Beiträge von Thomas Engels

    Hallo Nils ,

    sind es die behälter,die braun werden,oder deren inhalt ?

    wenn grüne kulturen braun werden,kønnen eigentlich nur kieselalgen schuld dran sein (aber die benötigen silikat im dünger)

    wenn die behälterwände braun werden,deutet dies auf "abfall" der kulturen (ausgeflockte tote algenzellen oder cyanos) hin,was wieder durch überdüngung gefördert wird
    früher oder später ist das aber so oder so der fall,dann muss eben neu angesetzt und gereinigt werden

    wenn zooplankton reinkommt,wird alles blass ...

    ...bewegen können sich auch einige phytoplanktonarten (z.b. tetraselmis und iso) , die setzen sich aber nicht im üblichem nanno durch

    mfg thomas

    Hallo zusammen ,

    was es gibt kein f/2 mehr zu kaufen in De,das ist ja tragisch...dort gibt es das zeug,und mehr sachen,die man nicht überall so bekommt :

    http://florida-aqua-farms.com/product-catego…acro-nutrients/

    meine lieblingsbehälter waren zylinderglasvasen, 5l ,haben glatte wände und sind somit gut zu reinigen , a la dies hier :

    http://www.ikea.com/no/no/catalog/products/60223328/

    ...sollte man natürlich einen passenden deckel zu finden/basteln

    Hallo Nils,

    wielange und einfach oder schwer eine phytozucht sauber bleibt,und bei welcher temperatur , hängt natürlich auch schwer von der jeweiligen art ab.

    Grundsätzlich habe ich meine kulturen immer kühler als allgemein empfohlen gefahren (gerne um 15 grad,ausser isochrysis eigentlich nichts über 20),dann wachsen sie nicht (alle) gleich schnell,sie kippen aber auch nicht so schnell um

    ich hatte immer f/2 verwendet das funktionierte immer gut

    empfindliche arten reagieren schnell negativ auf überdüngen und kippen dann schnell ,also lieber öfter und weniger düngen,und ab und an nachmessen (teststreifen)

    als beleuchtung eine sparbirne (aber gerne etwas kraftig,hängt natürlich auch von der behältergrösse ab) daylightfarbe oder weiss

    bei dir hängen die birnen etwas weit von den behältern ab , ich hatte ähnliche wie du,aber 4 im quadrat,und eine birne in der mitte (hab'leider kein bild mehr davon,aber so hübsch wie bei dir sah es bei mir auch nie aus :winking_face: ) direkt am glas

    11 my kann schon zu gross sein,ich habe immer alles wasser für die kulturen durch einen kaffefilter gemacht

    salzgehalt wie du

    mfg Thomas

    Hallo zusammen,

    ja es gibt schwarze : http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/4891_Zuchtformen_06.htm

    ...meiner meinung nach die schönsten clownfische überhaupt

    sie sind zwar leicht zu züchten,saubere binden und schwarze farbe ist aber nicht einfach hinzukriegen,kann dauern,und sich mit der zeit sogar noch wieder ändern

    weder clownfische noch grammalarven können in einem "normalen" aqua (mit licht und strömung) aufwachsen , die larven gehen zum licht und werden dann schnell von den pumpen und filtern erfasst,mal ganz zu schweigen von ihrem selbstwert als futter,und ihren bedürfnissen zum selbem :winking_face:

    entweder ist es etwas anderes bei Ewald,oder/und es sind blinde passagiere


    mfg thomas

    Hallo Christian,

    naja,wäre natürlich 'ne möglichkeit , aber bei solchen problemen ist man mit einem nano ja klar im vorteil - bei 25 l werden sich die kosten für ev. absorber in grenzen halten (bei 2700 l ist es klar anders)

    die säule kann ja zu jeder zeit ruckzuck rausfliegen, wenn es mal wirklich problematisch werden würde ...

    mfg thomas

    Hallo Steffi,

    macht sich der niedrige phosphatwert denn sichtlich bemerkbar ?

    solange er dies nicht tut , mag es denn doch noch genug sein,selbst wenn sich nichts messen lässt

    sollte es augenscheinliche probleme geben,hast du ja keine andere wahl als zu dosieren - man könnte die dosierung dabei jedoch zeitlich verteilen,indem man die

    lösung weitmöglichst verdünnt , und tropfenweise zugibt,ähnlich wie bei der kalkwassermethode

    mfg thomas

    Hallo zusammen ,

    ich bin zwar noch lange kein ausgesprochener fan von triton,sehe aber auf jedenfall vorteile im dem ansatz der methode :winking_face:

    was den austrag betrifft,so lässt dieser sich heutzutage durchaus effektiv mit guter technik (abschäumer und licht),biologie (algenrefugium) und guter filterkohle bewerkstelligen (alles voraussetzungen für die triton methode)

    ansonsten,je weniger/schlechtere technik man hat ,umso mehr wasserwechsel ist angebracht

    was den eintrag betrifft,reicht wasserwechsel eh nur in seltenen fällen für alle erforderliche elemente
    im vergleich zu süsswasser wird aber in der regel viel mehr zugefügt als benötigt wird , was überschüssige stoffe betrifft (solange man kein sauberes natürliches wasser benutzt)


    besonders schwierig finde ich die kombination ww mit käuflichen salzen und zudosierung von div.mittelchen , da man selten weiss was wo drin ist ,wird die zugabe reine gefühlssache :winking_face:

    der vorteil bei triton ist,der eintrag ist kontrollierter,der aquarianer panscht,misst und mixt nicht mehr selber herum
    was mich an der methode stört,die erforderlichen messungen sind noch nicht so genau ,wie man wünschen mag
    vielleicht ändert sich das ja - aber wer kann das kontrollieren ,ob und wann man sich drauf verlassen kann?
    referenzen gibt's hier leider nicht ...

    davon abgesehen,auch bei triton kann die form der calciumzugabe nicht anders als nach balling geschehen,wie sollte das möglich sein
    anders als bei balling kann man aber nicht selber machen (ist wohl auch nicht der sinn der sache :winking_face: )

    wenn ich nicht so weit weg wohnen würde,(und sowieso die möglichkeit habe,bei ww mit natürlichem meerwassser zu arbeiten),könnte ich mir durchaus vorstellen,das mal auszuprobieren

    wenn sich alles mit wasserwechseln so perfekt erledigen liesse,bräuchte ja kaum jemand mehr sein wasser zu testen,aber das wird ja immer beliebter :winking_face:
    egal ob wasser gewechselt wird oder nicht ...

    mfg thomas

    Hallo zusammen,

    es kommt durchaus vor,das mandarinfische auch aus anderen gründen als dem futter sterben ...

    ... ich kann nicht sehen,das Katharina/Torsten irgenwas falsch gemacht haben,es sei denn,eine "futtervorführung" beim händler

    wenn mandarinfische fressen,dann sieht man das schon,wenn man mal ein paar minuten extra gut hinschaut in sein aquarium :winking_face:

    wenn der eine immer herumpickt und der andere nicht,ist was anderes faul

    aussagen wie "das becken muss gross genug sein" sind immer relativ,ob es reicht,kann man nie im voraus wissen,und die zustände können sich ändern ...

    es ist egal wie gross das becken ist,solange man richtig füttert (ich habe selber ein päarchen problemlos in 100 litern gehalten,nur beim ständigem ablaichen wurde es etwas eng)

    zum thema chelmon :

    Torben hat schon recht,ein fisch der frisst ,ist keine garantie,das er überall klarkommt,ich hatte auch mal einen chelmon (drei jahre) , den ich schweren herzen abgab,da ich ihm selber kein grösseres becken gönnen konnte - nach ein paar monaten war er dann hinüber (in dem schönen neuem grösserem becken :winking_face: )
    da es bei dem neuem besitzer nicht so genau kam mit dem futter :winking_face:

    und vom allem abgesehen,die haltung von mandarinfischen wäre so einfach,wenn man sich auf nachzuchten beschränken würde , aber da will die mehrheit nicht für bezahlen ...

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen,

    eine pauschale antwort auf die themafrage dürfte wohl genauso schwierig sein , wie :

    wieviel watt sollte ein kühlgerät für mein aquarium haben ?

    ...um die letztere frage korrekt beantworten zu können,müsste man wissen,wie warm ist die aussentempratur,welche übrige (erwärmende)technik wird verwendet,welche arten werden gepflegt - um wieviel muss insgesamt gekühlt werden

    ähnlich ist es bei uv eigentlich auch , man müsste die tatsächliche keimbelastung kennen (welche/wieviele tiere,was/wie/viel wird gefüttert,wie sind die ansprüche der gepflegten tiere ,wie empfindlich sind sie)
    (im zuchtbereich für larven z.b. kann man gerne auf 0,5 watt pro liter gehen ,wenn nicht noch höher)

    zudem mag nicht nur die wattzahl der geräte von bedeutung sein,sondern auch deren konstruktion

    im endeffekt kann man nicht "zuviel" sondern nur zuwenig entkeimen,darum im zweifelsfall lieber gleich eine nummer höher gehen,der preis und der stromverbrauch macht dabei doch selten einen grossen unterschied


    mfg Thomas

    klar wenn man mehrmals am tag große mengen frostfutter füttert kann man so viel flockenfutter reinwerfen wie man will das frist dann kein fisch mehr :smiling_face:

    Hallo Markus,

    das muss nicht unbedingt stimmen , manches trockenfutter scheint wie "bonbons" für manche fische zu sein , und besonders allesfresser freuen sich über variation

    meine zwergkaiser z.b. haben immer nur eine begrenzte frostfutter genommen,ein paar granulatkügelchen als "dessert" hinterher ging aber immer noch rein :winking_face:

    mfg thomas

    Hallo Tobias,

    ja das solltest du machen,wenn dein doktor dein futter ausspuckt,schmeckt es ihm einfach nicht.
    Versuch es mal mit spirulinaflocken von O.S.I. , das ist ein gutes flockenfutter ,welches auch von der mehrzahl deiner anderen fische sicher gerne genommen wird


    mfg Thomas

    Hallo Steffi,

    na denn herzlichen glückwunsch auch von mir :smiling_face:

    ...da wird das füttern jetzt aber erst recht herausfordernd,wenn deine zöglinge schon bereits so gernegross sind ...

    ...hast du möglichkeiten,einen dauerdurchfluss zu installieren,sonst ist nun wohl wirklich windeldienst angesagt :winking_face:

    mfg

    Thomas

    Hi Joe,

    dein letztes posting gefällt mir doch schon ganz gut , warum mussten wir solange darauf warten :smiling_face:

    ...hier wurde doch nicht nur nach erfahrungen gefragt,sondern auch nach empfehlungen,was sollte man beachten etc.

    da fand ich deine erste und zweite antwort äusserst dürftig (besonders für ein erfahrenes forenmitglied),warum habe ich ja nun genug drüber geschrieben,wenn nicht,dann wird's mir jetzt auch zu anstrengend

    deshalb lass' ich jetzt auch mal dein drittes posting unbeantwortet :winking_face:

    mfg

    thomas

    Hallo zusammen,

    ich möchte bezweifeln,das es norialgen für menschen und norialgen für fische gibt ...
    ...was aber sein mag,das es sich durchaus um verschiedene algen handeln kann ,es könnten sich sowohl um porphyra (rötlich oder bräunlich) oder ulva/enteromorpha handeln

    was weiss ich ,vielleicht sogar noch andere arten ?

    alle diese arten bevorzugen deutliche nitrat (und phosphat)werte im habitat,so wenn sie angebaut werden,wird möglicherweise gedüngt.
    (das ist bei kopfsalat auch der fall,die werte wären aber erst vergleichbar,wenn auch salat vor dem messen getrocknet würde,schreibt linda ja auch schon)

    es gibt auch algen (brauntange),die nitrat gezielt speichern/aneichern (können),fragt sich,ob auch solche arten im verkauf sind

    aus diesen gründen wäre ich vorsichtig damit,von einzelnen messungen auf verallgemeinerungen zu schliessen ...

    ...und irgendwo habe ich mal was gelesen (weit im hinterkopf),das pflanzenkost weniger belastend sein soll als tierische im aquarium,mehr genaues fällt mir dazu jetzt aber leider auch nicht ein...

    mfg thomas

    ...man kann übrigens auch chelmons mit muscheln halten,muss sie dann aber so hoch setzen,das der chelmon da nicht drüberschwimmen kann ...
    ...dann hat man zwar selber nicht mehr viel davon (es sei denn man guckt von oben rein),aber solange der chelmon nicht die mantelfarben auf die netzhaut bekommt,übt die muschel auch keinen reiz auf ihn aus - so meine erfahrung


    ....auf die gefahr hin ,mich zu wiederholen :

    es ist kein zufall,das besonders blisterpackungen oft negativ auffallen :mir hat mal selber ein produzent berichtet,das es allein zur produktion dieser futterform
    unumgänglich sei,futter auf-und einzufrieren

    dann kann man sich vorstellen,was passiert,wenn dann noch die kühlkette beim händler (oder transport) unterbrochen wird,und dann fangen wir noch ein drittesmal an,uns den "optimalen" mix daraus zu basteln :loudly_crying_face:

    ...dann heisst es wirklich nur noch : GUT waschen :face_with_rolling_eyes:
    ...aber dann ist wirklich nur noch schrott übrig...

    und dann kommen noch die sprüche :haben wir schon immer so gemacht ...boa...(wer kennt den nicht aus dem arbeitsleben)
    der kommt bei mir immer ganz besonders sauschlecht an ,muss ich zugeben...


    ich glaube auch,das es viele leute gibt,die gar nicht wissen,wie intakte futtertiere überhaupt aussehen,es ist so ähnlich wie mit den koteletts aus dem supermarkt glaube ich

    da könnte man wenigstens mal kurz googeln um ein bild zu kriegen :winking_face:

    mfg thomas

    Hallo Steffi,

    jetzt bin ich ja (auf jedenfall zufolge meiner kinder ) nicht die grösste leuchte,was die englische sprache betrifft,aber in deinem link lese ich,das die zeit bis zum SCHLUPF 10-12 tage dauern soll,die zeit bis zur UMWANDLUNG des ersten krabbenstadiums aber im durchschnitt 30 tage dauerte ?

    wenn das richtig ist,müssen wir ja noch etwas geduld haben ....

    angaben zur fütterung finde ich keine,aber bei diesen papern ist die fütterung eh oft nicht das wesentliche,sondern nur ein notwendiges übel für die herren forscher ...

    mfg thomas

    Hi Joe,

    vielen dank,für dieses schöne eingeständnis kann ich dann auch noch was zum besten geben :


    ich hab' auch 20 jahre lang was nicht so genau genommen,ich bin immer zu schnell mit dem auto gefahren,ohne probleme ...

    ...und was soll ich sagen,im 21.jahr haben sie mich dann doch noch am **sch gekriegt :winking_face:


    ...so es is' was dran,man kann so alt werden wie man will,man kann nie sicher sein,noch was dazuzulernen :smiling_face:

    mfg thomas

    Hallo Wolfgang ,

    ja ich weiss es natürlich auch nicht , aber verglichen mit garnelenlarven sehen sie mir sehr gefährlich aus,auch wenn mir die grösse schon bewusst ist ...

    ...und wenn man bedenkt,das es copepoden gibt,die fischlarven angreifen...

    ...das habe ich übrigens damals auch gemacht , fällt mir grad ein,clownfischlarven waren auch kein problem

    nun,Steffi hat jetzt die qual der wahl :face_with_rolling_eyes:

    Hi Steffi,

    ob deine gespensterlarven aber so hohe temperaturen wie die Palaemon v. vertragen,weiss man ja nicht ?

    ist der grund bekannt,weshalb man bei dem bekanntem versuch (hast du einen link ?) nur nauplien verwendete ?
    hat überhaupt jemand mal was anderes versucht ?

    bei zuchtversuchen mit weniger üblichen arten tappt man eben so oder so im dunkeln,und meistens lohnt es sich ,eigene wege zu versuchen :winking_face:
    man sollte sich nicht an (wenn überhaupt) spärlich bekannten "rezepten" aufhengen , das bringt keinen weiter...


    mfg thomas

    Wolfgang

    ...das sind doch keine staubsauger,sondern fressmaschinen :face_with_rolling_eyes:

    ich habe diese larven wie gesagt noch selber nicht gehabt,sie machen aber einen sehr robusten eindruck im vergleich zu garnelenlarven,die meiner meinung nach das immer grösstmögliche futter für eine bestmögliche entwicklung brauchen
    feinstzeug höchstens die ersten tage

    bei steffis monster würde ich auch nur noch wenigstens halberwachsene (wenn nicht adulte) artemien reichen

    mfg

    thomas

    Hallo Steffi,

    die temperatur spielt natürlich auch eine rolle,meiner meinung nach ist die aber direkt fast unbedeutend im vergleich zu den anderen parametern.

    die temperatur hat auch eine wirkung auf die keimzahl,welche bei empfindlichen larven wieder mehr bremst als beschleunigt,so es ist nicht einmal sicher,das eine höhere temperatur eine schnellere entwicklung bedeutet ...
    ... du liegst aber doch eh schon im oberen bereich für kaltwasser,wenn ich es richtig verstanden habe

    was das futter betrifft,so solltest deine kleinen racker nicht unterschätzen,ich denke, sie werden schon kleinkriegen , was für lysmatalarven kein problem war
    einfach ein stück halbgefrorenes muschelmuskelstück mit dem messer dünn abschaben/schneiden,dann passt das schon :

    Hallo Daniel ,

    ist ja in ordnung - aber in aller bescheidenheit,hier hat niemand was von heiklen arten oder becken(biologie) geschrieben,bevor du "amen" zu Joe's alljährlichem
    zweizeilenposting zum thema "futter" gesagt hast :winking_face:

    auch Dietmar ist darauf erst in seinem zeitem beitrag eingegangen (nachdem er,wie mir scheint,mein vorgehendes posting richtig durchgelesen hat)

    natürlich ist mir klar,das nicht jeder sein futter selber fangen kann,was mir zu herzen liegt , ein etwas mehr kritischer blick auf das ,was man kauft,und ein bischen mehr bewusstsein beim einfrieren und auftauen,wenn man dafür keine zeit hat , sollte man sich vielleicht auf riffbarsche beschränken und einen trockenfutterautomat installieren ...

    mfg

    thomas

    Hallo Steffi,

    die zeit bis zur umwandlung bei dekapoden ist natürlich abhängig von mehreren faktoren,ich bin aber überzeugt,das der einsatz vom futter auf jedenfall entscheidend ist,selbst wenn alles andere passt

    bei meinem ersten versuch mit l.wurdemanni hat es 70 tage :loudly_crying_face: gedauert , bei debelius war die erste mit 52 tagen :smiling_face_with_sunglasses: durch ...

    man sollte sich da grundsätzlich schon einen kopf machen,sonst wird das dekapodenzüchten zur selbstquälerei :winking_face:

    ...das woodoo futter von Iris kenne ich nur vom hörensagen,ich selbst habe gute erfahrungen mit kleinen stückchen von jakobsmuscheln (vom weissen muskel)
    gemacht


    mfg thomas

    Hallo nochmal,

    hier noch älterer,aber relevanter stoff zum thema - frofu,keime,auftauen und einfrieren -:


    http://www.korallenriff.de/artikel/326_Pa…ium_Teil_2.html


    sehr guter kommentar unten drunter (obwohl nicht bekannt ob oder wielange er sein hobby (?) betreibt,und wie gross sein becken ist :winking_face: )

    ...warum aber sollten sich die produzenten und vertreiber von futter mehr gedanken machen oder höhere ansprüche stellen ,als deren kunden ?


    mfg thomas

    Hallo Dietmar,

    naja,alles ist relativ :winking_face:

    mit topp-futter lassen sich die grenzen für diffuse begriffe wie "angemessener besatz" und "erforderliche beckengrösse" durchaus verschieben

    und solange tiefkühlfutter so vergewaltigt wird ,wie von aquarianern oft beschrieben,sehe ich auch keinen wesentlichen unterschied zu lidl & co ...

    und die 50 % der Deutschen ,die sich nicht nur müll und chemie in den hals stecken,leben mit sicherheit besser/länger als die andere hälfte :winking_face:

    ...und wer kennt nicht den opa,der 90 jahre alt wurde ,obwohl er sein ganzes leben wie ein schlot geraucht hat :winking_face:

    ...das ist auch nur ein argument für nikotinsklaven :face_with_rolling_eyes:


    was mich beim thema futter immer verwundert : es kommt nicht so genau,im gegensatz zu anderen bereichen der mewa aquaristik , wo alles bis ins letzte detail stimmen soll

    mfg

    thomas

    Hallo Steffi,

    ich hatte von den tierchen auch mal ein paar,und larven auch,an aufzucht dachte ich damals aber nicht ,obwohl,allein die bilder sind's ja schon wert ,toll !

    ...wie geht es denn,und hast du schon einen plan,was machst du mit den "jugendlichen" , wenn sie grösser werden ?


    mfg

    thomas

    Und wie alle Jahre wieder ist das die Zusammenfassung der ganzen Diskussion und die Quintessenz und wir kommen mal wieder auf meinen
    Grundsatz, immer schön die Tiere beobachten, sie zeigen euch schon wenn was nicht stimmt.

    Danke Joe.

    Hallo Daniel,

    ...mal nicht so schnell :winking_face:

    natürlich zeigen tiere fehler an,sagen aber selten ,welche es sind...

    ...normalerweise werden wasserwerte,beckengrösse,licht und deko verdächtigt,ausser bei halbverhungerten mandarinfischen oder chelmons ist selten das futter schuld ...
    ...es reagiert auch niemand (weder hier noch in aktuellen problemthreads) auf die von joe (und sonstiger mehrheit) beschriebene vorgangsweise mit dem futter,wenn mal was nicht mit den tieren stimmt...

    das dikussionen zu diesem thema alle jahre wieder ungefähr gleich enden,finde ich sehr bedauernswert,da es zum thema futter ein bedeutendes verbesserungspotenzial gibt (wie man wiedermal deutlich sieht hier)

    immerhin ist es schön,das immer noch mal jemand fragen zum thema stellt

    schade nur,es sind immer dieselben antworten...


    Da ich nicht das "forengewicht" von joe habe,muss ich mich vielleicht selber ein wenig mehr anstrengen,um mehr durch inhalt als mit person zu überzeugen ?

    ...ok,ich mache nochmal einen versuch :


    die von joe beschriebene vorgangsweise ist wohl das,was am meisten praktiziert wird.

    es funktioniert auch oft,jedenfalls solange die gepflegten tiere nicht besonders heikel sind,man eine gute beckenbiologie und eine gute technik hat.
    (auserdem sind grössere becken hier im vorteil)

    bei futterspezialisten wie z.b. mandarinfischen,chelmon und seepferden sieht es schon ganz anders aus , da wird man mit einseitigem blistermatsch (oder mehrfach durch wiederholtes einfrieren und auftauen verminderte futterqualität) nicht weit kommen

    im gegensatz was immer bei sochen arten genannt wird,(grosses und eingefahrenes becken) könnte man mandarinfische in kleinsten nackten glaskästen (nicht schön aber machbar) halten , wenn man das richtige futter hat (und eine sorte reicht sogar)

    was unbekannt bleibt,solange man es nicht untersuchen lässt , ist der keimdruck im becken ,der durch minderwertiges futter erhöht wird (und je nach beckengrösse,-biologie und technik verstärkt oder vermindert wird)

    hier gibt es wieder unterschiede zwischen den arten,und ob sie frisch importiert sind,wie empfindlich sind sie

    zudem sollte man bedenken,das man durch dieses übliche "mischfüttern" von ausgelaugten futterteilchen immerhin nicht nur borstenwürmer,sondern auch in den meisten becken vorhandenen flohkrebse und tropische mysiden füttert , die bei ausreichenden versteckmöglichkeiten eine weitaus bessere futterquelle sind :winking_face:

    in meiner frühen jugend /späten kindheit hatte ich mein damaliges erstes meerwassebecken (250 l ohne abschäumer) während eines 4 wöchigen urlaubs vollkommen unbeaufsichtigt verlassen , als ich wiederkam ,waren alle fische (zwergkaiser,riffbarsche,clownfische) in keinerweise abgemagert -
    deswegen kam ich aber noch lange nicht zu dem schluss,das füttern sowieso nur quatsch ist :winking_face:

    ...die quintessenz meiner meinung und erfahrung nach ist deshalb :

    man sollte in der meeresaquaristikk alles so gut wie möglich machen,dann kann man bei entstehenden problemen schon einiges im voraus abhaken :winking_face:

    es kommt auch immer auf's becken an,jedes ist wie bekannt anders :face_with_rolling_eyes:

    ...und nicht zuletzt sollten wir nicht die bedürfnisse aller tiere über einen kamm scheren

    Steffi

    ja du hast recht , je kleiner das becken,umso schwieriger das füttern - da ist es vielleicht angebracht,keinen mix,sondern jeden tag die sorte wechseln,und wie du ja selber schreibst,tafeln kann man abbrechen (oder ein messer benutzen)

    blister sind für die beqemlichkeit der aquarianer erfunden,und nicht für die bedürfnisse der tiere...


    mfg

    Thomas


    Da beim Einfrieren die Zellstruktur zerstört wird ist jeder weitere Gefriervorgang in meinen Augen schädlich .

    Hallo Nils,

    nicht nur beim einfrieren,sondern auch beim auftauen,und zwar je schneller,umso mehr schaden passiert dabei...

    ...das ist auch keine ansichtssache,sondern pysikalischer fakt :winking_face:

    ansichtssache ist,wie genau man es damit nimmt,aber wir müssen das zeug ja auch nicht fressen :grinning_squinting_face:

    was noch zu erwähnen wäre,auch granulate und flockenfutter gehören in den kühlschrank,und kleine dosen sind besser als grosse

    ...dabei sind granulate noch etwas haltbarer als trockenfutter

    mfg

    Thomas

    Hallo Torsten,

    welches futter hauptbestandteil der ernährung sein sollte,hängt natürlich auch sehr von den entsprechenden arten ab,die gefüttert werden sollen.

    hat man mysis bester qualität, braucht man in der tat nichts anderes,wenn dieses futter genommen wird (und keine pflanzliche kost notwendig)

    oft jedoch ist dieses futter schon vor dem kauf mehrmals getaut und gefroren (besonders bei gewürfelten portionstafeln),was dazu führt,das das ergebnis

    nur noch matsche ist,wobei es wenig hilft,wenn es dann noch ordentlich gespült wird,da bleiben nur noch minderwertige bestandteile übrig...

    artemien sind nur dann gut,wenn sie unter sauberen bedingungen gezüchtet werden,dazu kommt noch,womit werden sie gefüttert...

    alle futtersorten,die wiederholt aufgetaut und eingefroren werden,belasten das wasser mehr als diejenigen,die korrekt transportiert und aufbewahrt werden.

    zudem geht es mit dem ernährungswert abwärts

    mysis,die ich mir selber fange,brauchen (nach einfrieren und auftauen)überhaupt nicht gespült werden,und belasten das wasser kaum

    hälter ich sie lebend länger ,ohne auf die wasserqualität zu achten,werden sie für empfindliche fische lebensgefährlich...

    ...im grunde genommen kann man durchaus von seinen eigenen küchengewohnheiten auf qualitativ gute routinen bei der fütterung seiner tiere schliessen,

    saubere,reine rohwaren,die korrekt behandelt werden,sind besser als (oft sogar mehrfach) bearbeitete produkte,und wer seinen (mittags :winking_face: )fisch mal mehrmals auftaut

    und einfriert,bevor er ihn auf dem teller hat,wird schon unterschiede bemerken :winking_face:

    ...besser noch wären da ja krabben/garnelen :face_with_rolling_eyes:

    von daher habe ich immer folgende grundregeln :

    -finger weg von portionstafeln

    -besser wild als gezüchtet (ausser man macht es selber)

    -besser roh als verarbeitet

    da viele frostfuttersorten eher schlechte qualität haben,müssen viele von uns eben eher mehrere sorten füttern,damit die diversen mängel ergänzt werden...

    hat man gutes futter,kommt man mit weniger aus als mit schlechtem (auch wieder bedeutend für wasserqualität)

    ...das granulate und andere trockenfutter nicht an die qulität an gutem lebend-oder frostfutter kommen,merkt man,wenn man züchtet-die tiere

    entwickeln dementprechend weniger und schlechter entwickelte abkommen...

    muschelfleisch,wie Jens erwähnt,habe ich auch immer gerne verwendet

    hat man gutes futter,kann man sich vitaminzusätze sparen (wie im wirklichem leben,da kommt man auch ohne aus,wenn man vernünftig einkauft,kocht und speist :winking_face: )

    knoblauch kann schon sinnvoll sein,da antibakteriell


    mfg

    thomas

    Hallo zusammen,

    persönlich bin ich da eher bei Linda,obwohl ich auch andere standpunkte verstehen kann.

    wer ein steriles steinkorallenbecken bevorzugt,fährt wahrscheinlich besser mit Matthias' philosophie

    wer von algen,bakterien,und überraschungen nichts hält, braucht allerdings meiner meinung nach schon von anfang an keine lebenden steine zu kaufen,wenn die

    bei sofortigem auftauchen von leben sowieso gleich mit süsswasser"umgebracht" werden sollen :winking_face:

    auf der anderen seite sind diverse algen in der anfangszeit noch lange kein grund zur panik,und auch wenn ungewünschtes sofort ausgemerzt wird,kann es

    durchaus irgendwann wieder auftauchen

    meiner meinung und erfahrung nach sind algenplagen immer bedingt durch günstige bedingungen,vorhanden sind sporen irgendwo überall...

    ...von daher gesehen ein weit schwierigeres thema als viele andere im bereich meerwasser -und ein gelungenes algen becken durchaus einiges "gedöns" wert,aber viel schwieriger zu realisieren als viele andere tolle becken ...

    mfg Thomas

    Wird das Aufzuchtfutter nicht auch eigenverantwortlich in den Zuchtfarmen produziert ist das Thema Nachzuchten nur ein faules Ei. Wir verschieben lediglich die Problematik, wenn wir es nicht gar verschlimmern. Fehlt das Plankton durch abfischen für die kommerzielle Zucht, wird es für die Wildbestände erst richtig eng.

    Nachzuchten sind nur dann wirklich sinnvoll, wenn vom Schlupf bis zum Verkauf nichts dem Meer entnommen werden muß.

    Mfg Torsten

    Hallo Torsten,

    so pauschal würde ich das nicht sagen - es kommt drauf an,welche mengen es von benötigten arten in der natur gibt,und natürlich muss es auch für den planktonfang eine gewissenhafte verwaltung geben.

    Was (zumindest in nördlichen gefilden :winking_face: ) auch schon der fall ist , denn schon heute wird wildplankton in der speisefischzucht verwendet,und das in mengen , die für die zierfischzucht wahrscheinlich niemals aktuell werden...
    ...aber auch für futterzwecke für (ausgewachsene) aquarienfische kommen bereits heute schon (und auch schon seit längerer zeit) naturentnahmen zum einsatz.

    mfg thomas

    Hallo zusammen,

    das ist eine erfreuliche und interessante neuigkeit !

    ...immerhin hat das institut 10 jahre daran gearbeitet , auch wenn es auf der kaikante steht,so dieser eine vorteil macht die angelegenheit nicht unbedingt so viel einfacher - wenn dem so wäre,wären sicher mehr als "ein paar leute" damit beschäftigt :winking_face:

    ...dass nicht gleich das ganze "erfolgsrezept" publiziert wird,kann ich verstehen - wobei ich davon überzeugt bin,das der markt nicht in kürzester zeit von doc nachzuchten zum billigpreis überschwemmt würde,wenn das gegenteil der fall wäre :winking_face:

    interessant finde ich die bemerkungen angehend der verwendung natürlichens meerwassers und die rolle , die bakterien spielen.
    ich bin sicher ,das dies im zusammenhang steht.

    ich vermute,das gegensatz zu angesetztem wasser hier nützliche bakterien vorhanden sind,die aber in den zuchtbehältern mit der zeit den schädlichen sorten weichen,was mit starkem uv einsatz entegengewirkt werden muss.

    das halte ich übrigens für eines der bedeutendsten hindernisse für den hobbyzüchter mit beschränkten mitteln,bei arten mit langen larvenstadien.

    alles in allem,was dieser erfolg für den schutz der riffe bedeutet,steht wieder auf einem ganz anderem blatt - nämlich was gezüchtetete docs letztendlich auf dem markt kosten sollten/würden/müssten...

    beispiele von arten,die gezüchtet werden KÖNNEN,gibt es schon seit einiger zeit weit mehr von , als beispiele,die es sich LOHNT , zu züchten...

    solange es noch erlaubt ist , zu ernten,wo man nicht gesäht hat,wird es noch mehr als weitere 10 jahre dauern,bis solche erfolge irgendeine bedeutung für den schutz der riffe bedeuten :winking_face:

    immerhin wird mit solchen erfolgen das gerne verwendete argument,naturentnahmen seien unumgänglich ,da nachzuchten unmöglich,zunehmend geschwächt...

    mfg thomas


    Viele Zwerge wären halt ein schönes Schauspiel in der Dämmerlichtphase. Meine ehemalige Paare konnte ich dann fast jeden Abend bei der Balz beobachten.

    Hallo Torben

    das mag bei manchen arten (manchmal ?) klappen,ich selber hatte nur ein paar flavissimus , die wurden bei dem von dir beschriebenem scenario zunehmend agressiv gegenüber allen anderen fischen,und darunter waren keine weiteren zwergkaiser ...

    mfg
    thomas

    Und der EK soll das Argument sein? Ich glaube nicht.

    Männchen lassen sich viel leichter fangen, weil sie eben den Stachel hoch stellen und sich provozieren lassen.

    Das ist quatsch.
    weder weibchen noch männchen werden von keschern oder sonstigen fangeinrichtungen provoziert,immer nur von (meist gleichgeschlechtlichen ) exemplaren der gleichen art


    ja mist. Auf den oberen beiden Bildern sieht man wie sich das Tier gegenüber dem Spiegelbild verhält, weil ich dort den Spiegel stehen habe. Ich habe den Spiegel auch mal bewegt als das Tier davor stand. Man konnte merken, dass das Tier daraufhin etas zurückgezuckt ist. Machen Weibchen sowas denn nicht? Kann mir nicht vorstellen, dass sie sich komplett ignorieren?

    Hallo Chris,

    doch die machen das auch.Von ignorieren kann keine rede sein,aber sie bringen sich nicht unbedingt um.Ich hatte mal einen harem mit einem männchen und zwei weibchen in nur 250 l,da gab es bei sichtkontakt schon zoff,aber nie totschlag.
    Beherzige den rat von Dietmar,und seh' dich nach einem gleichgrossem oder grösserem männchen um,welches in guter verfassung ist.

    mfg thomas

    Hallo zusammen ,

    wer phytoplankton kultiviert,sollte bedenken,das ein mix aus zwei oder mehreren arten das beste wäre,wenn man einen guten nährwert für futterorganismen (oder filtrierer ) anstrebt.

    so gesehen ist nannochloropsis alleine mangelhaft, da es kein dha enthält , kombiniert mit z.b. isochrysis aber sehr wertvoll,da es sehr viel epa hat,und sich die beiden arten so ernährungsmässig sehr gut ergänzen.

    ausserdem sind die verschiedenen nauplienstadien bei z.b. artemien und copedoden nicht in der lage ,alle microalgen gleich gut aufzunehmen,und benötigen schon von daher untersschiedliche nahrung

    auf der anderen seite lassen sich artemien gut mit einfachen kieselalgen kultivieren,ohne das sie deshalb bes. wertvoll als futter werden

    was eine "gute" und eine "weniger gute " microalge ausmacht , ist deshalb relativ und von einigen umständen abhängig
    meistens ist es sinnvoll (aber natürlich mit mehrarbeit verbunden) zu kombinieren

    mfg
    thomas