Beiträge von Doktorfisch

    Hallo,
    ich suche für meinen 125l Würfel (50cm Länge, Breite und Höhe) noch eine bessere Beleuchtungsanlage. Zur Zeit habe ich 4x24W T5 compact Lampen a 30,8 cm (Interpet Daylight blue) als Aufsetzleuchte (2x). Beleuchtung geht so halbwegs.
    Ich würde aber gerne auf 4-6x T5 24W mit einer Länge von 438mm wechseln. Dies müsste bei 50cm Länge eigentlich passen. Ich hätte gerne eine Aufsetzleuchte. Gibt es sowas bereits auf dem Markt?
    Vielen Dank für Eure Hilfe.
    Gruß aus Kiel,
    Marco

    Hallo,
    ich überlege, welche Fische und Garnelen ich mir für mein 125L Würfel-Becken zulegen soll.
    Auf den lebenden Steinen sind so schöne kleine Schwämme und Seescheiden. Die Fische und Garnelen sollen diese nicht auffressen.
    Außer ein Pärchen von Pseudochromis fridmani und ein Pärchen Sexy Shrimps fällt mir nicht viel ein...
    Habt Ihr Ideen?

    Vielen Dank für Eure Hilfe,
    Gruß aus Kiel,
    Marco

    Hallo,
    Adrian: Bakterien nehmen generell Phosphat auf und das Phosphat wird in Biomasse überführt. Wenn Bakterien sich teilen, wird somit Phosphat auch aus dem Meerwasser entfernt. Nun sollen sich die Bakterien sich aber auch nicht zu stark vermehren... daher sollen die Bakterien durch den Abschäumer aus dem System entfernt werden.
    Es gibt auch Bakterien, die unter bestimmten Bedingungen Phosphate in langkettige Polyphosphate überführen, also Phosphate speichern.
    Lenzendlich sollten alle diese Bakterien in lebenden Steinen vorhanden sein und könnten sich weitervermehren.

    Gruß,
    Marco

    Hallo Micha,
    ich würde nur bei erstklassigen Internethändler mit Lebendversand bestellen.
    Letzten Monat habe ich z.B. einen erstklassigen Riffpfeiler bei Michael Mrutzek in Ritterhude bestellt. 1a Qualität und empfehlenswert!
    Sonst würde ich die Finger davon lassen.


    Gruß,
    Marco

    Hallo Mario,
    Du hast im Deinem 780 l Becken drei Doktorfische, die groß werden oder bereits groß sind und einen großen Stoffwechsel haben, d.h. letzendlich viel zur Nitratbildung beitragen können. Wie groß sind die drei Fische?
    Auf der anderen Seite sind natürlich viele Systeme im Becken, welche Nitrate verbrauchen können, z.B. das Algenrefugium und die lebenden Steine.
    Betreibst Du das Becken als Fischbecken oder sind denn noch Korallen im Becken? Für ein Fischbecken sind 50mg/l Nitrat OK.

    Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht der Abschäumer wegen der drei Doktorfische doch unterdimensioniert ist oder nicht richtig eingestellt ist. Vielleicht ist ein größerer Abschäumer sinnvoll.
    Wechselst Du den Phosphatfilter regelmäßig oder läßt Du ihn permanent laufen. Er könnte ja sonst als Biofilter laufen und Nitrat produzieren. Genauso wie die Powerhead mit Filter. Wozu brauchst Du einen Filter?
    Du schreibst, dass Du ein Algenrefugium hast. Werden die Algen auch regelmäßig ausgelichtet?

    Gruß,
    Marco

    Hallo Mario,
    welche Nitratkonzentration hast Du denn im Becken oder habe ich das überlesen?
    Welche Fische und wieviele Fische hast Du denn?
    Hast Du jetzt gerade hohe Nitratwerte, d.h. könnte es sein, dass vielleicht ein Tier eingegangen ist oder war der Nitratwert immer schon so hoch?
    Wie hoch ist denn der Phosphatwert?

    Gruß,
    Marco

    Hallo,

    vor ca. 20 Jahren gab es bereits selektive Ionenaustauscher für die Meerwasseraquaristik, die N03- gegen Cl- austauschen!
    Diese haben sich damals nie durchgesetzt.
    Ich würde die Finger von diesen Austauschern lassen, da diese die Ionenzusammensetzung des Meerwassers verändern. Außerdem ist immer die Frage wie selektiv NO3- Ionen entfernt werden.

    Lieber Wasserwechsel als Ionenaustauscher! Vielleicht noch besser: Aktivität der Nitratabbauer erhöhen!

    Gruß,
    Marco

    Hallo,
    ich habe mit für meinen 50er Würfel (noch nichts im Becken!) zwei Aufsetzlampen a 60cm mit jeweils 2x24W der Art Dulux (also T5 Kompaktlampen) besorgt. Somit hängen 5cm auf jeder Seite über, was das Aquarium einen futuristischen Touch gibt. Die Gesamtbeleuchtung beträgt somit 4x24W=96W.
    Bei den Aufsetzlampen waren jeweils zwei Leuchtstoffröhren dabei. Auf den Röhren steht drauf : PL 7200K, 24W und 220/240V, bzw. PL 12000K, 24W und 220/240V, sonst leider nichts.
    Die 12000K Lampen sind (wie erwartet) deutlich blauer als diei 7200K Lampen.
    Würdest Ihr diese Lampen verwenden oder neue Lampen kaufen (z.B Osram 67 und Osram 11-860)?
    Ich beabsichtige die Lampen mit einer weißen Leuchte und einer blauen zu mischen.

    Gruß,
    Marco

    Hallo,
    beruflich bin ich aus dem Kölner Raum in den Kieler Raum umgezogen und will in meinem neuen Büro in Kiel ein 125l Würfelaquarium (natürlich Meerwasser) betreiben.
    Leider weiß ich nicht, wo ich im Raum Kiel + ca. 100km gute lebende Steine herbekommen kann. Per Versand möchte ich diese nicht unbedingt bestellen. Vielleicht kann jemand mir einen Tip geben?

    Gruß und vielen Dank,
    Marco

    Hallo zusammen,

    @Ulrike: Das NaCl freies Meersalz löst sich auch bei mir sehr schlecht, auch erhitzen (Mikrowelle) bringt das Salz nicht in Lösung. Ich nehme ca. ein Zentel Volumen (z.B 100ml auf einen Liter Gesamtvolumen NaCl freies "Meerwasser") stilles Mineralwasser statt Leitungswasser, dann ist die Lösung klar und wird eingesetzt.

    Gruß,
    Marco

    FrankE
    Hi Frank! Vielen herzlichen Dank für dein nettes Angebot. Ich werde dich noch darauf ansprechen...

    @alle
    Vielen Dank für die Bemerkungen.
    Ich denke auch, dass Phytoplankton generell wesentlicher unempfindlicher sein sollte als Zooplankton. Da die Zellwände beim Phytoplankton für eine große Stabilität sorgen sollten.

    Verwendet eigentlich jemand noch Lufthebersysteme im Meerwasseraquarium?

    Gruß,
    Marco

    Hallo,
    ich plane gerade ein Becken mit 160-250l Inhalt, welches ich mit Fltrierern (Schwämmen und Weichkorallen ohne Zooxanthellen (aber keine Gorgonien)) besetzen möchte.
    Das Becken soll ohne Abschäumer, sondern mit Jaubert, einem Algenrefugium sowie mit einem Phytoplanktonreaktor betrieben werden. Mit dem System versuche ich eine gute Planktondichte zu erreichen (und werde auch dann auch viel füttern).

    Die Weichkorallen brauchen eine gute Strömung aber auch eine gute Futterdichte. Ich möchte aber nicht, dass das Plankton durch die Pumpenkräfte (durch die Pumpenwelle) beeinträchtigt wird.

    Fragen:
    Sind Aquarienpumpen generell für die Lebensfähigkeit des Planktons ein Problem?
    Falls ja, welche Pumpen wären denn so einigermaßen schonend für das Plankton?
    Oft wird in der Aquarienliteratur gesagt, dass Lufthebesysteme (sog. Mammutpumpen) planktonschonend sind.
    In der Werbung wird behauptet, dass die Tunze Stream System relativ planktonschonend seien?
    Ist das wirklich so?

    Man kann auch argumentieren, dass es egal sei, welche Pumpe man nimmt, da eine Planktonselekion stattfindet: Nur das Plankton, dass den Pumpendurchfluss überlebt, reichert sich an.
    Nur ist die Planktonvielfalt (Artenvielfalt) in planktonschonenden Systemen halt größer.

    Was meint Ihr?

    Gruß,
    Marco

    Ich habe vor ca. 15 Jahren die T. maxima mehrere Jahre unter T8 gehalten. Das AQ war 100x50x50 und ich habe 4x30W (3xTageslicht Osram 11, 1xblau Phillips 67) verwendet. Die Muschel habe ich aber im oberen Drittel (15 cm unter der Wasseroberfläche) platziert, die Muschel wuchs aber im Vergleich zu HQI (heute) recht langsam.
    Auf jeden Fall würde ich die Muschel so hoch wie möglich im Becken ansiedeln und keinesfalls abschatten, weil sie dann schnell eingehen kann!

    Gruß,
    Marco

    Hallo Jens,
    du schreibst

    Zitat

    9 ) Viele Autoren schreiben, dass die Dendros Phytoplankton fressen, das halte ich fuer totalen Unsinn.

    sicherlich ist nicht bewiesen, dass alle Dendros Phytoplankton fressen, aber Fabricius hat doch experimentell gezeigt, dass zumindest eine Art (D. hemprichi aus dem Roten Meer) Phytoplankton aufnehmen und fressen kann (Science 1995, 268, 90-91).

    Letztes Jahr hatte ich selbst eine schöne Dendro gehabt (Herz siegte über den Verstand) und diese mit Nepro-Rella (Fa. Nestmann (http://nestmann.de)), Peletts einer Süßwasseralge, gefüttert (Leider konnte ich keine Meerwasseralge als Pellet finden). Das Pellet wurde mit einem Mörser zerkleinert, mit Meerwasser aufgeschwemmt und an die Dendro verfüttert (3x täglich eine Tablette=200mg Trockengewicht, direkt in die Polypen).
    Interessanterweise hat die Dendro die Algen aufgenommen, man konnte sehr schön sehen, dass der Gastralraum der Polypen sich grün verfärbte und nach 2 bis 3 h keine grüne Färbung mehr verhanden war.
    Zumindest wurden die Algen aufgenommen. Aber auch verdaut? Zumindest stand die Dendro 3 Monate ganz toll!

    Jedoch hatte ich ausgerechnet dann (nach 3 Monaten) technische Problem mit meiner Aquarienanlage (Murphy lässt grüßen!). Zuviel vollentionisiertes Wasser wurde ins System gepumpt, die Dichte sank auf 1,019. Leider hat die Dendro und zwei Steinkorallen diese Prozedur nicht überlebt. Sehr schade! Sonst war mit dem Aquarium alles OK, weil ich das Problem zum Glück schnell genug behoben hatte.


    Viele Grüße,
    Marco

    Hallo zusammen,
    hier im Westen gibt es manchmal wunderschöne orange und rote Dendronephthya bei Aquatop in Würselen bei Aachen (z.T. super Zustand).

    Leider haben selbst die Profis in Schauaquarien auf Hawaii (z.B. Deelbeck) gewaltige Probleme diese Tiere länger als wenige Monate in Aquarien zu pflegen, dabei ist die Fütterung ein Problem. Ein zusätzliches Problem ist die Art der Wasserbewegung, diese sollte laminar sein. Für die Lösung des Problems wurden sogar speziell konstruierte Aquarien eingesetzt (s. Ausgabe Zeitschrift "Koralle" über das Thema "Weichkorallen").
    Was ist allerdings nicht so recht verstehe ist, warum Peter Wilkens, ein Pinonier in der Meerwasseraquaristik, Ende 1970 bis Anfang 1980 Dendronephthya-Weichkorallen offersichtlich halten konnten (wenn auch nur etwa 1-2 Jahre). Jetzt aber, trotz aller modernen Technik, können diese wunderschönen Korallen kaum länger als wenige Monate gehalten werden können.
    Man weiss halt noch viel zu wenig.....

    Gruß.
    Marco

    Also ich hole meine Steine immer in:

    52372 Kreuzau /Thum Aquarianertreff Caspers Bachstr. 15 Tel.: 02427/8739

    Gute Qualität und günstig und nicht so weit von Dir entfernt.

    Gruß,
    Marco

    Hi,
    ich finde es erstaunlich, dass über die alternative Stickstoffreduktion (Annamox) bisher nichts in den Aquarienzeitschriften publiziert worden ist, obwohl der Nature-Artikel von 2003 (Annamox im Schwarzen Meer)ist, oder?
    Ich schlage vor, dass Annamox-Bakterien auch in Meerwasseraquarien zu finden sind, kann es aber nicht so leicht beweisen :smiling_face:

    Gruß,
    Marco

    Hallo Jörg,

    hast Du zufällig eine Juwel Abdeckung? Da kann man die Juwelleuchtbalken T8 2*30W einfach gegen die T5 2*39W von ATI (für Juwelabdeckungen!) austauschen. Klappt sehr gut.
    Aber Vorsicht! Die T5 Balken erzeugen wesentlich mehr Hitze als die T8 Balken in der geschlossenen Abdeckung.
    Also im Sommer die Abdeckungen aufklappen und gut lüften (Ventilator o.a.), sonst wird das Wasser zu warm (32°C) bei T5. Bei T8 wurden diese Temperaturen nie erreicht (max 28°C).

    Gruß,
    Marco

    Hallo Frank,

    als ich das gelesen habe, war ich echt schockiert! Mein Beileid! Du hast doch so ein schönes Becken!

    Neben den Fischen sind auch die Garnelen offensichtlich eingegangen, oder?

    Falls das Kugelfischgift nur Fisch spezifisch ist, was ich mir durchaus vorstellen kann, dürften nur eigentlich nur die Fische eingegangen sein.

    Vielleicht lag deshalb eher ein Sauerstoffmangel vor, zumal bei Jaubertsystemem in der Literatur vor einem Mangel an Sauerstoff gewarnt wird. Fische und Garnelen verbrauchen mehr Sauerstoffwoff als Korallen. Ich habe selber zwei Jahre das Jaubert-System gehabt, aber nie O2-Probleme, vielleicht auch wegen meines Abschäumers.


    Gruß,
    Marco

    Hi Birger,

    heute habe ich das Buch (neu) geschickt bekommen. Bereits nach 3 Tagen!
    Preis war 45,00 EUR für das Buch plus 3,44 EUR Mehrwertsteuer plus 4,16 Porto, also zusammen nur 52,60 EUR.

    Den Gesamtpreis finde ich mehr als OK. Sehr guter Service vom Shop!

    Auf jeden Fall viel billiger als das Buch in Australien zu beorgen. :smiling_face:

    Gruß,
    Marco

    Birger,

    weisst Du zufällig wo man das Buch "soft corals and sea fans of..." von Fabricius/Alderslade erwerben kann? Ich konnte es bisher nur im Internet von einem australischen Buchhändler finden. Von Australien möchte ich mir das Buch aber nicht unbedingt bestellen (Versandkosten / Zoll). Kennst Du andere Quellen?

    Vielen Dank!

    Gruß,
    Marco

    Liebes Forum,

    aus der vorletzten Ausgabe von Nature 10.04.03 sind völlig neue Erkenntnisse bezüglich des Stickstoffkreislaufs im Meer dargestellt. Aus der sog. anaeroben Ammonium-Oxidation durch sog. Anammox Bakterien wird anaerob Ammonium und Nitrit zu Stickstoff und Wasser katalysiert. Dieser Prozeß entzielt dem Meer die Nährstoffe für das Algenwachstum Ammonium sowie Nitrat. Wesentlich bekannter dürfte die anaerobe oder anoxische Nitratreduktion von Nitrat zu Stickstoff sein.
    Die Relevanz des bislang wenig untersuchten Anammox Prozesses im Meer für den Stickstoffhaushalt im Meer soll gewaltig sein. Es wird geschätzt, dass 30 – 50% der gesamten N2 – Produktion des Meeres aus dem Anammox Prozess stammen soll. Interessanterweise sollen die Bakterienarten, die am Anammox Protess tätig sind, mit Ammonium Verwertern in Kläranlagen verwandt.
    Es kann vermutet werden, dass der Anammox Prozess auch in anaeroben Bereichen im Meerwasseraquarium tätig ist und dieser Prozess neben der Eliminierung durch Nitratreduktion zu einer Entfernung von Stickstoffverbindungen durch Ausgasung zu N2 aus dem Meerwasseraquarium führt. Ich denke, dass dies im Forum noch nicht diskutiert worden ist.

    Gruss
    Marco

    Das Thema "Phytoplankton" finde ich sehr interessant!
    Ich habe mir deshalb mal die Mühe gemacht die Konzentration des Phytoplanktonkonzentrats (Nannochloropsis 85% Tetraselmis 15%) mit einer Reinkultur von Nannochloropsis zu vergleichen.
    Die Reinkultur hatte dabei eine optische Dichte (bei 620nm) von 2,5 (stationäre Phase) und wurde im 2 l Schüttelkolben kultiviert.
    Über die Ermittlung des Trockengewichts konnte festgestellt werden, dass das Phytoplanktonkonzentrat etwa 500fach gegenüber der Referenzkultur aufkonzentriert war.
    Für mich als Anwender heißt dass: Sollte ich jeden Tag 1 l Algenkultur benötigen, so muß man etwa 2 ml Konzentrat zugeben.
    Kann jemand ähnliche Werte bestätigen?

    Hallo,

    ich habe mir letzte Woche ein neues (?) Phytoplanktonkonzentrat von Koraalenenzo zum Testen besorgt.
    (http://www.koraalenzo.com)
    Dieses enthält zwei verschiedene Phytoplanktonarten Nannochloropsis (85%) und Tetraselmis (15%). Es wird tiefgefroren verkauft und soll nach dem Auftauen bis zu 12 Wochen im Kühlschrank haltbar sein. Hat jemand Erfahrung mit diesem Konzentrat?

    Vielen Dank für Eure Antwort
    Marco Krämer