Beiträge von RPB

    Hallo Frank,
    Cyanos sind Bakterien und keine Algen. Cyanobakterienbelege entstehen primär dort wo der Bakterienfilm-Biofilm auf Gestein und Bodengrund gestört ist. Da hilft absaugen, absaugen und nochmal absaugen und zusätzlich das Wasser mit Bakterien animpfen. So mache ich es zumindest.
    Ich würde auch die UV Lampe abschalten, solange du mit Canos zu kämpfen hast. Bei Zugabe von Bakterien, am Abend, auch den Abschäumer. Am Abend da hier die lichtliebenden Cyanos es schwerer gegen andere Bakterien haben. Sinn der Zugabe von Bakterien ist, den Aufbau eines "gesunden" Biofilms zu fördern.
    Ich weiß das Hersteller damit werben, das Phytoplankton auf Basis der Nahrungskonkurrenz gegen Canos helfen soll. Ob das klappt habe ich bisher nicht beobachten können. Ich kann mir das nicht vorstellen da Phytoplankton sich ja nicht auf Sand oder Gestein ansiedelt.

    Gruß
    honk

    Hast du überhaupt die frage gelesen? Irgendwie hast du viel geantwortet, nur hat keiner die Frage dazu gestellt....

    UV stellst du ab, da er schnell die zugegebenen Cyanos abtötet. Bei Phytoplankton handelt es sich um im Freiwasser lebenden Algen bzw. Bakterien. Der UV-C hat die Aufgabe die "Mikroorganismen" im Freiwasser zu reduzieren.
    Der Abschäumer hat unter anderen die Eigenschaft Phytoplanton mit abzuschaumen.

    Bei der Zugabe in der Dämmerung vermute ich den Sinn, das es nicht zu einer "Algenblüte" durch die explosionsartige Vermehrung des zugegebenen Phytoplankton. Ich bin mir dabei aber nicht 100% sicher.

    Moin,

    Was sagt denn die IPC- Analyse? Bei mir tauchen Cyanos immer verstärkt auf wenn die Markoelemente etwas strubbelig sind. Ein anderer Ansatz sind die Nährstoffe, aber die sehen bei dir OK aus. Oder hattest du bis vor kurzem deutlich niedrigerer Werte?

    Nach Lichtveränderung tauchte die damals bei mir auf, hat mich aber total auf dem Holzweg geführt und ich habe wochenlang rumprobiert, ohne Erfolg.

    Der Vergleich zum Malachitgrün ist Haarstreubend!

    Fakt ist UV-Licht ist in der Lage Organische Verbindungen zu zersetzen und hat sicher auch Wirkung auf Malachitgrün. Aber Malachitgrün ist definitiv nicht in der Lage den Einfluss von UV-Licht auf lebende Organismen Darzustellen!
    Bei der Einwirkung von UV-Licht auf Molekülen muss eine Mindestenergie (abhänging von der Wellenlänge) aufgebracht werden. Umso häufiger/ länger ich das mache umso mehr kann reagieren. Interessant wäre hier jetzt die Gesamtverweilzeit im UV-Klärer zu kennen. Könnte mir Vorstellen das diese durch das mehrmals durch den Klärer laufen trotzdem länger ist als bei einer längeren Verweilzeit durch einen geringeren Durchfluss und damit weniger Passagen.

    Aber der Großteil der Organismen hat Schutzmechanismen entwickelt um eine gewisse Menge an UV-Licht zu verkraften. Wie bei einem Gift. In geringen mengen merke ich keine Wirkung, oder nur leichte Symptome, sterbe aber nicht. Ist die Dosis ausreichend sieht das ganz anders aus!
    Es gibt gewisse Dosen die ich ohne Konsequenzen tolerieren kann. Ein Beispiel hierfür sind die Arbeitsplatzgrenzwert.
    Daher ist Malachitgrün zwar geeignet um den Einfluss von UVC auf im Wasser gelöste Stoffe zu zeigen, aber keineswegs um die Wirkung auf die DNA von Organismen darzustellen

    Und das verdrängst du in deinen Beispielen vollkommen!

    Eine schädliche Dosis kommt nur Zustande wenn eine gewisse Menge an UV-C über einen Zeitraum auf die Organismen wirken kann. Das Beinfluss ich indem ich die Verweilzeit erhöhe, durch z.B. herabsetzten der Strömungsgeschwindigkeit (Durchfluss Reduzieren), Vergößerung der Strecke (Volumen geht auch) über die das UV-C wirken kann, Erhöhung der Leistung an UV-C.
    Die hierfür nötigen Dosen hat Daniel gepostet.

    Bezüglich der Verschiedenen Angaben der Hersteller, habe ich eine Theorie. Diese kann ich aber leider mangels Daten nicht vollständig begründen.

    Die Gerätevolumen der beiden von dir zitierten Anlagen ist identisch. Überschlagen etwa 6l. Der Unterschied ist aber die Geräte Länge (De Bary ist länger =damit höhere Verweilzeit?). Es kommen Unterschiedliche Lampentypen zum Einsatz (De Bary ist schmaler = größeres Wasservolumen möglich und damit längere Verweilzeit möglich?).

    Bezüglich des Wirkungsgrades der Eheim Anlagen: Es kann nur max die Energie wirken die die Lampe erzeugt, lässt sich die Energie durch Spiegel um den Faktor 1,8 steigern indem sie Mehrfach wirken kann? Das finde ich echt interessant und finde bisher noch keine Belege / Widersprüche hierfür!

    P.S.
    Die Zersetzung von Malachitgrün erfolgt pH-Abhängig durch die Reaktion von Hydroxidionen / Wasser mit Malachitgrün zur Cabinolbase (Farblos)!

    Naja,

    „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“
    sagte einst Paracelsus.


    Wenn die Dosis zu gering ist und damit nicht ausreichend Schwärmer, Algen, Bakterien und Co, geschädigt werden ist deren vermehrung im schlimmsten Fall nur gebremst. Das Ziel sollte aber schon sein eine ausreichende Dosis aufzubringen um eine reduzierung zu erzielen. Deine Aussage ist schon richtig, es bedarf keine 90% Elemenierung pro Durchlauf.
    Wenn man sich jetzt den Extremfall Cryptocaryon irritans (marine weiß spot)280 mJ/cm2 anschaut, muss man schon eine gewisse UV leistung aufbringen um überhaupt eine reduzierung zu erzielen.

    Das gilt für alles von dir Zitierte. Es muss ausreichend Dimensioniert werde um Trend in die gewünschte Richtung zu erzeugen. Mag sein das im Fall eines Adsorbers die erhöhung des Durchfluss ausreicht, aber im Fall von UV wäre das eher Kontraproduktiv, da du damit die Dosis veringerst und aus dem "Gift" kein Gift mehr machst!

    Hallo Robin!
    Wenn Dir das lesen zu mühsam ist könntest Du Dir ja wenigstens das Bild von Burkhard ansehen.
    Dein Text ist falsch.
    Wenn Du beim unteren Beispiel auf diesem Bild die Dichtung Wasserseitig hast läuft das Wasser durch das Gewinde raus.

    Glaube du hast da was verwechselt, oder mich einfach nicht gemeint. :winking_face:

    Burkhard sein Bild ist eine super Ergänzung zu meiner Erklärung und eigentlich auch vollkommen mit ihr übereinstimmen.

    Zusammengefasst formuliert, muss die Dichtung auf der Seite montiert werden, auf der der lange Teil der Durchführung montiert wird.

    Hallo Daniel,

    danke für deinen Post, ich hatte den ebenfalls schon über die Suche gefunden. Du hast nicht rein zufällig den aktuellen link zu deiner Zitierten Quelle?
    Der im Post ist falsch

    Weil es so sschön war wiederhole ich den Entscheidenen Satz einfach nochmal!

    ...
    Wenn Ihr die Dichtung auf die Unterscheide legt und den Gleitring ins Becken, kann durch den Gleitring Wasser in den Innenraum zwischen Durchführung und Bohrung gelangen, somit wäre es möglich das Wasser über den Gewindegang nach außen gelangen kann es seih denn, der Gewindegang ist extra abgedichtet worden.
    ...

    Hallo,

    schon mal versucht 1l Wasser anzunehmen und mal für 1-2 Tage neben dem Becken zu stellen? Wenn es ein Niederschlag ist, sollte sich das Wasser ja ausßerhalb des Beckens wo es zur "ruhe" kommt klären.

    sollte es doch Bakteriell sein, vielleicht ist es ein Ansatz, mal für 1-2 Tage den Durchfluss durch den UV-C zu reduzieren um seine Wirkzeit zu erhöhen. Eine Reine Wattangabe bei UV-C ist absolut nichtsagend. Entscheiden für die Effizienz ist die Verweildauer im Klärer.

    Moin,

    ich finde es Selbsterklärend. Die Weiße Scheibe ist ein Gleidring der dafür dient das die Mutter auch unter Last noch angezogen werden kann und selber nicht festegeklemmt wird. Die Gummidichtung dichtet über Ihre Gesamte Oberfläche ab. Soll heißen, das Zwischen Durchführung, Dichtung und Glasoberfläche eine möglichst große Fläche Kontakt hat um es dem Wasser unmöglich zu machen hierdurch zu difundieren. Es kommt somit nie zu dem Fall das Wasser in den Gewindegang gelangt.
    Wenn Ihr die Dichtung auf die Unterscheide legt und den Gleitring ins Becken, kann durch den Gleitring Wasser in den Innenraum zwischen Durchführung und Bohrung gelangen, somit wäre es möglich das Wasser über den Gewindegang nach außen gelangen kann es seih denn, der Gewindegang ist extra abgedichtet worden.

    Die Dichtung ist aus einem flexiblen Material, mit dem Sinn sich der Oberfläche und deren kleinen Unebenheiten möglichst Vollständig anzupassen, der Gleitring ist hierfür viel zu star und kann die funktion nicht erfüllen, daher ist es möglich das er nicht 100%ig abdichtet.

    Hallo Tina,

    ih hätte noch eine andere Idee. Dein Becken ist voll mit Kalkhaltigen Material. Kalk bildet mit Phosphat zusammen schwer lösliche Verbindungen. Das erste was passiert wenn du frisches Lebengestein einsetzt ist, das der Phosphatwert steigt, da sich die gebildeten Depots in dem Material wieder herrauslösen um ein Beispiel zu nennen.
    Wenn du dein Becken in die Phosphatlimitierung fährst verbrauchst du auch diese Depos restlos und das Gleichgewicht liegt nahe bzw. unter der Nachweisgrenze. Sobald du aber wieder anfängst, den Phosphat Wert anzuheben, füllst du auch ebenfalls diese Depots wieder auf. Mit der Zeit verschiebt sich das Gleichgewicht im Becken wieder in Richtung eines messbaren Phosphat Wertes und du kannst deine Dosierung wieder reduzieren.
    Gerade neue Becken sind sehr schnell in der Phosphatlimitierung und Becken ohne Bodengrund. Mit dem Alter des Aquarium wächst die größe deines Depots und kann so Schwankungen abfangen. Andersrum kann ein vorhandenen Depot durch eine Systemschwankung auch zu einem rapiden Anstieg der konzentration führern, nur das habe ich bisher noch nicht erlebt, oder von jemanden gehört.

    Hallo Stefan,

    das ist vollkommen egal. Die zugrundeliegende Reaktion der Messung ist die selbe. Phosphatinonen regaieren in säurer Lösung mit Molybdationen zur Phosphatmolybdänsäure, die anschließend durch Reduktion mit Zinn oder Ascorbinsäure zum Molybdanblau reagiert.

    PO43- + (NH4)6Mo7O24 -> P(Mo3O10)3- Ascorbinsäure/ Sn -> Moyldänblau


    Die Umrechnung erfolgt rein Mathematisch.


    Ok, hätte jetzt noch auf Jodmangel getippt. Du hast nicht erst vor kurzen an der dosierung gespielt?

    Moin,

    die ICP erfasst sämtlichen im Wasser gelöstes Phosphor. Der Wert ist immer größer als dein photometrisch bestimmter Wert, alles andere wäre mumpitz. Die Photometrische Bestimmung erfasst nur gelöstes
    PO4, also nur eine Bruchteil des im Wasser gelösten Phosphors.

    Wie schaut denn dein Jodgehalt aus?

    Hallo,

    Dass die neuen Ocellaris innerhalb der wenigen Tage verhungert wären ist eher unwahrscheinlich.

    Da ich auch gerade einen schweren Kranheitsverlauf im Becken hatte würde mich interessieren wo die oben eingefügte Darstellung der Erreger (?) herkommt bzw. die dazugehörige Legende.

    Was ich bei meinen vielen Recherchen aber für mich mitgenommen habe ist, dass die UVC 24 Stunden durchlaufen sollte und mind. 2 Wochen benötigt bis sie Wirkung zeigt.

    https://www.researchgate.net/figure/Life-st…_fig3_327016770

    Meist suche ich direkt im englischen.

    Vibrionen habe ich bisher noch nichts von gehört. Ich werde mich gleich mal auf die Suche danach begeben. Aber so wie du es formulierst klingt es nach einer unglücklichen Verkettung, oder interpretiere ich das Falsch?
    Werde mir das auf jeden Fall merken für zukünftiges Nachsetzten von Fischen, in der Zeit möglichst die Hände aus dem Becken zu lassen.

    Guten Morgen,

    in letzter Zeit hatte ich ausgesprochendes Pech mit meiner Clownfischen. Anfang April sind innerhalb kürzester Zeit meine beiden Clownfische abgemagert und gestorben, Beide waren mindestens schon 4 Monate im Becken. Da ich ursprünglich die vermutung hatte das die beiden ein Darmparasit befallen hat, habe ich versucht mit Knoblauchpräparate den beiden wieder auf die Beine zu helfen. Leider erfolglos :weinen:
    Ich hatte danach etwa 2 Wochen gewartet und den Rest des Besatzes beobachtet. Es sind außerdem ein Paar Pterapogon kauderni, sowie ein paar Stonogobiops nematodes und 2 LSD-Mandarin. Von denen zeigt keine irgendwelche Symptome. Also habe ich letzte Woche Mittwoch 2 amprion ocellaris nachgekauft. Die beiden habe ich aufmerksam beobachtet.

    Da ich über das Wochenende nicht beobachten konnte ob Sie Futter annehmen, oder nicht wollte ich gestern mein Glück mit lebenden Artemien versuchen. Das kam aber leider zu spät. Ich konnte gestern Nachmittag beide begraben.

    Ein Kollege brachte mich auf das Thema Samtkrankheit. Bei der Rechereche habe ich nochmals das Verhalten der Fische revue passieren lassen.

    • seltsames Schwimmverhalten /taumeln
    • Nahe der Strömungspume Oberfläche aufgehalten
    • Futterverweigerung
    • haufiges Verstecken
    • Das Männchen zeigte eine Ausgeblichende Farbe, eher gelb als Orange

    Ich habe anschließend nochmals ein Hautabstrich der Fische unter dem Mikroskop beobachtet und auch die Kiemen habe ich mir angeschaut. Leider konnte ich hier nichts auffälliges Endecken. In zwei Abstrichen der Schleimhaut könnte ich maximal eine Trophont
    erkennen wie in Bild H, wenn das überhaupt eine War die ich gesehen habe. In den Kiemen waren nichts zu erkennen. Ich hätte jetzt bei einem Tot durch Parasiten deutlich mehr erwartet. Liegt das daran das die Parasiten nach dem Tot des Wirts diesen verlassen, ich hatte erst 6-8h später den Abstrich genommen?


    Im großen und ganzen bin ich aber jetzt etwas verunsichert. Die letzten heimische Wasseranlyse war vollkommen normal. ICP schicke ich heute Weg. Rechne aber nicht damit das es an den Umweltbedingen liegt da alle andere wohl auf und Fit sind. UV-C lief vorher 12h, das habe ich jetzt erst mal auf 24h geändert. Am Donnerstag nachdem ich die Fische nachgesetzt habe, kam es im Becken nochmal zu eine größeren Arbeiten da neue Korallen eingesetzt wurden.

    Vielleicht war das in Summe zuviel Stress für die beiden?

    Ich beobachte weiter, wie die anderen Bewohner sich verhalten.

    Ich kann ein Parasietenbefall nicht identifizieren, aber auch nicht ausschließen.

    Weitere Möglichkeiten die ich gefunden habe

    • Uronema marinum (rote Stellen fehlen)
    • Brooklynella hostilis (Typisch für Anemonenfischen, nach der Umgewöhnung. Würde erklären warum es allen anderen gut geht, aber keine Schleimabsoderung, oder hellere Farbflecken erkennbar)
    • Amyloodinium ocellatum (warum sind alle andere Wohlauf? Scheint ja ein sehr agressiver Parasit zu sein)

    Wie seht Ihr das?

    Moin Stefan,

    Elektronische Tester wie von Fauna Marin oder Hanna haben nur eine Genauigkeit von +/- 1 PSU. Eine alternative waren Leitfähigkeitsmessgeräte wie z.b. Greisinger GLF 100. Hätte eine Messunsicherheit von 0,5% das waren 0,2 PSU.
    Verwundert mich allerdings da die Salinitätstester das selbe Messprinzip haben...

    Das genauste ist und bleibt die Prazisionsspindel, vorrausgesetzt die Temperatur wurde richtig bestimmt und die Skala der Spindel ist korrekt.

    Hast du mal die Messung mit temperierten Lösungen probiert? Hier wäre ich an einem Ergebnis interessiert.

    Irgendwie klappte das mit der Tabelle nicht so wie es sollte :wacko:

    ...Reines Wasser hat 1,33 Und Salzwasser 1,39 um den Aquaristischen Messbereich auf die Tabellenwerte zu übertragen. Die Angabe auf dem Refraktometer bei 25°C kalibriert bezieht sich auf die Steigung der Skala, also den Abstand zwischen den Konzentrationsangaben, da diese auch mit einer Ein Punkt Kalibrierung betrieben werden können.

    Wellenlängen(20°C)n(30°C)n(40°C)
    3361,34701,34581,3442
    4051,34271,34171,3402
    4471,33941,33831,3370
    5021,33641,33531,3339
    5461,33451,33341,3321
    589 (1)1,33301,33191,3306
    6561,33121,33011,3288
    7071,33001,32901,3277
    8081,3282
    8711,3270


    Umgerechnet bedeutet das. Das pro 1 PSU nimmt die Brechzahl um 0,0016 zu. Pro Grad singt die Brechzahl um 0,00011. Das ganze wieder in eine Aquaristische Größe umgewandelt. bedeutet das du pro 1°C Temperaturunterschied zwischen Kalibrierlösung und Probe eine Messfehler von ca 7% hast. Bei 35 PSU wären das 2,5 PSU. Typische Raumtemperatur 23°, Aquarienwasser 25° wären 15% Messfehler oder anders Formuliert Anstatt 35 PSU misst du 40 PSU.

    Moin,

    Die Messung der Brechungsindex ist stark Temperatur und Lichtabhängig. Dein Kalibrierlösung hat zum Zeitpunkt der kalibrierung sicher Raumtemperatur, wohin gegen dein Probenwasser 25°C hatte.
    Du könntest eine Wasserprobe z.b 100ml nehmen und sie erst auf Raumtemperatur 30-60 min temperieren, neu kalibrieren und anschließend erneut vermessen.
    Sollten dann plausible Ergebnisse rauskommen, kennst du den Fehler und das Refraktometer funktioniert. Deine Dichtespindel zeigt den richtig Wert? Ich hatte mal eine die ein Messfehler in der Dichte hatte der eine Abweichung von 2,5 PSU verursachte?

    Ansonsten gebe ich dir recht die Spielzeug Refraktometer die es für die Aquaristik gibt sind nicht besonders zuverlässig. Habe mal eine Tabelle angehängen die die Abhängigkeit der Brechzahl von der Temperatur und Wellenlänge zeigt. Reines Wasser hat 1,33 Und Salzwasser 1,39 um den Aquaristischen Messbereich auf die Tabellenwerte zu übertragen. Die Angabe auf dem Refraktometer bei 25°C kalibriert bezieht sich auf die Steigung der Skala, also den Abstand zwischen den Konzentrationsangaben, da diese auch mit einer Ein Punkt Kalibrierung betrieben werden können.

    Hallo Burkhard,

    Was ist der Grund für den CO2 Gehalt des Osmosewassers aus harten Wasser?

    CO2, HCO3-,CO32- stehen im Gleichgewicht und sind Abhängig vom pH-Wert immer vorhanden. Der Zusammenhang ist in der Grafik schön Dargestellt.

    Eine Umkehrosmose ist einfach nur ein Extrem feiner Filter, der alle gelösten Stoffe aus dem Wasser entfernt. Gelöste Gase sind aber zu klein für die Membran der Umkehrosmoseanalge und werden nicht entfernt. Besitzt dein Ausgangswasser jetzt einen hohen Gehalt an gelosten Carbonat bedeutet dies im Umgehschluss das ebenfalls die CO2 Konzetration höher ist als bei weichen Wasser. Ergo ist die CO2 im hergestellten Wasser höher als wenn es as weichem Wasser Produziert wird.

    Moin Peter,

    ich dosiere so meine Spurenelemente und ebenfalls auch Jod. Das Funktioniert super. Du musst nur regemäßig die Verdunstung überprüfen und gegenfalls die dosierung anpassen. Habe mir hierfür eine Excelberechnugn erstellt, dann ist nicht mal wirklich Mehraufand.
    Den Rest habe ich in dem oben geposteten Link schon geschrieben.

    Hallo Spooner,

    Jetzt habe ich deine Frage verstanden. Chemisch betrachtet ist das übrigens eine geniale Frage, da man mit Ihr viele Zusammenhänge erklären kann.

    Also um deine Frage richtig zu beantworten habe ich die Grafik oben Eingefügt. in der Grafik sind 3 Punkte makiert. Die sogenannten pks-Werte sind chemische Konstanten die verwendete werden um den pH-Wert von Lösungen zu Berechnen. Entspricht der pH Wert dem pks Wert liegen 50% des Stoffes dissoziiert vor.
    pks 1= +6,35
    pks 2= +10,33
    pks1+pks2 = +8,34 (errechnet)


    In Abhängigkeit vom pH-Wert liegt das im Wasser gelöste CO2 in unterschiedlichen Modifikation vor. Man nennt dieses Puffersystem auch Carbonat-Kohlendioxid-System. Bei einem PH wert von 8,3 können wir der Grafik die Zusammensetzung des gesamt im Wasser gelösten CO2 entnehmen. Es liegen 1% als CO2, 1% als CO32- und 98% als HCO3- vor.
    Haben wir nun 2,9 mmol/l gesamt CO2 im Wasser vorliegen bedeutet dieses das 0,029 mmol/l CO2 (1,8mg/l), 0,029 mmol/l CO32- und 2,8mmol/l HCO3- (KH=7,9). Nehmen wir nun an das Wässrige System befindet sich im Gleichgewicht und auch die CO2 Konzetration entspricht der des Gleichgewichts durch die Umgebungsluft, liegt ein stabiles System vor.
    Verändern wir jetzt den pH-Wert (zur Verdeutlichung machen wir das extrem) auf 7,0 ändert sich auch das Verhältnis der Kohlendioxidmodifikationen. Es liegen nun 20% als CO2 vor 80% als HCO3- und CO32- ist nicht mehr vorhanden. Gehen wir erneut von 2,9 mmol/l gesamt CO2 im Wasser aus, bedeutet dieses das 0,58mmol/l CO2 (35mg/l) und 2,32mmol/l HCO3- (KH=6,4) vorleigen. Das Wässrige System befindet sich im Gleichgewicht, aber die CO2 Konzentration nicht mit der Umgebungsluft! Das System ist Bestrebt immer im Gleichgewicht vorzuliegen und das überschüssige CO2 würde ausgasen.
    Andersrum funktioniert das selbstverständlich auch. Erhöhen wir den pH Wert auf 9 bei 2,9 mmol/l gesamt CO2 im Wasser wäre die CO2 0,0058 mmol/l (0,4mg/l), 0,058 mmol/l CO32- und 2,84mmol/l HCO3-. Das wässrige System befindet sich im Gleichgewicht, aber die CO2 Konzetration nicht mit der Umgebungsluft. Es würde sich vermehrt CO2 aus der Umgebungsluft im Wasser lösen bis wieder ein Gleichgewicht vorliegt. Nach dem Prinzip funktioniert die Kalkversorgung und Carbonatversorung mittels Kalkmilch, oder kann so die CO2 Konzentration errechnen.

    Im Grunde hast du recht .

    Die Flüssigkeit in dem Test ist eine schwache Säure und ein Farbindikator der bei einem bestimmten pH Wert einen Farbumschlag hat.

    Vereinfacht senkst du mit dem KH Test den pHWert der Probe bis zum Farbumschlag . Wenn du vorher den pH-Wert deines Wassers mit Kalkwasser erhöht hast musst du ein oder 2 Tropfen mehr Testflüssigkeit zugeben um den pH-Wert des Probenwassers soweit zu senken das der Farbumschlag stattfindet.

    Das ist allerdings stark vereinfacht . In Wahrheit ist es komplexer mit dem Puffersystem des Salzwassers .

    Und zu einem gewissen Grad entsteht auch aus dem CO2 im Becken und aus dem OH des Kalkwasser Karbonat ( auch wieder vereinfacht)

    Das Messprinzip ist richtig erklärt, hat aber nur unwesentlich was mit dem zu tuen. Der pH-Wert ändert sich zu Beginn der Messung kaum. Anhand einer Titrationskurve kann man das er schön erklären.

    Phosphorsäure hat 3 sogenannten Umschlagpunkte. Der pH-Wert der Testlösung (blaue Linie) ändert sich nur leicht bis kurz vor erreichen des Wendepunktes (pH von 2 auf 3). Anschließend steigt der pH Wert Schlagartig auf 6. Hierzu sind nur wenige Tropfen der Natronlauge nötig. Am 1 Wendepunkt (ÄP1 =4,3) hat die komplette erste Dissoziationstufe der Phosporsäure reagiert. Der 2 Wendepunkt verhält sich ebenfalls so. Flacher Anstieg von 6 auf 8 und steigt dann innerhalb weniger Mikroliter auf 11 an (ÄP2 =9) 2 Dissoziationstufe.
    Das Volumen von ÄP1 zu ÄP2 ist konstant und ist ausschließlich von der Konzentration der zu Titrierenden Lösung abhängig. Der pH Wert hat hier drauf keinen Einfluss wie man am ÄP2 erkennt. beim ÄP3 spielt wiederrum das Puffervermögen des Phosphats eine Rolle.

    Hallo Spooner,

    Bin mir nicht sicher ob ich deine Frage richtig verstanden habe.

    Ein erhöhter CO2 Gehalt im Becken kann zu einem verstärkten Grünalgenwachstum führen. Ebenfalls kann ein niedriger pH Wert zu Dinofllagelaten führen. Außerdem hat der PH wert starken Einfluss auf die Löslichkeit unterschiedelicher Verbindungen, wie z.B Phosphate aber auch die max. Mögliche Konzentration an Calzium.

    Um in deinem Reaktor Calzium zu lösen muss der pH auf etwa 6 gesenkt werden. Wenn dein Reaktor jetzt deutlich mehr CO2 einleitet als nötig ist um den pH Wert auf pH 6 zu senken hat das kaum Auswirkung auf die im Reaktor in Lösung gebrachte Menge an Calzium und Hydrogencarbonat. Dafür ist die Konzentration an freien CO2 höher aber die zudosierte Menge an Calzium und Hydrogencarbonat fast genauso groß wie ein ideal Eingestellter Reaktor.

    klingt sinnig.
    Der 15€ Tröpfchentest ist sicher genauer als eine fachlich durchgeführte Laboranalyse :face_with_tongue:
    Vermutlich ist der Test auch ganz frisch und wurde bestimmt schon Mittel Referenz überprüft.

    Du kannst aktuell die Werte in deinem Becken Messen und sie sind immer noch so wie du es erwartest?

    Ich könnte mir vorstellen das die Probe vertauscht wurde, irren ist Menschlich, spreche da aus Erfahrung :grinning_squinting_face:
    Die Historie der Messwerte passt zu der aktuellen Analyse? Dichte, Calzium, Magnesium und Carbonathärte passen zu deinen Messwerten, bzw.sind vergleichbar wenn du sie zeitnah gemessen hast?

    Du fütterst Phytoplanton, welche Art und vieviel?

    Ansonsten würde ich eher das Ergebnis des TM Test anzweifen als die ICP. Es ist war nicht das ideale Verfahren zur Bestimmung von Phosphat, aber hervorragen geeignet den Gesamtgehalt an Phospor zu bestimmen.
    Es besteht die Möglichkeit das es während der Messung zu spektralen Überlagerungen kommt. Zinn z.B. wäre eine Möglichkeit, wenn es in hohen Konzentration vorliegt. Ab wann das der Fall ist kann ich dir leider nicht sagen.
    Nur hast du erwähnt das du den erhöhten Zinn Wert schon länger hast und deine Werte immer zur Laboranalyse passen.
    Also hätte es hier schon früher zur beobachtungen kommen müssen. War das der Fall, müsste der Wert an berechneten Phosphat kleiner/ gleich sein als dein selbst bestimmter Wert.

    Dein Tröpfchentest ist zwar deutlich ungenauer als die ICP, dafür misst dieser Selektiv Phosphat. Die ICP ist nicht wirklich Selektiv, da sie alle in der Probe enthaltenen Phosphorhaltigen Verbindungen zerstört und als Phosphor bestimmt, dafür deutlich genauer.
    Die Phosphorhaltigen Verbindungen werden sprichwörtlich verbrannt. Deswegen ist der mittels ICP bestimmte Wert nie mit dem Tröpfchentest vergleichbar. Der von ATI angegebene Wert ist stöchiometrisch berechnet. Es sei denn ATI bestimmt Phosphat mittels IC. Soweit ich aber Recherchieren konnte scheinen sie hiermit nur Nitrat und Flourid zu bestimmen. Dann hätten sie aber wahrscheinlich auch Schwierigkeiten mit der Bestimmungsgrenze.

    Hallo Tina,

    ja es ist möglich das Riffmörtel Lithium abgibt.
    Phosphat hat die tolle Eigenschaft mit fast allem unlösliche Verbindungen einzugehen, dazu zahlt auch Mörtel.
    Mörtel enthält unter anderem gebrannten Kalk, der mit Wasser auch zum Calziumhydroxid reagiert und in der Lage ist Phosphat zu fällen (pH abhängig). Ebenfalls im Mörtel enthalten sind Aluminate die mit vielen Metallen schwer lösliche Verbindungen eingeht, so auch mit Lithium.

    Hallo,

    Das Salz was du verwendest entspricht nicht immer zu 100% dem natürlichen Verhältnissen. Armin Glaser hat es treffend formuliert in seinem Buch.

    Zitat von Armin Glaser

    Es ist bisher noch keinen Wissenschaftler gelungen Künstliches Meerwasser herzustellen, das ein so geringen Spurenelementgehalt hat wie natürliches Meerwasser.

    Die Ausgangssalze sind sozusagen verunreinigt mit geringen Spuren. Innerhalb der Spezifikation des Herstellers (NaCl) oder Verarbeiter (Meersalz Lieferant) aber halt wesendlich höher als es im Meerwasser wäre.


    Zitat von Armin Glaser

    Wenn ich ein Analysenzertifikat für Natriumchlorid in der Reinheitsstufe p.a. Anschaue, dann wird garantiert, das ein Kilogramm höchstens 0,0002% Kupfer enthält. Das sind 2 mg/kg. Zum ansetzen von Meerwasser werden unter anderem 25g Natriumchlorid gebraucht. Diese können folglich 50μg Kupfer enthalten, etwas 200 Fach von natürlichen Meerwasser.


    Ich habe bisher die Beobachtung gemacht das der Wechsel des Salzes, ob andere Charge oder Herrsteller den ein oder anderen Wert in der ICP verändert.

    Also wie ATI schon schreibt, alles gar nicht so dramatisch.

    Zu der Messabweichung, ist vollkommen legitim, habe dazu schon mal was geschrieben. Wenn es dich interessiert rezitiere ich es hier gern nochmal.

    Ein kurzes Statusupdate:
    nach 8 Tagen zudosieren von derAmmonium/Nitrat (siehe Beitrag Nr. 83 oben) ist Nitrat immer noch so gut wie nicht messbar (keine Verfärbung). Ich habe jetzt die Dosierung verdoppelt - in einer Woche wird wieder gemessen.

    PO4 ist mittlerweile dank Absorberwechsel auf <0,03 gesunken. Dh. durch die angepaßte Dosierung von N sollten jetzt die Werte langsam in die gewünschten Bereiche kommen. Ob es die Cyanos beeindruckt werden wir dann sehen.

    Die Vorschläge von Kerplunk habe ich natürlich auch gelesen. Nur ein Totaltausch des Wassers ist aktuell keine Option - alleine schon aus logistischen Gründen.

    Ziel ist jetzt PO4 knapp unter 0,03 zu halten und Nitrat auf ca. 1 zu bekommen. Dann sehen wir weiter.

    Genauso verhielt es sich bei meinem Becken. Die Nährstoffe sind komplett weg. Das was kommt wird sofort von den Cyanos verwertet.
    Deswegen habe ich auch eine Dunkelkur gemacht. In der Zeit stiegen die Nährstoffe und die Population an Cyanos wurde stark dezimiert. Danach war es bedeuten leichter die Nährstoffe hoch zu bekommen.

    Bei mir waren PO4 und NO3 laut ATI nicht nachweisbar. Ich habe täglich 0,05mg/l Phosphat und 5mg/l Nitrat zudosiert. Nach der dosierung war es messbar, am nächsten Tag zeigte der Test wieder nichts an. Ich bin wahnsinnig geworden und meine Frau war schon am schimpfen das ich jeden Tag nur Wasser teste :aeh:
    Nach der Dunkelkur konnte ich die Werte halten, das Wechselwasser habe ich ebenfalls Phosphat und Nitrat zugesetzt.
    Die Cyanos waren danach nicht vollständig verschwunden, es gab ein paar stellen wo sie weiter wuchsen, nur in einem Moderaten Tempo, ich musste Sie nicht mehr absaugen und sie überwucherten von dort aus nichts.

    Endgültig verschwunden sind Sie dann nachdem mein erhöhter Br Wert wieder auf ein normales Level gesunken ist, Zumindest so mein Gefühl. Und dem Wechselwasser setzte ich auch kein Phosphat und Nitrat mehr zu.

    Hallo,

    Das Gerät bestimmt doch einen Blindwert? Also eine Nullmessung ohne Reagenzien, richtig?
    Die Abweichung die du misst kommt daher das das dass Gerät den Nullwert in die Bestimmung mit einbezieht.

    Die Kürvetten haben immer eine unterschiedliche Absorption.

    Moin,

    Dem Tip schließe ich mich an, funktioniert am einfachsten. Anstatt des Zahnstochers habe ich eine Spitze Pinzette verwendet. Ist wie Lottospielen, beim x mal hast du mal ein Treffer und eine weniger. Ich hatte als Fressfeinde L. Kuekenthali, L. wurdemanni versucht. Beides ohne Erfolg!

    Danke das du nochmal ins Detail gegangen bist.
    In dem Satz steckt die Behauptung das PO4 zu vernachlässigen ist und auch ruhig nicht Nachweisbar sein kann, da die Korallen ja durch die Bakterien ernährt werden die du Fütterst/ förderst.

    Also da ich selber schon eine PO4 Limitierung hatte weiß ich das einem das die Korallen echt übel nehmen. Mag sein das diese Annahme für die Natur stimmt, nur in unseren Aquarien funktioniert das nicht?


    Zitat von Kerplunk

    Ersetzen Sie Ihr gesamtes Wasser durch neues Wasser mit der gleichen Alkalität.
    Spülen, ersetzen oder entfernen Sie Ihren Sand.
    Spülen Sie Ihre Steine schnell in einem Eimer aus, wenn Sie können. Wenn nicht, spülen Sie sie im Aquarium aus, bevor Sie das alte Wasser entfernen.

    Es gibt einige Bericht darüber das Cyanos auch dann auftreten wenn man gravierende Änderungen am Becken vornimmt. Genau das machst du aber mit dieser Aktion. Du Dezimierst nicht nur die Cyanos, auch die gewollten Bakterien/ Algen die auch die Konkurrenz zu den Cyanos darstellen. Das finde ich ein echt heftigen Ansatz!

    Bei dem Komplett Tausch des Beckenwassers kann ich mir auch vorstellen das diese Maßnahme Einfluss nimmt auf eine eventuelle Konzentration an Spurenelementen. Es steht auch die These im Raum, das dass Ursache sein soll für das Auftreten von grünen Cyanos, zumindest habe ich das mal gelesen.


    Zitat von Kerplunk

    Was wirklich passiert, ist ein unbekannter Schadstoff, der das
    Korallenwachstum hemmt und es einfacheren Lebensformen ermöglicht, die
    Kontrolle zu übernehmen. Cyano ist nicht das Problem, das tote Aquarium
    ist das Problem.

    Den Ansatz finde ich auch interessant, Würde aber auch die Schlussfolgerung zulassen das der Einsatz Ozon und Aktivkohle Abhilfe schaffen kann. Vorrausgesetzt ich mache es intensiv und konsequent genug. Beide Maßnahmen wären in der Lage organische "Kampfstoffe" zu reduzieren.

    AltGr M = µ :smiling_face_with_halo:

    Jetzt habe ich sie, muss ich gestern übersehen haben :thup

    Naja beim Wasserwechsel in Gröβenordnungen von 5-10% mit Wasser dessen Konzentration an Spurenelementen in etwa dem natürlich Meerwasser entspricht, kann ich den Einfluss auf die Konzentration an Spurenelemente vernachlässigen.
    Um das ganze am Beispiel vom Iod durchzurechnen mit der erhöhten Konzentration 73μg/l bei 20l Wasserwechsel:
    ((73μg/l*200l)+(65μg/l*20l))220l= 72μg/l

    Vorrausgesetzt das verwendete Salz hat den richtigen Gehalt. Einzig ATI liefert zu seinem Abolut Ocean Analysenergebnisse, bei anderen Herstellern muss man drauf vertrauen das es passt.

    Hallo,

    Ziemlich viel Resonanz.


    Über das Nachfüllwasser zu dosieren habe ich noch nie gehört.

    Das funktioniert in keinem Fall, da die Menge des Nachfüllwassers doch ständig schwankt! Im Sommer mehr, im Winter weniger und somit schwanken auch die Zugaben!

    Rolf

    Ja du hast Recht, die Menge an verdunsteten Wasser variiert Tasächlich. Welch ein Glück das ich alle 2-3 Wochen mein Bedarf Kontrolliere und auf Grund des festgestellten bedarfs die dosierung an anpasse.
    Aber warum genau sollte es nicht funktionieren?


    Hallo Robin,
    Ist ja schön das du das so einfach machst ist bestimmt noch niemand darauf gekommen, hast du auch mal kontrolliert ob dadurch noch Jod im Aquarium ankommt.
    Was gibst du sonst noch in das nachfüllwasser , zum nachdosieren ?

    Selbstverständlich kontrolliere ich mittels regelmäßiger ICP Messung (4-6 Wochen) die Werte. Ohne dem würde das vorgehen nicht wirklich aufgehen, da ich den Bedarf des Beckens nicht kennen und auch keine wirkliche Dosierung vornehmen kann.
    Stelle ich eine Über/ Unterdosierung fest, kann ich über die Dauer zwischen den Analysen und den täglichen Wasserbedarf recht gut feststellen um wie viel Prozent ich die dosierung anpassen muss.

    Auf die Art und Weise dosiere ich fast alle Spurenelemente und nur die, die auch tatsächlich benötigt werden.

    Bei Systemen wie Bailling Light, plus, ATI-Essentials und Co. passiert im endefekt das selbe, nur das hier die dosierung über den Verbrauch an Hydrogencarbonat, Calzium erfolgt.
    Also ganz neu ist die Idee nicht, nur anders.

    Um eine Vorstellung von den aktuell täglichen Dosierungen zu bekommen, hier mal die Größenordnungen bei mir.
    Br: 0,5mg/l*d
    I: 7,3yg/l*d
    Mn:0,09yg/l*d
    V: 0,09yg/l*d
    Die Idealwerte treffe ich mit geringen Abweichungen ca +/- 15%

    Außerdem kommt noch Fe, Ni, Cr auf diese Art und weise ins Becken. Hier teste ich mich jedoch noch an den Tatsächlichen Bedarf heran.

    Und sollte sich die Verdunstung ändern, wie in meinem Fall erst in der letzten Woche.von 1,7l auf 2,0l pro Tag bei 220l Volumen. Kommt es zu einer erhöhten Zugabe an Spurenelementen von +15%. Klingt im ersten Moment viel, nur dosiere ich dann anstatt 7,3yg/l*d 8,4yg/l*d für einen kurzen Zeitraum am Beispiel von Iod mehr. In meinem Fall waren es etwa 7 Tage. Die Konzentration würde sich damit von 65yg/l auf 73yg/l erhöhen, was soweit noch vollkommen im Rahmen liegt.

    Ich hoffe ich konnte alle fragen ausreichend klären.

    P.S.
    yg = Mikrogramm. Ich finde den griechischen Buchstaben nicht auf meiner Tablet Tastatur nicht

    Hallo Rainer,

    auch bei mehrmaligen lesen verstehe ich den Inhalt nicht.

    Zitat von Kerplunk

    Haben Sie keine Angst, Ihren Tank mit Grund zu füttern. Wenn Algen
    ausbrechen, weil Ihr Licht zu nahe ist, heben Sie das Licht in die Luft
    und / oder verkürzen Sie die Photoperiode. Licht + Wasser + CO2 = Zucker
    und Sauerstoff. Nitrat existiert nirgendwo in dieser Gleichung. Nitrat
    ist ein limitierendes Element, dessen Menge für die Ausbeute irrelevant
    ist.

    und hier bin ich komplett raus.

    Hallo Stefan,

    Bei deinem Text muss ich innerlich schmunzeln. Mein Sohn holt sich inzwischen ein Hocker oder Stuhl wenn ich am Aquarium hantiere und die Lichtblende zum arbeiten abgenommen habe. Er ist der Meinung das auch seine Tut Tut Autos ins Aquarium gehören :angry_face: Oder die Holzeisenbahn ins Technikbecken.

    An unseren normalen Schränken und Schubladen haben wir Magnetische Verschlüsse:
    https://www.amazon.de/Kindersicherun…5420356&sr=8-10

    Da ich in meinem Unterschrank keinen Platz hierfür hatte habe ich auf dem Schrank eine Art scanner montiert:
    https://www.amazon.de/kinderbeveilig…5420356&sr=8-22

    Vielleicht hilft dir das weiter. :thup