Beiträge von argonaut

    Hallo,

    ich kann da Hajo nur zustimmen. Das Zeug findet einen Weg :winking_face: Sieht wunderschön aus, ich habe einen 30cm hohen Stein im Becken, der steht isoliert und ist komplett damit bewachsen. Leider hatte ich den früher woanders stehen und die Dinger haben rübergemacht zu einem benachbarten Riffaufbau. Ich habe die dann mit Aquarienzement überklebt und scheinbar hat es geklappt, aber die kamen dann trotzdem wieder. Der kleinste Rest kann reichen und es vermehrt sich wieder.

    Gruß

    Chris

    Danke für den Link für den Kleber :winking_face: Kannte ich bisher nicht, schaut viel besser aus als das reine Weiß der meisten anderen Firmen. Selbst nach einem Jahr ist das nämlich noch nicht überwachsen.

    Für die Methode von reefartist braucht man auch etwas Übung. Mir ist es ein paar Male passiert, dass ich die Stelle im Riff nicht mehr exakt gefunden habe, dann klappt das natürlich nicht. Aber gerade für so überhängende Stellen ist diese Methode genial. Gut ist halt, dass man den Kleber immer wieder neu formen kann.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    alle Kleber haben Vor- und Nachteile, manchmal kommt man mit einer Sorte einfach nicht zurecht obwohl andere keine Probleme habe. Sekundenkleber ist auch so eine Sache. Bei mir funktioniert es oft sehr gut, aber es gibt Stellen, da will es einfach nicht halten. Man muss da auch etwas Geduld und Übung haben.

    Eine geniale Art und Weise, Korallen bombenfest einzukleben hat reefartist mal in einem Video erklärt, das ich hier verlinke. Ist eine Kombination aus Kunststoffkugeln und Sekundenkleber. Damit kann man auch überhängend verkleben.

    Korallen kleben

    Hallo Pyron,

    ich hatte auch Bedenken wegen dem Futter und habe ganz am Anfang aufwendig Futter im Sand vergraben. Hat gut funktioniert, allerdings war es bald nicht mehr notwendig. Meine V. puellaris schwimmt im Freiwasser sobald es Futter gibt und die frisst wirklich alles, Flocken, Pellets, Frostfutter, Algen. Weiß nicht wie das bei anderen Grundeln ist oder ob ich Glück hatte mit meinem Exemplar, aber am mangelnden Futter wird meine sicher nicht sterben (ist jetzt ca. 2 Jahre alt), eher an Übergewicht (Spaß).

    Gruß

    Chris

    Ich kann nicht wirklich beurteilen ob es ein Kurzzeiteffekt ist. Aber wenn man den Sand wäscht ist man mit dem Steinbruchsand ewig beschäftigt und ich hatte auch immer den Eindruck, dass das nie so richtig aufhört, auch nicht im Becken. Der natürliche Korallensand ist schnell sauber, zudem abgerundet, der geschrotete Sand aus dem Steinbruch ist scharfkantiger. Wie auch immer, ich werde nur noch den echten Sand verwenden.

    Gruß

    Chris

    Hallo Andre,

    ich habe aufgrund des Videos von Claude vor einem Jahr mein neues Becken mit dem Coral Sand 2-5mm gestartet und ich bereue es nicht. Hatte davor den Fiji von ATI (Kalksteinbruch) und der verschlämmte viel mehr. Jetzt nach über einem Jahr ist der Coral Sand nach wie vor schneeweiß und wenn ich ihn durchwühle bleibt das Wasser klar. Muss allerdings auch sagen, dass ich von Anfang an eine grabende Grundel hatte, die den Sand sowieso ständig umgräbt. Aber der Sand bleibt einfach stabil, da fällt nichts aus oder reagiert was, es ist richtiger Korallensand. Klare Empfehlung von mir.

    Gruß

    Chris

    Halo Bernd,

    ICP ist eine Wasseranalyse, die verschiedene Anbieter wie Fauna Marin, ATI oder Triton anbieten. Da schickst du Wasser hin und die analysieren Spurenelemente, Makroelemente, Phosphor und teilweise Nitrat usw. Kann bei manchen Problemen helfen.
    Hast du irgend etwas geändert bevor es zu der Eintrübung kam?

    Gruß

    Chris

    Hallo Stefan,

    ich versuche es mal :winking_face: Es ist nicht ungewöhnlich, dass die ICP Werte anzeigt, die nicht übereinstimmen mit den Tröpchentests oder dem Hanna Checker. Mit der ICP werden alle Phophor Verbindungen gemessen und dann umgerechnet auf PO4. ICP ist ne schöne Sache, aber beim PO4 verlasse ich mich immer auf den (gegen Referenz getesteten) Tröpchentest bzw. mittlerweile den Hanna Checker.
    0,03 PO4 ist nicht nichts, kann aber unter Umständen trotzdem zu wenig sein. Wie hoch ist dein KH? Aminos würde ich in solchen Situationen nicht dosieren, ich hatte bisher immer den Eindruck, das macht es noch schlimmer. Vielleicht kommt das Eindunkeln auch daher. Ob No3 jetzt 0,2 oder 2 ist spielt keine Rolle, sofern genügend Stickstoffverbindungen wie Ammonium vorhanden sind. Bei einem Mangel werden die Korallen auch eher heller, verlieren aber in der Regel kein Gewebe.

    Vielleicht kann ja mal ein Vollprofi eine Einschätzung geben, das ist was ich mir so herleite aus den bisherigen Erfahrungen. Vielleicht kannst du ein Bild hochladen?

    Gruß

    Chris

    Hallo Hans-Werner,

    danke für die Ausführungen. Bei Spuren habe ich den Eindruck, dass generell viel verbraucht wird, ich habe zudem viel Licht drüber und einen etwas zu großen Abschäumer. Sonst nichts, also keine Kohle oder sonstigen Adsorber, kein Refugium. Was mich halt anfangs gewundert hat ist, dass die Werte alle im Keller waren. Ich verwende die ATI Essentials und da soll ja alles enthalten sein. Vielleicht passt das für andere Aquarien oder Weichkorallen Becken, keine Ahnung, aber als ich angefangen habe, die Elements zu dosieren, sind Farben und Wachstum deutlich besser geworden. Und ich bin auf die Maximaldosierung von 1ml/pro 100 Liter Wasser gegangen - zusätzlich zu den Essentials! Da kann man mal sehen wie Theorie und Praxis auseinander liegen können.

    Ich werde mal weiter berichten.

    Gruß

    Chris

    Hallo Hans-Werner,

    Bor liegt mit 9,20 "recht" hoch, Referenzbereich max 5,5, Strontium mit 10,69 leicht drüber (9). Molybdän mit 19,35 ganz knapp drunter (20).
    In der Mischung in der Bor und Strontium dosiert werden sind auch Elemente enthalten, die bei mir recht gering bzw. überhaupt nicht nachgewiesen wurden:

    Barium n.n.
    Eisen n.n.
    Mangan n.n.
    Kupfer n.n.
    Zink 0,22 (3-8)
    Nickel n.n.
    Chrom n.n.

    Die A Elements passen sehr gut, bis auf Selen, das ist bei mir n.n.

    Mir geht es jetzt nicht darum, alle in den SOLL Bereich zu bekommen. Eisen z.B. ist m.E. genügend vorhanden, das sehe ich an bestimmten Korallen. Aber Selen, Mangan und Zink z.B. würde ich gerne etwas anheben.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hans-Werner,

    vielen Dank, ich finde das super und vorbildlich. Jetzt kauft man keine Blackbox mehr (wie so oft). Tropic Marin führt ja keine Einzelelemente soweit ich weiß. Ist es möglich, Einzelelemente von anderen Firmen in die Mischungen zu geben? Ich verwende eure Elements, kann aber nicht höher dosieren, weil einige Spuren schon am oberen Ende sind, andere sind dagegen nie nachweisbar, wie Zink und Mangan. Es wäre natürlich schön, das alles über die Dosiermaschine auf einmal zuzugeben. Natürlich muss man das dann umrechnen und auch die Menge an Flüssigkeit, die man zugibt, mit einkalkulieren. Aber geht das so einfach oder liegen die Spuren je nach Hersteller in unterschiedlicher Form vor?

    Gruß

    Chris

    Hallo Martin,

    der ATI Test ist schon gut. Ich mache es immer bei Tageslicht, also Streulicht, kein direktes Sonnenlicht oder Kunstlicht. Du schiebst die Röhrchen von links nach rechts und man kann schon gut erkennen, wann das Blau zu dunkel wird. Dann geht man eine Stufe zurück und es passt meistens.
    Auch wenn du das nicht so gut erkennen kannst, der Bereich ist schon ziemlich eindeutig. Und ob jetzt 0,075 oder 0,1 korrekt ist - ich glaube das spielt für die meisten nicht so eine große Rolle. Du erkennst aber auf jeden Fall, wenn es deutlich höher oder deutlich niedriger ist. Also wag ich mal zu behaupten, dass du selbst bei Schwierigkeiten den Wert mit einer Abweichung von +-0,025 gut eingrenzen kannst.
    Bei höheren Abweichungen hat man wirklich ein medizinisches Problem mit den Augen :winking_face:

    Gruß

    Chris

    PS: schönes Becken!

    Hallo zusammen,

    Hajo, das wusste ich nicht, der Händler meinte Chance 50:50. Ich kaufe halt gerne Fische, wo ich sie vorher sehen kann. Schade, da hätte ich mich tatsächlich besser informieren sollen, auch was das Angebot schon eingewöhnter Paare anbelangt.

    Grundsätzlich kaufe ich Fische sonst immer mindestens als Paar, ich hätte noch gerne zwei LSD Fische und da gibt es tatsächlich einen Händler, der sie als Nachzuchten und als Paar hat. Die Kosten dann knapp 200 Euro zusammen, aber sie nehmen dann garantiert Frostfutter, sind schon ein Paar und stammen noch aus einer Nachzucht. Viel besser geht es nicht.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    das mag ja sein, aber so wie ich es verstanden habe ist Schluss mit lustig wenn die Tiere gleichgeschlechtlich sind. Ich hatte das mit zwei Kardinalbarschen und zum Glück gibt es eine einfach Methode, die aus dem Becken zu bekommen. Trotzdem ist der kleinere wenig später verendet, der Stress war wohl zu viel (oder meine Reaktion zu langsam).
    Ich weiß nicht wie das mit den Grundeln ist, ob und wie man die wieder raus bekommt wenn sie sich nicht vertragen. Aber ob diese Experimente immer so gut für die Fische sind, ich weiß nicht. Rein ins Becken, Stress, wieder raus zum Händler, wieder neu eingewöhnen bis der nächste Mensch einen kauft...
    Ist irgendwie schwierig bei Fischen, die keine Geschlechtswandler sind oder bei denen man das Geschlecht nicht sehen kann. Ich würde das Doppelte oder Dreifache ausgeben für beim Händler eingewöhnte Paare, aber damit selbst zu experimentieren, das traue ich mir nicht wirklich zu. Vielleicht ist die Sorge auch übertrieben und man bekommt jeden Fisch wieder aus dem Aquarium, aber es wäre der Horror wenn die sich nicht vertragen und ich stehe daneben und kann nichts tun...

    Gruß

    Chris

    Hi,
    ich schließe mich dem Rat von Elisabeth an. Wollte auch ein Paar haben, der Händler hat abgeraten bzw. gesagt, dass die Chance 50:50 steht. Entweder man hat Glück oder eben nicht und ich weiß nicht ob man die Grundel so leicht wieder aus dem Becken bekommt. Zudem werden die Maiden Grundeln recht groß, für mein 500 Liter Becken würden zwei vielleicht gerade so gehen, aber ideal wäre es nicht.
    Hast du das Becken abgedeckt? Die springen gerne mal...

    Gruß
    Chris

    Hallo Sandy,

    verstehe, dann macht es Sinn. Ich bin ne Niete in Chemie, aber ist es nicht so, dass Phosphat Verbindungen mit Calcium eingeht? Macht es dann überhaupt Sinn, Phosphat und Nitrat in solche multireferenzen zu packen? Letztlich weiß man auch nie wie lange solche Produkte in den Regalen stehen. Das Produkt, das Rolf genannt hat kannte ich bisher nicht, hört sich aber gut an.

    Gruß

    chris

    Hi,

    also den Wert bei der Fauna Referenz finde ich merkwürdig. Es geht hier nicht um einen "falschen" Wert, sondern darum, dass wir im Becken für gewöhnlich Phosphatwerte zwischen 0 - 0,1 haben. Viele Tests haben feinere Abstufungen in diesem Bereich. Eine Referenz mit einem Phospgehalt von 0,35 würde mir so gar nicht viel bringen. Ich könnte 0,35 gar nicht messen mit meinem ATI Test. Mit dem Rowa gerade mal so. Was du mal versuchen könntest ist die Referenz zu verdünnen mit Osmosewasser, nur testweise und es nochmal versuchen.
    Ich kann den Ärger schon nachvollziehen, wenn man alles richtig macht und man dann nicht weiß ob die Referenz falsch ist oder die Tests falsch messen, das ist doof. Also wenn beide Tests neu sind und korrekt angewendet werden, dann tippe ich eher auf die Referenz als Fehlerquelle.
    Welchen Phosphattest verwendest du? Mit dem Nitrat Test von Red Sea habe ich keine Erfahrung.

    Grüße

    Chris

    Hallo Ralf,

    für den ATI Easy Frag (und andere dieser Kleber dieser Art) gibt es eine coole Methode, allerdings weiß ich nicht ob das auch mit größeren Stücken funktioniert. Klumpen Easy Frag an der Basis der Koralle anbringen und dann an die gewünschte Stelle drücken und solange warten bis der Kleber fest wird (dauert nur einige Minuten). Das hält dann erstmal nicht gut, aber dadurch dass man jetzt zwei "passgenaue" Abdrücke hat, hält Sekundenkleber bombenfest. D.h. man nimmt es wieder ab, klebt erstmal den ausgehärteten Easy Frag am Fuß der Koralle mit Sekundenkleber fest und sobald es fest ist, klebt man die Koralle zurück an die Stelle, die man vorher ausgewählt hat - auch mit Sekundenkleber. Die einzige Schwierigkeit damit ist, genau wieder die Position zu finden. Und man sollte vor der ganzen Aktion die Stelle im Riff abbürsten.
    Mit dieser Methode kann man auch überhängend Korallen befestigen, das hält bombenfest.

    Grüße

    Chris

    Hallo Dornhai,

    du scheinst mir übertriebene Angst vor zuviel Nährstoffen zu haben. 10 Einsiedler bewirken gar nichts was die Nährstoffe anbelangt, es sei denn du fütterst sie aktiv. Gerade als Anfänger ist es nicht verkehrt nachweisbare Nährstoffe zu haben. Die Korallen wachsen und sehen auch farbig aus wenn etwas Nitrat und Phosphat im Becken ist.
    Du hast zudem durch die vielen Steine eine enorme Siedlungsfläche im Becken. Wenn da keine Korallen drauf stehen, schnappen sich Algen und Bakterien die freien Plätze. Viel nitrifzierende Bakterien = kaum verwertbare Nährstoffe wie Ammonium im Becken. Wenn du dann noch Adsorber drinnen hast bei relativ wenigen Korallen, dann ist das nicht förderlich.
    Wenn es mein Becken wäre würde ich folgendes machen: Adsorber raus, einige Steine raus, etwas Sand raus (ich habe auch eine Grundel, soo viel Sand braucht die nicht), dafür zügig mehr Korallen rein (auf die Steine), den einen oder anderen Fisch damit Nährstoffe ins Becken kommen. Messen und schauen, dass alle wichtigen Werte stabil sind. Wenn Nährstoffe steigen, mehr Korallen rein, wenn sie sinken mehr Fische oder Fütterung. Adsorber setzt man entweder in bestimmten Versorgungssystemen ein (wie Triton) oder wenn es nicht mehr anders geht, z.B. wenn man mehr Produzenten hat (wie Fische) in Relation zu den Verbrauchern (Beckenbiologie, Korallen).

    Gruß

    Chris

    Hallo Robert,

    wir du siehst gibt es hier zwei Lager. Lebende Steine sind integraler Bestandteil des sog. "Berliner Systems", also der gängigen Arte und Weise der letzten Jahrzehnte, ein Meerwasseraquarium zu betreiben. Viele - vor allem ältere Semester - hängen da sehr dran :winking_face:
    Torben hat Jörg Kokott schon richtig wieder gegeben, wörtlich schreibt er in seinem Forum: "Für mich hat die Gestaltung keine unmittelbare biologische Funktion mehr, wie es damals das Berliner System praktiziert hat. Ich bin da komplett von dem Berliner System weggegangen und nutze die Steine, die mir am besten gefallen und die für mein Gestaltungskonzept am besten statisch wie auch funktionell passsen. "
    Das ist insofern bemerkenswert, da Kokott nicht nur Biologe und erfahrener Aquarianer ist, er hat darüber hinaus den Anspruch, dass ein Meerwasseraquarium nicht nur aus Fischen und Korallen bestehen sollte, sondern sich im Idealfall durch eine Vielzahl an Organismen teilweise selbst ernähren sollte. Also dass die Organik vom Becken selbst produziert wird.

    Das Schöne an Kokotts Aussage ist, dass es kein richtig und falsch gibt. Wenn die Qualität stimmt wirst du mit beidem glücklich werden. Mit Riffkeramik, Riffästen usw. kannst du sehr schöne und luftige Aufbauten hinbekommen, wie Überhänge, Bögen usw. Das geht mit Lebendgestein nur eingeschränkt, in der Regel besteht es aus Brocken und Platten. Aber auch damit bekommt man gute Aufbauten hin.

    Was Bernd zum Gesteinsaufbau schreibt kann ich voll und ganz zustimmen. Gerade bei Anfängern sieht man häufig sehr massive Steinaufbauten, die zum einen für Probleme im Becken sorgen können, zum anderen später ärgerlich sind, wenn die Korallen richtig wachsen und dann keinen Platz mehr haben. Jörg Kokott hat so einen Leitfaden A-Z geschrieben, der ist im Internet frei zugänglich. Da geht er ziemlich ausführlich auf den Gesteinsaufbau ein, auch auf die biologischen Zusammenhänge. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Anfänger!

    Was mich an lebenden Steinen früher sehr fasziniert hat war die Einfahrphase. Wenn man plötzlich eine Krabbe entdeckt, eine schöne Anemone oder Schwämme, das hat schon was! Ich habe letztes Jahr ein Becken gestartet mit Riffkeramik von Mirjam (Riffsystem) und ATI (tolle Gestatungsmöglichkeiten), habe aber dennoch einen lebenden Stein verwendet. Wenn du es kombinierst, hast du von beidem etwas.

    Grüße

    Chris

    man muss kein Lebendgestein verwenden. Zur Zeit eh schwierig, da teuer und qualitativ oft nicht so gut und zudem eine vermeidbare Naturentnahme. Und wenn du Pech hast sind da ungebetene Gäste enthalten wie Glasrosen, Kieferwürmer usw. Du kannst mit der heutigen Riffkeramik und was es sonst so gibt völlig ohne Probleme ein Becken starten. Baks kommen über Korallen rein...
    Es gibt natürlich Fans von Lebendgestein und es wurde ja lange Zeit so gemacht, insofern ist es nicht "falsch" welches zu verwenden, aber eben nicht zwingend notwendig.

    Gruß

    Chris

    Du hast bisher keinen einzigen Wasserwert genannt, so ist es schwierig zu helfen. Was heißt "praktisch nicht nachweisbar", KH, CA? Die wichtigsten Werte eben und zwar verlässlich, das heißt gegen Referenz geprüft. Passiert leider zu oft, dass Tests oder Geräte falsche Werte anzeigen oder eben falsch gemessen wird.

    Dein Becken ist ja praktisch leer was Korallen anbelangt, wie lange steht es schon? Phosphatadsorber, Zeolithfilter wozu wenn Nährstoffe "praktisch nicht nachweisbar sind"?

    Gruß

    Chris

    alles klar, dann ist das wohl so bei denen. Joe, "mal" drohen oder durchs Becken jagen ist kein Problem, das machen alle. Aber bei diesem Kauderni empfand ich es als extrem. Frisch nach dem Scheibe reinigen hat er immer sein Spiegelbild bekämpft und nachts hörte man eigentlich immer die typischen Klopfgeräusche. Ponnyhof muss nicht sein, aber das war schon nervig. Ich finde den Fisch sehr schön, aber ich werde keine mehr einsetzen. Stattdessen schwimmen jetzt sein Samstag vier Fadenflossen Kardinalbarsche im Becken. Im direkten Vergleich würde ich mal sagen: Ponyhof :winking_face:

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    ich habe vor einigen Monaten zwei junge Kaudernis eingesetzt. Irgendwann haben sie sich nicht mehr vertragen, der größere hat den kleineren unerbittlich gejagt. Ich habe heute den größeren zum Händler zurück gebracht. Es ist ja bekannt, dass sich zwei Männchen bzw. Weibchen nicht vertragen.
    Allerdings war ich doch sehr überrascht, wie nervig der größere Kauderni gegenüber anderen Fischen ist. Er hat sie nicht direkt angegriffen, ist aber z.B. ständig ins Revier der Clownfische geschwommen und hat sich seitlich etwas aufgebaut nach dem Motto "ich bin hier der Chef". Vorgestern habe ich nachts beobachtet wir er einen schlafenden Chromi angeschwommen hat. Auch hier kein direkter Angriff, aber ich denke es stresst die Fische trotzdem wenn sie ständig gestört werden oder ihr Revier verteidigen müssen. Lange Rede kurze Frage: ist das "normal" bei Kaudernis oder habe ich ein besonders aggressives Exemplar erwischt?

    Grüße

    Chris

    Hi Joe,

    ja, ich habe schon mit ihnen geschimpft :winking_face: Klar, die verbrauchen Phosphat, allerdings wohl mehr als ich bisher dachte. Ich glaube trotzdem, dass es noch andere Ursachen gibt, es gibt ja genügend Becken, in denen auch Korallen gut wachsen, die aber trotzdem höhere Werte haben bzw. bei denen nichts zudosiert werden muss. Vielleicht ist mein Fischbestand doch zu gering oder das Phosphat wird irgendwie gebunden im Bodengrund oder Gestein, keine Ahnung. Ich füttere 6xmal am Tag Trockenfutter (wegen meinen dauergefräßigen Chromis) und einmal Frostfutter, ca. ein Würfel am Abend. Dazu noch ab und an direkte Fütterung von LPS und Grundel. Im 500 Liter Becken sind jetzt 2 Clowns, eine Maiden-Schläfergrundel, 4 Chromis, 2 Fridimannis, 2 Gold Schleimfische, 2 Sechsstreifen-Lippfische und 2 Kardinalbarsche. Ist jetzt nicht viel, aber so wirklich wenig auch nicht...

    Gruß

    Chris

    Hallo Bernhard,

    ich habe den Rowa Test und den von ATI. Rowa ist super, aber unter 0,04 muss man raten. ATI hat Abstufungen von 0,01-0,02-0,03 bis 0,1. Da geht es nicht um den Farbumschlag, sondern um die Farbe blau, die immer intenisver wird, je mehr Phosphat enthalten ist. Ich komme mit dem Test gut klar.
    Es muss nicht zwingend am Phosphat liegen, aber abklären würde ich es schon. Ich habe keinerlei Adsorber im Becken, lediglich einen Abschäumer, das wars. Trotzdem muss ich jeden Tag 5ml vom ATI Phospat zugeben, damit der Wert bei 0,04 bleibt. Ich füttere recht viel, trotzdem rutscht das Becken in eine Limitierung wenn ich nichts zugebe. Weiß nicht warum... Gibt noch andere Hersteller, die Phosphat anbieten.
    Bevor du Phosphat zugibst würde ich erstmal den Adsorber reduzieren, du hattest ja gut Phospat im Becken vor dem Wasserwechsel und dem ROWA-Phos Einsatz. Phosphat würde ich nur dosieren, wenn trotz Fütterung absolut gar nichts nachweisbar ist und/oder die Korallen sichtlich weiß werden. Das war meine Notfallaktion und es hat funktioniert. Meine sind aber von unten her weiß geworden, was typisch ist für eine Phospatlimitierung.

    Ich verwende auch die TM Elements (je 3,5ml/Tag auf 500 Liter), bei den Analyseergebnissen machst du sicher nicht viel falsch wenn du etwas erhöhst oder wir Burkhart schreibt, etwas Zink separat dosierst. Aber damit kenne ich mich nicht so gut aus, daher halte ich mich zurück.

    Gruß

    Chris

    Hallo Reinhard,

    ich würde das nicht verallgemeinern. Ich habe ja letztens das gleiche Wasser an ATI und Fauna Marin geschickt, die Unterschiede waren sehr gering, durchaus vergleichbar. Also ich kann das nicht bestätigen.

    @Bernhard
    ich glaube nicht, dass es an den Spuren liegt, ich würde mir auch Phosphat nochmal genau anschauen. Wenn du von 0,25 auf 0,02 abgesenkt hast in kurzer Zeit, dann ist das schon viel. Zumal ich mich auf den errechneten PO4 Gehalt nicht verlassen würde. Ich hatte errechnet 0,1, gemessen mit zwei zuverlässigen Tröpfchentests konnte ich aber nur 0,02-0,03. Ich würde an deiner Stelle mal einen Tröpfchentest machen.
    Ich hatte auch mal eine Phosphat Limitierung, die Weichen und LPS standen gut, aber die Acros sind weiß geworden, zumindest teilweise. Durch Phosphat Dosierung konnte ich das stoppen und zumindest einige Korallen retten.

    Gruß

    Chris

    Hi,
    was passiert bei einem Stromausfall genau bei einem angeschlossenen wechselrichter? Ist der Strom erstmal weg für ein paar Sekunden oder springt das Gerät sofort an ohne Strom Unterbrechung?

    Gruß

    Chris

    Hallo Torsten,

    klar, war auch nur ein Vorschlag. Mir ist es eigentlich egal ob neue oder alte "Methoden" verwendet werden, es kommt halt immer darauf an, was man damit erzielen möchte. Wenn die Wert für dich in Ordnung sind, dann macht so etwas tatsächlich keinen Sinn.
    Man darf auch nicht vergessen, dass die ICP Analysen zusammen mit den Systemen ohne Wasserwechsel etabliert wurden. Früher reichte es tatsächlich aus, die Spurenelemente durch regelmäßige Wasserwechsel aufzufüllen, außer vielleicht Jod, aber das war gut beherrschbar. Wie Armin Glaser auf der Messe in Sindelfingen kürzlich betont hat, sind Systeme ohne Wasserwechsel eigentlich nicht ohne ICP Analysen anzuraten. Es fehlt dann doch häufig etwas, was man nachdosieren muss.
    Letztlich ist es doch schön, beides zu haben. Ich finds klasse wenn Leute ihr Becken "oldschool" fahren, genauso finde ich es spannend, die "modernere" Variante zu verwenden. Und darüber hinaus stehen die ja nicht grundsätzlich im Widerspruch. Es ist nur etwas hinzugekommen, was man sinnvoll nutzen kann (nicht muss).

    Gruß

    Chris

    Hallo Torsten,

    dann kommt es wohl vom alten Becken, zumindest Phosphat. Vielleicht hast du ja auch eine Kohlenstofflimitierung. Bakterien brauchen ja neben Stickstoff und Phosphat auch Kohlenstoff und wenn der fehlt funktioniert der Abbau nicht oder nur eingeschränkt. Ist aber nur eine Idee, der Profi bin ich auch nicht :winking_face: Was ich halt komisch finde ist, dass sowohl Nitrat als auch Phosphat erhöht sind. Der Phosphatwert lässt sich noch mit Depots aus den alten Steinen erklären, aber Nitrat wird ja nicht gebunden und dann wieder frei gegeben... Ich habe vor kurzem eine N-Doc Analyse bei Triton machen lassen, weil mir der nicht nachweisbare Nitratwert immer suspekt war und ich nicht so recht wusste ob ich jetzt mehr dosieren soll oder ob es so reicht. Das Ergebnis war dann beruhigend, denn es waren ausreichend Stickstoffverbindungen im Wasser. Die messen ja das Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff und darüber könntest du zumindest heraus gekommen, ob eine Kohlenstoff Limitierung vorliegt.
    Ansonsten halt Adsorber bis der Phosphatwert den Wert erreicht hat, den du willst. Ich würde Futter ausschließen, dein Fischbesatz ist ja auch recht gering.

    Gruß

    Chris

    Hallo Torsten,

    ich habe ca. die doppelte Wassermenge und den doppelten Fischbesatz und bei mir ist es genau umgekehrt. No3 nicht nachweisbar und PO4 geht Richtung n.n., so dass ich täglich Phosphat und Vorstufen von Nitrat zudosiere. Und ich füttere 6x Tag Granulatfutter (auch Baasler, Söll) und einmal Frostfutter (ungespült) am Abend. Mir ist es leider auch ein Rätsel, wie so etwas kommt und wir groß doch die Unterschiede sein können. Ich habe nur einen Abschäumer und Vliesfilter im Becken, keine Adsorber, kein Wasserwechsel.
    Wie alt ist dein Becken? Ich glaube nicht, dass es nur durch die Fütterung so solchen Nährstoffwerten kommt oder die Marke des Futters einen so großen Einfluss hat.

    Gruß

    Chris

    Hallo Tav,

    du schreibst was von vergälltem Alkohol. Die Vergällungsmittel sind ja teilweise auch nicht ohne, ich weiß aber nicht ob die mit verdunsten. Für dein Problem sind sie sicher nicht verantwortlich, aber ich würde solche Sachen nicht ins Aquarium bringen. Da können teilweise schon sehr geringe Mengen schaden.

    Gruß

    Chris

    Hi,

    Rolf, ganz so krass würde ich es nicht sehen. Ich glaube es ist eher so, dass die Leute unbedingt einen bestimmten Fisch möchten und sich das mit der Beckengröße dann schönreden. "Aber da gibts doch auch Angaben ab 80 Liter", "das müsste doch gehen" usw.
    Das was Hajo anspricht ist wohl der Kern der Sache, Begehrlichkeit gegenüber Verträglichkeit/Eignung. Ich glaube im Süßwasserbereich ist es nicht anders wenn man da so manchmal die Gespräche zwischen Verkäufern und Kunden mithört. Und da ist es ja ganz krass was die Preise anbelagt, die meisten Fische werden einem ja hinterher geworfen.
    Ist aber alles tatsächlich auch nicht so einfach. Ich hätte gerne zwei gelbe Doktoren, im Meerwasserlexikon steht ab 600 Liter. Ich habe 500 Liter, daher habe ich mich dagegen entschieden. Bei einem Händler in der Nähe, der vorbildlicherweise in seinem Shop auf das Meerwasserlexikon verlinkt, sagte mir dann aber, das sei überhaupt kein Problem. Also auf seiner Shop Seite verlinkt er zum Meerwasserlexikon mit 600 Liter Angabe, persönlich wird mir mitgeteilt, dass 500 Liter absolut kein Problem sind. Ich halte den Inhaber für keinen Schwätzer, der rät auch mal ab und sagt seine Meinung auch gegen Verkaufsinteressen. Aber so ganz schlau werde ich daraus halt nicht, habe bisher keine gelben Doktoren gekauft.

    Grüße

    Chris

    Hallo Reinhard,

    deswegen habe ich auch dieses Mal das gleiche Wasser an beide Labors geschickt und ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht, hier die Werte:

    Labor 1 / Labor 2:

    Brom 55,10 / 59,96
    Bor 6,2 / 5,31
    Kalium 425 / 404
    Strontium 11,7 / 12,01
    Iod 77 / 76,63
    Vanadium 3,96 / 2,28
    Mangan 0,22 /n.n.
    Molybdän 20,76 / 17,56
    Barium 3 / 2,47
    Silicium 110 / 125
    Magnesium 1343 / 1296
    Calcium 412 /400

    Also ich finde diese Werte verlässlich, die Abweichungen sind sehr gering. Beim Jod ist es ja fast eine Punktlandung.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hans-Werner,

    danke, dann lasse ich es sein, läuft ja prima soweit. Letztlich ist es halt so, dass mit den ATI Essentials der Jodwert auf 20 abgesunken ist und das meiste andere nicht oder nur sehr gering nachweisbar war. Also zumindest für mein Aquarium reicht das nicht (obwohl ich recht viel Essentials dosiere und die Mengen auch steigen). Und da ich keine Lust hatte auf Einzelfläschchen kam ich auf die Elements und soweit passt es ja auch, eventuell gehe ich mit der Dosierung etwas runter. Die Werte (der Wert in Klammern sollte laut Labor nach Möglichkeit nicht überschritten werden):
    Bor 6,2 (5,5)
    Strontium 11,7 (9)
    Molybdän 20,76 (20)

    Sonst ist alles im Referenzbereich oder darunter, nicht nachweisbar ist Zink, Eisen, Chrom und Cobalt.

    Trotzdem: sollte ich mal etwas zugeben wollen, dann dürfte das doch gehen (solange man sich an die jeweiligen Spurenelemente in den Mischungen hält)? Mir ist schon klar, dass du das hier nicht unbedingt empfehlen kannst oder willst, aber vielleicht magst du da was andeuten :winking_face:

    Gruß

    Chris

    Hallo Reinhard,

    Fauna Marin und ATI bisher. Die Korallen wachsen sehr gut, Farben sind auch schön, dachte nur man kann es etwas optimieren. Zink ist ja schon an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Ich will es auch nicht übertreiben, aber wäre schön wenn da wenigstens was nachweisbar wäre... Ich dosiere je 5ml Elements A und K auf 500 Liter, also wie von TM empfohlen, auch schon seit mehreren Monaten.
    Bei mir verschwindet irgendwie alles im Aquarium, 5ml Phosphat werden täglich dosiert, dazu 5 mal Pelletfutter und einmal Frostfutter am Tag, Po4 liegt trotzdem bei nur 0,01, Nitrat ist praktisch nicht nachweisbar. Habe nur einen Abschäumer, keine Adsorber, keine Kohle.
    Zudem verwende ich ATI Essentials, da sollte ja eigentlich alles enthalten sein was Spurenelemente anbelangt. Gemerkt habe ich es an einem sehr tiefen Jodwert und auch andere Spuren waren nicht nachweisbar, dann habe ich mit den TM Elements begonnen und die meisten Werte sind seitdem in einem guten Bereich. Leider halt wie oben geschrieben vereinzelt auch etwas über der empfohlenen "Norm", dafür andere immer noch gar nicht nachweisbar...


    Gruß

    Chris

    Hallo,

    ich verwende TM Elements A+ und K+ und insgesamt bin ich sehr zufrieden. Dosiert wird es über den Tag verteilt. Leider ist es aber so, dass z.B. Eisen und Zink nicht nachweisbar sind, Barium und Strontium dagegen leicht erhöht sind (gemäß ICP). Meine Idee ist nun, Elements K etwas niedriger zu dosieren, dafür aber Eisen und Zink als Einzellösungen den Elements zuzugeben. Geht das oder gibts dann irgendwelche Wechselwirkungen? Ich würde natürlich das jeweilige Spurenelement der zugehörigen Elements Mischung beigeben so wie es auch von TM vorgegeben ist.

    Gruß

    Chris