Beiträge von Bernd Burba

    Hallo Gabor

    Der Wärmeaustausch ist abhängig von

    1. der spez. Wärmleitfähigkeit des Materials
    2. der Fläche und der Dicke des Materials
    3. der Temperaturdifferenz

    Meiner Meinung nach ist also ein dünnwandiges Rohr mit großer Oberfläche ( Länge & Durchmesser ) und guter Wärmeleitfähigkeit vorteilhaft . Die Durchflußgeschwindigkeit würde ich eher hoch einstellen um die Temperaturdifferenz am Anfang hoch zu halten . Denn wenn das Wasser mit Erdtemperatur zurück kommt , hast du auf den letzten Metern deines Kühlschlauches keinen Wärmeaustausch mehr . Ich würde es aber so machen wie Siegfried schon sagte . Also eine sekundären Kühlkreislauf , dann kannst du sogar Kupferrohre verwenden .

    Gruß Bernd

    Hallo

    Ich würde die Pumpe direkt in die letzte Kammer des Technikbeckens stellen . Du sparst dadurch einige Meter Rohr ein und was wichtiger ist , du musst den Zulauf nicht installieren . Damit meine ich die Bohrung im Technikbecken ( mit Überlauf ist es zu unzuverlässig ) , die Ankopplung an den Pumpenzulauf mit Entkopplung durch Silikonschlauch . Außerdem sparst du noch das zusätzliche Becken in dem die Pumpe ja stehen sollte . Da die Förderhöhe die gleiche bleibt und du ein paar Meter Rohr weniger hast ist das ganze auch noch etwas effektiver .

    Gruß Bernd

    Hallo Benjamin

    Das habe ich ja schon weiter oben geschrieben . Meiner Meinung nach ist es am günstigsten kaltes Grundwasser durch einen Wärmetauscher zu pumpen . Der Wärmetauscher wäre dann das einzige Teil was Salzwasserresistend sein müßte . Wenn der Grundwasserspiegel niedriger ist als der Wärmetauscher fließt auch beim ausschalten der Pumpe das Wasser aus den Zuleitungen zurück und man kann sich das Entleeren im Winter sparen .

    Gruß Bernd

    Hallo Wolfgang

    Wie tief wurde der Schlauch vergraben und was wird denn da für Schlauch verwendet ? Silikon kann es ja nicht sein denn der kostet in der Größenordnung je nach Wandstärke zwischen 10 und 20 € pro Meter , was ja nicht gerade preiswert ist .

    Gruß Bernd

    Hallo Gabor

    Da selbst im Sommer die Grundwassertemperatur schon in 2m Tiefe nicht über 15° steigt ist eine Kühlung sehr gut möglich .
    Nur würde ich es etwas anders machen . Statt einer geschlossenen Wassertonne ein offenes Gefäß mit Grundwasserzufluß.
    ( etwa wie ein Brunnen ) . Dann mit einer Pumpe dieses kalte Wasser durch einen Wärmetauscher ( Titanrohr ) im Filterbecken pumpen .
    Das hat den Vorteil , dass die -Kühlmitteltemperatur- nicht ansteigt da es immer kalt nachfließt und das im Falle des Stillstands der Kühlung kein Beckenwasser in den Rohren vergammeln kann . Selbst wenn die Pumpe 100W verbraucht ist das viel weniger als ein Kühlaggregat für 2000-3000 Liter Wasser. Vielleicht kann man mit Ventilatoren etwas an Leistung sparen , aber es sind schon einige Liter zu verdampfen am Tag um diese Menge zu kühlen und du kannst Probleme mit der Luftfeuchtigkeit bekommen .

    Gruß Bernd

    Hallo Markus

    Du hast natürlich recht wenn du darin kein Problem siehst . Ist ja auch meine Meinung . Aber die Frage von Artur war ja nach dem Energiebedarf und nach der Wirtschaftlichkeit . Und eine Berechnung über den Energieverbrauch von z.B. 1KWh am Tag nur zum Warmhalten ist doch aussagekräftiger als eine Antwort - das lohnt sich nicht - .
    Die von dir gestellte Aufgabe lässt sich leider nicht ohne Angabe der Beckentemperatur berechnen .
    Aber von 25 Grad ausgehend geht die Temperatur um knapp 1,4 Grad bei Zugabe von 10% mit 10 Grad zurück .
    Beim Austausch von 10% Wasser (also 10% raus und 10% kalt rein) sind es 1,5 Grad .
    Bei deinem Wechsel von 20 Litern im kleinem Becken wären es 2,4 Grad Abkühlung . Das sind vermutlich Werte , wo man sich keine Gedanken machen muß.
    So, wieder mal genug berechnet .

    MfG Bernd

    Hallo Benjamin

    Mit Durchlauferhitzer ist natürlich nur das Prinzip gemeint nicht das Gerät selbst . z.B. ein kleiner Zwischenbehälter in dem das Nachfüllwasser über einen längeren Zeitraum erwärmt wird . Obwohl ich der Meinung bin dass man die verhältnismäßig geringe Menge Wasser zum Verdunstungsausgleich auch kalt z.B. über eine Dosierpumpe zuführen kann ohne einen Temperaturrückgang im Becken festzustellen. Zum Wasserwechsel könnte man die benötigte Menge entnehmen und separat temperieren . Damit hätte sich das ganze Problem erledigt .

    Gruß und gute Nacht
    Bernd

    Hallo

    Ich glaube schon , dass die Variante Durchlauferhitzer energiemaßig betrachtet die bessere Lösung ist .
    Ein Würfel mit dem Inhalt von 600 Litern hat eine Oberfläche von etwa 5 m² , wenn man den in 10cm dickes Styropor packt
    hat man bei 20 Grad T-Differenz ( Wasser 25 - Außentemperatur 5 Grad ) einen Wärmefluß von 40 W . Das ergibt in 25 Stunden eine Energie von 1 KWh . Die ausgeglichen werden muß . Diese Energie reicht aus um 43 Liter von 5 Grad auf 25 Grad zu erwärmen .
    Das heisst mit der Energie die du zum Warmhalten brauchst kannst du täglich etwa 40 Liter Wasser erwärmen .
    Das sollte nur als Beispiel dienen . Natürlich kann man durch bessere Isolation den Verlust noch verringern . Damit wird aber auch der Aufwand größer .


    Gruß Bernd

    PS: Die Energie die zum erstmaligen Erwärmen der 600 Liter gebraucht wird ist da noch nicht berücksichtigt .

    Hallo Benjamin

    Im Ansatz richtig aber beim umrechnen hast du einen Fehler gemacht , denn 9 Megawattstunden ist doch etwas viel .
    2508 kJ entspricht 2508000 J oder Ws . daraus ergibt sich etwa 0,7 KWh .
    Das ist natürlich elektrische Arbeit . Ein 100 Watt Heizer braucht dafür also 7 Stunden , ein Heizer mit einer Leistung von 1000 Watt folglich nur 0,7 Stunden also 42 Minuten .
    Wenn die Osmose an die Hauswasserleitung angeschlossen ist , ist das Wasser aber auch nicht sehr warm und müsste bei Bedarf temperiert werden .


    Gruß Bernd

    Hallo Artur

    Rein rechnerisch kann man mit einer KWh ca 860 Liter Wasser um 1 Grad erwärmen. Bei deiner Wassermenge wären das etwa 1,4 Grad . Natürlich mußt du deinen Behälter so gut wie möglich isolieren , sonst heizt du ja deine Garage mit auf .
    Das Nachfüllwasser brauchst du eigentlich nicht aufheizen wenn du es nicht direkt auf deine Tiere leitest ( ist ja nicht so viel ) und für den Wasserwechsel ist es wirtschaftlicher nur die benötigte Menge kurz vorher zu erwärmen als die ganzen 600 Liter ständig auf Temperatur zu halten .

    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Uwe

    Die Sicherheit durch hintereinnanderschalten wird nur bei öffnenden Schaltern erhöht . Bei Schliessern muß man parallel schalten . Im umgekehrtem Fall verringert sich die Sicherheit sogar . Da es aber sinnvoll ist ein Magnetventil einzusetzen , daß stromlos geschlossen ist wird man ohnehin mit Schwimmschaltern arbeiten müssen , die beim erreichen des Sollpegels öffnen .

    MfG Bernd

    Hallo Konrad

    Nach einigen Bier habe ich es dann auch gesehen .

    Noch mal zum Thema:
    Die Lebensdauer von EVG`s wird mit über 10 Jahren angegeben
    Beim Betrieb mit EVG`s soll sich die Lebensdauer der Leuchtmittel erhöhen .
    Bei T5 erhöht sich auch die Lichtausbeute beim Betrieb mit EVG .

    Wie man deine Berechnungsergebnisse bewertet ist Ermessenssache . Für dich lohnt der Umbau nicht , für einen Anderen ( mit - grünem Gewissen - ) gibt es nichts Besseres .

    Gruß Bernd

    Hallo Michael

    Wie zutreffent die Zahlen von Giesemann sind kann ich nicht beurteilen . Eine Vergleichsmessung würde sicher genaue Ergebnisse bringen . Es gibt aber eine verlustarme Version von KVG s , sogenannte VVG s , bei denen durch Vergrößern des Kupfer- und Eisenquerschnitts die Verluste verringert werden und die Differenz zum EVG nicht so groß ist . Diese Geräte sind dann aber auch größer , schwerer und vermutlich auch teurer als KVG s .
    Im Vorteil von KVG s gegenüber EVG s ist die höhere Lebensdauer .
    Im Einzelfall muß jeder für sich entscheiden was günstiger für ihn ist . Wenn jemand sein Becken viel heizen muß , dem ist die Verlustleistung in Form von Wärme nicht so unangenehm als für einen der diese Wärme durch zusätzliche Kühlung abführen muß .

    Grüße Bernd

    Hallo Konrad

    So originell wie dein Vergleich ist , so falsch ist er auch .
    Die Scheinleistung ist nicht die Summe aus Wirk - und Blindleistung . Das hängt mit der Phasenverschiebung zusammen. Eine genaue Erklärung würde aber hier den Rahmen sprengen .
    Nur als Beispiel : ein Gerät mit jeweil 70,7 Watt Wirk- und Blindleistung hat eine Scheinleistung von 100 W . ( nicht 141,4W )
    zum Wirkungsgrad : Ein KVG ist im im Prinzip eine Spule ( aufgewickelter Draht ) mit einem ohmschen Widerstand . Dieser erzeugt bei Stromfluß eine Verlustleistung in Form von Wärme . Dazu kommen noch Magnetisierungsverluste im Eisenkern .Bei einem EVG ist diese Verlustleistung systembedingt wesentlich geringer .

    MfG Bernd

    Hallo Stefan

    Wie ich weiter oben schon mal geschrieben habe , transportiert ein Peltierelement eine bestimmte Wärmeenergie von der kalten zur warmen Seite. Diese Menge wird in deinem Versuch bei kalter Seite -14 Grad und Umgebungstemperatur von 24 Grad erreicht . Du hast also eine Temperaturdifferenz von 38 Grad und eine relativ kleine Kontaktfläche ( kalte Seite) . Wenn du jetzt die Kontaktfläche der kalten Seite zur Umgebung durch einen Alukühlkörper vergrößerst , genügt ein wesentlich geringere Temperaturdifferenz um die gleiche Wärmemenge an die kalte Seite zu übertragen . Du wirst also nicht mehr diese -14 Grad erreichen . Es geht also nichts verloren nur die Bedingungen verschieben sich . Wenn du aber durch eine gute Isolation die Wärmezufuhr an der kalten Seite verringerst ( Styroporbehälter oder ähnliches ) kannst du ohne weiteres auch mit einem Alublock diese Temperatur erreichen .
    Wieder mal viel Theorie ( Tschuldigung )

    Gruß Bernd

    Hallo Stefan , Benjamin

    Ist ja ein interessantes Projekt was ihr vorhabt . Stefan , wenn du auf 2-4 Grad kühlen willst musst du womöglich eine Temp.-Regelung mit einbauen um zu verhindern , dass bei niedrigerer Umgebungstemp. ( bessere Wärmeableitung auf der warmen Seite ) dein Futter in der Spritze gefriert .
    Noch einige Fakten zu Peltierelementen .
    Die maximale Temperaturdifferenz Tmax von ca 70 Grad wird bei einem Wärmetransport von 0 Watt erreicht . Umgekehrt erhält man den maximalen Wärmetransport Qmax bei einer Temperaturdifferenz von 0 Grad . Auch sollte man ein Peltierelement etwa bei 1/2 Imax betreiben um einen besseren Wirkungsgrad zu erreichen .
    Kurz mal zur Funktionsweise eines Peltierelementes :
    Der Wärmetransport innerhalb des Elementes ist direkt abhängig vom Strom durch das Element . Dem entgegen wirken einmal der innere Wärmeaustausch zwischen warmer und kalter Seite ( je höher die Differenz desto grösser ) und die durch den Stromfluss erzeugte Wärme , die jeweils zur Hälfte an beiden Seiten entsteht und zusätzlich von der kalten Seite abtransportiert werden muss und die warme Seite aufheizt . Bei einem 120 W Element können das bis zu 100 Watt erzeugte Wärme pro Seite sein . Was dann noch übrig bleibt ist die vom Element erzeugte Kühlleistung . ( Die im Datenblatt angegebene Leistung )
    Betreibt man also bei halbem Strom hat sich zwar der interne Wärmetranport halbiert aber die elektrische Verlusstwärme sinkt auf ein viertel ( U/2*I/2) und es bleibt zum eigentlichen Kühlen mehr übrig . Und auf der warmen Seite ist weniger abzuführen .
    Es ist also günstiger ein größeres Element bei geringerer Leistung zu betreiben als ein schwächeres bei max . Leistung .

    So genug der Theorie . Wünsche Euch viel Spass beim Bauen und haltet uns auf dem Laufendem

    Gruß Bernd

    P.S. Für Stefans Einsatzgebiet kann ich Wolfgang nur zustimmen

    Hallo

    Akkus auf keinen Fall parallel schalten . Besser ist jede Pumpe an einem Akku .
    Deine Pumpenleistung halbiert sich nicht , sondern beträgt bei halber Spannung nur ein Viertel der Nennleistung .
    Du kommst also , wenn es funktioniert auf die vierfache Laufzeit .

    MfG Bernd

    Hallo Dirk

    Obwohl ein Zusammenhang besteht kann man Lumen und Lux nicht umrechnen .
    1 Lux ist 1 Lumen pro Quadratmeter . Wenn du also mit 20 von dir genannten LED Spots ( mit 4000 Lumen )
    einen Quadratmeter ausleuchtest , kommst du auf 80000 Lux .

    Gruß Bernd

    Hi Jogi

    Zum erden muß man eine elektrische Verbindung zwischen Erde und Wasser herstellen . Man kann zum Beispiel über einen Kontakt im Wasser (nach Möglichkeit nichtmetallisch) eine Verbindung zum Schutzleiter herstellen (das ist der gelb-grüne).Auch eine Verbindung zu Wasserleitungsrohren geht wenn man sicherstellen kann , daß keine nichtleitenden Teile den Stromfluß unterbrechen .
    Der FI Schalter spricht erst an , wenn ein solcher Stromfluß zustande kommt . Nur eine Verbindung zu spannungsführenden Teilen genügt nicht . Auch sollte man dafür sorgen , daß nicht die gesamte Anlage durch den FI abgeschaltet wird . Was dann bei längerer Abwesenheit passiert kann sich jeder vorstellen . Aber das ist dann schon wieder eine Sache für den Elektriker .

    Gruß Bernd

    Hallo Matthias

    Einfach gesagt ist ein Varistor ein spannungsabhängiger Widerstand , der seinen Wert bei hohen Spannungen verringert und dadurch Spannungsspitzen durch zusätzliche Belastung unterdrückt . Die Spannungsspitzen treten beim Abschalten von Induktivitäten ( Spulen ) auf . Das heißt aber auch , daß Varistoren sich nur für konventionelle Voschaltgeräte eignen , da das Vorschaltgerät im Prinzip eine Spule ist . Bei elektronischen Vorschaltgeräten treten im Gegensatz dazu beim Einschalten hohe Stromspitzen auf ( mit den gleichen negativem Effekt ) . Daher meine Frage nach den Vorschaltgeräten . Diese Stromspitzen lassen sich mit - Heißleitern zur Einschaltstrombegrenzung - reduzieren . Du mußt also wissen was wo dran hängt um die geeigneten Maßnahmen zu treffen (evtl. kombinieren) . Für einen Laien sind diese Eingriffe ohne die Hilfe eines Elektrikers nicht machbar , und auch gefährlich .

    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo
    Jürgen kommt der Sache schon sehr nahe . Nur wird das Wasser nicht in O und H2 aufgespalten sondern die im Wasser gelösten Gase perlen aus bei niedrigerem Druck . Das gleiche passiert beim öffnen einer Selterflasche . Für dich gibt es also zwei Möglichkeiten
    1: Du sorgst für freien Zulauf zur Pumpe oder
    2: du verringerst die Pumpleistung ( schlechtere Variante )

    MfG Bernd

    Dieser Effekt ist auch Ursache der sogenannten Taucherkrankheit . Taucht ein Taucher zu schnell auf verringert sich der Außendruck und die im Blut gelösten Gase perlen aus und führen zur Taucherkrankheit . Hat zwar nicht direkt mit deiner Frage zu tun , wollte es aber mal nur zum Verständnis erwähnen

    Hallo Guido

    Hab mal gegoogellt . Nach dem was ich gefunden habe kann der Verbrauch um ca 50 Watt geringer sein.
    Das macht etwa 30 bis 40 € weniger Stromkosten im Jahr . Ist nicht so viel , aber wie Stefan schon geschrieben hat gibt es noch andere Vorteile . Einer der wichtigsten ist , daß diese 50 Watt Mehrverbrauch in Wärme umgesetzt wird und dein Becken ( zumindest im Sommer ) unötig aufheizen . Jetzt könnte man die Kosten für eine Kühlung mit einrechnen usw usw .

    mfG Bernd

    Hi Maik

    Dein Aqua bringt etwa 85 g/cm² bei gleichmäßiger Lastverteilung auf den Estrich . Wenn ich auf einen Stuhl sitze bringe ich über die Fläche der Stuhlbeine mehr als das 20-fache auf den cm² und bin bisher noch nicht eingebrochen .

    MfG Bernd

    Hallo Markus S

    Wie du schreibst steht dein kleines Becken höher als das Hauptbecken . Dann hast du ein Problem wenn deine Förderpumpe aus ist ( Stromausfall ) . Der Überlauf fördert dann soviel Wasser vom oberen ins untere Becken bis er Luft zieht . Denke auch daran , daß dein Pumpenauslauf über der Wasseroberfläche ist oder ein kleines Loch über oder knapp unter der Wasseroberfläche hat , sonst passiert der Rücklauf über die stehende Pumpe .

    MfG Bernd

    Hallo Roger

    Ich habe ja auch geschrieben , daß der Haupt FI einen höheren ( 50 mA ) Auslösestrom haben sollte . Dadurch erhöht sich ja die Wahrscheinlichkeit , daß ein einzelner defekter Stromkreis bei 30 mA Fehlerstrom abgeschaltet wird . Ausprobiert habe ich das natürlich nicht . Vielleicht ist es schaltungstechnisch gar nicht zulässig . Deswegen war es eigentlich mehr als Frage gemeint .

    MfG Bernd

    Hi Markus S

    Ich würde , wenn es machbar ist , den Kreislauf umkehren . Also Überlauf vom großen Becken ins kleine und vom kleinen zurück pumpen . Dann würde ich den Pumpeneinlass dicht unter die Wasseroberfläche bringen . Wenn der Überlauf versagt kann die Pumpe nur soviel Wasser nachpumpen bis sie Luft zieht .
    Beispiel : Wenn deine Pumpe 2cm Wasserstand ( ca 3,6 L ) vom kleinen Becken abpumpt bevor sie Luft zieht , dann steigt dein Pegel im großen Becken nur knapp einen Zentimeter . Soviel Reserve müßte wohl drin sein .

    MfG Bernd

    Hallo

    Mal eine Frage zum Thema . Kann man nicht vor jede Steckdose einen separaten 2-poligen FI anbringen . Dadurch würde im Fehlerfall nur der verursachende Verbraucher vom Netz getrennt . Zum Beispiel würden bei defekter Beleuchtung alle Pumpen weiter laufen . Als Nachteil fällt mir momentan ( außen den Kosten ) ein , daß sich Fehlerströme der einzelnen Stromkreise , die allein nicht zum Auslösen des entsprechenden FI ausreichen , addieren können und in der Summe 30 mA übersteigen . Dies könnte man aber mit einem 50 mA FI in der Hauptleitung auch begrenzen . Ist nur so eine Idee . Was meint Ihr dazu ist sowas machbar ( und sinnvoll )

    gruß Bernd

    Hallo Alexander

    Nur mal so meine Gedanken .

    Der Aufwand für die Installation dürfte etwa so groß sein wie für einen zusätzlichen Heizkörper . Auch der Wärmetauscher ist meiner Ansicht nicht das Problem , wenn man bedenkt wie groß die Oberfläche eines elektr. Titanheizers von 500W ist . Da müßte ein Stück Titanrohr von 1m Länge und 1cm Durchmesser reichen .
    Steht dein Becken in einem beheitzten Raum hast du eigentlich keine Kosten mehr , da das Aquarium als zusätzlicher Heizkörper wirkt und dein Zimmer mit beheizt . Um jetzt den Kostenvorteil zu errechnen müßtest du erst mal den Verbrauch einer elektrischen Heizung über die Heizperiode messen . ( Heizung über eigenen Zähler laufen lassen )
    Genaue Werte kann es eigentlich nicht geben , da man alle Faktoren eigentlich nicht berücksichtigen kann . ( z.B. trägt ein elektr. beheiztes Aquarium auch mit zur Raumheizung bei und entlastet somit deine Heizung etwas ) Auf den Cent genau kann man meiner Meinung so was kaum berechnen , aber vom Gefühl her würde ich schon behaupten , daß es was bring .
    Wie ober schon geschrieben sind das nur Überlegungen . Erfahrungen damit habe ich keine . ( Vielleicht liege ich auch total daneben mit meiner Meinung )

    MfG
    Bernd

    Hi Alexander

    Ich glaube schon , daß sich das rechnet . 1 Liter Heizöl hat eine Heizleistung von etwas über 10 kWh und kostet momentan zwischen 50 und 60 Cent . Also pro kWh 5-6 Cent . Strom kostet in etwa das Dreifache . Deine Zentralheizung müßte also einen sehr viel Verluste haben um an den Preis von Strom zu kommen .
    Was für eine Heizung hast du denn in dein neues Haus gebaut ?

    MfG
    Bernd

    Hallo

    Ich habe schon einige Berechnungen zur Verdunstungsenergie gelesen ( nicht nur hier ) . Theoretisch alles richtig . Leider wird ein Aspekt in allen Beiträgen , die mir bekannt sind , nicht erwähnt . Es wird bei der Verdunstung von Wasser auch ein großer Teil der Energie der Kühlluft entnommen . Die Kühlung des Wassers liegt dann doch einiges unter den errechneten Werten .

    MfG
    Bernd

    Hallo

    Marcus

    Natürlich hast du recht wenn du sagst , daß die ganze Rechnerei an der Praxis mehr oder weniger vorbei geht . Man kann einfach nicht alles rechnerisch erfassen . Muß ja auch nicht sein . Aber mit einen Sicherheitsfaktor ( doppelt bis Dreifach ) hat man doch mindestens eine Ausgangsbasis zum Basteln . Mal eine ernst gemeinte Frage .
    Wie wird denn dass bei euch gemacht . Verzichtet ihr auf Berechnung und stützt euch nur auf Erfahrungswerte . Mit einer vielfachen Überdimensionierung kann man das ja wegen der Kosten nicht machen .

    Die Idee mit dem Brauchwasser zum Kühlen ist gut . Nur mal theoretisch . Mann installiert in seine Hauswasserleitung einen kleinen Druckspeicherkessel wie er fürs warme Wasser benutzt wird und schließt an Stelle der Heizung den den Kühlwasserkreislauf an . Da hätte man sogar einen Teil seiner Energie zurückgewonnen ( Dusche , Waschmaschine ) . Aber wer hat schon solche Möglichkeiten .

    Konrad S

    Wie recht du hast

    Hallo Namensvetter

    Kühle doch lieber dein Nachfüllwasser und gebe es dann ins Becken . Der Kühleffekt ist auch nicht größer , aber du hast das Gewurstel mit den Schläuchen nicht . ( Mußt dir auch keine Gedanken um Wärmeaustauscher machen )

    MfG Bernd

    Hallo Konrad S

    Wir meinen zwar dasselbe , reden aber trotzdem von was anderem .
    Ich rechne mit der spez. Wärmeleitfähigkeit . Das ist eine phys. Größe eines Grundmaterials und kann mit Lambda oder k bezeichnet werden . In dem Wert ist die Dicke des Materials nicht "drin" . Der K-Wert kommt aus der Baupraxis und ist der Wert für ein fertiges Produkt z.B. ein Fenster ein Ziegelstein oder eben PVC-Schlauch . Der K-Wert ergibt sich zu ( Ich wähle jetzt mal die Bezeichnung Lambda )

    K-Wert = Lambda / Dicke des Materials

    Die Dicke des Materials wird in m angegeben (daher auch pro m² im Wert). Styropor hat z.B. ein " Lambda " von etwa 0,03 , eine 10 cm dicke Platte eine K-Wert von 0,3 . ( guter Dämmstoff ). Titan hätte bei 1 mm Dicke ein K-Wert von 22000
    Ein K-Wert von 350 für PVC-Schlauch ist daher durchaus realistisch und deine Berechnung für den Fall korrekt . Ich hab mich leider irritieren lassen weil du dich mehrmals mit deinen Angaben auf Titan bezogen hast . (Ein K-Wert von 350 würde bei Titan eine Dicke von über 6 cm vorraussetzen)

    Hoffentlich haben wir mit unserem Dialog nicht alle anderen zu sehr gelangweilt .

    Viele Grüße Bernd

    Hallo Konrad

    Leider muß ich dir in Bezug auf den K-Wert widersprechen . Der von dir angenommene Wert von 350 ist etwa 16 mal besser als der tatsächliche Wert und kommt in den Bereich von Kupfer ( 380 ). Höherer K-Wert ist gleichzusetzen mit besserer Wärmeleitfähigkeit . Auch glaube ich , daß dir bei der Berechnung der Austauscherfläche ein Fehler unterlaufen ist .

    Q=k*Delta T*A/d

    Q = der Wärmestrom in Watt
    K = die spez. Wärmeleitfähigkeit in W/(K*m) bei Titan laut Tabelle 22
    A = die Austauscherfläche in m²
    d = die Dicke des Materials in m
    Delta T = die Temperaturdifferenz zwischen Kühlwasser und
    Aquarienwasser ( wenn dieser Wert über die Länge des
    des Austauschers variiert ,dann der Mittelwert )

    nach A umgestellt ergibt sich

    A=(Q*d)/(Delta T*k)

    Falls es interresiert : der k-Wert von PVC ist 0,15 der von Glas ist 1
    und für den der es sich leisten kann
    Diamant hat 2300

    Euch allen ein schönes Wochenende

    Bernd

    Hallo Jochen

    Trotz einiger Gläser Wein versuche ich dir zu antworten. Ich gehe mal der Einfachheit davon aus daß dein Wärmeaustauscher aus einem Titanrohr mit den vorhin genannten Maßen besteht, welches in einem dickerem Rohr ( z.B. aus PVC ) steckt . Innen fließt dein Kühlwasser und außen entgegengesetzt dein Aquariumwasser .
    Weiterhin lege ich mal für mein Berechnung fest ,daß dein Kühlwasser 22 Grad und dein Aquarienwasser 28 Grad hat . Dein Wasserdurchfluß in alle zwei Richtungen ist so eingestellt , daß sich dein Kühlwasser um 3 Grad erwärmt und das Aquariumwasser um den gleichen Betrag abkühlt . Auf der einen Seite des Austauschers kommt also Kühlwasser mit 22 Grad rein und Aquarienwasser mit 25 Grad raus . Auf der anderen Seite kommt Kühlwasser mit 25 Grad raus und Aquarienwasser mit 28 Grad rein . Du hast also immer einen Temperaturunterschied von 3 Grad . Mit dieser Konstruktion kannst du , wie vorhin berchnet ca. 950 Liter Aquarienwasser um 3 Grad in einer Stunde abkühlen . Das erfordert natürlich auch einen Durchfluss von 950 Litern pro Stunde in beiden Richtungen.

    Zur Beantwortung deiner Frage.

    -Je schneller auf beiden Seiten der Durchfluß ist umso größer ist der Wärmeaustausch.
    -Die oben genannten Bedingungen bleiben nicht konstant . Bei einer (gewollten) Abkühlung des Aquarienwassers verringert sich natürlich der Temperaturunterschied zum Kühlwasser und der Wärmeaustausch verringert sich .
    -Durch Abwärme von Beleuchtung , Pumpen wird dem Wasser im Aquarium laufend Energie zugeführt , die mit "entsorgt werden muß"
    -Nachteilig wirkt sich auch die Eigenschaft des strömendes Wassers aus. In der Mitte des Rohres fließt das Wasser am schnellsten , und an der Rohrwandung bildet sich eine langsam fliesende Laminarströmung aus , die sich isolierent bemerkbar macht.( Wasser ist ein schlechter Wärmeleiter ). Durch geeignete Konstruktion des Austauschers kann man das bestimmt verringern . ( Frag mich nicht wie)

    -Mehr weiß ich nicht .

    Aber ich glaube , die rechnerischen Reserven sind mehr als genug .

    Allgemein :

    Ich würde auch das Kühlwasser zum Technkbecken führen .
    1. Wenn irgendwas kaputt geht ist es eigentlich unwichtig wenn es nicht im Haus oder am Austauscher ist .
    2. Wenn die Kühlung geregelt werden muß ( Nachtabschaltung ) hast du kein Aqurienwasser was stundenlang in irgendwelchen Schläuchen vergammeln kann .
    3. Zum Energieverbrauch noch folgendes . Um eine sogenannte Kälteleistung von 3000 W zu erbringen braucht ein Klimagerät etwa ein Drittel elektrische Energie . Du brauchst die Leistung einer Pumpe , die etwa 1000 Liter pro Stunde fördert .
    4. Etwas unter die Erde in ein PVC Rohr verlegt hast du weder Probleme mit Einfrieren , Anknappern durch Mäuse und Austauschen des Schlauches .

    Jetzt ist aber genug

    Gute Nacht
    Bernd

    Hallo alle !

    Also nach meiner Berechnung würde bei Titan und einer Materialstärke von 1mm , eine Wärmeaustauscherfläche von 500 cm² mehr als genügen . Das entspräche bei einem Rohrdurchmesser von 1,5 cm etwa 106 cm Rohrlänge .
    Zur Erklärung :
    Titan hat eine spezifische Wärmeleitfähigkeit von k=22 W/(K*m)
    Die absolute Wärmeleitfähigkeit ergibt sich zu

    k in W/(K*m) * Fläche in m²/Dicke in m

    im angenommenen Beispiel :
    22 * 0,05/0,001 = 1100 W/K oder
    1100 Joule pro Sekunde . In einer Stunde würde dann
    1100 J/s * 3600 s = 3960000 J oder 3960 kJoule von der warmen zur kalten Seite geflossen sein . ( Bei einem Kelvin Temperaturdifferenz )
    Um ein Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen ( analog abzukühlen ) müssen 4,1876 kJoule zugefühhrt ( oder entzogen ) werden .
    Das würde in unserem Fall dann reichen um ca.315 Liter um 3 Grad zu kühlen . ( Ein entsprechender Wasserdurchlauf auf beiden Seiten vorrausgesetzt ) . Bei einer Temperaturdifferenz von 3 Grad ( wie in Jochens Fall durchaus möglich ) steigt natürlich auch der Wärmestrom auf das Dreifache . Es könnten also knapp 950 Liter um 3 Grad in einer Stunde gekühlt werden . Natürlich muß dann auch der Wasserdurchlauf um den gleichen Faktor erhöht werden .

    War jetzt etwas länger , aber ich hoffe verständlich .

    Viele Grüße Bernd