusehe, wie Algen wachsen, ohne etwas zu unternehmen, dann muß ich auch mit den Algen leben können.
Diese kleineren Seehasen sind übrigens auch sehr produktiv, wir versuchen uns gerade an der Zucht. Abgelaicht haben sie schon mal:
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Mensch Wojtek, wenn ich mal wieder ein Becken machen möchte, kannst Du Dich hier mit Stefan austoben und ich fahre so lange in den Urlaub.
Ihr könnt ja auch tagsüber an den Strand gehen und nachts arbeiten.....

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Ich würde IMMER ERST Algenfresser einsetzen DANN Licht anmachen.
Der Biologie des Beckens ist das egal, wenn Dich die Algen nicht stören, kannst Du Licht anmachen.Du kannst auch Korallen einsetzen, die können mit dem Blaulicht auch etwas anfangen, aber Du mußt irgendwie eine Nährstoffkonkurrenz zu den niederen Algen schaffen, wenn sie nicht Überhand nehmen sollen.
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Klar Lars unbedingt! Jede Beobachtung hilft weiter.
Der kleine Kerl da oben war übrigens der Auslöser dafür, mit der Fischzüchterei aufzuhören. Damals, 1993, war man mit den Anreicherungsmethoden längst nicht so weit wie heute, die Produkte dafür waren für mich als Student schlichtweg nicht bezahlbar und hatten eine Haltbarkeit von drei Wochen.
So haben wir die Brachionus einfach mit eigenen Mitteln angereichert.Aber diese Fischlarven sind WIRKLICH klein!!!!!
Normalerweise hatte ich es mit Calloplesiops zu tun, das hat ganz gut funktioniert, aber Assessor sind eine echte Herausforderung. Wenn ich viel Zeit hätte, würde ich es vielleicht noch einmal versuchen, mag sein, wenn ich mal in Rente gehe!
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Was für eine Messung????
Wenn Algen wachsen, müssen Algenfresser rein, zumindest schon mal Schnecken!
