Beiträge von Thomas Engels

    Hi ,

    ich würde mal sagen , 10 w beleuchtung ist etwas knapp , um es wuchern zu lassen ...

    bei einem bekannten von mir , der unbedingt ausprobieren wollte , wie weit er sein system limitieren konnte,

    hatte dabei seine hystrix umgebracht , nicht aber das chaeto im technikbecken

    das sollte bestätigen was Hans Werner schreibt.

    Chaeto wächst aber auch gut bei hohen nitratwerten.

    Hi ,

    die frage bleibt , wo es hingeht , wenn mal BESONDES kalte nächte kommen sollten ... solche risikon könnte ich ,wo ich wohne , nie eingehen ,es erschliesst sich mir eigentlich auch nicht ,warum man das woanders oder überhaupt tun sollte .
    Ein heizer ist eine billige versicherung.

    Hi Michael ,

    mich interessiert das schon ausserordentlich , ich habe nämlich genau dasselbe teil (allerdings erst ca.ein jahr)...

    ... ausser der gefahr des undichtwerdens wäre es ja interessant zu wissen , WO genau sich der kunststoff denn

    auflöst , doch wohl hoffentlich nicht im wasser :face_with_rolling_eyes:

    ...denn was würde es nützen , wenn eine UV anlage schädliche biologie aus dem wasser bringt , aber dafür

    schädliche chemie einträgt ...

    wäre ja schön , wenn sich der hersteller hierzu auch mal näher aüssern würde !

    Zitat

    Original von Laser_eraser
    Ich versuch nochmal bessere Fosus zu machen, ist aber schwer mit Autofocus und Lupe.

    Hallo Lars ,

    dieses zeigt eine larve von l.debelius , auch genau 30 tage alt , in einem wasserglas mit einer kompaktcamera (mit macro einstellung , ohne lupe) fotografiert :


    die länge , von den augen bis zum schwanzende gemessen , beträgt 8 mm

    mfg

    thomas

    Hallo Lars ,

    Mir sind weltweit nur 2 privatleute bekannt , die l.amboinensis durch meta gebracht haben.

    Bis dahin sind es 14 stadien , und es dauert (jedenfalls bisher) mindestens 4 monate bis die entwicklung angeschlossen ist ...

    Bei amboinensis lohnt sich (nachdem was ich so gelesen habe) die ersten tage eine fütterung mit brachionus , da sie nicht so aktiv grössere beute nehmen wie ihre nahen verwandten (debelius und wurdemanni)

    danach frischgeschlüpfte und so früh wie möglich angereicherte artemien , aber das reicht auf dauer auch nicht , und es muss noch anderes futter her- hier gibt es dann eigentlich grossen spielraum zu experimenten , es muss nur nahrhaft sein , gefressen werden und darf nicht das wasser verpesten ...

    Hallo Bernd ,

    ja ich gebe es ja zu ich wäre fast auch (wieder) auf den leim gegangen :winking_face:

    das Hans Werner das thema zeitweise leid ist , habe ich allerdings vollstes verständnis für :grinning_squinting_face:
    er hat es sicher tausendfach erklärt aber es tauchen unendliche neue interpretationen auf wie es scheint ...

    ...ich habe mich auch öfter verunsichern lassen :face_with_rolling_eyes:, bin mir aber nun sicher , es endlich vollends verstanden zu haben ,sonst hätte ich es (letztendlich) nicht so schreiben können , das es sich auch für andere glaubhaft anhöhrt :winking_face:

    vielen dank ,besonders deinen letzten satz nehme ich als ein grosses kompliment , welches ich dir hoch anrechne !

    Zitat

    Original von Koberstaedt

    Wenn das NaCl-freie Meersalz selbst wieder vor allem aus den gleichen Zugabestoffen bestehen sollte, müssten nach unseren laienhaften Verständnis ja wiederum Natrium-und Chloridionen übrigbleiben, also dadurch das Zuviel an NaCl nicht beseitigt sondern wieder erneuert werden. Hier liegt das Verständnisproblem, was sich für mich höchstens - wie auch Thomas geschrieben hat - durch die unterschiedlichen Mengenverhältnisse erklären liese.

    Hi Bernd ,

    lies doch mein letztes posting nochmal , da habe ich mich doch schon gerade selber berichtigt :winking_face:

    es hat noch nichtmal was mit den mengen zu tun - Nacl ist nicht im mineralsalz entahlten, sondern entseht erst bei der calcifikation bei verbrauch von calciumchlorid und N.karbonat - wo das herkommt ist ja egal

    Zitat

    Original von Koberstaedt
    Damit sei es zum Ausgleich der Ionenbalance im Rahmen der Balling-Methode nicht geeignet, da es selbst wieder Natrium aus dem Hydrogencarbonat und Chloride aus deren Salzen hinzufüge, somit nicht NaCl-frei sei.
    Würde man dieser Untersuchung folgen, wäre es ja nur eine sinnlose erneute Zuführung der ohnehin dosierten Stoffe.

    Hallo Bernd ,

    ein frohes neues jahr wünsch ich dir und allen anderen forianeren erstmal !

    die zugabe des mineralsalzes kann (und soll ja auch gar) nicht als erhöhung irgendwelcher stoffe funktionieren ,solange diese mit der einstellung der salinität neutralisiert wird
    (und nicht über die benötigte menge zum ausgleich dosiert wird)

    theoretisch wäre es auch gar nicht notwendig , das calciumchlorid und natriumhydrogenkarbonat enthalten ist ,
    (was Hans-Werner wie beschrieben bei einem seiner produkte auch so handhabt) , solange diese elemente sowieso dosiert werden.

    Das ist aber in der praxis gehopst wie gesprungen.

    Wäre es im minerealsalz nicht enthalten , müsste eben ansonsten davon etwas mehr dosiert werden

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Hallo Thomas,

    die Substanz "Calicumhydrogencarbonat" gibt es nicht, es gibt nur Calciumcarbonat als Substanz (z. B. als Korallenkalk) und die ist bei neutralem bis alkalischem pH-Wert nicht wasserlöslich.

    Hallo Hans - Werner ,

    vielen dank für dein statement ,

    das dürfte dann im klartext bedeuten ,das das balancierte verhältnis von calciumchlorid und natriumhydrogenkarbonat

    einer komletten, ausgegelichenen mineralsalzmischung nicht zu einem anstieg von natriumchlorid führen können , da die "plätze" für die entsprechenden elemente schon "vergeben" sind

    ...aus der sicht eines "amateur"chemikers :winking_face:

    Hallo zusammen ,

    das missverständnis dürfte wohl darin liegen , das angenommen wird , das sich das chlorid aus dem

    calciumchlorid (des

    mineralsalzes) und das natrium aus dem natriumhydrogenkarbonat (des mineralsazes)automatisch wieder zu natriumchlorid verwandelt (oder verwandeln kann)

    ich denke mal das ist eine reine milchmädchenrecghnung , denn was würde dann mit dem rest passieren ,

    dann müsste ja "calciumhydrogenkarbonat" (gibt es sowas überhaupt :yrf) aus den resten entstehen ...

    ..."echte" chemiker können aber sicher besser erklären , warum das nicht möglich ist ?

    Hallo Armin ,

    ich habe gestern 2-3 kg lebende steine aus einem anderem becken samt makroalgen und abschäumer eingebracht (+ 20 % ww ), und heute zeigt der test keinen ausschlag mehr , weder am ausgang des filters noch ausserhalb :smiling_face:


    ich hatte mir sowas gebaut wie in deinem buch auf seite 155 abgebildet ist , einen kleinen powerhead (flow 500 L /std ) mit einer flasche für das zeo mit abgesägtem boden drüber , der aus dem wasser ragt - da läuft ganz schön was über die kante

    es kann vielleicht auch sein , das ich die produktion von schadstoffen in meinem zuchtbecken unterschätze , und es wird mehr nh4 produziert als das zeo abbauen kann

    ...auf jedenfall scheinen abschäumer und biologie selbst in kleinerem rahmen hier mehr zu leisten als zeolith in grösseren mengen :winking_face:

    Hallo ,

    ich spreche ja von der anwendung bei der zucht , im nacktem larvenbecken ohne biologie und filtertechnick.

    Dort kommt es dann eben schnell zu gefährlichen nh4 werten (durch stoffwechsel und/oder sterbende larven, möglicherweise trägt auch eine hohe dichte mit artemianauplien bei), die ich hoffte mit zeolith in den griff bekommen zu können.

    In Armins buch steht , das zeolith rein chemisch , also auch ohne bakterien , 2-6 mg nh4 pro g binden können soll.
    Deshalb meine fragen , mache ich was falsch oder habe ich falsche erwartungen an die wirkungszeit ?

    An dem wert besteht kein zweifel , vor ein paar tagen war noch nichts zu messen , und ich habe auch früher mal dieselben erfahrungen gemacht , und die gemessenen werte brauchte ich dabei nicht bezweifeln.

    Andere züchter berichten dasgleiche.

    Hallo zusammen ,

    ich habe nun mehrmals zeolith in zuchtsystemen eingesetzt , da es dort doch eigentlich sehr sinnvoll sein sollte ,

    aber trotz massiver überdosierung ( 1000 ml auf 100 l wasser , in einem selbstgebautem schnellfilter mit ca. 300l/std durchströmt) ist keine messbare verbesserung (zumindest nicht nach 24 std) eingetroffen.

    Der wert war gestern bei ca. 0,5 mg , heute mit viel phantasie vielleicht einen tick (0,1mg ?) blasser also immer noch deutlich über 0,25mg/l , mit einem test von tetra gemessen .

    Einen grund für weiteres steigen des wertes paralell mit dem zeolith-einsatz in den letzten 24 std. kann ich auch nicht sehen.

    Dauert es so lange , bis der effekt eintritt , habe ich einen denkfehler , mache ich beim einsatz was falsch oder habe ich zu hohe erwartungen ?

    Hallo Georg ,

    erstmal vielen dank für deine antwort angehend meiner frage zu den spuris .

    Es ist eigentlich nur logisch , zum ansetzen von synthetischem meerwasser nichts anderes zu nehmen als osmosewasser , da alleine schon der kalkgehalt vielerorts so hoch liegt , das dies zu ausfällungen führen kann.
    Ansonsten nutzen einem angaben des salzherstellers auch nichts , wenn man nicht weiss , was im leitungswasser noch alles so drin ist.

    Das mit dem an/entmischen hatte ich ja auch schon erwähnt , heisst das also , das sich bei euren salzen alle chargen in den angegebenen bereichen halten ?
    alles andere wäre da eigentlich schon der hammer , das hiesse ja , man weiss nie so richtig was sich in den eimern da so häufelt ...
    ...bei den geringsten spurstoffmengen ist das ja sicher nicht so tragisch , bei elementen wie kalium dürfte das aber schon anders aussehen ...

    Zitat

    Original von Red Sea
    falls es den ein oder anderen wert gibt der euch ganz speziell interessiert könnt ihr den aber gerne anfragen nur ich darf leider nicht die komplette analyse online stellen.

    Hallo Georg ,

    ich wollte nur gerne wissen , ob die spurenelemente in euren salzen natürlichen schnittwerten entsprechen ,
    oder darüber hinaus noch angereichert sind , in letzterem fall welche.

    Das möchte ich gerne wissen ,damit ich bei einer separaten spurizugabe weiss , was ich mir dabei eventuell doppelt ins becken kippe.

    Bei ca/mg/kh kann ich das selber messen ...

    Hi Georg ,

    also referenzlösungen sind schon 'ne feine sache , damit lassen sich nicht nur schlechte tests , sondern auch

    schlechte tester verdeutlichen :winking_face:

    ansonsten hast du recht , was angaben betrifft , ist euer salz einer der wenigen , die hier etwas genauer sind

    als das gro , das betrifft aber auch bei euch nur kalsium/magnesium/ alkalinitet

    dabei wird von anderen herstellern behauptet , das diese werte durch entmischen auch schonmal abweichen können ,chargenweise , kannst du das

    bei euren salzen ausschliessen ?

    wie sieht's denn mit den spuris aus , sind sie (oder einzelne , wenn ja,welche) über natürliche schnittwerte

    hinaus angereichert oder nicht ?

    Das ist nämlich leider aus den beschreibungen in der broschüre heraus nicht ganz klar ersichtlich ...

    Hallo olli ,

    viele riffbarsche (wenn nicht alle) tun das (einige andere fische auch)

    Besonders " laut" wir das , wenn es ans ablaichen geht (die ruckartigen bewegungen deuten darauf hin , sie sollen dem weibchen impornieren )

    auch clownfische und zwergkaiser geben geräusche ab =)
    man muss nur gut hinhöhren :winking_face:

    Hallo Hans Werner ,

    harpacticoide copepoden sind meines wissens nach detritusfresser , von daher verstehe ich nicht , wie sie anzeiger für eine richtige nährstoffversorgung von algen sein können.

    Was du über die phasen des wachstums bei phytolagen schreibst , ergibt sich in der praxis mehr oder weniger selber , wenn man ein wenig übung hat und es richtig macht.

    Natürlich benutzt man keine futteralgen , wenn sie gerade angesetzt,ausgedünnt und /oder frisch gedüngt sind.
    Man ist (eigentllich selbstverständlich) auch immer bestrebt , die algen zu benutzen , wenn die dichte gross und der dünger aufgebraucht ist.
    Bei f/2 misst sich das am besten am nitratwert ,wenn dieser knapp wird , ist phosphat ja längst verschwunden.
    Meistens werden die futterlagen ja auch direkt im larvenbecken verwendet , wo man ja eh jede weitere belastung vermeiden muss.

    Was wissenschaftliche arbeiten angeht , so habe ich keineswegs verallgemeinernde einwände , als das man immer kritisch sein sollte ,man kann genauso gut auf die irrtümer anderer wie auf die eigenen reinfallen :winking_face:

    Es gibt gute sachen und weniger gute , in wissenschaftlichen wie auch amateurbereichen.
    Nichts , was man im internet so findet , ist automatisch gut oder automatisch schlecht.
    Man darf eben nie das sortieren vergessen.

    Eigenes überlegen und probieren lässt sich bei zuchtfragen nur zu einem sehr beschränktem masse umgehen.

    Hallo Wolfgang ,

    der ultimative züchtertip ist nur geheim , weil er nicht existiert :grinning_squinting_face:
    wer das verstanden hat , hat schon den ersten wichtigen schritt zum erfrolgreichem züchten gemacht :winking_face:

    ...was wissenschaftliche arbeiten angeht , so kann man sie oft mit kochbüchern für köche vergleichen , mit

    denen " amateure" ohne grundkenntnisse wenig anfangen können ....

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    klar bin ich an Antworten interessiert, aber sie sollen bitte auch etwas erklären. Einen Vorschlag zu kritisieren, ohne etwas ausprobiert zu haben oder es wirklich begründen zu können, halte ich nicht für konstruktiv. Wie kommst Du ohne Versuche zu Deinen Aussagen? Woher kommen in nährstoffarmen Korallenriffen nicht-limitierte Algen? Wenn man Beiträge angreift, sollte man schon eine gute Begründung dafür haben.

    Das mit dem neu erfinden haben ich mir auch gedacht, weshalb ich eigentlich gedacht hätte, dass diverse Medien oder Variationen ausprobiert worden wären. Wie gesagt, Kulturmedien können für verschiedene Zwecke optimal sein. Letztlich wird bemängelt, dass es noch zu viele Bindenfehler gibt, die ja eine Ursache haben müssen. Ist also schon alles bestens und es gibt nichts mehr zu verbessern? Woher stammen also die Empfehlungen für f/2? Von erfahrenen Fischzüchtern?

    Hallo Hans Werner ,

    ich hatte eigentlich nicht mehr eingeplant , mich hier weiter zu melden , da es mir vorkommt , das allzu ausdrücklicher wiederspruch immer irgendwann auf diskussionsebenen landet , die ich persönlich noch viel schlimmer als "nicht konstruktiv" empfinde.
    Es scheint mir aber , möglicherweise habe ich mich nicht ausführlich genug ausgedrückt und damit missverständnisse hervorgerufen haben zu können .

    Deshalb :

    Ich habe mich in den letzten jahren sehr intensiv mit der materie beschäftigt , allerdings weitgends praktisch und weniger theoretisch , und kann damit mit einem ausgezeichnet gutem gewissen sagen , ich habe eine ganze menge ausprobiert , was sowohl futtermittel (samt deren areicherung)wie artemia ,brachionus,harpacticoide und calanoide copepoden samt diverser futteralgen und deren kultur angeht.

    Deshalb bin ich skeptisch ,was deine anregungen und vorschläge angeht ,inwiefern sie überhaupt durchführbar und sinnvoll sind .

    Für wen sind sie denn eigentlich gedacht ?

    Der hobbyzüchter hat ganz andere probleme , und kann froh sein , wenn er überhaupt agile phytokulturen erwerben kann , mit denen es sich lohnt , anfangen zu arbeiten.
    Wenn er dann soweit ist , dauert es meistens nicht lange , bis es zu problemen kommt , die du ansprichst , nämlich verunreinigungen etc. - auf jedenfall bei den wertvollsten arten.
    Was noch schneller geht, wenn man überdüngt.
    Deshalb ist mir ein "durchschnittdünger" wie f/2 , den ich im griff habe und mir ein wenig spielraum lässt ,weit lieber als spezialmixturen , die theoretisch am "gesündestem" sind , aber "unmöglich" zu handhaben.
    Es ist mir nämlich am wichtigstem , wertvolle algen mit vorteilhaftem nahrstoffprofil verwenden zu können ,
    ob da nun ein paar prozent nicht voll treffen , ist für mich total uninteressant , da meiner erfahrung ,zielsetzung und überzeugung nach eine reihe andere dinge wesentlich mehr ins gewicht fallen.
    Wenn ich erfolg haben möchte bei der zucht , muss nicht nur die alge , sondern auch der züchter mit dem medium klarkommen.
    Das halte ich für am wichtigstem.
    Ich habe übrigens selber auch verschiedene düngemittel ausprobiert , und bevorzuge persönlich f/2 , ganz einfach weil es so am besten funzt bei mir.
    Meine algenkulturen hole ich mir bei bedarf aus einem proffessionellem forschungsinstitut , da ich auch nicht die zeit , interesse und mittel habe , alle algen ganzjährlich am laufen zu halten , und dort werden zwar auch abwandlungen von dügemdien benutzt , mir wurde aber auch dort gesagt , soviel unterschied gäbe es da nicht , und das war dort nie ein thema.

    Nehmen wir mal an , ich würde meinen dünger deinen empfehlungen nach "frisieren" , und auch der gebrauch würde in der praxis funktionieren - die dokumentation des/der ergebnisse könnte ich noch nichtmal selber führen , da eine unmenge an anderen daten , natürlich mit mehreren paralell geführten zuchtbehältern, gesammelt werden müssten , um zu aussagekräftigen schlussfolgerungen kommen zu können.

    Als beispiel meiner praxis kann ich noch meine zuchtversuche mit Ps. fridmani anführen , bei denen ich unterschiedliche methoden anwendete , und von sorglosem "linkshandarbeiten"mit gutem resultat ohne vorbereitung mit A.tonsa bei meinem ersten wurf (den ich zuffällig entdeckte , mir war gar nicht klar , das sie überhaupt abgelaicht hatten), übers rumwurschteln mit grünem wasser und artemien bis zum zielstrebigem arbeiten mit hochwertigen algen und anreicherung so ziemlich alles durchhatte.
    Mit resultaten von 2 bis 265 stk. fisch durch meta.
    Immer mit grossen problemen angehend wasserqualität.
    Wenn ich die im griff habe , kriege ich möglicherweise 350 durch.
    Wenn ich die fütterung noch verbessere , vielleicht 400 .
    Kommt natürlich drauf an , wie gut die elterntiere in schuss sind ...
    ...das rumspielen mit dem düngermedium kann ich mir von daher sparen .

    Das allergrösste problem für mich ist es nämlich , die "ernte" verkauft zu bekommen ....

    ...und aus demselbem grunde sehe ich auch keinen sinn , mir ein bein auszureissen was bindenfehlerproblematik angeht , wozu ich im laufe der zeit eine reihe von ideen bekommen habe , allerdings beinhaltet
    zugegebenerweise keine davon die zusammensetzung des düngemediums ...

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Aber scheinbar sind hier zwei der Meinung, in diesem Forum sollte das "Nachzuchten"-Board besser nicht benutzt werden. Oder wie darf ich die destruktiven Beiträge verstehen?

    Hallo Hans Werner ,

    wenn du kritik automatisch als destruktiv beurteilst , und dabei gleichzeitig zweifel über anderweitige motive einfliessen lässt ,

    (das letztere nun zum wiederholtem male in diesem thread) ,

    macht das eine sachliche diskussion allerdings etwas schwierig.

    Ob das der teilnahme im forum und/oder nachzuchtenboard dienlich ist , mögen andere beurteilen.

    Damit überlasse ich die scene gerne jenen , die jubelndes beklatschen für konstruktiver halten .

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Sorry, Thomas, ein N : P-Verhältnis von 12 bedeutet, dass 12-mal soviel Stickstoff enthalten ist als Phosphor, man könnt auch schreiben N : P = 12 : 1. F/2 Medium hat ein N : P-Verhältnis von 24,4, enthält also doppelt soviel Stickstoff wie von mir vorgeschlagen und ist somit gegenüber dem Redfield-Verhältnis von N : P von 16 klar P-limitiert.

    Hallo Hans Werner ,

    naja ich denke der erfinder von f/2 hat sich schon was dabei gedacht bei der komposition , warum das rad neu erfinden :winking_face:

    wer es für sinnvoll hält , seinen algen den stickstoff abzudrehen , soll es doch tun , vielleicht wird er dann verstehen , wieso in dem standardmedium p limitiert ist und nicht n

    Naja Hans Werner ,

    wer seine korallen am rande der stickstofflimitation fährt , kann ja dann immer noch aminos zufüttern , um schaden zu vermeiden oder zu begrenzen ...

    ... wer seine phytokulturen an der absturzgrenze fahren will , wird garantiert probleme beim füttern seiner larven bekommen :winking_face:

    was nutzt das verhältnis zu anderen elementen , wenn der stickstoff verbraucht ist , stürzt die sache eben ab,egal ob 5 oder 8 oder 12 mal soviel p in er nährlösung vorhanden ist

    Hallo Hans Werner ,

    ich probiere alles aus , was sich vielversprechend und durchführbar anhöhrt :winking_face:

    es mag sein , das es machbar ist (für mich aber jedenfalls nicht) , ich halte es für äusserst schwierig

    ich wüsste auch nicht wieso man sich da was bei abbrechen sollte , die unterschiede können nicht anders als

    marginal sein , und ich bezweifle stark , das sie den aufwand rechtfertigen.

    Deshalb halte ich den ansatz für mehr theoretisch als praktisch oder sinnvoll

    wieviel erfahrung hast du denn mit der kultur von phytoplankton ?

    Hallo zusammen ,

    selbst wenn man den nährstoffgehalt für futteralgen durch stickstoffmangel positiv beeinflussen könnte ,

    dürften solche aktionen (auf jedenfall) für hobbyzüchter ziemlich sinnlos sein.

    Es ist schon so schwierig genug , seine phtyokulturen so zu fahren , das sie weder über- noch unterdüngt sind ,

    als das man sich mit solchen spielchen das leben noch schwieriger gestalten muss :winking_face:

    Bei copepoden scheint mir das sowieso von unterordneter wichtigkeit zu sein , da diese so oder so eine nichtzu

    schlagende alternative zu artemia und brachionus sind , welche (zumindest theoretisch) eher von einer

    verbesserung der nährstoffwerte profitieren würden.

    Hallo Angi ,

    ich hatte schon erhofft und erwartet , das du dich mal zum thema melden würdest :winking_face:

    über die alleinige fütterung mit nanno hatte ich auch gestutzt , aber immerhin dreht es sich hier um eine wissenschaftliche arbeit :face_with_rolling_eyes:

    Was copepodeneier angeht , gibt es noch viel zu erforschen.
    Es ist z.b. durchaus möglich , eier direkt aus der natur zu entnehmen , wobei weitaus grössere mengen geerntet werden können als in einer kultur - das problem dabei wiederum ist , sie "auf kommando" zum schlüpfen zu bringen ...

    Hallo zusammen ,

    das copepoden die beste alternative zur zucht sind , ist in vielen arbeiten zu lesen.

    Interessant hier , das die hier genannte calanoide copepdenart scheinbar mit nannochloropsis kultiviert werden kann und eine cokultur mit harpacticoiden cops gut funktioniert.

    Das wird aber von art zu art unterschiedlich klappen.

    Man sieht es gibt viele möglichkeiten.

    Was ich jetzt nicht entdecken konnte , wieviele exemplare jeweils mit der genannten futterdichte gezogen werden konnten.

    Angehend dem gechriebenem zu A.percula : die überlebensrate ist ein punkt , die entwicklung in anbetracht bindenfehler und färbung ein anderer , über den hier leider nichts gesagt wird.

    Wolfgang

    Was Tigriopus c. angeht , so ist diese art meiner meinung nach am besten für halbwüchsige seepferdchen/nadeln und leierfische interessant .

    Meiner meinung nach sollte man auch bedenken , das diese art sehr anpassungsfähig ist , und daher durch aquaristische interessen ungewollt neue verbreitungsgebiete erobern könnte.

    Aus diesem grund besteht für diese art einfuhrverbot in Norwegen

    Hallo Hans Werner ,

    das hauptproblem bei (calanoiden) copepoden verglichen mit brachionus (und artemia) ist , das ihre vermehrungsrate ungleich niedriger liegt.

    Die maxrate ist aber wahrscheinlich noch nicht erreicht , es ist auch nicht sicher , das alle labore ,die mit dem thema bereits gearbeitet haben , alle erarbeiteten kniffe öffentlich kundtun.
    Unterschiedlichge meinungen gibt es dazu natürlich auch in forschungskreisen obendrein :winking_face:

    Ausserdem sind diese copepoden kannibalisch , was sich zwar steuern lässt , aber auch wieder mit zeitaufwand verbunden ist .

    Die bereitstellung geeigneter algen dürfte für den hobbyzüchter ein grösseres poblem als für betreiber professioneller aquakultur darstellen.

    Ausserdem benötigen calanoide copepoden eine weitaus bessere wasserqualität als brachionus oder artemia , um optimal zu gedeihen.

    Arcatia tonsa ist dabei aber noch eine der einfacheren und robusteren arten , und deshalb recht beliebt .

    Für eine reihe von freilaicheneden fischen (wie kaiser-zwergkaiser,lippfische u.a.) aber bereits zu gross zum einsatz bei der erstfütterung.

    Was man wann und wie am besten gebrauchen kann aus dem themenbereich aquakultur -

    futteranreicherung - algenkultur etc. kommt natürlich immer an auf die art , die man züchten möchte -

    der hobbyzüchter hat dabei meistens andere ansprüche an die erfolgsquote als berufszüchter .

    Spätestens bei arten mit hohen ernährungsansprüchen kommt man dann aber mit den einfachsten lösungen

    überhaupt nicht mehr klar.

    Hallo Hans Werner ,

    ...was du nicht alles so findest :winking_face:

    die arbeit ist neu , die erkenntnisse schon etwas älter

    http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…hilight=artemia

    diese arbeit gefällt mir schon viel besser als die über die seepferde , was anderes kann ich aber auch gar nicht

    sagen , von dieser quelle kann ich mir nämlich bei bedarf immer meine planktonkulturen schnorren :grinning_squinting_face:

    Ich habe diese copepoden deshalb auch selber verwenden dürfen, was mir u.a. auch meinen erfolg mit den brunnenbauern

    verdankt hat - mit grossem interesse konnte ich ca. 1 jahr später im vergleich den bericht von Wolfgang Mai in der zeitschrift

    der mewa -aquarianer lesen .

    Während meine larven nach 18 tagen schon im sand buddelten , schrieb Mai , das jeglicher bodengrund die

    ersten 30 tage falsch sei , da es bei ihm solange bis meta dauerte ...was natürlich an der unterschiedlichen fütterung lag.

    So hier kann man schon sagen , was auf dorsche passt , funzt auch bei "unseren" arten ...

    was den stand den aktuellen stand der hiesigen aquakultur und dorsche im besonderem betrifft , so sieht es zur zeit schlecht aus mit den dorschfarmen

    ,dieses jahr sind viele pleite gegangen , die natürlichen bestände dieser fische gleichzeitig wieder gewachsen.

    Leider sind die kosten für die massenproduktion dieser copepoden auch noch immer zu hoch , um voll zu ihrem

    potentiellem nutzen kommen zu können.

    Hallo Wolfgang ,

    alles ist natürlich relativ , aber glaubst du wirklich kommerzielle betreiber geben sich mit 10 % zufrieden , wenn einfache verbesserungen das resultat verfierfachen könnten ?

    was glaubst du denn wie technick und ausstattung in der aquakultur aussehen , was der durchschnittsaquarist da beim züchten zuhause betreibt ist doch bloss spielerei dagegen.

    Professionelle züchtereien haben in der regel sowohl die zeit und das material , wesentlich bessere ergebnisse zu erzielen als amateure , es nutzt aber wie man sieht wenig , wenn das wissen fehlt :winking_face:

    Und wenn die erfolgsraten zu niedrig werden , macht der ganze aufwand auch keinen sinn mehr ,es lohnt sich nicht mehr , und man kann eher naturentnahmen machen , wo das noch möglich ist ...

    massentierhaltung ?
    dann zeig mir mal doch bitte mal eine moderne anlage , wo 90 % der jungtiere sterben , und dennoch profit macht wird
    das könnten höchstens noch schafsbauern in griechenland sein :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Original von Stefan_Servus
    Zum Gelege: kann es sein, dass den Fridmannis noch ein wenig an Erfahrung fehlt und das Gelege nicht richtig befestigt wurde so dass es verdriftet ist und es mir zufällig vor die Linse gekommen ist?

    Hi Stefan ,

    das gelege wird niemals befestigt , wieso es aus seiner höhle herausgekullert ist weiss ich auch nicht , ich vermute wie gesagt der platz ist nicht ganz dicht und die strömung hat es erfasst .
    Sowas kann natürlich durchaus auch beim ww passieren.
    Das gelege ist ja auch schon sehr weit entwickelt , also soviel hat der bock da ja nicht verkehrt gemacht
    Wenn sie gut im futter sind , laichen sie ja in ca. einer woche wieder ab , versuch dann mal zu erspähen , wohin der bock die dame dann führen will .
    Wenn eier da sind , ist der bock dann weniger und weniger draussen zu sehen .

    Hallo zusammen ,

    ich habe auch mal 'ne grundel mit einem angelhaken aus dem becken gefischt.
    Ein ev. wiederhaken ist dabei weniger problematisch , als die gefahr des verschlucken des ganzen hakens.
    Man muss das setzen des "anhiebes" richtig timen , wobei erfahrung vom angeln hilft :grinning_squinting_face:
    bei grösseren exemplaren würde ich grösstmögliche haken empfehelen , damit kann die gefahr des verschluckens vermindert werden :winking_face: