Beiträge von Thomas Engels

    Christian
    Du solltest schon luftdicht verpacken.Im Kühlschrank brauchst Du nicht zu füttern.

    Christian und Rudi
    Also 4 Wochen machen sie's schon im Kühlschrank,bei Temperaturen von 2 Grad C.Dauert dann aber dementsprechend,bis sie wieder "von den Toten auferstehen"...
    Gänzlich hab's ich eigentlich auch noch nicht ausprobiert,ich will ja nichts
    risikieren,es ist für mich hier relativ umständlich und teuer,Neue zu besorgen...
    Ehrlich gesagt,mir hängt die ganze Planktonsuppe auch zeitweise zum Halse 'raus,ich habe nicht soviel Platz,mehrere Zuchtversuche gleichzeitig zu starten,aber dazu man braucht's halt doch...

    Thilo
    Habe mir Euer Modell mit dem Ikea-Reaktor nachgebaut,hoffe,es
    macht die Stand-by Kulturen pflegeleichter...

    @Inken
    Man kann sie im dunkeln kultivieren,hab's ausprobiert

    Übrigens habe ich kürzlich eine schwangere L.wurdemanni (oder ähnliche)isolieren
    können,die mir rundt 200-300 Larven beschert haben,von denen allerdings
    nur noch 20 am leben sind(nach 10 Tagen)
    Ich habe dabei ein anderes Preparat zur Brachionus-fütterung benutzt
    (flüssig aus der Tube,fertig angereichert,nur Faulheit meinerseits)
    und ich bin sicher,das das plötzliche Massensterben unter den Larven,
    was zeitlich mit einem Zusammenbruch der B.kultur zusammenfiel,
    wahrscheinlich vermieden werden konnte,wenn ich mich an diem bewähreten Methode gehalten hätte...

    Schöne GrüssreThomas

    'nschönen Abend,
    ich würd mich eigentlich gar nicht wundern,wenn die empfohlenen
    Mindest-Beckengrössen für viele Tiere in Zukunft wieder runtergehen,
    die Ansätze dazu sieht man ja meiner Meinung schon hier imThread,
    es wird wohl nur noch 'ne Weile dauern,bis es stubenrein wird...
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo Christian,also bei den 20 Larven sind nochmal 90 dazugekommen,
    (welche jetzt2-3 Cm gross geworden sind)
    (häten auch noch mehr sein können,aber man muss ja auch Platz dafür haben...)Die ersten 10 habe ich schon verscherbeln können,mit den restlichen werde ich wohl den norwegischen Markt sättigen können...
    Mach Dir mal keine falschen Hoffnungen mit der B.zucht, vielleicht bist Du ja mehr begabt als ich,aber so pflegeleicht sind die meiner Erfahrung nach nicht..mach Dir immer schön 'n Back-up im Kühlschrank(dort klappt die Dauerlagrung noch am leichtesten..),dann kannst Du ja immer nochmal von vorn anfangen..Wenn Du Culture selco(am besten plus)
    verwendest(kann ich nur wärmstens empfehlen),kannst Du die B. auch im dunkeln kultivieren...
    Schöne Grüsse Thomas

    Hi Inken,also mein Reidi- Männchen ist mit absoluter Sicherkeit keinesfalls
    kurz vor 'nem Wurf,das kann ich schonmal ganz ausschliessen.
    Aber wenn es nicht bald wieder anfängt zu fressen,wird es wohl auch
    nicht allzu lange Zeit noch so recht lebendig sein ?
    Es hat ja bis vorgestern noch jeden Tag gefressen...
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo Christian,
    aus den 20 Larven sind mittlerweile mehr als 100 geworden...
    Du kannst mich jetzt GURU nennen :ycool
    Was Dein Behälter für die Brachionus für 'ne Form hat,ist wohl eher untergeordnet...hat nur was für die Hygiene zu sagen..
    weniger Dreck am Boden bei kleiner Grundfläche,wie Du schon sagst.
    Da musst Du schon aufpassen,ist schon wichtig.
    Schöne Grüsse Thomas

    Also die Farbe hat sich nicht verändert(ausser beim Flirten mit dem Weibchen natürlich,was ich auch heute noch beobachten konnte)
    Bei der Haut bin ich schon eher stutzig,die sieht(allerdings nur wenig,an wenigen Stellen nur)schon eher etwas besorgniserregend aus...
    Sie war etwas lose,ja, ich habe ein kleines Stück (vorsichtig)mit einer Pipette weggeblasen...Ist das eine Infektion,an der man was machen kann,oder nicht auch eher ein Symtom für Altersschwäche?
    Ansonsten wär ich sehr dankbar für alle Tips...
    An lebende Futtergarnelen komm ich von April bis Oktober leicht ran,ist einer der (wenigen) Vorteile,die ich hier beim Ausüben des Hobby's geniessen
    kann...
    Schöne Grüsse Thomas

    Zitat

    Original von Heinz Simchen
    Hi Thomas,
    gegen Pünktchen kann man erfolgreich UV oder Ozon einsetzen

    Na schön.Dann müsste man doch schlussfolgern können,wenn sonst
    alle Bedingungen stimmen(Waserqualität,Fütterung,Vergesellschaftung,
    Beckeneinrichtung,Wasserbewegung-und der Fisch,bleiben wir ruhig
    bei A.leucosternon,TROTZ mangelndem Einsatz vonb UV und /oder
    Ozon keine Stresssymptomer wie Pünktchen zeigt,sich rundum
    wohlfühlt ,selbst bei einer Beckengrösse unter bisherigen Normen ?
    Und andersherum,wenn jemand solche Fische nur mit einem Maximum
    von aller erdenklicher Technik hält,man dies mit einem Leben im
    "Sauerstoffzelt" vergleichen könnte ?
    Mir fällt da noch was anderes auf,wieso haben sich die Empfehlungen
    zur Literzahl erhöht,für eine Reihe von Fischarten, im Laufe der Zeit,
    wo es doch heutzutage mehr Möglichkeiten gibt,mangelndes
    Wasservolumen durch entsprechende Technik zu auszugleichen ?
    Schöne Grüsse Thomas

    Zitat

    Original von Schleimer

    lies bloß nie die Bibel :winking_face:

    Hast Du nicht kürzlich dazu aufgefordert,nicht polemisch zu werden ?
    Oder gilt das nicht für Dich ?

    warnender gruß
    André

    ps.: zwischen scheinbar nicht auftretenden Verhaltensauffälligkeiten und einigermaßen "rund um wohlfühlen", besteht ein großer Unterschied, den WIR leider noch nicht wirklich beurteilen KÖNNEN

    Das sieht aber ganz danach aus hier,stellenweise...
    oder bzw.,das VERSUCHEN wir hier doch alle die ganze Zeit,bloss Du nicht?
    gegensätzliche Grüsse Thomas

    Zitat

    Original von Manuel Dittko

    Trotzdem muss ein Doktorfisch keine 5km am Tag zurückzulegen, damit es ihm gut geht, wenn er auch so genug Futter findet.

    Nun, die Frage bleibt halt immer noch,wieviel Schwimmraum denn ein Doktorfisch braucht,um sich wohlzufühlen.Und nach welchen Kriterien haben wir als Aquaristen ,dieses Wohlfühlen zu messen.
    Ich habe auch mehrmals Doktorfische,sowohl den Gelben als auch den Paletti in eindeutig zu kleinen Becken gesehen,es ist nicht schön.
    Ich werde aber unsicher,wenn ansonsten erfahrene Leute diese
    "Unart" erfolgreich betreiben...
    Im einem Gurubecken im norwegischem Forum werden 2 P.diacanthus
    (welche allerdings noch halbwüchsig sind)
    und 1 A.leucosternon in 300 L ,fast Würfelform, gehalten,dafür hat er in America noch den Preiss fürs Becken des Monats bekommen,
    es ist ein tolles Steinkorallenbecken,die Fische haben da aber keine verlängerte Schwimmbahne durch die Einrichtung,eher schon durch
    eine schon fast wahnwitzige Wasserumwälzung(ca.54 x Beckenvolum)
    durch Tunze-Pumpen.
    Wenn doch ,besonders Doktorfische wie der leucosternon und wohl auch der Paletti,sich nicht wohlfühlen,wieso bleiben da die weissen
    Pünktchen aus ?
    In einem der Bücher von Fosså und Nilsen wird sogar ein Sohal erwähnt,
    der sich in 450 L scheinbar(?) wohlfühlt...Wie ist sowas möglich ?
    Oder ist es nicht ?
    Schöne Grüsse Thomas

    @Michael,
    ich bin auch Angler,ich habe noch nie Fische kommen und gehen
    gesehen(ausser Lachse im Fluss,aber die sind nicht am Futter interessiert)
    Du meinst, manchmal beissen sie und manchmal nicht...
    Das muss aber nicht heissen, das sie nicht mehr da sind,wenn du keine Bisse mehr hast ;)(sei mal vorsichtiger mit dem Anfüttern...)oder wenn sie nicht mehr hüpfen...
    Aber abgesehn davon,theoretisch kann Deine Annahme stimmen,
    oder auch meine-ich kann's leider nicht beweisen,und Du unterstellst ja auch...müsste man 'ne Unterwasserkamera laufen haben in den Netzen,
    wär'ne feine Sache...
    Schöne Grüsse Thomas

    Hi Michael,
    das ist ja jetzt die grosse Frage,schwimmen sie rein nur zum Mittagessen,
    und geh'n dann nachher nochmal 'n bischen schwimmen?Oder sind bleiben sie im Gehege und fressen solange ,bis sie nicht mehr 'rauskommen ?Wieso sollten sie denn denn Fressnapf noch verlassen ?Sie brauchen doch nicht mehr auf die Jagd zu gehen...
    Und irgendwann tut's ihnen leid,das sie nicht vorher abgehauen sind ?
    Nicht bevor sie unter'm Messer liegen...
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo,
    also die Tiere nehmen( bzw.nahmen) auch tote Mysis,obwohl ich denke es sind Wildfänge,
    waren mit CITES -Nummern versehen...
    @Christine
    Auch wenn es mir ja nicht gefällt,Deine Erklärung höhrt sich für mich
    am naheliegenstem an...hab' ich mir 'n alten Bock andrehen lassen,was?
    Das Männchen hat schon die ganze Zeit 'n schlapperen Eindruck gemacht als das Weibchen...ist auch grösser...
    Kann man das Alter eventuell schon beim Erwerb beurteilen?
    Jetzt hab' ich es auch noch mal mit extra kleinen Mysis versucht,
    immer noch keine Respons...naja,kann ich wohl nichts dran machen...
    Das komische ist,das der Bock noch nicht abgemagert ist,vielleicht hat er sich ja auf Gammarus spezialisiert,die reichlich im Becken vorhanden
    sind..aber das ist wohl Wunschdenken...
    Nicht um jetzt nur pessimistisch zu sein...aber was passiert denn,wenn das Weibchen dann "alleinstehend"wird?Produziert es dann immer noch Eier?Ich kriege hier oben so schnell(wenn überhaupt)kein Neues Männchen her(hier ist noch Diaspora,könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen...)

    Danke für Eure Antworten jedenfalls !
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo Heidi,
    erstmal vielen Dank für die schnelle Respons,also die Temperatur im Becken beträgt 25-26 G.Das Weibchen ist gierig wie immer,die Tiere
    bekommen zur Zeit lebende frischgefangene Mysis(nahmen aber auch schon Gefrohrene),hat ja bisher immer
    guten Anklang gefunden;was könnte es denn sonst sein ?
    Also das Männchen frisst seit gestern nicht nur weniger,sondern eben gar nicht-beide Tiere haben immer auch aus der Pinzette gefressen,
    das Männchen scheint jegliches Interesse am Fressen verloren zu haben... :frowning_face:
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo,
    ich mache nir Sorgen um mein Reidi-Männchen.Seit der letzten Balz
    will es nicht mehr fressen.Mein Päärchen hat ,seit ich es besitze(Mitte Mai d.J.)dreimal gebalzt,die ersten 2 male hat die Eiübergabe nicht geklappt.Vorgestern war es wieder soweit,und diesesmal vermute ich,das jedenfalls einige (auf keinen Fall alle)Eier an der richtigen Stelle gelandet sind...Besteht da ein Zusammenhang ?Nehmen schwangere Seepferdchen keine Nahrung zu sich ?
    Ansonsten sieht das Tier fit aus,auch das morgendliche Begrüssen/Flirten
    konnte ich heute beobachten(mit Farbwechsel)
    Im Voraus vielen Dank für alle Antworten !
    Schöne Grüsse Thomas

    Henrik
    Da ist mal wieder was schief angekommen...
    Der springende Punkt aus meinem Beispiel war ja nicht das Schicksal des zu diesem
    Zweck gezüchtetem Mastfisch in der Aquakultur,sondern die WILDFISCHE
    (ich vergliche hier lediglich Wildfische mit Wildfischen)
    aus dem grossen freiem MEER,die total UNGEZWUNGEN in die Anlage
    schwimmen und wegen des immer vorhandenen Futters ihre "Freiheit"
    und ihr Verhalten "aufgeben" ohne das das ihnen von Menschen angetan wird.(die Menschen geben ihnen lediglich ungewollt die Möglichkeit dazu)
    Ich habe auch geschrieben,das das die Meisten von uns(mich eingeschlossen)sowas nicht besonders toll finden-
    aber hier ist ja immer die Rede davon,ob der Fisch leidet-
    nun,in meinem Beispiel leidet er nicht,das was hier die Leute so heiss
    diskutieren,ist ihm s******egal...
    Schöne Grüsse Thomas

    HI,
    ich kann Euch auch noch ein Beispiel aus der hiesigen "freien
    Natur" bringen,das meiner Meinung noch gut zum Thema passt,
    (obwohl ich ansonsten die Meinung teile,nicht alle Fische in einen Topf zu werfen,
    also schon nach Arten zu differenzieren):
    Meine Schwiegereltern hier leben auf dem Lande,an einem Fjord.Dort
    wird auch eine Aquakultur betrieben,das heisst,kommerzielle Mästung
    in (verglichen mit unseren Aquarien ,RIESIGEN ) Hälterungsnetzen.
    Dort werden hunderte Heilbutten dickgefüttert,auf engstem Raum.
    In diesen Gehegen gibt es einige "Untermieter",die von der bequemen
    Fütterung Gebrauch machen.Es sind Seelachse,die als Jungfische durch die Maschen in das Gefängnis schwimmen und es sich gut gehen lassen.
    Soweit,nichts besonderes.Aber jetzt kommt das Witzige:
    Diese Seelachse bleiben die ganze Zeit "freiwillig" im "Gefängnis",
    sie werden dort so dick und fett,bis sie nicht mehr durch die Maschen passen und nicht mehr "flüchten" könnten,selbst wenn sie es wollten!!!
    Sie verlieren sehr schnell die Lust/das Interesse zum Schwimme,Jagen und was weiss ich was die sonst noch so treiben,sie schwimmen freiwillig in ein sowieso schon überfülltes "Gefängnis",nur weil da das Futter von oben kommt,
    müssen nur noch das Maul aufmachen...
    Diese Fische geben also vollständig" freiwillig" ihr "natürliches" Verhalten auf
    nur wegen der Bequemlichkeit angehend des Fressens...
    Kommt jetzt nicht und sagt,ja aber Doktorfische sind viel intelligenter
    oder freiheitsliebender...(übrigens,es gibt sogar Einige unter uns Menschen,
    die ähnliches Verhalten an den Tag legen...;))
    Nur,sowas gefällt natürlich uns (mehr oder weniger gewissenhaften) Aquarianern nicht...
    es wird als "abartig" gestempelt,den Fischen braucht's deswegen nichts auszumachen, es sind
    die idealistischen Esthetiker unter uns, die hier "leiden";( ...
    Damit wir uns nicht falsch verstehen,ich möchte mein Aquarium auch nicht nach obigen Erkenntnissen betreiben, werde bloss das Gefühl nicht los,das es bei dieser Diskussion mindestens
    genausoviel um die Aquarianer wie um die Fische geht...
    P.S.Diese Seelachse haben übrigens'ne Super Qualität als Speisefisch,
    könnte man sicher als ökologisch verkaufen... :grinning_squinting_face:
    Schöne Grüsse Thomas

    Original von Jannes Freiberg
    Hallo,

    Nur mal zu dem "netten" Beispiel Paarung/Vermehrung im Aquarium: Es ist erwiesen, dass sich Tiere so gut wie immer fortpflanzen, dabei ist es teilweise relativ egal, wie die Tiere gehalten werden.


    Und das gilt auch für Doktorfische,Grosskaiser und Falterfische ?

    HI,
    mich würde mal interssieren,was Ihr so zu der Tatsache meint,das
    Paarung/Ablaichen von Doktorfischen bisher nur in Grossaquarien
    (oder kann jemand von was anderem berichten?)stattgefunden hat ?
    Ist das nicht auch ein Massstab von natürlichem Verhalten ?
    Oder warum passiert sowas nicht in kleineren Becken ?
    Schöne Grüsse Thomas

    Hi,
    so ganz verstehe ich eigentlich auch nicht,worum's hier eigentlich geht,
    das es bei der Beckengrösse für Docs nur eine Regel gibt's,nähmlich
    je grösser umso besser ist ja kein grösseres Geheimnis,das es vielen
    schwer fällt,sich daran zu halten,wohl auch nicht...
    Ich habe selbst keinen Doc,weil ich nur 360 L habe und mir das zu wenig ist für solche Fische...
    Ich habe aber einen Chelmon,der stellt ja möglicherweise in ähnlicher
    Kategorie(?),wenn er auch nicht so schnellwüchsig ist...
    Dann kann man sich ja noch fragen,wann die Hälterungsbedingungen
    für unsere Fische" gut" genug sind und wann sie "optimal" sind:
    wenn sie a) überleben
    b) lange überleben
    c)sich "normal verhalten"(da muss man natürlich Möglichkeiten
    zum vergleichen haben..)
    d)sich (jedenfalls versuchen) sich (zu)vermehren(setzt natürlich
    wiederum Paarhaltung voraus)
    ????????????????????????????????????????????????????????????
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo,
    es gibt noch ein Teil ,was hier noch nicht erwähnt wurde:
    Kleine Köderfischreusen und Krebsteller(beides aus Anglerbedarf),
    die man mit Ködern(wie z.B. die schon genannten Seeigel,aber auch
    Mies-oder anderes Muschelfleisch)bestücken kann.
    Habe damit schon einiges gefangen,scheue Lippfische,Blennies,diverse
    Garnelen und natürlich solche ::boxerkrabbe:
    Schöne Grüsse Thomas

    HI Michael,
    wenn Du doch schon kein Geld für die Steine hast,wie willst Du denn
    das Becken sonst noch vollkriegen?
    Vielleicht kannst Du ja Abstriche bei der Fussbodenqualitet machen :winking_face:
    Nein,mich hat da schon etwas überzeugt,was ich in dem Thread
    BECKEN OHNE LS gelesen habe...
    Aber wenn man sicher sein kann,problemloses totes Gestein mit gleichbleibenderQualität zu finden...warum nicht...
    Aber mir würds stinken,schon mit der Frage anzufangen (bei 4000 Lbis
    6000 L)
    wielange ich die erste einzubringende Materie wässern muss,damit sie nicht alles gleich verpestet...
    Da würd ich lieber 1000 L weniger machen...oder 2000...
    Schöne Grüsse Thomas

    HI Michael,
    möchte mich hier auch noch gerne einmischen ;),finde das Thema sehr interessant,ist ja schonmal durchgekaut worden,aber trotzdem:
    Ich gehöre auch zu den Leuten,die eine kunterbunte Mischung
    aus Steinen im Becken haben,nämlich totes Riffgestein,Kalk/Tuff
    sowie "richtiges"LS,was ich aus einer Beckenauflösung übernommen habe.Seit ich die Dinos los bin(die tauchten übrigens kurz nach dem Einbribgen von denLS auf,obwohl ich da sonst keinen Zusammenhang beweisen kann)läuft alles super.Ich habe allerdings
    auch nur 360 L und habe eben einfach vielleicht nur Glück gehabt.
    Bei 4000 L würde ich das aber nicht nochmal so machen,nachdem
    ich den Thread über die LS gelesen habe...
    Obwohl ich mit den toten Steinen(habe vor 2 Jahren 10 kg davon bei Zajac gekauft,im Flieger nach Norwegen transportiert)sehr zufrieden war und bin,
    da war kein Dreck drin,auch ohne wässern.
    Allerdings verstehe ich nicht ganz,wieso du an den Steinen sparen willst,
    wenn Du 4000 l aufstellst?
    Schöne Grüsse Thomas

    HI,
    ohne mich selbst nun als erfahrenen Züchter anzusehen,ich gib aber mal
    trotzdem meinen Senf dazu ab ,habe mir die Frage mit der Temperatur
    schon selber gestellt:
    Höhere Temperaturen kurbeln wohl den Stoffwechsel und damit die
    Wachstumsrate an,aber sicherlich auch die Vermehrung unerwünschterBakterien,
    da ist dann die Arbeit mit der Beckenhygiene wohl noch wichtiger als bei niedrigeren Temperaturen...
    Viele Grüsse Thomas

    HI,
    also das die Pferdeaktinie es gut verkraftet,ist ja bekannt,auch die
    Felsengarnele Palaemon elegans lässt sich gut bei höheren Temperaturen halten
    (bei mir mussten sie erst vor einem Paar Stenopus kapitulieren)
    Der schwarze Schlangenstern Ophiocomina nigra ist fast ein Kosmopolit ,er kommt von Vest-Afrika bis (fast)Nord-Norwegen vor,
    weshalb er auch bei mir im Becken landete,was bisher gut ging.
    Auch einige Arten von Seescheiden mögens gern warm,das habe ich aber noch nicht ausprobiert(werde es bald nachholen)
    Man muss natürlich aufpassen, das man bei solchen Experimenten die Tiere gut im Auge hat;am besten sammelt man sie denn auch in der warmen Jahreszeit,damit der Übergang nicht zu heftig wird.
    Ausserdem ist hier ein kleineres Artenbecken sicher besser geeignet.
    (bei einem grossen Riffbecken mit vielen wertvollen Steinkorallen würde ich
    schon etwas vorsichtig sein)
    Als witziges Beispiel kann ich hier auch noch eine Alge,Codium fragile nennen,die ich vor einigen Wochen aus einem eiskaltem Gezeitentümpel in mein Becken gesetzt habe,wo sie bestens gedeiht.
    Es handelt sich aber hierbei auch um eine Art ,die hier eigentlich nicht hingehört und sich erst in den letzten Jahren hier eingebürgert hat.
    Als ich noch ein kaltes Nordseebecken betrieb,hatte ich Schwierigkeiten
    mit dieser Art...
    Schöne Grüsse Thomas
    Hier ein Bild:

    Hallo alle,
    ich habe mir meine erste Giesemann-Lampe gebraucht gekauft,sie hatte
    aber 250 W anstelle von mir erwünschten 150 W,worauf mir erzählt wurde,man müssse dann eben nur das Vorschaltgrät ausstauschen.
    So habe ich dann einen 250 W Strahler am 150 W-Vorschaltgerät
    gefahren,das war so scheusslich,da waren keine Messungen mehr nötig,
    um Spektrumverschiebungen zu erkennen...Bei dem ganzen Hin und her
    (250/150 W)habe ich dann auch festgestellt,das die Lampe gut über 300 W zog...Ist jetzt das erstemal,das ich das bestätigt sehe,sehr interessant.
    Schöne GrüsseThomas

    Hallo Reinhard,
    es ist mir schon klar,das es eine Ersatzhandlung ist,aber wieso gehen sie
    in eine Sarcophyton,wenn doch das Lockhormon ,worauf sie geprägt sind,fehlt?
    Wäre die Sache so zu verstehen,das Die Clownfischnachzuchten auch überhaupt kein Bedürfnis für einen Ersatz hätten,sofern sie nicht bereits
    im" Nest" dem Lockhormon irgendeiner(nach der Wahl der Eltern)Anemone Bekanntschaft gestiftet haben ?
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo Markus,
    nun bin ich ja nicht 100 %ig sicher,ob das bei den tropischen Arten auch so ist,aber die Kaltwasserarten fressen erstmal alles was reinfällt,so nach dem Motto:erst schlucken,dann fragen...(da kannst Du schonmal
    'ne ganze Muschel 'reinschmeissen wo nur die Schale dann am nächsten Tag wieder 'rauskommt,sauber ausgelutscht...)
    meine tropischen,Heteractis crispa und E.quadricolor sind aber auch nicht wählerisch(obwohl ich die Schalen bei Miesmuschelfütterungen dabei vorher entferne...)
    Schöne Güsse Thomas
    P.S.Jörg-war wiedermal ein bischen träge mit der Tastatur,aber es passte ja noch ganz gut... :winking_face:

    Hallo alle Pferdespezialisten !
    Meine Reidis haben gestern zum erstenmal Liebesspiele eingeleitet :]
    Leider hat es wohl nicht richtig geklappt,ich konnte nicht beobachten,das eine Eiübergabe stattfand,obwohl beide Tiere mehrmals
    (im Laufe des ganzen Tages) Bauch an Bauch Richtung Wasseroberfläche stiegen.Heute morgen fand ich dann ein Häufchen
    gelblicher Eier auf dem Bodengrund,die nur vom Pferdchen stammen können.Ich meine auch,das das Bäuchlein der"Stute"heute etwas weniger rund ist,aber immer noch gut gefüllt.
    Es schien mir,das das Weibchen eifriger war als das Männchen.Nun,
    ich denke,es wird schon noch klappen,ich habe nur folgenden Fragen:
    -ist nicht normalerweise das Männchen der Draufgänger hier?
    -findet nicht normalerweise das Liebesspiel mit Eiabgabe in den Morgenstunden statt ?
    -spielen Lichtverhältnisse eine Rolle(bei mir ist der Unfall in der Dunkelphase(das heisst,keine Beleuchtung,aber bei uns ist git's ja im Moment Tageslicht rund um die Uhr)passiert
    Könnt Ihr vielleicht noch Litteratur oder einen Link zum Thema empfehlen,dann muss ich Euch nicht noch mehr Löcher in den Bauch fragen :DIm Voraus vielen Danke schön!
    Viele Grüsse Thomas

    Zitat

    Original von Schleimer


    mal ein kleines, für mich interessantes Beispiel von Selektion in "Gefangenschaft", in Gemeinschaft mit einem "natürlichen Feind".

    Für einen Filtervergleichstest besorgte ich mir mal -noch recht- wildfarbende Guppys. Dazu hab ich dann einige Zeit später noch so häßliche Hochzuchtguppyjungtiere eingesetzt, die sich natürlich wunderbar mit den anderen paarten und vermehrten. Die häßlichen Widerlinge hatten große Triangelflossen und waren somit gemeinerweise recht behindert beim Ausschwimmen in ihrem Heim. Irgendwann setzte ich alle Guppys in einen 100x100cm Zimmerteich zu einem größeren Räuber. Dieser bekam eigentlich nur die größeren Weibchen, weil die Männchen einfach zu klein waren. Dann allerdings verschwanden auch ein paar Männchen; und zwar die mit den größten Flossen zuerst. Die kleinen Männchen schwimmen fast nach wie vor -unbekümmert der Gefahr- umher. Jungtiere sowieso und knabbern sogar an dem Räuber herum.Was sind das denn für schlappe Viecher(die Räuber also)Nach einigen wenigen Generationen, sind jetzt nur noch quirlige sehr wildförmige Männchen und paar schnelle, sich gut verstecken könnende Weibchen im Becken zu finden. Allerdings ist die Musterung der Hochzuchtviecher manchmal noch in einigen wildgeformten Männchen andeutungsweise zu finden. Auch kein Weibchen wird sehr alt.
    Eine Zeitlang sah ich so gut wie gar keine geschlechtsreifen Weibchen mehr.


    HI Andre,
    siehst Du, hier beschreibst Du (wieder einmal),zumindest teilweise,
    noch einen Unterschied zwischen Seewasser und Süsswasseraquaristik;
    während im Süsswasserbereich viele Nachzuchten den Wildfängen/formen unterlegen sind (meistens durch hoffnungslosens
    überzüchten),sind beim Seewasser die Nachzuchten wesentlich robuster als die Wildfänge,jedenfalls im heimischen Aqua.
    Ich möchte auch keine Clownfische mit Schleierschwänzen haben
    (die schwimmen schon eh schlecht genug :D)
    bis dahin ist's aber noch ein gutes Stück...
    (übrigens gibt's ja auch in der Natur lebenstüchtige Farbvarianten)
    selektierte Grüsse Thomas

    Zitat

    Das mache ich jede zweite Woche mit meinem Zinn-Reaktor,in der Badewanne ,mit dem Duschkopf,auss 2 Cm Entfernung :D-ging aber nicht,wenn noch Larven drin wären :confused_face:


    [QUOTE] aber die Aufzucht -auch leichterer Arten- ist nicht unschwerer, als die der "schweren" Arten. [QUOTE]
    Neue These ?
    Die schon erhältlichen Meerwasser-Nachzuchten mit kleinen Fehlern und Farbformen grausen mich schon jetzt. Da solltest Du mal meine süssen Bastarde von Ocellaris/percula sehen,da müsstest Du wohl mit dem Brechreiz kämpfen ? Deshalb ist mein Hauptanliegen die Qualität der Nachzuchten
    Fängst Du beim Hausbau auch mit dem Dach an ?


    Nochmal zu den 2000 wohltätigen Larven. Irgendwo las ich, daß bei Frau Thaler von irgendwelchen Schleimfischen zufällig einige im Becken groß geworden sind.
    Die Betonung liegt hier eben auf zufällig(muss wohl ein Riesenbecken sein)
    schönen Abend....

    Thomas Engels

    Hi Andre,
    auch auf die Gefahr,das Du wiedermal 'ne These begraben musst
    (bin sicher,Du stellst schnell 'ne Neue auf)
    oder ich was nicht 'mitbekommen habe-
    wenn ich's aber jetzt richtig verstanden habe,hast Du jetzt ein
    (fast steriles)Larvenbecken in ein natürliches Aufzuchtbecken gestellt
    Das heisst,wie bei den Profis hier empfohlen,du hast die Larven isoliert,
    sie bekommen jetzt nur noch Besuch von den "guten Copepoden"
    (falls diese dumm genug wären ,das für sie viel günstigere Beckenteil zu verlassen)
    Dann würde mich noch interessieren,was der Luftheber dann in der
    "nichtlarvenfreien Zeit"sonst noch so hebt....
    Da musst Du dann noch ein Schild dran machen an den Heber,
    für die Larven:AUSGANG VERBOTEN
    Schöne Grüsse Thomas

    Hallo Stefan,
    Wenn du Dein Beckenwasser nur um 2 Grad erwärmen musst,kommst Du auch mit kleineren Heizstäben aus.Auf den meisten Heizstäben git's ja mittlerweise Tabellen zu dem Thema.Es ist aber meistens sowieso am vernünftigsten,2 Heizstäbe(mit entsprechender halber Leistung) einzusetzen,damit hat man einen kleinen Risikopuffer im Falle eines technischem Defektes.Am besten werden diesen beiden Heizstäbe dann noch an einen zusätzlichen Regler angeschlossen,damit das(bei den meisten Heizstäben anfällige Thermostat erst im Notfall einschlägt.
    Die Heizstäbe kannst Du dabei auf ca. 2 Grad höher einstellen als den Regler.Ich habe böse Erfahrungen mit Regelheizern (ein Becken ist mir deswegen zum Teufel gegangen,vor vielen Jahren)und will auf jedenfall
    empfehlen,bei diesem eigentlich nicht so teurem Teil der Technik nicht
    zu sparen zu versuchen
    Schöne Grüsse Thomas