Beiträge von Martin S.

    Hallo zusammen,

    nachdem ich aus bislang unerfindlichen Gründen im Becken die tollsten Werte habe (ja, auch PO4, wo ich ja lange mit zu kämpfen hatte), aber der Nitratwert bei 100 ist und nicht sinken will, habe ich mir bei ebay Kleinanzeigen den Aqua Medic Nitratreductor NR 1000 geschossen um hier mal "schnell" gegensteuern zu können.

    Das Ding ist seit 3 Wochen in Betrieb und es funktioniert auch erstmal technisch so wie es soll. Allerdings ist die Wasserzufuhr echt fummelig, und da wollte ich mal hier nachfragen. Es sollen ja ca 1 bis 1,5 Liter pro Stunde durch den Filter fließen, also ca 1 Tropfen pro Sekunde wieder raus kommen. Habe eine kleine 5V 300l/h Pumpe Pumpe und über ein Reduzierstück dann den entsprechenden Schlauch, in dem sich ein Aqua Medic Regulierhahn 4/6 befindet. Die Einstellung klappt generell, ist aber doch sehr fummelig. Meistens in die Richtung, dass nach ~ einem Tag fast oder gar nichts mehr durch kommt. Ein klein wenig verstellen und es klappt wieder. Manchmal muss man auch zwei/drei Minuten probieren. Alles kein Problem, aber täglich ist das doch nervig und auch nicht urlaubskompatibel.

    Habt Ihr mir da ggf eine bessere Idee, wie man die Zufuhr stabiler und stressfreier regeln kann?

    Danke und viele Grüße,
    Martin

    PS: Zum Nitratproblem an sich und/oder der angedachten Lösung könnte man sich natürlich aus austauschen. Da gibt es auch noch viele Aspekte. Aber ich denke, das sollte hier ausgelagert werden. :winking_face:

    Hallo Jürgen,

    stimmt, ich sollte das Ding einfach mal zerlegen. Das mache ich auf jeden Fall.

    Hier der Thread sollte dazu dienen, abzuchecken, ob ich vielleicht einen ganz üblichen Fehler habe.

    Viele Grüße,
    Martin

    Natürlich ist Jabeo kacke! Aber vernünftige Pumpen sind nur wenig besser. ..... und ich werde hier keine Beispiele nennen :winking_face:

    Das war mit ein Argument, nach der DIY Lösung, mit der ich zufrieden bin, nun zu Jebao zu greifen. Die DIY werde ich gelegentlich erweitern, aber da hatte ich aktuell eben keine Zeit und Lust dazu.

    Die neuen Dosierpumpen von Red Sea sind extrem genau.
    Und leicht per App zu programmieren.

    Ich schrieb eingangs ja, dass ich mit Jebao total zufrieden bin. Sowohl von der Genauigkeit und auch der Einstellung und Programmierung. Da ist alles super. Lediglich das Geräusch nervt. Aktuell sehe ich es aber so, dass man das wohl halt 10 Sekunden pro Stunde ertragen muss.

    Vernünftige Dosierpumpe kaufen :aetsch: (Tschuldigung)Hatte die Jabeo-Dinger auch mal, bin ich nicht mit glücklich geworden.

    Ja, was soll man sagen? :winking_face: Hatte ja ein wenig gegoogelt. Die Leute waren an sich alle recht happy. Und da ich temporär nur einen zusätzlichen Kanal zu meiner DIY Balling- und Nachfüllwasserlösung brauchte erschien mir das eine sinnvolle und günstige Sache.

    Ist auch möglich.
    Ich habe die doser 3.1 4 Kanal.
    Da ist einer extra dabei.

    Habe nun mal bei AliExpress geschaut. Leider nichts zu finden. Muss mal weiter schauen.

    Spannenderweise ist bei der 4-Kanal Version auch nichts dabei - zumindest was die Produktbeschreibung bei AliExpress anbelangt.

    Bei deutschen Händlern habe ich noch nicht genau geschaut.

    Wenn du irgendein Fett in den Pumpenkopf rein machst funktioniert er nicht mehr, da dann die Achse vom Motor durchdreht.

    Ja daher meine Nachfrage hier. :winking_face: Dh Du würdest sagen: Quietschen lassen? :winking_face:

    Normalerweise ist doch ein ersatzpumpenkopf dabei. Den würde ich wechseln und mir den quitschenden etwas genauer anschauen, ob da was machbar ist bzw. Woran es liegt

    Hi Ingo,

    hm, nix dabei. Vorhin in die Originalverpackung geschaut. Muss morgen (Sonntag) mal schauen, ob ich sowas separat erstehen kann. Kann es sein, dass sowas nur bei den Mehrkanalteilen dabei ist?

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Hajo,

    danke für die Ausführungen. Dh, zusammengefasst: Hauptsache, der Fisch frisst mal und dann mal weitersehen. Oder eben auch mal nach Möglichkeit was anderes anbieten und die unverträglichen Fette in Kauf nehmen - solange man es nicht übertreibt. Gegen einen Wein oder ein Bier ist bei uns im Regelfall ja auch nichts einzuwenden, solange man sich nicht nur noch davon ernährt.

    Dass das auch für Süßwasserfische und jegliche anderen Tiere gilt, ist natürlich klar.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    ich habe hier vor ein paar Wochen einen Jebao Doser 3.1 (also eine Schlauchdosierpumpe mit einem Kanal) in Betrieb genommen. Thema WLAN-Einbindung, Programmierung über die App und so weiter funktionierte alles tadellos. Ebenso die Ermittlung der Menge pro Zeiteinheit und damit die genaue Dosierung.

    Leider quietscht die Pumpe, und das ist unerträglich, v.a. die Regierung beschwert sich inzwischen schon vehement.

    Bevor ich da nun WD40 oder Balistolöl reinsprühe oder ein Schmierfett anbringe wollte ich mal fragen, was man da am besten macht. Ich will den Doser ja nicht schrotten und ebenso auch keine unerwünschten Dinge im Becken haben. Google war hier leider nicht sehr aussagefähig, oder ich war nicht in der Lage, die richtigen Suchbegriffe zu verwenden.

    Vielleicht hat mir ja jemand einen Tipp.

    Lieben Dank, viele Grüße,
    Martin

    Artemia, Tubifex, Mückenlarven und Enchyträen sind als Startfutter die Wahl.


    Hallo Hajo,

    hier muss ich mal einhaken. Ich hatte zu meiner Anfängerzeit mehrfach gehört und gelesen, dass man die Tiere nicht mit artfremdem Futter füttern soll. Es gab hierfür mehrere Gründe, zwei habe ich mir gemerkt. Bei (roten) Mückenlarven seien das andere Fette, die ein Meerwasserfisch nicht verstoffwechseln kann im Gegensatz zu Süßwasserfischen - der Meerwasserfisch würde bei so einem Futter dann verfetten. Und bei Salat für z.B. Doks war der Grund, dass man nicht sicherstellen kann, dass da nix dran ist, was dem Fisch oder der Beckenchemie schaden kann.

    Nun schreibst Du hier z.B. von Mückenlarven, daher die Nachfrage.

    Chelmons haben eine traurige Berühmtheit erworben durch die Zahl der Futterverweigerer.


    Hallo Sandy,

    jepp, da kann ich nur nochmal für eine Futterhilfe werben, z.B. mein Futter-Ei, siehe oben. Auch oben haben wir ja besprochen, warum es neben dem Thema, die Tiere überhaupt mal ans Futter zu kriegen, auch weitere Vorzüge und Vorteile hat.

    Viele Grüße,
    Martin

    Das wäre zu simpel. Wenn das tatsächlich so wäre, hätten wir das Besetzungsproblem gelöst. Dann ist das Wachstum proportional des Beckenvolumens nur eine mathematische Groesse.Das kann nicht sein.

    Hallo Hajo,

    klar, so war das auch nicht gemeint. Sonst könnte man ja in nem Nano einen Palettendok halten. Dennoch hört man das immer wieder. Daher meine Nachfrage, ob das alles falsch- und unterernährte Fische sind oder ob der Lebensraum (also in unserem Fall die Größe des Beckens) doch zumindest einen gewissen Einfluss auf die Endgröße hat.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Hajo,

    zum Thema der der "End"größe: Ich kann das als Laie nachvollziehen, dass ein Fisch, der nicht optimal ernährt wird (Menge, Art etc, siehe oben) ggf auch nicht diese erreichen kann.

    Ich hatte bislang aber auch oft gehört, dass sich die Fische oft auch an ihr Aquarium von der Größe her anpassen. Oder ist dieser Aspekt immer nur vermutet worden und existiert nicht?

    Viele Grüße,
    Martin

    was ist die "normale"beleuchtungszeit.

    sinnig ist, die so einzurichten, dass der betrachter und insasse gut bedient ist.

    unser wohnzimmerbecken seiterzeit hatte den beleuchtungsbeginn bei 7,30 uhr und die letzte blauröhre ging um 10,30uhr vom netz.

    Hi Joe,

    das meinte ich mit "normal". Für meinen Fall bedeutet das, dass am späten Vormittag die Lichter angehen und am Abend auf 22:30 wieder aus. Könnte also theoretisch nach Feierabend und auf 21 Uhr zweimal füttern.
    Meist läuft es darauf hinaus, dass ich Flocken/Granulat nach Feierabend füttere und Frostfutter dann zwischen 20 und 21 Uhr.
    Am Standort des Beckens ist es übrigens ohne die Beleuchtung relativ dunkel, sodass der dunkle Vormittag in der Tat für das Riff auch noch dunkel ist.

    Aufgrund der Arbeits- und Familiensituation macht es nicht viel Sinn, die Beleuchtung am Morgen einzuschalten und am frühen Abend wieder aus. Ein wenig werde ich das tunen. Habe seit einem halben Jahr PV Module auf dem Dach liegen und anscheinend wird in den nächsten Tagen mein im April bestellter Wechselrichter endlich ausgeliefert und installiert. :winking_face:

    Viele Grüße,
    Martin

    Das Futterei von Martin kann hier einen wertvollen Beitrag leisten.

    Hallo Ralf,

    vielen Dank für die Blumen! :smiling_face:

    Ich halte das Futter-Ei auch nach wie vor für sehr sinnvoll. Die Gründe wurden ja schon genannt: Um das Tier überhaupt an Futter zu bekommen (das Problem hatte ich allerdings wie beschrieben nicht), um das Futter möglichst artgerecht anzubieten und das Tier damit auch zu beschäftigen, um nicht die riesigen Mengen füttern zu müssen weil das Tier anatomisch bedingt aus dem freien Wasser das Futter nicht so gut aufnehmen kann.

    Um ehrlich zu sein hatte ich einmal am Tag gefüttert. Mehrfach ist jobbedingt und auch wegen den "normalen" Beleuchtungszeiten einfach nicht drin - wenn man nicht gerade in Quarantäne ist oder so.

    Und ich hätte wohl viel Engagement reinstecken müssen, um das Tier an weiteres Futter zu gewöhnen. Das hatte ich mehrfach probiert aber vermutlich nicht intensiv genug. Was Robert da oben schreibt stimmt sicherlich.

    Gestern habe ich Frostfutter mit Lipovit versehen und dem Restbesatz gefüttert. Und stand staunend vor dem Becken. Wo noch was rot gefärbtes dran hin, ging keiner ran. Die Viecher sind teilweise schon arg schleckig und eben auch genau so auf Gewohnheiten ausgerichtet wie wir Menschen.

    ohne Autopsie kann man nur spekulieren, verhungert scheint der Fisch eher nicht zu sein. Mich erinnert Dein Bericht an die häufigen Todesfälle bei Pfauenkaisern, die gut fressen, und plötzlich versterben. Eine Autopsie bei dieser Art hat angeblich Leberschäden ergeben. Entweder durch das falsche Futter (Futterspezalist), oder weil mit Gift gefangen.

    Hallo Thomas,

    ja das habe ich mir schon gedacht. Die Antworten geben ja alle keine einfache Erklärung. Die Autopsie war in dem Fall halt ein Foto auf dem Handtuch. Hatte mir aber auch keine Gedanken gemacht, das Tier ggf aufzumachen. Hier wollte ich in Erfahrung bringen, ob und was ich vielleicht ganz generell falsch gemacht habe.
    Gift würde mich wundern. Der Rest schwimmt ja noch rum und sieht gut aus. Naja, wenn diese Fische dann ebenso auf einmal und plötzlich tot umfallen... Insofern auch kein richtiger Indikator.

    Viele Grüße,
    Martin

    Das einzige, was Du in Zukunft vielleicht noch tun kannst, ist die Mysis vor der Verfütterung etwas anzureichern mit Vitaminen und ähnlichem, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

    Ansonsten kannst Du nur dem Chelmon etwas entgegen kommen mit der Art der Fütterung. Dem Chelmon ist die Futteraufnahme aus der Wassersäule fremd, da kann es mehr Erfolg geben, wenn er es aus Ritzen und Spalten rausfischen kann, wie er es gewohnt ist. Vielleicht lässt sich über so eine Futterdarbietung auch etwas mehr als Mysis unterjubeln wie Muschel- oder Garnelenstücke oder auch feine Fischstreifen.

    Entsprechende Futtersteine, die präpariert und versenkt werden, könnten vielleicht helfen.

    Hi Sandy,

    Deine Nachricht hatte ich ja total übersehen. Entschuldige bitte.

    Ich schrieb Hajo, dass ich gelegentlich Lipovit verwendet habe. Des Weiteren die Mysis mit was anderem untermischt.

    Und da ich keine Riesenmengen füttern wollte, habe ich mit ein Futter-Ei gedruckt und täglich verwendet. Hatte das hier auch mal vorgestellt: Futter-Ei aus dem 3D-Drucker
    Finde das immer noch eine klasse Sache, denn so kriegt das Tier die Nahrung artgerechter und bekommt auch mehr ab, bei gleichzeitig geringerer Futtermenge.

    Bei mir ist was anderes schiefgegangen.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Werner,

    wie ich schrieb hat der Chelmon auch mal Borstenwürmer gefressen, wenn ich hier und da am Räumen war. An die kleinen Schlangensterne kam er selten, weil hier der Kugelfisch schon tabularasa gemacht hat - die gibt es nur noch im Technikbecken.

    Mit Sicherheit ist da bei unserem Hobby einiges im Argen. Mandarins sind ein Beispiel, der klassische Anfängerfisch Salaris aber das schlimmste Beispiel. Denn dieser Fisch wird sehr gerne von den Händlern als Anfängerfisch verkauft, weil er ja so gerne die Algen mag. Dass das Tier danach verhungert, juckt wohl niemanden.

    Mandarins kann man gut halten. Wenn man sich an die Haltungsempfehlungen halten würde. Habe mich als Anfänger auch hinreißen lassen dazu. Und Fische mussten es mit ihrem Leben bezahlen müssen. :frowning_face: Meiner Erfahrung nach sollte da Becken nicht 3 Jahre oder so stehen sondern eher 10 Jahre. Habe seit 2 Jahren ein Mandarinpärchen auf 450 Liter und fettere Fische gibt es in meinem Becken nicht. An Ersatzfutter, selbst runtergesegeltes Frostfutter, auch irgendwo verfangen und in der Strömung sich bewegend, gehen die nicht.

    Mit meinem Chelmon würde mich das schon interessieren. Habe heute auch mal meine viel zu alte UV Röhre getauscht. Aber daran kann es ja auch nicht liegen. Meine Erfahrung zeigt, dass man die Krankheiten, die man so verhindern kann, dem Fisch ansieht. Weil abgemagert, Pünktchen oder was auch immer. Auf einmal tot umfallen ist halt schon komisch...

    Viele Grüße,
    Martin

    Ihn fast ausschließlich mit Mysis zu ernähren ist fahrlässig und führt zwangsläufig zu Defiziten, deren Auswirkungen immer zum alsbaldigen Ende führen.

    Hallo Hajo,

    danke für Deine ausführliche Antwort.

    Einen Satz habe ich mal gequotet. Denn, naja, was heißt denn "fahrlässig". Ist ja nicht so, dass ich dem Fisch anderes Futter vorenthalten hätte. War ja schon froh, dass er an das Futter-Ei geht, ansonsten musste ich immer tonnenweise Mysis Frostfutter reinkippen. Außerhalb vom Ei gibt es alles mögliche wie verschiedene Flocken, verschiedenes Granulat, verschiedenes anderes Frostfutter (nicht häufig, aber mache ich in der Tat ab und an). Und ich bin hergegangen und habe in das Ei anderes untergemischt, auch sowas unverfängliches wie Artemia. Wurde alles abgelehnt und nicht gefressen. Wenn ich weiter oben schrieb, dass der Fisch picky war, dann war das eine Untertreibung. Eine Katastrophe.
    Natürlich habe ich auch Lipofit über das Mysis gemacht, wurde zwar gefressen, aber Begeisterung sah anders aus.
    Naja, daher... Schwierig... Wie Du schon schreibst, das ist das Hauptproblem beim Fisch. In der Tat.
    Wusste, was ich mir da anlache. Fisch war aus einer Aquaauflösung und der damaliger Halter sagte mir: "Das Vieh frisst nur Mysis, das musst Du da haben, der hungert lieber ne Woche als was anderes zu fressen."

    Mehrfach am Tag füttern mache ich nicht. Weder für diesen Fisch noch für andere Fische. Bzw sagen wir so, ich füttere Flocken und Granulat am frühen Abend und 1-3 Stunden später dann noch Frostfutter. Was ich nun mache mit dem Frostfutter, mal überlegen. Vermutlich nicht mehr jeden Tag, mal überlegen.

    Wenn Du von 4-5 Jahren schreibst, dann wurde der Fisch vermutlich "normal" alt für Aquarienverhältnisse - wobei mir aufgrund Deiner Erzählungen klar ist, dass das nicht optimal ist. Den Fisch habe ich vor 3 Jahren in dieser Größe bekommen, und ich denke, dass es mindestens 1-2 Jahre gedauert hat bis das Tier diese Größe hatte.

    Wie häufig klappt es denn, den Fisch dauerhaft entsprechend zu halten? Hast Du das mal versucht und hat es geklappt? Ich frage um zu verstehen, ob man das praktisch in der Tat wirklich umsetzen kann. Wie gesagt, mein Exemplar ist lieber vor anderem Futter, das einen Millimeter vor dem Maul vorbeigeschwommen ist, verhungert, als was anderes zu fressen.

    Viele Grüße,
    Martin

    Das eine, was mir hier noch einfällt ist Sauerstoffmangel. Chelmons reagieren sehr empfindlich darauf, wenn der Sauerstoffgehalt im Becken fällt. Solange das Becken oben offen ist mit Strömung sollte da nicht viel passieren, bei einem abgedeckten Becken muss der Abschäumer immer sauber laufen, sonst kann es kritisch werden, gerade im Winter, wo wenig gelüftet wird.

    Becken ist oben offen und der Abschäumer läuft permanent. Auch hab ich Notstrom, es gab aber keinen Stromausfall. Das kann eigentlich nicht passiert sein.

    Auch kloppen sich die Fische nicht. Geht ziemlich harmonisch zu.

    Dennoch danke für Deine Impressionen. In gewisser Weise bin ich ja froh, dass es zumindest keine offensichtlichen Sachen gab. Bzw mir noch nicht klar ist, wie ich das Tier hätte ggf abwechslungsreicher füttern können, da es schon sehr sehr picky war.

    Hallo zusammen,

    und danke schon einmal für die Antworten.

    @ Hajo: Nein, der Fisch war immer in der Größe seit ich ihn pflege und klar, das waren keine 20cm. Gefressen hat das Tier nur Mysis (und der Vorbesitzer hat mir diese Info schon mitgegeben und ich habe sie bestätigt gefunden - weil natürlich auch andere Dinge versucht gehabt) und ganz selten mal an Granulat gepickt. Plus eben den ein oder anderen Borstenwurm, wenn einer sichtbar war oder ich geräumt habe und welche unter den Steinen sichtbar wurden.
    Die Frage ist, wie ich es mit der Ernährung besser hätte machen können. Fragte mich in der Tat gelegentlich, ob da in den Mysis alles drin ist, was das Tier braucht.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    passt hier bei "Fischkrankheiten" auch nur bedingt, aber ich finde besser wie im allgemeinen Bereich.

    Ich pfleg(t)e seit ~3 Jahren ein Chelmon rostratus. Nun komme ich ebens ans Becken und der Fisch liegt in der Lederkoralle und ist tot. Lange kann das noch nicht her gewesen sein, sah noch ziemlich frisch aus.

    Das Tier hat sich gestern Abend noch ganz normal verhalten, also mich auf Schritt und Tritt verfolgt bis ich ihm endlich sein Futter-Ei ins Becken getan habe mit den Mysis. Auch ist mir ansonsten nichts aufgefallen an Optik und Verhalten, mager war er meiner Meinung nach nicht, und fett auch nicht.

    Daher meine Frage: Habe das Tier schon in der Größe bekommen, daher wird es mehr oder weniger ausgewachsen gewesen sein. Wie alt werden die Tiere und ist ein solcher Vorfall eher gewöhnlich oder zieht sich das Ableben eher hin? Hintergrund ist schlicht, dass ich gerne wissen will, ob es (auch) an mir lag.

    Hier noch ein paar Fotos:

    So sah das dann vorhin aus...:
    Direkt rausgeholt, vielleicht erkennt man hier etwas?

    Und so sah das Tier vor seinem Ableben aus:

    Vielleicht kann mir ja jemand Auskunft geben bzw. fällt etwas ein. Würde mich freuen.

    Danke und viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    hier hatte ich ja schon lange nichts mehr reingeschrieben. Hier aber nun ein kleines Update:

    Es war noch eine Durststrecke bis ich das erste Mal einen PO4 unter 0,2 gesehen habe, das war dann im November. Um die Jahreswende waren es dann ein klein wenig weniger als 0,1. Ab da habe ich dann die Bremse reingehauen und weniger dosiert und kann den Wert zwischen 0,07 und 0,15 halten. Anfang des Jahres habe ich dann auch erste Steinkorallen eingesetzt, das halbe Riff (v.a. so riesige Lochsteine) raus und Platz geschaffen und zwischenzeitlich doch einiges an SPS/LPS Ablegern im Becken. Bis auf einer Euphyllia paraancora (die ist irgendwie nie so richtig hier angekommen und nach ein paar Wochen tot gewesen) geht es den Korallen auch gut und sie wachsen und ich muss sogar bei Wasserwechseln alle ~3 Wochen sogar etwas ca/Mg/KH Salze nachdosieren. Es geht also wieder los und die Idee ist, dass die Steinkorallen dann die verbleibende kleine Restlanthandosierung ablösen. Bin gespannt.

    Viele Grüße,
    Martin

    also die roten Gorgonien gibt es in Kroatien ab 55m auch in 1,5 bis 2m Durchmesser...

    Hi Wolfgang,

    meinst Du jetzt die Gorgonien oder die knallroten Korallen mit weißen Polypen, die so bissle wie Gorgonien ausschauen? Ich dachte, zweitere seien Steinkorallen? Gibt's an der Côte d'Azur auch. Gorgonien eher gewöhnlich, die roten Korallen muss man schon suchen. Dachte, die hätte ich in Kroatien auch mal gesehen.

    Trimix, da sagst Du was. Tauchtechnisch war das dieses Jahr noch nicht so der Burner. Die Trimixflaschen stehen im Keller bereit. :winking_face:

    Viele Grüße,
    Martin

    Wenn man sich dann vorstellt, was in solchen Lebensräumen Grundschleppnetze anrichten können ... :loudly_crying_face:

    Hat der Erzähler ja an einer Stelle erwähnt. Es ist so traurig...

    Oh, eine Sache kannte ich auch vom Tauchen her. Die Schmieralgen. Die sind die ersten Jahre nie da gewesen, seit 2016 oder so fast jeden Sommer massiv. Und erst ab ~35 Metern sind diese dann weg. In dem Zusammenhang war auch spannend, dass es wohl noch ne Sprungschicht auf 13 Grad gibt. Ich kenne nur die, wo im späten Sommer ~17 Grad und im Frühjahr noch auf 14-15 Grad abfällt.

    Hallo zusammen,

    das war ne Hammer Doku! Neben den wirklich tollen Tieraufnahmen (v.a. die Fotos) fand ich die Schwarzen Korallen sehenswert. Und, wie krass die Sicht in der Tiefe aufmacht. Anfangs gab es ein/zwei Tauchgänge, die nicht so tief waren. Das kenn ich ja sogar selbst vom Tauchen dort an der Côte d'Azur - die "richtigen" Sachen in größerer Tiefe inklusive den Sichtweiten werde ich so aber nach aktuellem Stand wohl eher nur auf Arte zu sehen kriegen. :winking_face:

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Markus,

    tolles Becken! Und in der Tat unauffällige Werte, bis auf PO4 (wenn es nicht bei mir ist :winking_face: ). 0,3 geht ja sogar noch, aber SPS finden das dann teilweise nicht mehr so dolle. Ich hatte früher ein Mischbecken mit einen SPS und LPS und das mit PO4 ~1,0 betrieben (nicht freiwillig), ging auch. Ich denke, es kommt in der Tat auf die allmähliche Anpassung an. Ableger einsetzen ist da also Lotto spielen.

    Neben einer von Philipp erwähnten langsamen und nicht zu großen Senkung (ich würde da nicht einmal meine verringerte Dosis aus Post 34 verwenden sondern ggf noch niedriger einsteigen und täglich messen) ist auch wichtig, dass das Lanthan nicht so ins Wasser kommt, daher Dosierung in den Abschäumer.

    Kannst uns hier auch mal auf dem Laufenden halten.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo Markus,

    danke der Nachfrage, habe nach wiedergekehrter Begeisterung neulich aus zeitlichem Gründen dem Forum weniger Aufmerksam als geplant gewidmet. So aber nicht meinem Becken.

    Aktueller Stand ist, dass PO4 bei 0,28 angekommen ist. Allerdings dort schon seit knapp 2 Wochen, der Wert davor waren 0,40. Die nochmals verringerte Lanthandosierung, von der ich oben in Post 39 schreibe, ist nach wie vor die aktuelle Dosierung. Den Sand habe ich (noch) nicht ausgetauscht. Dachte mir hier, dass ich zum einen vermutlich einiges an Mist aufwirbele dabei, und andererseits auch dort die Depots raus bekomme. Wenn das nicht so ist, freue ich mich gerne über Korrektur. Sand turnusgemäß auszutauschen wird ja reihum empfohlen.

    Wie sind denn Deine Parameter, weil Du das auch in Erwägung ziehst?

    Viele Grüße,
    Martin

    Es gibt aber auch sowas: die sollten auch nach einem Stromausfall weiter funktionieren, sind aber nicht ganz billig (z.B. rund 150 EUR von Jung). Im Zweifelsfall immer beim Händler nachfragen.


    Jupp, die kenne ich. Habe ich in zwei Bädern verbaut, wo wir die Verkabelung nicht komplett erneuert haben und im Schaltkasten daher keinen FI installieren konnten. Kriegst auch mal günstiger, aber 100 € werden schon fällig. Und man braucht eine tiefe Dose.

    Wohl dem, der bei 1 und 1 ist, da gibt es bis zu vier SIM-Karten mit eigener Nummer und ohne Umsatz kostenlos dazu. Dafür kostet die SMS dann etwas mehr.

    Alles klar. Ich habe inzwischen auch so ne Möglichkeit. Habe bis zu drei SIM Karten inklusive, bei identischen Konditionen. Ist aber ein Companyvertrag bzw ein privater Ableger davon, den wir buchen können. Also nichts für jedermann, wie 1&1.

    Wer kann, sollte durchaus 4*2,5 oder 5*2,5 direkt von der Hauptverteilung zu seinem Becken legen oder legen lassen. Dann zwei oder drei getrennte Stromkreise aufbauen, einzeln mit FI absichern (pro Stromkreis ein FI und mehrer LS).

    Noch besser. So weit war ich vor 5 Jahren noch nicht. Aber immerhin gibt es 4 Steckdosen und einen Stromkreis und einen separaten FI dazu. Schonmal etwas, aber klar, was Du schreibst, das hätte man durchaus auch tun können. :smiling_face:

    Hallo Bernd,

    ich sehe es bezüglich Netzversorgung genau wie Du. Wobei wir in der Tat ~ einmal pro Jahr einen kurzen Ausfall vom Versorger haben. Zwischen wenigen Sekunden und 30 Minuten lang. Finde ich aber nicht tragisch. Selbstverständlich stört meine Technik und auch den Besatz kein solcher Ausfall, danach läuft alles wie gewohnt wieder an und es gibt auch keine Überschwemmung, wenn der Strom weg ist.

    Mir geht es, wie vermutlich Daniel auch, um das Problem in den eigenen vier Wänden. In Kombination mit der Zeitdauer, die niemand das Aquarium prüft weil eben niemand da ist. Während des Urlaubs können das gut mal 36 Stunden sein (Fishsitter füttert an einem Tag morgens und am nächsten Tag Abends). Das ist viel zu lange ohne Strom. Auch 10 Stunden an einem Arbeitstag können schon kritisch werden.

    Egal wie simpel die Technik ist, ein Kabelbruch und dergleichen kann immer sein. Auch ist mir die Sicherung schon geflogen und ich konnte nie ermitteln, was war.

    Wie dem auch sei, für solche Zwecke finde ich eine Information, dass der Strom weg ist, superwichtig. Ich investiere lieber in Technik wie neue Tiere - also neue Tiere in Form von Ersatz für tote Tiere...

    Viele Grüße,
    Martin

    Hi Daniel,

    super Lösung, sieht echt wertig und auch funktionabel aus! :smiling_face: Ich mache die Benachrichtigung zwischenzeitlich über die Hausautomation, wo ich die USV angeklemmt habe. Ich hoffe, ich finde mal Zeit, das ein wenig zu beschreiben. Ist aber natürlich eine etwas speziellere Lösung.

    Wer ein altes Androidhandy über hat, kann sich mal diese App anschauen. Das war meine erste Lösung. Man stellt einfach einen Alarm ein, wenn das Handy vom Strom (in unserem Fall das Ladegerät keinen Strom mehr hat weil Stromausfall) getrennt wird. Man kann dann ne SMS oder auch Mail oder beides bekommen. Inzwischen eventuell auch mehr, habe die Entwicklung der App dann nicht mehr weiterverfolgt. Damals kostete sie sogar noch Geld, inzwischen als Spende optional.

    Daniel, wie hast Du das mit der SIM Karte gelöst? Das hat mich damals immer am meisten genervt. Prepaid mit gewissen Kosten, weil man immer aufladen musste, auch, wenn man nix verbraucht hat.

    Um Stromausfall am Aquarium zu minimieren sollte man nach Möglichkeit darüber nachdenken, dem Aquarium einen eigenen FI mit eigener Sicherung zu spendieren. So fliegt der Strom nur, wenn am Aquarium was ist und nicht anderswo in Wohnung oder Haus.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    exakt das ist der Punkt!

    Meiner praktischen Erfahrung nach sind 4 von 5 Stromausfällen lokal bedingt. Also in der Wohnung oder Haus die Sicherung oder FI raus. Da ist in der Straße noch überall das Licht an und niemand bekommt es mit, dass die Fische sich so langsam nach einer Winterjacke umschauen. Hatte es mal, dass im Winter, kurz nachdem meine Frau und ich am frühen Morgen zur Arbeit sind, die Sicherung geflogen ist. Am Abend um 18 Uhr kam meine Frau heim und das Aquarium war dunkel. Und hatte noch 21,5 Grad. Ungeil.

    Mit einer Notification kann ich mich entweder selbst kümmern (heimfahren) oder im Urlaubsfall dem Fishsitter, in unserem Fall der direkte Nachbar ist, bitten, mal zu schauen, was los ist. In den meisten Fällen reicht es erstmal, die Sicherung wieder reinzudrücken. Klar, wenn man nen Kabelbruch hat, ist Urlaub schlechtes Timing.

    Dennoch: Es geht damit los, Bescheid zu wissen. Ich finde die Notification an sich noch wichtiger wie ne Autobatterie und Tunze Safety Connector oder ne USV.

    Übrigens: Man kann das mit einem alten Handy und einer Alarm-App auch realisieren. Man braucht halt eine Zweit-SIM oder separate Prepaid (was aber ein Gefummel ist). Blöd ist es, wenn im Stadtteil der Strom weg ist, dann ist der Funkmast meist auch down. Daher mache ich das als nerdiger ITler halt 1000%ig. SMS, Mail, Telegram, Jabber. Alles mit Timestamp. Irgendwas wird schon tun und irgendwann mal ankommen. Hat bisher immer geklappt.

    Viele Grüße,
    Maritn

    Ich habe auch den Safety Connector mit Autobatterie (die ständig am Ladegerät hängt) für einer der Tunze Pumpen sowie eine kleine APC USV für die Rückförderpumpe im Einsatz für diesen Zweck.

    Des Weiteren, und das finde ich viel wichtiger, verwende ich die USV dafür, mir Stromausfall per Mail, SMS und andere Instant Messenger zu melden.

    Hallo Fabian,

    ja ich kenne auch diese Produktlinie und Vorgehensweise, das Algenrefugium hinter den Abschäumer zu tun.

    Wie oben in meinem Link zu dem Triton Interview zu sehen und zu hören, machen's die Jungs genau umgekehrt. Das Video fängt genau dort an, wo erklärt wird, warum das Algenrefugium vor den Abschäumer gehört.

    Ich verwende weder Sangokai noch Triton. Von daher will ich auch nicht standhaft und unbelehrbar behaupten, dass mein Algenrefugium korrekt platziert ist. Aktuell schaut da so aus (wobei die Kabel inzwischen nicht mehr so freestyle liegen und ich das Algenrefugium grundgereinigt habe):

    Nun geht Fabian ja eh den Weg des Bypasses, dh da hat er dann die Algen weder vor noch hinter dem Abschäumer. Mir ging es nur darum zu erwähnen, dass es da durchaus verschiedene Meinungen, Varianten und Systeme gibt und man genau schauen sollte, wie man das bei sich sinnvoll realisiert. Richtig und falsch scheint es, ausschließlich auf die Platzierung geschaut, nicht zu geben.

    Für mich kann ich sagen, dass das Algenrefugium tut, was es soll, wenngleich bei meinen aktuellen Werten das eher Liebhaberei ist und ich diese auf andere Art und Weise bekämpfen muss, siehe hier.

    Sehr wichtig ist, das kam hier ja schon, dass die Algen entsprechend gepflegt und getrimmt werden. Ich persönlich würde kein LS da rein machen und die Algen auch eher an die Wasseroberfläche holen (aber eben entsprechend pflegen, dh die Algen unten drunter regelmäßig ernten, die ja da unten irgendwann kein Licht mehr bekommen und nix mehr tun außer ggf zu gammeln) und auch deutlich weniger beleuchten. Bei mir ist ne 14 Watt LED Lampe drüber, die vermutlich die dreifache Fläche locker beleuchten könnte.

    Viele Grüße,
    Martin

    ansonsten auf jeden Fall nach dem Abschäumer anbringen.

    Also das ist nicht ganz eindeutig. Hier (Video startet genau an der richtigen Stelle) wird z.B. das andersrum empfohlen. So habe ich es seit 15 Jahren auch, aber v.a. deswegen, weil das Technikbecken bei mir halt so aufgebaut ist, dass es andersrum nicht geht.

    Antizyklische Beleuchtung mache ich nicht, ist allerdings sicherlich sinnvoller als zyklische. Ggf stelle ich das auch mal um, nachdem ich aktuell keine Ableger oder Fische mehr ins Technikbecken ausgelagert habe.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    hier ein kleines Update:

    Habe mir den Hanna 774 gekauft. Dachte mir, dass ich auf die etwas größere Genauigkeit vom 736 vermutlich nicht so viel Wert legen werde bei meinen Werten. :winking_face:

    Dann zum Thema Lanthandosierung wegen PO4 hier eine zeitliche Auflistung:

    02.03. 3,83 (ICP)
    15.03. 3,00 ~ da Salifert
    18.03. 2,25 ~ da Salifert
    20.03. Beginn Lanthandosierung
    28.03. 1,03
    28.03. Reduzierung auf 66% Lanthan
    29.03. 1,00
    01.04. 1,15
    06.04. 1,00
    12.04. 0,83
    17.04. 0,62

    Wow, da geht was...! Die ursprüngliche Dosierung war 90ml Elimi Phos Rapid auf 2l Osmosewasser und von dieser Lösung dann 10ml/Stunde in die Reaktorkammer des Abschäumers. Bei der Reduzierung eine gute Woche später habe ich auf 60ml Elimi Phos Rapid auf die gleichen 2l Osmosewasser reduziert und weiterhin 10ml/Stunde dosiert.

    Nun geht's so langsam um die Wurst. Häufig messen um den spannenden Punkt nicht zu verpassen und das Phosphat komplett auf Null zu fahren. Möglich ist das ja und es haben auch schon viele geschafft - bei meinem Becken kann ich da eigentlich nicht so ganz dran glauben. :winking_face: Äußerste Vorsicht werde ich dennoch walten lassen.

    Ebenso spannend denke ich wird, was passiert, wenn ich das Lanthan wieder lasse. Also sprich, ob sich der erreichte Wert dann stabil bleibt. Immo sagte mir nochmal, dass er der Meinung ist, dass es ab dem Plateau von rund 1,00 dann an die Depots ging. Andere sagen, dass mein Zeugs (Riffkeramikrückwand, -säule sowie die alten Lebendsteine) schon so lange drin sind, dass da gar nicht mehr viel an Depots drin sein kann. Andere sagen es genau umgekehrt.

    Am Sand war ich noch nicht dran. Sollte ich wohl mal angehen.

    Viele Grüße,
    Martin

    Es war für das große Becken. Eine 30cm Kathode mit, diemeiste Zeit, auf 9 Volt eingestellt.
    Die Kathode lag auf dem MIttelsteg ganz am hinterenBeckenrand. Vorne am Boden war kaum mehr Licht zu sehen. Ziel der Montage warden Fischen wenn es ganz dunkel im Raum ist (Winter mit geschlossenenRollläden) noch eine Orientierungsmöglichkeit zu bieten.

    Hallo Reinhard,

    wow, 30cm und 9V (also fast volle Voltzahl), das hätte ich nicht gedacht. Muss an sich ja superhell sein. Zumindest das Moddingzeugs.

    Meine Erfahrungen mit Nachtlichtern zeigten, dass wenn man nachts gerade eben noch die Konturen des Riffs erkennen kann, die Beleuchtungsstärke genau richtig ist.
    Ich gehe davon aus, dass die Lichtfarbe keine Rolle spielt, da bei so geringen Beleuchtungsstärken die Photosyntheseapparate der Zooxanthellen nicht aktiv sein dürften.

    Hallo Burkhard,

    ja genau diese Art von Helligkeit habe ich vor. Also im Grunde genommen, was das Tunze Mondlicht liefert (wenn es noch funktionieren würde).

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    eigentlich sollte ich ein neues Thema aufmachen, aber ich mach es mal hier rein:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Einfach mal den Text unter dem Video durchlesen. Klingt erstmal nach Fake. Aber da sind auch zwei Dokumente des BMWI und der Bundesnetzagentur verlinkt.

    Zitat

    Zum 1.1.2021 fallen die ersten älteren Anlagen aus der Einspeisevergütung heraus. Anstatt die Energie jetzt selber zu verbrauchen und dafür auch einen Speicher zu nutzen, soll man in Zukunft für ein paar Cent den PV-Strom komplett einspeisen und seinen gesamten Energiebedarf dann teuer aus dem Netz beziehen. Die Nutzung der preiswert selbst produzierten Energie? NULL!


    Auch bei neuen Anlagen soll es so laufen. Man bekommt zwar eine etwas höhere Einspeisevergütung als für die Alt-Anlagen, liefert aber ebenfalls KOMPLETT den selbst produzierten Strom ab. Und muss den benötigten Strom VOLLSTÄNDIG von den alten Versorgern beziehen und deren hohen Preise zahlen. Teurer geht es für die Bürger/innen nicht!


    Wer unbeugsam seinen selbst produzierten Strom speichern und verbrauchen will, darf das zwar, soll aber nach dem Willen der Bundesnetzagentur mit hohen Straf-Zahlungen davon abgeschreckt werden. Die Methode: Künstlich hoher Grundpreis für die pure Anschluß-Leistung. Diese ist SO hoch, dass die Nutzung selbst produzierter Energie völlig unwirtschaftlich ist.

    Wenn ich den letzten Punkt richtig verstanden habe, zahlt man dann monatlich je kW auf dem Dach 14,30 € an den Netzbetreiber, so die Vorstellung.

    Hier drei interessante Sprungmarken ins Video: 1, 2, 3

    Wenn das so zutreffend ist, dann schlägt das ja dem Fass den Boden aus. Speziell die Option 3, die diese 14,30 € Grundgebühr je kW auf dem Dach beinhaltet.

    Viele Grüße,
    Martin

    Ich hatte so eine blaue Kaltlichtkathode an einem regelbarem Netzteil über 10 Jahre im Einsatz.

    Ich halte die für weniger problematisch als blaue Hochleistungsled.
    Das ganze wurde damals beim Conrad bestellt.

    Jetzt habe ich 3 weiße Signalled im Einsatz. Sind ein Überbleibsel bei einer Verschrottungsaktion in der Firma.
    Blau war schöner :frowning_face:

    Hallo Reinhard,

    dh Deine Kaltlichtkathode war auch aus dem PC-Modding Bereich, oder? Auf wieviel Volt hast Du diese denn betrieben? Weißt du die Länge noch? Auch 30cm wie das, was man aktuell typischerweise bei ebay bekommt? Und das war eine für Dein Becken (1 oder 2)? Versuche herauszufinden, welches die richtige Lichtmenge bzw. passende Hardware ist.

    Blau ist halt echt so ne Sache. Aufgrund der LED Beleuchtung in Wohnbereichen kommt das Thema ja immer häufiger auf. Auch zum Thema Smartphone, Tablets und Bildschirmen im Allgemeinen. Und die Aussage auf Menschen bezogen ist ja, am Abend und v.a. in der Zeit bevor es ins Bett geht, möglichst keine Blau mehr sehen zu müssen.

    Mensch ungleich Fisch und Koralle, klar. Aber auch hier gibt es schon lange diese Berichte und Beobachtungen.

    Ich selbst konnte das damals nicht beobachten, zumindest ist mir nichts aufgefallen. Aber vorstellen kann ich es mir durchaus.

    Wenn ich einen Vorschlag machen darf: Wenn Sie sich für eine Kaltkathodenlampe entscheiden, sollten Sie in Erwägung ziehen, die "aquagrüne" Version anstelle von Weiß zu verwenden. Das ist die Farbe oben links auf Ihrem eBay-Link. Merkwürdigerweise glaube ich nicht, dass man sie kaufen kann, sie zeigen sechs Lichtfarben, haben aber nur fünf Farben im Dropdown-Menü, die ideale Farbe fehlt. Das normale Blau wäre meine zweite Wahl.


    Der Gedanke dabei ist, dass die Farbfilterung von Wasser sowohl für reflektiertes Sonnenlicht als auch für direktes Sonnenlicht gilt. Es ist unwahrscheinlich, dass die meisten Korallen, die wir behalten, in ihrer ursprünglichen Tiefe weißes Licht sehen würden.

    Irgendwelche Überlegungen, einen einfachen, eigenständigen Regler für die Mondphasen zu bauen? Vielleicht Arduino?

    Hallo,

    Warum denn die "aquagrüne" Version? Schaut hellblau für mich aus. Und warum als zweite Wahl die blaue Variante?

    Natürlich wird das Licht von Wasser gefiltert/gebrochen und so weiter. Aber ist das wirklich relevant für diese geringen Wassertiefen, die wir in einem Aquarium haben? Teilweise sind das ja weniger als 10cm.

    Über Arduino lässt sich das Mondlicht sicherlich simulieren. Die Software sollte kein Problem sein bzw. wird es schon fertig als Sketch geben. Du musst vermutlich nur sicherstellen, dass die (irgendwie über den Arduino regelbare) Stromversorgung der Kaltlichtkathode nicht über den Arduino sondern separat läuft. Sonst grillst Du die Wandler auf dem Arduino Board. Zumindest mir ist sowas schonmal passiert. Sehr ärgerlich.

    In dem oben verlinkten Thread aber auch anderswo habe ich gelesen, dass ein echtes Mondlicht nicht unbedingt für das Ablaichen der Korallen verantwortlich ist. Korallen machen das wohl auch bei stockdunkler Nacht oder bei einem Nachtlicht. Also sind die Kriterien wohl andere. Habe auch mal gelesen, dass bestimmte Fische nur laichen mit entsprechenden Mondphasen. Meine Clownis laichen auch so ab. Auch bei den Korallen habe ich ebenso keine Ahnung, aber auch viel zu normale und nicht spezielle Korallen, um auf so etwas Wert zu legen.

    Mir geht es nur darum, dass die Tiere (v.a. die Fische) nachts ein wenig sehen können.

    Viele Grüße,
    Martin

    Hallo zusammen,

    ich dachte, ich mache da mal einen neuen Thread dazu auf. Das Thema kam bei mir nun wieder auf. Konkret durch den Einsatz eines neuen Fisches.

    Ich hatte bis vor ~8 Jahren immer ein Mondlicht (so hab ich es damals bezeichnet, korrekterweise ist es ja ein Nachtlicht) in Betrieb. Damals aus dem PC-Modding-Bereich ein 3-fach-LED-Teil (eine LED nach unten, je eine LED im 45-Grad-Winkel nach links und rechts). Natürlich nach damaligem Trend in blau/UV, so hieß das zumindest damals im Webshop. Von den Dingern hatte ich mehrere und sie sind mir immer irgendwann vergammelt, weil ich sie unter der Lampe im Freien in Betrieb hatte. Die letzten beiden habe ich dann in die Lampe eingebaut, temperaturtechnisch haben sie das dann auch nicht mehr gepackt irgendwann. Da kam das Tunze Mondlicht dann gerade recht, aber das leuchtet nun auch nur noch ganz dunkel und ist grad noch sichtbar, wenn ich das helles ran halte. Praktisch ist das Becken nun seit Jahren dunkel, wenn man Standort im Wohnzimmer dann alles aus ist, was an jedem Abend und jeder Nacht irgendwann der Fall ist.

    Aufgrund dessen, dass ich der Meinung bin, dass ich früher mit Mondlicht/Nachtlicht weniger Fische am nächsten Morgen im Ablaufschacht oder tot im Becken (ich stelle mir vor, dass sie gegen einen der Stege, die Umrandung oder die Lampe gehüpft sind und sich verletzt haben) gefunden habe, will ich nun wieder so etwas installieren.

    Das alte Nachtlicht sah mit seiner blauen Lichtfarbe natürlich geil aus. Will ich aber auch nicht mehr so haben, man liest ja genug, warum das Fische und Korallen nachts stört (früher habe ich allerdings nichts dergleichen bemerkt, das muss ich auch dazu sagen).

    Letzten Monat hier im Forum und auch in einem älteren Artikel bei Korallenriff.de (Joe hatte glaube ich in dem genannten Thread hier im Forum auch darauf verwiesen) wurde das Thema Kaltlichtkathode angesprochen. Klingt für mich super und ich kenne diese Dinger auch, wieder vom Thema PC-Modding. Allerdings in bunt. Gibt es auch in weiß, und da tu ich mich schwer. Und damit kommen wir auch nach langem Roman zu meinen beiden eigentlichen Fragen. :winking_face:

    Habt Ihr mir konkrete Produkttipps? Mein bester Treffer bisher ist das hier bei nem chinesischen ebay Händler, die Lieferzeit ist dann entsprechend. Sind aber immerhin zwei weiße Kaltlichtkathoden in passender Länge. Würde diese je links und rechts von der Lampe an den Seiten des Aquariums montieren, das macht denke ich mehr Sinn als eine in der Mitte, aber eben vor oder hinter der Lampe.

    Dann zum Thema Helligkeit: Das Zeugs ist ja zumeist aus dem PC-Modding Bereich. Also eher hell als dunkel. Nun war zu lesen, dass man diese Kaltlichtkathoden mit den angegebenen 12V, aber auch bis runter mit 1.5V betreiben kann. Hat da jemand grundsätzliche Erfahrungen? Also geht das ohne flackern? Ist es dann dunkel genug für ein Nachtlicht?

    Danke und viele Grüße,
    Martin