Beiträge von Martin Kuhn

    Hallo Michael

    Ich sehe das leider auch ähnlich wie die anderen. Mit "feineren Maßnhamen" wirst Du das nicht lösen können.
    Entweder kompletter Neuanfang oder Du versuchst vorher die Chemiekeule "AlgenEx".


    Wenn Du AlgenEx versuchen willst würde ich das folgendermaßen machen
    - Zuerst alles an Algen rauszupfen was möglich ist
    (…weniger probleme bei späterer Auflösung, glasig werden, …)
    - Anwendung gemäß Anleitung beginnen
    - Während der Anwendung immer wieder alle wachsenden Algen wegzupfen
    - Behandlungsdauer von 2 Wochen ist m.E. VIEL zu kurz. Meine Caulerpas haben damls 4 Wochen AlgenEx Behandlung überlebt.
    - Die Steine würde ich zwichendrin wieder abbürsten und dabei absaugen
    - Auch wenn Du nichts mehr an Algen siehst, Behandlung noch aufrecht erhalten


    Ich würde außerdem gerne dein Foto im Sinne "abschreckendes Beispiel" in meiner FAQ "Plagegeister-1: Algen&Bakterien" verwenden. Ist das für Dich ok?

    lG Martin

    Ich habe eine Wasserprobe von Oliver Cz. zugesendet bekommen. Da ich der unter mitgeschickten Adresse keine Telefonnummerausfindig machen kann UND auch im Board keinen Thread zu diesem Thema finden kann
    ...poste ich das Ergebnis hier

    - Dinoflagellaten in Reinkultur (mittelstarke beweglichkeit)
    - keine weiteren Algen
    - keine Cyanos

    lG Martin

    PS: Oliver, bitte antworte kurz auf das Post damit ich sehe das Du es gelesen hast.

    upgedatet wurde:
    - Anemonen-Steckbriefe im Arten-Ratgeber überarbeitet und mit neuem, übersichtlichen Design
    (übersichtliche apple-like "Schieberegler")
    - Anpassungen der Empfehlungen an die Haltungsempfehlungen des Marubis eV
    - Symbolik im Text verbessert (Infos, Warnungen, ...)
    - weitere Bilder, Bild-Layout optimiert

    Vielen Dank diesmal im speziellen an unsere Claudia B für die Zusammenarbeit mit den Harmonisierungen mit den Marubis Haltungsempfehlungen.

    Download wie bisher unter diesem Link

    lG Martin

    Hallo Uwe
    Danke für deine Antwort.

    zuerst mal vorweg: dem kleinen geht's weiterhin gut.

    Er hat es sich scheinbar in der mittleren Kammer des MM-Beckens (also dort wo die Algen wachsen) bequem gemacht. Als er "noch kleiner war" hätte er vermutlich locker in die Pumpenabsuagkammer weiterschwimmen können. Zum Glück hat er sich anders entscheiden und hat nicht den Roller Coaster Weg durch die Rückförderpumpe genommen. Inzwischen ist das uwahrschinlich , da er urch die Maschen eines Gitters zwischen der mittleren und der letzen Kammer nicht mehr durchkommen dürfte.

    Ich denke ich belasse ihn für die nächste Zeit dort und besorge mir Nauplien um ihn etwas zuzufüttern.
    Den Versuch ist's wert. Ich denke das ist bessser so als ihn jetzt umzusetzen.

    lG Martin

    Heute morgen, nachdem ich ca 1 Woche in Urlaub war, habe ich ein Blick ins Miracle Mud-Filterbecken gworfen und folgendes gesehen:


    Ich dachte zuerst ich traue meinen Augen nicht!
    Geschätzte Größe ca 1,2 cm lang 1cm hoch.
    ich vermute mal das der kleine, nachdem dem Abgang durch den Überlauf gemacht hat, sich von dem ganzen Kleingedöns im MM-Becken ernährt hat.
    Wie alt ist der denn jetzt ca? Ich bilde mir ein das der Bock die Kids vor ca 2 Wochen im Mäulchen herumgetragen hatte.


    lG Martin

    PS: Sorry für die schlechte Aufnahme, aber ich traue mich nicht jetzt am "verkalkalgten" Glas rumzuputzen. Die jungen Kaudernis sollen ja so schreckhaft sein

    - Pumpe immer laufen lassen
    - CO2 nur in der Menge das, abhängig vom Ein/Auslaufvolumen, immer ungefähr ein ph von 6,2 im Kalki ist.
    da du keine ph Regelung hast kannst Du das halt nur über die CO2-Menge (Blasenzähler) grob einstellen.

    lG Martin

    Zitat

    Original von RHT
    Hallo Dole,

    ja, so ist das mit den grossen Becken. Wenn man halbwegs sparsam bleiben will, muss man mit den Chemikalien direkt arbeiten statt mit fertig angemixten Mischungen aus dem Handel wo Du ewig Gewinnaufschlag draufzahlst. Die sind eher was für Kleinbecken. Aber wer direkt mit Chemikalien arbeitet kann Geld sparen, ein Fehler wirkt sich jedoch auch weitaus heftiger aus ..

    Gruß
    Roger


    -> Besser kann man das nicht ausdrücken. :thup

    lG Martin

    Verwende doch eine sog. "Fischfalle" aus Plexiglas.
    Das funktioniert bei Docs meiner Erfahrung nach hervorragend.
    Als Lockmittel verwendest Du ein Blatt Norialgen. Da können die guten seltenst widerstehen, Hehe
    Damit die Algen in der Falle nicht "herumtreiben" kannst Du sie einfach mit einem Gummi an einem Stückchen Stein festmachen und den dann in die Falle hineinlegen.

    Du musst dazu halt mal sehen wer Dir so eine Falle ausleihen kann. Hat nicht evtl. Dein Händler eine die er Dir leiht?

    lG Martin

    Dir bleibt auch die Option das auszuprobieren.
    Bei mir (Germering) ist's jedenfalls glasklar zu erkennen wenn das Harz meines reinstwasserfilters erschöpft ist. Die Kieselagen sind ein eindeutoges Indiz dafür.
    Wenn ich das harz wechsle ist der belag nach wenigen Tagen wieder kpl verschwunden.

    Gemessen welche Konzentration von Si unser Wasser vor/nach Osmose hat ist mir allerdings zuviel Aufwand, sonst könnte ich's sagen.

    lG Martin

    ich habe schnell nochmal Nitrat und Phosphat an der Freiwasserprobe nachgemessen
    N3 0,5 mg/l (Salifert)
    PO4 zwischen 0,04 und 0,06 mgL (Merck/Rowa, 2:1 mit Osmosewasser verdünnte Probe)

    also eigentlich optimal. der Nährstoffaustrag/primäre Beckenbiologie, scheint somit ok zu sein.


    lG Martin

    Hallo Andy
    -> die Proben sind bereits heute angekommen

    Untersucht habe ich die Proben 1+2 (aus Sand + Gestein):
    - keine Dinoflagellaten
    - keine Cyanos
    - minimalst Kieselalgen (deine Wasseraufbereitung scheint diesbzgl. gut zu funktionieren...)
    - etwas Goldalgen aber nicht tragisch. Bisher davon die kleinste Art die ich gesehen habe.
    und massenhaft Algenfragmente bzw. sonstiges Gedöns das bei dir auf dem Bodengrund liegt.

    Auffällig war stark modriger Geruch (vermutlich die Algenreste) sowie (dunkle) Färbung des Wassers


    die 3.te Probe (Freiwasser) habe ich mir gespart, da das auspacken der wirklich extrem gut verpackten Röhrchen mehr Zeit in Anspruch genommen hat als die Mikroskopuntersuchung selbst. Hätte aber sicher kein anderes Ergebniss erbracht.


    ich tippe damit einfach noch auf "Einfahrphase".
    Wenn Du mich fragst:
    a) Spurenelemente, Magnesium, Jod, Strontium TM Pro-Tect oder sonstige "Mittelchen" stoppen. Einfach hin und wieder einen Wasserwechsel nur mit einem vernünftigem Salz

    b) Etwas mehr Strömung ins Becken, so das die Beläge von Boden Gestein etwas aufgewirbelt werden. Einen Sediment/Partikelfilter für eine Weeile installieren

    c) Bodenreinigungscrew einsetzen (Einsiedler, Schnecken, wenn's die Größe erlaubt eine Val. Sexguttata)

    und dann Becken eine ganze Weile in Ruhe lassen


    => Gib bitte kurz Bescheid ob Di das lesen konntest. Ansonsten melde ich mich per Handy.

    lG Martin

    Ja, das sehe ich genauso

    du solltest jetzt
    - eine Reinigungscrew einsetzen (Einsiedler, Schnecken, evtl nen Globuli Seeigel ...)
    - wenn Du Silikat im Leitungswasser hast (das ist fast überall zumindest an Teilen des Jahres so...) noch einen Reinstwasserfilter hinten an deine Osmoseanlage anschließen.
    dann solltest Du das schnell in den Griff bekommen

    lG Martin

    Ich fahre Ende nächste Woche in Urlaub. Wenn Du die proben gleich am Montag fertig machst und mir schickst, kann ich sie mir noch vorher ansehen. Adresse stehet auf meiner Homepage (Impressum/Kontakt).

    Entnehme dazu eine Wasserprobe die
    - möglichst keine Steinchen aber
    - einiges von den Belägen enthält
    und verpacke das irgendwie wasserdicht um es zu versenden. ein paar Milliliter genügen.

    diese Proben sind unemprfindlich gegen Tem.Schwankungen und können normal auf dem Postweg versendet werden.

    lG Martin

    Andy
    Du hast in einem weiteren Thread ein Algenproblem beschrieben, bei dem ich, anhand der Fotos, auf eine Dino-Infektion tippe. Ich weiß leider NICHT wie diese Tiere auf diese Dino-Infektion reagieren, sollte es wirklich eine sein U.a. auch auf die damit verbundnen Maßnhamen um diese loszuwerden.

    Wenn Du mich fragst: Bringe das Tier asap zu Deinem Händler zurück !

    lG Martin

    Mit den Wasserwerten hat dies nicht viel zu tun. Dinos sind eine Infektion eines Beckens. Wenn auch leider eine ziemlich lästige.

    Die Behandlung ist leider etwas "heftiger". Deswegen solltest Du sichergehen ob meine Prognose richtig war. Dazu solltst Du Zuerst eine Probe der beläge mirkoskopieren lassen müssen oder das selbst tun. Da komst Du jetzt leider nicht drum rum.

    Behandlung dann im Anschluss wenn Du Dir sicher bist, also die bestimmung eindeutig ist.

    Bestimmung der Algenart, Beschreibung und angeratene Abhilfemaßnhamen findest Du in meiner Plagegeister-FAQ Teil-1. Siehe meine Homepage

    lG Martin

    Hallo Andy
    die tiefroten Beläge auf den Steinen sind sicher Cyanos. Nicht so schön aber so noch sicher nicht kritisch

    Was mir weniger gefällt ist dein Bodengrund. Ich habe inzwischen doch schon mehrere becken mit belägen rein von der Optik her gesehen. Das was Du auf dem Boden hast sind relativ wahrscheinlich Dinoflagellaten.
    Willkommen im Club :wink Da bist Du nicht der einzige. Ist eine leider doch recht häufige und v.a lästige Plage die häufig in neueren Becken und besonders häufig on welchen mit Lifesand auftritt.

    lG Martin

    Cyanos wirst Du immer mal wieder haben. Auf deinem Bild im anderen Thread sieht das nicht bedenklich aus. Keine Panik. Ich würde da erstmal gar nichts machen.

    Kieselalgen: Bei Deiner Technik (UOA & Silikatfilter). Du hast trotzdem Kieselalgen ?? Sicher?
    Hast Du das gesamt im Becken befindliche Wasser aus deiener Wasseraufbereitung, oder z.T. aus Leitungswasser?
    evtl. ist auch das Harz deines Silikatfilters einfach erschöpft.

    lG Martin

    Hmm auf dem Bild erkennt man nicht wirklich viel. Den Typ z.B. nicht mit Sicherheit. So schlecht scheint es ihr zumindest nicht zu gehen das ist ja schon mal schön.

    btw: Du weißt das Du Dir mit dem Seeapfel ein sehr kritisches Tier in dein Becken gesetzt hast? Mir gefallen die schon auch. Dieses Risiko wollte ich allerdings nicht eingehen. Das du diese Tiere unbedingt zufüttern solltest weisst Du vermutlich auch.

    lG Martin

    Zitat

    Original von dschini
    Ach ich sammel mittlerweile ,,Schädlinge,, die keiner haben will! GGG! Habe auch Manjanos aber in neongrün, sie wandern viel rum, haben aber bis jetzt keinen Schaden angerichtet!
    Ach gegen so ein paar lila-Schwämmchen hab ich nichts!;-)

    LG Janine

    Hallo Janine

    wer spricht da von Lila. Die Färbung (auch im lexikon) sehe ich als mattschwarz bis teilweise weißlich.
    Glaube mir, diesen Schwamm willst Du ziemlcih sicher nicht imn Deinem Becken haben :face_with_tongue:

    lG Martin

    Ich habe (leider) den selben Schwmm im Aquarium, das mit dem nesseln kann ich absolut bestätigen. Er nesselt stärker als jede meiner Korallen/Anemonen.

    Ich habe auch kein Patentrezeot gegen den Schwamm ausser ihn immer wieder abzuzupfen. Ich verwende inzw. dazu Siliconhandschuhe, da ich scheinbar gegen das Nesselgift schon etwas sensibilisiert bin. beim letzten mal ohne Handschuhe hat es mir ca. 2 tage nacher die Haut von den Fingern abgezogen.

    lG Martin

    Zitat

    Original von andy271077
    also kann ich wenn mein wechselwasser 23 grad habe nicht davon ausgehen das es auch mit meinem beckenwasser übereinstimmt.

    Jein;)
    Die Salinität/Salzgehalt gibt ja an wieviel Salz pro /Liter Wasser enthalten sind.
    Ob deine 65Liter Wechselwasser jetzt genau 65kG wiegen oder 65,05kg ist ja für den Wasserwechsel vollkommen egal. es kommt nur auf das verwendete Volumen Wasser und die Menge an zugegebenem Salz an.

    Allerdings wenn Du mit einer Spindel misst Die in einem gewissen Salinitätsbereich sehr feinfühlig misst macht das etwas sehr wohl etwas aus. Messe mal Deine Dichte mit der Spindel und lese ab. Mun lässt Du das gleiche Wasser etwas stehen, bzw. kalt werden, und liest erneut ab. Du wirst sehen das deine Spindel jetzt einen ,nicht übrigens unerheblich, höheren Wert anzeigt.


    Zitat

    Original von andy271077
    muß also das ww auf die gleiche temperatur bringen wie das beckenwasser?

    wie stark sin denn solche salzschwankungen ein einem temperaturunterschied, und macht das meinen korallen und fischen stark zu schaffen?


    Wie schön erwähnt musst Du nicht. Es wird dnn beim WW halt "etwas kälter für die Fischies", das ist alles.

    Die Antwort wie stark die Tempeartr das Meßergebnis beeinflusst liefert Dir die oben schon erwähnte Tabelle ziemlich am Ende der meiner Wasserparameter FAQ.

    Du solltest im Becken die Salinität konstant halten und nicht zu stark auf einmal ändern. Ein etwas höherer oder tieferer Wert auf Dauer aber auf Dauer keinerlei Problem. Allerdings hast Du mit überhöhter Salinität im Becken ebenso überhöhte Werte für Ca.Mg, KH. Bei erneiderigter entsprechend niedirgere Werte.

    lG Martin

    Hallo Andy

    die Wassertemperatur musst Du nur beim MESSEN berücksichtigen, und zwar deswegen weil Dir eine Spindel bei, gleichem Salzwasser !!!, eienn unterschiedlichen Meßwert anzeigt.

    Wenn Du Salzwasser frisch ansetzt ist das für die Salinität vollkommen egeal bei welcher Temperatur. Deine Fische finden es halt besser wenn das Wasser keine zu uneterschiedliche temperatur hat wenn Du es zugibst (Wasserwechesel).


    LG Martin

    Hallo Raimund
    Wenn Mg über 1200 liegt klappt das normalerweise auch mit CaCl2 Dosierung. Da der Mg-Wert ja mit 1380 mg/L angegebn ist sollte das nicht das problem sein. Mg ist damit eher zu hoch. Ob Mg kurz vor oder nach CaCl2 dosiert wird ist m.E. egal

    Naja, es gibts schon becken die mit SPS so zugestopft sind und die extremes wachstum zeigen das sie extrem Ca/H ziehen. Ist das bei dir der Fall? Wenn Ja, dann würde ich mir keine allzugroßen Gedanken machen, sondern mich freuen.

    lG martin

    Ich habe in einem im Internet frei verfügbaren MSDS (material saftey data sheet) den max. Wert von 780 mg/L gefunden (Link).

    Eine derart hoch angereicherte Lösung würde ich für die Flüssig-Dosierung jedoch persönlich nicht wählen. Im Gegnteil, je weniger der salze dort in Osmosewasser gelöst werden, desto genauer lässt sich ja das Salz dann später dosieren. Die üblicherweise verwendeten Dosierpumpen sind ja nicht so extrem genau.

    Die Tabelle in der Wasserparameter-FAQ habe ich demenstprechend ergänzt.

    lG Martin

    Die Osmoseanlage funktioniert ?

    messe doch mal frisch angesetztes Salzwasser ?
    Ich habe einige Salze vermessen , u.a. bzgl Mg-Konzentration

    Tipp:
    - Lade Dir ACalc
    - Berechne die benötigte Salzmenge um ein von Dir vorgegebenes Volumen an Wasser auf 34,8 psu aufzusalzen/anzumischen. Das Programm kennt die Daten der meisten bei uns erhältlichen Salzmischungen
    (Möglichst nicht zu kleine Wassermenge mit möglichst genau bekanntem Volumen verwenden, Salzmenge möglichst genau abwiegen)
    - Stelle diesen Osmosewasser / Salzmix her
    - Messe die Werte dieses frisch hergestellten SalzWassers mit Deinem Mg-Test
    ebenso, aus Sicherheit die Salinität dieses Salzmixes

    dann gucken wir weiter .


    lG Martin