Beiträge von Ralf Prehn

    Hi,
    hmm, also die Pumpe soll das Wasser im Reaktor bewegen und Wasser aus dem Becken
    ansaugen. Ebenso saugt sie das CO2 an und verteilt es im Wasser (letzteres beides
    passiert rechts unten in diesem "Dispergator"?.

    Blubbert es denn im Bubblecounter? Das ist das durchsichtige Rohr rechts oben,
    in das dein CO2 aus der Flasche eingeleitet wird.
    Wenn es da schon nicht blubbert, ist entweder die CO2 Zufuhr noch zu, oder nicht
    angeschlossen, oder der Auslauf zum Becken dicht (Ueberdruck durch das zugefuehrte
    CO2 kann nicht raus und somit blubbert auch nix nach).

    Grusz, Ralf
    (generell solltest Du aber KH und Ca von Zeit zu Zeit messen um zu wissen, ob der
    Reaktor ueberhaupt richtig funktioniert, oder zu viel, oder zu wenig zugibt).

    Hallo moses1,
    schau Dir doch mal das Bild des Reaktors auf der Herstellerseite an:
    http://www.schuran.com/seawater/hobby_reaktoren.html
    dort sind die Schlaeuche anders angeschlossen.
    Aus dem Bubblecounter direkt in den Reaktorraum (rechter Anschluss)
    und dann das ueberschuessige CO2 aus dem Reaktorraum (linker Anschluss)
    in die Duese im PVC-Rohr (Unten rechts).
    Der Ruecklauf ins Becken ist dann der Mittlere Anschluss im Reaktorraum
    und der Einlauf in den Reaktor ist auch an der Duese im PVC-Rohr
    (der mit dem Hahn).
    Gruesse, Ralf

    edit: und so schnell stirbt sich da nix...
    Die Fische schon gar nicht und die Korallen auch sicherlich nicht sofort.
    KH und Ca Gehalt sinken ja nur langsam und koennten auch ueber
    div. andere Mittelchen erstmal stabil gehalten werden. (->MW-Aquarienladen).
    Miss doch mal Deinen Calcium Gehalt und die Karbonathaerte (KH),
    dann hast Du Gewissheit.

    Na, da hab ich ja was losgetreten...

    Die jeweiligen Rechnungen sind fuer mich schon nachvollziehbar.
    Die Schwierigkeit mittels Wasserwechsel und nicht Wasserhinzufuegen (wie bei Kalkwasser)
    den Ca-Wert konstant zu halten ist halt, dass ich auch immer Ca aus dem System entferne.

    Wenn ich per 10% Wasserwechsel in einem System von 250l bei gemessenen 520mg/l Ca
    10g Ca hinzufuegen will, muesste das Wechselwasser schon wirklich ziemlich viel Ca haben.

    10% von 250l -> 25l
    entfernt werden: 25* 520mg/l -> 13000 mg
    wenn ich nun 10g, also 10000 mg hinzufuegen will, muss ich also 13000mg+10000mg = 23000mg
    hinzufuegen.
    23000/25 entsprechen dann also 920mg/l Ca fuers Wechselwasser, was ich selbst bei mittels
    Leitungswasser angesetztem Salzwasser fuer zu hoch erachte.

    Gruesse, Ralf

    Hmm,
    also... Alexander schrieb, er haette 520ppm Ca im Wasser und
    macht regelmaessige Wasserwechsel.
    Armin erklaerte dann den nicht sinkenden Ca-Wert durch diese
    Wasserwechsel.
    Ich glaube dies nicht.
    Mal angenommen, es sind 100 Liter im Becken (ist einfacher mit den Prozenten)
    dann entferne ich bei 10% (10 Liter) Wasserwechsel zuerst 10*520mg/l = 5200 mg Ca
    und fuege mit den neuen 10 Litern Wasser meinetwegen 440mg/l, also 10*440mg = 4400 mg Ca
    wieder zu.
    D.h. ich habe 5200mg - 4400 mg = 800 mg Ca entfernt.

    Also mir erklaert sich der dauerhaft hohe, nichtmal auf "Ansetzwasser-Werte" absinkender
    Ca Gehalt daraus nicht.

    Irre ich mich da?
    Gruesse, Ralf

    edit: oder sollte frisch angesetztes TMProReef mehr, als 520 ppm Ca haben?
    zumindest waeren es dann aber auch nicht 10g, die ich mit dem Wechsel hinzufuege,
    sondern immernoch NUR die DIFFERENZ zwischen Becken und Wechselwasser.

    Moinmoin,

    Armin
    ich hab da ein Verstaendnissproblem...
    wieso werden mit 10% WW 10g Ca zugefuehrt?
    Wenn im Wasser 520ppm Ca sind und ich dann x Liter rausnehme
    und danach durch die selbe Menge Wasser mit std. Ca-Gehalt(niedriger) ersetze habe ich
    doch insges. mehr Ca aus dem Wasser entfernt, als hinzugegeben, oder?
    Gruesse, Ralf

    Wie waers denn mit irgendwas in Richtung Pentaceraster? (mammilatus/tuberculatus?)
    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/76/1075/Pen…/mammilatus.htm
    Protoreaster nodosus hab ich auch schon in Farbformen gesehen, die der von Dir gezeigten aehnlich ist.
    http://www.meerwasser-lexikon.de/de/76/697/Protoreaster/nodosus.htm

    Beide scheinen echte Fresssaecke zu sein und im Zweifel ihre Ernaehrung umzustellen, wenns
    keine Reste mehr rumliegen :(, hab da aber keine eigenen Erfahrungen.

    Grusz, Ralf

    Bei mir steht die Pflanze im Sommer draussen auf der Terasse und im Winter
    auf einer sonnigen Fensterbank. Sie nimmt es einem recht uebel, wenn man
    sie zu viel giesst. Wenn sie draussen steht schuetze ich sie vor Regen, sonst
    werden die Blaetter braun und sterben ab.
    Wachsen tut sie recht zuegig, jedoch braucht man sicherlich mehr als eine
    Pflanze um sie taeglich zu verwenden.
    Wenn der Topf gut durchwurzelt ist, bilden sich kleine Pflanzen, die dann
    einfach neben der "Mutter" aus der Erde kommen. Die kleinen lassen sich
    dann problemlos umpflanzen.
    Wenn man die dicken, fleischigen Blaetter aufschneidet, findet sich
    innen eine durchsichtige, gelartige Substanz, die mit etwas Wasser verduennt
    (Zauberstab-Mixer?) bestimmt zum anreichern geeignet ist.
    Habe sie noch nicht fuer die Fische benutzt, allerdings wirkt sie hervorragend
    gegen Sonnenbrand.
    Gruesse, Ralf

    Martin
    80% LiveSand und ca. 20% 3mm Korallenbruch mittlerweile ohne mein Zutun ziemlich
    gemischt.
    Ca. 3cm Hoehe im sichtbaren Bereich und teilweise deutlich mehr unter dem
    Steinaufbau (Grundel+Krebs sind fleissig).
    Allerdings mache ich den NIE sauber und tausche da auch nichts aus.
    (Ist zwar immer noch recht hell, aber sicherlich weit weit entfernt von dem oft gewuenschten
    strahlend weissen Bodengrund.
    Auf dem Boden liegt so einiges an Steinen etc., so dass es recht vielen Stellen mit
    "Windschatten" gibt und sich dort Ablagerungen bilden.
    Grusz, Ralf

    Autsch...
    da freu ich mich, dass die Viecher einen Pfeiler bei mir so schoen bewachsen
    und dann sowas...
    Na, immerhin hab ich die Info jetzt kurz vor Umzug in ein neues Becken und
    nicht kurz danach :winking_face:
    puuuh.
    Ralf

    Hi,
    ich halte seit 2 Jahren eine H. edulis
    und seit 3 Jahren urspruenglich eine, inzwischen durch Teilung 3 H. atra.
    Wenn die guten mal wieder den Boden durchgepfluegt haben,
    sind sie wieder erstmal 1-2 Wochen zwischen/auf den Steinen beschaeftigt,
    bevor sie auf den Boden zurueckkehren.
    Gruesse, Ralf

    Danke,
    es ging in dem Bericht tatsaechlich um den Zusammenhang von der Erkrankung der
    Menschen und der Gorgonien, allerdings eher so nach dem Motto
    "Glaubt mal nicht, dass das was der Natur schadet an euch einfach so vorbei geht".
    Im Rest des Berichtes gings glaub ich um den jetzt entstehenden Handel mit
    "Luftverschmutzungsrechten"...brrr... mir grauts....
    Gruesse, Ralf

    Hi,
    habe gestern irgendwo im Fernsehen nen Bericht ueber sterbende Gorgonien im Meer
    gesehen (Arte?), nur weiss ich leider nicht mehr auf welchem Programm, oder in welcher
    Region die Gorgonien erkranken.
    Es ging dabei um stark zunehmende Astma Faelle bei den Menschen die dort wohnen
    und um erkrankende und sterbende Gorgonien.
    Ursache fuer beides soll ein zunehmender Staubeintrag, der nen Schimmelpilz
    (Aspergillus) mitbringt sein.
    Ich finde das einfach interessant, deshalb die Frage ob jemand mehr Infos dazu hat
    (Buch/Link/etc.)
    Danke, Ralf

    iP: hmm, ich gebe Iod zu, weil ich des oefteren gelesen (nicht hier) habe, dass
    die Farbigkeit von Steinkorallen damit zusammenhaengt. Allerdings habe ich es noch
    nicht ausprobiert selbiges wegzulassen. Habe als ich mit der Iod-Dosierung anfing
    auch parallel meine Spuris gewechselt, somit kann ich nicht sagen, woran die damals
    zunehmede Farbigkeit lag.
    Ich lasse jetzt mal Iod weg und schau was sich aendert.
    Gruesse, Ralf

    Hi Ralf,
    bei mir sind es braune, pumpende Xenien, allerdings dosiere ich auch ausreichend
    Iod. Und ja, sie lassen sich eigentlich recht einfach abloesen.

    Gruesse, Ralf

    edit: p.s. ich bilde mir ja immer noch ein, dass ich anhand der Pumpgeschwindigkeit sehen
    kann, wie belastet das Wasser ist... Je sauberer, desto hoeher die Frequenz.

    Hi,
    ich sauge ebenso regelmaessig (alle 2-3 Wochen) meine Xenien ab.
    Mit dem ca. 2cm im Durchmesser Silikonschlauch sauge ich die Xenien ein,
    stuelpe den Schlauch somit bis zum Stein ueber die Xenie und druecke den
    Schlauch dann zusammen und reisse sie aus. zur Not werden sie halt einfach
    abgerissen und nicht sorgsam abgeloest. Die Reste verschwinden schadlos
    fuers Becken im Schlauch. Selbst wenn ich somit nicht alles erwische,
    die 5 min. alle 3 Wochen sind schon drin.
    Gruesse, Ralf

    Hi,
    wenn ich mich an meine nu mittlerweile ganz schoen in der Ferne liegende
    Laborantenlehre erinner ist das tatsaechlich das gleiche (Handelsnamen).

    Na2Co3 muesste wenn ueberhaupt (Di)Natriumcarbonat heissen, denn da sind 2 * Na und
    nicht 2 * CO3. Wenn ich mich recht erinner ist das "Soda".

    NaHCO3 ist Natriumhydrogencarbonat, bzw. Natrium"BI"(nicht "DI")-Carbonat.
    "Natron" oder "Bullrichsalz" oder "Backpulver" waeren dann da wohl weitere Namen.

    Falls es hier nen Sani gibt, koennte der das auch bestaetigen, Natriumbicarbonat
    (mit Wirkstoff Natriumhydrogencarbonat) benutzen die, wenn ne Reanimation laenger dauert.
    Ich glaube um die entstehenden Saeuren wegzupuffern.

    (Natrium = Sodium auf englisch)

    Gruesse, Ralf

    Zitat

    Original von Henry
    Eine Anfrage bei Belkin ergab das das größte USV F6C120 mit 670 Watt folgende Werte ergibt:


    Hi,
    naja, 670 Watt sind auch nicht wirklich viel. Ich hab hier ne alte USV von apc mit 2,2KW laufen
    und wenn man unbedingt zu viel Geld hat gibts da z.B. von apc auch nen kleinen Schrank mit 32KW "von der Stange".
    Gruesse, Ralf

    Hi,
    habe das auch schon mal gesehen, allerdings vor einem Jahr und dann nie wieder :(.
    Ich dachte damals das sind irgendwelche, sich im Freiwasser paarenden Wuermer,
    aber ob das nu stimmt.....
    Laut Fossa&Nielsen Band 6 machen Muschelkrebse auch sowas.

    Schon huebsch, so ein analoger Bildschirmschoner :smiling_face:

    Das Meeresleuchten sind zumindest laut F&N Band 5 Dinoflagellaten der Gattung Noctiluca. Das wars bei mir nicht, die Viecher hab ich auch ohne Mikroskop sehen können.

    Gruesse, Ralf

    Zitat

    Original von Oliver K.
    hallo Ralf

    Interessanter Aspekt, aber hast du ne Ahnung wie ich dieser Sache auf den Grund gehen kann? Nach was muss ich forschen, bzw. wie entstehen solche Ausfällungen?
    Schreib mal bitte etwas genauer wie du das meinst, ich bin noch Anfänger und hab von sowas noch nie gehört :confused_face:

    Hi,
    ja, was ich meine ist das inzwischen Erklaerte.
    Je nach Art der Substanz loest sich verschieden viel davon im Wasser auf.
    Wenn zuviel davon im Wasser ist, loest es sich halt nicht mehr bzw. faellt aus
    und fliegt als sehr sehr kleines Kristall durchs Wasser.
    Zusaetzlich gibt es noch den Effekt, dass ein Zuviel an Stoff A auch dafuer sorgen
    kann, dass Stoff B ausfaellt, so Stoff A leichter loeslich ist als B.

    Nicht anhebbarer Ca-Wert trotz Zugabe von BioCalcium bis KH auf 18 steht,
    zeigt IMHO auch in diese Richtung. (Sofern ich das in den Postings richtig verstanden habe?)
    Wenn allein durch Zugabe von BioCalcium die KH auf 18 steht,
    sollte Ca eigentlich auf ueber 400 sein.

    Tja, das Mikroskop scheint auch mir der richtige Weg.
    Vielleicht ist es ja besser einzuschaetzen, wenn man eine hoehere Konzentration
    der Teilchen erzeugt? Hohes, schmales Gefaess fuellen, ueber Nacht absetzen lassen,
    vorsichtig 3/4 abgiessen, wieder auffuellen usw.

    Wie isses denn, wenn Du mal zu nem Optiker gehst, der auch Mikroskope verkauft und
    Dich da mal "beraten" laesst?
    "Ich interessiere mich fuer ein Mikroskop, wuesste aber gern, ob ich damit z.B. dieses
    Problem loesen koennte"?
    Vielleicht kennst Du ja auch einen Arzt/Tierarzt, die haben ja auch oft eins rumstehen.
    Meins ist bestellt, aber ich hab leider keine Ahnung wann es kommt (warte schon 3 Wo.)

    Gruesse, Ralf

    Hi,
    vielleicht ist das ja nu ganz doof, aber wie siehts denn chemisch gesehen mit dem Wasser aus?
    Koennten das irgendwelche ausgefallenen Salze sein?
    Ein Zuviel an Spuris, Mg, Ca, Sr oder was auch immer, das man anhand defekter Tests oder so nicht merkt?
    Zumindest waeren das u.U. recht schwer rauszufilternde Schwebstoffe und auch eine
    zunehmende Truebung bei Beckenwechsel/weiterer Verduennung mit Salzwasser waere so evtl.
    zu erklaeren (weitere Ausfaellungen).
    Grusz, Ralf

    Hi,
    Roberts "Welke" Tip war wohl schon der richtige, da gibts Wave bzw. Melody online bestellbar
    fuer EUR 49,95 (ohne Licht und Filter).
    Grusz, Ralf (der auch ueberlegt sich ne kleine Ablenkung auf den Schreibtisch zu stellen. :smiling_face:

    Zitat

    Original von Dirk Mollink
    ...
    am besten wäre nartürlich wenn du den estrich auftrennt und das neue gestell auch auf der bodenplatte verankerst (evt nur ne z.b. 100 er bohrung amchen damit sdu an die bodenplatte drankommst ...(nur müsste mann dafür genau wiseen wie die heizschlangen der fussbodenheizung laufen ...
    ....


    Hi,

    was spricht denn dagegen tatsaechlich vorsichtig den Estrich aufzuhaemmern?
    Wenn die Fuesse nicht fest mit dem Gestell verbunden sind, sondern als "Gleitschuh"
    ausgefuehrt (also nen U mit dem Fuss drunter), kann man beim Aufstellen die Lage
    der Fuesse so anpassen, dass man an den Heizschlangen vorbeikommt.
    Man muss halt "nur" vorsichtig genug an den Schlangen "vorbeihaemmern".

    Zumindest probiere ich z.Zt. diese Variante fuer mein neues Becken.
    (Zugegeben, Gestell und Aufstellung mache ich nicht selber, sondern lasse es
    machen. Ohne Erfahrung in solchen Sachen lass ich lieber die Finger davon.)

    Gruesse, Ralf

    Joerg
    da man ja lediglich den Verbrauch beim Titrieren bestimmen will interessiert doch eigentlich nur die Differenz zwischen Position vor Titration und Position nach Titration.
    Dazu ist es nur wichtig vor und nach auf die gleiche Weise abzulesen, oder steh ich da jetzt
    komplett aufm Schlauch?
    Ralf

    Ist das nicht eigentlich ziemlich egal, an welcher Dichtungslippe man das abliest?
    Wichtig ist doch nur, dass das Auffuellen bis zu 1,0 ml an der selben abgelesen wird,
    wie dann spaeter der Verbrauch.
    Allerdings faellt es mir an der weiter an der Spitze gelegenen leichter (ist heller da, da der
    schwarze Hintergrund weiter weg ist.)
    Gruesse, Ralf