Beiträge von argonaut

    Hallo,

    wenn man Forenbeiträge durchliest tauchen fast täglich Probleme mit Phosphat auf. Dabei scheinen viele es auch gar nicht so recht als Problem zu verstehen. Vorgestern schrieb jemand im Nachbarforum, dass alle Werte super seien, Phosphat halt nicht nachweisbar sei, die Korallen lösen sich auf. Und dummerweise wird dann oft sofort eine ICP gemacht, was in vielen Fällen das Problem nicht löst. Denn aus Erfahrung ist der errechnete PO4 Wert aus dem Gesamtphosphor P nicht korrekt. Wenn also die ICP sagt, du hast 0,05 PO4 im Becken, dann kann das so sein, muss es aber nicht. Phosphat sollte man immer mit einem guten Tröpfchentest oder dem Hannachecker testen.
    Du muss noch viel Aufklärarbeit geleistet werden.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    Riffkeramik, ohne AS, regelmäßiger WW, PO4 schwankend 0,08 bis 0,12! NO3 nie gemessen.
    KH und Ca im optimalen Bereich. Gute Fütterung der Fische.
    Um Korallen gesund und farbig zu erhalten, muss ich nicht den PO4-Wert vergewaltigen!

    warum kompliziert wenn es auch einfach geht :winking_face: Dahin zu kommen ist aber ein Lernprozess. Schönes Bild!

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    was immer wieder übersehen wird: ICP Analysen kamen gleichzeitig mit Systemen auf, die auf Wasserwechsel verzichten. Und da machen die Analysen natürlich schon Sinn, denn durch den fehlenden Wasserwechsel können sich Ungleichgewichte und Mangelsituationen ergeben. Ich denke, wer regelmäßig Wasser wechselt hat selten diese Probleme und kann bei Bedarf (sprich konkretem Problem) mal eine Analyse machen lassen.

    Das mag ja alles so seine Richtigkeit haben,aber wie verfolgst du diese Korrektoren weiter?
    Du korrigierst die Einzelelemente nach Ergebnis hinzu und dann?
    Was machst du danach, bis du wieder eine Analyse nach vielleicht einen halben Jahr machst.
    Die gemessenen Defizite sollten doch ständig auf diesen Level bleiben oder nicht?
    Ich stehe da auf den Schlauch,Sorry.

    Jod mal ausgenommen macht es glaube ich keinen Sinn, einzelne Elemente zuzuführen. Viele Anbieter haben ja mehr oder weniger flexible Systeme, bei Fauna Marin kannst du z.B. die drei Spurenmischungen je nach Bedarf erhöhen. Im Grunde hast du aber recht, das wird dann irgendwann absurd. Schon der Entnahmezeitpunkt wird sich auf das Ergebnis stark auswirken. Die Hoffnung, mit den ICPs alles kontrollieren zu können ist unsinnig.
    Dennoch finde ich es super, dass es heutzutage so etwas gibt. Man kann schonmal Schadstoffe ausschließen, grobe Abweichungen mit den eigenen Tests feststellen und Spurenelemente prüfen lassen, die man mit Tröpfchentests nicht nachweisen kann.
    Wer 20 Jahre ohne ICP auskam wird das vielleicht etwas belächeln und sich fragen, wozu man das alles braucht. Da steckt dann aber meist auch viel Erfahrung dahinter, zudem würde ich mal behaupten, dass keiner der alten Hasen ein System ohne Wasserwechsel verwendet. Erfahrende Aquarianer erkennen ja schnell am Aussehen der Korallen ob z.B. ein Jodmangel vorliegt oder was auch immer.
    Mit Bedacht verwendet können die Analysen auch für Einsteiger sehr nützlich sein. Wenn Jod im Keller ist, was schnell durch eine ICP ersichtlich wird und der Anwender führt Jod zu sieht er direkt die Auswirkungen auf die Korallen und das nächste Mal erkennt er es vielleicht schon direkt am Aussehen der Korallen.


    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    naja, das Thema ist alt, aber halt immer wieder aktuell. Und so ganz eindeutig ist es ja auch nicht. Rolf empfiehlt 0,05, was Rüdiger schon wieder zu wenig ist für Anfänger usw. usf.
    Mir ist das mittlerweile schon klar, aber mir geht es mal wieder ums Prinzip :winking_face: Es könnte ja durchaus sein, dass ab einem gewissen PO4 Wert z.B. tatsächlich Algen vermehrt wachsen oder die Korallen die Calzifizierung einstellen. Das hat man ja im Prinzip bei jedem Element, seien es Nährstoffe, Mengenelemente und Spurenelemente.
    Und es ist für Anfänger auch nicht immer ganz einfach, nur die Korallen zu beobachten. Wenn man Schnappatmung bekommt wenn der PO4 Wert auf 0,05 steigt, dann nützt der Blick ins Becken nichts, weil die Leute halt die sogenannten "Idealwerte" im Kopf haben. Dann wird erstmal der PO4 Adsorber herausgeholt und natürlich gleich nach dem Motto "viel hilft viel" :uzi:

    Grüße

    Chris

    Es gab im Nachbarforum mal eine längere Diskussion, u.a. mit Ehsan von Triton. Triton empfiehlt ja ca. 0,02 Phosphat. Ich habe dann Ehsan gefragt, was an 0,05 oder 0,07 verkehrt sei, aber da kam keine Antwort. Es folgt immer der Verweis auf die natürlichen Gegebenheiten. An anderer Stelle schreibt Ehsan "auf unseren Expeditionen und auch in den meisten erfolgreich betriebenen Aquarien weltweit, wie auch in unserem Aquarium, messen wir 0,018 PO4 oder besser 0.006 P." Dann wird noch Randy Holmes zitiert, aber eben auch nicht mit konkreten Werten sondern folgendermaßen: "...and that excess has the potential to cause at least two substantial problems for reefkeepers. The first is that phosphate is often a limiting nutrient for algae growth, so when elevated it can permit excessive growth of undesirable algae. The second is that it can directly inhibit calcification by corals and coralline algae."
    Ok, aber ich habe weder Algen noch scheinen meine Korallen Probleme mit der Calzifizierung zu haben. Was bedeutet "erhöhte Werte"? 0,1, 0,2 oder 1?? Keine Antwort. Mich hat das damals ziemlich geärgert, da sehr viele Anfänger Limitierungen haben aufgrund von Phosphatmangel (und dadurch Korallen verlieren). Wenn man dann so etwas empfiehlt und noch nicht mal klipp und klar sagen kann, warum ein etwas höherer Wert problematisch ist, dann ist das wirklich schwach. Mag sein, dass dieser geringe Wert im Triton System so vorgesehen ist, aber dann kann man das nicht einfach verallgemeinern und großspurig von "erfolgreich betriebenen Aquarien weltweit" sprechen. Anfänger sind da schnell dabei, solche Sprüche für bare Münze zu halten.

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    was ich nicht so recht verstehe: welchen Vorteil hat überhaupt ein extrem niedriger PO4 Wert? Geht es da um die "Kür", um das letzte bisschen an Farbe rauszukitzeln oder geht es darum, ein Aquarium möglichst lange stabil zu halten (Stichwort Phosphat Depots)? Ich messe ganz gerne mal Beckenwasser von Züchtern und Händlern, z.B. von Fauna Marin. Da ist in der Regel 0,05-0,07 PO4 enthalten, die Korallen sehen extrem gut und farbig aus. Also warum dieses Ideal von extrem niedrigen Werten? Ich hatte in meinem Becken schon Werte zwischen 0,02 und 0,11. Bei sehr niedrigen Werten erscheinen manche Korallen etwas heller, aber ich kann beim besten Willen keinen entscheidenden Unterschied feststellen. Die satte Färbung gefällt mir sogar besser, also wenn Phosphat bei 0,05+ liegt.

    Grüße

    Chris

    Spaß beiseite, es gibt schon langsamer wachsende SPS, aber so richtig Sinn macht das nicht. Man möchte ja, dass die anfangs kleinen Korallenstöpsel gut wachsen und die freien Flächen in Besitz nehmen. So oder so, du kommst um Balling nicht herum bei SPS. Geht es bei deiner Frage darum, den Aufwand möglichst gering zu halten oder ist das dann zu teuer wenn die Korallen gut wachsen und eventuell einiges an Balling Flüssigkeiten verbrauchen?
    Egal aus welchem Grund, aber dann würde ich mir eher ein schönes Becken einrichten mit LPS, Weichkorallen, Anemonen usw. Die sehen teilweise richtig schön aus. Auch da muss man Balling machen, aber die verbrauchen wesentlich weniger. Gerade viele LPS wachsen auch recht langsam.

    Bei der Temperatur würde ich mich auch nicht festlegen. Wie kommst du auf 23 Grad C? Mein Becken steht in der Wohnung und selbst im Winter hat das Wasser eine Temperatur von 25-26 Grad, die Pumpen erzeugen einiges an Wärme. Ich benötige keinen Heizstab. Ist natürlich bei jedem Becken etwas unterschiedlich. Ich habe auch eine Split Klimaanlage, die mache ich an sobald draußen die Temperatur auf ca. 26 Grad + steigt. So habe ich ohne Heizung das ganze Jahr eine Beckentemperatur von 25-26,5 Grad.

    Gruß

    Chris

    Hallo zusammen,

    das Problem hat sich gelöst. Ich habe mir eine Referenz für das Refrak besorgt und Spindel, Refrak und der Greisinger liegen mit +- 0,2 PSU sehr dicht beieinander. Insofern misst der Hanna Checker, auf den ich mich immer verlassen habe, grob falsch.

    Ich habe dann noch bei Fauna Marin Salz besorgt. Den Tipp habe ich Jörg Kokott, der stellt sich mit dem Fauna Salz eine eigene Referenz her. Ich habe das einmal mit 39 Gramm und einmal mit 40g Salz gemacht. Bei 40g Salz ergibt sich eine Salinität von genau 36 PSU, bei 39g Salz 35 PSU. Refrak, Greisinger und Spindel stimmen überein.

    Eine ein Liter Referenz mit ATI Absolute Ocean ergibt eine Salinität von 36 PSU. Ich habe eine geeichte Waage verwendet und nach ATI Anleitung abgewogen. SOLL sollte 35 PSU sein. Ich verwende in Zukunft das Fauna Salz, irgendwie ist das seltsam mit dem ATI Absolute Ocean.

    Noch was zum Thema ICP. Ich habe Ende 2019 eine identische Wasserprobe an zwei Labore geschickt, allerdings haben mich damals nur die Spuren interessiert. Ich habe das nochmal ausgekramt und die Mengenelemente verglichen. Wenn man alle Mengenelemente addiert erhält man z.B. 36000 mg/Liter, das sind 99,x % der Elemente, die die Salinität bestimmen (wer es selbst nachrechnen möchte: man muss Schwefel mit drei multiplizieren, um die Menge von Sulfat zu erhalten, Schwefel darf man dann nicht mitzählen).
    Da Salinität in g/KG angegeben ist muss man den Wert noch durch 1,02335 teilen und nochmal durch 1000, dann erhält man die Salinität in g/KG.

    Leider wurde in dem einen Labor Chlorid nicht gemessen, aber wenn ich die übrigen Mengenelemente zusammenrechne komme ich bereits auf einen Unterschied von 0,7 PSU. Das eine Labor hat generell mehr gemessen als das andere, wenn man den mengenmäßig hohen Chloridanteil noch dazu nehmen würde käme ich auf einen Unterschied von über 1,4 PSU, wohlgemerkt beim selben Wasser!

    Ich messe in Zukunft mit dem Greisinger und die gute alte Spindel verwende ich als Goldstandard :winking_face: Auch wenn es aufwendiger ist und Sorgfalt erfordert, ist und bleibt die Spindel das einzige Gerät, dessen Genauigkeit nicht von Laboren und Kalibrierlösungen abhängig ist. Klar, die Temperatur muss stimmen, aber das ist eher ein kleineres Problem.

    Grüße

    Chris

    Ich besorge mir heute nochmal eine neue Referenz für das Refrak und stelle nochmal eine eigene Referenz her mit dem ATI AO Wasser. ATI verwendet das nämlich auch für ihre Referenz.
    Das Problem haben wohl einige, es gibt dazu einen längeren Thread auf Nanoriffe.de
    Da hat einer sogar genau das gleiche gemessen wie ich:

    Zitat

    Auch das Messen der nochmals hergestellten AO Referenz bei 25 Grad ergab eine Dichte von 1.0242, was einer Salinität von 36.13 PSU entspricht. Exakt der gleiche Wert wie bei der erstmalig hergestellten AO Referenz bei 25 Grad. Jetzt wird aus meiner Sicht das Eis dünn für die ATI Referenz in Kombination mit einer Spindel...


    Was dann ATI empfiehlt ist etwas kurios, zumal meine Spindel ja nochmal geprüft wurde:

    Zitat

    Aber zum Thema: Nicht umsonst haben wir eine Multireferenz mit 1 Liter hergestellt. Denn nur so kann man auch Spindeln gut überprüfen. Und nicht umsonst haben wir uns mal eine Kalibrationsset für Spindeln ausgedacht:

    Im Prinzip kann das aber jeder (mit etwas Geschick) selber machen. Hier geht es darum das man die Abweichung der Spindel durch zusätzlichen Auftrieb oder Gewicht verändert. Zeigt eine Spindel etwas zu viel Salinität/Dichte an kann man diese mit zusätzlichen Gewichten an der Spitze der Spindel etwas beschweren. Solange bis es genau passt. Hierzu kann man z.B. einfach dünne Scheiben von einem Schauch/Silikonschlauch abschneiden und soviel auf die Spitzen schieben, bis z.b. bei 25 Grad wirklich 1.0235 angezeigt werden. Wenn die Spindel zu wenig anzeigt, muss man für zusätlichen Auftrieb sorgen. Hier bietet sich geschlossenporiger Schaum (z.B. Moosgummi)an. Schneidet man hiervon kleine Ringe und schiebt diese so tief wie möglich von oben auf die Spindel ensteht zusätzlicher Auftrieb. Ähnlich wie bei einem Rettungsring. Die Schaumringe sollten also unter Wasser bei der Messung sein, damit der benötigte zusätzliche Auftrieb auch erzeugt wird.

    Aus heutiger Erfahrung und Sicht würden wir Spindeln nicht mehr unbedingt empfehlen. Zum einen gibt es da offensichtlich meist immer Korrekturbedarf (je nach Hersteller und Serie) und zum anderen hat man bei frisch angesetztem Meerwasser immer das Problem, das entweder das gemessene Wasser wirklich 25 Grad haben muss, oder bei abweichender Temperatur man selber manuell die passende Dichte für die Temoeratur raussuchen muss. Dies alles birgt Fehlerquellen.

    ATI sagt, die Referenz ist korrekt. Tropic Marin sagt, die Spindel misst korrekt.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    danke für den Link. Vorweg - ich habe kein konkretes Problem mit der Dichte/Salinität in meinem Becken. Im Grunde sollte man sich für eine Messmethode entscheiden und dabei bleiben. Mir geht es hier aber ums Prinzip, ich verstehe es nicht und das nervt mich :winking_face:

    Die TM Spindel habe ich vor Monaten mal eingeschickt und Hans-Werner hat sie geprüft. Ich habe sie im 25,4 Grad C warmen Beckenwasser über Nacht ins Technikabteil gestellt und da komme ich bei ziemlich genau 25 Grad C auf eine Dichte von 1,0242. Zudem habe ich vor einigen Monaten auch mal die ATI Referenzflüssigkeit auf 25 Grad erwärmt und mit der Spindel gemessen. Da kam auch 1,0243 heraus, laut ATI hat die Referenz 35 PSU.
    Das Refrak habe ich mit der ATI Referenz auf 35 PSU eingestellt und zeigt im Becken aktuell 35 PSU.
    Der Hanna Checker ist frisch kalibriert, zeigt bei der Referenz 35 PSU und im Becken 34,8 PSU.
    Der Greisinger wurde laut Prüfprotokoll im November überprüft, zeigt aber bei mir eine Salinität von 36,4 an, bei der Referenz 36.

    Das das nervt mich weil ich dafür keine Erklärung habe. Wenn ich jetzt die Spindel nehme und das Wasser auf 1,023 einstelle, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass bei den künftigen ICPs (die ich so alle 3-4 Monate mache) eine Salinität von 32-33 angegeben wird.
    Ich verstehe nicht, warum ich bei 35 PSU keine Dichte von 1,023 angezeigt bekomme. Den Greisinger lasse ich mal außen vor, das kann nicht stimmen, warte noch auf die Kalibrierflüssigkeit.


    Grüße

    Chris

    Hallo Bernd,

    genau so sehe ich es auch. Ich habe mit einer großen TM Spindel mal die ATI Referenz gemessen, vorher beides auf 25 Grad erwärmt, Dichte war 1,0245. Das passt jetzt eher zu dem Greisinger.
    Auf der anderen Seite wird die Salinität bei der ICP Analyse ja ziemlich genau berechnet durch die Aufsummierung aller in Frage kommenden Inhaltsstoffe. Da kann man sich drauf verlassen.
    Da ich die Salinität verringert habe vor wenigen Tagen und bei der ICP bei 35,8 angegeben wurde kann es einfach nicht stimmen, dass die Salinität nun 36,3 ist.
    Irgendwie ist da der Wurm drinnen...

    Grüße

    Chris

    Hallo Daniel,

    danke für den Hinweis. Habe das heute morgen vor der Arbeit auf die Schnelle gemacht, dachte auch, das Ding kann man nicht kalibrieren, zumindest nicht selber. Aber jetzt habe ich mal online die Anleitung durchgelesen und mir die Kalibrierflüssigkeit bestellt.
    Also mal sehen...

    Grüße

    Chris

    Hallo Rolf,

    naja, ich möchte halt das Becken stabil auf 35 PSU fahren. Weder 34 noch 36 schaden, das ist aber nicht das Problem. Mir geht es um die Verlässlichkeit der Messinstrumente. Und da alle so schwärmen vom Griesinger Leitwertmessgerät dachte ich eben, damit ist mal Ruhe mit der ganzen Kalibriererei.
    Ich schicke das Ding dann wahrscheinlich zurück, mich wundert nur, dass die meisten sehr zufrieden sind und es auch nach längerer Zeit noch genau misst - ohne Kalibrierung.

    Gruß

    Chris

    Hallo zusammen,

    vor kurzem habe ich eine ICP machen lassen, Salinität lag bei 35,8. Mein Hanna Checker und das Refrak zeigten 35 an. Habe dann den Hanna Checker neu kalibriert mit der beiliegenden Flüssigkeit, Meerwasser entnommen und habe aktuell eine Salinität on 34,8.
    Nach vielen positiven Berichten habe ich mir den Greisinger g1410 bestellt, der kam heute morgen an. Salinität (mit automatischer Temperaturkompensation): 36,4. ATI Referenzflüssig SOLL 35, ist laut Greisinger 36.
    Das kann so nicht stimmen. Greisinger schreibt, dass je nach Meerwasserzusammensetzung der Wert auch abweichen kann, aber das bringt mir jetzt nichts. Hat jemand eine Erklärung dafür?

    Grüße

    Chris

    Hallo Udo,

    ich hatte mal eine Zeit lang 5ml dosiert auf 500 Liter und zusätzlich noch ATI Essentials verwendet, es kam zu keinen Anreicherungen. Bei OCEAMO steht bei Mangan ein Sollgehalt von 2-4, weiß jetzt nicht warum sich das so sehr von ATI unterscheidet.
    Ich würde die Zugabe von weitern Spurenelementen vom Becken abhängig machen. Wenn die Farben passen, die Korallen wachsen und sonst keine Probleme da sind, würde ich es so lassen.
    Ansonsten würde die Zugabe einen Tick erhöhen und dann nach ein paar Wochen nochmal messen. Solche Analysen sind Momentaufnahmen, da kann viel mit rein spielen. Wenn du z.B. die Elements um 9 Uhr dosierst und um 10 Uhr die Wasserprobe ziehst, dann bekommst du ein anderes Ergebnis wie wenn du die Probe abends nimmst.
    Ich habe mir mal den Spaß erlaubt und habe dieselbe Wasserprobe an zwei Labore geschickt. Die Werte waren zwar ähnlich, aber es gab auch bemerkenswerte Abweichungen. Insofern sind die Analysen etwas mit Vorsicht zu genießen.

    Grüße

    Chris

    Hallo Udo,

    witzig, ich habe vor kurzem eine Analyse zurück bekommen, da war Mangan n.n. und Barium unter 10. Ich verwende auch die TM Elements :winking_face: Also an den Elements wird es direkt nicht liegen, das ist jetzt Stochern im Nebel. Entweder hast du weniger Verbraucher von Mangan und Barium oder du dosierst über andere Quellen, wie Futter. Verwendest du ein bestimmtes Versorgungssystem wie ATI, Balling light usw?

    Gruß

    Chris

    Hallo Chris,

    den Hanna Checker kann ich auch empfehlen, wenn es ein Tröpfchentest sein soll, dann würde ich den von ATI nehmen. Der ist sehr schön unterteilt und lässt sich auch recht gut ablesen.

    Es gibt im Handel so Kombiprodukte Phosphat + Stickstoff wie z.B. Sangokai nutri complete. Das ist auch speziell für den Beckenstart geeignet.

    Grüße

    Chris

    Hallo Ina,

    doch, das hatte ich vor, habe auch schon einen Titel: "Klimawandel - alles wahr?" :winking_face:

    Also ich fand das jetzt nicht sooo dramatisch, nehme allerdings auch wenig persönlich. Und die sachlichen Beiträge waren auch oft interessant, ich habe dabei was gelernt. Aber ich kann die Entscheidung nachvollziehen.


    Grüße

    Chris

    Hallo,

    kann mich dem nur anschließen. Habe einen Raumteiler mit Mittelriff, am Anfang haben zwei starke Pumpen für eine Ringströmung gereicht. Durch den Korallenwuchs ist die Strömung aber vor allem im Mittelteil abgebrochen, ich habe dann zusätzlich noch eine laminare Strömungspumpe angebracht, die schön über das Mittelriff bläst und noch eine weitere kleine für einen Bereich, der schlecht umspült wurde. Ich denke, das wird nicht die letzte Änderung gewesen sein...

    Grüße

    Chris

    Hi Daniel,


    Siehst du Chris,

    da sind wir sogar mal einer Meinung. Dafür ist ein Forum ja auch gut.

    Habe auch nichts dagegen :winking_face: Der Klima Thread ist nun mal etwas speziell, da kann man leicht ins Streiten kommen...

    Claude kenne ich sogar ein wenig, da kann ich dir uneingeschränkt zustimmen. Ist ein Vollprofi und in der Regel auch sehr hilfsbereit.

    Grüße

    Chris

    Hallo Daniel,


    Die Messungen und die einzelnen Elemente kosten oft viel mehr, als früher die 10% Wasserwechsel und sie bringen auch keinen wirklichen Mehrgewinn.


    Ja, allerdings habe ich auch nie Einzelelemente dosiert. Ich verwende die Tropic Marin Elements und trotzdem passt es. Aber grundsätzlich sind Wasserwechsel schon sehr sinnvoll, man entnimmt ja auch immer Altwasser, reduziert somit Schadstoffe.

    Ich habe sogar einen reefloat, das Video kenne ich und habe das Ding letztes Jahr bestellt :smiling_face: Ich nutze es für die größeren Wasserwechsel alle paar Monate, missen möchte ich es nicht mehr. Ich habe den 88 Liter Tank auf einem Möbelhund und kann so das Wasser hin- und her transportieren.

    Grüße

    Chris

    Hallo Jac,

    ich verwendete ATI Essentials recht lange. Grundsätzlich funktioniert es sehr gut, aber wie oben schon gesagt ist es kein Selbstläufer. Sowohl bei den alten Essentials als auch bei der Pro Version musste ich Spurenelemente nachdosieren, vor allem Jod. Bei meinem neuen Becken war zudem der Verbrauch von Ca und KH ungleich, mit der Zeit führte das zu einem Ungleichgewicht der Elemente, da hilft dann nur Wasserwechsel.
    Ich bin dann vor einigen Monaten zu OCEAMO gewechselt, das ist im Prinzip sehr ähnlich. Allerdings verwendet OCEAMO nur anorganische Inhaltsstoffe, die Essentials enthalten auch organische Stoffe, die sich auf die Nährstoffe auswirken. Zusätzlich verwende ich Sangokai, beides harmoniert sehr gut und insbesondere von Sangokai bin ich bisher sehr zufrieden.

    Bei OCEAMO und Sangokai bekommst du in der Regel eine persönliche Beratung.

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    kann mich da anschließen, ich habe mir die mal von einem Ablegerstein eingefangen, mittlerweile sind sie überall. Aber sie stören nicht und überwachsen keine einzige Koralle. Wenn ich einen freien Platz habe, überklebe ich die einfach mit der neuen Koralle.
    Bei dem Affenhaar auf dem zweiten Bild ganz links würde ich aber aufpassen, wenn die übergreifen auf benachbarte Steine bekommt man die kaum mehr weg und die vernesseln auch ganz schön...

    Grüße

    Chris

    Hallo Roland,

    wenn du dir unsicher bist ob die Anlage funktioniert würde ich wie Wolfgang schon schreibt, eine ATI Analyse machen lassen. ATI macht das ja praktisch kostenlos mit. Ansonsten Leitwertmessung, ich tausche das Harz sobald das Gerät was anzeigt. Es misst eh nicht alles, etwas Silikat ist eigentlich immer enthalten, auch bei zwei Harzfiltern. Aber das ist ja nicht weiter schlimm. Mit den KH, MG usw. Tests kannst du kein Osmosewasser testen.

    Gruß

    Chris

    Hallo Siegfried,

    du kannst das Rock direkt auf dem Beckenboden platzieren. Da es unterschiedliche Aufsätze gibt und du die Strömungsgeschwindigkeit stufenlos einstellen kannst solltest du die passende Strömung hinbekommen.
    Ich habe das Rock etwas mechanisch bearbeitet und rechts oben in die Ecke "gehängt". Die Tunze 3 befindet sich dadurch etwa 20cm unter der Wasseroberfläche und bläst ganz leicht geneigt nach oben. Ich habe mir da ein Platte im 3D Drucker gedruckt und das Rock aufgeklebt. Ist etwas speziell, funktioniert aber gut.
    Egal ob mit oder ohne Rock, bis 45% hörst du fast gar nichts, die Pumpen sind im Vergleich zu allem was ich bisher hatte, die leisesten.
    Du bekommst die Pumpe eigentlich auch gut aus dem Rock raus, z.B. fürs Reinigen.

    Gruß

    Chris

    Hallo Claude,

    schließe mich der Frage von Ralf an. Es ist schön, dass es solche Firmen wie euch gibt, keine Frage. Aber manchmal drängt sich der Verdacht auf, dass Zweifel gesät werden wenn es um anderen Produkte oder Dienstleistungen geht. Triton behauptet z.B. nur sie können ICP, alle anderen, naja, wer weiß ob die so gut kalibrieren wie wir, so viel Sachverstand mitbringen usw. Das sind häufig direkte oder subtile Anspielungen, die zur Verunsicherung führen (sollen).

    Ich habe keinerlei Lust und keine Notwendigkeit immer alles so günstig wie möglich zu bekommen, ich verlasse mich auf die Anbieter mit langjähriger Erfahrung, aber es gibt durchaus Leute, die ein wenig aufs Geld achten müssen und trotzdem diesem Hobby fröhnen. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass nur ihr und andere Hersteller Zugang zu den richtigen Salzen habt und alles andere sei irgendwie ein Lotteriespiel.
    Lasse mich aber auch gerne davon überzeugen!


    Gruß

    Chris

    doch, Rolf. In allen drei Analysen wurde Eisen gemessen mit kleiner 10 ppm. Der Anbieter gibt zudem an, dass seine Qualität zu analytischen Zwecken und zur Dialyse eingesetzt wird.
    So wie ich das sehe gibt es keine reinere Qualität.

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    Joe, nur mal interessehalber (ich verwende eins der bestehenden Systeme), aber wenn ein Anbieter pharmazeutische Qualität anbietet und und die Zertifikate dazu bereit stellt, wie z.B. hier: Balling Salze , dann dürfte das doch kein Problem sein?
    So wie der Anbieter es beschreibt gibt es keine höhere Qualität. Ist ja jetzt auch keine Wissenschaft, solche Salze in bester Qualität einzukaufen und anzubieten.

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    lass dich nicht verrückt machen, natürlich gibt es hochwertige Salze zu wesentlich günstigeren Preisen als bei den System Anbietern. Die müssen ja auch davon leben und die garantieren dir halt die Qualität. Wenn man es als no-name Salz einkauft muss man halt eine gute Quelle haben, auf die man sich verlassen kann. Dann ist es kein Problem.
    Da du noch nicht so ganz sicher zu sein scheinst, würde ich mir die Systeme ohne regelmäßigen Wasserwechsel nochmal anschauen, wie ATI und Oceamo. Das ist wirklich extrem einfach. Wasserwechsel kann man trotzdem nach Bedarf machen, aber sie sind nicht vorgesehen wie bei Balling light. Ist am Ende alles eine Frage der persönlichen Vorlieben und des Geldbeutels.

    Gruß

    Chris

    Hallo Tim,

    klar geht das, das ist klassisches Balling, für die Spuren kannst du z.B. die Tropic Marin Spurenelemente nehmen. Die sind meines Wissens der einzige Anbieter, der die Mengen der Spuren einzeln benennt.
    So Systeme wie Balling light, ATI Essentials, Oceamo und wie sie alles heißen sind meist deutlich einfacher in der Anwendung, aber auch wesentlich teurer.
    Wenn du 2/3 weiche und SPS hast, brauchst du wahrscheinlich recht wenig und ich vermute mal, Balling light ist für ein Mischbecken mit hohem SPS Anteil konzipiert (von den Spuren her). Wobei man die Spuren bei Balling light ja individuell erhöhen oder verringern kann. Viele Wege führen nach Rom!

    Gruß

    Chris

    Hallo Vernon,

    hatte ich auch mal, mittlerweile bin ich beim RED SEA KH Test hängen geblieben. Eine Flüssigkeit, nichts mischen, lediglich tropfenweise zugeben bis es grün wird. Die Abstufungen sind recht fein in 0,3 Schritten. Ich habe noch zusätzlich einen Hanna Test, die Ergebnisse sind deckungsgleich. Wobei der Salifert Test auch nicht schlecht sein wird, ich würde wie oben beschrieben mehrfach testen. Manchmal ist es auch entscheidend, den Farbumschlag wirklich bis zur Zielfarbe abzuwarten.
    Auch wenn man die Tendenz bei gleicher Vorgehensweise immer ermitteln kann macht es schon einen Unterschied, ob der KH jetzt 8 oder 9 ist. Ich möchte bei bestimmten Werten schon sehr nah am tatsächlichen Wert liegen, ein KH von 7,5 oder 6,5 wäre für mich zu ungenau.

    Den ATI Test für Phosphat kann ich auch empfehlen, wobei ich das mittlerweile auch mit einem Hanna teste.

    Grüße

    Chris

    Hallo Patrick,

    wie lange hast du den Abschäumer abgeklemmt für den Test? Ich kenne diese Mikroblasen eigentlich nur in der Einfahrphase des Abschäumers. Haste mal mit einer Taschenlampe in das Technikbecken geleuchtet ob die Blasen eventuell woanders her kommen? Wenn die Rückförderpumpe im Wasser steht kann sie eigentlich keine Luft ansaugen. Und wenn das bei der zweiten auch so ist, dann kannste die Pumpe als Ursache eigentlich ausschließen.

    Gruß

    Chris