Beiträge von RobertH

    Hi Johns,
    Das sind sehr schöne Aufnahmen. Ich habe schon länger vermutet, dass Partnergrundeln auch Borstenwürmer fressen. Zumindest die kleineren Exemplare. Warum denn auch nicht. Das sind schöne Belege dafür.

    Dein Becken ist so, wie ich es vor fast 20Jahren auch machen wollte. Aber wenn man ein Haus kauft, möglichst alles selber machen will, täglich neun Stunden außer Haus ist und und und…

    Mach weiter so.
    VieleGrüße,
    Robert

    wow! Das sind ja echt hilfreiche Infos
    Jaja der innere Schweinehund…

    Wasserwechsel habe ich mir schon lange erleichtert. Ich. setze das Wasser in einem alten 300l Becken im Keller an. Mit einem Überlaufschlauch, mit Absperrhähnen leite ich das alte Aquarieenwasser über einen Ablaufschlauch in den Ausguss im Keller. Wenn das frische Wasser fertig belüftet und temperiert ist ist wird es mit einer Eheim 1060 hoch ins Becken gepumpt.

    Unser Leitungswasser enthält kein messbares NO3. PO4 habe ich mal mit 0,1 mg/l gemessen. Aber da frage ich mal nochmal nach.

    Zu der hohen Wasserwechselrate.

    Ich habe ja auch Bedenken. Die Schwämme könnten z.B. Schaden nehmen.
    Das würde mir garnicht gefallen.

    Ich habe ja schon 200 Liter nach der Analyse gewechselt.Außer mehr Kieselalgen ist nichts erkennbares passiert.

    Jetzt habe ich wieder für Dienstag 200 Liter angesetzt. Für 300 Liter müsste ich noch zusätzlich ein Fass mit frischem Meerwasser ansetzen. Aber nach all eueren Ratschlägen werde ich wohl davon absehen. Das kommt mir sehr gelegen :winking_face:

    Ab der darauffolgenden Woche werde ich dann mit 150 Liter pro Woche weiter machen.

    Das Verhältnis von Nitrat zu PO4 sollte doch gleich bleiben. Abgesehen von dem PO4 was aus den Depots kommt.

    Ich werde auch vorsichtig immer einen Teil Bodengrund absaugen.

    Und jetzt aktuelle Bilder:

    Das Wasser ist nicht gelb und riecht auch gut.
    Die Lampen sind vielleicht auch nicht optimal aber da werde ich wahrscheinlich nichtsmehr ändern.

    Mit dem Lanthan und dem Absorber werde ich jedenfalls noch warten.

    Zu der ICP: Wenn ich mir je einen Heimtest für PO4, NO3 pH und Karbonathärte kaufe kann ich für das gleiche Geld auch eine ICP bei ATI machen lassen.
    Und ich habe genauere Werte.

    Vielen Dank nochmal an euch alle. So macht das im Forum Spaß!
    Habe auch wieder was gelernt.

    Ich berichte weiter.

    Schönen Sonntag

    Eigentlich wollte ich die Meerwasseraquaristik aufgeben.

    Ob für mich aber ein Leben ohne Meerwasseraquarium sinnvoll ist, möchte ich bezweifeln. :smiling_face: Möglich wäre es sicherlich. :neutral_face:

    Ich habe seit 2018 außer ein paar unregelmäßigen Wasserwechseln, Abschäumer reinigen, Umkehrosmosewasser nachfüllen Scheiben Und Filtersäckchen und Pumpen reinigen sowie Füttern nicht viel am Aquarium gemacht.

    Die Weichkorallen und die Heliopora sowie die karibische Gorgonie sehen eigentlich gut aus und wachsen. Den Fischen fehlt soweit wie ich es beurteilen kann auch nichts. Das System ist seit über einem Jahr soweit stabil.

    Jetzt habe ich 11,5 mg/l PO4 und zwischen 50 und 100 mg/l NO3 im Wasser. Das ergab eine ICP und eigene Messungen.

    Mit meiner Frau bin ich übereingekommen, dass wir das Aquarium, sofern das irgendwie möglich ist, die nächsten paar Jahre behalten werden. Sie möchte es auch nicht missen obwohl es manchmal brummt und plätschert und nervt :winking_face: .

    Hier im Forum habe ich nun wieder soviel Motivation erhalten, dass ich gerne eine bessere Wasserqualität für die Pfleglinge herstellen würde. Vielen herzlichen Dank für die bereits erhaltenen Ratschläge und die konstruktive Kritik an alle Beteiligten!

    Ich habe vor mit 5 Wasserwechseln zu je 300 Litern und einem zu 200 Liter, der bereits nach der ICP Analyse erfolgte, die Nährstoffe auf ein allgemein als gut befundenes Niveau zu bringen.

    Das ganze soll über sechs Wochen vonstatten gehen und danach mit einer neuen ICP Analyse überprüft werden.

    Der Wasserinhalt meines Beckens beträgt nach neuester Schätzung ca. 750 Liter.

    PO4 Depots wird es reichlich geben. Mit Algen- und Cyano-Wachstum rechne ich. Aber ein kompletter Neustart kommt schon aus finanziellen Gründen nicht in Frage.

    Ausstattung:
    Zwei Aqua Light Galaxy 120 w LED Leuchten sind ca. 12 Stunden in Betrieb.
    ein Schuran 50 cm Abschäumer mit einer passenden Abschäumerpumpe von Tunze arbeiten im Technikbecken.
    Von dort werden mit einer Aquabee 3000 ca. 1500l Wasser pro Stunde hoch ins Hauptbecken gepumpt. Dort sorgen zwei Tunze Turbelle Stream 6105 für Strömung. Diese sind wegen der Lautstärke auf ca. 30% heruntergeregelt.

    Wartung und Plege:
    wöchentliches leeren und reinigen des Abschäumertopfes. Bei Bedarf öfter.
    Ca. alle zwei Tage die drei Filtersäckchen reinigen.
    sonstige Reinigungsarbeiten bei Bedarf.

    Nährstoffeintrag:
    Seit ich nur noch wenige kleinere Fische halte füttere ich täglich zwei mal soviel Mysis und Artemien, wie innerhalb von drei bis fünf Minuten verschwinden. ab und zu gibt es noch Granulatfutter von Dr Basleer oder mal was zur Abwechslung.
    Ich kann nicht ausschließen, das über das Trinkwasser, dass ich für den Wasserwechsel verwende auch PO4 eingetragen wird. Zum Auffüllen des verdunsteten Wassers verwende ich Umkehrosmosewasser.

    Verbraucher:
    Es befinden sich viele Copepoden, Mysidae, Borstenwürmer, kleine Röhrenwürmer, kleine Seesterne, Schlangensterne und viele Schwämme sowie Miesmuscheln im System.
    Sacophytonn, Xenien, Heliopora coerulea, Kupferanemonen, und die Pseudoplexaurella wachsen und vermehren sich.

    Beim Wasserwechsel entferne ich in der Regel ca. zwei bis fünf Liter Blasenalgen.
    Darum dachte ich, dass eher Nähstoffe aus dem System entfernt werden.

    Ob mein Vorhaben geling werden die nächsten Wochen zeigen.

    Für Tipps und Hilfe sowie konstruktive Kritik bin ich immer Dankbar.

    Vile Grüße und einen schönen Retsonntag
    Robert

    Ich würde auch - sofern ein Vliesfilter vorhanden ist! - Lanthan direkt in den Vliesfilter dosieren, so dass das ausgefällte Phosphat sofort abtransportiert wird.

    Hallo Rüdiger,
    Bei einem Vliesfilter stört mich der Verbrauch an Filtervlies. Das ist wieder eine Menge Kunststoff, der die Umwelt belastet. Ich habe Fltersäckchen im Einsatz, eins direkt hinter dem Abschäumer und zwei im Überlauf vom Abschäumerabteil zum Pumpenabteil, die ich ca. alle zwei Tage auswasche. Ich habe gedacht, daß ich die mit Watte bestücke wenn ich das Lanthan einsetze. Die Watte kann man auch recht gut auswaschen und wiederverwenden.
    [/quote]

    Guten Morgen.

    Vielen Dank für euere Empfehlungen. Das werde ich alles bedenken und berücksichtigen.
    Naja, die Binsenweisheiten des Erstellers dieses Themas bringen mir allerdings nichts.

    Die Berechnung mit den 6 Wasserwechseln habe ich selbst gemacht. Mit 750 Litern geschätztem Wasserinhalt. Das kann natürlich auch falsch sein.
    Triton hat 6 x 15% Ww wöchentlich empfohlen. Das ist ja nicht so verkehrt. Die haben gemacht was sie können.

    Ob 3,5 oder 4,3 mg/l ist beides rund 40 mal so hoch wie die empfohlen Konzentration.

    PO4 Depots werden den Phosphatgehalt parallel zu den Wasserwechseln wieder hochtreiben. Das ist mir schon klar. Um dem ein bisschen entgegen zu wirken mach ich ja größere Wasserwechsel. Mich interessiert es auch einfach mal wie weit ich wirklich mit den sechs Wasserwechseln runter komme.

    Und auch was z.B. mit der H.coerulea passiert wenn die Nährstoffe weniger werden. Die sollte dann öfter die Polypen ausfahren.
    Und ob die Xenien dann noch stärker wachsen oder schwächer.

    Im Moment sieht es ja noch nicht einmal so schlecht aus in meinem Becken. Aber da jetzt bald wieder die Frühjahr/ Sommerzeit kommt in der ich mich erfahrungsgemäß nicht so gut ums Aquarium kümmern kann, will ich das Wasser soweit wie möglich verbessern. Nicht, dass ich im Sommer in einer Katastrophe lande.

    Ich habe Lanthan und PO4 Absorber im Haus. Aber das hilft ja nicht gegen Nitrat. Evtl. kommt davon was zu Einsatz wenn die6 Wochen rum sind und der PO4 Gehalt einigermaßen unten ist.

    Wie ich mehr Verbraucher einbringen soll kann ich mir jetzt im Moment nicht vorstellen. Da hätte ich Angst, dass sie bei den schlechten Wasserwerten garnicht erst wachsen.

    Weniger füttern ist kaum drin. Die Anemonen und die Fische sollen ja nicht hungern.

    De Ursache für die hohen Werte sehe ich u.A. in meinem schlampigen Wassermanagement im letzten Jahr.
    Ich wollte de Meerwasserquaristik ja eigentlich aufgeben.

    Viele Grüße,
    Robert

    Zurück zum Thema…
    gestern kam das Ergebnis meiner ICP Wasser-Analyse.

    Triton Lab hat 11,5 mg/l Phosphat gefunden. Erst war ich total geschockt weil die einen Punkt statt dem Komma machen und mit den drei Nachkommastellen sah das dann wie 11,5 Gramm/Liter aus.
    Nitrat habe ich zwischen 50 und 100mg/l mit Salifert Test und mit Kombimessstäbchen gemessen. :unamused_face:

    Die Zahlen sind ja ähnlich wie im Titel diese Beitrags. Nur, bei mir geht es um Konzentrationen. Mit Angabe der Einheiten. Nicht irgendwelche Zahlen ohne Dimension, was dann genauso gut z.B. Unze pro englische pint bedeuten könnte. Oder Messerspitze pro Rührschüssel… Aber das nur am Rand.

    Das Labor hat 6 x Wasserwechsel zu je 15% empfohlen. Im Abstand von einer Woche. Dann käme ich auf ca. 3,5 mg PO4 pro Liter herunter. Dann mache ich lieber größere Wasserwechsel.

    Den ersten Ww habe ich letzten Dienstag gemacht. 200 Liter. Das sind etwa 25%.
    Am nächsten Dienstag wechsele ich 300 Liter.
    Wenn das gut geht mache ich bis zur sechsten Woche mit je 300 Litern weiter.

    Danach lasse ich nochmal testen.

    Wenn dann auch Nitrat im empfohlenen Bereich ist werde ich mal den Bio-Pelletfilter in Betrieb nehmen. Dann wird bestimmt alles viel schöner und ich muß mich hier nicht mehr schämen.

    Die übrigen Werte sind soweit ok. Bis auf viel zu viel Jod, aber das kann bei der hohen Konzentration an Phsphat scheinbar nicht richtig bestimmt werden. Und Bohr fehlt. Das ist mir erst mal egal. Die Wasserwechsel sollten das ausgleichen.

    :smiling_face:
    schönes Wochenende

    Guten Morgen.
    Ich habe mich bei diesem Thema bisher zurückgehalten weil meine Erfahrung mit diesem Fisch auf zwei Exemplaren beruht und entgegen aller Aussagen in der Literatur und in den Medien positiv waren.
    Einen weiteren Chelemon hatte ich sozusagen aus Mitleid gekauft weil er total abgemagert war und ich glaubte ihn retten zu können: Ich hatte Glasrosen und der Fisch nahm auch Mysis beim Händler an. - Er hat es nicht geschafft und verendete leider innerhalb einer Woche -.

    Ich persönlich werde keinen Chelmon rostratus mehr kaufen. Erst Recht keinen Zanclus cornutus. Solange man bei einem Fisch davon ausgehen muss, dass mehr als 75% der gehandelten Tiere nach kurzer Zeit bei den Haltern sterben, ist das für mich ein Grund vom Kauf Abstand zu nehmen.

    Für Kermit999: aus allem, was hier geschrieben wurde kann man den Schluss ziehen, keinen Chelmon zu kaufen.
    Ich kenne aber auch die Verlockung, wenn man im Laden steht und der Händler erzählt von Haltungserfolgen und das das alles nicht wahr ist, was geschrieben wird…
    Wer es dann trotzdem versuchen will sollte bitte alle die oben genannten Hinweise sowie die Haltungsempfehlungen beherzigen.

    Zu den Ausführungen von Hajo möchte ich noch folgendes hinzufügen:
    Nach meinem Wissensstand werden Fische wie Chelmon rostratus und Zanclus cornutus in der Natur als Jungtiere auf das Futter in dem Habitat konditioniert, in dem sie sich in dieser Phase aufhalten. Das kann die Mangrove sein, die Lagune, Innenriff, Seegrasbereich oder das Riff. Dort findet wohl die „Gewöhnung“ an ein bestimmtes Futterangebot statt. Je nachdem spezialisieren sie sich dann mehr oder weniger auf bestimmtes Futter. Darauf hat sich der Organismus und das Verhalten über Jahrmillionen der Evolution eingestellt.

    Dazu kommt natürlich auch die anatomische Ausstattung dieser Tiere: Die lange Schnauze, die von Hause aus, nicht zum jagen im freien Wasser geeignet ist. Auch die hohe Körperform und möglicherweise auch ein spezieller Verdauungsapparat.

    Meine Folgerung daraus ist, dass man junge Tiere durchaus an verschiedene Ersatzfuttersorten gewöhnen kann.
    Man kann sie dann auch länger halten.

    Das würde sich mit jedenfalls meinem Haltungserfolg decken.

    Meine beiden Fische hatte ich in der Größe von etwa vier cm bekommen und beide haben beim Händler Mysis angenommen. Beide konnten aber auch an anderes Futter gebracht werden. Lebende Artemien, lebende schwarze Mückenlarven aus eigener Zucht, lebende weiße Mückenlarven, kleine Regenwürmer Miesmuschen, Herzmuscheln etc. Einer der beiden hat nie rote Mückenlarven gefressen. Der erste schon. Der, den ich sehr lange hatte, bekam in der Eingewöhnungsphase auch Glasrosen, die er sein Leben lang mit Genuss verputzte.
    Als wichtige Punkte für eine erfolgreiche Eingewöhnung sehe ich weiterhin
    - der Fisch muss nachweislich mindestens eine Futtersorte annehmen.
    - der Pfleger muss sich viel Zeit nehmen um das Tier auch an weitere Futtersorten zu bringen damit eine vielseitige Ernährung gewährleistet werden kann.
    - eine ruhige Umgebung in der Anfangsphase, also wenig Stress
    - wenn im Becken nur wenig Futter wie kleine Röhrenwürmer, Kleinkrebse, Borstenwürmer etc zu finden ist muss zwingend mehrmals am Tag gefüttert werden.
    - für ein langes Leben muss zusätzlich möglichst abwechslungsreich gefüttert werden.
    - das Bedürfnis der Tiere nach Beschäftigung, wozu auch die erfolgreiche! Futtersuche gehört, muss dauerhaft befriedigt werden.

    Letzteres sollte aber bei allen Fischen beachtet werden, wobei die Bedürfnisse bekanntlich je nach natürlichem Vorkommen variieren.

    Die Methode „Friss oder stirb“ funktioniert bei Chelmon rostratus, Zanclus cornutus und anderen so genannten „Futterspezialisten“ in der Regel nicht.

    Das sind meine persönlichen Empfehlungen und die sind nicht dogmatisch zu sehen. Es gibt sicherlich auch andere Erfahrungen.

    Nochmal: Für mich kommt kein Chelmon mehr in Frage. Allein schon meines Alters wegen. Aber auch wegen des Alters, das so ein Tier erreichen kann. Wer würde mir eine artgerechte Pflege abnehmen wenn ich es nicht mehr kann?

    viele Grüße,
    Robert

    PS: Ich bin in Bezug auf die Haltung von Fischen sicherlich kein Heiliger. Aber Mein Chelmon hat mir wirklich sehr am Herzen gelegen.

    Hallo Martin,
    sehr schade für den schönen Kerl! Sieht wie ein Männchen aus.
    Der Fisch sieht soweit gut aus. Ich kann jedenfalls keine Ursache für das ableben erkennen.
    Meinen Chelmon hatte ich 16 Jahre. Bekommen hatte ich ihn in der Größe eines Fünfmark Stücks. - Falls dir das was sagt. Also ca. ein Jahr alt. Allerdings weiß ich nicht ob das besonders lang war oder ob die normalerweise älter werden. Jedenfalls ist er zuletzt immer weniger geworden und kurz vor dem Ende hatte kaum noch was gefressen.
    Ich füttere auch Mysis und Artemien und Krill der Chelmon hat auch gerne kleine Borstenwürmer, natürlich auch Röhrenwürmer, ab und zu mal eine Miesmuschel oder auch mal einen Regenwurm verputzt.
    Das war sehr traurig als er so dahin geschrumpft ist..
    Man weiß ja leider nie, was die Tiere schon alles mitgemacht haben bis sie zu uns kommen.
    Ich glaube nicht, dass Du was falsch gemacht hast.

    Viele Grüße, Robert

    Hallo Kollegen,

    heute, beim Wasserwechsel habe ich die Strömungspumpen gereinigt. Plötzlich lag das Lager vom Läufer im becken, Das muss ich wohl mit der Bürste herausgeschafft haben. Habe es wieder rein getan aber falsch herum. :thinking_face:
    Das Gummi zeigt in Richtung Läufer.
    Ist das ein Problem oder kann es eines werden?
    Ich habe versucht, es wieder heraus zu ziehen. Aber bisher ohne Erfolg. Bin halt am Überlegen ob ich die Pumpe einfach mal so laufen lassen soll.

    Vielen Dank schon mal.

    Robert

    Hi Stefan,

    es gab mal einen schönen Artikel von Patrick Schubert in der Koralle über Berghias.
    Von ihm habe ich den Tipp bekommen, nicht zu wenige Berghias einzusetzen. 10 auf 250 Liter halte ich für gewagt.
    Sinnvoller wären 25-30 Schnecken.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Guten Morgen,
    Auf diese Weise bin ich meine erste Glasrosenplage vor Jahen auch los geworden. Wir hatten unseren Zuchtansatz von vier Exemplaren bei Dr. Schubert an der Uni Gießen abgeholt. Unser Chelmon, (den ich 16 Jahre hatte,) wurde nicht mehr mit den Glasrosen fertig. Ich hatte erst alles Mögliche probiert. Abbürsten der Steine mit Meerwasser Natriumhydroxid spritzen, Wurdemani Garnelen …


    Hallo Rüdiger,

    Deshalb sollte man sich erst eine gewisse Population heranziehen, da die gemeinsam auf gr Jagd gehen.
    Kleines 10 literbecken mit Heizung und paar Luftblasen und glasrosen rein.
    Grüße

    Ingo

    So hatte ich es auch gemacht. Damals hatte ich ein zweites Becken im Keller, in das ich das Zuchtbecken und einen Träger für die Zuchtgläser eingehängt hatte.
    Ich habe gestern noch die Gläser, den Halter dafür, die 100 ml Spritze und das 10 Literbecken in der Hand gehabt.

    http://archiv.korallenriff.de/Berghia_verrucicornis_Zucht.htm

    Das zweite Glasrosenaufkommen konnte ich durch rechtzeitiges Eingreifen, vier Lysmata wurdemani und eine kleinere Berghia-Population beseitigen.
    Der zweite Zuchtansatz war nicht so Erfolgreich.
    Man sollte die Eischnüre mit einer größeren Spritze in sauberes, frisches und keimarmes Wasser überführen und die Schnecke dort schlüpfen lassen. Dan mit winzigen Glasrosen erst mal bis 1 cm Größe heranzien. Den Schritt hatte ich weggelassen.


    Mit Manjanos hatte ich zum Glück noch keine Probleme.

    Das sind die vier vom zweiten Zuchtansatz.


    Viele Grüße,
    Robert

    Moin.
    Ist das bei allen Vliesern so?. Oder gibt es auch welche, bei denen das Wasser drucklos, also frei von oben auf das Vlies läuft oder muss das aus irgendwelchen Gründen so sein?
    Jetzt wo ich es geschrieben habe… - einen bestimmten Druck braucht man wohl im VF. Das Wasser muss ja durch das Vlies, auch wenn dort schon ein bisschen Schmutz drauf ist. Dazu würde aber auch der Wasserstand über dem Vlies genügen. :face_with_open_mouth:

    Die verschiedenen Variationen der VF würden mich schon interessieren:

    Grüße,
    Robert

    Also meine Variante des Bodens könnt man immer noch als DSB bezeichnen. Wenn ich alle paar Waserwechsel mal Teile vom Bodengrund absauge geht natürlich immer ein bisschen feiner Sand mit raus. Das ist dann wohl dieser zerfallene Sand. Aber es gibt keine schwarzen Stellen mehr, wie ich das früher manchmal hatte. Ich denke, da jetzt schon eine gewisse Stabilität eingetreten ist.

    viele Grüße,
    Robert

    Hi Robert,

    nur auswaschen alleine wird nicht ausreichen. Korallensand ist innen sehr porös und da haben sich biologische Vorgänge abgespielt. Um dieses organische Material restlos zu entfernen, geht das nur mit Chlor. Früher habe ich Sand ausgewaschen und in Tonnen mit Osmosewasser gelagert. In nur wenigen Wochen war der Sand 5 cm unter der Oberfläche bis runter zum Boden, schwarz am faulen.

    Wenn, dann würde ich es in Chlorwasser lagern und vor Verwendung mehrere Male auswaschen.

    Deine Idee mit der ICP danach machen zu lassen, ist Top :thup

    Grüße ... Klaus

    Also hattest Du ja eine ähnliche Idee. Ich würde den Sand in einer Regentonne auf einem Sieb von unten durchspülen lassen. Wenn es nicht regnet im kreislauf, wenn es regnet mit frischem Regenwasser. Wenn da immer sauerstoffreiches Wasser drankommt müssten die Bakterien doch die Arbeit machen. Ähnlich wie in einer Kläranlage.

    Der Beschreibung nach sind das ziemlich deutliche Hinweise, dass die Seesterne verhungert sind. Solltest Du es noch einmal versuchen würde ich vorschlagen, dass Du die Seesterne zufütterst, indem ab und zu etwas Frostfutter und Pelletfutter-Mischfutter in den Sand bei den Seesternen eingebracht wird.

    Ein weiteres typisches Merkmal wäre, wenn die Seesterne an der Wand hochklettern, weil sie abwandern wollen.

    Ja, der ist sicher verhungert. Ich hatte jedoch vermutet, dass er nur nicht das richtige Futter in meinem Aquarium gefunden hat. Ich füttere fast nur Mysis und Artemia und ab und an mal Dr. Basleers Granulat. auch mal ne halbierte Miesmuschel. Es hieß es aber: “Der findet bei dir eh genug.“ Manche Seesterne brauchen aber spezielles Futter. Als damals jeder vom Deep Sand Bed gesprochen hat wurden ja auch Herzseeigel und Leopardenchnecken verkauft. Da glaube ich auch nicht, dass man die längerfristig unter „normalen“ Bedingungen halten kann. Wenn ich mich recht erinnere, hatte der Erfinder de DSB auch natürliches Meerwasser und lebenden Sand aus der Karibik genommen und regelmäßig erneuert.
    Versuchen würde ich das schon gerne nochmal. Jetzt habe ich aber Miesmuscheln, die sich schön vermehrt haben in meinem Becken. Da hätte ich dann auch Bedenken mit einem Seeigel oder einem Kammseestern. Von den kleinen Fünfecksternen habe ich jede Menge. Die sind witzig und werden von Besuchern auch immer bewundert. Deren Population und die der Täubchenschnecken konkurrieren.
    Ich versuche jetzt erst mal meine Wasserwerte ordentlich hin zu bekommen und mache mal Hausputz.

    viele Grüße,
    Robert

    PS: Schade, das das alles unter dieser unmöglichen Überschrift abgehandelt wird. Aber andererseits ist es auch sehr interessant und auch konstruktiv, was geschrieben wird.
    Als ich die Überschrift von diesen Thread zum ersten Mal las haben sich mir die Nackenhaare gestellt :confused_face:

    Bei mir ist auch ständig jemand im Sand am wühlen. Aber mit den Seesternen hatte ich auch noch kein Glück. Länger als ein paar Monate gaben die nie gehalten. Dann fehlten plötzlich Arme, die Vitalität nahm ab und man konnte zusehen wie sie nach und nach weniger wurden. - traurig -

    Ich lasse mal so eine ICP-Analyse machen. wer weiß was in meinem Wasser alles drin ist was nicht reingehört oder was fehlt.
    interressant fand ich immer die Schnecken, die Borstenwürmer fressen. Leider hatte ich damit auch kein dauerhaftes Glück.
    viele Grüße,
    Robert

    Also ich glaube ich mache das mit dem Bypass zusätzlich auch noch.

    Wo sind die Anschlüsse für den Luftschlauch besser?

    Der grüne weg oder besser an den blauen Punkten ansetzen? Evtl. sogar über der Verschraubung, dann könnte der Bypass bleiben, wenn ich das Ventilmal austauschen muß/möchte!?

    Grüße,
    Robert

    Stimmt ja. Da ist ja auch nicht soviel Druck drauf und die Schläuche kann man mit Kabelbindern fixieren.
    Hast Du als Anschluß an das Ablaufrohr 6er PVC Rohr genommen oder gibt es spezielle Anschlussstücke für 4/6er Luftschlauch? - ach ich suche mal im Netz.

    Na dann werde ich beim nächsten Wasserwechsel mal wieder soviel Dreck absaugen wie geht. Das Rücklaufwasser vom Pelletfilter könnte ich ganz gut vor die Abschäumerpumpe leiten.

    Danke Thomas.
    Dann konkret: Können die Bakterien überhaupt bei einer NO3 Konzentration von 100mg/l Nitrat verstoffwechseln oder sind sie dann durch die hohe Konzentration gehemmt. Dann ist ja sicher schon salpetrige Säure im Spiel.

    Ich meine mich zu erinnern dass das mit den Biopellets erst irgendwo unter 50 mg/l anfängt zu funktionieren. Bin aber nicht sicher.

    Bin halt am Überlegen ob ich erst mal noch zwei dreiWasserwechsel von 200l mache oder gleich den DUPLA Biopelletfilter einsetze, den ich mir mal gekauft habe.
    Ich möchte die Pellets halt nich unnötig verbrauchen.

    Danke im Voraus
    Robert

    Oh sorry - nicht geehen: Danke Chris :smiling_face:

    Ein tolles Thema!

    Bitte entschuldigt, wenn ich hier mal richtig nostalgisch werde. Tubastrea war meine erste Steinkoralle, die ich 1976/77, inspiriert durch die TV Sendung und das Buch „Juwelen des siebenten Kontinents“ pflegte.
    Bei einem Großhändler in der Nähe gekauft, waren die Polypen recht verschrumpelt und geschlossen aber es war kein Skelett zu sehen. Mit Einzelfütterung der Polypen mit kleinen Stückchen von Garnelenfleisch, die ich mit einem Holzstäbchen verabreichte gingen sie auf und nahmen täglich ihr Futter an. Sie ist damals sogar gewachsen.

    Unter wirklich unsäglichen Wasserbedingungen! Von Phosphat hat da noch niemand gesprochen. Nitrat hatten wir sehr viel aber das war normal.

    Die Koralle ging auch immer auf sobald Futter ins Wasser kam. Wen ich mich recht entsinne, am besten um die selbe Zeit. Ab und zu hatte ich auf das Garnelenfleisch ein für Reptilien bestimmtes Vitamin- und Kalziumpräparat gegeben und einwirken lassen. Das hatte wohl mit das Wachstum bewirkt.

    Das Ganze ging bei täglicher Fütterung solange gut bis ich nach Berlin zum Studium ging und das Becken komplett in die Obhut meines Vaters überging.
    Er fütterte mit einem Futterrohr ausschließlich Mysis.

    :iP

    Und: Große Gratulation Torsten!

    Dieser Thread gefällt mir immer besser!
    Man lernt und lernt und lernt. - Übers Hobby, über die Leute hier, über Korallenfutter, Bier… Klasse!

    Nur mal zum Thema:
    Ich habe gerade mal PO4 und NO3 gemessen:
    PO4: 0,1 mg/l :smiling_face:
    NO3: 100mg/l :upside_down_face:
    beides mit Salifert Tests, die zwar schon alt sind aber noch gut. Habe es mit Umkehrosmosewasser gegengecheckt.

    Meine PO4 Konzentration ist ja ganz ok aber bei dem Nitratgehalt würde ich natürlich keine Steinkorallen einsetzen.

    Der Heliopora Coerolea macht es aber nichts aus. Die wächst und wächst. Ist ja auch keine echte Steinkoralle.

    Aber mal ne andere Frage: Glaubt hier jemand, dass man mit einem Biopelletfilter diesen NO3 Gehalt erkennbar herunterbekommt?

    Grüße,
    Robert

    Hallo Robert,

    da hat es bei mir seit Jahren nie Probleme gegeben. Was sollte da auch schon passieren? Schlimmstenfalls würde der Wasserspiegel im Aquarium so weit ansteigen, dass ein paar Tropfen in den Notablauf gehen. Die Regulierhähnchen sind ja einfach und robust, die Bypassleitung setzt sich auch nicht zu.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Bernd, kannst Du bitte mal ein Foto von dieser Umgehung einstellen? ich kann mir nicht vorstellen, daß Du die Lufthähnchen z.B. vonHobby meinst.

    Hallo, da fällt mir noch etwas ein, dass ich in diesem Beitrag noch nicht gelesen habe:

    Das Notablaufrohr/zweite Überlaufrohr kann man oben schräg abschneiden. Das führt, in engen Grenzen, zu einem selbstregulierenden Überlauf. Eingestellt wird dann so wie Kermit999 am 3.1.geschrieben hat.

    Allerdings hat man dann auch Gurgelgeräusche.
    Die müsste man mit einem Magic Muffler oder mit dem PANTA Silent-flow-set, siehe weiter oben, beseitigen.

    Ich werde das mal so machen. Auf dem Notablauf. Dann passt zwar das überlaufende Wasser bei einem Stromausfall nicht mehr ins Filterbecken aber das neue FB soll ja in zwei bis drei Wochen fertig sein. :winking_face:

    Übrigens hat dieser Magic Muffler (oder auch als Maggie mini Muffler bezeichnet) innen einen solchen Schrägüberlauf. Den gibt es auch bei Michael Mruztek!

    Das von Bernd beschriebene System mit dem Bypass ist natürlich auch interessant. Aber zu den Luftleitungen und den 4/6er Regulierhähnchen hätte ich jetzt nicht so großes Vertrauen.

    Schönen Sonntag an alle
    Robert :krabbe:

    Danke Burkhard,
    Es wird wohl eine Einhängekonstruktion mit Deckel zum abschatten der Kämme werden.

    Auf die Bastelei freue ich mich sogar ein Bisschen.

    Aber heute muss ich erst mal zwei Heizkörper installieren. Im Haus, wo es draußen so kalt ist. Werde mich beeilen müssen.
    :face_with_rolling_eyes:

    Schön erklärt, Sabine und Ralf. :thup Danke dafür.
    Heute habe ich mal noch ein paar Modifikationen probiert. Den Wasserstand im Schacht höher eingestellt, damit es nich so viel plätschert. Den Schacht geputzt und einen Schnellfilter installiert damit weniger Dreck in das Schrägsitzventil gelangen kann. Bis jetzt hält das und ich muss sagen, daß das Enstellen viel besser geht als die Fummelei von früher, mit dem Kugelhahn.

    So eine regelbare Pumpe wäre schon schön und ich habe gesehen, dass die RD ja garnicht mehr so hochpreisig wie früher sind. - Sorry Klaus -
    Aber meine aquabee 3000 läuft so schön leise. Die behalte ich bis sie den Geist auf gibt. Die letzte hat über 15 Jahre gehalten.

    … Und jetzt wo ich das geschrieben habe, hat die Nachfüllpumpe wieder ihren Job gemacht und der Pegel im Schacht ist gestiegen. Habe nachgeregelt. :grinning_squinting_face:

    Mein Verdacht ist, dass der Kugelhahn gegenüber dem Schrägsitzventil toleranter gegenüber Schmutzpartikeln ist.
    wenn man zum Beispiel eine kleine Kugelalge mit einem Durchmesser von 5mm nimmt. Man regele beispielsweise einen Durchfluss von 1500 l/h ein.

    Beim Kugelhahn bleibt eine etwa ovale Öffnung mit einem großen und einem kleinen Radius offen.
    s.Bild.

    Das Schrägstzventil hat ja eine runde „Platte“, die mit rundum gleichem Abstand auf eine Öffnung zubewegt wird wenn man den Durchfluss verringert.

    Bei der selben Durchflussmenge ist dann der Abstand rundum kleiner als der in der Öffnung im Kugelhahn.

    kein Bild, da Ventil eingebaut. :thinking_face:

    Somit kann der Kugelhahn größere Partikel durchlassen als das Schrägsitzventil.

    Für mich heißt das, dass ich ab jetzt Schmutz im Ablaufschacht vermeiden muss/will. Weil die bessere Regelbarkeit ist mir wichtiger.

    Hajo hatte nach einem Schwamm im Ablauf gefragt. Dahingehend bin ich jetzt am Überlegen wie ich einensolchen sicher anbringen kann. Ich habe ja auch keine Rieselplatte im Schacht. Und das Rohr von der Rückförderpumpe kommt auch im Schacht hoch.
    Und das Ganze soll ja auch noch so sein, dass man es gut warten kann.

    Naja, man muss sich ja auch als Rentner irgendwie beschäftigen.

    Genial finde ich schon mal den Tipp von Sandy mit der Beschattung der Kämme um den Algenbewuchs zu verringern!

    Schöne Grüße an alle.
    Robert

    Hallo Andreas,
    Der junge Mann, der vor dir geschrieben hat sollte damit Erfahrung haben. :smiling_face:

    @Klaus: Es ging halt bisher mit der Aquabee 3000 und dem Kugelhahn, manchmal über Wochen mit gleichbleibendem Pegel. Man musste nur mit viel Geduld und Geschick den Pegel einmal richtig einstellen. Da müsste es doch unter sonst gleichen Bedingungen mit einem Schrägsitzventil noch besser funktionieren.
    700 bis 800 € für sind pumpe sind mir als Rentner definitiv zu viel.

    Aber trotzdem Danke. :thumbs_up: