Beiträge von Dirk.77

    Hallo,

    den Bodengrund hatte ich ja auch schon gewechselt - wie oben geschrieben von Live Sand (man hört häufiger, dass Cyanos gern auf Live-Sand auftreten) zu Aqua Perfect White Gravel. Ergebnis: unverändert Cyanos.

    Ich erhöhe seit 3 Tagen - wie von Torsten angeregt - NO3. Mache ich mit Stickstoff+ von Mrutzek. So, dass pro Tag 1 mg/l mehr Nitrat vorhanden ist. Bis jetzt habe ich noch keine Veränderungen beobachten können (bzgl. Korallen und Cyanos). Sollte ich wirklich zusätzlich Wodka dosieren? Wird dann nicht NO3 gleich wieder gesenkt?

    Neuer und genauer PO4-Test wird bestellt (Gilberts-Umwelttechnik).

    Gruß

    Dirk

    Hallo,

    will das noch schreiben:

    Habe gerade Wasser aus dem Bodengrund getestet. PO4 - wie auch im Freiwasser - n.n.

    Getestet mit Salifert. Der Test wurde mit TIMO-Referenzlösung geprüft und funktioniert.

    Werde mir nun aber doch endlich den Merck/Rowa-Test besorgen.

    @ Stefan: Habe Dir gerade eine Mail geschrieben. Danke für Deinen Kontakt.


    Gruß

    Dirk

    Hallo,

    vielen Dank für die letzten Rückmeldungen.

    @ André: vielen Dank für das Angebot.

    @ Torsten: vielen Dank für den Tip mit der Messung im Bodengrund. Das habe ich noch nicht gemacht. Ich wäre aber dennoch überrascht, da ich ja aufgrund der Cyanos vor einem Jahr den Live-Sand als Bodengrund gegen Aqua Perfekt White Gravel getauscht hatte.

    @ Bernd:

    Zitat

    Woher nimmst Du die Kenntnisse für Deine Festlegungen (z.B. ..."sind nicht relevant"...), wenn Du selbst wohl noch am Anfang des Lateins bist und vor allem Fragen stellst? Lies vielleicht erst einmal die bisher zu diesem Thema lang geführten Diskussionen zur Komplexität des Problems durch.


    1. Strömung: Ich habe Cyanos an Stellen mit weniger und mit mehr Strömung. Ich hatte relativ wenig Strömung, dabei traten Cyanos auf. Daher habe ich die Strömungsleistung durch Modifikation der Pumpen erhöht, jedoch keine Veränderung bei den Cyanos erreicht. Daher die Zusammenfassung für mein Becken und mein Problem: "nicht relevant". Im übrigen berichten viele Leute davon, dass Cyanos eher bei zu wenig Strömung auftreten.

    2. Finde ich den Ton in Deinem Beitrag absolut unverschämt. In dieser Weise möchte ich im Forum und in meiner wenigen Freizeit nicht kommunizieren. Selbst wenn Du zu dem mich persönlich abwertenden Schluss kommst, dass ich am "Anfang meines Lateins" sei - mir den Ratschlag zu geben, ich solle erst einmal Beiträge im Forum lesen - das ist wirklich dreist! Ich bin seit 2005 in diesem Forum registriert und gehöre nun wirklich nicht zu denen, die sich bei jedem Sch... melden. Weiter möchte ich Deinen Vorschlag nicht kommentieren.

    Um das Thema abzuschließen: Solche Beiträge, wie von Dir, sorgen dafür dass engagierte und kompetente Leute keine Lust mehr auf dieses Forum haben und sich nicht mehr beteiligen.

    Schönen Abend noch!

    Dirk

    Hallo,

    zunächst wünsche ich allen ein gesundes neues Jahr!


    Ich möchte die Diskussion bzw. die Vorschläge einfach noch einmal kurz zusammenfassen:

    Grundeln/Krebse: lösen das Problem nicht, höchstens optische Verbesserung.

    Strömung: Vorschläge von mehr bis weniger Strömung - lösen das Problem nicht bzw. sind nicht relevant, da die Cyanos bei mehr und weniger Stömung auftreten.

    Algenrefugium als Konkurrenz zu den Cyanos installieren: wäre technisch möglich, aber techn. und finanziell zusätzlicher Aufwand. Cyanos sind ja Bakterien, daher: würde das wirklich etwas bewirken?!

    Bakterien dosieren mit gezielter Fütterung: habe ich schon mit verschiedenen Produkten gemacht, hat nichts geholfen. Das von Norbert vorgeschlagene Produkt habe ich aber noch nicht versucht.

    Veränderung des Nährstoffhaushaltes: Halte ich auch für sinnvoll, das Absterben der Korallen von unten bzw. innen deutet auf Nährstoffmangel hin. Die Frage ist aber: Was bzw. wie soll ich verändern?!

    Habt Ihr dazu eine Idee?!


    Gruß und schönen Sonntag!

    Dirk

    Hallo,

    vielen Dank für die Antworten.

    @ Robert
    Wasserwechsel: Habe schon mit mehr und weniger WW probiert, konnte keine Veränderung feststellen.

    @ Chris
    Sanddollar und Seesterne hatte ich für die Bodenbewegung auch schon mal ausprobiert. Der Seestern ist nach wenigen Tagen eingegangen, der Sanddollar hat sich nur einige Wochen gehalten. Der Händler sagte mir, dass ihn vmtl. Borstenwürmer von innen/unten aufgefressen hätten. Da ich im Bodengrund Borstenwürmer habe - also auch keine Lösung.

    @ Steffen
    Der UV-Filter ist zwar montiert und das Wasser aus dem Becken läuft durch - ist aber schon seit über einem Jahr ausgeschaltet.
    Filterschwamm habe ich im TB um NO3 zu erhöhen, hat auch geklappt - auf 1 mg/l. Ob ich den wieder rausnehmen sollte? Der Abschäumer ist deswegen ja auch schon seit Monaten ausgeschaltet.

    @ Azalee
    Ich glaube auch, dass es nicht unbedingt etwas mit Strömung zu tun hat. Weder Korallen, noch Steine werden bei mir direkt "angeblasen".

    Ich denke auch, dass das Absterben nichts mit den Cyanos zu tun hat. Wie Du sagst, es sind dann die Erstbesiedler des Skelettes. Nährstoffmangel scheint mir auch die Ursache zu sein.

    @ Norbert
    PO4 bzw. NO3 erhöhen und Veränderung des Nährstoffhaushaltes:

    Die Frage, die sich mir stellt ist - NO3 oder PO4 erhöhen (für beides habe ich die Mittel von Mrutzek da)??? Dies beträfe auch den Nährstoffmangel und das Absterben meiner Korallen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Cyanos und die abgestorbenen Korallen bzgl. des Nährstoffkreislaufes zusammenhängen.

    Was sagt Ihr denn dazu?

    Gruß

    Dirk

    Hallo,

    @ Lars:

    Naja, da ich ja wieder Grundeln einsetzen will, werde ich mir das mit dem Phalaenas nochmal überlegen. Mich stört eben, dass die so hoch steigen beim Baggern. Weitere Monate werde ich jedenfalls nicht mehr an dem Problem rumfummeln :miesdrauf: ...


    @ Robert:

    Einsiedler: Wußte ich echt noch nicht. Würde aber - wie die Phalaenas - das Grundproblem nicht lösen.

    Salinität: da ist mir ein Fehler beim Ablesen des AquaCalculators unterlaufen. Die Salinität ist 34,8. Habs eben nochmal nachgeprüft. Kann es leider oben im Post nicht mehr ändern.

    @ Harald:

    Strömung: Daher hatte ich auch die Tunze Stream modifiziert auf insgesamt 24.000 l/h und noch eine kleine Marea links unten in der Ecke mit 2.000 Liter eingebaut. Das wären bei max. 600 Liter Gesamtvolumen netto eine 43-fache Umwälzung. Das reicht meiner Meinung nach - und die Cyanos sind selbst dort wo größere Strömung ist.

    Gruß

    Dirk

    Gruß Dirk

    Hallo Benjamin,

    danke für das Lob. :rotewange: Der Aufbau ist links als große Höhle gemacht. Basis ist eine Höhle von Atoll-Riff-Deko. Der Aufbau rechts ist als Riffpfeiler recht offen.

    Clownfische:
    hatten eine Anemone, die ist leider irgendwie in eine Stream geraten (wie auch immer die das gemacht hat); die Clownfische sind zudem nie in die Anemone gegangen und immer bei der Röhrenkoralle zu finden. Daher habe ich auch keine neue Anemone gekauft.

    Palettendoc:
    Wenn ich das mit den Cyanos nicht hinbekomme, wird es nie was mit dem großen Becken... Meine Frau würde mich für verrückt erklären :schock: .
    Da mein Becken als Raumteiler und mit dem Riffpfeiler für die Literzahl recht viel Schwimmraum bietet - mehr als manches größere Becken - ist das vorerst so ok. Aber nein, wie Du schon sagst, bitte keine Diskussion dazu. Habe Deinen Hinweis jedenfalls verstanden.

    Algenrefugium:
    ok - ein Gedanke. Wäre schon möglich.

    Phosphat anheben:
    Das Mittel von Mrutzek habe ich dafür da, habe es aber noch nicht gemacht, da ich Bedenken wegen möglichen Phosphatdepots habe - die kann ich mit den Tests nämlich nicht messen. Damit wäre dann vielleicht sogar die Erhöhung von Phosphat kontraproduktiv. So mein Gedanke.

    Gruß

    Dirk

    Hallo Lars,

    danke für die schnelle Antwort.

    Mit den Phalaenas hatte ich auch schon überlegt. Ich hatte ein Pärchen V. Sexguttata, leider sind mir beide mittlerweile gestorben. Das eine Tier hat plötzlich nicht mehr gefressen und ist abgemagert. Das andere Tier hatte eine richtig große und tiefe Verletzung. Sah aus, als ob ein Stück Fleisch rausgerissen/rausgebissen wurde. Keine Ahnung was das war. Habe ansonsten keine Fischverluste.

    Jedenfalls konnte die eine Grundel nichts gegen die Cyanos ausrichten.

    Die Phalaenas sollen ja wohl gezielt auf die Cyanos gehen - das würde aber die Ursache für die Cyanos nicht verändern. Daher suche ich nach einer anderen Lösung.

    Gruß

    Dirk

    Hallo liebe Forengemeinde,

    ich habe seit über einem Jahr Probleme mit Cyanos und außerdem mit meinen Korallen. Ich habe seither viel über Cyanos und Nährstoffe sowie Bakterien gelesen und viele Versuche gemacht, die Cynos loszuwerden - alles ohne Erfolg - und darunter leiden meine Korallen.

    Ich habe keine Idee, was ich noch machen könnte. Vielleicht könnt Ihr mir helfen?

    Ich habe versucht, alle wichtigen Fakten zusammenzutragen:

    Becken (Ausgangslage)
    Becken: 160x70x60
    TB 60x50x40
    2xATI Sunpower mit 8xT5
    2xTunze Stream 6000 mit Multicontroller
    Tunze Förderpumpe
    Abschäumer ATI Bubble Master 200
    DeBary UV-Entkeimer AN15E
    Nachfüllbecken 25x25x55 mit Tunze Osmolator Nachfüllautomatik
    50kg LS, Atoll-Riff-Deko
    Bodengrund: Live-Sand
    Osmoseanlage Standzeit: seit 01/2008 WW alle 2 Wochen 70l

    Einige Stichpunkte zur ersten Entwicklung des Beckens:
    - selbst während der Einfahrphase konnte ich kein NO3 + PO4 nachweisen (wobei ich selten und mit SERA gemessen hatte), später habe ich auf Salifert und TM umgestellt, hier aber gleiche Beobachtung
    - Einfahrphase war etwa 4 Monate, danach langsamer Besatz mit Weichkorallen
    - den UV-Klärer hatte ich mit dem ersten Besatz an Fischen eingeschaltet (nach ca. 3-4 Monaten)
    - Beckenumzug in 08/2008 mit Komplettaustausch des Bodengrundes (kleiner Rest wurde wg. Bakterien behalten, wieder Live-Sand), keine Verluste beim Umzug, Umbau zum Raumteiler

    08/2008 bis 10/2009
    - relativ gutes Korallenwachstum (Weich- und Steinkorallen, nur "anspruchslose" SPS), teilweise aber auch bei Montiporas Verluste, die ich mir nicht erklären konnte (ausbleichendes Gewebe)
    - Weichkorallen wuchsen sehr stark
    - Versuche mit Dosierung von Aminosäuren, Phytoplankton und Korallenfutter
    - kein NO3 + PO4 nachweisbar (Salifert/TM)
    - Ballingmethode (kaum Verbrauch Ca, kein Verbrauch Mg, hoher Verbrauch KH)
    - sehr starker Verbrauch von KH, ca. 0,75 Grad pro Tag seit ca. Frühjahr 2009; Wert fiel sehr schnell auf KH 5 und blieb dann konstant, Anpassung mit Balling
    - MG-Gehalt ca. Mitte 2009 auf ca. 1500 mg/l gestiegen (ich konnte mir nicht erklären, warum)
    - seit ca. Mitte 2009 UV-Klärer ausgeschaltet

    Seit 10/2009: Auftreten von Cyanos
    - zuerst nur Bodengrund, später auch auf Steinen
    - kein NO3 + PO4 nachweisbar (Salifert/TM)

    Was habe ich seither gemacht?
    - Röhren ausgetauscht
    - Reinstwasserfilter und neue UO-Anlage installiert
    - Beleuchtungszeit verringert (wurde wieder erhöht)
    - Salz gewechselt, von Red Sea Coral pro auf TM pro Reef
    - Filterwatte/-matte im TB installiert (gegen Schwebstoffe wg. Live-Sand + für NO3 Erhöhung)
    - Abschäumer nur in der Nacht laufen lassen, seit ca. 3 Monaten gar nicht mehr (!!!)
    - Dosierung von Prodibio Digest Bakterien
    - Dosierung von Korallenzucht-Bakterien (danach wurde es kurz besser, nach erneuter Dosierung kaum bzw. keine Verbesserung)
    - Dosierung von Aqualight-Bakterien (dito KZ)
    - Dosierung von Bakterien mit Zeolith-Pulver nach Claude Schumacher (Fauna Marin)
    - ML Night out und Special Blend (seither stärkerer Ca-Verbrauch, weniger Belag auf den Scheiben, sonst keine Verbesserung)
    - Erhöhung KH auf 10, seit einigen Monaten ca. 8 konstant
    - Strömungsleistung erhöht (Modifizierung der Streams auf Tunze 6100)
    - Austausch Bodengrund (Live-Sand raus und Aqua Perfekt White Gravel rein; 01/2010)
    - benutzte Wassertests gegengeprüft

    Wasserwerte aktuell:
    NH4: n.n. (SERA)
    NO3: 1,0 mg/l (TM, seit ca. 3-4 Monaten in dieser Höhe nachweisbar)
    PO4: n.n. (Salifert, noch nie nachweisbar)
    Ca: 450 mg/l (Salifert) MG: 1350 mg/l (Salifert)
    PH: ca. 8,0 (Salifert + SERA)
    KH: 7,5 (TM)
    Silikat: n.n. (TM)
    Salinität: 33,4
    Alle Tests sind noch haltbar, werden im Keller kühl gelagert und wurden mit Referenzlösung geprüft.

    Korallen:
    - die Hystrix ist komplett abgestorben und aus dem Becken entfernt (Gewebeverlust von unten in der Mitte)
    - Seriatopora caliendrum grün: Gewebeverlust von unten in der Mitte, Verlust
    - Seriatopora caliendrum lila: ist gut gewachsen, Polypen waren und sind draußen, doch jetzt geht es auch mit dem Gewebeverlust los
    - Pocillopora: abgestorben
    - Pavona cactus: wächst gut
    - Acropora grün: wächst gut
    - Acropora lila Spitzen: Gewebe braun
    - Montipora digitata: nur geringes Wachstum, kaum Polypen
    - Montipora Platte rot: wächst gut
    - Goniopora: Polypen z.T. seit Monaten nicht draußen, sterben immer weiter ab
    - LPS wachsen relativ gut, nur Hirnkoralle ist abgestorben
    - Weichkorallen wuchsen sehr gut, seit einiger Zeit nicht mehr

    Bilder:
    - die Bilder Becken Seitenansicht, Frontansicht und Rückansicht sind von 11/2009; hier hatte ich schon Cyanos (Bild ist nach WW und Absaugen)

    Was könnte aus meiner Sicht gemacht werden:
    - Verdunklung des Beckens für einige Tage?
    - Erhöhung PO4?
    - Erhöhung NO3?


    Vielen Dank (auch fürs Lesen…)!

    Gruß aus Potsdam

    Dirk

    Hallo Nico,

    hoffentlich hat Dein Vereins-Kollege die Glasrosenabsaugung auch live vorgeführt :ylol ...

    Ansonsten trifft Deine Beschreibung genau auf meine Beobachtung zu. Jemand schrieb, dass er die Xenien lokal auf einem separaten Stein ansiedeln wolle. Ich würde es nicht machen, die Xenien verbreiten sich überall hin und wenn sie einmal da sind, hat man schlechte Chancen sie wieder wegzubekommen. Vielleicht noch eine Anregung: ich habe in bzw. auf einen Xenien-Teppich eine Galaxea fascicularis gesetzt. Die Koralle vernesselt die Xenien, was zu deren Absterben führt.

    Der Vergleich mit Glasrosen ist übrigens meiner Meinung nach gar nicht so verkehrt. Nur, dass ich die Glasrosenplage mit meinem Chelmon Rostratus in den Griff bekommen habe. (Im Gegensatz zur Xenien-Plage) Meine Wurdemanni-Garnelen hatten leider keinen merklichen Appetit auf GR. Sehr gut funktioniert hat übrigens auch das neue Mittel "Aiptasia X" von Red Sea. Ist leicht zu handhaben und bekämpft die GR wirkungsvoll. Wenn sie allerdings schon überall wachsen, wird´s schwer.

    Beste Grüße

    Dirk

    Hallo,

    also ich denke, wir sollten das Thema beenden. Lieber Michael (mbb), die Brücke hatte ich mit meinem letzten Posting gebaut, Du legst aber nochmal nach. Der neutrale Leser mag sich selbst ein Urteil bilden.

    Nein, auch mit im Schlauch fixieren funktioniert es nicht. Dafür müssen die Xenien größer sein - und dann gehen sie auch mit Pinzette/Futterzange ganz gut ab. Ich will Dich mal sehen, wenn Du an vielleicht 1 cm großen Xenien herumdrückst... Aber vielleicht ist Dein Schlauch eine Spezialanfertigung?!
    Reste bleiben dann auf jeden Fall übrig. Und in 2 Wochen hast Du die Xenien wieder.
    Nun gut, es kann ja jeder mal probieren, vielleicht bin ich auch einfach nur :base: ....


    So, um die Diskussion wieder zu versachlichen: Ich habe nebenbei etwas anderes gelesen.

    Im Plagegeister-FAQ von Martin Kuhn war zu lesen, dass er Xenien mit einem Calciumhydroxid-Brei bekämpfte. Ich zitiere:

    "Calziumhydroxid–Brei Methode
    - 1 gehäuften Esslöffel Calziumhydroxid mit ~10ml Wasser verrühren. z.B.: AquaMedic Kalkwasserpowder)
    - Gemisch in der Mikrowelle für ca. 30 sec erhitzen, nicht aufkochen
    - Den entstandenen zähflüssigen Brei in eine Kunststoffspritze einfüllen. Besonders einfach geht dies, wenn man den Spritzenkolben zum einfüllen entfernt und nachher wieder einschiebt.
    - Plagegeist aus ca. 1 cm Entfernung damit einspritzen und mit dem Brei zudecken. (Glasrosen ziehen sich dabei meist nicht einmal zusammen)
    - Bei der Behandlung nach Möglichkeit die Strömung im Becken abstellen. Dadurch ist der Brei besser platzierbar und wird außerdem nicht weggespült und trifft andere Tiere."

    Hat sonst noch jemand andere Tipps?
    Übrigens eine super Arbeit, die FAQs von Martin sind absolut lesenswert.

    Beste Grüße

    Dirk

    Hallo mbb,

    noch als Anmerkung: die von Dir beschriebene Methode habe ich auch schon ausprobiert - funktioniert nicht, da der Druck nicht groß genug ist.

    Und vielleicht sonst noch: Mit Deinem Fachwissen und Beiträgen hast Du schon vielen Lesern geholfen - auch mir. Dafür danke ich Dir. Aber wenn Du Fragen liest, die unter Deinem Niveau sind, dann antworte doch einfach gar nicht und denke Dir einfach Deinen Teil. Das ist gut für Deinen Ruf und spart Ärger.

    Beste Grüße

    Dirk

    Hallo mbb ,

    vielen Dank für deinen sinnvollen Komentar. Was soll das?! Bis jetzt hatte ich von Dir immer fachlich gute Beiträge gelesen. Aber solche Bemerkungen kannst Du Dir sparen, die haben hier nichts zu suchen.

    :hose:

    Dirk

    Hallo,

    ich bin bei dieser Diskussion ganz bei Nico. Bei mir sind die Xenien auch eine Plage. :uzi: Nur durch regelmäßiges Abernten - mindestens 1 mal pro Monat - kann ich die Korallen halbwegs im Zaum halten. Ich mache das immer mit einer Futterzange und einer Pinzette. Fakt ist: wenn ich nichts machen würde, hätte ich in kurzer Zeit tatsächlich eine Monokultur. Allerdings kommen die Xenien auch in die unmöglichsten Ecken, dort ist dann nichts mehr zu machen. Außerdem überwachsen sie Scheibenanemonen und SPS, verdrängen andere Weichkorallen.

    Jemand schrieb, dass er sie beim WW absaugt. Ich würde gern mal wissen, wie Du den WW machst?! Also meine Xenien gehn dabei nicht ab.

    Hat jemand einen wirklich funktionierenden Tipp, wie ich die Xennien wieder aus dem Becken bekommen kann? :yneutral

    Also, ich würde nie wieder Xenien in ein Becken bringen. Auch wenn alle Besucher nicht über Steinkorallen, sondern über die Xenien staunen.
    Wer übrigens welche haben möchte, kann sich gern bei mir melden :wink ...
    Ich wohne in Potsdam.

    Beste Grüße

    Dirk

    Hallo,

    nachdem ich über das WE unterwegs war, kann ich nun endlich antworten. Erst einmal Dank für die rege Beteiligung!

    Ich pflege eine Valenciennea sexguttata, nach meiner Vorinformation eine Grundel, die keine Sandhügel baut sowie nicht nach oben steigt und den Sand eben nicht aus 20cm Höhe wieder "runterrieseln" läßt. Und genau das hat sich bestätigt. Sie bleibt am Boden und macht daher keine große Trübung. Am Anfang, als der Bodengrund noch mit Algenresten voll war und ein bißchen bräunlich gefärbt war, hatte ich eine recht starke Trübung - die war nach vielleicht einer Woche weg. Also nicht nur in dieser Hinsicht ein toller Fisch, der für das Becken - aus meiner Sicht - sehr sinnvoll ist. Also vielleicht auch für dich, Tobi, eine echte Empfehlung (wenn du möchtest kann ich gern genauer werden). Ich bereue demnach in keinster Weise, die Grundel angeschafft zu haben (sollten eigentlich zwei sein...). Ein tolles Tier!

    Meine Frage ging aber in eine andere Richtung. Da ich keine Trübung, vielmehr kleine Partikel des Bodengrundes (sehr feine Sandkörner) im Wasser habe - und da hilft mir auch kein Abschäumer, Filterschaum etc., hatte ich mir überlegt, statt Live Sand feinen Korallenbruch einzubringen. Vorteil wäre eine gröbere Körnung gegenüber Sand und somit eben keine feinen Schwebepartikel im Wasser. Und die Frage war, ob die Feinheit des Korallenbruchs für Grundeln und Lippfische ausreichen würde.

    Vielleicht hat jemand Erfahrung damit?!

    Viele Grüße aus Berlin

    Dirk

    Hallo,

    ich werde bald mit meinem Becken umziehen müssen. Bisher habe ich Live Sand im AQ und bin eigentlich sehr zufrieden. Nur - ich habe durch aufgewirbeltes Sediment (Grundel und Strömung) immer feine Sandpartikel im Wasser schweben. Ist zwar keine echte Trübung, ohne würde es aber sicher besser aussehen. Nun habe ich den Gedanken, den Live Sand gegen feinen Korallenbruch auszutauschen. Der wäre doch fein genug für die Grundel und die Lippfische die ich dann anschaffen möchte? Die Gründel würde dann den Korallenbruch auch sauber halten, oder?!

    Was sagt Ihr dazu?!


    Viele Grüße, nun aus Berlin

    Dirk

    Hallo Dirk,

    ich habe die Tunze. Was soll ich sagen, ich hatte auch sehr lange überlegt und recherchiert - ich bin mit der Tunze sehr zufrieden. Sie ist sehr leise und im Betrieb kaum zu hören - bei geschlossenem Unterschrank sowieso nicht. Da ist mein ATI Bubbelmaster mit Eheim Fadenradpumpe deutlich lauter. Allerdings sagte mir ein Händler, dass er die Tunze sehr laut fände und sie daher aus dem Programm genommen hätte. Ich weiß nicht, ob nun mein Gerät so leise ist... Auf jedenfall fast geräuschlos bei mir.

    In der Tat kannst Du an der Pumpe die Leistung regeln. Ich selbst habe ein 670l-Becken und fahre mit gedrosselter Leistung (ca 2/3), da ich in der Verrohrung keine Winkel/Bögen usw. drin habe und somit bis auf die Förderhöhe kaum Verlust in der Förderleistung habe. Tunze hat auf der HP auch ein Leistungsdiagramm der Pumpe. So weißt Du in etwa, welche Menge umgewälzt wird. Da solltest Du bei den anderen Pumpen auch recherchieren. Auch solltest Du bedenken, ob Du eine interne (im TB) oder externe (außerhalb TB) möchtest. Beides hat Vorteile und Nachteile. Außerdem solltest Du auf den Stromverbrauch achten. Mit reduzierter Leistung verbrauchst Du weniger - und der Verbrauch der Tunze ist eh schon sehr gut.

    Noch ein Vorteil: m.E. ist die Tunze für dein Becken überdimensioniert - sie hätte also noch Potential für Deine nächste Erweiterung...

    Soweit meine Ratschläge.

    Viele Grüße

    Dirk (noch einer...)

    Hallo,

    danke noch einmal für Eure Tipps und Infos. Nach einigen Tagen möchte ich ein Update geben.

    Der Koralle geht es erheblich besser, hatte sich schon kurz nach dem letzten Beitrag nach einer Häutung aufgerichtet und die Polypen gezeigt. Zwei oder drei Tage später war alles wieder beim alten, also keine Polypen, gräuliche Farbe, sie war nur größer. Seit vorgestern steht sie wie eine "1" und hat sich wieder zweimal gehäutet. Sieht jetzt richtig klasse aus, der Hut hat einen Durchmesser von 10cm, die Polypen sind draußen. Mal sehen, wie es weitergeht...

    Viele Grüße

    Dirk

    Guten Morgen,

    danke für Eure Infos und Ratschläge. Also scheint das Verhalten der Koralle nicht ungewöhnlich zu sein. Wie gesagt, die Koralle sieht seit dem Kauf so aus wie auf dem Foto. Mal hat sie gräuliche Flecken, mal ist sie ganz normal bräunlich.

    @ Markus: Wenn sich die Koralle auflöst, würde man das ja wohl mit Sicherheit erkenn... Also denke ich doch, dass die Koralle noch lebt - sonst würde sie ja wohl auch nicht aufgepumpt sein.

    Wie meinst Du das - "ablegern"?! Wie kann ich mir das vorstellen?

    P.S. Mich wundert eben, dass insbesondere die Steinkorallen wachsen und sich vermehren und die gem. Literatur widerstandsfähigen Lederkorallen sich nicht so recht wohlfühlen. Wie am Anfang angedeutet, hatte zu Beginn auch ein wenig Ärger mit den Weichkorallen. Klingt vielleicht komisch - aber sind die Wasserwerte vielleicht "zu gut"?


    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo,

    nach dem Einfahren meines Beckens habe ich vor etwa vier Wochen mit dem Besatz begonnen. Zunächst Röhrenkorallen, Xenia und Anthelia sowie eine Pilzkoralle Sarcophyton sp. Lediglich die Pilzkoralle erwarb ich ohne Ablegerstein.
    Allen Korallen, auch den nachgesetzten (vor 2 Wochen) Caulastrea, Stereonephthea, Blastomussa, Euphyllia paraancora sowie Capnella imbricata geht es bestens. Lediglich die Stereonephthea ist regelmäßig am Abend zusammengezogen.

    Nun zur Pilzkoralle: seit dem Einsetzen vor vier Wochen öffnet sie ihre Polypen nicht, weiterhin gelang es nicht, sie auf einem Ablegerstein zu befestigen. Zuerst verwendete ich Zahnstocher (ohne Gummi) wie der Händler gesagt hatte. Dann verwendete ich Reefbond ("eingemauert" (völlig falsch, weiß ich jetzt auch...), dann Zahnstocher mit Gummiband - Koralle trennte sich selbst ab. Jetzt steckt sie in einer Spalte des Aufbaus, wo sie nicht "wegschwimmen" kann und eigentlich genug Platz hat. Sie hat sich hier auch gut aufgepumpt, zeigt aber keine Tentakel und ist auch noch nicht festgewachsen. Sie zeigte allerdings nachts ihre "Noppen", die Tentakel waren allerdings nicht richtig draußen. Habe auch immer versucht, jeweils einen anderen Platz zu finden (wegen Beleuchtung und Strömung). Hat jemand eine Idee? Wie gesagt, den anderen Korallen geht es bestens, insbesondere den Röhren- und Steinkorallen sowie den Anthelia und Xenia.

    1. Welche Koralle/Korallenart ist betroffen?
    Pilzkoralle
    2. Wie lange steht das Tier im Becken?
    4 Wochen
    3. Beckenvolumen?
    670l
    4. Standzeit des Beckens?
    8 Wochen
    5. Verhältnis des Korallenbesatzes?
    siehe oben
    6. Nach welchem System wird es betrieben (DSB, MiracleMud,...)?
    Berliner System
    Beleuchtung und Alter der Leuchtmittel?
    T5 8x80W, 8 Wochen

    8. Wasserwerte und welche Tests wurden verwendet?
    a) NO3 ==> n.n.
    b) PO4 ==> n.n.
    c) Ca ==> 480
    d) KH ==> 10
    e) Mg nicht gemessen
    f) Ph ===> 8,0
    g) Dichte/Salinität 1,024
    h) Temperatur 24C
    9. Welche Änderungen wurden in den letzten Wochen/Monaten vorgenommen?
    Beginn mit Besatz, Zebrasoma Flavescens, Salarias Fasciatus, Abklingen Algenphase mit Fadenalgen
    10. Weitere Zusätze (Spurenelemente, Aminos,...)?
    keine
    11. Zeigen andere Korallen Symptome?
    nein
    12. Gibt es andere Tiere im Becken, welche für die Probleme als Ursache in Frage kommen?
    nein

    P.S. Habe vor ein paar Tagen einen kleinen schwarzen Seestern (2cm) im Becken kurz geshen. Was könnte das für einer Sein?

    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo,

    danke für die Infos. Also, ich habe mich entschieden ihn auszulassen, werde den UV-Klärer dann rechtzeitig vor dem ersten Fischbesatz einschalten. Übrigens: - ich habe nach einer Woche LS einen nicht nachweisbaren Nitrat- und Phosphatwert, gilt auch für Silikat usw. Ist das überraschend gut - oder normal? Algen wachsen durchaus auf den Steinen - nur m.E. langsam. Zumindest wenn ich mir Bilder von anderen Leuten anschaue, die in der Einfahrphase waren. Hat irgendjemand eine Idee?

    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo liebe Forengemeinde,

    nach längerer Abwesenheit möchte ich mich hier mal wieder mit einer Frage einbringen - mein Becken werde ich in einem anderen Thema später vorstellen.

    Ich habe in meiner Anlage seit 2 Wochen Salzwasser, davor 1 Woche 100% Osmosewasser, seit Freitag habe ich 40kg LS im Becken. In meine Anlage integriert ist ein UV-Klärer. Kann/sollte ich diesen in der Einfahrphase mitlaufen lassen - oder sollte ich ihn erst später anschalten? Habe ihn vorhin ausgeschaltet - irgendwie sind mir Zweifel gekommen. Bisher lief er also...

    Könnt Ihr mir einen Tip geben?

    Danke und viele Grüße

    Dirk

    Hallo an alle Leser,

    mein Projekt 160x70x60 (LBH) macht weiter Fortschritte und nächste Woche soll das Becken kommen. Leider mache ich mir immer noch Gedanken über die Stärke der Beleuchtung. Ich möchte eine kombinierte HQI/T5 Lampe anschaffen - ausgesucht habe ich die Aqua-Medic Aquasunlight NG. In mehreren Geschäften hatte sie als Ausstellungsstück die geringste Wärmeabgabe. Außerdem gibt es die mit eingebauten EVGs. Sind die zu empfehlen und was haltet Ihr von der Lampe? Oder doch die Giesemann Infinity?!

    Tja, und dann geht´s eigentlich um die Watt-Zahl. Der Kostenrechner sagt eigentlich 2x150 W + 4x54W T5. Ich möchte zwar nicht gleich mit anspruchsvollen Steinkorallen anfangen, aber Ihr wisst ja wie das ist - irgendwann fängt man ja doch damit an. Also etwas zukunftsfähig sollte die Lampe auch sein...

    Die andere Variante wäre 2x250W und 4xT5 (2xweiß, 2xblau) mit EVG (ganz schön teuer!). Der Gedanke wäre hier, zu Beginn der Beleuchtungsphase 1 bis 2 Stunden nur die T5 Beleuchtung zu nutzen und somit die Stromkosten zu reduzieren. :yrf

    Oder, die nächste und 250€ günstigere Variante (zu 2) - 2x250W und 2 x54W T5 (blau). Was haltet Ihr davon?

    Tja, und zum Schluß noch die Frage nach den Kelvin: 10.000, 13.000 oder 16.000?

    So, genug gefragt!


    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo,

    danke für die schnellen Infos. Werde wohl demnächst eine Rundreise machen. Also ist bis auf aqua-terra, die wohl umgezogen sind (die HP haben die wohl gleich mitgenommen..., sind offensichtlich alle Geschäfte in Sachsen.

    Kennt den jemand Hobbyriff in Hermsdorf? In Kassel soll ja auch ein Laden sein. Kennt den jemand?

    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo an alle Leser,

    mein Projekt 160x70x60 schreitet immer weiter voran - das Glas ist bestellt und der Schrank wird immer besser. Ich habe nur ein Problem: Ich habe für die Tiere keinen Händler. Zoo-Härtel in Erfurt ist eine Katastrophe und Aqua-Terra gibt es dort nicht mehr. Ich stand vor zwei Wochen vor einem leeren Geschäft... Könnt Ihr mir einen Tip geben?

    Oder sollte ich einen Online-Händler nehmen. Die haben zumindest häufig ein sehr gutes Angebot.


    Viele Grüße aus Eisenach


    Dirk

    Hallo, schönen Sonntag wünsche ich...

    Die Tragfähigkeit der Träger richtet sich ja nach einer Festigkeitsklasse gem. DIN. Kennt die jemand oder wo könnte man nachlesen? Da wüsste ich dann genau, welcher Träger ausreichen würde. Oder kennt jemand noch andere Varianten?

    @ Pepe

    Zitat


    Also 7,5 halte ich für in Ordnung. Schaut euch doch mal die Aquaschränke im Laden an. Nur aus Speerholz gebaut und da drauf stehen 2 m Becken.

    Genau!
    Wenn ich mir die Unterschränke anschaue, die man so im Handel kaufen kann - und ich schaue mir meine hier kritisierte Konstruktion an - ich weiß nicht, ich glaube, da ist meiner stabiler...
    Und Mittelstützen haben die auch alle!

    Also, folgendes stelle ich mir jetzt vor: (siehe Anhang)

    Was sagt Ihr dazu? :yrf

    Gruß

    Dirk

    Hallo,

    danke für die schnellen Antworten! Freuen tue ich mich aber nicht... :uzi:

    Werde mich also jetzt nach einem H-Träger umschauen. Folgender Gedanke: 10cm, so wie auch bei Marcus. Dann folgende Idee: die Seitenwand auf die 10cm Tiefe des H-Trägers um eine doppelte Breitseite erweitert - also noch einmal 7,5 cm Ytong - da habe ich dann jeweils 15cm Auflagefläche. Müsste doch passen, oder? Die mittlere Mauer werde ich dann wohl wegreißen müssen. Hat natürlich den Vorteil, dass ich dann noch etwas mehr Platz habe. Oder würden die 7,5cm links und rechts als Auflagefläche reichen?

    Ach, noch etwas: kann es HEA100 sein oder doch HEB100?

    @ Pepe: Das sieht natürlich super aus! Hast du ein Foto mit Verkleidung? Also ich will das Ganze mit Spachtelputz machen und dann mit Effektlasur streichen.


    Viele Grüße

    Dirk

    Hallo alle hier und viele Grüße aus Eisenach/Thüringen!

    Ich habe nun endlich angefangen!

    Die Maße: 160 x 70 x 67 (LBH)

    Die Technik:

    2 x Tunze Stream 6000
    ATI Bubble Master 200
    Tunze Master 1073.030 als Förderpumpe
    Aqua-Medic Aquasunlight NG 2 x 250W und 4 x T5 mit EVG
    DE Bary Aqua UV 15 W UV-Entkeimer im Dauerbetrieb

    Das Becken ist bestellt, der Unterschrank im (Eigen-)Bau.

    Jetzt aber meine Frage:

    Mein AQ-Bauer sagte zu mir, dass ich durch die von mir gewählte E-Form meines Y-Tong-Unterschrankes durch die Mittlere Wand die Gefahr hätte, dass es zum Beckenbruch kommen würde. D.h. wenn sich links oder rechts die Stützwand absenken würde und die in der Mitte höher wäre, käme es zwangsläufig zum Beckenbruch. Ein Alptraum! Außerdem ist das schon alles fertiggebaut! Zur Verdeutlichung habe ich ein Foto angehangen. Könnt Ihr aus Eurer Erfahrung zustimmen, oder meint Ihr ich sollte mir eher keine Sorgen machen?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Dirk

    Hallo mal wieder,

    zum Thema Preis... Hmm. Ist halt ne teure Angelegenheit so ein AQ - will also gut überlegt sein. Aber trotzdem, 10tsd € obere Mittelklasse? Nach oben ist eben wie immer alles offen...

    Danke auch für den Tip mit Trautmann. Versuche gerade mit Henry Verbindung aufzunehmen, mit Claude auch. Mal sehen was dabei herauskommt!

    Obere Mittelklasse :winking_face_with_tongue:

    Oje... Meine arme Frau!


    Viele Grüße


    Dirk

    Und wieder Danke für Eure Antworten! :]

    @ KS: Gesamtpreis und Rabatt

    Für einen Gesamtpreis von, sagen wir mal 4 bis 5 tsd € erwarte ich schon einen Rabatt, ist doch in anderen Branchen auch so. Aber es stimmt, was zählt ist das Gesamtpaket. Also incl. Beratung und Service, da gebe ich gern auch mehr aus. Tja, und wenn man auf Anfragen keine Antwort bekommt usw... Da stimmt schon was nicht. Ich kann ja auch so nicht arbeiten.

    Zum Thema http://www.firstfish.de: Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt - über den Link bekommt man eine Deutschland-Karte, hier sind sehr viele, auch alle hier genannten AQ-Bauer verzeichnet. Das ganze mit Bewertung, Kommentaren etc. Also recht hilfreich...

    @ Susi: Schön, daß Du zufrieden warst/bist. Ich kann eben nur von meinen Erfahrungen berichten. Dein Becken ist doch auch Referenz auf der Seite der Firma?!

    @ Zebrasoma2006
    Ja, war schon mehrmals da. Zuletzt etwa um den Jahreswechsel. Naja, stimmt, so gepflegt sah es eben nicht aus. Außerdem wirkte alles etwas "provisorisch"...

    @ JensD: eingefahrenes Wasser: Ja, ich denke, daß werde ich nicht machen, werde also nichts vom Händler nehmen und alles ganz normal einfahren.

    @ Robert

    Danke für den Tip mit Henry, hab ihm schon eine Mail geschrieben. Er macht im September einen Laden in Gotha auf?

    Schönen Sonntag!

    Dirk

    Hallo,

    danke erst einmal an alle für die schnellen Antworten und die Ratschläge.

    @ KS: "unverschämt teuer und vernünftige Preise"

    z.B.
    - HQI+T5 Leuchte von Aqua Medic: 100 bis 150€ teurer als normaler VK anderer Anbieter
    - für eingefahrenes Meerwasser (wurde mir von der Firma empfohlen, um "schnell loslegen zu können") wollten sie für 600l 300€ haben,
    letztlich war alles ca. 1/3 teurer als andere Geschäfte (Schäumer, Pumpen etc.). Und damit meine ich nicht E-Bay-Preise.

    Vernünftige Preise? Wenn ich mir ein Komplettangebot machen lasse, dann erwarte ich mit Verlaub, dass ich für die einzelnen Komponenten schlicht weniger bezahle, als wenn ich sie einzeln kaufe.

    iXware

    Na, nimm die Schärfe aus deinen Formulierungen! Danke.
    Also, "gehobene Mittelklasse": als Bsp: Tunze Stream und nicht Aqua Bee, ein Schuran AS, zwar nicht der Bubble King, aber eben kein Billig Teil, usw. Und mit Verlaub, 10 Tsd € sind keine gehobene Mittelklasse. Sondern eher S-Klasse. Aber natürlich ist es eine persönliche Betrachtungsweise.

    Zum Thema Tschechei und Unterschrank: Der Händler wollte mir noch nicht einmal Garantie darauf geben (ist natürlich dazu verpflichtet). Außerdem sollte man das doch sagen, wo die Schränke herkommen, hat er aber nicht von sich heraus - habe es nur an den Aufklebern an den Holzbeispielen gesehen. Aber mit Woha hast Du natürlich recht. Auch in Polen und in der Tschechei gibt es gute Arbeit.

    Hallo,

    ich wende mich an Euch, da ich etwas Frust ablassen muß! :loudly_crying_face:
    Seit fast einem Jahr versuche ich mir ein AQ anzuschaffen, aber es klappt einfach nicht! Zuerst hatte ich mir ein (Komplett-)Angebot von http://www.aqua-terra-erfurt.de aus Erfurt geben lassen. Schon dies dauerte seine Zeit - und dann war das ganze unverschämt teuer, obwohl wir uns auf vernünftige Preise geeinigt hatten. Insgesamt mindestens 1/3 teurer, als die Normalpreise. Ziemlich sauer bin ich dann auf die Seite http://www.firstfish.de/cms/front_cont…cat=25&idart=69 gestoßen. Hier kann man sich eine Menge AQ-Bauer anschauen. Mit Informationen versorgt, schrieb ich mit meinen konkreten Vorstellungen und Grafiken vom vorgesehenen Unterschrank mehreren Firmen an. Nur 1/3 antwortete überhaupt darauf. Übrig in der Auswahl blieb dann die Firma Marine-Aquaristik.com aus Dresden. Vom Preisniveau sehr gut, führte ich auch zwei längere Gespräche - und hatte dabei sogar das Gefühl, kompetent beraten zu werden. Aber dann: erst nach mehreren Wochen und einigen Rückfragen später erhielt ich ein konkretes Angebot - nach meiner Meinung "08/15-Standard". Jetzt war ich mißtrauisch... In meinem Urlaub fuhr ich dann von Eisenach extra nach Dresden, um mir das Ladengeschäft anzuschauen sowie persönlich vorzusprechen. Das Ergebnis: Unterschränke aus der Tschechei und insgesamt kein Niveau. Und auf das Angebot, welches präzisiert werden sollte, warte ich seit nunmehr 6 Wochen. Frustriert suchte ich mir den nächsten Händler in der "Umgebung". Diesmal die Firma http://www.aqua-shop.com aus Baunatal bei Kassel. Wieder sende ich eine Anfrage mit einer detaillierten Aufstellung des gewünschten AQ + Skizze des Unterschrankes. Eine Woche später eine Nachricht, daß man derzeit sehr ausgelastet sei und sich "in drei Tagen" an mich wenden werde. Nunmehr sind zweieinhalb Wochen vergangen. Ja, wo leben wir denn?! Geht es allen zu gut oder habe ich nur mit Amateuren in dieser Szene zu tun?! Also, in meinem nächsten Leben werde ich AQ-Bauer und habe ein Geschäft... Dann werde ich eine Menge Geld verdienen!
    Also, jetzt wieder ganz sachlich: Hat von Euch jemand einen Tip? Oder ist Euch auch so etwas passiert? Oder ist das gar normal?! Langsam glaube ich, daß ich mir mein AQ selber baue, aber dann gehen wieder Monate ins Land... :loudly_crying_face:

    Ach, noch zur Info, was ich mir vorstelle. AQ der „gehobenen Mittelklasse“, Größe 150 x 60 x 60 komplett mit Technik + Beleuchtung, Unterschrank und ggf. Besatz. Es sind doch keine Peanuts, was man damit verdient, oder?!


    Viele Grüße


    Dirk

    Hallo,

    danke für Eure Beiträge, insbesondere der Link von Michael ist klasse. Hier gibt es eigentlich alle Infos. Zusammengefasst: 150kg sind ohnehin gem. DIN zulässig, insgesamt 500kg wenn das AQ an einer tragenden Wand steht. Das ganze ohne zusätzlichen Nachweis/Berechnung o.ä.

    "Auf Decken in Gebäuden, die für eine verteilte Verkehrslast von 1,5 kN/m2 bzw. 2,0 kN/m2 berechnet werden, können Tresore, elektrische Speicherheizgeräte, Aquarien (In der Norm werde diese Geräte genannt) usw. unberücksichtigt bleiben, wenn

    * das einzelne Gerät die Decke mit höchstens 3 kN belastet
    * das einzelne Gerät die Decke mit höchstens 5 kN belastet und an einem statisch in Rechnung gestellten Auflager der Decke steht."

    Zum Estrich: Dieser muss einem Druck von 20 N pro mm2 aushalten, d.h. 2,04 kg pro mm2.

    "Die geforderte Festigkeitsklasse für schwimmenden Estrich im Wohnungsbau ist ZE 20. Die Nennfestigkeit (Druck) beträgt dabei 20 N/mm2."

    Die Zitate stammen aus dem hinter dem Link verborgenen Forum.

    So, ich werde jetzt mit meinem Vermieter reden, da das AQ in der Ecke von zwei tragenden Wänden steht. Mal sehen...

    Viele Grüße


    Dirk

    Naja, ein Statiker kann mir insofern nicht weiterhelfen - was sollte ich ihm auch sagen. Aber danke für den Hinweis mit der Seite, hatte sie schon mal gelesen, dennoch wieder Auffrischung... Fakt ist, dass der Statiker demnach auch eine durchgehende Bodenplatte empfiehlt, insbesondere beim anfälligen Estrich. Tja, und zurück zur Frage: Besteht nun die Gefahr vom Glasbruch, oder nicht? Wie ist das denn mit den ganzen Leuten, die genauso große AQ haben, bzw. noch größere?! Habt Ihr Probleme mit der Tragkraft? Oder wie habt Ihr das Problem gelöst?

    Hallo,

    ich melde mich mal wieder mit einer Frage an Euch im Forum. Diesmal geht es gewissermaßen um Statik - und eine Problematik, die mich schon seit geraumer Zeit beschäftigt.
    Also, mein AQ soll die Maße 160 x 70 x 60 (LxBxH) haben. Der Bodenbelag ist Laminat und ich wohne in einem 10-jährigen Neubau im Dachgeschoß (die Decke sollte das Gewicht tragen können, oder?). Ich will die Last des AQ möglichst verteilen, da ich mir nicht sicher bin, ob das Laminat das Gewicht aushält. Hierzu will ich keinen Sockel mit 460 qcm Auflagefläche (460cm Kantenlänge mit 1 cm Breite des Sockels), sondern eine durchgehende Bodenplatte und darauf dann den Unterschrank stellen. Somit müsste das Gewicht dann auf 11.200 qcm lagern. Wäre wohl besser, oder?! Auf der anderen Seite wurde mir gesagt, dass eine Bodenplatte nicht sinnvoll sei, da diese Unebenheiten haben könnte (oder auch der Fußboden) und somit sich das AQ verziehen könnte - mit der Folge eines möglichen Glasbruchs. Stimmt das?! Auf der anderen Seite wurde mir auch gesagt, dass das Laminat die Last ohne Probleme tragen könne. Nun ja, schwierige Frage – könnt Ihr mir helfen?

    Viele Grüße


    Dirk

    Hallo Christian, vielen Dank noch für die Info! Guter Tip :winking_face_with_tongue: ! Habe die Nachricht leider erst eben gelesen, die Adresse habe ich doch noch gefunden, ebenso Welke in Lünen am gestrigen Tage. Stimmt, nette Beratung - keine Ahnung, mit wem ich eigentlich gesprochen hatte... Auf jeden Fall sehr gepflegtes Geschäft, Ordnung und Sauberkeit. Das in dieser Richtung bislang beste, was ich gesehen habe.

    Viele Grüße!

    Dirk

    Stimmt, eigentlich logisch, dass die Händler den Bestand reduzieren.
    Also, dann werde ich wohl nach Lünen fahren. Puhlheim ist leider zu weit. Ich suche ein möglichst großes Angebot, da ich mir einfach Eindrücke verschaffen möchte. Grundsätzlich interessiere ich mich für Korallen und Fische. So, und wenn jetzt auch noch fachkundige Beratung vorfinde, bin ich fast glücklich! Aber hat jemand den Strassennahmen für mich, damit ich das Geschäft auch finde? Steht leider nicht auf der HP. Oder hat jemand noch einen anderen Tip?

    Gruß, Dirk - und Danke für die schnellen Antworten!