Und wie alle Jahre wieder ist das die Zusammenfassung der ganzen Diskussion und die Quintessenz und wir kommen mal wieder auf meinen
Grundsatz, immer schön die Tiere beobachten, sie zeigen euch schon wenn was nicht stimmt.
Danke Joe.
Hallo Daniel,
...mal nicht so schnell 
natürlich zeigen tiere fehler an,sagen aber selten ,welche es sind...
...normalerweise werden wasserwerte,beckengrösse,licht und deko verdächtigt,ausser bei halbverhungerten mandarinfischen oder chelmons ist selten das futter schuld ...
...es reagiert auch niemand (weder hier noch in aktuellen problemthreads) auf die von joe (und sonstiger mehrheit) beschriebene vorgangsweise mit dem futter,wenn mal was nicht mit den tieren stimmt...
das dikussionen zu diesem thema alle jahre wieder ungefähr gleich enden,finde ich sehr bedauernswert,da es zum thema futter ein bedeutendes verbesserungspotenzial gibt (wie man wiedermal deutlich sieht hier)
immerhin ist es schön,das immer noch mal jemand fragen zum thema stellt
schade nur,es sind immer dieselben antworten...
Da ich nicht das "forengewicht" von joe habe,muss ich mich vielleicht selber ein wenig mehr anstrengen,um mehr durch inhalt als mit person zu überzeugen ?
...ok,ich mache nochmal einen versuch :
die von joe beschriebene vorgangsweise ist wohl das,was am meisten praktiziert wird.
es funktioniert auch oft,jedenfalls solange die gepflegten tiere nicht besonders heikel sind,man eine gute beckenbiologie und eine gute technik hat.
(auserdem sind grössere becken hier im vorteil)
bei futterspezialisten wie z.b. mandarinfischen,chelmon und seepferden sieht es schon ganz anders aus , da wird man mit einseitigem blistermatsch (oder mehrfach durch wiederholtes einfrieren und auftauen verminderte futterqualität) nicht weit kommen
im gegensatz was immer bei sochen arten genannt wird,(grosses und eingefahrenes becken) könnte man mandarinfische in kleinsten nackten glaskästen (nicht schön aber machbar) halten , wenn man das richtige futter hat (und eine sorte reicht sogar)
was unbekannt bleibt,solange man es nicht untersuchen lässt , ist der keimdruck im becken ,der durch minderwertiges futter erhöht wird (und je nach beckengrösse,-biologie und technik verstärkt oder vermindert wird)
hier gibt es wieder unterschiede zwischen den arten,und ob sie frisch importiert sind,wie empfindlich sind sie
zudem sollte man bedenken,das man durch dieses übliche "mischfüttern" von ausgelaugten futterteilchen immerhin nicht nur borstenwürmer,sondern auch in den meisten becken vorhandenen flohkrebse und tropische mysiden füttert , die bei ausreichenden versteckmöglichkeiten eine weitaus bessere futterquelle sind 
in meiner frühen jugend /späten kindheit hatte ich mein damaliges erstes meerwassebecken (250 l ohne abschäumer) während eines 4 wöchigen urlaubs vollkommen unbeaufsichtigt verlassen , als ich wiederkam ,waren alle fische (zwergkaiser,riffbarsche,clownfische) in keinerweise abgemagert -
deswegen kam ich aber noch lange nicht zu dem schluss,das füttern sowieso nur quatsch ist 
...die quintessenz meiner meinung und erfahrung nach ist deshalb :
man sollte in der meeresaquaristikk alles so gut wie möglich machen,dann kann man bei entstehenden problemen schon einiges im voraus abhaken 
es kommt auch immer auf's becken an,jedes ist wie bekannt anders 
...und nicht zuletzt sollten wir nicht die bedürfnisse aller tiere über einen kamm scheren
Steffi
ja du hast recht , je kleiner das becken,umso schwieriger das füttern - da ist es vielleicht angebracht,keinen mix,sondern jeden tag die sorte wechseln,und wie du ja selber schreibst,tafeln kann man abbrechen (oder ein messer benutzen)
blister sind für die beqemlichkeit der aquarianer erfunden,und nicht für die bedürfnisse der tiere...
mfg
Thomas