Beiträge von RobertH

    Hallo,
    hier mal ein Update zum Thema Kugelhahn vs. Schrägsitzventil:

    Ich habe seit dem 8.Februar nicht ein einziges Mal nachreguliert.

    Auch nicht nach den vielen Wasserwechseln.

    Nach dem Murpheyschen Gersetz „never change a running system“ bin ich auch nicht mehr zum Schrägsitzventil zurück.

    Gelernt habe ich, dass ein Kugelhahn unempfindlicher gegen Verringerung des Durchflusses ist als ein Schrägsitzventil.

    Kein Zweifel besteht daran daß ein Schrägsitzventil feiner einzustellen ist weil man mit dem Stellrad mehr drehen muss um die selbe Änderung des Durchflusses zu bewirken als mit dem Hebel des Kugelhahns.

    Diese feine Einstellbarkeit ist aber nicht nötig. Wenn man nämlich den Notüberlauf oben abschrägt und den Wasserstand im Ablaufkasten dort so einstellt, dass nur wenig überströmt, stellt sich der Pegel dort, in gewissen Grenzen, von selbst ein. Bei mir ist das bei einem Wasserstand von zwei Dritteln im Ablaufkasten.

    Dabei plätschert auch nichts und es gurgelt nicht. Auch ohne Mini Muffler.

    Mein persönliches Fazit: So funktioniert es. Ich bin sehr zufrieden mit euren Tipps und Ausführungen jeglicher Art. Darüberhinaus freue ich mich, dass ich nach 16 Jahren jetzt nicht mehr alle paar Tage bis kurz vor das wahnsinnig werden am Kugelhahn rumstellen muss, um einen, für einen unbekannten Zeitraum, stabilen Wasserstand im Ablaufkasten hin zu kriegen.
    Der Aufwand hat sich gelohnt! Die Anschaffung des Schrägsitzventils eher nicht.

    Hajo, da kann ich Dir nur zustimmen.

    Und besonders bezüglich der Selbsttäuschung. Da ist man schnell dabei.
    Ich war beispielsweise fest davon überzeugt, daß ich meinen Chelmon rostratus Nr.2 16 Jahre lang hatte. Aber nachdem ich in meinen Aufzeichnungen und Fotos nachgesehen habe kann ich nur sicher sagen, daß ich ihn 12 Jahre lang hatte. Möglicherweise aber auch 14 Jahre.

    Hallo Andre,
    ich habe sowas zwar immer ausgesessen, d.h. gewartet bis es sich von selbst erledigt hatte, aber hast Du mal an kleine Einsiedlerkrebse gedacht? Die weiden ja auch solche Beläge ab.

    Andererseits sieht es so aus als wären ein paar lebende Steine nicht schlecht, damit mehr Vielfalt in dein Becken kommt. Das haben ja schon ein paar andere hier geschrieben.
    Viele Grüße,
    Robert

    Die Messungen ergaben:
    NO3: geht herunter Richtung 25 mg/l (Salifert Tropftest und Tetra Indikatorstäbchen)
    PO4: näher an 1 mg/l als an 3 mg/l, abnehmend, (Salifert Tropftest)
    KH: 7°dH ( Tropic Marin Tropftest)

    Das Becken gefällt mir insgesamt wieder besser und die Fische sind irgendwie munterer. Aber das ist ja subjektiv.

    Ich werde mich jetzt auch vom ewigen Anfänger zum alten See-Hasen befördern. Sonst macht das hier ja keiner :smiling_face:
    Schliesslich bin ich ja schon 67 und quasi schon immer Meerwasseraquarianer!

    Stimmt.
    Und in einem anderen Thread steht, dass das bei hohen Verdünnungen nicht so ist.
    Ich werde eine zeitlang mit 5ml ElimiPhos rapid auf 10l Wasser arbeiten. Nächsten Sonntag schaue ich mir den Abschäumer und die Pumpe dann mal genauer an.

    Vielleicht sollte man sich einen speziellen Lanthanreaktor bauen.
    einen Reaktionsbehälter, in den das Wasser hineingepumpt wird, dort die lanthanchloridlösung einbringen und über einen Überlauf über ein feines Filtermedium wieder in das Technikbecken. Z.B. über Kieselerde oder feine Watte.
    Die Pumpe sollte dabei nicht mit dem Lanthanchlorid oder dem Lathanphosphat in Kontakt kommen.

    Update:

    Hallo Meerwasserforianer,
    Am Donnerstag habe ich einen Wasserwechsel von 150l durchgeführt. Diesmal mit Umkehrosmosewasser angesetzt und mit einem „neutralen“ Salz bei dem keine überhöhten Ca und Mg -Werte im Wasser sein sollen.

    Lanthanclorid dosiere ich jetzt über das Nachfüllwasser, das direkt vor den Abschäumer einläuft. 5ml auf 10 Liter Umkehrosmosewasser. Die 10 Liter gehen in ein bis zwei Tagen durch.

    Zum Entfernen von Bodengrund konnte ich mich noch nicht überwinden. Das Gänge-System der Citrinus Grundel und ihrem Partner möchte ich nicht zerstören.

    Aktuelle Messwerte folgen

    https://youtu.be/rwoZe_rlKFw

    Die Briaraeum - Kolonie im Hintergrund wird schon heller! :winking_face:

    Guten Morgen Reinhard.

    Das Leitungswasser hat 12 mg/l. Früher hatte es n/n. Von den mehr als 50 mg/l ( oder 100?) bin ich ja ein bisschen runter.
    Der Salifert Test zeigt ja nur in Schritten von 10,25,50 und 100 an. Was dazwischen ist ist schlecht zu schätzen.

    Ab jetzt nehme ich wieder Umkehrosmosewasser.

    Meine aktuelle Anlage ist eine mit Tank für die schnelle Bereitstellung von bis zu 5 Litern. Wenn die durch sind läuft es sehr langsam. Eine 600 gpd Anlage wurde vom „Familienrat“ damals nicht genehmigt. Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass wir das Aquarium abschaffen wollten, so vereinbart worden.

    Jetzt lasse ich täglich ein paar Stunden Wasser ins Vorats- / Anmischbecken laufen. Da muss noch ein Schwimmerschalter dran, der ausschaltet wenn das Becken voll ist. Das Abwasser wird seit Montag wieder mit einer Pumpe in den Giesswassertank gepumpt. Das ist dann z.B. gut für die Zitruspflanzen zu verwenden.

    Eigentlich wollte ich soweit kommen, dass ich kleinere Ww machen kann. Aber so wie es jetzt aussieht, dauert das noch.

    Besten Dank für die Antwort.

    Jetzt habe ich ein Update nach den sechs Wochen mit Wasserwechseln.

    Aus der Triton ICP:

    Phosphor: 3,7 mg/l.
    PO4 bei 2,3 (berechnet). vorher 11mg/l
    Eisen: 0,01 mg/l. höher
    Zink: 0,008 mg/l
    Mangan: 0,005 mg/l
    Ba: 0,101 mg/l - erhöht, vor sechs Wochen 0,069 mg/l auch da schon erhöht
    Silicium: 2,8 mg/l viel höher als vorher
    Schwefel: 1066 mg/l leicht erhöht
    Calcium: 549 mg/l
    Magnesium: 1552 mg/l
    NO3: Richtung 50 mg/l selbst gemessen, fast unverändert
    PO4: zwischen 1 und 3 mg/l selbst gemessen.

    Interpretation:
    4 Wasserwechsel zu je 200l + 2 Wasserwechsel zu 150 l haben Nitrat und Phosphat gut reduziert.

    Nach dem 4. Ww habe ich auch Lanthan dosiert. Das hat wohl auch zur Verringerung der PO4 Konzentration beigetragen.

    Das erhöhte Eisen kann von einem Magnetscheibenreiniger kommen, mit dem ich mein Ableger Rack befestigt hatte. Davon kann auch Zink und Mangan erhöht sein.

    Die erhöhten Werte von Ca Mg und S führe ich auf das verwendete Salz zurück. Das ist ja für Becken mit Steinkorallen gemacht.

    Das erhöhte Silizium kommt wohl von unserem Leitungswasser. Das habe ich zum Ansetzen verwendet. Das führt auch zu verstärktem Kieselalgenwachstum. Die Schnecken und Muscheln freut es.

    Wie beim letzten ICP wurde Barium als erhöht angegeben. Das kann ich mir nicht erklären.

    Von Triton wurden wieder 6 wöchentliche Wasserwechsel zu je 15 % empfohlen. Das mache ich nicht. Höchstens alle zwei Wochen. Und zwar 150l.

    Mit Lanthanchlorid, langsam dosiert, versuche ich weiter das NO3/PO4- Verhältnis auf etwa 100:1 zu bekommen.

    Aber für das NO3 habe ich noch keine Lösung. Vielleicht ein Algenrefuguim im neuen Technikbecken? Ob Drahtalgen bei 50mg/l NO3 und über 2 mg/l PO4 wachsen? Un welches Licht? Eine normale Pflanzenlampe, nachts ein.

    Vielen Dank an alle.

    Ich habe das Elimiphos rapid von TM jetzt noch einmal 1:10 verdünnt, weil die ICP immer noch 2,4 mg/L Phosphat (errechnet) ergeben hat. Diese Menge, 1 Liter, tröpfelt ca. über eine Woche in die Filtersocke mit Watte. Die Watte erneuere ich alle zwei Tage. Manchmal jeden Tag.

    Wenn dieser Liter durch ist werde ich höher verdünnen und je nach gemessenem Wert, z.B. mit 1:20 weiter machen.

    Nachdem was Ihr geschrieben habt, mache ich das dann so und manipuliere nichts am Abschäumer.

    vielen Dank

    Hallo Burkhard.
    Das hatte ich eigentlich auch vor. aber dann habe ich gelesen, daß dann die Pumpe verkleben kann und zerstört werden kann.

    bei Toms-Korallen gibt es diesen Tipp:

    Tipp: Das gelöste Lanthanchlorid sollte nicht vor Pumpen oder unter Wasser eingedüst werden, da dies den Austritt des Schlauches oder die Pumpe verkleben kann. Mir ist dadurch eine Pumpe zerstört worden.

    Ich hätte ein Rohr genommen, dass bis ins Wasser im Steigrohr im Abschäumer reicht. Also etwas länger ist als der Abschäumer hoch ist, mit Schlitzen oder Löchern unten im Wasser, wo die Luft eingedüst wird. In dem Bereich wo die weißen Kunststoffschrauben zu sehen sind. Da würde es auch direkt verwirbelt.

    Aber wenn das mit der Pumpe nicht zutrifft kann ich mir ja diese Bastelei ersparen.

    Hallo Meerwasserfreunde und -freundinnen,

    es soll natürlich Lanthanchlorid heißen. Sch… Fipptehler!

    zur Zeit dosiere ich Lanthan tropfenweie in ein Filtersäckchen mit Watte, in das das auslaufende Wasser vom Abschäumer läuft.

    Ich habe gelesen, dass es gut wäre die Dosierung direkt in den Abschäumer vorzunehmen, in des Steigrohr, was mir auch einleuchtet.

    Aber wie mache ich das?

    Ich habe bei meinem Schuran-Abschäumer dafür keine Möglichkeit.

    Was ich mir überlegt hatte ist eine Bohrung in den Deckel des Abschäumers zu erstellen und dort ein Rohr einzuhängen, das bis in die Wassersäule reicht. Dort müsste man noch vermeiden, daß zu viele Bläschen hineingeraten. machbar wäre das.

    Ich möchte aber eigentlich ungern an dem Abschäumer herumbasteln.

    Hat jemand von euch eine besserer Idee?

    viele Grüße,
    Robert

    Hallo Ingo,
    ich hatte mal eine Rotbraunfärbung vor ein paar Jahren. Dabei war auch eine leichte Trübung erkennbar.
    Die Ursache war damals ein Teil aus Stahl, das vor sich hin rostete, also Eisenoxid im Wasser. Ich weiß nicht mehr ob es die Achse einer Pumpe war oder eine Klammer mit einer Stahlachse oder beides.
    Man kann die Farbe bei dem Licht auf dem Bild aus der Ferne schlecht beurteilen.
    Aber evtl. kannst Du ja auch mal in diese Richtung denken.

    viele Grüße,
    Robert

    Guten Morgen Rüdiger,
    danke. Ja, es geht scheinbar aufwärts. Ich konnte auch noch ein paar Anemonen los werden.

    Das Kent AquaDose Teil habe ich schon ewig. Späte 90er vielleicht. Wo ich das gekauft hatte oder ob es den Händler noch gibt weiß ich beim besten Willen nicht mehr.

    Das lag bei mir rum mit einem ca. 2m langen Schlauch, bei dem ich mich bisher nicht getraut hatte ihn zu kürzen. Jetzt habe ich es einfach mal gemacht und es läuft.

    :smiling_face:
    Viele Grüße,
    Robert

    Hallo Meerwasserfreunde,
    gestern habe ich den letzten von den sechs geplanten, großen Wasserwechsel gemacht. 150l, so wie Dienstag zuvor.

    Habe auch Nitrat und Phosphat gemessen.

    NO3 50 mg/l
    PO4 eher 5 als 3 mg/l

    Das Becken sieht viel besser aus und allen geht es offensichtlich gut.
    Heute habe ich wieder mit Lanthanchlorid angefangen.

    Um das richtige Verhältnis zu NO3 zu bekommen muss ich ja auf 0,5 mg/l runter.

    Ich habe die Konzentration im Zulauf halbiert.
    Die Dosierung erfolgt in ein Filtersäckchen mit Watten in das das auslaufende Wasser vom Abschäumer läuft.

    Hier ein Bild von meiner Dosieranlage:

    Werde jetzt mit kleineren Wasserwechseln weiter machen.

    Einige Anemonen konnte ich schon an nette Aquarianer/innen abgeben.

    Wenn jemand in der Nähe von Saarbrücken Interesse hat… Es sind noch welche da.

    Viele Grüße,
    Robert

    Haben wir auch überlegt. Aber warum binnen Tagen nach Monaten? Warum jetzt nichts mehr? Der Grundel geht es bestens. Und warum waren die Tiere ein paar Stunden davor plötzlich scheu?

    Wenn der Krebs jetzt erst ausgewachsen ist und jetzt erst räuberisch geworden ist!?! Die fangen irgenwann an herumzuklopfen und gehen jeden Fisch an, der ihnen nahe kommt.

    Die Verletzung des friedmannii könnte darauf hindeuten. Manche Fangschreckenkrebse stechen mit den Fangklauen und hinterlassen nur kleine Einstiche.

    Die anderen Fische bekommen das ja auch mit und werden ängstlich.

    Die Grundel ist durch ihren Knallkrebs geschützt. Der „schießt“ zurück, was den Fangschreckenkrebs fern hält.

    Sowas hatte ich vor Jahren mal.

    Das mit dem Wurm ist auch nicht abwegig aber damit habe ich keine Erfahrung.

    Ich würde mal versuchen mit einem Köder den Übeltäter aus seinem Versteck zu locken.

    viel Erfolg,
    Robert

    Stimmt Reinhard. Danke für den Hinweis.

    Ich wollte hoch anfangen und dann beim nächsten Mal nochmal um das zehnfache verdünnen.

    Wie oben beschrieben: Wenn ich von 10 mg/l auf 3 mg/l senke, sollte es sich nicht so stark auswirken, wie wenn ich z.B. von 0,1 mg/l auf 0,03 mg/l reduziere.

    Im ersten Fall ist, absolut gesehen, immer noch viel übrig.

    Ab morgen mache ich langsamer.

    Wenn ich mal unter 1 mg/l bin, werde ich das so wie Klaus es beschreibt machen.

    Im Moment wäre ja das ideale NO3:PO4 - Verhältnis 25:0,25

    Aber das ist kein kurzfristiges Ziel.

    Grüße,
    Robert

    Hallo Willi,
    ich tippe auf einen Fangschreckenkrebs, der unbemerkt im Gestein war.
    Das selbe Problem hatte ich auch mal. Der Alpheus kann sich zur Wehr setzen und beschützt damit auch seine Grundel. Die Schnecken können sich in ihre Häuser zurückziehen.

    Der Freund soll mal auf Knackgeräusche im Becken achten.
    Fangschreckenkrebse hören sich ähnlich an wie Knallkrebse aber doch etwas anders. Sie klopfen sich manchmal ihre Höhlengänge zurecht.

    was andres fällt mir als Erklärung bei deiner Beschreibung nicht ein.

    Viele Grüße,
    Robert

    Hi.
    Habe dann heute doch mal gemessen. Gestern einen frischen Salifert NO3 Test gekauft.

    Gestern habe ich 125ml Lanthanclorid-lösung von TM in 1000ml verdünnt langsam in das Technikbecken tropfen lassen.
    Es gab eine Trübung. Die habe ich mit einem Schnellfilter schnell beseitigen können.

    Nachdem ich das Vlies und die Filterwatte und den Socken ausgetauscht hatte habe ich heute wieder 100 ml Lanthanlösung in 1000 ml Umkehrosmosewasser gestartet.

    Der Schnellfilter läuft jetzt mit frischer Watte und verhindert die Trübung scheinbar ganz gut.

    gemessene Werte:

    Salifert
    NO3: 25 mg/l
    PO4: 2 mg/l. (Farbton ziemlich genau zwischen 3 und 1)

    NO3 mit Tetra Meßstäbchen: 25 mg/l

    Das Stäbchen zeigt einen lustigen Wert für die Karbonathärte an. Aber das Wasser ist durch die Wasserwechsel sicher ausreichend gepuffert.
    Der PH Wert ist über 8 und somit auch ok.

    KH von bis oder wie ?


    Der Schnellfilter zur Verhinderung einer Trübung - nimmt das Lanthanphosphat zum großen Teil aus dem System.
    Der Abschäumer zusammen mit 3 Filtersäckchen, gefüllt mit Watte, schaffen es nicht.

    Viele Grüße,
    Robert

    Hi,
    hier ein Update nach dem 4. Wasserwechsel zu je 200 Litern.
    PO4 gemessen mit einem neuen Salifert Test. weil ich geglaubt habe, das ich jetzt im Messbereich des Tests sei.

    1. Messergebnis nach Vorschrift: 3 mg/l - mehr zeigt der Test nicht an.
    2. Probe verdünnt 1:10. abgelesen; 1 mg/l. => 10 mg/l
    hm

    Das ist so gut wie kein Ergebnis. Zuviel halt.

    Wahrscheinlich ist auch noch viel Po4 aus den Depots gelöst worden.

    NO3: mit Tetra Indikatorstäbchen: 50 mg/l - ziemlich genau der Farton.

    Den nächsten Test mache ich erst in 14 tagen, wenn ich alle 6 Wasserwechsel gemacht habe.

    Mittlerweile habe ich 18 Anemonen und einige Xenien sowie Valonia Algen. entfernt.
    Der Salarias ist verschwunden. Ich denke er ist tot und wurde von den Borstenwürmern verwertet.

    Sonst sieht alles gut aus.


    Da ich die Ableger von der Eunicea (keine Pseudoplexaurella, wie ich oben geschrieben hatte) nicht los werde, verteile ich die im Becken. Die wächst ja schön schnell. Ich habe auch noch einen kleinen Bestand an Briareum. Mal sehen ob ich davon wieder was an Stellen ansiedeln kann wo ich Anemonen
    entfernt habe. Eine neuen lebenden Stein habe ich auch eingebracht.

    Unser Trinkwasser hat nach Angaben der Stadtwerke jetzt 12 mg/l Nitrat. Das nichts nachweisbar sei ist Schnee von Vorvorgestern. Den PO4 Gehalt geben die nicht an.

    Beim nächsten Ww werde ich einen Teil des Bodengrundes herausnehmen.

    Grüße,
    Robert

    Hallo Stefan,
    Schnecken sind, soweit ich weiß immer simultane Zwitter. Das heißt, sie haben weibliche und männlicher Geschlechtsorgane. Sie befruchten sich aber gegenseitig und nicht selbst. Könnte sein, das das bei manchen Arten auch vorkommt. Die Befruchtung erfolgt im Körper der Schnecken. Wenn Du mal im Netz suchst wirst Du sehr viele interessante Dinge über Schnecken finden. Auch die Evolution der Schnecken ist total interessant.

    Viele Grüße,
    Robert

    Hallo Robert,

    hast Du ein Filterschwamm oben im Ablaufkasten? Wenn nicht, schau mal nach einer Weile in das Schrägsitzregelventil, ob sich dort grober Dreck fängt. Das wäre dann die Ursache.

    Hallo Burkhard.
    das war die Ursache.

    Heute habe ich beim Wasserwechsel das Schrägsitzventil ausgebaut. Es waren Kugelalgen/Traubenalgen, Valonia sp. drin. Die sind scheinbar im Durchmesser kleiner als die Schlitze im Schlitzrohr, das auf dem Ablaufrohr steckt. Offensichtlich kommen immer mal welche über die Kämme oder an den Ecken zwischen den Kämmen durch.

    Ich habe mir eine Einhängekonstruktion für einen Schwamm gebastelt aber daran muss ich noch arbeiten.

    Seit dem Einbau des Schrägsitzventils musste ich täglich mindestens zweimal nach regeln.

    Jetzt habe ich wieder einen Kugelhahn drin und der Pegel steht seit Stunden auf gleichem Niveau ohne Gurgeln und Plätschern.

    Das scheint für meine Situation die beste Lösung zu sein. Zumindest solange ich noch nichts habe um Partikel, die kleiner als die Schlitze im Schlitzrohr sind aber größer als die freie Höhe des eingestellten Wasserdurchlasses im Schrägsitzventil zurück zu halten.

    Wenn der Schwammhalter fertig ist probiere ich das Schrägsitzventil nochmal.

    Das sind die Bilder vom offenen Durchlass zu meinem Post 26 weiter oben in diesem Thread.
    Man sieht sogar ein Kügelchen von der Valonia.

    Das sind die Algen um die es geht. Davon entferne ich ab und zu mal eine größere Menge. Da brechen dann natürlich welche weg und kommen wohl auch in den Ablauf.

    Jedenfalls habe ich jetzt die Ursache und weiß, wo ich was ändern muss.

    Vielen Dank an alle Beteiligten und viele Grüße,
    Robert

    Hallo Ralf,
    für mich sieht das so aus als sei der Doc heute nacht irgendwo eingeklemmt gewesen und er hätte sich nur mit „Gewalt“ befreien können. Oder er ist an seinem Schlafplatz erschrocken und hat sich dabei verletzt.
    Nach Kampfspuren sieht das wirklich nicht aus. Höchstens mit einem Fangschreckenkrebs, aber den werdet ihr ja nicht in diesem Becken halten.

    Viele Grüße,
    Robert

    Guten Morgen Elisabeth.

    ja, die mittlere Lampe ist aus. Die ist defekt.

    Das war mal so, dass morgens die rechte Lampe als erste anging, mittags alle drei von 11 bis 16:00 Uhr an waren und abends gingen sie nacheinander wieder aus. So eine Simulation des Tagesverlaufs.

    Aber in der Mitte ist eh nicht soviel. Ich möchte auch nur die zwei Pfeler links und rechts mit Korallen haben und in der Mitte freien Schwimmraum. - So war der Plan.

    @ Rüdiger: und desto mehr Stromkosten. :smiling_face:

    Hallo Robert,

    du hast vergleichsweise große Korallen, die wenig bis gar nicht mehr wachsen. Das erklärt auch, warum deine Nährstoffe im Laufe der Zeit immer weiter gestiegen ist.


    …

    Viele Grüße,
    Rüdiger

    Hallo Rüdiger,

    morgen beim Wasserwechsel werde ich auch einen Teil der Xenien herausnehmen. Die vermehren sich ja gut. Damit kommt dann ja wieder Biomasse aus dem Becken und es entsteht Raum für Ableger.

    Von der Pseudoplexaurella werde ich an Strömungsgünstigen Stellen mit gutem Licht auch mal ein paar Ableger platzieren.

    Mal sehen ob ich noch ein paar Anemonen raus nehmen kann. Danke für deinen Tipp bezülich der Anemonen. Ich habe schon ein paar weggeben. Meine sind immer die schöneren. :smiling_face:

    Die Sarcophyton Ableger kommen dann auch ins Licht damit sie wachsen und Nährstoffe verbrauchen. Die Große hat noch Potential zum wachsen. ich hatte mal eine, die doppelt so groß war.

    Welche Weich- oder Lederkorallen würdest Du den empfehlen um den Verbrauch zu erhöhen?
    Oder würdest Du Montipora, Stylopora oder Seriatopora bei diesen Wasserwerten wagen?

    Viele Grüße,
    Robert

    Hallo zusammen,

    interessant wäre halt auch die Frage, ob eine plötzliche PO4 Absenkung bei so hohen Werten ähnlich schädlich ist wie im niedrigen Bereich. Es heißt ja, man soll pro Tag nicht mehr als 0,1 absenken, um die Korallen daran zu gewöhnen. Aber gilt das auch wenn so viel PO4 im Wasser ist?
    Selbst ein 10% Wasserwechsel verringert die PO4 Konzentration von 11,5 auf 10,35, also um 1,15 PO4mg/l!
    Ich habe mit 20%igen Wechseln nie Probleme gehabt. Wenn man einen langen Atem hat und sich für die Absenkung 1-2 Jahre Zeit nimmt, dann geht das sicher schonender mit den üblichen 5-10% an wöchentlichen Wasserwechseln.
    Und wie Ralf schon schreibt, würde ich sehr darauf achten, PO4 und Nitrat gleichmäßig zu senken.

    Grüße

    Chris

    In dem Zusammenhang denke ich, dass es keinen großen Unterschied macht ob Nitrat und Phosphat um das Hundertfache erhöht sind oder um das Fünfzigfache. Beides ist sehr viel. Die Tiere sind an den stark überhöhten Nährstoffgehalt gewöhnt. Daher dachte ich, dass ein verringern um ein Drittel bis zur Hälfte bei diesen hohen Werten nicht gleich zur Katastrophe führen würde. Aber ich mache dann lieber keine Experimente.

    Ja, das mit den Tests stimmt natürlich.
    Und ja, ich habe nicht oft gemessen. Bei mir lagen die Testsets dann herum bis sie zu alt waren.

    Erst will ich mal mit dem Werten herunterkommen und dann sehen wir weiter.

    Grüße,
    Robert
    :krabbe: