ja, Rüdiger, ich bin auch davon betroffen
Wenn Lanthan beim Menschen helfen würde, wäre Tropic Marin im DAX gelistet.
Da hilft nur Bewegung rauf, Futter runter ![]()
Grüße
Chris
ja, Rüdiger, ich bin auch davon betroffen
Wenn Lanthan beim Menschen helfen würde, wäre Tropic Marin im DAX gelistet.
Da hilft nur Bewegung rauf, Futter runter ![]()
Grüße
Chris
Hallo Erwin,
alles was lebt, verbraucht Nährstoffe. Alle Organismen stecken diese Energie in Wachstum und Vermehrung.
Aber zum einen ist das bei kleinen Organismen nicht messbar bzw. so wenig, dass es keine Rolle spielt. Zum anderen binden die Organismen die Nährstoffe ja nur, sie werden nicht wie bei Adsorbern aus dem System entfernt. Sterben die Tiere (Schnecken, Würmer usw.), setzen sie die Nährstoffe wieder frei.
Genauso bei Korallen. Die Nährstoffe sind gebunden in den Tieren. Wenn du Korallen entfernst/zurück schneidest, entfernst du die gebunden Nährstoffe und es wieder Platz für neues Wachstum (=Verbrauch).
Täusche dich nicht, was alles im Gestein und Sand gespeichert sein kann. Deine Tiere verbrauchen Sticktoff und Phosphat, aber wenn Depots vorhanden sind, wirst du den Effekt nicht so sehen wie gewünscht.
Anders ausgedrückt: Hättest du nicht die ganzen Verbraucher, würden deine Werte viel höher stehen.
Mein Becken ist ein Paradebeispiel für den Effekt mehr oder weniger tot gestarteter Becken. Am Anfang habe ich viel PO4 und Stickstoff dosiert, ein Großteil davon landete im Gestein und irgendwann war der Punkt erreicht, wo es sich umgekehrt hat und die Nährstoffe wieder ans Wasser abgegeben wurden. PO4 und NItrat stiegen bei mir auch stetig an, trotz sehr gutem Wachstums (in der Spitze auf 0,23mg/l Phosphat und 50mg Nitrat).
Ich habe dann Lanthan dosiert, über Monate in niedriger Dosierung. Und irgendwann merkt man, dass PO4 schneller sinkt - bei gleicher Lanthan Dosierung. Die Depots sind sozusagen aufgebraucht, es kommt nichts mehr nach aus dem Gestein.
Ich dosiere jetzt kein Lanthan mehr seit gut 4 Monaten und PO4 bleibt sehr stabil bei 0,06-0,07. Das Gleichgewicht zwischen Verbrauch und Eintrag ist nun hergestellt.
Nitrat ging bei mir durch Wasserwechsel und Kohlenstoffzugabe runter, von 50mg/l auf sehr konstante 1-2mg/l.
Nitrat wird sowieso kaum verbraucht, solange andere Stickstoffquellen vorhanden sind.
Grüße
Chris
Hi Sebastian,
Vorteil von dem zusammengemische wäre allerdings das wenn sich Elements #1 reduziert, die Fluor Dosierung nicht angepasst werden muss.
Genau, wird viel verbraucht, wird viel dosiert, wird wenig verbraucht, entsprechend weniger.
Aber 5ml pro Woche, wäre ja auch recht einfach, selbst ohne Dosierpumpe. Eventuell reicht das und die Gefahr des Überdosierens ist gering. Vielleicht macht man sich manchmal auch zu viele Gedanken. Ich würde sagen: probieren geht über studieren ![]()
Grüße
Chris
Hallo Sebastian,
das stimmt wohl. Allerdings ist es ja mit der separaten Dosierung ähnlich. Du dosierst täglich Menge xyz und machst dann irgendwann wieder eine ICP. Erst dann passt du die Dosiermenge an. Naja, beide Wege führen nach Rom, wie man so schön sagt.
Ich bin eigentlich kein Fan von den Einzeldosierungen. Dosiert man jetzt zu viel oder zu wenig? Mich macht das Kirre, wenn ich nicht direkt selber messen kann, wie sich das entwickelt. Habe auch keine Lust, ständig ICP Analysen machen zu lassen.
Bei mir ist Barium chronisch zu wenig vorhanden. Ich mache ja seit einigen Monaten regelmäßige Wasserwechsel und demnächst lasse ich mal wieder eine ICP machen. Bin gespannt, ob die zweiwöchigen 12% Wasserwechsel sich darauf ausgewirkt haben.
Grüße
Chris
Hi Sandy,
Mir läuft immer ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich den Meersalat sehe.
Hat Meersalat im normalen Riffbecken überhaupt eine Chance? Der wird doch von Schnecken, Einsiedlern und vielen Fischen gerne gefressen. Caulerpa ist die Pest, vor allem wenn bei der einen oder anderen Art kaum ein Tier rangeht.
Deine Aussage hat mich jetzt neugierig gemacht, habe vor 10 Minuten ein Stück Meersalat ins Becken gehängt. Der Hawaii Doc ist sofort rangegangen:
Grüße
Chris
Hallo zusammen,
was richtig cool wäre, wenn man die fehlenden Spurenelemente in hochkonzentrierten Lösungen den Balling Mischungen hinzufügen könnte. Bis auf Balling light, wo man drei Trace Flüssigkeiten nach Bedarf erhöhen oder verringern kann, bietet das kein Hersteller. Und bei Balling light sind halt auch immer ein Handvoll Spurenelemente in jeder Tracemischung, d.h. man kann auch nicht so einfach ein einzelnes Spurenelement erhöhen.
Finde ich merkwürdig. Ich habe einen Hersteller gefunden "Coral Essentials", der führt das Produkt "Coral Power Fluoride". Da reichen 1,5 Tropfen für 100 Liter aus (SPS lastiges Becken). Ich könnte mir vorstellen, dass man das in Mischung #2 oder#3 zugeben kann. Müsste man vielleicht mal bei ATI anfragen, wenn die da überhaupt eine Aussage zu machen.
Grundsätzlich wäre das aber die einfachste Lösung.
Grüße
Chris
Hallo Steffen,
naja, jeder ICP Anbieter hat halt Referenzbereiche. Werden die über- oder unterschritten, ploppen die Meldungen auf, was zu tun ist. Du bist nur leicht drüber, daher kannst du das meiner Meinung nach ignorieren. Ist wie bei der Blutabnahme beim Arzt, da kann auch mal was höher oder niedriger sein als der Normbereich und der Arzt sagt: alles paletti.
ICP Analysen sind halt in den seltensten Fällen selbsterklärend. Es ist ein quantitatives Messverfahren, mehr nicht (und auch nicht weniger). Die Normbereiche werden festgelegt, nur wie macht man das? Geht man auf Nummer sicher bei Schadstoffen? Orientiert man sich am natürlichen Meerwasser? Wie bildet man es ab, damit möglichst alle Organismen mit einbezogen werden, empfindliche wie robuste? Was gibt man bei Stoffen an, über deren Funktion und Wirkung auf Korallen kaum etwas bekannt ist?
Wie liegt der Stoff überhaupt vor? Das erläutert Claude ja recht anschaulich.
Trotzdem ist es natürlich nicht verkehrt, mal alle Kabel und sonstigen Geräte zu überprüfen. Wichtig ist auch, ob der Wert konstant bleibt oder nach und nach steigt.
Grüße
Chris
Hallo zusammen,
hatte mich früher auch mal beschäftigt, bis ich dieses Video gesehen habe:
Seitdem juckt mich ein moderater Aluminiumgehalt nicht mehr, zumal es keinerlei Auswirkungen im Becken gab/gibt.
Grüße
Chris
Nachtrag zu Magnesiumsulfat: Verhältnis ist 1:1,32. Also wenn du Schwefel um 132ppm erhöhst, steigt Magnesium um 100ppm. Ist also gar nicht so tragisch, was die Magnesiumerhöhung anbelangt.
Zum Natriumsulfat: um in einem 400 Liter Becken den Schwefelgehalt um ca. 330ppm zu erhöhen, brauchst du 555g Natriumsulfat Pulver.
Grüße
Chris
Hi Sven,
komisch nur, dass das nicht auch bei uns so in der breite aufschlägt. die meisten machen ja balling oder balling light. klar, vor 5/6 jahren war das mit den icps noch nicht so geläufig, aber mittlerweile sollte es doch auffallen.
Das war auch mein Gedanke. Ich glaube, einer in dem Thread stellt dieselbe Frage, explizit zu Balling light. Vielleicht laufen die meisten Becken nicht so lange
Oder es fällt keinem wirklich auf oder es hat keine so großen Auswirkungen.
interessanter wäre aber doch der ansatz, das mit magnesiumheptasulfat zu machen. magnesium wird ja eh dosiert. mir ist nur nicht klar, in welchem verhältnis ich das magnesiumchloidhexahydrat ersetzen muss.
Ich habe das heute morgen nur überflogen. Ich meine mich zu erinnern, dass der Magnesiumanstieg viel höher ausfällt und diese Methode dann oft ausscheidet. Man kommt nicht auf den gewünschten Schwefelgehalt, ohne dass Magnesium durch die Decke geht.
Triton hat übrigens so eine Schwefel Supplementierung im Angebot. Da steht aber so gut wie nichts dabei, wie man es dosieren muss. Dürfte vergleichsweise teuer sein im Vergleich zu Natriumsulfat als Pulver, weiß ich aber nicht.
Grüße
Chris
Hallo Sven,
schöne Messreihe!
es gibt nur drei Möglichkeiten, wie Schwefel weniger werden kann. Salzmischungen mit geringem Gehalt (eher unwahrscheinlich bei guten Salzen), Bakterienaktivität in anaeroben Zonen (z.B. DSB) oder durch Calcium Chlorid Zugabe bei Balling.
Randy Holmes-Fareley beschreibt das so:
Wenn Sie Calciumchlorid dosieren, dosieren Sie sowohl Calcium als auch Chlorid.
Sie müssen auch Natriumcarbonat oder Bicarbonat dosieren (sonst besteht kein Bedarf an Calcium). Sie dosieren also Natrium und Karbonat.
Die Korallen verbrauchen das Kalzium und das Chlorid und lassen Natrium und Chlorid zurück.
Das zurückbleibende Natrium und Chlorid führt zu einem Anstieg des Salzgehalts.
Natürlich korrigiert man die Salzgehaltsänderungen und hält die Salinität auf einem Zielwert. Das bedeutet, dass ein Teil des Beckenwassers durch Osmosewasser ersetzt wird (obwohl dies auch bei geringeren Salzgehaltsänderungen als im Tank, bei Verlusten durch Abschöpfung usw. möglich ist).
Wenn der Salzgehalt nach unten korrigiert wird, sinkt alles. Natrium und Chlorid wurden bereits erhöht, so dass sie zurück in Richtung normal fallen. Von den großen 4 bleibt nur noch Magnesium und Sulfat übrig. Magnesium wird bei Bedarf beibehalten, so dass der Sulfatgehalt sinkt und nie korrigiert werden kann.
Daher sinkt das Sulfat mit der Zeit.
Sven, du kannst das hier nachlesen: Reef2Reef
Da gibt es auch eine Anleitung, wie man Schwefel erhöht (z.B. mit Natriumsulfat).
Grüße
Chris
Hi Janis,
die Gefahr ist immer, dass man durch zu viel Rumspielerei mehr Schaden verursacht. Dein PO4 Wert ist völlig ok!! Senk den nicht gewaltsam ab. Aktiv werden musst du eigentlich nur, wenn er ständig weiter steigt. Du musst dir da echt keine Gedanken machen, in der Spitze war der Wert bei mir bei 0,24 und die Korallen standen sehr gut und gesund da.
Man sieht bei den blaulastigen Bildern nicht die Farben, aber wenn ich mir die Korallen so anschaue, sehen die meisten gut aus. Wie geschrieben, wenn Jod stark verringert war, dauert es etwas.
Manchmal hilft auch ein Salzwechsel, ich hatte bisher gute Erfahrungen mit Tropic Marin und Fauna Marin Salzen.
Von Einzeldosierungen halte ich mittlerweile nicht mehr viel, außer bei ganz wenigen Ausnahmen. Meist ist es sinnvoller, die Spurenelemente beim Balling zu erhöhen oder separate Spurenelementmischungen beizugeben. Wenn ich mir die Werte aus deiner Analyse so anschaue, dann sind alle Spurenelemente am unteren Ende des Normbereichs, Vanadium sogar n.n.
Ganz ehrlich, ich würde einmal um die 30% wechseln, um Zinn etwas zu senken und durch das frische Wasser ein paar mehr Spuren ins Becken zu bekommen, dann bei deinen 5% wöchentlich bleiben (was völlig ausreichend ist) und nebenher noch eine Spurenelemtmischung beigeben. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit den Tropic Marin Mischungen K+ und A- gemacht. Hans-Werner hat hier im Forum auch mal die genaue Inhaltsangabe gepostet, was selten ist bei solchen Produkten. Da kannst du dir im Grunde ausrechnen, wieviel du von was täglich beigibst. Aber es gibt natürlich auch andere Hersteller, damit habe ich aber keine Erfahrungen.
Es ist auch oft so, dass vereinzelte Probleme im Becken bzw. an bestimmten Tieren gar nicht mit einer ICP Analyse gelöst werden können. Das kann das Licht sein, Strömung, Krankheiten usw. Tiere reagieren auch unterschiedlich, für die einen ist ein Wert von xyz noch ok, andere brauchen mehr davon (oder vertragen nicht so viel, je nachdem).
Ich mache praktisch keine ICP Analysen mehr, aber wenn, dann schaue ich eigentlich nur, ob es Ausreißer gibt nach oben und unten. Alles was im Normbereich ist und bei einigen Spuren wie Eisen auch n.n. ist für mich in Ordnung, sofern ich im Becken keine Probleme wahrnehmen kann.
Grüße
Chris
Hallo,
Leierfische sind schwierig zu halten, wenn sie nicht an Ersatzfutter gehen. Je kleiner und jünger das Becken, desto schwieriger. Es gibt aber futterfeste Nachzuchten, aktuell habe ich keine gesehen, aber mit etwas Geduld wird man bestimmt fündig. Coralaxy hatte die früher, habe aber schon lange keine mehr gesehen bei denen.
Grüße
Chris
Hi Janis,
sieht doch gut aus! Ich würde da jetzt gar nicht viel ändern. Wo liegt PO4 mit dem neuen Test?
Das ist das schöne an kleinen Becken, man bekommt mit dem Wasserwechsel Schadstoffe recht schnell aus dem Becken. Wenn dein PO4 ausreichend hoch ist, kannst du mal größer Wasser wechseln.
Aber die Ursache für Zinn solltest du ermitteln, vielleicht sind es tatsächlich die Schläuche.
Grüße
Chris
ja, Steffen, kann gut geht, muss es aber nicht. Ich denke, das hängt vom individuellen Tier ab, aber auch vom Futterangebot. Wenn immer viel zur Verfügung steht, scheint es wenige bis keine Übergriffe zu geben.
Grüße
Chris
Hallo,
ich finde ein Lösung, ohne das Tier zu töten. Im Meerwasser Lexikon berichten ca. 60% von Problemen. Einer schrieb zunächst, die Krabbe wäre absolut harmlos, was er aber später wieder revidierte. Garnelen haben ich nicht, auch keine kleinen Fische. Aber riskieren möchte ich es nicht, bei einigen haben die auch Krusten und andere Anemonen abgeknipst und auch Schnecken und Einsiedler überfallen.
Ist mir zu riskant...
Grüße
Chris
Ich hole das Thema mal wieder hoch, da die Beiträge "Suche/Biete..." alles andere verdrängt haben.
Grüße
Chris
Hi Rüdiger,
ja, müsste aber die einzige sein. Die habe ich auch schonmal vorbei huschen sehen im Technikbecken. Wenn man die Erfahrungsberichte im Meerwasser-Lexikon liest, berichten sehr viele von Problemen mit anderen Tieren. Ich werde die Krabbe daher nicht ins Hauptbecken setzen. Bleibt wohl nur, die Krabbe ganz zu entfernen. Wie macht man das möglichst human?
Grüße
Chris
Sieht aus wie Actaeodes tomentosus - Rundkrabbe
Falls sie das ist, gebe ich sie lieber nicht ins Hauptbecken, scheint auch an Krusten, Schnecken und kleine Fische zu gehen.
Grüße
Chris
Hallo zusammen,
ein Teil der Algen verschwand in der Nacht. Ich habe in einer Höhle im Lebendgestein Algenreste gesehen, dann habe ich den Stein mit Hammer und Meißel in zwei Teile gebrochen und siehe da, eine Krabbe.
Die Frage ist nun, soll ich sie ins Hauptbecken geben oder nicht? Weiß jemand, was das für eine ist?
Grüße
Chris
BREAKING NEWS
In einer Pressmitteilung erklärt PETA, das Rätsel um Schrödingers Katze gelöst zu haben. Der Tierschutzorganisation wurde von Aktivisten die seit 1935 verschollene Box zugespielt, für PETA steht fest: Das Gedankenexperiment ist gelöst, die Katze ist TOT!
PETA sieht es als erwiesen hat, das selbst Gedankenexperimente tödlich für Tiere sein können und fordert ein umfassendes Verbot von solchen Experimenten an Schulen und Universitäten!
Die Katze scheidet also aus, bleibt die Wandstärke der RE Abschäumer. Die Wände sind deswegen so dick, weil:
a. RE einen auf dicke Hose machen möchte
b. Meerwasseraquarianer bekanntermaßen Trottel sind und Abschäumer oft fallen lassen.
c. Schrödinges Katze
d. die Wände müssen so dick sein, damit *INHALT MUSSTE AUS RECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT WERDEN*
Wer die Antwort weiß, erhält von *INHALT MUSSTE AUS RECHTLICHEN GRÜNDEN ENTFERNT WERDEN* einen kostenlosen Eiweißabschäumer seiner Wahl.
Grüße
Chris
Sie ist ein Er, also nicht die Katze, sondern Sandy. Glaube ich zumindest. Oh Gott, das wird immer wirrer hier ![]()
Gruß
Chris
oh oh, Sebastian, das ist neben den pflanzenfressenden und fleischfressenden Täubchenschnecken die gefürchtete Sorte, die Kunststoff frisst! Sehr übel!
Spaß beiseite, das ist nicht mehr schön. Ich habe auch drei Pumpen dieser Bauart und bisher musste ich sehr selten mal ran und eine Schnecke vom Gehäuse lösen. Aber das bei dir sieht ja echt schlimm aus.
Grüße
Chris
Hi Sandy,
das betrifft aber die Android Handys und der Hersteller der App schreibt auch in den Kommentaren, dass das noch nicht so gut funktioniert bei Android Handys.
Wen das interessiert, könnte sich ein Apogee leihen, das ganze ausmessen und vergleichen. Macht derzeit wohl nur für IOS Sinn.
Grüße
Chris
Es ist ja nicht neu, dass man Technologie weise nutzen kann oder eben nicht. Ich poste solche Sachen, weil es den einen oder anderen interessieren könnte, mehr nicht.
Ich finde es schon schwierig, wenn jedes Mal eine Grundsatzdebatte daraus gemacht wird. Wie ich dem anderen Thread mit dem Video von Claude schon sagte, man braucht es nicht zwingend, aber es kann nützlich sein.
Ich habe nichts gegen Grundsatzdebatten, aber das sollte man dann in einem separaten Thread machen. Ist sogar sinnvoll, je nach Thema. Da kann man grundsätzlich mal fragen, was z.B eine ICP kann, was nicht. Wann der Einsatz sinnvoll ist, wann nicht. Was man damit überhaupt sehen kann, was nicht. Welches Grundwissen man braucht usw. usf.
Aber es ist halt immer dasselbe. Wer grundsätzlich Interesse am Lernen hat, wird so etwas lesen, die anderen nicht. Natürlich ersetzt eine PAR oder ICP Messung kein Grundwissen und den Blick ins Becken, das hat aber auch niemand behauptet.
Witzig und interessant finde ich einfach, wie man mit modernen Handy eine recht genaue PAR Messung hinbekommt. Ich habe es selbst nicht versucht, auch weiß ich nicht, ob das reproduzierbar zu immer guten Ergebnissen führt. Es ist für alle, die das mal ausprobieren möchten.
Grüße
Chris
Hey Wolfgang, warum so grummelig ;-)? Eine PAR Messung kann man schlecht mit einer ICP vergleichen. PAR ist nicht alles, aber man kann damit schön sehen, wie die Lichtverteilung ist, was oben am Riffdach drauf brutzelt und was unten am Boden noch ankommt. Ist schon nicht verkehrt, wenn man sich nicht sicher ist.
Grüße
Chris
Sand muss gar nicht sein, aber du hast ja am Riff einige Stellen, wo die Steine in den Sand übergehen. Ich setze die ganz gerne da hin, am besten noch so, dass die Tentakel in Strömungsrichtung sonst nichts berühren können. Die schweben dann im Wasser über den Stein hinweg und das sieht meist auch ganz schön aus.
Grüße
Chris
Hallo,
habe ich eben gefunden:
Funktioniert mit IOS wohl sehr gut, mit Android noch nicht so ganz bzw. wen es interessiert, der sollte sich die Kommentare unter dem Video durchlesen. Die Messungen der beiden waren mit dem Iphone schon ziemlich nah am Apogee, für eine ungefähre Beurteilung der Lichtintensität könnte das eine Option sein.
Aber Vorsicht, man kann damit auch leicht sein Handy schrotten.
Grüße
Chris
Hi,
ich habe nur den Doppelpost gelöscht, eventuell hast du da zur selben Zeit was geschrieben... Gyre Pumpen sind auch ganz furchtbar was die Schnecken anbelangt. Geht eigentlich nur mit einem Netzaufsatz.
Grüße
Chris
Hallo Steffen,
eher nicht. Die mögen es aber gerne, wenn ihre Tentakel frei im Wasser schweben, zu eng sollte man sie auch nicht setzen. Die nesseln meist stark gegen andere Korallen, zu nah solltest du sie nicht an SPS setzen. Ich würde die nicht aufs Riffdach setzen, sondern eher im mittleren/unteren Randbereich.
Grüße
Chris
Hallo,
ich habe den Doppelpost gelöscht. Täubchenschnecken finde ich auch toll, aber für manche Pumpen sind sie mitunter nervig. Die kommen halt in sehr kleine Ritzen rein und dann rattert die eine oder andere Pumpe. Ist aber meist nicht tragisch.
Grüße
Chris
tja, Klaus, ich hätte auf die dicken Wände getippt. Die sind auffällig massiv, man könnte fast schon von Wertarbeit sprechen. Da das heutzutage kaum mehr zählt, habe ich vermutet, RE hat in den Wänden eine Nährlösung versteckt, die langsam heraus diffundiert und so ein tolles Flotat erzeugt.
Aber Elektrizität? Da wäre ich nie drauf gekommen. Deswegen zucken die Fische auch immer, wenn der Abschäumer an geht. Jetzt wird ein Schuh draus!
Grüße
Chris
Hi Sandy,
kommt aber auch darauf an, wie die dosierten Nährstoffe vorliegen. Wenn da organische Bestandteile enthalten sind, kann das auch abgeschäumt werden.
Was ich mir auch vorstellen könnte: du hast beim Einrichten alles angefasst, Steine, Technik, Glas usw. Da werden Fett, Hautpartikel und Bakterien hinterlassen. Sieht man nicht, aber vielleicht reicht das schon aus für eine ordentliche Abschäumung. Oder es sind einfach nur die ersten Bakterien, die sich gebildet und nun abgeschäumt werden.
Letzte Idee: Royalexclusive hat irgendeine Technologie entwickelt, die immer dreckiges Flotat produziert, selbst wenn absolut nichts abgeschäumt werden kann. Für den "Wow Effekt". ![]()
Grüße
Chris
Hallo,
bist du der Ursache auf die Spur gekommen?
Grüße
Chris
Hallo,
er möchte den errechneten Gesamtphosphatwert senken, da er laut ICP hoch ist. Bzw. fragt Janis, ob das notwendig ist. Meine Meinung dazu habe oben schon kundgetan ;-). Wenn es nur um diesen Wert geht, würde ich tendenziell auch nichts weiter machen. Wenn es mein Becken wäre, würde ich noch den Zinnwert abklären, eventuell mal bei faunamarin fragen?
Hab einfach noch etwas Geduld, der Jodwert ist jetzt im Soll, du hast nachweisbare Nährstoffe, mit konstanten Werten und gutem Licht sollte es nach und nach besser laufen. Apropos Licht, was hängt da bei dir drüber?
Da wir das eh schon etwas ausführlicher behandeln, wäre ein Bild deines Beckens super.
Grüße
Chris
Hallo Reinhard,
ja, da ist was dran. Aber es geht auch einiges an Wasser nebendran direkt zur Rückförderpumpe. Ideal ist es nicht, geht aber nicht anders. Vorne passt der Abschäumer nicht rein, das eingeklebte Trennungsabteil ist das Originale von Red Sea. Das passt nur ideal an dieser Stelle. Ansonsten müsste ich es komplett neu machen und außerdem ist der Abschäumer so groß, da komm ich dann wieder schlecht ans Refugium.
Ich lasse mich jetzt einfach überraschen, was so alles passiert. Abgebaut ist es in ner Stunde...
Grüße
Chris
HI Sebastian,
geplant ist ein Paletten-Doc und vielleicht ein paar Anthias.
Wenn dann noch Platz ist, mal sehen...
Grüße
Chris
Hi Janis,
die Salinität anzupassen ist sicher nicht verkehrt, aber alles zwischen 33 und 35 psu ist völlig ok. Chlorid wird nicht mit gemessen und die anderen Mengenelemente sind ein einem nahezu optimalen Bereich. Insofern kann man die Salinität aus der Analyse nicht zu 100% rechnerisch bestimmen. Immer beachten: wenn du die Salinität erhöhst, erhöhst du damit automatisch auch die andere Elemente. Anders herum natürlich auch.
Wenn dein Jod dauerhaft sehr niedrig war und du es jetzt erst vor kurzem angepasst hast, dann dauert es auch eine Weile, bis sich das bei den Korallen auswirkt.
Das ist nur meine persönliche Meinung, aber ich schere mich nicht um den errechneten Gesamtphosphatwert. Für mich ist der zu Hause gemessene PO4 Wert ausschlaggebend.
Gründe für einen 30%igen Wasserwechsel:
- schnelle Entfernung von unerwünschten Stoffen. Bei dir wurde Aluminium, Zinn und Lanthan nachgewiesen. Lanthan und Aluminium sind nicht ungewöhnlich, bei Zinn weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob dieser Wert ein Problem darstellt. Kommt wahrscheinlich auch auf die Form an, in der es vorliegt. Muss ich passen.
- schnelle Versorgung von Stoffen, die im Aquarium fehlen, wie Spurenelemente
Gründe gegen einen größeren Wasserwechsel:
- viele Korallen mögen abrupte Änderungen nicht. Hängt von den Tieren ab, wie gut sie es vertragen und von den Nährstoffen (je weniger vorhanden sind, desto vorsichtiger sollte man mit größeren Wechseln sein).
Ich kann dir nicht definitiv zu dem einen oder anderen raten. Im Zweifel würde ich 15 oder 20% wechseln und die Tiere beobachten.
Machst du Balling oder nutzt du ein Versorgungssystem?
Grüße
Chris
