Beiträge von Thomas Engels

    Zitat

    Original von Thomas Engels
    ihr wisst ja gar nicht wie gut ihr es habt in deutschland.Katalogeweise tiere angucken und ordern können in den web shops ,dessen transport zum kunden die händler dann noch teilweise finanzieren ... das wird hier in norwegen noch mindestens 10 jahre dauern bis es das gibt, zu euren preisen (und auswahl)wohl nie.
    Was das wohl der tiere angeht so machen die tiere meistens wesentlich mehr mit auf dem weg zum händler , aber das kriegen die kunden wohl weniger mit :O

    Hallo zusammen ,

    ich muss mich hier mal selber berichtigen .
    Es hat nur ein jahr gedauert , nun ist der erste transport von dejong ,online bestellt, direkt abgeholt , bis nach mittelnorwegen (bergen und trondheim) angekommen.
    2000 km , 4 grenzübergänge , 31,5 std trondheim,34 std bergen.
    trotz mildem wetter war in oslo das transportwasser bei vielen kunden schon weit unter 20 grad (bis zu 10 grad kalt !), laut kunden haben (fast alle)tiere das (bisher )überlebt...
    ...die nächste tour soll dann aber ein wagen mit heizung gefahren werden :face_with_rolling_eyes:
    Es könnte aber sein , das es dann ja 20 grad minus draussen sind ...
    Alle sind aber happy , das nun der fortschritt angekommen ist.
    Obwohl sie ganz gut mitbekommen haben , was abgelaufen ist.
    Der grund des glückes : die preise ca. halbiert im vergleich mit etablierten ladengeschäften ...
    Lang lebe internet ...

    Hallo Stefan,

    hier ist eine adresse :

    http://www.nanoriffundmeer.de/

    aber auch mrutzek hat es (manchmal ?) im angebot

    was die kultivierung angeht , so habe ich wohlgemerkt RELATIV einfach geschrieben , was sich eher auf kommerzielle betreiber bezieht als auf privatleute.

    Selbst A.tonsa benötigt wie alle calanoiden copepoden weit höhere ansprüche auch an die wasserqualität als z.b.artemia oder anderes
    lebendfutter , und benötigt zudem hochwertige algen , die wiederum auch nicht unbedingt einfach zu kultivieren sind , und wenn man den bogen raus hat , ist es immer noch soviel arbeit , das man das selten alles selber leisten kann.
    Man kann allerdings phytokonzentrate benutzen , das aber kostet wiederum geld.
    Für seepferdchen- babies sind harpacticoide copepoden wie tispe sp. gut geeignet , man kann sie allerdings auch nur mit (guten) artemien züchten , wenn man gleichzeitig phyto benutzt , allerdings nicht in so hohen stückzahlen.
    (Was ohnehin nicht unbedingt sinnvoll ist ,da man sonst schnell mehr hat , als man irgendwann noch füttern kann, und am ende auch schwer los wird )

    Hallo zusammen ,

    ich muss nochmal klarstellen , das goldpods , die wir hier vorstellen , eine grösse von 2 mm haben , und somit natürlich auch nur einsatzbereit sind für organismen , die diese grösse auch physisch bewältigen können.
    Das ist bei den meisten larven erst nach metamorphose möglich.
    Je nachdem , ob interesse hierfür vorliegt (das futter ist teurer umso kleiner es wird),gibt es aber auch grössen bis nach 150 micron , wobei sich dann herausforderungen in der darbietung (da ja tot) ergeben.
    Der italienische forscher Ike Olivotto , welcher auf dem gebiet mariner nachzuchten schon lange sehr aktiv ist ,hat aber bereits wissentschaftlich bewiesen , das alleine das zufüttern ernorme verbesserung, selbst in der ersten fase ,bewirkt.
    Dieses futter ist noch so neu , das dessen möglichkeiten noch lange nicht vollständig erforscht sind.
    Wer besonderes interesse hat , kann gerne das pdf von dem zitiertem versuch von mir zugesendet bekommen.
    (einfach pm schicken)
    Lebend sind diese marinen copepoden sehr heikel , und der rohstoff der grössten sortierung konnte bisher weltweit nur in einem norwegischem institut über mehrere generationen kultiviert werden.
    Aufgrund der enormen vorkommen in der natur , ist es daher wesentlich einfacher ,sie zu fangen , als sie zu kultivieren.
    Selbst verglichen mit Acartia tonsa ,die relativ einfach zu kultivieren sind ,ist es vorläufig sehr kostbar,rentable mengen zu erzeugen,obwohl in der letzten zeit grosse forschritte dabei gemacht wurden.
    Der nährwert aller mariner calanoiden copepoden ist ähnlich , er wird aber sehr schnell zerstört ,wenn die rohware nicht entsprechend verarbeitet/veredelt ist , was nun endlich gelungen ist.
    Bei dem letztem fang ist es sogar gelungen , eier mariner copepoden zu fangen (ca.120 micron) und zu selektieren , allerdings weiss man vorläufig wenig über schlupfausløsende fakten , so mit hinblick auf eier ,so ist vorläfig nur A.tonsa aktuell ,was gezielte anwendung bedeutet.
    Das hoffen wir aber , kann sich noch ändern :winking_face:

    Hallo Sascha ,

    na hoffentlich bald überall :grinning_squinting_face:

    ich denke der chef wird das bald reinstellen :winking_face:

    dies hier ist übrigens die grösste sortierung , als post meta und aufwuchsfutter unübertroffen , für erste larvenstadien braucht man schon kleinere grössen.
    (gibt es auch ,aber die grösse hier macht den anfang)
    Als "potenspille" vollständig ausreichend , sogar als alleinefutter für alle carnivoren fische entsprechender grösse

    Hallo zusammen ,

    bei einem lokalem labor habe ich mir dieses jahr einmal 500 l "gereiftes" wasser abgeholt , und staunte dabei nicht schlecht , wie mir gezeigt wurde , was dort angehend bakterienbehandlung gemacht wird :

    Da wurden einfach in grossen sammelbecken den im natürlichem meerwasser vorkommenden bakterien "nur" oberfläche in form von plastikröllchen geboten - nichts ausser natürlichem (vorher gefiltertes) wasser wird dabei zugegeben , nichts wird dabei gefüttert .

    Trotzdem war die entwicklung des bioflims auf den plastikröllchen gut fühlbar , ich hatte das wasser in einem stand by system einige monate bewegt und belüftet , und an einigen stellen entwickelte sich dieser biofilm sogar zu dickeren , gilbbrigen belägen.
    Auch dabei wurde kein andres leben oder zusatz hinzugefügt , das heisst , die bakterien waren hier alleinige herrscher und entwickelten sich gut.Ganz von alleine.
    Das verblüffte mich sehr , da alles ,was ich bis dahin zum thema gehört hatte , darauf hinauslief, entweder existierende bakterien zu füttern , oder gar neue/mehr hinzuzugeben.

    Im forschungslabor bevorzugt man langsamwachsende bakterien , da man diese als nützlicher ansieht als die schneller wachsenden , letztere reagieren wohl schneller auf zugaben als die "natürlichen" , bzw. die ,welche "von selber" gedeihen.
    Ich habe das wasser auch zum wechseln in meinem Rikffaquarium benutzt , konnte dabei aber keine besondere wirkung feststellen.
    Die typischen "glibber" beläge konnte ich dort auch nirgends mehr finden .
    Ich nehme an , diese "langsamen" bakterien hatten in meinem altem system gar keine chanse mehr.

    Das was in der sendung im radio gesagt wurde , passt sehr gut zu dieser erfahrung ...

    Hi alex ,

    mit herkömmlichem frofu kannst du das nicht machen , da geht alles innerhalb kürzester zeit (da reden wir von minuten bis zu wenigen stunden ) ins umgebungswasser und kurbelt eine gewaltige bakterienküche an - das ganze hängt dann noch von der temperatur ab , je höher, umso schneller geht dieser vorgang von statten.
    Hast du kein keimfreies frofu ,kommst du so schnell in teufels küche ...
    Dann fragt sich noch , welche filtrierer du hast, sollen sie ganze futterpartickel bekommen , davon sind bei der behandlung nur noch etvaige hüllen übrig - geht es um im wasser gelöste stoffe , fährst du besser mit aminos , da hast du dann noch richtlinien für die dosierung ...
    ...ansonsten ist das eher eine biologisches als ein technisches problem , welches bisher wohl nur Wolfgang Colsmann gelöst hat ...

    Hi zusammen ,

    was auch sehr wichtiig ist bei mangrovenhaltung aus einem salzwasserauqarium heraus, ist die zimmertemperatur , ich habe es leider aufgeben müssen , da es bei mir im Haus durchgängig einfach nicht warm genug ist , diese pflanzen zu halten.
    Bei einem bekanntem (der meine mangrove dann bekam), der tropische temperaturen und luftfeuchtigkeit in einem kleinem aquariumraum hat , entwickelt sich dieselbe pflanze dagegen prächtig.

    Hi ,

    deine dosierungspumpe lässt sich wahrscheinlich nicht drosseln , so wenn du kalkwasser direkt fördern willst , musst du entweder via zeitschaltuhr sehr kurze intervalle einstellen können (max. 1 minute bei deinem system würde ich sagen) , oder eine dosiierungspumpe einsetzen , dessen fördermenge sich drosseln/einstellen lässt .

    Ich benutze eine förderpumpe , die sich im osmosewasserbehälter befindet ,und bei fallendem wasserstand
    (aber nur nachts) anspringt und dann den kalkmikser versorgt.
    An der druckseite wird mittels eines t- stück auf 2 schläuche verzweigt , die sich je mittels eines regulierhahnes so einstellen lassen , das der kalkmixer nur tropft , das überschüssige wasser geht wieder/bleibt in den/dem osmosewasserbehälter.

    Hallo Jann,

    den diagrammen nach kommt zuviel kalkwasser auf einmal in dein aquarium.

    deine dosierpumpe hat ja auch eine zu hohe förderleistung für die zugabe von kalkwasser , entweder musst du die

    zeituhr so schalten , das die pumpe dementsprechend jedesmal kürzer arbeitet , oder eine andere

    dosierungspumpe einsetzen , mit wesentlich niedriger förderkpazität.

    Bei mir tröpfelt es nur , allerdings die ganze nacht , bei mir drückt eine eheim - pumpe , im bypass

    betrieb , das wasser dementsprechend durch den mixer.

    Vielleicht kannst du ja auch einen bypass in deinem system einrichten , sodass du so die wasserzugabe deiner

    dosierungspumpe drosseln kannst .

    Hsllo Frank ,

    das höhrt sich ja danch an , das es da probleme gibt mit dem wassertransport zum/vom technikbecken , oder irgendwelche stoffe auf diesem wege (oder im /am Technikbecken ?)die die abschäumung verhindern/bremsen , wenn das problem mit verschiedenen abschäumern dasselbe ist , und nur bei einer platzierung im technickbecken vorkommt.

    Ich habe selber auch einen Zinn As , der in einem nebenstehendem becken im kreislauf betrieben wird , und bekomme ähnliche probleme immer dann , wenn die transportpumpe vom hauptbecken gesäubert werden muss ,das heisst , es kommt zuwenig wasser an ...

    Hallo Angi ,

    ob deine mysis genauso gut/schlechter oder besser sind wie die von georg , weiss ich ja nicht (das sieht man ja ganz schnell wenn man mal 'ne tafel kauft ;), wie und wo (salzwasser oder susswasser , du schreibst von fischfreien gewässern ?) mysis kommerziell gezüchtet wird , würde mich schon mehr interessieren ...
    ...auf jedenfall finde ich es unverständlich , natürliche mysis noch mit aminos und vitaminen anreichern zu müssen , das ist meiner erfahrung nach vollkommen unnötig.

    Hallo Michi,

    guck mal da : http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…&threadID=51175
    findest du ein paar antworten auf deine fragen :winking_face:

    ein kh wert von 6 lässt keine korallen weiss werden.
    Falls du diesen wert aber schon lange hast , ohne zugabe von buffersalzen , deutet dies darauf hin , das in deinem becken nicht viel passiert angehend korallenwachstum .
    Was denn andere ursachen haben wird.
    (kommt natürlich auch drauf an wieviele verbraucher du davon im becken hast)

    Hallo Hans Werner ,

    die von mir beschriebenen ansichten angehend ionenverschiebungen sind ja nicht meinem gehirn entsprungen , sondern waren ein zitat aus einer der zahlreichen balling rezepturen mit deren zweifelhaften begründungen , die sich dabei gerne auf absprache mit dir berufen :winking_face:

    angehend entwicklung des magnesiumwertes , so ging ich von balling + , also von zugabe von sowohl calcium-,karbonat-und magnesiumlösung.
    Wer dabei kein kalkalgenwachstum hat , wird also auch steigende werte damit bekommen (können)

    um auf die frage des themenstartes zurückzukommen , so scheinst du dir mit Armin also immer noch nicht ganz einig angehend ungleichmässigen verbrauches von alkalinitet und calcium im aquarium zu sein ,
    für uns "normalverbraucher"
    stimmst du aber zu , die dosierung unabhängig von chemischer theorie individuell anwenden zu können.
    Das freut mich richtig , mal direkt von dir zu höhren , es wäre aber für viele leute sicher einfacher (das bestätigt wohl
    auch die existenz
    dieses threads) , wenn das auf ALLEN anleitungen auf dem netz (dabei meine ich die ausserhalbs deutschlands/fremdsprachigen) mal deutlicher
    herüberkäme :winking_face:

    Zitat

    Original von Hans-Werner
    Ich hatte, seit ich mein Salzwasser anfangs selbst mit Magnesiumchlorid und Calciumchlorid und später direkt beim Herstellungsprozess auf die gewünschten Werte brachte eigentlich keinen unterschiedlichen Verbrauch oder Ungleichgewichte mehr feststellen können. Auch der Magnesiumverbrauch ist eher gering bis fast vernachlässigbar. Ich fahre die Anlagen um die 33 PSU und habe trotz eher wenigen Wasserwechseln immer um die 1250 mg/l Magnesium, was nicht allzuweit von den rechnerischen 1270 mg/l bei einem Salz mit 1350 mg/l (35 PSU) entfernt ist.

    Beim Magnesium dürften die Defizite oft aus der verwendeten Salzmischung

    Hallo Hans Werner ,

    was ich so gesehen habe , kommt es öfter vor , das bei gleicher zugabe gerade der magnesiumwert unverhältnismässig zunimmt.
    Hier : http://www.minirevet.se/forum/index.ph…4;topicseen#new
    wird behauptet , das man wegen dieser "neuen" erkenntnis magnesiumdosierung unabhängig der dosierung/ menge anderen salze betrachten solle
    diese quelle beruft sich darauf , dies persönlich mit dir besprochen zu haben :winking_face:
    Ausserdem wir bei dieser anleitung das MUSS der gleichen dosierung von caclium und hydrogencarbonat damit begründet , das es sonst zu ionenverschiebungen komme .
    Wenn das so richtig ist/wäre, kann man wohl balling nicht so sorglos betreiben , wie Armin es beschreibt ?
    Ganz davon ab , ich weiss gar nicht wieviel ich selber von jeder lösung zugebe,ich mache zusätzlich kalkmixer , und orientere mich ansonsten an den gemessenen werten :yrf

    ansonsten , wenn ich dich richtig verstehe , führt auch ein erhöhter magnesiumverbrauch in "kalkalgenstarken" becken
    nur zu einem gleichem ,erhöhten verbrauch aller lösungen , und nicht nur von magnesium ?

    Hallo zusammen,

    Wenn die ware wirklich so verarbeitet wird , wie hier geschildert , verdient dieses produkt bessere aufmerksamkeit als euer lästern ...

    ...das höhrt sich eigentlich so ähnlich an , wie die mysis , die ich mir jedes jahr hier selber fange.
    Bloss das sie bei mir nicht bei 45 grad eingefrohren werden , also muss diese ware ja sogar noch besser sein.
    Das "anreichern" mit Knoblauch könnte man sich dann eigentlich sparen , wenn mysis nicht bei der verarbeitung zu blistertafeln wie oben beschrieben vermatscht werden , taugen sie als alleine-futter für wohl die meisten,wenn nicht alle carnivoren fische entsprechender grösse.
    Ich habe damit sowohl einen chelmon rostratus als auch Seepferde über 4 jahre gut in schuss halten können, nachdem ich die tiere abgab , vertarben sie nach wenigen monaten.
    Meiner meinung aufgrund des übergang zu blistertafel-mysis-matsch ...

    Mann kann sich fragen ,welche verordnungen eigentlich für frofu gelten , anscheinend keine,hauptsache billig - womit der kunde am meisten beschissen wird , wäre auch noch zu klären ...

    ...welche bezeichnung würde denn auf selbstgefangene mysis passen ? Øko oder bio , der name spielt doch keine rolle,den unterschied hat doch der Themenstarter erklärt , vielleicht solltet ihr das angebot mal ausprobieren , dann könntet ihr den eventuell auch bemerken :winking_face:

    Hallo zusammen ,

    jetzt bin ich aber ein bischen platt ... ich dachte immer dieses thema wäre bei euch wirklich schon lange durch ?

    @ Hans Werner ,

    wenn ich dich richtig verstehe , bist du der meinung ,das abweichende werte bei anwendung der balling methode NUR durch

    a) wasserwechsel mit salzen anderer werte als die des aktuellen aquariums

    b) falschdosierung

    c) falschmessung der werte

    entstehen könen ? (natürlich solange keine zusätzliche zufuhr via kalkmischer o.a. besteht)


    Zitat

    Original von Hans-Werner

    Meiner Meinung nach ist vielleicht die Dosierung der Balling-Lösungen zu niedrig, was beim Calcium im "Rauschen" der Messungen und der Messgenauigkeit untergeht, bei der KH aber messbar ist. Immerhin entsprich bei der Balling-Methode die Zufuhr von 1° KH nur einer Calcium-Zufuhr von 7 mg/l, also kaum messbar.

    ich habe vor kurzem noch einen fall geshen , wo nicht der kh , sondern der calcium-wert in den keller geht,
    (bei dosierung gleicher mengen mit balling+ ) dann passt aber diese deine erklärung nicht ?

    Hallo zusammen ,

    ja genau das ist meine frage , bleibt bei der anwendung dieses produktes :

    http://www.salifert.com/ ( sehe unter der rubrikk "supplements")

    soviel acetat übrig , das es als bedeutende kohlenstoffquelle zu berücksichtigen wäre , oder sind dies nur so geringe mengen , das der hersteller dies gut so schamlos verschweigen kann , wie er es tut ?
    auch wenn ich dieses produkt selbst nicht verwende ,wäre es mir im traum nicht eingefallen , das ich damit
    noch damit bakterien wie z.b bei vodka füttern würde.
    Im takt mit dem calciumverbrauch ...

    Zitat

    Original von Armin Glaser

    Die Alternative wäre, Doktorfische nur noch in Artenbecken zu halten, in denen ausschließlich Algen gefüttert werden.

    Hi ,

    was wäre da so verkehrt dran ? Da muss man sich ja bei anderen arten wie z.b. seepferden auch mit abfinden.
    Ich bin nicht der meinung , das dies bei allen doktoren notwendig ist , mir steht aber immer noch ein schreckensbild von einem gemmatum vor augen , der so überfett war , das ich ihn als den hässlichsten fisch empfand, den ich je gesehn hatte ...
    da geben aquarianer locker 1000 euro für ein exemplar aus , eine ernährung , die die (eigentliche) schönheit dieses fisches sichtbar machen könnte , ist aber zu aufwendig ...
    Auch frage ich mich , ob nicht einige der heiklen arten bei z.b. acanthurus , wesentlich besser zu halten wären , wenn man der ernährung mehr aufmerksamkeit schenken würde.
    Nicht alle fische stecken faule kompromisse seitens ihrer besitzer gleich gut weg ...

    Hallo Armin ,

    das höhrt sich aber auch nach einem faulem kompromiss an ...

    ...da unsere fische in unseren aquas eh schon falsch ernährt werden , muss diese falschernährung durch zusätzliche unnatürliche ernährung ausgeglichen werden ?
    das höhrt sich ja wie ne menschliche schlankheitskur an ... da müssen auch immer im nachhinein alte fehler vertuscht werden ... und die wenigsten werden dabei glücklich ...

    Zitat

    Original von Hans-Werner

    Mich wundert, dass bei Lebensraum, Bewegungsfreiheit etc. schon die ausuferndsten Forderungen aufgestellt wurden und bei so simplen aber elementaren Bedürfnissen wie dem nach der richtigen Ernährung die Forderungen ganz klein werden, obwohl doch relativ leicht erfüllbar ?(. Das zeigt, dass alles nur eine Frage der menschlichen Ästhetik ist und nicht eine Frage des logischen Denkens.

    ja das ist mir auch schon öfter aufgefallen.
    Ich glaube aber , das das daran liegt , das es die meisten leute es einfach nicht besser wissen , so leicht ist hochwertiges futter meiner meinung nach denn nicht unbedingt zu bekommen , und wohl schon gar nicht , wenn es um algen
    (von nori und caulerpa mal abgesehen) geht.
    Hier in Norwegen hätten viele leute die möglichkeit , sich arten wie prophilera und andere hochwertige futteralgen frisch zu "pflücken" , sie wissen aber nichts darüber und haben noch dazu höllische angst , sich was frisches lebendes aus der natur ins becken zu kippen.
    Den unterschied zwischen gutem und schlechten futter kann man auch nur erkennen , wenn man beide qualitäten überhaupt mal gesehen hat .
    bevor ich z.b. selber anfing zu angeln (um bei fischen zu bleiben ;)) , dachte ich auch immer , der fisch im supermarkt war frisch , solange er nicht stank ...

    Zitat

    Original von Hans-Werner

    Ich gehe davon aus, und die Versuche mit Siganus fuscescens scheinen das zu bestätigen, dass Fische Futter wählen, das sie optimal verwerten können.

    Hallo Hans Werner ,

    das trifft nur zufallsweise zu.Meine fische bevorzugen klar ein granulat vor selbstgefangenen mysis , nur die seepferde sind schlauer ... sogar als meine kinder.
    Die futtern nämlich auch lieber gummibärchen als möhrengemüse :winking_face:

    Hi ,

    ja bei den werten kann man das becken schon mal ne woche alleine lassen .
    Obwohl die kh schnell runtergehen kann , besonders wenn mg zu niedrig ist, aber der wert ist ja in ordnung.

    @bernd
    Wieso soll die kh mit kalkwasser grundsätzlich nicht über 6-7 gehen können, das kommt wohl auf den verbrauch und die verdampfung an ?
    Der wert ist doch bei IP so hoch , weil er (wenn auch aus versehen) zuviel reingekippt hat , ist doch gut dokumentiert ...

    Hallo Hans Werner ,

    das pflanzen und algen sehr unterschiedliche eigenschaften haben , ist mir schon klar und das habe ich auch nirgendwo bestritten.
    Was ich aber trotzdem bezweifle , ist das dieser unterschied für die meisten unserer fische im aquarium von bedeutender relevanz ist.
    Das man in der speisefischzucht fischmehl durch pflanzenmehl ersetzt , und das sogar bei raubfischen funktioniert, ist sicher aus eigenen gründen lobenswert , hat aus aqauaristischer sicht aber fürchterlich wenig mit artgerechter haltung zu tun.
    Was für (die allermeisten) aquarianer oberster wunsch und ziel ist , ist bei der speisefischzucht eher lästige begrenzung...

    Zitat

    Original von Hans-Werner

    - Das geht an Fischen unter kontrollierten Bedingungen viel besser! Nicht umsonst weiß man das meiste von kommerziell interessanten Zuchtfischen.

    Hallo Hans Werner ,

    Naja ,wenn ich mir deinen forellen-link so ansehe , beschränken sich die erkenntnisse auf die beschaffenheit der filets mehrere tage nach dem tode,dazu noch in der mikrowelle "vergewaltigt" , das ist für mich als koch noch relativ interessant ,(allerdings bereits befremdend und abstossend)
    als aquarianer registriere ich schockiert , das man scheinbar sogar streng carnivore fische wie forellen zwangsweise zu vegatarianer machen kann -
    das könnte ja auch ein argument dafür sein , das es schnurzpipegal ist , was man in herbi-omni oder carnivore fische hineinstopft , solange sie es eine zeitlang überstehen ?
    ...ein bischen kleiner und fetter - das passt ja eh auf die viele unser zöglinge...

    Da würde ich dir schon lieber recht geben ,das fische , die sich in der natur a u s s c h l i e s s l i c h von algen ernähren,im aquarium sicher schlecht mit löhwenzahn bedient sind,für die meisten unsere fische spielt es aber keine grössere rolle ob sie spinat oder norialgen bekommen.
    In diesem thread scheinen aber alle in einem topf zu landen , solange sie nur ein bischen grünzeug knabbern ...

    aber ganz davon ab , dieselbe diskusssion kann man ja auch bei den anderen rubrikken des futterthemas betreiben , wie gut ist z.b. trockenfutter gegen frostfutter , wobei es ja auch hier grosse unterschiede gibt, die für den aquaristen nicht unbedingt einfach zu erkennen sind , solange man sich nicht ausschliesslich auf eine futtersorte beschränkt ?
    Aber es gibt nur wenige sorten vollwertiges alleinfutter, und eine einzige futtersorte ist wohl auch kaum natürlich ...

    Hi ,

    mir ist sowas auch schonmal passiert.
    Der Ph war noch höher, mein Zwergkeiserweibchen lag schon auf der Seite,und es sah überhaupt böse aus.
    Da ich mehrere Becken habe, konnte ich durch sofortiges , massives Wasserwechseln die Katastrophe verhindert ...
    Ein Freund von mir hatte bei gleichem Unfall durch kontrollierte (über Ph Sonde/Aqua-Computer) Zugabe vom Essig die Situation wieder in den Griff bekommen.
    Solange die Tiere nicht sichtlich mitgenommen sind , würde ich nichts machen, plötzlicher Ph -Fall kann auch böse Folgen haben.

    Wenn man sowas ganz ausschliessen will,ist wohl Balling manuell am sichersten.
    Alles was automatisiert ist , ist schön ,wenn es funzt , und katastrophal wenn defekt...
    ...bei Kalkreaktoren kann es Unfälle mit dem Co 2 geben , und auch Balling Pumpen können falsch eingestellt sein oder mucken...
    ...und Abläufe/Nachfüllanlagen sollten gesichert sein ,selbst wenn nur Osmosewasser kommt.
    Ich mache weiterhin Kalkwasser (und Balling)

    Zitat

    Original von Specki
    Ein paar praktische Hinweise von Züchtern, wie die von Lars bringen mir momentan mehr.

    Hi Specki ,

    wie du an den antworten hier so siehst , gibt es auch beim thema nachzuchten unterschiedliche meinungen und wege.
    Praktische hinweise findest du haufenweise in guten büchern,aktuelle hilfestellung kannst du in guten foren finden.
    Da muss man halt eben sortieren...
    ..was hier noch nicht kommentiert wurde nach der beschreibung deiner pläne , ich würde aufzuchtbecken für jungfische (oder garnelen)deutlich grösser wählen (mindestens 100l , gerne noch grösser -natürlich abghängig von der anzahl und art der tiere) - ein "normales" hauptbecken von nur 325 l mit sps würde ich da nicht dranhängen wollen.
    Ein nicht eingefahrenes 60 l becken wird sehr schnell überlastet sein , wenn da nicht nur sehr wenig tiere gehalten werden sollen , auch wenn das wasser "eingefahren" ist.
    Wenn du mit phytoplankton arbeiten willst (halte ich personlich am besten, ist aber auch am aufwendigstem ), brauchst du davon wesentlich grössere mengen als zooplankton.
    Um einen z.b.wurf von ca. 100 clownies durchzubreingen benötigt man z.b. nur vorübergehend eine grössere menge zooplankton (brachionus) , in pausen/wartezeiten im "stand by"modus sollten sie sparsam gefahren werden.
    Da reichen ein paar flaschen aus ,wie Lars und Sascha ja auch schon geschrieben haben.

    Hi ,

    naja ,das kann man sich ja einfach selber "basteln".
    Rädertierchen und tiggers, das ist ja nix besonderes, es fragt sich wieviel phyto da mit im glass mit drin ist , besondres die rädertierchen sind in wenigen stunden wertlos ,wenn sie kein phyto mehr zur verfügung haben.
    Kann mir nicht vorstellen, das dieses produkt länger haltbar ist , wenn sich die brachis vermehren ist das glass schnell verdreckt es sei denn sie werden von den copos gefressen.
    Muss auf jedenfall gut gekühlt sein nach verpackung.
    Als starterkultur im aquarium taugt es eher schlecht , mir ist nicht bekannt dass sich tigger copos im aquarium etablieren lassen ,auch rädertierchen vermehren sich in einem laufendem aquarium normalerweise nicht .

    Hi ,

    wenn's mehrere davon geben würde , wären sie ja billiger :grinning_squinting_face:
    ...da gibt es ja gleich eine gute begründung für den namen "seasmart" :face_with_tongue:
    ...da werden nur die seltensten mutanten gefangen.Das lohnt sich anscheinend ...
    aber das fischchen ist hübsch , sieht fast wie "gehäkelt" aus.
    Wesentlich sympathischer als weisse perculas ...obwohl dem temperament nach schlimmer als die "originalen" , wenn man der beschreibung glauben kann...

    Hallo Irina,

    in 120 litern wirst du mandarinfische schon zufüttern mussen , wenn du wirklich was von ihnen haben willst.
    Nach und nach nehmen sie schon frofu , und irgendwann sogar kleine pellets.Es dauert nur ein bischen...
    Und bei diesem wasservloumen kommst du mit frofu-füttern schnell in schwierigkeiten ohne as.
    Ausserdem sollte ein kleineres becken abgedeckt sein , ich habe auch mal ein päarchen in 100 litern gehabt da sind mir 2 männchen (beim laichen ?) rausgehüpft , in 240 litern pasierte das nicht mehr (auch ohne abdeckung)
    warum nimmst du nicht gleich das grosse becken (wenn eh schon vorhanden) und machst es erst ganz voll wenn die kinder gross sind :winking_face:

    Hallo Andreas ,

    also von der nano box kann ich nur aufrichtig abraten , ich habe das ding in nur 350 litern und da schwabbt es gerade mal 5 mm bei der "heftigsten" einstellung , das ding ist ein spielzeug was vielleicht in 100 litern wo nix drin ist was hermacht ...