Hallo Chris,
Und ich kann mich hier an keinen Thread erinnern, wo jemand angegangen wäre wegen höherer Nährstoffwerte. Eher anders herum, die ganzen Sorgenkinder mit Problemen haben fast alle 0 Phosphat im Becken
ganz genau, darum wären höhere Werte vielleicht mal eine Überlegung wert. Ich kann damit natürlich auch auf dem Holzweg sein. Nur weiß ich von Aquaristik selbst nach Jahren noch so wenig, dass ich es einfach ausprobieren muss.
Welche Becken hast Du wie betrieben und speziell bei welchen Acroporen hast Du bei deutlich erhöhten PO4 Werten noch ein signifikantes Wachstum erzielen können. Wie waren die sonstigen Wasserparameter und gab es Algenplagen? Wichtig wäre auch zu wissen, wie getestet wurde und ob die Ergebnisse reproduzierbar waren.
Mal zum Pflegebecken, denn nur das war wirklich interessant .. Starkes Wachstum aller Acros (blue staghorn, valida, enzmann u.a.) nach den ersten Wasserwechseln und Einsatz von Kohle. Zu dem Zeitpunkt Nitrat ca. 100 mg ( Tröpfchentest) und PO4 1mg (ICP). Restliche Werte laut IPC im grünen Bereich. Außer KH, die schon mal auf 4 abgestürzt ist, wenn ich zu wenig dosiert habe. Hat die Korallen aber auch nicht groß gestört, nur dass ihre Wachstumsspitzen aufgrund Kalkmangels dann wie Bläschen aussahen. Hab ich nachdosiert, ging das Wachstum munter weiter. Algenplagen (Cyanos) gab es erst nach dem Wachstumsstopp nach etwa einem Jahr. Zu dem Zeitpunkt war PO4 auf 0,1 (ICP) und Nitrat mit Tröpfchentests nicht mehr nachweisbar.
Wichtig wären vor allem auch ein paar Fotos zur Dokumentation. Auf konkrete Fragen wurde ja bisher nie reagiert.
Tja Berndchen, hab ich leider keine gemacht, ärgere mich noch heute darüber. Musst Dich wohl auf meine Glaubwürdigkeit verlassen.
Hallo Rüdiger,
Heutzutage hängen die Farben aber auch zum Großteil von der Beleuchtung, insbesondere von der Strahlungsintensität ab. Diese ist nämlich deutlich höher als früher. Vor allem der Anteil an hochenergetischer Blaustrahlung ist viel größer als noch vor 10 Jahren.
Die Korallen legen sich aus diesem Grund stark reflektierende Pigmente zu, um sich einerseits vor der starken Strahlung zu schützen und andererseits um das blaue Licht in einen anderen Spektralbereich zu verschieben.
Das hat Vorteile für den Betrachter, aber auch Nachteile für die Korallen: Nährstofflimitierung auf Grund höherer Verbräuche und Strahlungsschäden.
diese Aussage leuchtet mir nicht ein. Mehr Strahlungsschäden / Strahlungsstress führt eher zu weniger als zu mehr Wachstum. Wodurch auch der Verbrauch / Nährstofflimitierungen eher geringer als höher ist. Genau das ist es auch, was viele Switcher von T5 auf LED berichten.
Gruß, Thomas