Robert: Du weißt das ich Deine Meinung und Dein Wissen sehr schätze. Ganz logisch sind Deine Ausführungen in diesem Thread aber m.e. hier nicht unbedingt.
Guck Dir das nochmal an. Hiermit :
Zitat
Original von Robert Baur
Nun ja aber was ist wenn ein Salz nicht zu 100 % homogen ist, und es sich schon durch Transport und Bewegung entmischt? Das man dann vermeintilch gute oder schlechte Wert misst je nachdem wo man gerade das Salz aus dem Eimer holt?
widersprichst Du doch eigentlichem folgendem
Zitat
Original von Robert Baur
Ich bitte dich das kann es ja auch nicht sein.
......
Bei der Anwendung muss sich der Aquarianer drauf verlassen können die Werte zu erreichen die angegeben sind.
Ich stimme Dir 100% zu bei folgendem: Als Anwender kann ich es nicht akzeptieren, das ich mitten in einem Salzgebinde (Kübel o.ä.) unterschiedliche Produkteigenschaften habe. Aber woher kommt denn die Vermutung das das so sein sollte?
Eigene Messungen?? Labormesssungen ?? wie auch immer... hier besteht ebenso die Möglichkeit das aufgetreten Streuungen bei den Messungen selbst (also nicht durch den Mischprozess beim ansetzen und Schwankungen im Salz!) unterschiedliche Ergebnisse erzielt wurden.
Ich persönlich habe,wie hier auch schon mal erwähnt, eine Repro-messung an einem Salz im Gebinde einmal ganz zu Anfangs, einmal ganz am Ende, gemacht. Das sollten die maximalen Entmischungsunterschiede sein. Ergebnis war aber 1:1 identisch.
Trotzdem will ich aber nicht sagen das keine Entmischung im Behälter vorkommt.
Nur,...... woher könnte das denn kommen. Ich sehe folgende Möglichkeiten:
a) Einzelne Rohstoffe wurde bereits bei Herstellung (Zusammenmischen) nicht ausreichend gemischt 
b) Entmischung aufgrund Vibrationen beim Transport durch grobe Unterschiede der Einzelrohstoffe bzgl Dichte und/oder Korngröße
c) Veränderung über Lagerdauer, z.B. durch Unverträglichkeiten einzelner Rohstoffe ?
Hmmm.... all dies ist eher unwahrscheinlich, finde ich.... und auf jeden Fall würde man dies, bei jedem anderen
Produkt als Qualitätsmangel ansehen!
Wenn z.B. wirklich "b)" auftreten würde, und nicht zu verhindern wäre, würde ich mir als Hersteller etwas überlegen wie das durch geschickte Konfektionierung umgehen kann. (z.B. kleine einzeln abgepackte Säckchen a 100g innerhalb eines 25kG Kübels)
und noch was:
Zitat
Original von Robert Baur
Hier hat ebend der Aquarianer schon auch MItverantwortung solche Ergebnisse die online gestellt, also veröffenlticht werden, nach besten Möglichkeiten zu machen. Und dazu gehört schon
...
Zumindest sehe ich das so wenn es um Tests geht.
was wolltest Du uns/mir damit sagen ? Das ich "vollkommen unseriös" gemessen habe? Hast Du das PDF in dem ich beschrieben habe schon gelesen? Wirklich "so unseriös und falsch" ? Verbesserungsvorschläge?
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@Hans-Werner, Ilja: Danke für die Posts zu den Artikeln!
also irgendwo bedenklich ist das schon. Was mir hierzu einfällt ist folgendes: Wenn man über Produkte-Tests aus irgendeiner Branche redet kommt es zunächst einmal fast immer zu unterschiedlichen Ergebnissen. Das liegt dann z.B an:
- unterschiedlich genauen Meßmitteln, bzw unterschiedlicher Prüftechnik
- unterschiedlichen Prüfplänen bei Tests des selben Produktes
- Anwendungsfehler bei der Anwendung der produkte, bzw. Fehler bei der Testdurchführung selbst
- Unterschiede in den getesten Produktechargen selbst. Z.B. durch Änderungen am Produkt , bzw. Schwankungen in der Serienproduktion (das wurde z.B bei den verlinkten berichten ja u.a. auch angemerkt)
- Interpretationsfehler, speziell bei der Auswertung der Ergebnisse
was macht man in dem Fall in anderen Branchen um gleichwertige, verwertbare Ergebnisse zu erhalten?
-> Man definiert einen Standard wie geprüft wird!
Enthalten sind:
- Definition der Produkte anhand Zeichnungen o.ä (hier wäre das die Rezepturen, gewiß nicht ganz unkritisch für die Hersteller..)
- Definition der sinnvoll zu messenden Meßgrößen
- Definition aller Meßmethoden im Detail incl. Angabe maximaler Abweichungen der Meßgeräte/Tests
- Definition der Auswertung der Ergebnisse
- häufig noch Akkreditierung der Labors um genau "solche Tests durchführen zu können", incl. Nachweis das diese Labors das unabhängig/unbefangen durchführen "können" (Hersteller dürfen sowas z.B nicht selbst machen, da Befangenheit....)
Nur... bei den "geringen Mengen" die dieser Markt umsetzt auf der einen Seite
und bei den Aufwendungen und Risiken die das für die "Hersteller" birgt auf der anderen Seite
wird das wohl Zukunftsmusik bleiben.
lG Martin