Ja, so macht es Sinn!
Beiträge von Korallenwelt
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In jedem Fall einer, der NICHT in ein Aquarium zu Hause gehört!
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Je tiefer ein Becken ist, um so besser, 40cm ist wirklich fast schon ungeeignet und mit losen Steinen eigentlich nicht vernünftig dekorierbar.
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Bei Mrutzek gibt es doch Riffstative, da braucht man eigentlich gar nix zu kleben.
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"hab vorhin die Steine aus dem Bad genommen alter war da dreck drin"
Leg´ es mal in verdünnte Salzsäure......
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Wenn das Gestein alt ist und Phosphat enthält, kann man es auch in 33% Wasserstoffperoxidlösung bis ans Lebensende wässeren, es bringt nur nichts!
Also dringend nochmalin Destwasser danach und auf PO4 prüfen.
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"-Eheim Skim 350
-Strömungspumpe Korialia 900
-Regelheizer 50W"Der Eheim macht keinen Sinn, sowas ist Spielkram! Nimm den 9004 oder laß´den Schäumer weg!
Pumpe würde ich Dir Hydor Pico 1200 empfehlen, die ist stärker, aber regelbar, die kannst Du später auch gut in größere Becken einbauen und auch mehrere baugleiche verwenden. Verschiedene Modelle machen keinen Sinn!Regelheizer sollte möglichst klein von der Bauform sein, damit man das Ding nicht sieht. 100W wären vielleicht besser, damit man später nicht 2 x kaufen muß.
LITERangaben für Abschäumer sind purer Unsinn, es kommt in erster Linie auf die Futtermenge an, die der Schäumer verarbeiten muß, nicht wievoel Wasser im Becken ist. Bei den kleinen Becken ziehen die Schäumer das Wasser sowieso stündlich mehrfach durch, da sind konstruktive Eigenschaften wichtig nicht irgendeine LITERmenge!
Eine Tunze 6055 ist gut, macht aber erst ab 50cm Beckenlänge Sinn, sonst ist sie zu stark.
Ob man auf Nano - Propellerpümpchen steht, muß jeder selber wissen, wir verbauen einfach die oben genannte Hydor! -
"Anne erkundigt sich nach einem 30-Liter-Becken und du empfiehlst ihr einen Abschäumer, den sie auch für 2000 Liter noch gebrauchen kann. Was soll das?"
Ingrid, vielleicht beschäftigst Du Dich lieber mal mit der Materie und den hiesigen Argumenten, bevor Du hier Leute angreifst und irgendwas schlecht redest, von dem Du offensichtlich gar keine Ahnung hast. Wir haben in den letzten drei Monaten 90 (In Worten NEUNZIG!!!) Nano Fertigbecken (40er und 60er) gebaut, solche Aufträge würden wir wohl nicht erhalten, wenn an unserer Beckenphilosophie irgendetwas nicht stimmen würde und wir nur unsere Riffkeramik verkaufen wollten.
Der Tunze Doc Skimmer 9004 ist ein wunderbar kleiner und (fast) leiser Abschäumer für Nanobecken, der im Gegensatz zu allen anderen, man mag das Wort dafür gar nicht benutzen, "Nano - Abschäumern" auch funktioniert in Deutschland hergestellt wird und vieltausendfach erprobt ist.
Noch dazu hat er einen Preis, der in dieser Leistungsklasse unerreicht ist. Ich habe mindestens 5 Modelle probiert, bis wir uns für den entschieden haben und jeder hier weiß, daß ich nicht gerade im Verdacht stehe, ein großer Tunze Fan zu sein.
http://www.shop-meeresaquaristik.de/product_info.php?products_id=12027
Damit man sehen kann, wie gut das Ding funktioniert, gab´s den Link zu Olaf´s Becken.
So ein Ding kostet 100€ und ist die Grundlage eines erfolgreichen Meeresaquariums, so man nicht ohne Technik fährt und ständig Wasser wechseln will, was aber auch funktioniert. Das ist doch für Anfänger wichtig und nicht eine Diskussion über irgendwelche computergesteuerten LED Lämpchen mit Mondlicht, Gewitter und sonstigem Pipifax, den kein Fisch braucht und der keiner Koralle nützt.
Das Geld, was man für ein Nanobecken ausgibt, welche im übrigen viel teurer werden als richtige Aquarien mit vernünftigem Wasserinhalt, will wohlüberlegt sein und in diese Richtung sollten doch wohl die Ratschläge der hier schreibenden Fortgeschrittenen oder uns Profis gehen und nicht in eine Verunsicherung und haltlose Vorwürfe münden, die Niemandem weiterhelfen, am Wenigsten einem Anfänger, der völlig neu in der Materie ist und das alles gar nicht beurteilen kann.
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Ingrid, ich hoffe, es hilft ihr, sich für ein Becken mit oder ohne Technik zu entscheiden, es geht ja um viel Geld, ich habe beides versucht darzulegen und Olafs Becken ist doch ein sehr schönes Beispiel dafür, wie man das in welchem Zeitraum schaffen kann.
Wie ich schon schrieb, spielt unsere Riffkeramik dabei keine Rolle, das bekommt sie mit lebenden Steinen genauso hin.Aber sie muß ein Gefühl dafür bekommen, was in welchen Zeiträumen möglich und welcher Aufwand nötig ist.
Die unendlichen vielen Freds im Internet, die voll sind mit kläglich gescheiterten "Fertigbecken" und deren gigantisch aufwendigen Umbauversuchen verunsichern die meisten Leute doch nur.
Das hilft doch niemandem. -
"Sind die 30l Meerwasser für 10 Garnelen ausreichend oder dürfen es auch weniger oder mehr Garnelen sein"
Es dürfte vor allem mehr Wassersein, Anne!
Es ist nicht die schlechteste Idee, sich von Anfang an sein Becken selbst zu planen und gleich auf Technik zurückzugreifen, die man auch in einem späteren Becken benutzen kann, z.B. den guten 9004 Doc Skimmer von Tunze, damit kannst Du auch noch ein 2000 Liter Becken betreiben.Bis etwa 50 Liter, kannst Du auch auf alle Zusatztechnik verzichten und nur in eine vernünftige, möglichst regelbare Pumpe investieren (z.B. Hydor 1200 Pico für 19,90€) und halbwegs taugliches Licht.
Dann mußt Du Dir aber einen regelmäßigen, möglichst wöchentlichen, Wasserwechsel angewöhnen. Das funktioniert auch prima und es lehrt Dich vor allem, Deine Tiere zu beobachten.
Das ist am Ende das Wichtigste. Um Wasserwerte mußt Du Dich dann nicht groß kümmern, außer natürlich um den Salzgehalt.
Später sollte ein guter Phosphattest dazukommen, damit Du weißt, wieviele Nährstoffe im Becken sind.Eine Idee, wie so ein Becken mit Technik funktionieren kann, findest Du hier, Keramikdeko kannst Du ausblenden, die ist zunächst nebensächlich:
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1. Strömung ist nun mal Strömung und das soll auch so sein. Vielleicht helfen ein paar Baggergrundeln oder mehrere Seesterne?
2. Kommt das Pfeifen aus dem Treiber oder direkt von der Pumpe?
3. Das ist merkwürdig, hängt aber selbstverständlich immer auch von Beckengröße und Dekoration ab. Aber wenn es Dir besser gefällt, laß es doch einfach so. Der Wavemodus bringt mehr Energie in´s Wasser, als der Random Modus, die Pumpe läuft ja länger. Mann müßte also die Maximalleistung etwas erhöhen, was wahrscheinlich bei Dir, wegen des Sandes, schlecht möglich ist.
Wenn Du damit zufrieden bist: Die Korallen sind es sowieso! -
Es ist immer so eine Gretchenfrage, wie die nach der Henne und dem Ei:
Baggergrundeln sind nicht wirklich gute Aquarienbewohner: Viele Arten sind Kamikazetiere (Diamantgrundeln), werden zu groß (Goldkopfgrundeln) oder sind schlicht wenig attraktiv.
Mir persönlich gefallen Symbiosegrundeln ausgesprochen gut, weil sie kleiner, hübscher und viel interessanter sind.Stefan, Deine Art, mit Bodengrund umzugehen ist ausgesprochen professionell so muß es sein, dann ist Sand auch überhaupt kein Problem.
Es geht genausogut mit Seesternen und Schnecken, wobei 1-2cm Sandhöhe für diese Tiere ausreichend sind.Hin und wieder eine Absaugaktion mit einer Mulmglocke kann nicht schaden und ist als Pflegemaßnahme in der Süßwasseraquaristik ja auch gang und gebe.
Ein Umzug ist bei Erneuerung ja ein guter Anlaß, man sollte einen Teil wirklich jährlich erneuern. Eine wirklich wichtige Pflegemaßnahme, so ein Sack kostet gerade mal so viel wie ein Liter Spurenelemente.
Mörteln ist Geschmackssache, wenn man sowieso ein neues Becken macht, ist es empfehlenswert. Wir bauen ja immer gleich diverse Höhlen mit ein, auf diese Weise bekommt man die Tiere, also Symbiosegrundeln, dorthin, wo man sie haben möchte und kann sie schön beobachten. -
Thorsten, der eine so der andere so. Ich habe doch den Unterschied bei dem 2,60m Becken aufgeschrieben: elektrisch schon mal 200W, das sind 100% und das Strömungsbild ist deutlich besser.
"Die Reduzierung der Wartungs- und Arbeitszeit und das Gemansche am Becken.... und sorry, da sind ALLE innenliegenden Pumpen gleich mist!!!!"
Hast Du wirklich schon einmal eine Closed Loop Pumpe ausgebaut? Das ist mindestens genauso ein Gemansche, nur oft genug da, wo es eigentlich im Unterschrank trocken sein sollte, also Eimer drunterstellen ist das Minimum.Zur Undichtigkeit bin ich ganz bei Dir, man kann alles vernünftig installieren und das Risiko minimieren, aber es ist eben nicht zu 100% weg, darüber sollte man sich im Klaren sein.
Restrisiko besteht auch, wenn ich morgens in den Bus steige. -
Über die angeblichen "Nachteile" direkt eingebauter Pumpen, die Klaus hier aufführt, und ich würde sagen, das machen ja 95% aller Aquarianer so, mag sich jeder selbst sein Urteil bilden, ich denke die obigen Ausführungen reichen zur Urteilsfindung aus. Beleuchten wir daher nur die "Vorteile" einer Außeninstallation:
Die Vorteile bei einem CL System überwiegen deutlich ...1. die Strömung kann an mehreren Punkten realisiert werden …
Das kann man auch mit mehreren Pumpen innerhalb des Beckens, wer will, steckt ein Y- Stück auf den Auslauf, was ich keineswegs empfehle.
Lege ich 3 oder 4 Ausgänge auf einen Pumpenauslaß, habe ich genau die Leitungsverluste, von denen ich oben sprach!
Daher: BEVOR man das AN SEINEM AQUARIUM installiert, bitte einfach als "Trockenübung" in der Badewanne aufbauen und sich selbst davon überzeugen, ob man mit einem solchen Druckverlust leben kann.2. die Strömung kann pro Rohr, fein dosiert und eingestellt werden …
Zum Vergleich bitte unbedingt einmal eine Pumpe mit einem elektronischen Strömungsprogramm gegentesten - das Ergebnis spricht für sich!3. Sand ist kein Problem, selbst dann nicht, wenn man oben, in der Mitte und unten Auslaufrohre hat ..
Sollte man wegen starker Pumpen in dieser Richtung Bedenken haben, mörtelt man den Boden einfach aus und streut dort den Sand drauf, in der Regel bleibt er liegen, wenn er mal an einer Stelle weggeblasen wird, beispielsweise im "Boost - Modus", sieht man keine nackte Glasscheibe, sondern Fels. Aber das ist wirklich die Ausnahme.4. Lebensraum-schonend, wenn die Pumpen nicht im Becken verbaut sind ….
Welch ein schönes Wort, von dem nur Eingeweihte wissen, was gemeint ist:
Das Märchen, eine Pumpenkammer würde sonstwieviel Platz im Becken verbrauchen, ist grober Unfug und wird von Dir hier wiederholt herangezogen, obwohl Du noch niemals ein Becken von uns mit eingebauter Pumpenkammer gesehen hast. Komm´doch einfach mal vorbei und schau es Dir selbst an! Das gilt natürlich auch für jeden Anderen.
Unten als Beispiel zwei Bilder von dieser Woche, ein Becken mit einer, ein Becken mit zwei Pumpenkammern. Im Vergleich dazu eine Abyzz 100 Kammer mit Pumpe und Original Tunze Wavebox. Auf dem Foto wirken sie noch gleich groß, im Aquarium verbaut, sieht die Wavebox wie ein Plastikklotz aus, während man die Kammer in einer Rückwand eingebaut überhaupt nicht wahrnimmt.
Natürlich sind Pumpen mit fest angebauten Füßen von Nachteil, weil sie deutlich mehr Platz brauchen, aber da machen Deine Speedy Pumpen keine Ausnahme. Schön , daß man das bei Abyzz und Aquabee bereits erkannt und prima umgesetzt hat! Die sind deutlich kleiner! Die Pumpe im Bild ist für ihre Leistung wirklich winzig!5. viel gleichmäßigere und sanftere Strömung mit der Option auch mal Gas zu geben, wenn die Pumpe steuerbar ist, z.B. Deltec, Abyzz oder RD3 Speedy ..
Siehe oben: Abströmgeschwindigkeit. Wenn man Leitungsverluste als "sanftere Strömung" verkaufen will, ist das schon sportlich. Eine Pumpe gibt immer die Leistung an den Wasserkörper ab, die der Menge zugeführter Energie entspricht.
Will man bei gleicher Leistung weniger Abströmgeschwindigkeit haben, muß man die Abströmfläche vergrößern, siehe Propellerpumpen. Dies mit einem Rohr zu erzwingen halte ich für eine wenig intelligente Lösung!6. Einfacher Austausch der Pumpe gegen einen anderen Hersteller, wenn die externe Pumpe mal ihr Lebensende erreicht hat …
Wir können Dir nicht folgen: man kann aus einem Pumpenschacht JEDE Pumpe einfach herausnehmen und durch eine beliebige andere ersetzen, solange der Durchmesser nicht wesentlich größer ist.
Bei unseren Kammern kannst Du einfach die Abyzz herausnehmen und durch eine Aquabee 11.000 electronic ersetzen. Versuch´das doch mal bei unter dem Beckenboden angeflanschten Pumpen. Das Argument Undichtigkeit lassen wir dabei getrost außen vor.7. Pumpe bleibt sauber und man muss nicht die halbe Beleuchtung abmontieren, wenn man mal die Pumpe warten muss …
Wer seine Lampe abmontieren muß, um an eine 8cm große Pumpe zu kommen, sollte dringend professionelle Hilfe eines Planers oder guten Händlers in Anspruch nehmen. Das ist ja nicht schlimm. Ich finde es nur fragwürdig, wenn ein hier tätiger Anlagenbauer mit solchen Argumenten kommt!8. und-und-und …..
Was und?Ich kenne beide Systeme, jedes System hat seine sp. vor-und Nachteile, aber die Nachteile eines CL-Systems werden von Dir immer und immer wieder sehr verzerrt dargestellt.
Nein Klaus, kennst Du eben NICHT!!! Du bist nie zu Leuten gefahren und hast es Dir wirklich angesehen, geschweige denn selbst mit solchen modernen Pumpen gebaut. Du redest zwar ständig schlau hier herum, daß das angeblich alles Mist ist, aber wo gibt es denn eine Anlage mit computergesteuerten Speedy Pumpen, wo man all die angeblichen "Nachteile" von direkt IM Aquarium installierten Pumpen sehen kann?
Ich lade Dich gern ein, oben angesprochenes Becken hier zu besuchen. Dort werkeln, wie gesagt 2 Abyzz 200 fest verbaut im Becken.
Das Aquarium hat ein großes Filterbecken auf gleicher Höhe und einen großen Ablauf. Die Rückförderpumpe ist eine Speedy mit ca 40cm Rohr. Du kannst gern selbst ausprobieren, wie sich die Strömung, bei gleich eingestellter Leistung beider Pumpen verhält. Ich bin da völlig offen.
Gern verbaue ich auch eine Speedy von Dir mit Computersteuerung und Strömungsprogrammen und werde Dich persönlich vorab über die Ergebnisse informieren oder schicke Dir eine Kammer für so eine Pumpe zu.
Leider ist aber Dein Großhändler nicht in der Lage, mich mit der Pumpe aus Deinem Hause zu beliefern sonst hätte ich es schon gemacht.Also für mich die wichtigsten Vorteile für CL ist:
1) ausserhalb des Beckens zu warten - ich habe keine Lust wie von Klaus beschrieben die halbe Beleuchtung abzubauen, den Dreck im Wohnzimmer zu haben, alle Kabel abzustöpseln etc.
2) Geräuschkulisse im Keller und nicht im Becken
3) Energiegedanke ist ja ganz nett aber dann dürfte ich die gesamte Technik nicht in den Keller verbannen
4) Ich möchte nicht noch einen zweiten Schacht im Becken haben
Daniela:Man hat, wie Du den Bildern entnehmen kannst, keinen "Schacht" im Becken, sondern nur solche kleinen Kammern, entscheide selbst, ob Du sie bei den beiden abgebildeten Dekorationen als störend empfindest, die meisten sehen die gar nicht.
Wieviel Energie jemand bereit ist, zu bezahlen, muß jeder selbst entscheiden, ich würde sie nur nicht sinnlos vergeuden.
Alle modernen Pumpen, die ich hier verbaut habe (Abyzz, Aquabee, speedy) haben keine "Geräuschkulisse".
Zur Wartung zieht man die Pumpe einfach oben aus dem Schwamm heraus, läßt sie kurz abtropfen und hat eine trockene Pumpe in der Hand. Das dauert eine Sekunde, zuzüglich Abtropfzeit.
Hast Du schon einmal eine Pumpe aus einem unter dem Aquarium installierten Rohrsystem ausgebaut? Das geht ähnlich "trocken" und unaufwendig, wie einen kompletten Abflußwechsel unter einer Doppelspüle.Fazit: Jeder wie er mag. Ich denke, ich habe ein paar Argumente aufgezeigt, die hoffentlich die meisten nachvollziehen können. Zur Veranschaulichung sind sicherlich die Experimente hilfreich. Diese nicht im Wohnzimmerbecken, sondern vielleicht mit den Kindern in der Badewanne oder noch besser abends im Aquariumverein einmal nachzumachen kann nicht schaden und macht sogar Spaß, jedenfalls uns Männern…
Wer dann zu dem Schluß kommt, daß fest unter dem Beckenboden installierte Pumpen (Closed Loop) die bessere Entscheidung sind, der mag es gerne so machen. Das ist ohne Zweifel besser als ein paar mittels Magnethalter an die Scheiben gepappten Stream Pumpen - keine Frage.Aber es geht eben auch noch besser und man sollte ruhig die Möglichkeiten moderner Technologien nutzen. Ob man unsere Variante dabei favorisiert oder sich selbst ein schönes, dekoratives Pumpenversteck baut, ist vollkommen zweitrangig. Das hängt von den persönlichen Vorlieben ab.
Ich wollte nur eine praktische Denkhilfe geben, die hilft, die bessere Entscheidung zu treffen, BEVOR man vier 55mm Löcher in seine Bodenscheibe bohrt. Auch die sehen mit ihren Fittings keineswegs schön aus und müssen aufwendig verkleidet werden. Das gelingt selten wirklich gut. und im Zweifelsfall, aber da möge der Aquarianergott über allen Closed Loop Fans sein, läuft die Kiste wirklich leer - bis auf den letzten Tropfen!
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"Wie gesagt, jedes System hat seine Vor-und Nachteile und ich habe selbst zu Genüge Anlagen gebaut und weiß, wovon ich spreche."
Dann erzähle uns doch mal bitte, wann Du JEMALS eine Anlage gebaut hast, in der sich regel- und pulsbare Pumpen direkt im Becken befinden? Ich kann mich an keine erinnern und Du wetterst ja ständig dagegen und behauptest dreist, das würde nicht funktionieren. Wenn man soetwas noch nie gesehen hat, mag einem das vielleicht so scheinen, aber MACHEN ist eben etwas anderes, als nur darüber zu theoretisieren.
Wir bauen inzwischen JEDE WOCHE mindestens eine Komplettedekoration mit einer Pumpenkammer und wir reden hier nur über die Deko! Wer´s nicht glaubt, kann einfach jederzeit hier unangemeldet erscheinen und das prüfen, derzeit sind zwei in der Fertigung. Soweit zum Märchen, daß "alle" damit unzufrieden wären.Aber der Reihe nach:
Natürlich macht es bei größeren , insbesondere, nicht tauchbaren, Pumpen, Sinn, diese direkt an die Behälterwand anzuflanschen. Das wurde von Klaus mit seinen ungeregelten Red Dragons jahrelang so gemacht und ist auch richtig so. Besonders im Großaquarienbau ist diese Art der Pumpeninstallation gefragt, denn erstens kostet eine Verrohrung wirklich viel Geld und zweitens waren die dort verwendeten Pumpen ja gar nicht tauchbar! Das viel gewichtigere Argument aber ist der immense Energieverlust durch die Fittings und langen Rohrleitungen.
Was man in der Heimaquaristik getrost vernachlässigen konnte, hat hier ganz andere Dimensionen:
Wenn so eine Pumpe bei 10kW anfängt - ich habe schon 55kW Pumpen gesehen(!!!) - dann kostet der jährliche Betrieb mal locker 20.000€ (In Worten ZWANZIGTAUSEND) und zwar nur Strom. Wenn man da 30% einsparen kann, ist das schon eine Größenordnung und wir reden hier ja nur von EINER Pumpe, öffentliche Schauaquarien sind voll davon!Hier hat so ein System absolut seine Berechtigung und solange es keine guten Pumpen mit kurzzeitigen elektronischen Regelmöglichkeiten gab, war eine derartige Anwendung in der Heimaquaristik auch in Ordnung, wenn nicht 20 Winkel und meterlange Rohrleitungen verbaut wurden.
Da es aber heutzutage für jedermann erschwingliche Tauchpumpen gibt, die impulsartig das Wasser beschleunigen können, sind ganz andere und auch energetisch viel günstigere Strömungsvarianten möglich. Die Kilowattstunde kostet eben auch nicht mehr 12 Pfennige.Klar ist aber, daß man für ein Strömungssystem, welches mit Rohren funktioniert, deutlich mehr Leistung benötigt, als wenn die Strömungserzeuger, egal welcher Art, im Becken selbst eingebaut sind. Die Masse des Wassers, immerhin ein Kilo pro Liter, muß ja auch erst an seinen Wirkungsort transportiert werden. Und die Größenordnung, um die es auch im kleinsten Becken geht, sind immer TAUSEND Liter pro Stunde - das ist einfach eine Masse von einer TONNE!
Ich nehme auch keinem Pumpenhersteller übel, daß er so argumentiert, schließlich lebt er davon, Pumpen zu verkaufen, da sind zwei immer besser als eine.
Aber alle eingefleischten "Closed Loop" Fans, sollten sich die Frage stellen, warum sie nicht eine der schönen, regelbaren Streams in ihr Rohrsystem verbauen? Die sind prima steuerbar und kosten nicht viel.
Es wäre doch eine prima Sache, diese nicht sichtbar im Becken irgendwo zu verbergen und die Strömung mittels Verrohrung an die gewünschte Stelle zu leiten."Geht nicht - Pumpe zu schwach!" - tönt es unisono.
Wieso, man könnte doch einfach eine größere nehmen, die gibt´s doch bis 30.000 LITER!!!!Trotzdem kommt kein vernünftiger Mensch auf die Idee, soetwas zu machen!
Warum nicht?
Ist wirklich die Pumpe zu schwach, obwohl sie doch im Becken problemlos ausreicht???Und hier sind wir bei der STRÖMUNG.
Was ist das also?
Zunächst meinen wir Aquarianer damit sicherlich die Gesamtheit der Wasserbewegung innerhalb (Siehe da!) unseres Aquariums, die letztendlich den Tieren zugute kommt.
Diese setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen und ist spezifisch für jedes Becken, weil jedes ein anderes Maß hat, andere Dekoration und unterschiedlich große Tiere.
Also müssen wir, um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen, uns mit den StrömungsERZEUGERN beschäftigen.
In der Regel sind das Pumpen verschiedener Bauart, die Energie aufnehmen und in Form von Kraft wieder an das Wasser abgeben. Üblicherweise wird deren Leistung in LITERN PRO STUNDE angegeben, was zwar indirekt eine Energiemenge beschreibt, schließlich wird eine Masse innerhalb einer bestimmten Zeit bewegt, aber für STRÖMUNG wenig aussagekräftig ist. Hier wird vor allem eine FÖRDERMENGE angegeben, die zum Beispiel wichtig für den Filterdurchfluß ist, über Strömung aber wenig aussagt.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich diese Einheit aber aus unzähligen praktischen Erfahrungswerten aus hunderttausenden Aquarien eingebürgert. Solange alle Strömungserzeuger gleicher Bauart waren, konnte man damit einigermaßen die erforderliche Leistung abschätzen. Mit dem Aufkommen kleiner Propellerpumpen und deren "Leistungs"- Angaben, die auch heute noch vielfach aus dem Reich der Märchen stammen, wurde allen klar, daß die Angabe der Fördermenge wenig zur Ermittlung der Strömungsleistung taugt.Wie kann man diese aber nun vergleichbar erfassen?
Jeder, der eine laufende Pumpe in´s Wasser hält, merkt, daß diese eine bestimmte Kraft entwickelt, den wir als Rückstoß spüren. Diese Kraft ist genauso groß, wie die, mit der das Wasser von der Pumpe, wie der Name schon treffend sagt, abströmt.Genau DAS ist unsere, von dieser Pumpe, erhaltene Strömung. Diese wirkt auf das Aquarium und nur diese Kraft ist auch wirklich interessant, denn diese setzt den gesamten Wasserkörper in Bewegung. Mit welcher Art Pumpe diese Kraft erzeugt wird, ist vollkommen egal und spielt für unsere Bewohner keine Rolle.
Mit einer ganz einfachen Apparatur aus dem Physikunterricht aus der 6. Klasse kann das jeder nachmessen:
Auf einem beweglichen Schlitten oder Wagen wird die Pumpe befestigt und der Wagen selbst hängt an einem simplen Federkraftmesser. Schaltet man die Pumpe ein, wird dieser mir die maximale Energie in der Einheit Newton anzeigen, jedenfalls wenn es ein modernes Gerät ist.
Diese Kraft wirkt in beide Richtungen gleich: Die Pumpe bewegt sich auf dem Schlitten nach hinten und die Feder wird gedehnt. Sie wird als SCHUB bezeichnet und ist die allgemein verwendete Einheit, wenn es um die Beschleunigung einer Masse geht, wie bei Schiffspropellern oder Turbinen.
Das Bild unten zeigt solch einen Versuchsaufbau. Wir haben dazu hier einen 6,40m langen Strömungskanal, der auch für sehr kräftige Pumpen genutzt wird. Bei kleineren Pumpen kommen auch kleinere Schlitten zum Einsatz, damit die Pumpe keine großen Massen bewegen muß, die das Ergebnis verfälschen.
Wer möchte, kann gern bei uns vorbeikommen und den Schub seiner Pumpe selbst messen - ich habe keinerlei Berührungsängste.Wir müssen uns aber fragen: Wie wird diese Kraft erzeugt?
Dabei geht es um die beiden simplen Größen Masse und Beschleunigung.
" aus einem 40er Rohr volle Kanone schießen, ist so ziemlich das schlechteste Strömungsbild, was ich mir vorstellen kann. Und das aus mehreren Gründen : die Strömung ist viel zu hart…"
Vorstellung ist das Eine, simple Physik vielleicht die seriösere Seite. Ich finde es gelinde gesagt bedenklich, wenn ein seriöser Hersteller gebetsmühlenartig solches Halbwissen unter die Leute bringt. Denn eigentlich ist es ganz simpel:Von einer Fläche, das ist bei allen Aquarienpumpen ein Kreis, strömt Wasser mit einer bestimmten Geschwindigkeit ab. Diese kann man messen.
Je größer also diese Fläche ist und je höher die Geschwindigkeit, um so mehr Kraft wird freigesetzt und um so mehr Strömung erhalten wir.
"Hart" oder "Weich" gehören einfach in das Reich der Fabel, es geht ausschließlich um das Verhältnis Abströmgeschwindigkeit zu Durchmesser"5. 200 Watt Pumpen mit Druckoptimierten, geschlossenen Impellern sind einfach oversized wenn ich die Pumpen nur bis 40 % aufdrehen kann …"
Keine Ahnung Klaus, was Du uns damit sagen willst? Von einem Pumpenhersteller erwarte ich eigentlich eine seriöse und fundierte Argumentation.
Noch einmal: Die Art, wie diese erzeugt wird, mittels Propellern, Flügel- oder Nadelrädern, ist dabei vollkommen egal.
Man benötigt also nur ein einfaches Strömungsmeßgerät (Anemometer), mit dem man die Abströmgeschwindigkeit mißt. Dabei wird ein kleiner Meßkopf direkt in den Pumpenstrahl gehalten. Die Abbildung zeigt die Messung einer Abyzz 200. Die Abströmgeschwindigkeit liegt hier bei knapp 6 Metern pro Sekunde."1. die Strömung kann an mehreren Punkten realisiert werden …
. Strömung sollte man an allen Stellen gleichmäßig bekommen und nicht nur von oben…"
Wie Du Dich wahrscheinlich erinnerst, haben wir Deine China - Red Dragon in DEINEM Meßraum mit dem unten abgebildeten Meßgerät mit 9m/s (NEUN METERN pro SEKUNDE!!!) gemessen, von was für einer "gleichmäßigen" Strömung und Verteilung sprichst Du denn hier?
Wenn so eine Pumpe unter Vollast in einem 3m Becken läuft, ist das Wasser selbst bei 70% Strömungsverlust in einer Sekunde auf der anderen Seite!
Ich denke, die meisten Becken sind heute deutlich kleiner!Natürlich ist die Abströmgeschwindiglkeit, gerade bei Propellerpumpen, nicht immer gleichmäßig über die gesamte Kreisfläche verteilt, über diesen "Fehler" kann man großzügig hinweggehen oder ihn interpolieren, aber gerade Propellerpumpen zeigen die Rohrleitungsverluste ganz extrem an, siehe oben:
Da die Geschwindigkeit des abströmenden Wassers außen im Kreis durch die Umfangsgeschwindigkeit der Propellerflügel am größten ist, kann man sie eben NICHT an ein Rohr anschließen, weil die Rohrleitungsverluste eben wirklich groß sind.
"Die Mär von immensen Rohrleitungsverlusten wird auch nicht wahrer, wenn man es ständig wiederholt….
Wenn die Verrohrung gut durchdacht ist, 5-10 %, mehr nicht."
Da wir eben nicht in einer Märchenstunde, sondern in einem seriösen Forum sind, hier ein ganz simpler Versuch, den jeder selbst nachmachen kann:Eine Streampumpe mit einem 50cm Stück Rohr versehen und die Hand vor den Auslauf halten, einmal mit einmal ohne Rohr. Wahrscheinlich wird es keiner machen, weil jedem klar ist, was dabei herauskommt.
Nun nimmt man eine x - beliebige Kreiselpumpe und macht den selben Versuch mit 1m Schlauch - "gut durchdacht" OHNE Fittings, wie Bögen, Winkel, verengende Kugelhähne etc.
Ich kann nur jedem raten, dies wirklich einmal zu MACHEN - das Ergebnis ist absolut überzeugend! Es ist ein kleiner Selbstversuch ohne großen Aufwand, der Pumpentyp ist vollkommen egal!
Stattdessen kann man in Foren seitenlange Abhandlungen lesen, daß es kaum Strömungsverluste gibt und wenn man dann Bilder sieht, gibt es noch haufenweise Bögen, Winkel Kugelhähne…
Der Aufwand ist zwar etwas größer, aber auch da läßt sich mit etwas Teflonband ganz wunderbar mit einer Probeverrohrrung der Leistungsverlust ermitteln: einen Kugelhahn und drei Bögen (danach noch einmal 90° Winkel!!!) verbauen - einfach nur die Hand davorhalten, das reicht schon!Von 5% darf man leider nicht einmal träumen, wer es gern selbst messen möchte, ist herzlich eingeladen, es hier einmal auszuprobieren, ein professionelles Strömungsmeßgerät liegt jederzeit bereit, PVC Fittings sind reichlich vorhanden.
Solange man eine permanent laufende Pumpe an einem Rohrsystem hat, mag man mit diesem Lei(s)tungsverlust leben: Man hält die Rohre kurz, nimmt größere Kugelhähne, was auch immer.
Wirklich problematisch wird es, wenn man die Möglichkeiten moderner Pumpensteuerungen nutzen will, die es zugegebenermaßen vor ein paar Jahren noch gar nicht gab:
Mit Hilfe kurzer Impulse lassen sich Strömungen im Aquarium realisieren, die erstens viel natürlicher sind und zweitens selbstverständlich viel weniger Energie verbrauchen. Ganz stark vereinfacht: Wenn man einen synchronen Wellenmodus von 0 - 100% fährt, verbraucht die Pumpe so ziemlich genau die Hälfte der Energie, wie im Dauerlauf. Das leuchtet jedem ein, der schon einmal eine einfache Sinus -Kurve gesehen hat.
Die Hälfte der Energie einer im DAUERLAUF installierten Pumpe einzusparen, ist schon eine verlockende Sache, die Aquarienbeleuchtung brennt schließlich nicht den ganzen Tag.
Ich verweise nochmal auf die obigen Pumpen in öffentlichen Schauaquarien und ihren Stromverbrauch in KILOwatt!
In der Praxis schaltet man die Pumpen natürlich nicht ganz aus, sondern fährt sie nur auf etwa 10% herunter, um die Mechanik zu schonen. Daher ist das vereinfacht gerechnet. Aber wenn man es richtig anpackt, und da haben die Abyzz Ingenieure ganze Arbeit geleistet, auch der GHL Computer kann soetwas mittlerweile, kann man auch Pumpenprogramme entwickeln, die noch stromsparender sind, einfach weil unsere Aquarien gar keine dauerhaft starke Strömung benötigen.
Der Wasserkörper ist ja sehr träge, wenn er ersteinmal beschleunigt ist, dauert es eine Weile, bis die bewegten Massen wieder zur Ruhe kommen. Man braucht also nur hin und wieder eine wirklich starke Beschleunigung, dazwischen können die Pumpen ruhig mit weniger Leistung laufen.
So ist das Abyzz Programm "Zufall" (Random) zum Beispiel so programmiert, daß die Pumpe nur etwa 30% der maximal eingestellten Leistung dauerhaft verbraucht. Das ist schon ein großer Schritt nach vorn und erzeugt auch eine viel natürlichere Strömung als dauerhaft gleich laufende Pumpen.Die ersten, die diesen Ansatz mit einem Konsumprodukt verfolgten, war die Firma Tunze mit Ihrer Wavebox. Auch wenn das noch nicht wirklich ausgereift war, denn eine Wavebox allein taugt selten für die Beströmung eines kompletten Aquariums, so hat dieser Ansatz bis heute viel tausend Aquarianer begeistert und unsere Sichtweise auf Strömung geändert.
Und auch hier wieder ein kleiner Versuch:
Jeder Waveboxbesitzer, der mit Closed Loop liebäugelt, nehme einfach ein 30cm langes Stück Rohr und halte dies vorn an die Ausströmöffnung seiner Wavebox!
Wir können ja mal abstimmen, wieviele Leute glauben, daß sie dann noch Wellen erzeugt und wie gesagt, wir sprechen nur von einem geraden Stück Rohr….Rohrleitungsverluste können wir also einfach vernachlässigen?
Das mag jeder mit sich selbst abmachen, gute Pumpen haben heutzutage genug Leistungsreserven, daß man auch mit außerhalb liegenden Pumpen noch eine prima Strömung machen kann, auch wechselnd, das ist gar keine Frage. Auch wir haben genügend solche Systeme gebaut, die hervorragend funktionierten und viele Leute begeistert haben.
Hier nur 2 Beispiele, die auch hier im Forum nachzulesen sind:
http://www.youtube.com/watch?v=KzvokrLBNQw
Beckenplanung die 2. 180x80x65
https://www.meerwasserforum.info/index.php?page…&threadid=46955
Da wir aber selbst große Propellerpumpen bauen und ich mich daher notgedrungen viel mit Strömung INNERHALB von Aquarien beschäftigt habe, begannen wir vor etwa drei Jahren, solche modernen Pumpen direkt IM Aquarium einzubauen. Dabei war mir zunächst auch mulmig, denn die waren nicht klein und ich hasse sichtbare Technik im Becken, mich regt schon jeder Heizstab auf, von Pumpen an Magnethaltern ganz zu schweigen.
Natürlich hat man als Dekohersteller auch andere Möglichkeiten und es war schon eine große Herausforderung, solche, bis dahin ja nicht gerade kleinen Pumpen so zu integrieren, daß sie nicht als störend empfunden wurden. Aber der Strömungseffekt, den derartig installierte Pumpen mit kurzen Impulsen auf den Wasserkörper erreichen können, war einfach umwerfend und kamen dem, was ich in vielen tausend Tauchstunden aus der Natur kenne, am Nächsten.
Ich war restlos begeistert und habe das Ergebnis damals in einem kleinen Film festgehalten. Wer mein furchtbares Englisch nicht erträgt, kann auf Minute 4 vorspulen.
Dort sieht man, wie eine Abyzz 200 im Wellenmodus, den Zufallsmodus gab es damals noch gar nicht, der wurde daraufhin erst entwickelt, ein 320cm beströmt und zwar mit 110Watt. Auch wenn es sich natürlich um ein kahles Experimentierbecken handelt, war das damals umwerfend.Heute ist die Entwicklung natürlich schon viel weiter, im Zufallsmodus wären das gerade mal 70Watt und man kann ja jetzt sogar selbst seine individuellen Programme schreiben.
Aber dieser impulsartige Effekt ist mit außen liegenden Pumpen in dieser Qualität nicht zu erreichen. Man kann es etwas mit stärkerer Pumpenleistung versuchen, auszugleichen, aber je länger die Rohre und je mehr Fittings verbaut werden, um so unmöglicher wird das.
Jeder Anwender, der das vorhat, muß sich ein solches Ergebnis mit viel mehr Energie erkaufen oder er macht es gänzlich unmöglich.
Es geht auch nicht darum, ein werbewirksam mit dem englischen Begriff "closed loop" beschriebenes Installationsverfahren zu verteufeln. Es funktioniert schon recht gut, sieht zehnmal besser aus, als Pumpen mit Magnethaltern an der Seitenscheibe, hat aber eben seine Grenzen. Man benötigt mehr Leistung in Form von Pumpen und Energie, was ich keinem Hersteller in der Argumentation verüble, manche Leute haben auch 1000W Beleuchtung über Ihrem Becken, das entscheidet ja jeder für sich selbst.Die Bohrungen in der Bodenscheibe möchte ich eigentlich nicht haben, nicht umsonst legt jeder vernünftige Beckenbauer die Zu- und Abläufe eines Aquariums in einen Schacht!
Ich möchte mich auch nicht an Spekulationen über Dichtigkeit beteiligen, aber jede Bohrung in den Boden eines Aquariums ist und bleibt ein Risiko und sei es auch noch so klein.Abschließend noch ein Becken zum Vergleich, welches man sich hier in Rostock ansehen kann, falls irgendjemand an meinen Ausführungen zweifelt. Ich werde nächste Woche ein Video einstellen, in dem man genau erkennen kann, wie die Pumpen installiert sind und wie sie arbeiten. Hier nur ein kurzer Schnappschuß mit dem Telefon. Wer es selbst in Augenschein nehmen möchte und die Daten in dem Film anzweifelt, ist gern eingeladen, diese Zahlen zu prüfen:
Vorheriges Becken:
220 x 80 x 80 1 Abyzz 400 am Rohrsystem lief mit 80% Dauerleistung (360W) wobei die Strömung eher als nicht ausreichend empfunden wurdeJetziges Becken an der selben Stelle, gleiche Einrichtung:
260 x 95 x 80 2 Abyzz 200 Random mode 10 - 50% ca 150W GesamtverbrauchEs wird also ein 35% größeres Becken mit nur 40% der vorher eingesetzten Energie beströmt!
Ich denke, das sind schon Größenordnungen. Denkt man jetzt noch etwas weiter und verdeutlicht sich die Zahl 50% einer Abyzz 200, kann man auch auf 2 Stück Abyzz 100 zurückgreifen, das ist auch in puncto Anschaffung eine etwas andere Hausnummer.
Aber es geht hier ja nicht grundsätzlich um ein spezielles Pumpenmodell, sicherlich wird es in Zukunft auch andere Typen geben und nicht jeder baut ein 2,60m Becken.Ich kann also nur jedem empfehlen, sich vor der Installation von Pumpen seine eigenen Gedanken zu machen und nicht werbewirksamen Ami - Begriffen blind zu vertrauen. Diese einfachen Experimente kann jeder selbst mit vorhandenem Material oder bei seinem Händler des Vertrauens ausprobieren und mit eigenem Verstand und Bauchgefühl beurteilen oder mit wenig Aufwand nachmessen. Wer es ganz genau wissen will, kann gern unseren Meßraum und meine wertvolle Arbeitszeit in Anspruch nehmen.
Zwei abschließende Bemerkungen:
Natürlich ist, gerade bei Propellerpumpen, die Abströmgeschwindigkeit nicht ideal über den Kreis verteilt, das birgt Fehler. Ebenso spielen Form und Dekoration jedes einzelnen Beckens eine Rolle. Die obigen Ausführungen sind also mit einem FEHLER behaftet, wie jedes physikalische Experiment. Der mag tatsächlich bei 5 oder 10% liegen und da bin ich schon bei Klaus:
Ob meine Pumpen nun 5 oder 10% mehr oder weniger Energie verbrauchen, kann nicht der alleinige Ausschlag für mein System sein, wenn ich das Geld nicht habe, sollte ich ein anderes Hobby suchen.
Aber der Leistungsverlust durch Rohrsysteme, gerade bei strömungs- und nicht druckoptimierten Pumpen - und genau um die geht es ja - ist, wie gesehen, DEUTLICH höher. Ich hoffe, das kann jeder nachvollziehen.Ich bin natürlich nicht allwissend und lerne gern dazu. Ob das im Folgenden positiv oder negativ zu werten ist, mag jeder Anwender selbst beurteilen:
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß man auch große Becken durchaus mit nur einer modernen Pumpe gut oder deutlich besser beströmen kann, als das früher der Fall war. Dies betrifft jetzt nur das Strömungsbild. Wir haben früher immer EINE Pumpenkammer pro Becken gebaut und das hat auch gut funktioniert. Die Kunden von einer Abyzz zu überzeugen, ist ein langwieriges Verfahren, solange sie so ein Ding nicht selbst in Aktion gesehen haben.
Hätte ich zum Zeitpunkt der Neuanschaffung eines Beckens dem Kunden gesagt: "Nimm´gleich zwei!" - hätten die mich wahrscheinlich für verrückt erklärt und postum den Hörer aufgelegt! Die Pumpen sind schließlich kein Schnäppchen und gerade anfangs hat man genug andere Investitionen. Aber kein Jahr später wollten fast alle wenigstens eine zweite Pumpe mal ausprobieren.
Kurzum: Ab jetzt wird in jedes Becken, auch Fertigbecken, und jede Deko, die wir komplett ausliefern immer auch eine zweite Pumpenkammer, zumindest für die Abyzz 100 eingebaut.
Letztendlich kommt es auch nicht darauf an, welche Pumpe genau eingebaut wird, man kann zunächst ganz herkömmliche Pumpen verwenden. Aber später die Option zu haben, noch erweitern zu können ist sicherlich immer gut. -
"Ich wollte bei meinem neuen Becken auch Cl.Loop mache.
Habe nun aber die A200 direkt im Becken und kann das sehr Empfehlen.
Die Pumpe ist in einer Keramik (Korallenwelt) versteckt und beströmmt mein Becken im Random Betrieb 10-45% + alle 3h 60% für 10 sec.
Ich würde das wieder so machen."
!!! Mein Reden !!!Die Rohrleitungen fressen unheimlich Energie und die kurzen Impulse, die durch die Abyzz im Zufallsmodus an den Wasserkörper abgegeben werden, lösen sich in der Rohrleitung in Luft auf, es sei denn man geht sofort auf nahezu 100%, aber auch das klappt nicht gut, weil die Pumpe einen Sanftanlauf hat!
Von vier sinnlosen Löchern in der Bodenscheibe einmal ganz abgesehen!
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Martin, "dann schnell..." geht in der marinen Fischzucht natürlich nicht, das weißt Du sicherlich.
Aber wenn Du in Hamburg wohnst, sollte ein Gang zum Fischmarkt drin sein und dort sollte man irgendwelchen Rogen bekommen, vielleicht sogar schon Hering, auf jeden Fall Dorsch / Kabeljau.Etwas besseres zum Anreichern wird sich kaum finden lassen.
Einfach mit einem Pürierstab zerkleinern und an die brachionus, später Artemien verfüttern. -
Tolles Riff, Norbert, aber bei dem Phosphatwert müßtest Du es jetzt eigentlich wieder ausräumen.....

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Na wenn die Meeresaquaristik jetzt dahin geht, nicht mehr die Tiere zu beobachten, sondern sein Handeln und Tun nach ein paar Ampelfarben auszurichten, die auf heiligen Meßmethoden beruhen, sind wir vielleicht da, wo manche uns hinhaben wollen.
Ich werde, wie die meisten unserer Kunden auch weiterhin nur Phosphat und Magnesium messen, etwas Wasser wechseln und auf eine vernünftige Calciumversorgung achten.
Das ist auch schon alles.
Ab und zu poste ich mal ein Video solcher erfolgreicher Becken, das halte ich für glaubhaft.
Man möge sich einmal vorstellen, wie große Schauaquarien, die zu unseren Hauptkunden zählen, wohl arbeiten müßten, wenn es auf sowas ankäme.....Aus meiner Sicht sind in den letzten 5 - 10 Jahren keine größeren Erfolge in der Korallenriffaquaristik mehr dazugekommen, die Haltungserfolge innerhalb einzelner Tiergruppen sind die gleichen wie damals.
Wenn ich mir jetzt überlege, wieviele "Methoden", Meßverfahren und "Werte" man in dieser kurzen Zeit schon als absolut unverzichtbar und den Nabel der Meeresaquaristik propagieren wollte, ohne die nichts mehr geht, wird mir schon etwas nachdenklich.
Außer, daß man die Leute sinnlos verrückt macht, ihnen die Meeresaquaristik so verkompliziert, daß sie keiner mehr versteht (Norbert, trotz erfolgreichem Chemiestudiums sprichst Du mir aus dem Herzen!) und am Ende frustriert aufgegeben wird - werden kaum Leute Freude an dieser Herangehensweise haben.
Damit mich keiner falsch versteht:
Es ist gut, daß wir endlich Tests haben, auf die man sich einigermaßen verlassen kann und Peter Gilbers hat mit seiner kleinen, aber feinen Firma viel dazu beigetragen, daß man eine sachlich fundierte Diskussionsgrundlage hat. Ein guter Nitrattest, um einigermaßen die Nährstoffbilanzen eines Aquariums mit Fehlern unter 20% zu überblicken, wäre noch wünschenswert und ich weiß, er arbeitet daran.
Ich war selbst dort und wir telefonieren auch oft - ich denke, er macht einen tollen Job!
Aber niemals sollten Meßwerte in den Mittelpunkt des Tun und Handels bei der Pflege von Tieren sein. Nur allzu schnell, und das kann man sehr gut hier im Forum nachlesen, geraten diese nämlich in den Hintergrund.Das wäre wirklich schade und so langsam gerät die Meeresaquaristik dann wieder in den Ruf, etwas für durchgeknallte Spezialisten mit dicken Portemonaies zu sein, die in der Schule das Chemiebaukastenalter irgendwie übersprungen haben und jetzt nachholen wollen.
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Wirklich gute Pumpenmodelle hatte ich Dir oben aufgelistet, das sind Pumpen für´s Leben, kosten aber auch zwischen 500 und 800€ das Stück. Davon brauchst Du bei 160cm aber wirklich nur eine.
Ein Kegelabschäumer ist so ziemlich das Falscheste, was man machen kann, weil es bei einem Abschäumer darauf ankommt, eine möglichst lange Verweilzeit zwischen Blasen und durchfließendem Wasser zu realisieren. Dies erreicht man nicht, indem man aus einem Zylinder einen Kegel macht. Wieder mal so eine typische Ami - Mode....
Die Geräte von Royal Exklusiv sind da das Ende der Fahnenstange, sowohl konstruktiv, verarbeitungstechnisch als auch vom Preis. Meine Mini Bubble Kings (200) haben Anlagen bis 3000 Litern betrieben und gehen jetzt in´s zehnte Jahr, wohlgemerkt im Dauereinsatz, 24 Stunden am Tag. Es gibt diverse Nachbauten, aber die erreichen lange nicht die Originalqualität.
Für ein Filterbecken, solltest Du mal die Suche Funktion benutzen oder einfach einen guten Fachhändler besuchen und Dir welche in Funktion anschauen.
Mach´Dir doch erstmal einen Budgetplan, es hat doch keinen Sinn, nach allen möglichen Geräten zu fragen und zu hoffen, daß hier das absolute Schnäppchen gefunden wird. Es wird immer Leute geben, die Dir absolutes Billiggerödel als toll empfehlen werden, aber ob Du damit glücklich wirst, ist eine andere Frage.
Letztendlich kann man schon davon ausgehen, daß die angebotenen Technik - Modelle das Geld wert sind, was sie kosten. Tunze Technik zum Beispiel ist gut, meistens einigermaßen preiswert, wenn man nicht die letzte Steuerungsfunktion braucht, halbwegs zuverlässig, aber eben nicht so gut, daß man mit einer auskommt. Reserven haben die in der Regel nicht, es sei denn man kauft die Größte regelbare, aber dann wären die oben genannten sicherlich die bessere Option.
"Ich würde mir 3 Tunze 6095 holen, wenn es preislich passt noch den Multicontroler 7096 (kannst du 4 Pumpen mit steuern)"
Daniel, dafür bekommt er eine Abyzz 100, glaub mir, das ist die deutlich bessere Wahl, da hat er sogar noch Geld für eine ungeregelte Stream als Reserve, aber sowas macht man eigentlich später, wenn überhaupt.
Mit dem Doc Skimmer 9006 arbeiten wir in unseren Fertigbecken, das ist für den Preis ein toller Schäumer, er paßt prima direkt in das Aquarium, weil er sehr klein und platzsparend gebaut ist, für den Unterschrank ist das nächstgrößere Modell sicherlich eine gute Wahl.
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Wir benutzen die Merlin Osmosen von Aqua Medic, welche im Netz von allen Möglichen vertrieben werden und sicher auch etwas günstiger zu haben sind:
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"was die Sache mit dem China "müll" betrifft es könnte ja sein das da das eine od andere brauchbare Teil dabei sein könnte.
klar habe ich jetzt die Chance es perfeckt zu machen ist aber auch eine kosten Frage."Das widerspricht sich aber gehörig, es klingt nämlich nicht so, als könntest Du Dir leisten, diverse Billigteile auszuprobieren, bis Du eins gefunden hast, was funktioniert.
Du wirst in jedemForum dieser Welt Leute finden, die Dir bestätigen, daß man mit der billigsten China Pumpe eine prima Strömung machen kann! Ob der oder diejenigen überhaupt ein Aquarium hat, kannst Du ja gar nicht beurteilen.Also zuerst Pumpen:
entweder Tunze - stream Pumpen, da kann man nach und nach aufrüsten, ist aber wenig professionell und bedeutet auch immer wieder Umbau
regelbare Radialpumpen: Abyzz 100, RE speedy, Aquabee 11.000 oder baugleiche Deltec.
Davon reicht eine bis an´s Ende der Tage dieses Beckens.Dabei sollte dringend der Einbau in die Deko berücksichtigt werden, denn niemand will ein Sammelsurium von Technik sehen. Pumpeneinbaumöglichkeiten gibt es viele besonders in künstliche Dekomaterialien (Riffkeramik)
Bodengrund ist ein Thema:ja oder nein, gemörtelt oder nicht, viel oder wenig Korallensand
Technikbeckenplanung: Größe Kammerzahl, Abschäumer scheint mir ein Tunze 9006 oder größer die deutlich bessere Wahl
Warum es nun als erstes eine LED Leuchte sein muß, die Du frühestens in einem halben Jahr brauchst, wirst Du selbst am Besten wissen….
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"Wenn man sich nicht am Excellenten orientiert, wird man es auch nie erreichen!"
Annie LennoxGerade jetzt hat er doch die Chance, alles richtig zu machen.
Ich würde mir zunächst ein Budget für die nächsten 3 Monate vorgeben, dann recherchieren, welcher Abschäumer und welche Strömungspumpen wirklich brauchbar sind, und in dieses Budget passen.
Dann folgt die Innengestaltung, die ist das Wichtigtse, ich will doch später nicht dauernd mein Becken umbauen und es soll doch toll aussehen! Ansonsten habe ich keine Freude dran, von Familie gar nicht zu reden.Wieviele LITER dasBecken hat, ist doch vollkommen egal, solange es nicht um Deckenlast geht!
Lampen sind zunächst zweitrangig, da reicht anfangs auch ein t5 Doppelbalken, den man noch rumliegen hat, selbst mit alten Röhren kann man damit jedes Becken einfahren!Dann geht es an die Planung des Filterbeckens.
Zum Schluß überlegt man, was außenherum passiert, von Spanplatten bis zu edelstem Furnier ist hier im Forum alles vertreten, es gibt unendlich viele Erfahrungen, von denen er trefflich partizipieren kann. Von preiswert selbstgebaut bis hochwertigst ist alles dabei.
Er muß selbst schauen, was in welchem Zeitraum in sein Budget paßt.
Aber erstmal einen 650 LITER Pott hinstellen, um den dann mit billigstem Gerödel zu betreiben, frei nach dem Motto: Hauptsache groß, hilft ja Niemandem, am wenigsten den Tieren!
Also "???" Hast Du auch einen Namen?): In der Ruhe liegt die Kraft, das Becken läuft nicht weg!
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20 K Brenner halten leider nicht sehr lange,weil der blaue Farbstoff nicht sehr hitzebständig ist und die Minireflektoren in unseren Aquarienlampen leider nicht nur das Licht, sondern auch die Wärme gleich wieder zurück inden Brenner reflektieren. Spätestens nach einem halben Jahr kannst Du die wechseln,was man den Korallen auch deutlich anmerkt.
Dafür wachsen Kalkalgen ganz prima! -
Heidi, der Aufwand lohnt wohl eher nicht, es gibt doch überall kleine, sogar wasserdichte Fertiglampen mit einer blauen LED. Die kannst Du doch einfach rund um die Uhr laufen lassen, der Stromverbrauch spielt nahezu keine Rolle.
Zeitschaltuhr ginge natürlich auch. -
Warum spielst Du denn nicht selber den natürlichen Feind und schiebst sie einfach in eine Ecke und verteilst etwas neuen Sand auf den freigewordenen Flächen und den Haufen dünnst Du etwas aus. Das geht doch blitzschnell und die Grundeln haben wieder Platz zum Buddeln. Wobei ich es ziemlich merkwürdig finde, daß eine Amblygobius phalaena das nicht tut, normalerweise lassen die sich nicht von ein paar Röhrenwürmern abhalten.
Ein Grabseestern ist vermutlich als Störenfried am besten geeignet, wichtig ist ja, daß Dein Bodengrund durchmischt, und nicht auf Dauer zur Phosphatfalle wird und Du später vielleicht ein Cyanoproblem bekommst.
Ich finde die Würmer natürlich genauso Klasse, wie meine Vorgänger, auch den anderen Tieren scheint es ja prima zu gehen, also würde ich an den Wasserwerten lieber nicht herumspielen, nur weil Deine Meßwerte nicht optimal erscheinen. Die müssen ja nicht unbedingt stimmen!
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Welche Antwort erwartest Du?
Irgendeine ominöse Literzahl für die Pumpenleistung ohne Typangabe, die vermutlich vorn und hinten nicht stimmt, dienen nicht gerade einer fundierten Beratung, ein 180cm ist ja nicht gerade klein, das braucht schon ordentlich Strömung, gerade, wenn die Tiere größer werden.
Die Deko willst Du irgendwie aus alten Steinen zusammenstapeln - welchen "Tip" erwartest Du denn?
Dein Fred heißt ja "Planung", mir scheint eher, Du wolltest aus dem, was Du zu Hause herumliegen hast und ein paar billigen (China?) Teilen ein dreimal so großes Becken zusammenbasteln.
Aber gerade jetzt hast Du doch die Chance, so ein großes Becken perfekt auszustatten und vorher alles zu durchdenken.
Unter PLANUNG verstehe ich eher sowas hier:Beckenplanung die 2. 180x80x65
Beleuchtungstechnisch ist man eher flexibel, denn erstens tut sich in der LED Technik immer noch viel, zweitens muß man anfangs das Becken ohnehin nicht mit voller Leistung beleuchten, kann also später getrost nachrüsten und drittens muß man für die Veränderung der Beleuchtung auch nicht IM Becken herumfummeln und irgendwas umbauen, das Becken läuft einfach weiter, wie bisher, ohne Streß für die Bewohner.
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Grau ist alle Theorie, Daniela, der tatsächliche Stromverbrauch hängt vor allem von Leitungsverlusten aufgrund der verbauten Fittings ab und läßt sich vorher nur schwer ermitteln.
Für eine Förderhöhe zwischen 3 - 4 Metern ist die A200 vollkommen ausreichend und sollte wohl eher deutlich unter 100% laufen, wenn sie nicht, wie Ruedi schreibt mehr als 5000 Liter fördern soll, was kein Mensch oder Tier braucht.Wichtig ist vor allem eine direkte und vernünftige Verlegung der Leitungen, möglichst aus flexiblem PVC Rohr, wenn Du nicht kerzengrade nach oben gehen kannst:
http://www.pvc-profi.de/Klebschlauch-P…b602de201698d66
So hast Du nur noch oben drei Bögen (keine Winkel!), die Du direkt mit dem Flexschlauch verkleben kannst.
Am unteren Ende würde ich den Flexschlauch mit einem Stück Silikonschlauch mit der Pumpe verbinden. -
Gesetz von der Erhaltung der Masse:
Natriumverbindungen, die wir benutzen, sind Salze, da "verflüchtigt" nix!
Es geht ja hier auch nicht um Natriumionen, sondern das Hydrogencarbonat.
Wie ist die Konzentration der Stammlösung und wer hat die eingewogen?Gibst Du nur das Hydrogencabonat zu oder auch Calciumchlorid?
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Das Ganze hat weder mit einem Porsche, noch mit einer SLR zu tun!
Soll die Digitalkamera anschaubare, also "fertige" Bilder ausgeben, das sind in der Regel welche in JPG oder TIFF Format, rechnet eine kamerainterne Software alle Parameter so hin, wie es in etwa das menschliche Auge bei normalen Bedingungen empfindet. Rotgelbes Glühlampenlicht erkennen diese Programme schon ganz gut von allein, auch die meisten Spektren von Leuchtstoffröhren oder HQI Lampen.
Buntes LED Licht, gemischt aus unterschiedlichen Peaks, stellen diese Programme vor nahezu unlösbare Probleme. Sie brauchen also einen Referenzpunkt, in der Regel Weiß oder Neutralgrau.
Man fotografiert also ein weißes Blatt und definiert für die Kamerasoftware mit der Funktion Weißabgleich diese Farbe als weiß. Dann werden alle anderen Farben bei den folgenden Aufnahmen darauf geeicht. Diese Funktion haben fast alle Digitalkameras ab einer bestimmten Preisklasse, außer vielleicht billige Knipskisten.Ein anderes, professionelleres Verfahren wäre eine Aufnahme im Rohformat (RAW) und anschließender Bearbeitung in einem Fotoprogramm im Computer. Dort kann man dann mit Hilfe eines Pipettenwerkzeugs jeden beliebigen Punkt im Bild als weiß oder neutralgrau definieren.
Das ist ein klein wenig aufwendiger, aber die Ergebnisse deutlich besser. Diese Funktion haben eigentlich ALLE ernst zu nehmenden Bildprogramme, dazu braucht man kein Photoshop.
Engagierte Fotografen und Profis arbeiten nur so. -
Nein, man kann mit dem Produkt eigentlich nicht viel Schaden anrichten, das Wasser beginnt trüb zu werden, wenn das Bakterienwachstum über die Maßen zunimmt und der Abschäumer sie nicht rausbekommt.
Bakterien bestehen aber nicht nur aus Stickstoff, der Clou an diesem Verfahren ist ja gerade, daß Stickstoff UND Phosphor genau im natürlichen Verhältnis abgeschäumt werden.
Da würde ich einer Nitratmessung aber eher mißtrauen.
Erhöhe mal auf 0,8ml und schaue, was passiert! -
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Manchmal ist der Wurm drin:
Nettes kleines Wohnzimmerbecken
Leider war dieses schöne Becken nun schon zweimal undicht und der Besitzer verliert die Nerven. Es ist SEHR günstig abzugeben, Preis ist nur symbolischer Natur, muß aber wahrscheinlich in Einzelteilen rausgeschnitten werden.
Allein für die Frontscheibe braucht man 4 MÄNNER.Also bitte nur ernstgemeinte Interessenten mit guter Logistik melden unter: Korallenwelt@web.de
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Mensch Norbert, wollen wir zusammen feiern? Wir werden dieses Jahr 20…….
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Gute Adsorber entziehen dem Wasser sowohl Phosphat als auch Silkat. Korallen haben genug Reserven um das mal ein bis zwei Wochen zu überstehen, danach kann man einfach wieder mehr füttern und erhöht damit gleichzeitig Nitrat und Phosphat.
Das halte ich für besser, als eine reine Nitratzugabe!Aber den Cyanos sollte es in dieser Zeit den Garaus machen.
Du kannst auch einfach eine Bakteriennahrung oder Traubenzucker versuchen, aber bitte niemals alles gleichzeitig!
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Wie mißt Du einen Phosphatwert von 0,02mg/L???
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Natürlich sind das welche.
Phosphatadsorber ist nie verkehrt und eine Kohlenstoffquelle, dann sollten sie schnell Geschichte sein!
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Falls im Becken etwas Platz ist, wäre es besser, den Sand vorsichtig in eine Ecke zu schieben und dann mit einer kleinen Schaufel in ein Gefäß zu verbringen. Dieses dann vorsichtig entnehmen. Es darf aber kein Wasser auslaufen, Wolfgang hat ja schon auf Phosphat hingewiesen. Den Rest dann mit der Hand zu einem Haufen zusammenschieben. In die andere Ecke kann dann schon neuer Sand. Noch etwas abwarten mit der Menge, denn auf der Glasscheibe wird sich noch etwa eine Woche Mulm ansammeln, der sich einfach absaugen läßt.
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Süßwasser kann man nicht abschäumen und aufheizen wird sich das Aquarienwasser ja ohnehin auf Raumtemperatur, wenn es eine normale Größe hat. Die restlichen paar Grad bringen keine entscheidenden Vorteile, weil Adsorptionsreaktionen ohnehin langsam verlaufen und vorwiegend vom Konzentrationsgradienten beeinflußt werden, nicht aber von der Temperatur in so geringen Schwankungen.
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"ich verstehe immer noch nicht, wieso du so schlecht gegen den MM redest. Du hattest mir auch damals davon abgeraten und das Becken lief einfach super mit dem MM. "
Weil ich in einer Ansammlung von Schlamm oder feinem Sand keinerlei Vorteil erkennen kann, da diese Lebensgemeinschaft doch sehr spezifisch ist und für Dein oberes Korallenriff kaum Vorteile bringt. Über die Phosphatdepots hatte ich ja schon 100x geschrieben, auch wenn ich Dir zutraue, damit umgehen zu können.
Eine Schüttung loser Steine, egal ob anfangs lebend oder nicht, kommt einem Riff schon näher und sollte auch deutlich interessantere, vielleicht auch nützlichere Organismen beherrbergen - Stichwort Plankton.
Ob man dort nun noch eine 4W Pumpe mit einbaut ist sicherlich nicht relevant.
