Beiträge von argonaut

    Hallo La-Sasch,

    ist vielleicht langweilig, aber es reichen gutes Licht, gute Strömung, Phosphat (darf ruhig etwas mehr sein) Ammonium (Fische) und Spurenelemente. Wenn das alles stimmt ist es schon fast ein Garant für gutes bis sehr gutes Wachstum.
    Ich habe bisher keine so guten Erfahrungen gemacht mit Produkten, die man einfach so ins Becken zugibt, nach dem Motto "hört sich gut an, damit läuft es sicher noch besser".
    Es liegt nicht daran, dass die Produkte schlecht sind, sondern es einfach Erfahrung braucht um einschätzen zu können, was passiert wenn man xyz ins Becken kippt.
    Torsten hat die Essentials angesprochen, die beinhalten aber nur die Spurelemente. Daneben gibt es noch so Systeme wie Sangokai oder auch Triton, da wird auch was für die Organik dosiert.
    Ich selbst verwende Sangokai (erst das Basis System, nun der NRG System) und ich muss sagen, top. Mein Becken läuft äußerst stabil und zeigt sehr gutes Wachstum. Das klappt sicher auch mit anderen Systemen genauso gut.
    Mittlerweile muss ich regelmäßig ausdünnen und "gärtnern", damit überhaupt noch Platz für Wachstum ist.
    Ich bin geheilt von irgendwelchen Zusätzen, die man auf Verdacht ins Becken gibt. Wer sich sehr gut auskennt und weiß was er macht, der kann damit aber durchaus "spielen" und optimieren. Notwendig ist es aus meiner Sicht nicht.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    Welchen Grund könnte es sonst haben, dass sich z.B. eine Primaten-Spezies (...) freiwillig vor dem Klimawandel gruselt?

    Tja, Thomas, das haben wohl alle Tiere dem Menschen voraus. Sie reagieren fast immer instinktiv richtig auf eine drohende Gefahr. Hätte der Hawaii Doc so ein sagenhaftes Gehirn wie unsere Art würde der eine oder andere vielleicht einfach mal so tun also ob der Hai gar nicht so gefährlich wäre, ja vielleicht gar nicht wirklich existiert.
    So schwamm er mutig ins Freiwasser und ward nicht mehr gesehen :winking_face:

    Ich finde dein Anliegen allerdings sehr gut, es gibt sicher viel mehr Beispiele von zu großen Fischen in zu kleinen Becken als anders herum. Ich lasse es im Zweifel mit dem jeweiligen Fisch, auch wenn es an der Grenze ist.
    Einzige Ausnahme bisher waren tatsächlich zwei Hawaii Docs (500 Liter Becken), leider zwei gleichgeschlechtliche, also blieb einer übrig. 500 Liter sind aus meiner Sicht wirklich die absolute Untergrenze.
    Ich habe mich da etwas überreden lassen vom Ladeninhaber. Eigentlich habe ich schon von mir aus gesagt, dass der Hawaii Doc mir etwas zu groß ist bzw. mein Becken zu klein. Aber der hat mich dann überzeugt, dass das kein Problem sei.
    Letztlich muss man sich aber selber informieren, da kann man die Schuld nicht bei anderen suchen. Wobei der Fisch gesund ist, gut frisst und sonst auch keine Anzeichen von Stress zeigt. Das Riff ist sehr offen, viele Höhlen und ein recht großer Schwimmraum. Aber er streift halt doch meistens sehr nah am Riff herum, bei der kleinsten Bewegung außerhalb des Beckens ist er sofort wieder im Riff und versteckt sich.
    Ich denke schon, dass er sich in einem größeren Becken mit einem Kameraden oder in einer kleinen Gruppe wohler fühlen würde.

    Auch so, fast vergessen: ich habe zwei Pseudochromis fridmani, noch aus dem alten Becken, die müssten nun fast 10 Jahre alt sein. Und bei denen habe ich wirklich gemerkt, wie sie vom 150 Liter Becken (Grenze im Meerwasserlexikon) ins 500 Liter Becken deutlich öfter zu sehen waren, interessierter wirkten und sich dann auch gepaart haben mit Gelege usw.
    Wirklich keinen Unterschied konnte ich bei den beiden Clownfischen feststellen. Die lieben einfach ihre Wirtsanemone (bei mir eine große Euphylia) und auch wenn die Dame öfters mal Streifzüge durch das Freiwasser macht, scheinen sie sich nur wirklich lokal in einem kleinen Gebiet wohl zu fühlen...


    Grüße

    Chris

    Hallo Honk,

    mein Austauschgerät habe ich erhalten, es steht aber noch verpackt im Zimmer, da ich noch nicht weiß ob ich es wieder verkaufe. Der User "Viper" von nanoriffe hat den plus auf youtube vorgestellt. Ich habe dann nochmal nachgefragt, er meinte:

    "Hi also grundsätzlich habe ich mit dem neuen Gerät kein Problem es läuft einwandfrei ich habe keine Verbindungsabbrüche und die Sonde Mist bei mir genau 100-prozentig genau eine Kalibrierung habe ich turnusmäßig nach einem Monat durchgeführt weil das Gerät neu war aber selbst danach gab es keine einzige Abweichung in die Arbeit noch nicht mal mit einem Korrekturwert. Seit Installation läuft das Gerät bei mir problemlos die Probleme die sich ergaben lagen nicht am Gerät sondern an meinem neuen Aquarium beziehungsweise an der neuen Einrichtung Wo ich natürlich auch dementsprechend Schwankungen hatte und nachmessen und nach kalibrieren wollte aber nicht musste weil nicht das Gerät fehl Messung gemacht hat sondern mein Aquarium dementsprechend Schwankungen hatte ich habe es heute noch mal überprüft dort war auch genau das gleiche Problem dass ich auf einmal Schwankungen hatte aber das Gerät an sich selber macht einen Bomben Job und Mist tatsächlich das so wie es sein soll und auch ist Fakt ist das neue Gerät arbeitet einwandfrei könnte wahrscheinlich auch über einen längeren Zeitraum laufen ohne kalibriert zu werden natürlich muss in der Startphase das noch mal überprüft werden damit auch alles passt aber ansonsten kann ich über das neue Gerät nichts negatives sagen"

    Nach deinem Bericht scheint es auch hier so zu sein, dass die Erfahrungen unterschiedlich sind. Woran machst du die Abweichung fest? Kalibrierst du auf die Werte und misst dann nochmal und es kommt zu der Abweichung?
    Was ich nicht verstehe: für die korrekte Ermittlung des KH Werts ist doch ein korrekter pH Wert erforderlich, oder verstehe ich da irgendwas falsch? Wie kann dann reeffactory sagen, der angezeigte Wert sei für die korrekte KH Messung nicht so wichtig?

    Gruß

    Chris

    Hallo Burkhart,

    komisch, bei den Analysen ist doch immer ein Aufkleber dabei, das geht an Menzel in Deutschland und die verschicken es dann nach Österreich. Musst also nicht direkt nach Österreich schicken.
    by the way, ein Brief nach Österreich kostet 3,70 Euro, nach Deutschland 1,55 Euro, das macht den Kohl dann nicht mehr fett...

    Gruß

    Chris

    Hi,

    das ist richtig, kostet extra. Oceamo ist top, der Inhaber antwortet auch stets. ATI ist für mich Geschichte, wie bei vielen anderen wurde oft Zinn nachgewiesen. Weder bei Oceamo noch bei Fauna Marin war Zinn jemals über der Nachweisgrenze.

    Vor einem Monat habe ich nochmal eine Analyse bei ATI machen lassen (hatte mal so einen dreier Pack gekauft, der schon länger bei mir rumliegt). Kupfer im Osmosewasser, dafür Silikat nicht nachweisbar. Kann nicht sein, da ich schon wusste, dass das Mischbettharz eine Weile drinnen ist und dann IMMER Silikat gemessen wird.
    Analyse bei Oceamo: Kupfer nicht nachweisbar, Silikat 453 ng/l (passt), bei ATI 0 Silikat (!).

    Was nützt mir eine Analyse, wenn sowas bei rauskommt. Ich bleibe nun bei Oceamo, kostenlose Osmosewassermessung hin- oder her.

    Grüße

    Chris

    Hallo Lilly,

    Grundeln springen bei mir nie nachts, die vergraben sich meist schon weit vor der Dunkelphase. Wenn deins eh geschlossen ist, spielt das keine Rolle.

    Beim Mondlicht scheiden sich die Geister. Blaulicht stresst die Korallen, es sollte rein weiß sein und so wenig wie möglich. Natürliches Mondlicht hat 0,2 Lux, das ist extrem wenig. Selbst 1% von den meisten Lampen liegen da deutlich drüber.
    Aber vielleicht hast du ja ein spezielles Mondlicht..

    Grüße

    Chris

    Hallo Klaus,

    also meiner ist Schrott. Ständig verbindungsabbrüche, außerdem dreht sich der Magnet oft nicht mit. Montagsgerät, anders kann ich mir das nicht erklären.
    Morgen schicke ich es zurück und bekomme die plus Version.
    die werde ich dann wohl verkaufen und auf GHL wechseln. Mal sehen…

    Viper von nanoriffe hat ein Video gemacht zu der plus Version. Da sind die ganzen Kinderkrankheiten ausgemerzt, aber auch hier gibt es keine langzeiterfahrung, vor allem was die Sonde betrifft.

    Grüße

    Chris

    Auch eine Spindel muss regelmäßig gegengecheckt werden.

    Die TM Spindel habe ich nun schon mehrere Jahre. Gegenchecken musste ich da noch nie etwas.

    Nur welches Thermometer misst genau?

    Na der Greisinger :winking_face: Maximale Abweichung +- 0,3 Grad C, damit kann man leben.

    Jedem Tierchen sein Pläsierchen, natürlich kann man erfolgreich mit vielen Gerätschaften messen. Ich habe halt nach etwas gesucht, was möglichst wartungsarm ist und zudem sehr genau misst.

    Sven, wenn dich der Hanna Checker interessiert, bei mir liegt er eh nur rum. Für 20 Euro würde ich ihn hergeben, gekauft habe ich ihn genau vor einem Jahr und so zwei Monate verwendet. Ist sonst wie neu, Kalibierflüssigkeiten habe ich halt nicht mehr.
    Und wie beschrieben, er muss auch regelmäßig kalibriert werden.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    den Checker habe ich auch. Schlecht ist das Gerät nicht, aber es verstellt sich halt auch. Man benötigt dann immer die Kalibrier-Sachets und was halt genervt hat, ich hatte nie so wirklich das Gefühl hat, dass ich mich darauf verlassen kann. Misst das Ding jetzt schon nach drei Wochen nicht mehr richtig, oder erst nach 4,5 oder 6 Wochen...
    Das Gerät selbst hat eine erlaubte Abweichung von +- 1 PSU, was ja auch schon beträchtlich ist.

    Im Grunde ist das alles ja nicht so tragisch was die Abweichungen anbelangt, aber beim Greisinger haste einfach ein Gerät, was dauerhaft zuverlässig misst. Wie Hajo schreibt, sollte man einmal im Jahr oder bei Bedarf mal nachmessen.

    Der Greisinger G1410 kostet aktuell rund 180 Euro, der Hanna Checker kostet so um die 80 Euro. 25 Kalibrierlösungen kosten ca. 33 Euro, das hält zwar lange vor, aber irgendwann wird der Preis vom Greisinger dann doch wieder reingeholt...

    Gruß

    Chris

    Hi Sven,

    gute Frage, nächste Frage :winking_face: Ich kann mir irren, aber ich hatte häufig den Eindruck, dass sich das Ding verstellt wenn sich die Lagerbedingungen ändern. Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, keine Ahnung. Manchmal sind die Dinger auch längere Zeit ok, aber im Grund sollte man regelmäßig kalibrieren.
    Habe jetzt extrem gute Erfahrungen mit dem Greisinger Leitwertmessgerät gemacht. Da kann man sich wirklich drauf verlassen, ist halt erstmal eine Anfangsinvestition. Die besagte Spindel, die Hans-Werner, nicht direkt erwähnt hat, habe ich auch, damit messe ich dann alle paar Monate mal zum Spaß bzw. um einzuschätzen, ob der Greisinger eventuell neu kalibriert werden muss. Muss er aber nicht, läuft jetzt schon seit 6 oder 7 Monaten ohne Abweichung. Möchte nichts anderes mehr und hab schon alles durch...

    Grüße

    Chris

    Hallo Stefan,

    bei kurzen Zeiträumen ist die unterschiedliche Dosierung kein Problem. Es sind aber nicht nur die Spuren, bei längerfristiger ungleicher Dosierung werden auch Hauptelemente verschoben, dann sollte man regelmäßig Wasser wechseln. ATI empfiehlt dann regelmäßige ICPs (Abweichung größer 25%)
    Jod ist bei den Essentials fast immer zu gering.
    In den Essentials sind organische Karbonatquellen, das kann einen Einfluss auf den Nährstoffhaushalt haben (Bakterienfutter) und zieht dann auch den pH runter (bzw. kann). Wilro weiß da glaube ich genaueres.
    Ich habe die Essentials und die pro Version lange verwendet. Es funktioniert, aber sobald es dauerhaft nicht gleich dosiert wird, ist es nicht so schön. Bin zu Oceamo gewechselt, in Kombination mit Sangokai. Oceamo hat den Vorteil, dass es anorganische Karbonatquellen beinhaltet (wie klassisches Balling) und für die Spuren kann man entweder ein separates Produkt verwenden (z.B. die TM Elements) oder über ein Versorgungssystem wie Sangokai.

    Gruß

    Chris

    Hallo Hajo,

    was hälst du von vegetarischem Trockenfutter? Ich habe mir unlängst eine Packung Veggi Flakes von Fauna Marin gekauft. Jetzt lese ich aber, dass da auch Fisch- und Fischnebenerzeugnisse, Garnelen/Muscheln enthalten ist. Ich füttere fast täglich zusätzlich mit Norialgen. Ist halt einfacher als immer Salat oder Löwenzahn zu füttern.
    Ich würde das eher als Zusatz ab und an verfüttern. Oder sind Norialgen und andere Trockenalgen, zusammen mit so einem Trockenfutter kein vollwertiger Ersatz?

    Gruß

    Chris

    Hallo Stefan,

    auf der Nährstoffseite dürfte es passen. Nitrat 0 habe ich auch, schon immer, das ist nicht weiter schlimm. Ich habe mal eine N-Doc Analyse bei Triton machen lassen, da sieht man dann ob genügend Stickstoffverbindungen vorhanden sind. Ich habe mal gelernt, dass Stickstoffmangel erst nach langer Zeit zum Absterben führt, meist sind die Polypen noch vorhanden, werden aber hell/weiß.
    Bevor du jetzt weitere Mittel dosierst würde ich eventuell mal so eine N-Doc Analyse machen lassen.

    Ich hatte zweimal RTN/STN, also das schnelle und langsame Absterben von SPS von unten her. Bei mir war es Mangel an Phosphat und zu geringe Strömung. Das hat aber nicht sofort aufgehört, nachdem die Werte wieder im Rahmen waren. Leider war das auch ansteckend.
    Zwar war Phosphatmangel der Auslöser, aber es scheint auch eine Art Krankheit zu sein bzw. spielen da auch so kleine Tierchen eine Rolle, die das geschädigte Korallengewebe immer weiter anfressen.
    Geholfen hat damals nur das Fragmentieren, so dass nur gesunde Bereiche zurück ins Becken kamen. Einmal habe ich eine kleine Stelle nicht großzügig genug geschnitten und prompt ging es wieder los.

    Was allerdings schon seltsam ist, dass neue Korallen nach einiger Zeit die gleichen Symptome zeigen, das war bei mir nicht so.

    Die Geschickte mit den Vibrionen konnte ja auch nicht aufgeklärt werden, oder?

    Grüße

    Chris

    Hallo Ronny,

    das sind nur gut gemeinte Ratschläge. Wenn du mit den JBL Tests zurecht kommst, verwende sie. Unabhängig von der Marke, sollte man immer eine Referenz zu Hause haben, um Geräte und Tests zu überprüfen. Dann spielen auch Abweichungen keine Rolle, da man es mit einkalkulieren kann.
    Die Verlässlichkeit von Tests und Gerätschäften ist ungemein wichtig. Schon wenn die gemessene Salinität/Dichte größere Abweichungen zur tatsächlichen Salinität/Dichte aufweist, hat das einen erheblichen Einfluss auf die anderen Werte. Insofern ist es ratsam, schon von Beginn an Tests zu verwenden, die dauerhaft sehr verlässlich und gut ablesbar sind. Das bedeutet nicht, dass irgendein Test von JBL immer falsch liegen muss. Ich kenne aber keinen ambitionierten Meerwasseraquarianer oder Händler, der mit JBL misst.
    Es macht auch wenig Sinn, über Tests und deren Qualität zu diskutieren. Solange du verlässliche Werte nennen kannst, die gegen Referenz überprüft wurden, ist alles gut. Aber unterschätze die Thematik nicht, selbst eingefleischten Meerwasseraquarianern passiert es, dass Messwerte falsch sind und dies nicht immer gleich bemerkt wird. Man kann die Wichtigkeit eigentlich nicht überbetonen.


    Was auch auffällt die Algen und Cyanos sind nur in der unteren Hälfte, fast nur unteres Drittel. Und wurde nichtmal gesagt wo Kalkrotalgen sind, wachsen keine Cyanos? (Bei der Gorgonie der Stein war voll mit Kalkrotalgen nun ist er komplett mit Cyanos überdeckt)

    Cyanos weisen immer auf ein Ungleichgewicht in der Mikrobiologie und im Nährstoffhaushalt hin. Wo sie wachsen und gedeihen ist zweitrangig. Wenn man die Beckenbiologie und den Nährstoffhaushalt in den Griff bekommt, verschwinden die so schnell wie sie gekommen sind. Das kann aber einige Zeit dauern.
    Du kannst wie vorgeschlagen diese Schnecken einsetzen, aber dadurch verschwinden die Cyanos nicht. Sie werden durch solche Helferlein bestenfalls an bestimmten Stellen gestört, aber Cyanos bekommst du nicht durch Tiere weg.

    Grüße

    Chris

    Hallo Frank,

    wenn sie eingewöhnt sind, siehst du sie rund um die Uhr. Die sind von morgens bis abends unermüdlich unterwegs und graben nach Futter. Die fressen auch alles, egal ob Trockenfutter, Frostfutter, planzlich, tierisch, einfach alles verschwindet mit einem Happs im Maul. Ich habe am Anfang ein langes Aquariumrohr genommen und habe Pellets rein gestreut. Das sinkt dann ab bis zum Sand und dann kann man es etwas unter die Sandoberfläche vergraben. Die Grundeln haben das immer recht schnell gefunden.
    Wenn sie dann merken, woher das meiste Futter kommt, steigen sie auch mal auf und schnappen nach Futter.

    Bisher waren die Grundeln nach dem Einsetzen immer gleich sichtbar nach 2-3 Tagen. Aber das hängt sicher von der Größe des AQ und Besatz ab.

    Gruß

    Chris

    Hallo Ronny,

    ganz einfach, das zeigt die Erfahrung von vielen Anwendern. JBL kommt nun mal aus dem Süßwasserbereich, was ja an sich kein Problem ist. Aber die Tests sind halt aus Erfahrung nicht so zuverlässig und auch oft nicht gut ablesbar. Das ist oft nur schätzen oder halt falsch, die Dinger liegen auch oft lange herum in den Läden.
    Du brauchst nur wenige, aber dafür gute Geräte/Tests: Phosphat (ATI oder Hanna Checker), Nitrat, Calcium, KH und Salinität, evtl. noch PH. Alles andere kann man zwar machen und ist vielleicht mal in Abständen ratsam, aber in der Regel werden die Tests schlecht bevor man sie aufbraucht. Die oben genannten Werte regelmäßig bestimmen, für den Rest tut es auch eine ICP alle paar Monate oder nach Bedarf.

    Gute Erfahrungen habe ich mit dem ICP Anbieter Oceamo gemacht, aber Triton, ATI oder Fauna Marin sind auch völlig ok.

    Gruß

    Chris

    Hallo,

    den Abschäumer einfach sehr trocken einstellen, der ist aber nicht die Ursache. Der Adsorber war natürlich kontraproduktiv :winking_face:
    Schnell wachsende Korallen: Stylophora, Seriatopora, Montipora, Pilzlederkorallen (brauchen Platz).

    Algen wachsen am Anfang in so einem frischen Becken eigentlich fast immer. Dafür setzt man dann eine Algencrew ein und wenn die Korallen dann anfangen zu wachsen, werden die Algen relativ schnell zurück gedrängt.
    Nitrosomonas wandeln Ammoniak/Ammonium in Nitrit um, Heliobacter dann das Nitrit zu Nitrat. Die Nitrifikationskette bei dir ist noch nicht etabliert.
    Man kann in solchen Fällen schon Bakterien verwenden, aber da sollte sich mal jemand melden, der Ahnung hat. Viele schwören ja auf eine Kombination aus Special Blend und Nite out 2. Die Bakterien brauchen auch Futter. Wenn das Problem mit der Fischkrankheit gelöst ist, auf jeden Fall Fische einsetzen und Phosphat dosieren.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    du hast praktisch keine Nährstoffproduzenten (Fische), große freie Flächen für Algen (die wiederum Nährstoffe verbrauchen) und zudem gibst du Bakterienprodukte ins Becken, die wiederum Ammonium umwandeln (zu unnützem Nitrat).
    Rüdiger hat alles wesentlichen Punkte genannt, Phosphat ist am dringlichsten. Gerade für tot gestartet Becken ist das Sangokai Start sehr gut. Es ist nicht dazu bestimmt, Phosphat zu erhöhen, aber es versorgt alle Lebewesen (nicht nur Korallen) mit wichtigen Stoffen, die am Anfang fehlen (können).
    Gut ist auch, zumindest teilweise Lebendgestein einzusetzen. Da bringt viele Organismen ins Becken.

    Grüße

    Chris

    Hallo Sebastian,

    das Red Sea Salz wird auch gut sein, zumindest kenne ich keine negative Kritik dazu. Was mir eben noch einfällt: Absolute Ocean. Ist zwar kein Salz, aber wenn du den KH etwas runter bekommen möchtest, bei 35 PSU hat das Wasser einen KH von 7,5, bei 34 PSU 7,25. Musst es ja nicht dauerhaft verwenden...

    Gruß

    Chris

    Hallo Sebastian,

    sorry, war etwas offtopic. ich kann die beiden genannten Salze wirklich empfehlen, beides deutsche Hersteller, da kann man auch direkt mal fragen wenn was ist, Claude oder Hans-Werner, der hier eh unterwegs ist. Vielleicht findet sich ja noch ein Red Sea Salz Verwender, der berichten kann...

    Grüße

    Chris

    Hi Rüdiger,

    mittlerweile sind auch die Standfüße überwachsen. Auf der Rückseite ist noch eine Euphyllia, deren Kalkgerüst auch schon überwachsen ist. Ich bin mal gespannt, ob die sich wehren kann. Du hast schon recht, es gibt ein paar Arten, die sich wehren können. Ich habe mal versucht, Ricordeas dort zu platzieren, die können sich ja auch gut wehren. Hat aber nicht funktioniert.
    Man die Koralle schon abreißen, aber das Grundgewebe ist überall auf den Steinen, da entsteht aus jeder übersehenen Ritze wieder ein Ableger. Ich glaube, es hängt auch von der Größe des Aquariums ab. Ich habe die Korallen mal in einem riesen Händlerbecken mitten im Riff gesehen, da ist alles so weitläufig und groß, da stört sie nicht mal bzw. wird dann auch von anderen Korallen so abgeschattet, dass sie nicht mehr weiter wächst. Aber für kleine und mittlere Becken ist das schon eine Herausforderung mitten im Aufbau.

    Sven: bitte Bilder wenn es kein Scherz ist :winking_face:

    Grüße

    Chris

    Hi Sven,

    ja, gell?! Ist eine meiner ersten Korallen, die habe ich damals aus dem Kölle-Zoo. Die war schon in einem 20 Liter Nanobecken, hat so ziemlich alles überstanden was man überstehen kann als Koralle und ist einfach nicht tot zu kriegen. Ich ernte auch regelmäßig ab, das Zeug wächst wie Unkraut. Wunderschön auf einem Einzelstein, die Hölle im Riff!

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    war vielleicht etwas drastisch ausgedrückt. Ein 8 Jahre altes Salz wird sicher nicht mehr die Werte haben wie frisches. Es kann sich entmischen und dann spielt es auch noch eine Rolle, wie es gelagert wurde bzw. ob Feuchtigkeit rangekommen ist. Salz ist ja nicht soo teuer, ich würde neues nehmen.

    Ich würde ein Qualitätssalz nehmen und dabei bleiben. Früher hat man nicht so genau gewusst, was im Wasser alles enthalten ist. Durch das Mischen der Salzsorten konnte man so Elemente ausgleichen, die in einem Salz zu wenig vorhanden waren. Heute mit den ICP Analysen kann man Spurenelemente recht genau bestimmen. Beispiel: du verwendest eine Salzsorte und ein Versorgungssystem. Es stellt sich heraus, das Jod fehlt und du dosiert es regelmäßig einer bestimmten Menge zu. In der Regel bleibt das dann recht lange stabil. Wenn du jetzt das Salz wechselt und ein anderer Hersteller gibt mehr oder weniger Jod hinzu, dann kann es u.U. wieder aus dem Normalbereich laufen und du musst die Dosierung wieder anpassen.

    Letztlich kann man beides machen, je nach Philosophie, die einem besser gefällt.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    ich wollte nochmal an den Rat von jackrum erinnern. Wenn du das Affenhaar nicht separierst hast du in einigen Jahren ein Artenbecken, mehr oder weniger nur mit Affenhaar :winking_face:
    Mein Affenhaar ist jetzt gut 15 Jahre alt und hat mehrere Aquarien überstanden. Im letzten habe ich leider nicht aufgepasst und die Koralle hat "rüber gemacht" auf ein benachbartes Riff. Ich kämpfe heute noch damit, egal wieviel Mörtel man drüber klebt, irgendwo kommt es wieder hervor.
    Ist eine wunderschöne Koralle, die ich nach wie vor schätze. Allerdings getrennt von auf einem separaten Stein.


    Das war mal ein lebender Stein, jetzt lebt da praktisch nur noch Affenhaar.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    gute und bewährte Salze sind das Fauna Marin und das Tropic Marin Classic Salz. Das Salz aus dem Keller kannste nur noch als Badesalz verwenden.
    Die Werte sind ok, KH auch solange du Phosphat gut nachweisbar hast.

    Grüße

    Chris

    Hallo Honk,

    ja, das läuft nebenher. Den neuen Keeper habe ich auch schon in einem online Shop gesehen. Ich glaube nur, dass sich der normale keeper eher schlecht verkaufen lässt, zumal es in den Foren und bei youtube ja schon viel Kritik gegeben hat. Der plus ist leiser und hat eine bessere Sonde, das könnte dann ein recht gutes Gerät sein.
    Was ich etwas krass finde, reeffactory hat am Montag an Pfingsten eine Email verschickt, wer nicht bis Ende Mai überwiesen hat (also innerhalb von 4 Werktagen, für den läuft die Aktion mit dem Tausch ab.

    Grüße

    Chris

    Hi Honk,

    ich vermute, dass mein Gerät einfach defekt ist. Ich habe das auch reklamiert und am Ende baten die um Einsendung des Geräts. Dann kam die Umtauschaktion und ich dachte mir, den normalen keeper bekomme ich wahrscheinlich eh nicht mehr verkauft, dann tausche ich ihn gegen die plus Version und verkaufe ihn als neuwertig.
    Für alle, bei denen er funktioniert, freue ich mich. Aber ich habe eh einen Profilux und jetzt wird es halt der KH Director. Hätte ich gleich machen sollen...

    Grüße

    Chris

    nicht nur TMC, auch klassische europäische Pflanzen werden verwendet. Bei den RTN/STN Mitteln ist hauptsächlich Hamamelis enthalten, in den amerikanischen Foren nennen die es Wich Hazel, Zaubernuss, ein bei uns ein nicht so verbreiteter Name. Ich hatte mich damit mal etwas beschäftigt, aber es scheint doch so zu sein, dass die Wirkstoffe in der Hamemelisrinde das Korallengewebe positiv beeinflussen.
    Und Wermut soll ganz gut gegen Acroporawürmer helfen, zumindest stört ein Wirkstoff (Thujon?) den Reproduktionszyklus.

    Das Problem bei TMC und co. ist, dass es halt auch viel Unsinn gibt und es meist schwerfällt, das eine vom anderen zu unterscheiden. Aber es ist ja kein Geheimnis, dass viele Pflanzen gut wirkende Inhaltsstoffe wie Alkaloide, Flavonoide usw. enthalten. Kann mir schon gut vorstellen, dass die auch bei Korallen helfen können.

    Grüße

    Chris

    Hajo hat die Hälfte des Rezepts nicht gepostet, es fehlt noch: Szechuan Pfeffer, Kudzu und Wollmispel. Erst dann wird die Suppe rund :winking_face:

    Szechuan Pfeffer schmeckt total lecker, zitronig und leicht betäubend (Zunge). Kudzu wird eigentlich zur Nikotin- und Alkoholentwöhnung verwendet und Chaga ist ein klassischer Heilpilz. Wird begleitend auch bei Krebs eingesetzt, aber alles "unbewiesen" gemäß Schulmedizin.

    Grüße

    Chris

    Hallo Fabian,

    ich habe mal von einem Anwender gehört, der zwar von beiden Geräten begeistert war, letztlich aber dem Focustronic den Vorzug gab. Da kann man die Reagenz für Monate vormischen, was bei dem Mastertronic wohl nicht geht. Er meinte, nach 2 Wochen müsse man wieder Reagenz zuführen, was ihm zu kurz war.
    Ich denke auch, dass einmal am Tag reicht, es gibt glaube ich kaum jemanden, der von Hand jeden Tag misst. Insofern ist das schon eine Verbesserung.
    Das Gerät ist recht neu und es gibt wenige Erfahrungsberichte. Nach der für mich furchtbaren Erfahrung mit dem kh Keeper würde ich eventuell noch etwas abwarten und schauen, ob sich das Gerät beweist.

    Ich tausche jetzt meinen kh keeper gegen den kh keeper plus und verkaufe ihn wieder. Mag sein, dass viele damit auch durchaus zufrieden sind, bei mir hat er keine stabile Internetverbindung aufgebaut (zig Mal am Tag Abbruch, Wiederverbindung, Abbruch,...usw.). Zudem hat das Gerät praktisch jedes zweite Mal falsch gemessen, da der Rührfisch wegsprang. Im Nachhinein hätte ich da noch abwarten sollen...

    Grüße

    Chris