Beiträge von seegraswiese

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    Original von Uwe Dolling

    Nur nebenbei, Fische und wirbellose Tiere sind keine Tiger. Ein Tiger hat ein riesiges Territorium und nur wenig Nachkommen. Fast alle Tiere des Riffes haben dagegen eine immense Nachkommenschar, die solange Futter bleibt, wie alle Nischen besetzt sind. Wird dagegen eine Nische (z.B. durch Fang) frei, so wird sie durch die Nachkommensschar auch sofort wieder neu besetzt. Nur der fabrikmäßige Fischfang der Adulten kann diesbzgl. zu dauerhaften Schäden führen.

    LG
    Uwe

    Es gibt doch zumindest Hinweise dafür, daß das selektive Fangen von Fischen für den Aquarienmarkt, Auswirkungen auf die natürlichen Populationen hat. Und dies scheint sich durchaus nicht auf den schon erwähnten und bekanntesten Fall der Banggai-Kardinalbarsche zu beschränken:

    Selektiver Fang von grossen Mandarinmännchen scheint die "Fitness" (Reproduktion+Überleben) der Mandarin-Populationen zu vermindern:
    http://news.nationalgeographic.com/news/2001/04/0…arinfish_2.html

    Selektiver Fang erwachsener Clownfische könnte eine Ursache für verstärkte Hybridisierung zwischen Amphibrion-Arten sein.
    http://wish.wodonga.tafe.edu.au/~kwaldon/hybrids.htm

    Eine freiwillige Selbstbeschränkung des Aquarienhandels auf höchstens halbwüchsige Fische (halbe max. Körperlänge) wäre weitgehend im Interesse der Aquarianer und könnte zumindest diese Folgen des Aquarienhandels reduzieren helfen.
    Ein Mindestgrössenkonzept, wie ansonsten in der Fischerei üblich, produziert geradezu solche Phänomene (zumindest bei Riff-Fisch-Arten mit Revieren). Erwachsene Fische und Brutpaare im natürlichen Lebensraum zu belassen, scheint im Sinne einer nachhaltigen Nutzung der Bestände auch sinnvoll.

    LG Martin

    PS.: Das dieser Ansatz bei Fischarten, die auch für die menschliche Ernährung genutzt werden, zu kurz greift, ist denke ich klar - Verbesserungsvorschlage sind willkommen.

    Hi Matthias

    Die Exemplare die ich mit dem LG bekommen habe waren auch total harmlos und dazu noch interessant (leider schon ne weile nicht mehr gesehen).
    Zwei Nachteile:
    - Die schwierige Beschaffung.
    - Leider vermehren sich die Käferschnecken bei mir im Becken (im Gegensatz zu einigen eingeschleppten und eingesetzten Schneckenarten) nicht.

    LG Martin

    Hi Timme

    Ich halte drei Garnelchen, die wohl zur Gattung Urocardiella gehören. (ähnlich U. antonbruunii) Sie schwimmen bei mir bevorzugt in einer etwas abgedunkelten Aquarien-Ecke mit schwächerer Strömung. Diese Ecke ist glücklicherweise vorne links :winking_face: d.h. ich kann die Garnelchen den ganzen Tag und auch nachts sehn. Ansonsten sind noch andere Garnelen, Grundeln und Leierfische in diesem Becken - Kein Fisch über 7cm und kein Doc 8).
    Eine Vergesellschaftung dieser Garnelen mit Seenadeln oder Kardinalbarschen habe ich bisher nicht gewagt. Zumindest bei den freischwimmenden Nadeln hätte ich da so meine Bedenken, und noch mehr bei den großmäuligen Kardinalbarschen.

    LG Martin

    PS.: Ich würde denken, daß man auch einen sehr viel grössere Anzahl dieser Garnelen in einem Becken zusammen pflegen kann. - Sie sind online ja auch nicht allzu teuer.

    Zitat

    Original von Johannes Peschke

    Vielleicht wäre es an der Zeit sich einzugestehen: "Das mit der erfolgreichen Nachzucht der ein oder anderen Art die eigendlichen Herausforderungen erst anfangen."
    Wenn wir es mit dem Ziel "Schutz der natürlichen Bestände" wirklich ernst meinen, ist es noch ein weiter Weg bis wir das Thema als erledigt betrachten können.

    Gruss
    Johannes

    Hallo Johannes

    Das wir mit der Nachzucht von Meeresfischen gerade erst am Anfang stehn und das dieses Thema noch lange nicht erledigt ist, sehe ich genauso - umso mehr freut es mich, das dieser Bereich offensichtlich mit grossen Schritten voran kommt. :winking_face:
    (ja ich bin Optimist :winking_face: )

    Zitat

    Original von Rainer
    Hallo Martin,
    und dieser konow-how-Vorsprung ist das Resultat der unmittelbaren Nähe zu einem tropischen Meer und der permanenten Verfügbarkeit von praktisch allen Planktonarten.
    Grüße, Rainer

    Hallo Rainer

    Wenn Know-how aus der unmittelbaren Nähe zu tropischen Meeren resultiert, sollten wir den Forschungs und Produktionsstandort Deutschland schliessen und alle an ein tropisches Meer ziehen, um unser know-how zu verbessern ;).
    - Der Gedanke gefällt mir - ich komme auf jeden Fall mit ;).

    Zitat

    Original von Inken Krause
    Hm, mal sehen vielleicht bin ich ja mal schnell genug. Im Moment habe ich leider absolut keine Zeit, jeden Abend vor dem Aqua zu sitzen und auf die Eiabgabe zu warten. Denn die Balzrituale und eventuelle Scheinlaichabgaben ziehen sich über mehrere Stunden hin. Aber irgendwann will ich wenigstens mal Eier erwischen...
    Zu den LSD: Wie bringst Du die Eier zum Schlupf? Larvenquirl?

    Hi Inken

    :winking_face: mir gehts gerade mit einer Art genauso :winking_face:
    - die balzen und balzen - und ich bekomme Augenränder :winking_face:

    Larvenquirl für LSD sollte funktionieren - nötig ist er nach meiner Erfahrung allerdings nicht.

    LG Martin

    Hi Inken

    Die Fische oft genug beim Laichen beobachten - an der Stromzufuhr der Stream warten, bis es wieder passiert - Stream sofort abstellen (Rückförderpumpe schon vorher abstellen, damit die Eier nicht im Überlauf verschwinden) - Licht wieder an, und die im Gegenlicht sichtbaren Eier abschöpfen (so hat es zumindest bei meinen LSD geklappt :winking_face: ) - oder besser, wie Frank Baensch, einfach eine automatische Eierfalle im Überlauf montieren 8).

    Zu den Zwergkaisern:

    Die Futterfrage allein, scheint ja auch noch nicht der Schlüssel zur Zwergkaiserzucht zu sein - wichtig ist es (nach Frank Baensch) wohl auch die Larvenentwicklung durch die entsprechende Signale, die zur Umwandlung der Larven zum Jungfische führen, möglichst stark abzukürzen. Mit diesen Schlüsselreizen kann man die Überlebenschanchen der Jung-Fische und die Wirtschaftlichkeit der Zucht wohl sehr stark erhöhen.

    - Diese Signale/Umweltbedingungen sind allerdings (im Gegensatz zum Larven-Futter) noch nicht veröffentlicht worden (und ein Firmengeheimnis). - Das ist wohl der Punkt, an dem man nochmal ganz schön zu knabbern hätte, wenn man es selbst mit der Zucht von Zwergkaisern versuchen wollte.

    Insofern würde ich Frank Mohr hier widersprechen: Natürlich sind in Meeresnähe wohl wesentlich bessere Vorausetzungen zu Zwergkaiserzucht, als im Binnenland vorhanden (Inken - wie weit ist es eigentlich von Dir bis zum Meer? ;)) - Doch wenn man den Ausführungen von Frank Baensch folgt, gibt es (mindestens im Hinblick auf die Zwergkaiserzucht) wohl auch einen erheblichen know-how Vorspung in Hawaii.

    Ob Frank Baensch jetzt in absehbarer Zeit den kommerziellen Erfolg hat, (den ich ihm wünsche) ist für die Zukunft der Korallenfischzucht wohl nicht mehr wirklich wesentlich. - Er hat gezeigt, daß die Probleme der bisher unmöglich erscheinenden Zwergkaiserzucht durchaus lösbar sind - und das allein, gibt den weltweiten Zuchtbemühungen schon erheblichen Auftrieb.
    Trotzdem bin ich natürlich sehr gespannt welche Nuss als nächstes, von den hauptberuflichen Züchten z.B. in Hawaii, oder den ambitionierten Liebhabern weltweit, geknackt wird ;). Sehr viele Fisch-Arten (darunter auch Viele, die mit bereits nachgezüchteten Arten sehr nahe verwandt sind - und die sich wahrscheinlich nach +-identischem "Rezept" züchten lassen) aber auch ganze Großgruppen, wie z.B. die Falterfische, Drückerfische, Doktorfische, Halfterfische, Büschelbarsche, Klippfische u.a. warten noch auf ihre Erstnachzucht :).

    LG Martin

    Zitat

    Original von Timme Denker
    Stutzig macht mich nur, dass normalerweise Cyanos genau beim Gegenteil sich wohl fühlen oder nicht ? Wobei, es gibt unzählige verschiedene Algen und Bakterien :winking_face:

    Mein Ziel ist nun das Verhältnis von Phosphat zu Nitrat in das richtige Verhältnis zu bringen, dabei die Cyanos unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig die Korallen zu unterstützen. Garnicht so einfach :winking_face:

    Genau das macht mich auch stutzig, Cyanos bei ausgewogenen P/N Verhältnis oder tendenziel eventuell sogar "zuviel Nitrat" und bei gleichzeitig guter Strömung, sind mir bisher auch noch nicht untergekommen. Heterocysten waren dann wohl unterm Mikroskop auch keine zu sehn, oder?

    LG Und viel Erfolg Martin

    Hallo Timme

    Das klingt ja erstmal sehr unlogisch, daß mit dem Erhöhen des Nitratgehaltes, Cyanobakterien im Aquarium auftauchen. Da Cyanos ja üblicherweise bei einem im Verhältnis zum Nitrat zu hohen Phosphatwert erscheinen.
    - Eventuell werden die Cyanobakterien bei Dir durch eine Akkumulation gelöster organischer Stoffe im Wasser gefördert. (Du hast ja den Abschäumer ausgeschaltet/ die Futtermenge erhöht/+ machst Aminosäurezugabe).

    Das Abschalten des Abschäumers bringt bei Cyano-Problemen oft kurzfristige Besserung, da sich mit dem Abschalten die Stickstoffverfügbarkeit verbessert und das P/N Verhältnis so wieder ins Lot kommt. Langfrisitig ist das Abschalten des Abschäumers bei Cyanoproblemen allerdings kontraproduktiv, da auch weniger Phosphor-Verbindungen exportiert werden, und damit dann auch die Phosphatverfügbarkeit zunimmt.

    Ich würde:
    Die Wassertests überprüfen, eventuell auch nach dem Brenner schauen,
    Mit dem Alkoholtest die lichtmikroskopische Bestimmung der Algen überprüfen.
    Und als einzige Veränderung am Becken: den Abschäumer wieder einschalten.
    Die Strömung ist bei Dir ja oki, oder?

    Klingt aber nach einem sehr spannenden Fall - halte uns auf dem laufenden.

    LG Martin

    Zitat

    Original von Johannes Peschke

    EDIT: Nur noch ein Beispiel: Seepferdchen und Seenadeln sind meines Wissens das erste mal in den 30iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Aquarium nachgezogen worden. Bis heute gibt es keine kommerzielle Reife der Nachzucht von Seepferdchen und Seenadeln auch wenn die Tiere im Hobbybereich regelmäßig nachgezogen werden.
    Einen Markt, insbesondere für Pferde gibt es mit Sicherheit.

    spezialisierte gewerbliche Seepferdchenzüchter:
    in den USA: http://seahorse.com/
    in Irland: http://www.phorest.com/seahorse/seahorses.htm
    am anderen Ende der Welt:http://www.saseahorse.com/seahorse.htm
    und http://www.seahorse-australia.com.au/

    Und dann gibt es noch einige Firmen, die nebenher auch Seepferde züchten. wie:
    http://www.orafarm.com/seahorses.html
    http://www.proaquatix.com/index.asp
    http://www.tmc-ltd.co.uk/hatchery/species-list.asp

    und in Deutschland/Österreich und der Schweiz wird natürlich auch kräftig gezüchtet und es gibt zudem einige Privatzüchter.
    http://www.pro-marin.de/
    http://www.ifmn.net/
    http://marinfischzucht.ma.funpic.de/
    http://www.nachzuchtenregister.de/home.htm

    Ohne jetzt die Rendite der einzelnen gewerblichen Anbieter zu kennen - sehe ich hier durchaus Grund zum Optimismus :winking_face: - Auch wenn es bis zum ersten europäischen Zwergkaiser - nicht nur wegen des Wild-Planktons, wohl noch etwas dauern wird :winking_face:
    (Inken, Laich abschöpfen :winking_face: ).

    LG Martin

    Das jetzt plötzlich so viele Zwergkaiserarten gezüchtet werden können, liegt sicher auch daran, das die Zucht-Techniken wohl zum Teil übertragbar sind.

    Hi Rainer

    Die Stelle bei R. H. Kuiter kenntst Du ja, wo vermutet wird das Geisterpfeifen eventuell sogar das Geschlecht wechseln können? - Von männlich nach weiblich. Als Anhaltspunkt wird dabei die Haltung (ohne nähere Angaben) von drei eingefangenen "Paaren" genannt, bei denen sich dann 5 Tiere als Weibchen herausstellten. (Das scheinen genau die scharf definierten Angaben zu sein die Du so magst :winking_face: ) - erwähne es vor allem deshalb, weil es (wenn es so ist) durchaus sein kann, das dein Tier noch länger lebt, selbst wenn es im Moment ein Männchen ist.

    Es würde mich aber doch interessieren, was Deine Geisterpfeife in deinem Becken frisst :winking_face: - Kann man wie bei Seepferdchen sehen, ob das Tier mager oder fett ist?
    - Ich denke Du hast in dem Becken eher eine mässig starke Strömung und Beleuchtung??

    LG Martin

    Hi Jannes

    Einige Schildbauch-Arten leben auch auf Seegras, Tangen oder unter Steinen - es werden also nicht alle Arten der Familie Parasiten sein :smiling_face: und es gibt wirklich auch wunderhübsche z.B. diesen hier.

    Elen Thaler schreibt übrigens das ihre Seeigel-schildbäuche die Igel jeweils alleine bewohnten und auch (zumindest gegen artgleiche Fische) verteidigten.

    LG Martin

    Hallo Rafael

    Ein Paar Mandarinfische ist eine super Idee :).
    Zumindest abends, sollten das Paar ein Verabredung haben ;).
    Weissen Sand und helles Licht mögen einige Mandarinfische nicht so - das kann sich aber legen - ich hab aber ein Mädel das ist immernoch scheu.

    Schleim auf der Haut? klingt wirklich seltsam - Mandarins haben zwar eine schleimige Haut und keine Schuppen - aber wenn Schleimfetzen herumhängen, oder die Haut einen Belag hat, ist irgendwas faul. Soviel ich weiß produzieren sie vermehrt Schleim wenn sie angegriffen oder gefangen werden. Einen Schleimkokon zum Schlafen hab ich bei meinen Mandarinchen noch nie gesehn.

    Dein Becken ist zwar sehr groß - aber selbst in grossen Becken können Mandarinchen hungern. Das ist das wichtigste bei der Mandarin-haltung: nachschauen, ob die Tiere rund und gut genährt sind, und regelmässig zufüttern falls nötig.

    LG Martin

    Hallo Michael

    Ich könnte mir vorstellen, das in einem 60cm Würfelbecken, bei optimaler Einrichtung, Platz für 2 oder höchstens 3 Riffbarsch-Reviere ist.
    Eventuell sind Revierstreitigkeiten die Ursache für die Haut und Flossenschäden sowie die Todesfälle bei Deinen Riffbarschen.

    LG Martin

    Da im MeerwasserAquarium normalerweise häufig organische Substanz zugeführt wird (Futter das Phosphor und Stickstoff enthält) Stickstoff aber ständig aus dem System entfernt wird (Denitrifizierung) sollte sich Phosphor früher oder später im Aquarium anreichern. (Das sollte in erster Näherung auch dann stimmen, wenn ein Großteil der Nähstoffe wieder in organische Substanz eingebaut werden würde - was noch zu zeigen wäre :winking_face: ).

    Dagegen kann ein Abschäumer in erster Näherung kaum helfen, da er Phosphor nur entweder vor dem Abbau zu Phosphat, oder nach dem Wiedereinbau in organische Substanz (z.B. in Phytoplankton) erfassen kann (gilt nicht falls Organismen/Stoffe abgeschäumt werden, die bevorzugt Phosphor spreichern).

    Falls sich im Aquarium Phosphat anreichert, verlässt Phosphat das Aquarium auch bevorzugt über WW. Adsorber wurden ja schon erwähnt.

    - Wenn das nochmal jemand durchdenkt und dabei das P/N Verhältnis von Futter, Meeresalgen, Korallen und Abschäumersosse berücksichtigt - hätte ich nichts dagegen :winking_face:

    LG Martin

    PS.: Ich habe vor einigen Wochen zum ersten mal einen Abschäumer eingebaut - und mein Wasser sieht seither viel besser (klarer) aus :). - Ich denke es kann ohne Abschäumer zumindest u.u. zu einer erheblichen organischen Belastung des Wassers kommen.

    Hi Wolfgang

    Weil ich die Schwimm-Garnele nachgezüchtet hatte, habe ich mir überlegt einen Bericht ins Nachzuchtenregister einzustellen - darum habe ich versucht die Garnelen zu bestimmen und dabei ist als Nebenprodukt die Kurzbeschreibung fürs Meerwasser-lexikon entstanden *lach* - nach der Du Deine Garnelen dann eventuell bestimmt hast? oder?

    LG Martin

    :smiling_face: nett Dich kennen zu lernen :winking_face:

    Hallo Marlene

    das ist jetzt richtig erstaunlich - Du hast zwei männliche S. occelatus in einem Becken? Ich habe erst neulich von einem sehr großen Becken mit zwei männlichen Synchiropus splendidus gehört - von Synchiropus stellatus hab ich`s schon gelesen - ich hab wahrscheinlich zwei männliche S. picturatus (die sind aber noch ganz ganz klein :winking_face: ) in einem Becken - aber bei dem Augenfleck-Mandarinfisch bist Du die erste :smiling_face: von der ich höre dass sie zwei Männchen im Becken pflegt - Haben beide diese hübschen Augenflecken in der ersten Rückenflosse?

    Wie groß ist Dein Becken denn genau?

    LG Martin

    PS.: trotzdem hättest Du sicher noch mehr Spass wenn Du ein Paar hättest :winking_face: - ich würde an Deiner Stelle versuchen, einen der Jungs zu tauschen ;).

    Hi Jannes

    :frowning_face: das ist schade, wünsche Dir viel Glück das es sich nicht ausbreitet.

    - Auslöser kann oft irgendeine Kleinigkeit sein - die Verursacher sind ja Schwächeparasiten und oft schon im Becken vorhanden.
    Bei mir war Auslöser ein technischer Defekt.
    Detailierten Bericht und Gegenmassnahmen habe ich hier schonmal gepostet.

    LG Martin

    Hi Ihr Garnelenzüchter

    Palaemonetes varians ist sehr einfach zu züchten :winking_face: War neben den Black Mollies das erste, was ich im Salzwasser nachgezogen habe ;). Leider tragen die Weibchen nicht so oft Eier - aber gerade in Frühjahr bekommt man oft Futtertüten, in denen die Hälfte der Garnelen eiertragende Weichen sind.
    Die Larven hält man in einem kleinen separaten Aquarium bei Zimmertemperatur und nicht zu dunkel mit etwas Phytoplankton. Man gibt täglich Artemianauplien dazu (wenn noch genug drin sind, kann man auch mal 1-2 Tag aussetzten) - ich müsste in meinen Unterlagen nachschauen - aber ich glaube es waren grob zwei Wochen bis die kleinen Garnelen rumkrabbelten.
    Die Garnelen halten im normalen Riffaquarium wirklich sehr lange aus - eine hat sogar mal bei mir, nach ein paar Monaten wieder neue Eier angesetzt. - Bei hohen Sommer-Temperaturen im Aquarium machen die Schwimm-Garnelen dann aber leider oft einen kollektiven Abgang - in meinem Becken kann's ab 28Grad schon kritisch werden.

    Wegen der besseren Temperaturverträglichkeit ist die Zucht der Felsengarnele Palaemon elegans daher sicher empfehlenswerter, zumal diese Garnelen nach meinen Erfahrungen im normalen Meerwasseraquarium auch häufiger wieder Eier ansetzen - Die Zucht scheint bei mir im zweiten Anflauf jetzt auch zu klappen - Wie diese Zucht funktioniert ist schon im http://www.Nachzuchtenregister.de detailliert beschrieben.

    LG Martin

    :smiling_face:

    Selbst wenn die Mandarinchen an Frostfutter gehn, werden sie bei dem übrigen Besatz wahrscheinlich nicht genug davon abbekommen - Ich würde vom Mandarinfischen bei diesem Besatz (Doc + Riffbarsch) und bei der Beckengöße (<300l) egal wie lange das Becken steht, abraten.

    LG Martin

    Obwohl diese Seite für die verwandte Art A. rainfordi eine Gruppenhaltung von mindestens 5 Tieren empfiehlt, habe ich mir jetzt nur 2 A. hectori gekauft, (da ich keine separate Unterbringungsmöglichkeit hätte, falls die eventuell mögliche Gruppenhaltung schief gegangen wäre). Natürlich hoffe ich daß die zwei ein Paar sind - und schaue ihnen einstweilen beim Zupfen an Fadenalgen und beim sehr vorsichtigen Baggern zu.

    LG Martin

    Zitat

    Original von Rainer
    Hallo mbb,
    ich bin mir nicht sicher, aber ich habs genau umgekehrt wie Martin in Erinnerung. Ich meine Knorpelfische scheiden N-haltige Stoffwechselprodukte in Form von Harnstoff aus und Knochenfische als Ammoniak. r

    :winking_face: Hi Rainer - ich hatte es wohl auch nicht mehr so genau in Erinnerung :winking_face: - gut daß Du mitgelesen hast, Du hast natürlich recht -
    Haie speichern den ungiftigen Harnstoff zur Osmoregulation und nicht das giftige Ammoniak. Knochenfische speichern ihre Stickstoff-abbauprodukte nicht, sondern geben sie vorwiegend über die Kiemen als Ammonium und über den Harn als Ammoniak und Harnstoff ans Wasser ab :smiling_face: hier nachgeschaut

    LG Martin

    PS.: der Hauptunterschied könnte somit die schubweise Abgabe der Stickstoffabbauprodukte bei den Knorpelfischen in Vergleich zur eher kontinuierlichen Abgabe bei den Knochenfischen sein - Schubweise belastet die Abbaumechansimen im Aquarium wahrscheinlich stärker.

    Hi all

    Der physiologische Unterschied ist wohl daß Haie und Rochen direkt Ammonium ans Wasser abgeben (bei Dichteschwankungen u.u. sehr schnell, da sie auch die Osmoregulation so machen), während Knochenfische (wie die erwähnten Muränen und anderen Raubfische) ja einen richtigen Harn haben und Harnstoff abgeben (jetzt fragt mich aber nicht wie oft :winking_face: ).

    LG Martin

    --- gelöscht ---
    PS.: Falls schon vor Sifi Interesse besteht, bitte mailen - ist ja hier kein Marktplatz.

    Martin,
    bitte stelle dies im Bieten Bereich ein, ich stelle dann gerne den Link hier ein. Wir haben uns alle dafür ausgesporchen im Forum keine direkten Verkaufsangebote zu posten.

    Danke für Dein Verständniss. Peter

    Zitat

    Original von mbb
    @ks

    dann weiterhin viel glück.gerade mit mandarinfischen bin ich nicht der einzige,dem das passiert ist.
    sie sollen so lange in die mandarins beißen,bis die schützende schleimhaut weg ist,und die tiere dann verschlingen.diese theorie(hab selbst nicht zugeschaut :D)stammt,soweit ich mich erinnere,aus dem duisburger aquarium,denen gleiches passiert war :wink

    mfg
    michael

    Ich habe einen Bericht von J.Kirchhauser gehört (aus den Naturkundemuseum Karlsruhe). Bei ihm hat eine Muräne zwei LSD-s verspeist:
    Er hat für Wartungsarbeiten plötzlich Licht im dunklen Becken gemacht und da hat sich die Muräne wohl erschrocken - auf jeden Fall hat sie in diesem Moment in den LSD-Fisch gebissen, ihn aber wieder losgelassen - dannach ist sie allerdings auf den Geschmack gekommen, und hat nach mehrfachem probieren, nach einigen Tagen zuerst der einen LSD und dann den Partner gefressen.
    Das hat er soviel ich weis auch veröffentlicht (schätze im Meerwasseraquarianer) - wie sich die Muräne hinterher gefühlt hat und ob sie blaue und rote Ringe gesehn hat, ist allerdings unbekannt :winking_face:

    Grüsse Martin

    Hi Thomas

    Ich denke Du meinst nicht die grünen Polypen rechts ;).
    Sondern das violette - ein Hydroid-polyp ist es schonmal nicht :winking_face:
    sondern wie Du schreibst irgendwas Anthelia-artiges - könnte auch ne kleine Röhrenkoralle sein. Röhrenkorallen wachsen ja zum Teil recht zügig. - Falls es zur Plage wird, machs halt weg oder deck es ab.

    Falls es nichts vernesselt oder überwächst, würde ich's lassen - sieht doch gar nicht so schlecht aus :winking_face:

    LG Martin

    Danke für die Tipps.

    Werde also die gezielte Fütterung nicht einstellen und trotzdem mal den Futterautomat losstäuben lassen (läuft schon :winking_face: ) - will die Süssen ja nicht verhungern lassen.
    Fast hätte ich noch edelsüßen Paprika in mein Staubfutter reingemischt - war aber nur noch Chilli da :winking_face: da hab ich's lieber gelassen ;).

    LG Martin

    Hi Jannes

    ich habs bisher nur mir einzelnen gekochten Muscheln und dem Mörser probiert - aber das wurde nicht richtig fein - der Mix aus dem Link klingt furchtbar :smiling_face: werd wohl auch mal einen Mixer zweckentfremden und dann gleich ne grössere Mischung machen ;). - Muscheln gibts ja jetzt wieder frisch - ich weiß nur noch nicht wie man die Dinger aufbekommt, solange sie nicht gekocht sind :winking_face: - gibts da einen Tipp von den Friesen??? - oder soll ich sie doch vorher kochen?

    LG Martin

    Hi Michael

    vielleicht sind ja ein paar Deiner erwachsenen Guppies auch auf den Geschmack gekommen und Du hast darum keine Jungen mehr???
    Falls es doch die kürzer werdenden Tage sind hilft ja eventuell schon eine einfache Glühbirne :winking_face: um den Tag zu verlängern.
    Ich hatte schon Mollies im Brack - denen gefiels gut - sind aber eben ein bischen grösser als junge Guppies.

    LG Martin

    - ich hoffe Du wäschst wenigstens die Weinglässer woanders ab :winking_face:

    Hi Inken

    Ich würde damit gerne meine Tubastreas richtig pushen (die dürfen gern das wuchern anfangen :winking_face: - und eine dritte - oder vierte Tubastrea wäre ja dann auch kein Problem mehr, wenn es ohne "Handfütterung" klappt) und gleichzeitig will ich die Kleintierchen im Becken zur Vermehrung anregen - und so indirekt auch meinen Leierfischen was Gutes tun.
    Das will ich erreichen indem ich mehrfach täglich kleine Portionen Staubfutter zugebe. Ich hoffe daß ich diese beiden Fliegen mit einer Klappe schlagen kann - da der Automat ja noch häufiger und noch regelmässiger füttert, als ich "per Hand".

    LG Martin

    Natürlich werde ich mit einer einzigen Automaten-Fütterung am Tag anfangen und dann langsam im Wochentakt auf vier oder fünf Automaten-Fütterungen pro Tag hochfahren und dabei immer wieder kontrollieren, wie sich das auch auf die Wasserwerte auswirkt. Frostfutter gibt's weiter zusätzlich für die Fische - die gezielte Tubastrea-fütterung mit der Pipette will ich eigentlich sein lassen ;).

    Würde gern diesen Tread nochmal beleben :winking_face:
    Da ich mir gerade überlege eine Staubfuttermischung für Tubastrea zu mischen und sie per Futterautomat ins Becken zu geben.

    Bisher denke ich an eine Mischung aus:

    geschälte Artemia-eier
    Cyclop Eeze
    Spirulina-pulver
    und pulverisiertes Flockenfutter

    Oder habt ihr ein besseres schon erprobtes "Staubfutter-Rezept"?
    Oder würdet ihr lieber auf ein Fertigprodukt zurückgreifen, welches (und wie füttert man Fertigprodukte mit dem Automat (Futtertrommel)?

    LG Martin

    Es gibt auch schon eine andere Aufteilung :winking_face:

    Aber ich denke es wird noch eine Weile Dauern bis wir hier von "robusten" bzw. "komplexen" Korallen sprechen :winking_face:

    hier ein Link zu einer Stammbaumrekonstruktion der Steinkorallen (pdf-Format).
    Der Baum ist auf Seite 170 also auf der vierten Seite des pdf.
    Und tatsächlich Porites und Goniopora sind Schwester-Gattungen.

    Grüsse Martin

    Wie kann man die beiden Gruppen unterscheiden? Zitat: "Romano and Palumbi (1996) defined ‘‘robust’’ corals as having solid, heavily calcified skeletons resulting from the solid construction of corallite walls and forming massive or plate-like structures.The ‘‘complex’’ corals have less heavily calcified skeletons, resulting from the porous construction of the corallite walls showing a light, complex architecture."

    Hi Markus

    Wenn die Larven schlüpfen, fang sie schonmal ab (auch wenn du noch kein Futter hast) und bring ein paar in einem extra Behälter unter.
    So kannst du so wenigstens feststellen, wie lange die Larven ohne Futter überleben - und das Abfangen kannst Du auch schonmal üben. =>die Larven sollten beim Einfangen nicht beschädigt werden - also besser nicht abkeschern!

    Viel Glück und Grüsse Martin