Hallo Freunde!
Jetzt sollte es klappen, einzusteigen, ohne sich im Forum anmelden zu müssen! Hier
Lieben Gruß
Harold
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Lieben Gruß
Harold
Hallo Michael!
Bin dabei, mich darum zu kümmern.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Jannes!
Du weißt, ich schätze Dich sehr. Aber wenn Du schreibst:
ZitatIm übrigen kanns euch doch wurscht sein was es ist, wenn beide Arten evtl. Glasrosen fressen, oder? Ihr kauft hier ein Tier, und kein Markenprodukt.
kann ich das nicht unwidersprochen lassen. Als biologisch interessierter Mensch kann mir die Nomenklatur von Tieren und Pflanzen doch nicht egal sein. Das hat doch nichts mit "Markenprodukt" zu tun.
Wirf doch mal einen Blick ins neue Lexikon "Die Meere Europas - Flora und Fauna" - dann siehst Du, wie ich arbeite und was ich meine.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Nach langer Vorarbeit haben wir uns entschlossen, das Rohprodukt von Die Meere Europas - Flora und Fauna online zu stellen. Wie man leicht feststellen kann, befindet das Werk noch in den Anfängen - fertig wird eine Arbeit dieses Umfangs ohnehin nie. Etwas Ähnliches gibt es - zumindestens im deutschsprachigen Raum - bis jetzt noch nicht.
Bis jetzt haben folgende Personen in dieses Projekt investiert:
Gerald CHYCHZY ........... Administration
Harold WEISS ............... Herzblut, Koordination, Layout, Beiträge, Fotos,
Helmut SIMAK .............. Beiträge, Fotos
Sven GEHRMANN .......... Beiträge, Fotos
Unterstützung erfahren wir von:
Prof. Dr. Robert A. PATZNER (Universität Salzburg) ..... Fotos und fachliche Beratung
Prof. Dr. Peter WIRTZ (Universität MADEIRA) ............. Fotos
Karl GUBA (AQUAMARE Wien) .................................. Fotos und fachliche Beratung
Zahlreiche Personen halfen uns schon mit Erfahrungsberichten und Fotos.
Alle, die Interesse an Biologie und Aquarienhaltung von Tieren und Pflanzen der gemäßigten Meere haben, sind zur Mitarbeit eingeladen. Kontaktperson für eventuelle Beiträge und Fotos (!) bin ich.
Zum Lexikon kommt man hier
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Kann Jannes nur beipflichten. Zudem gibt JBL ja auch in der Bildbeschreibung an, dass die Nahrung aus Moostierchen besteht.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Seesterne der Gattung Fromia können generell als für die Pflege im Aquarium nicht geeignet klassifiziert werden. Hin und wieder mag ein Seestern Glück haben und in einem Aquarium genug zu fressen finden. Dies ist aber die Ausnahme! Fromia sind Nahrungsspezialisten, die in der Regel im Aquarium verhungern.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Martin!
Nach langer Abwesenheit (ich befand mich auf medizinischer Kur und bin jetzt wieder fit und fröhlich im Lande) melde ich mich auch zu Wort. Helmut hat ja schon alles gesagt, also braucht es meine Kommentare im Grunde nicht mehr. Dennoch möchte ich ein paar Anmerkungen zu angeschnittenen Themen machen.
Mit der deutschen Namensgebung ist es halt so ein Sache. Wirklich richten kann man sich im Grunde nur nach den wissenschaftlichen ("lateinischen") Namen. Prof. Dr. Robert A. PATZNER und Dr. Robert HOFRICHTER (beide Universität Salzburg) haben vor einigen Jahren eine Auflistung der deutschen Bezeichnungen der Mittelmeerfische erstellt, die man meines Erachtens als Grundlage nehmen sollte (schon weil man sich ja nach irgendetwas richten muss). Und in dieser Liste wird Parablennius gattorugine als "Gestreifter Schleimfisch" und Parablennius zvonimiri als "Geweihschleimfisch" (das Männchen besitzt mehr oder weniger stark ausgeprägte, deutlich verzweigte Überaugententakel, während die Fortsätze des Gestreiften Schleimfisches ja eher büschelförmig sind). Ganz glücklich scheint mir die Bezeichnung "Geweihschleimfisch" auch nicht zu sein, denn so signifikant sind die Überaugententakel bei dieser Art auch wieder nicht. Daher schlage ich für Parablennius zvonimiri den deutschen Namen "Weißpunkt-Schleimfisch" vor, da die weißen Rückenflecken wirklich ins Auge stechen und diese Art deutlich von anderen Schleimfischarten unterscheidet. Mal sehen, ob sich dieser Name einmal durchsetzt.
Aktuelle Literatur über die Haltung von Mittelmeerfischen im Allgemeinen und über Schleimfische der gemäßigten Meere im Speziellen gibt es leider überhaupt nicht. In alten Fachzeitschriften (von 1950 - 1970) kann man einiges finden, auch über die Zucht einiger Arten (z. B. Lipophrys nigriceps, Salaria pavo). In der gerade erschienen Ausgabe der Zeitschrift "Koralle" findet sich ein kleiner Artikel von mir über die Pflege einiger Mittelmeer-Schleimfischarten im Aquarium. An einer umfassenden Arbeit, die alle Schleimfischarten des Mittelmeeres in Natur und Aquarium behandeln wird, schreibe ich gerade.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Markus!
Habs mir gerade angeschaut ... ein herrliches Aquarium!
Lieben Gruß
Harold
Hallo Sandro!
Leider wurde während der vergangenen Jahre über der erfolgreichen Kultivierung von Steinkorallen auf die Pflege von höheren Algen weitestgehend vergessen bzw. verzichtet. Dabei weiß man über den Großteil dieser Pflanzen kaum etwas bezüglich ihren Pflegeansprüchen. Ja, da gedeiht schon mal die eine oder andere Art in einem Aquarium ... meist, um nach einiger Zeit wieder zu verschwinden. Und da es sich ohnehin "nur um Algen" handelt, macht man sich auch keine Gedanken darüber.
Dabei ist hier noch ein breites Betätigungsfeld offen. Der größte Teil der Algenarten ist bis dato in unseren Aquarien nicht haltbar bzw. weiß man nicht, was man ihnen bieten muss, damit sie es doch tun. Auch wenn die Pflege von Algen (noch?) nicht so prestigeträchtig wie die Korallenpflege ist, kann man erstens auf diese Weise wunderschöne Aquarien gestalten und zweitens wirklich Neuland betreten und neue Erkenntnisse gewinnen. Wer z. B. kann schon konkrete Angaben zur erfolgreichen Pflege von Codium-Arten machen? Und mit konkret meine ich jetzt nicht Aussagen wie "hält sich bei mir schon ein paar Wochen recht gut" sondern klare, parametrische Angaben wie Strömung, Licht, Temperatur etc. ... so wie es eben z. B. bei Steinkorallen üblich ist.
Ich möchte Dich also ermutigen, Deinen Wunsch zum konkreten Projekt reifen zu lassen. Ich bin sicher, dass Du viel Freude erleben wirst.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Helmut!
Die Tiere des nördlichen Mittelmeeres sind nicht so kontrastreich gezeichnet. Auf fishbase.org sieht man ein paar Fotos mit typischer Färbung.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Sandro!
Die Krabbe kannst Du nicht überfüttern. Wenn sie nichts mehr mag, frisst sie nix mehr. Je mehr Du sie fütterst, desto schneller wird sie wachsen.
An sich reichen 2 - 3 Stinte pro Woche für den Drachenkopf. Natürlich kannst Du ihm auch mehr füttern (sofern er es annimmt), aber notwendig ist es nicht.
Ich wünsch Dir noch viel Freude mit Deinen beiden Tieren! Und pass auf, dass die Krabbe nicht entfleucht!
Lieben Gruß
Harold
Hallo Sandro!
Bei dem Fisch handelt es sich um Scorpaena porcus (Brauner Drachenkopf). Die Rückenflossenstachel besitzen Giftdrüsen, daher also - wie schon von gesagt - vorsichtig sein beim Hantieren! An sich ein reiner Fisch- und Garnelenfresser, der sich aber meist auch an größere Gefrierbrocken gewöhnen lässt.
Beider Krabbe handelt es sich um Pachygrapsus marmoratus (Felsenkrabbe). Für die Aquaristik eher weniger geeignete Tiere, sofern man ihnen kein Spezialbecken einrichtet, in dem sie dann aber große Freude bereiten können. Ein Meister im Ausbrechen ... wahrscheinlich wirst Du sie nicht lange haben. Frisst jede Art von Futter.
Anmerkung: Im Prinzip finde ich es nicht gut, Tiere zu kaufen oder (wie in diesem Fall) vom Urlaub mitzubringen, von denen man weder Name noch Lebensbedürfnisse weiß. Nun sind sie aber schon einmal in Deiner Obhut, also biete ihnen ein möglichst schönes Zuhause.
Lieben Gruß
Harold
PS @ Moderatoren: Dieser Thread gehört in die Rubrik "Mittelmeer". Bitte dorthin verschieben!
Hallo!
In der Tat eine sehr interessante Liste!
Lieben Gruß
Harold
Hallo Martin!
Die hervorragende Zeitschrift "Das Aquarium" gibt es ja leider nicht mehr. Ich selbst habe die Jahrgänge 1999 - 2005. Da kann ich gern mal nachsehen, ob was Entsprechendes zu finden ist.
Eine sehr gute Publikation über die Haltung von Schildfischen im Aquarium (Autor: Dr. Robert HOFRICHTER, Universität Salzburg) findest Du hier.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Martin!
Na klar - die Lösung mit der Küche ist doch besser als nichts. Da haben es die Tiere auf jeden Fall etwas kühler als in der restlichen Wohnung.
Wenn Dein Seeigel sich versucht zu tarnen, indem er Steinchen etc. aufnimmt, handelt es sich auf jeden Fall um Paracentrotus lividus. Der Schwarze Seeigel Arbacia lixula tut das nicht. Achte beim Seeigel vor allem darauf, dass er genug zu fressen bekommt, sonst verhungert er. Im 160 l Aquarium sollte er an sich genug finden. Vor allem braucht er Algen, kann aber auch mit Löwenzahn, Salat etc. zugefüttert werden. Dazu frisst er aber auch, was so an Resten auf den Boden fällt und von den Fischen nicht mehr genommen wird.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Martin!
Zitatwenn ich nicht schon so ein faible für kugelfische hätte, würde ich jetzt wohl zum mittelmeerfreak werden...
Das wäre super ... wir Mittelmeerfreaks sind ohnehin so wenige ... ![]()
Zu Deiner Frage: Derzeit stehen die Aquarien noch in einem Zimmer, das im Winter beheizt wird. Daher ists mit Abkühlung nicht weit her. Das merke ich z. B. an meinen Pfauenschleimfischen (Salaria pavo). Im Frühjahr beginnt das Männchen regelmäßig zu balzen, die Weibchen setzen jedoch keinen Laich an und reagieren auf das bemühte Männchen in keiner Weise. Dies soll sich im nächsten Jahr ändern. Da werden die Aquarien in einem mäßig temperierten Raum aufgestellt, sodass im Winter auch eine entsprechende Abkühlung gegeben sein wird. Dann sollte es mit Ablaichen und gegebenenfalls Nachzucht klappen. Es wurden schon mehrere Schleimfischarten im Aquarium nachgezüchtet.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Martin!
Bei den Schildbäuchen handelt es sich tatsächlich um Lepadogaster candolii. Sehr gut fürs Aquarium geeignete Fische, die sich anfangs zwar - wie in der Natur - noch verstecken, sich aber schon sehr bald an den Pfleger gewöhnen und dann um Futter betteln. Achtung, es können durchaus kleinere Fische gefressen werden!
Beim zweiten Fisch, Tripterygion melanurus, ist darauf zu achten, dass sich im Aquarium keine allzu größeren, dominanten, futterschnellen Fische befinden. Dreiflossen-Schleimfische brauchen die Muße, sich durch ständiges Picken (ähnlich wie z. B. Synchiropus) Kleinstlebewesen zum Fressen suchen zu können. Zumindestens gelegentliche Lebendfuttergabe ist angebracht, da die Tiere sonst dazu neigen, mit der Zeit lethargisch zu werden und überhaupt kein Futter mehr annehmen (Helmut SIMAK, pers. Mittlg.).
Bei beiden Fischen wäre eine winterliche Temperaturabsenkung auf ca. 16 - 18 Grad Celsius empfehlenswert, um das Fortpflanzungsverhalten anzuregen und eine längere Lebensdauer zu gewährleisten.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Pauline!
Ein sehr schöner Bericht, der gut zeigt, was wir alles erleben können in der Seewasseraquaristik. In diesem Fall eben das Sozialverhalten des Amphiprion ocellaris. Sie verhielten sich sehr amphiprionmäßig, und Du hast das gut dokumentiert.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Benny!
Wirklich sehr schöne Bilder !
Lieben Gruß
Harold
Hallo Donald!
Sei sicher - wenn Du suchst, findest Du auch.
Einsiedlerkrebse sind tatsächlich nur feucht ohne Wasser zu transportieren. So wie Du schreibst: in einem Tuppergefäß. Natürlich kannst Du das auch in den Koffer geben. Schnecken gibst Du in eine Flasche, die Du gut im Koffer unterbringen kannst. Muscheln sind ohne Fütterung im Aquarium nicht haltbar, daher lasse sie in ihrer Heimat. Und andere Tiere würde ich ohnehin nicht mitnehmen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Donald!
Einsiedlerkrebse kannst Du gut in einem kleineren Plastikgefäß ohne Wasser transportieren. Von daher sollten sie im Handgepäck keine Probleme machen. Schwierigkeiten ander Grenze hatte ich noch nie.
Lieben Gruß
Harold
Hallo!
Die Umfrage ist interessant und ich bin schon neugierig auf das Ergebnis. Allerdings: Die Rubrik: "Lebt noch bei mir" ist vollkommen aussagelos und trägt ausschließlich zur Verfälschung des Ergebnisses bei, da sie keinen zeitlichen Parameter beinhaltet.
Lieben Gruß
Harold
Ja, Dietmar ... das ist doch kein Wettstreit! Tatsache ist, dass A. rainfordii immer wieder gerne springt. Dass der Pfleger (und noch viel mehr der Fisch) das Glück haben kann, bis jetzt noch kein Problem mit Springen gehabt zu haben, ist schön, sagt aber nichts über die Springfreudigkeit aus.
Also: Vorsicht ist die Mutter des Elefanten im Porzellanladen
... besser eine Deckscheibe als eine tote Rainfordi! Oder?
Lieben Gruß
Harold
Hallo Christian!
Thomas beschreibt das Problem sehr gut. Die bekannte Biologin Ellen THALER hat viele gestorbene Pygoplites diacanthus seziert und festgestellt, dass alle eine zersetzte Leber und zerstörte Nieren hatten. Das heißt, die Tiere verhungerten nicht sondern verstarben schlicht an Organversagen, welches durch falsche Nahrung hervorgerufen wurde.
Ich bin der Meinung, dass Gleiches bei Salarias fasciatus passiert.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Christian!
ZitatAusnahmen bestätigen lediglich die Regel.
habe ich geschrieben. Damit wollte ich sagen, dass es natürlich sehr wohl Salarias fasciatus gibt, die mit herkömmlichem Ersatzfutter zurechtkommen. So wie es eben Pfauenkaiserfische gibt, die das geschafft haben. Glücklicherweise (für Dich, vor allem aber für den Schleimfisch) hast Du ein Exemplar, dem die Umstellung gelungen ist. Aber es sind eben (wie die Praxis zeigt) nur sehr wenige ... die anderen sterben.
Auch wenn hier noch drei (oder auch fünf oder zehn) Pfleger schreiben, dass ihr Schleimfisch schon länger als ein Jahr (dies ist in etwa die kritische Zeitgrenze) bei ihnen im Aquarium lebt, ändert dies nichts an der von mir beschriebenen Tatsache. Es zeigt lediglich, dass die - sich in der Minderheit befindenden - erfolgreichen Pfleger schreib- und mitteilungsfreudiger sind.
Lieben Gruß
Harold
Tja, dann ...
Hallo!
Sofern Salarias fasciatus an Ersatzfutter geht, gestaltet sich die Pflege zunächst einfach. Allerdings nur scheinbar! Denn in der Mehrzahl der Fälle ist eine dauerhafte Haltung dieser Art nicht möglich, da es sich dabei um einen echten Nahrungsspezialisten handelt. Tiere, die Ersatzfutter annehmen, wachsen zunächst sehr schnell und werden in der Regel unförmig dick. Wir begründen dies fälschlicherweise mit der "Verfressenheit" der Fische und freuen uns sogar noch darüber. Tatsächlich ist dies jedoch das erste Anzeichen der unzureichenden Ernährung. Demzufolge werden in unseren Aquarien nur wenige Exemplare älter als ein jahr und sterben dann sehr plötzlich, ohne vorher Krankheitsanzeichen gezeigt zu haben. Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel.
Ähnliches kennen wir z. B. vom Nahrungsspezialisten Pygoplites diacanthus. Nur macht man sich bei dieser Art mehr Gedanken, da es sich dabei um einen teuren und wertvollen Kaiserfisch und nicht nur um einen gewöhnlichen Schleimfisch handelt.
Lieben Gruß
Harold
Tja, so können die Meinungen auseinander gehen. Ich persönlich halte vom "Meerwasseraquarianer" nämlich überhaupt nichts. Ich finde es fast schon peinlich, wie er layout- und themenmäßig der "Koralle" nachhinkt. Was nun auch nicht heißt, dass ich mit allem in der "Koralle" zugrieden wäre ...
Aber letztlich muss eh jeder selbst entscheiden, was er lesen will.
Harold
Hallo!
Fische springen auch am Tag.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Tobi!
Mit "schnell" geht da gar nichts. Die Cyanobakterien regelmäßig absaugen und ansonsten Geduld. Das Aquarium sieht zwar vielleicht nicht so schön aus, ist aber gesund.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Kai!
Bin gerade auf Deinen Thread (und damit auf Dein Problerm) gestoßen. Tatsächlich (zumindestens meines Wissens) gibt es kein Caulerpa brachypus - fressendes Tier, dass Du in einem Aquarium Deiner Größe pflegen könntest. Somit bleiben Dir 3 Möglichkeiten:
1. Wie schon vorher geschrieben, regelmäßig und konsequent ausrupfen. Das ist zwar ein bisschen mühsam, aber bei einem Aquarium Deiner Größe durchaus machbar und realistisch. Es kann mit der Zeit passieren (ich schreibe "kann", weil es nicht so sein muss), dass die Pflanze mit der Zeit geschwächt wird und irgendwann dann verschwindet bzw. zumindestens ihr Wachstum verringert.
2. Austausch der gesamten Steine, sodass sich keine Algenpopulation mehr im Aquarium befindet.
3. Du disponierst um und gestaltest Dir mittels verschiedener höherer Algen - und da gibt es viele Arten, für deren Haltung man nicht weniger Können benötigt als bei vielen Steinkorallen - ein "holländisches" Pflanzenaquarium. Solche Aquarien können wunderbar aussehen und sind eine schöne Alternative zu den ohnehin meist gleich aussehenden "Riffaquarien". Und Tiere gibt es dann genug zur Auswahl, die sich in einem derartigen Becken wohlfühlen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Heike!
Guter Entschluss! Ich wünsche Dir viel Freude und Spaß damit.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Heike!
Zumindestens mir ist kein Buch bekannt, dass sich explizit mit der Haltung von Nordseetieren in Aquarien befasst. Und für Riffaquarien sind Nordseetiere meiner Ansicht nach ohnehin nicht geeignet, da auch die Arten, denen im Sommer höhere Temperaturen nicht schaden, im Winter eine radikale Absenkung verlangen, um auf Dauer gesund erhalten werden zu können.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Torsten!
Mir ist schon klar, wie man Seenadeln ernährt. Meine Frage war dahingehend, ob sich Heike die Mühe antun will und weiß, was sie bei der Fütterung beachten müsste. Für ein Riffaquarium sind diese Tiere aus Gründen der Fütterung und anderen zudem defintiv nicht geeignet - aber das brauche ich Dir ja nicht zusagen :-).
Lieben Gruß
Harold
Hallo Heike!
... und außerdem stellt sich dann noch die Frage, wie Du die Seenadel auf Dauer ernähren willst ...
Lieben Gruß
Harold
Tja, mit den deutschen Namen ist es halt so eine Sache ... weshalb die Verwendung der wissenschaftlichen ("lateinischen") Bezeichnungen unabdingbar ist.
Aus Martins Startbeitrag geht eindeutig hervor, dass er in der Zeitschrift "Das Aquarium" über Angehörige der Familie Gobiesocidae - also Schildbäuche - gelesen hat. Daher bezog ich mich in meinen Antworten auf diese Familie. Aber wie Heinz richtig anmerkt, lag der Hund in der Bezeichnung "Scheibenbäuche" begraben. Denn als Martin unter diesem Begriff suchte, wurde er auf die Familie Cyclopteridae verwiesen und konnte daher die von ihm gesuchten Fische nicht finden.
Abgesehen davon, dass Scheibenbäuche (also Cyclopteridae) für das herkömmliche, also ungekühlte Aquarium nicht geeignet sind, wird sie Martin im Mittelmeer auch nicht finden, da sie im Atlantik sowie in der Nord- und Ostsee leben. Drei Arten sind hier verbreitet:
- Cyclopterus lumpus (Gemeiner Seehase)
- Liparis liparis (Großer Scheibenbauch)
- Liparis montagui (Kleiner Scheibenbauch)
Bleibt uns also nur mehr, Martin auf seiner Suche nach Schildbäuchen alles Gute zu wünschen. Tatsächlich sind diese Fische im Aquarium bei Zimmertemperatur gut zu halten und werden trotz ihrer an sich versteckten Lebensweise mit der Zeit sehr zutraulich. Sobald der Pfleger ans Aquarium tritt, kommen sie hervor und betteln um Futter.
Lieben Gruß
Harold
Nun, das Werk Das Mittelmeer (Spektrum Akademischer Verlag, 2002 und 2003) von Robert HOFRICHTER (Hrsg.) (siehe hier und hier) ist tatsächlich das profundeste und umfassendste Buch über das Mittelmeer. Allerdings derzeit mit dem Manko, dass der dritte Band (siehe hier) - in dem unter anderem auch die Fische vorgestellt werden werden - seit Jahren in Planung ist und bis dato nicht realisiert wurde. Angekündigte Erscheinungsdaten wurden immer wieder verschoben. Ob Dezember 2007 hält, wird die Zeit zeigen.
Der von Torsten erwähnte Biologe Prof. Dr. Robert PATZNER (Universität Salzburg) fungiert in diesem Werk als Mitautor. Unzählige Veröffentlichungen bezeugen seinen Stellenwert als Kenner des Mittelmeeres.
Harold
Hallo!
Für die Bestimmung von Mittelmeerfischen empfehle ich das großartige Buch:
Patrik LOUISY. Meeresfische Westeuropa Mittelmeer. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2002. ISBN 3-8001-3844-I.
Hier werden alle Fische (bis 50 m Tiefe) lückenlos vorgestellt. Ein wirklich beachtliches Werk.
Folgende Arten werden für das Mittelmeer angegeben:
- Gouania wildenowi (Glatter Schildbauch)
- Lepadogaster candollei (Purpur - Schildbauch)
- Lepadogaster lepadogaster (Strand - Schildbauch)
- Opeatogenys gracilis (Seegras - Schildbauch)
- Apletodon incognitus (Seeigel - Schildbauch)
- Apletodon dentatus (Kleinköpfiger Schildbauch)
- Diplecogaster bimaculatus (Zweifleck - Schildbauch)
In diesem Buch wird jedoch nicht auf die Pflege im Aquarium eingegangen.
Lieben Gruß
Harold
Hallo Artur!
Ich habe Dir doch schon an anderer Stelle ganz genau gesagt, auf welche Weise Du Dir leicht ausrechnen kannst, wieviel Sand Du kaufen musst. Welche Antworten erwartest Du Dir, wenn Du nun hier fragst? Mathematik lässt sich nicht biegen ... somit wirst Du auch zu keinen neuen Erkenntnissen kommen.
Lieben Gruß
Harold
