Wunderschöne Fische! Jetzt unter abendlichem Blaulicht leuchtet der Saum der Flossen hellblau.
Beiträge von argonaut
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Hallo,
habe sie ins Becken entlassen, es gibt mehr als genügend Versteckmöglichkeiten. Fühlt sich auch besser an, da können sie sich etwas aus dem Weg gehen.
Ja, Fabian, war heute in Riederich
So gegen 14:30 Uhr muss das gewesen sein. Wann warst du da?Grüße
Chris
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Hallo Hajo,
danke! Sie schwimmen auch schon viel ruhiger zusammen, als hätten sie dich gehört
Es ist ein Orangerücken Zwergkaiser (C. acanthops).
Macht es eigentlich Sinn, die Tiere für 2-3 Tage in der Fischfalle zum Eingewöhnen zu belassen? Die fasst ca. 5-7 Liter, ich lege jetzt noch zwei Kunststoffrohre hinein, damit sie sich verstecken können.
Die übrige Fischgesellschaft ist recht harmlos, lediglich der Sechsstreifenlippfisch stänkert 2-3 Tage bei Neuzugängen. Das ist das nächste Projekt, die Verpaarung des Gesellen.Grüße
Chris
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Hallo,
habe heute zwei der Fische erworben. Habe sie jetzt erstmal nach der Wasseranpassung in ein einer großen Fischfalle innerhalb des Aquariums verbracht, damit die anderen Fischen sich an die beiden gewöhnen können. Der eine ist total relaxt und frisst auch schon, der andere, minimal kleiner, schwimmt etwas aufgeregt hin und her. Er wird von dem größeren angeschwommen und weicht immer wieder aus.
Ist damit schon klar, dass die beiden gleichgeschlechtlich sind oder können das anfängliche Raufereien sein?Grüße
Chris
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Hallo,
es nützt nichts, du musst dich gründlich einlesen und informieren.
Sangokai hat super "Corona Überbrückungsvideos" gemacht: Kanal
Dann gibt es noch die Sangokai Empfehlungen A-Z
Für Fische gibt es das Meerwasserlexikon . 8 von 10 Fischen, die ich gerne hätte, fallen raus, weil sie nicht zum Becken passen, zu groß sind, nicht mit anderen Fischen harmonieren, an Korallen gehen usw. Bei der Fischauswahl muss man sich wirklich vorher gut informieren.Es gibt darüber hinaus zig Videos und Kanäle, wo wirklich viel erklärt wird. Die erwähnten Adressen Mrutzek und Joes Korallenfarm sind top, da wirst du sehr gut beraten.
Ganz allgemein, wenn es mein Becken wäre: ich würde einen Teil der Fische abgeben, das Riff (sieht sehr nach Kaimauer aus) kleiner und luftiger gestalten, evtl. ein paar lebende Steine gegen Totgestein austauschen, den Sand gegen Korallenbruch tauschen (1,5-2 cm hoch). Dann Korallen einsetzen, die robust sind. Gute Cleaning Crew (vor allem Schnecken) einsetzen.
Grüße
Chris
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Hallo,
bevor du weitermachst, würde ich mir ein paar grundsätzliche Fragen stellen.
Was möchtest du?
Willst du ein Fischbecken und die Korallen sind Beiwerk oder eine Korallenbecken mit Fischen? Jedes erfordert eine andere Herangehensweise (Technik, Besatz, Filterung usw.).Bist du gewillt, noch eine große Schippe draufzulegen was die Aneignung von Grundlagenwissen anbelangt? Es ist keine Schande und auch kein Vorwurf, aber da fehlt es an einigen Ecken und Enden an Grundwissen (Fische, Riffaufbau, Platzierung der Korallen usw. usf). Die Erfahrung aus dem Süßwasserbereich hilft kaum weiter, du musst da fast wieder bei 0 anfangen.
Bist du gewillt, Geld und Nerven zu investieren? Dass das Hobby teuer ist, wirst du selbst herausgefunden haben, was die Nerven anbelangt: selbst Profis haben so ihre Probleme mit Cyanoausbrüchen, Dinoflagelaten, Bryopsis, Korallenschädlingen, Fischkrankheiten usw. usf.
Die Knöpfchenmethode funktioniert in den seltensten Fällen. Stattdessen muss man Geduld aufbringen, eine gewisse Leidensfähigkeit haben und sich intensiv mit den Vorgängen im Becken beschäftigen, nicht nur theoretisch, sondern auch durch Beobachtung.
Auf diese Weise lernt man nach und nach, mit Problemen umzugehen. Das ist für mich der große Reiz an diesem Hobby. Sei dir gewiss: es wird immer von Zeit zu Zeit Probleme geben, das gehört einfach dazu.Ich schreibe das, weil es aus meiner Sicht jetzt nicht soviel Sinn macht, zig Handlungsempfehlungen zu geben und der Frust immer größer wird. Aus deinem ersten Post höre ich heraus, dass du ziemlich genervt bist (verständlich). Daher ist mein Rat, erstmal in dich zu gehen und ein paar grundsätzliche Sachen abzuklopfen.
Grüße
Chris
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Hi,
ohne Bilder bzw. genaue Bestimmung der "Algen" ist das so nicht möglich. Was meinst du mit "normalem Aquarium Sand", Süßwassersand?
Aufgrund der Dosiermenge von Sangokai müsstest du ein 500 Liter Becken haben. Die Werte aus der ICP sind jetzt nicht tragisch, KH ist sehr niedrig, würde ich auf 6.5-7,5 erhöhen und stabil halten. Jod ist auch etwas zu gering und NItrat etwas hoch. Aber davon stirbt niemand und Algen kommen auch nicht zwangsweise dadurch.Wenn die Algen nur auf dem Boden sind und der Sand sowieso nicht geeignet ist, kannst du auch den kompletten Sand absaugen, die Werte optimal einstellen und dann wieder mit neuem Sand befüllen. Du musst auch nicht alles neu machen, es reicht schon, ein paar Brocken Totgestein durch Lebendgestein zu ersetzen. Wobei das auch keine Garantie ist, dass es dann läuft. Aber jetzt warten wir erstmal ab, wie das Becken aussieht, bitte Bilder hochladen.
Grüße
Chris
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Hallo Stefan,
sorry, überlesen! Ich habe ATI P am Anfang auch dosiert. Die Werte vom Rechner sind relativ konservativ, mit einer schlagartige Erhöhung ist nicht zu rechnen.
War der Phosphatwert vor der Anwendung von Acro Glow auch sehr niedrig? Corals Love hört sich nach Nährstoffen an, wenn ich den Produkttext lese. Ich würde da mal anrufen und fragen, ob man die Dosierung erhöhen kann und ob man damit einer Phosphat Limitierung vorbeugen kann. Die schreiben ja, jeden zweiten Tag und wenn Schäden sichtbar sind, jeden Tag dosieren.Grüße
Chris
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Hi,
kennst du den Rechner von ATI? Da werden bestimmte Parameter abgefragt, Nettovolumen, Korallenbesatz, Alter des Aquariums und dann wird eine tägliche Dosierempfehlung gegeben. Man sollte dann täglich oder alle zwei Tage testen.
Grüße
Chris
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Hi Steffen,
guter Hinweis. JBL genießt ja keinen guten Ruf im Meerwasserbereich. Ich habe auch mit so einem Testkoffer angefangen. Die Hälfte braucht man nicht, der Rest war nur eingeschränkt brauchbar. Allerdings muss das nicht heißen, dass jeder Test von denen unbrauchbar ist. Der besagte Phosphattest wird auch von Meerwassergeschäften verkauft, für mich wäre die Abstufung zu grob, aber das bedeutet ja nicht, dass die Ergebnisse falsch sind.
Insofern würde ich raten, eine Referenzflüssigkeit zu kaufen. Das macht sowieso Sinn, weil man die öfters mal braucht und so verschiedene Tests überprüfen kann. Bietet Faunamarin an oder auch Tropic Marin an.
Vielleicht kannst du auch mal versuchen, deinen Zoohändler einzuspannen. Sage ihm, wie die Situation ist und ob er das mal nachtesten kann. Du hast ja immerhin die Lebenden Steine und die Korallen von ihm gekauft. Das wäre die günstigste Lösung.Grüße
Chris
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ganau, bevor der Wert nicht sicher bestimmt worden ist, sollte man gar nichts unternehmen. Und falls der Wert so hoch ist, habe ich Wasserwechsel als Alternative angesprochen. Bei so kleinen Becken ist das ja kein großes Unterfangen.
10ml Lanthan in Form von ElemiPhos fällt 1mg Phosphat/100 Liter. Das ist schon sehr effektiv! Von den herkömmlichen Eisen/Aluminium Adsorbern würde ich bei einem so hohen Wert auch abraten.Grüße
Chris
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Hi Rüdiger,
nein, habe ich nicht gesehen, da der Post noch nicht da war, als ich geschrieben habe. Ist auch egal, ich hatte ja geschrieben, dass der Phosphatwert verlässlich korrekt sein muss

Grüße
Chris
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Hallo,
wenn der gemessene Phosphatwert korrekt ist (wichtig!), dann hilft es nichts, ein paar Weichkorallen reinzusetzen. Der Wert ist viel zu hoch, das Phosphat muss auf einen akzeptablen Wert gesenkt werden.
Man sollte hier nicht lange rumdoktorn, es sollen ja sicher zügig weitere Korallen eingesetzt werden. Da das Becken ansonsten nackig ist bis auf die 5 Stöpsel würde ich nicht lange warten und den Wert senken. Entweder durch großzügige Wasserwechsel oder Lanthan.
Lanthan zu dosieren ist kein Hexenwerk und eignet sich auch für Anfänger. Der Hinweis mit der Filtersocke ist natürlich korrekt. Auf der Verpackung von Elemi Phos wird ausführlich erklärt, wie man es verdünnen soll und welche Menge wieviel Phosphat bindet.
Ordentlich in die Filtersocke oder Vliesfilter dosiert, ist die Methode sicher und effektiv.Hier ein schöner Übersichtsartikel von Daniel Knop: Lanthan
Grüße
Chris
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Hi,
130 Liter ist ja nicht soviel. Ich würde 80% Wasser wechseln und schauen, ob es wieder ansteigt. Ansonsten Lanthan dosieren (z.B. Elemi Phos) bis der Phosphatwert auf 0,07-0,10 gefallen ist. Aber Vorsicht, Lanthan ist sehr effektiv (schnelle Absenkung). Vorsichtig nach Anleitung dosieren.
Grüße
Chris
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ich nutze seit Jahren das Gerät hier:
Heißt HM Digital DM-1 In-Line Dual TDS Monitor, gibts ab 29,90 Euro. Messbereich 0-999ppm.
Ich verwende zwei nachgeschaltete Harzfilterkartuschen und ein Messpunkt ist hinter dem ersten, der andere hinter dem zweiten Harzfilter.Wer es genau haben möchte, sollte sich an so Geräte halten wie von Burkhard verlinkt. Für mich funktioniert dieses billige Gerät aber bisher sehr gut. Nach dem Harztausch wird 0 gemessen, nach einer Weile steigt der Wert hinter dem ersten Messpunkt an und sobald nach dem zweiten Messpunkt 1-2 steht, ist Zeit für einen Wechsel.
Grüße
Chris
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Hallo zusammen,
Fabian, inhaltlich würde ich Ewald zustimmen, aber was die Art der Kommunikation anbelangt, nicht

Das sind alles Markensalze und natürlich gehören auch die TM Salze dazu. Insofern kann man nicht sagen, man bezahlt 10 Euro mehr für das FM Salz und hat dann ein "Markensalz".Es steht jedem zu, seine Erfahrungen mitzuteilen und ich kann jeden verstehen, der von einer Firma bzw. einem Produkt Abstand nimmt, wenn die Qualität oder der Kundernservice nicht passen. Aber es sollte nicht in eine Art bashing ausarten.
BRSTV hat in 2019 13 Salze getestet und das TM pro reef hat gewonnen. Die haben auch Tests mit Wattefiltern gemacht:
Da schnitten sogar gleich zwei TM Salze sehr gut ab.
Was ich auch interessant fand: die haben ICP Analysen gemacht, nicht nur von den unterschiedlichen Salzen, sondern auch von Proben oben, in der Mitte und unten im Eimer und auch da hat TM auch am besten abgeschnitten. Wobei man sagen muss, dass es dennoch einige größere Abweichungen gab:
Wohlgemerkt, das TM Salz schnitt trotz vereinzelter Abweichungen von 30% INNERHALB eines Eimers am besten ab! Das eigentlich beste Salz im Test war kein fertiges Salz, sondern ein Produkt, dass Ähnlichkeiten zu Absolute Ocean aufweist. Es heißt ESV Bionic und wird hierzulande nicht verkauft. Es besteht aus zwei Flüssigkeiten und zwei Salzen (Sodium Chloride und Magnesium Sulfate). Das Produkt hat den Test trotz bester Werte nicht gewonnen, weil der Aufwand, vier separate Sachen abzuwiegen und zu dosieren für die Tester recht negativ bewertet wurde.
Im Grunde ist es einfach so, dass es nach wie vor eine Herausforderung ist, Meersalze herzustellen. Es müssen nicht nur zig Ausgangsstoffe in gleichbleibender Qualität vermischt werden, sie müssen zudem in extrem geringen Mengen gleichmäßig in eine Gesamtmischung eingebracht werden. Und die Bestandteile sollten sich so wenig wie möglich entmischen.
Da es von Salzherstellern selten ICP Analysen zu Chargen gibt (selbst FM hat das ab 2021 eingestellt, zumindest öffentlich), vermute ich mal, dass es eben grundsätzlich nicht so einfach ist, eine gleichbleibende Zusammensetzung zu liefern.
Insofern kann man schon sagen, dass Produkte wie Absolute Ocean einen Vorteil haben, da man die Zusammensetzung in der Lösung besser einstellen und kontrollieren kann.Trotz allem muss man auch immer wieder zur praktischen Anwendung zurückkommen und da wiederhole ich mich, Salze von den verschiedensten Herstellern werden seit langem im professionellem und hobbymäßigen Bereich mit Erfolg verwendet - trotz der ganzen möglichen Probleme.
Ich konnte auch in anderen Foren keinen Hinweis finden auf grundsätzliche Probleme von Salzsorten bestimmter Hersteller. Vor solchen Problemen wie bei TM ist kein Hersteller wirklich gefeit. Das kann 10 Jahre gut gehen und dann passiert es doch mal.
Ich glaube, ATI und FM haben da einen kleinen Vorteil, da sie selbst ICP Analysen machen können und jede Charge schnell mal durchjagen können, um grobe Fehler beim Abwiegen und Vermischen schnell zu erkennen.Grüße
Chris
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Hallo,
so wie aussieht, war "turkeygate" eine Ausnahme. Weder davor nach danach kam es wieder vor. Wenn man Produktion auslagert und dann noch ins Ausland, steigt halt die Gefahr für so etwas. Ich denke aber, man darf das nicht überbewerten, auch wenn es extrem ärgerlich ist. Wie viele nutzen TM oder FM Salze ohne Probleme? Auch in Großanlagen sieht man big bags, also Tonnen von TM Meersalz. Und Korallenzüchter verwenden sicher auch kein Absolute Ocean, sondern herkömmliche Markensalze.
Man muss unterscheiden zwischen technischen/menschlichen Fehlern, die bei jedem Produkt vorkommen können und der Produktqualität, die maximal erzielt werden kann.
Früher war es wohl so, dass es technisch nicht möglich war, Salze herzustellen, die ungefähr natürlichem Meerwasser entsprechen was die Menge an Inhaltsstoffen anbelangt. Heute scheint das kein Problem mehr zu sein. Faunamarin hat bis 2021 ICP Ergebnisse veröffentlicht zu verschiedenen Salzchargen: Ergebnisse
Da bräuchte man eigentlich kein Absolute Ocean. Weiß jemand, was es mit Eisen/Mangan kleiner 28 auf sich hat bzw. dem Hinweis "Rieselhilfsmittel"?Grüße
Chris
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Das Argument, es entsteht zu viel Müll bei den AO Behältern zieht nicht. Die Behälter sind hauchdünn, ein 20 Kg Salzeimer hat in der Masse so viel Kunststoff, wie 10 leere AO-Behälter.
/Klugscheißmodus an/ Daran hatte ich auch schon gedacht, ist aber leider falsch. Der 25kg Eimer von TM wiegt mit Deckel 670 Gramm. Eine 10 Liter AO Flasche wiegt 177 Gramm, davon braucht man zwei Stück für 170 Liter Meerwasser. Ca. 3,77 AO Doppelkanister entsprechen 25kg Salz. Die verbrauchen ca. 1,2kg Kunststoff, knapp das Doppelte im Vergleich zum Salz Eimer. /Klugscheißmodus aus/
Und wo wir schon dabei sind, 101 Euro kostet das AO Wasser im Vergleich zu den Salz Eimern, die zwischen 80-90 Euro liegen.
Letztlich kommen einem die Kunststoffkanister von ATI tatsächlich gefühlt viel mehr vor. Doppelt so viel klingt erstmal nach ner Menge, aber ich käme bei einer Wasserwechselmenge von monatlich 50 Litern damit 1 Jahr hin. Dann relativiert sich die Plastikmenge wieder bzw. ist sogar lächerlich im Vergleich was man sonst so verbraucht...
Grüße
Chris
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Hallo Rüdiger,
beim Absolute Ocean habe ich noch nie von irgendeiner Abweichung gehört, das ist sicher das am leichtesten zu kontrollierende künstliche Meerwasser. Eine Garantie gibt es natürlich nicht. Mit NSW habe ich keine Erfahrungen, aber es enthält wohl auch Phosphat und Nitrat (was ja nicht schlecht sein muss). Hast du das mal gemessen?
Ich bin bei solchen Produkten sehr skeptisch. Wie lange stand das Wasser schon irgendwo herum? Ist u.U. Wasser verdunstet und die Salinität passt nicht mehr? usw. Ich glaube, man kann da auch mal andere Probleme bekommen.Grüße
Chris
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Hallo Rüdiger,
genau, für kleinere Becken ist das schon eine Option. Ich will das Produkt gar nicht schlecht reden. Bei mir war es halt so, dass die 2x10 Liter Konzentrate für gerade mal für 3 Wasserwechsel gelangt haben.
Das mit den abweichenden Werten ist natürlich unschön! Auch da ist man mit diesem Produkt auf der sicheren Seite.Grüße
Chris
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Ich meinte (scherzhaft) schon das Konzentrat. Aber Rüdiger, du hast Recht, das NSW ist die Krönung für Faultiere.
Absolute Ocean ist meiner Meinung nach vor allem für kleine Becken eine Option und für Leute, die Angst haben vor Anreicherungen im Salz. Damit wird ja geworben: "Wie natürliches Meerwasser" (was es dennoch nicht ist).
Ich hatte es mal kurz in Verwendung. Wie oben geschrieben viel zu viel Plastikmüll, man kauft und trägt das enthaltene Wasser mit und beim Anmischen ist es nicht wirklich einfacher im Vergleich zum Salz. Wenn man sich allerdings für feste Wasserwechselmengen geeignete Behälter mit Füllstandsmarkierungen bastelt, hat man schnell ohne das Salzgepansche Meerwasser hergestellt.
Sagen wir mal so: das Produkt gibt es, es wird gekauft und hat seine Anwender, für mich ist es keine Alternative zu Salz.Grüße
Chris
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...und für die Faultiere mit dickem Geldbeutel gibt es ja dann noch "Absolute Ocean"

Grüße
Chris
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Hi Rüdiger,
ist ja kein Problem, das können die unter sich ausmachen. Es geht nur darum, dass man hier kein kommerzielles Ding draus macht. Das zieht dann Leute an, die gewerbsmäßig Korallen verkaufen. Vielleicht ist Sascha ganz froh, Abnehmer zu finden. Ich würde sogar einen nehmen, ist aber zu weit weg...
Grüße
Chris
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nun, das ist ja keine neue erkenntnis...
Genau. Vielleicht liegt es bei mir am fortschreitenden Älterwerden! Kein Witz, manchmal bin ich selbst überrascht, man liest und sammelt Erfahrungen und weiß es eigentlich und dann stolpert man wieder über so was.
Hinzu kommt, dass ich bei diesem Hobby immer wieder den Drang habe, alles noch besser zu verstehen und noch besser hinzubekommen. Und immer wieder beschleicht mich das Gefühl, gar nicht viel zu wissen.
Gestern, nach einem langen Tag des Gärtnerns, Umstellens, Wasserwechselns schaue ich so ins Becken und denke, wie schön alles aussieht.
Manche Probleme sind halt ausgedacht
Grüße
Chris
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Hi Bernd,
ich bin heute am Gärtnern und höre nebenbei Sangokai Podcast Folgen. Eine Folge war mit Corey, einem Korallenzüchter mit viel Erfahrung, der (für mich) erschreckenderweise von faunamarin zu white corals gewechselt ist (aber das nur nebenbei). Corey selektiert u.a. bestimmte neue Farbmorphen von Importkorallen und züchtet sie, er kennt sich also bestens mit der Thematik aus. Jörg fragt ihn, wie man Korallen farbig bekommt und im folgenden geht es zu 95% um Licht. Klar, es muss ein gutes Versorgungssystem vorhanden sein, aber spezielle Spurenelement Konzentrationen, Aminosäuren - Fehlanzeige. Corey nennt als Beispiel ein Becken mit super Wasserwerten, aber schlechter Beleuchtung. Ergebnis: Korallen sehen fade aus.
Ich glaube, das Thema ist für mich durch. Spurenelemente sind wichtig, werden aber in der Regel über Salze und Versorgungssysteme ausreichend dosiert. Ist vielleicht ähnlich wie mit den Nahrungsergänzungen beim Menschen
Normalerweise wird unser Körper über die normale Ernährung mit ausreichend Spurenelementen, Mineralien und Vitaminen versorgt. Eine Zudosierung über Nahrungsergänzungen ist oft sinnlos, im schlimmsten Fall schädlich. Und wenn die Wade mal krampft und Magnesium zusätzlich eingenommen hilft, dann macht die Supplementierung Sinn. Aber man bekommt damit natürlich keine Supermuskeln 
Grüße
Chris
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Hi Sascha,
wir haben unter "Tiere suchen ein Zuhause" eine Aufgliederung nach Postleitzahlgebieten. Wenn du die Fische anbieten möchtest, kannst du die da eintragen.
https://www.meerwasserforum.info/index.php/Boar…en-ein-Zuhause/
Grüße
Chris
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Hi Andreas,
Warum aber das eine sinnvoll ist und das andere dann nicht mehr weils `zu genau`wird?
Das hat keiner behauptet. Wie oben geschrieben, kann man das schon machen, um auszuschließen, das des wirklich nicht vorhanden ist. Ich halte das für mich jetzt deswegen nicht notwendig, weil der Betreiber von Sangokai mir definitiv gesagt hat, dass Zink ausreichend dosiert wird, auch wenn es nicht messbar ist mit der normalen ICP. Da ich ansonsten keine Probleme im Becken habe, sehe ich keinen Sinn darin, nochmal Geld für eine Analyse auszugeben. Sofern es Probleme gibt, die auf einen Zinkmangel hinweisen könnten, wäre das natürlich eine Option. Wobei es dann wohl einfacher wäre, einfach mehr Spuren zu dosieren.
Was mir tatsächlich neu ist: Kokott sagt, wenn es einen Verdacht auf Mengel gibt kann man erhöhen/zugeben und wenn sich innerhalb von wenigen Tagen nichts ändern, bringt es auch nichts und man kann es wieder lassen.
Jörg Kokott vertritt die Philosophie, wie auch von Paul angesprochen, wenig aber ausreichend zu dosieren. Spurenelemente können sich anreichern und zu Depots führen, wo sie u.U. unerwünschten Organismen wie Algen, Cyanos usw. zur Verfügung stehen.Vielleicht muss man bei ICP Analysen auch einfach unterscheiden: Mengenelemente, wozu auch Jod gehört, werden sehr gut dargestellt und solche Elemente sollten auch so vorliegen wie im Meer. Schadstoffe: auch hier helfen ICP Analysen wirklich gut, bedenkliche Anreicherungen zu detektieren. Bei den Spurenelementen in diesem sehr geringen Bereich kann es lediglich ein Hinweis sein, sofern irgendwas im Becken seltsam ist oder es Probleme gibt.
Irgendwann wird es dann auch etwas lächerlich. Ich mache eine Analyse bei ATI und da heißt es, xyz zu niedrig, also dosiere ich nach. Dann mache ich eine Analyse bei faunamarin und es heißt: xyz zu hoch, Wasserwechsel machen. Warum? Weil nicht mal die ICP Anbieter dieselben Referenzbereiche haben.Klaus, ich habe auch mal zwei identische Wasserproben an zwei unterschiedliche Labore geschickt. Im Großen und Ganzen lag das schon auf einem ähnlichen Level, aber es gab auch Ausreißer, ähnlich wie bei den Tröpfchentests: ich messe beim ersten Mal 420mg/lg Calcium, bei Wiederholung sind es 435mg/l! Solche Abweichungen bei ICPs sind schockierend, sofern man davon ausgeht, dass das was da an Zahlen geschrieben steht, die "Wahrheit" ist. Trotzdem denke ich, dass das kein größeres Problem ist und man sich auf die Zahlen +- ein paar Prozent verlassen kann.
Abschließend kann ich nur sagen: wieder was gelernt! Die ICP nach einem Jahr ohne hat mir gezeigt, dass ich keine brauche!
Und was die Farbspielerei anbelangt, interessieren würde es mich schon, aber letzten Endes sind mir gesunde Korallen lieber als maximal herausholbare Farbpracht.Grüße
Chris
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Hallo,
Andreas, ich kenne die ICP-MS von Oceamo und du hast sicherlich recht damit, dass man damit weit niedrigere Konzentrationen messen kann. Ich könnte damit sicher feststellen lassen, ob Zink in geringen Spuren noch nachweisbar ist. Die Frage ist halt, ob man sich mit der Messerei nicht grundsätzlich verrennt, Geld und Aufwand betreibt für Ergebnisse, die man gar nicht so wirklich interpretieren kann.
Da komme ich auf die Kernfrage zurück, die Paul gestellt hat:Viel essentieller wäre zu wissen, welche Spuren gebraucht werden und in welchen relativen Konzentrationen.
Der Verweis auf "natürliche" Werte im Meer ist leider gar nicht so einfach. Spuren liegen in gelöster Form vor, aber halt auch in gebundener Form, z.B. in Phyto- und Zooplankton. Es ist ähnlich wie bei den Nährstoffen. Im Meer sind diese im Freiwasser oft kaum nachweisbar, aber trotzdem vorhanden (Plankton, Bakterien). Hinzu kommt, dass man völlig unterschiedliche Werte bekommt, je nachdem wo man misst.
Hier mal eine ICP aus dem Roten Meer:Ich denke, das bringt alles nicht so wirklich viel. Man kann es wie Bernd sehen. Ich nehme ein Versorgungssystem, mache regelmäßige Wasserwechsel, schaue ins Becken und wenn alles passt, kümmern mich ICP Ergebnisse nicht.
Ich denke, das ist der einfachste und wahrscheinlich vernünftigste Weg, mit der Sache umzugehen.Man darf halt auch nicht vergessen, dass die ICP Analyse zeitgleich mit den diversen Systemen aufkam, die Wasserwechsel für nicht erforderlich halten. Hier ist es natürlich schon so, dass man aufpassen muss, nicht in einen Mangel zu geraten. Da dreht man sich aber im Kreis, weil man halt oft nicht definitiv sagen kann, was ein Mangel ist. Ich fürchte, ein Großteil der zudosierten Einzelelemente dient eigentlich nur dazu, in den Referenzbereich zu kommen. Ob und inwieweit das die Tiere interessiert, steht auf einem anderen Blatt.
Allerdings hört man ja immer wieder von Profis, wie die Zugabe von Mix xyz sich auf die Ausfärbung auswirken kann. Insofern denke ich schon, dass man mit Spurenelementen bestimmte Wirkungen erzeugen kann. Hier geht es nicht darum, die Tiere zu versorgen, sondern darum, ein Optimum herauszuholen.
Ich finde es etwas schade, dass sich die wahren Profis, also Züchter, aus solchen Diskussionen auffallend zurückhalten. Joe, deine Korallen sehen wunderschön aus, du hast Jahrzehnte Erfahrung und du bist glücklicherweise kein Hersteller eines Versorgungssystems oder Spurenelementmischungen. Jetzt mal Butter bei die Fische: spielen solche Fragen bei euch überhaupt eine Rolle? Merkst du, wie sich Farbgebung und Wachstum massiv verändern, wenn du ordentlich Spuren zusätzlich dosiert oder ist das alles nur ein Sturm im Wasserglas?
Grüße
Chris
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Hallo zusammen,
super Antworten! Paul, die Erklärung zu Eisen macht viel mehr Sinn als von einem Verbrauch auszugehen. Ist mir dann später auch aufgefallen, die Spuren werden ja zur Mittagszeit dosiert, d.h. der Verlauf morgens am höchsten und dann stetig über den Tag abfallend macht keinen Sinn. Deine pH Wert Erklärung dagegen schon.
Antwort von Jörg Kokott/Sangokai: Zink wird im Basis, NRG und HED System ausreichend dosiert. Auch bei "0" Werten ist eine Zudosierung in den meisten Fällen nicht notwendig oder sinnvoll. Er meint, man kann die Dosierung der Sangokai Spuren für ein paar Tage mal etwas erhöhen. Wenn dann keine Änderung erkennbar ist an den Korallen, nützt die zusätzliche Dosierung nichts.
Tja, eigentlich ist mir das schon auch klar gewesen. Ich denke aber, der Wert 0 in den ICP Analysen kann schnell zu Verunsicherung führen. 0 kann bedeuten, alles paletti, es kann aber auch sein, dass tatsächlich eine Limitierung vorliegt. Da hilft natürlich der Blick ins Becken und da ist bei mir alles in Ordnung. Wenn man dann aber wie ich einen Hang zum Perfektionismus hat oder man einfach neugierig ist, was passiert, wenn man dies oder jenes erhöht, dann stellen halt sich halt weitere Fragen. Aktuell ist Zink n.n. in Ordnung und führt offensichtlich zu keinen Problemen. Aber wie sieht es morgen aus? Die Grenze zwischen extrem gering verfügbar, aber völlig ausreichend und Mangel kann sehr schnell überschritten sein. Kokott sagt zwar, es wird ausreichend dosiert, aber wenn man wie ich Bakterien dosiert und ein Algenrefugium betreibt, ist das eventuell dann nicht mehr so. Daher finde ich es persönlich immer sehr angenehm, wenn minimale Mengen nachweisbar sind. Da kann man dann sozusagen einen Haken drunter machen.
Die andere Sache ist, wie und ob man durch die Dosierung von xyz zu noch besserem Wachstum, noch besseren Farben und noch vitaleren Korallen gelangt. Glücklicherweise ist es meist so, dass bei mir die Vernunft am Ende siegt und ich die Füße still halte bzw. die Finger dann doch aus dem Becken nehme.Ich habe mir nochmal die Dosierung von Sangokai angeschaut und festgestellt, dass meine tatsächliche netto Wassermenge etwas höher sein dürfte als ich bisher angegeben habe. Ich dosiere jetzt minimal mehr von der Spurenmischung von Sangokai. Sollte sich was ändern oder mir was auffallen, werde ich berichten.
Grüße
Chris
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Hallo,
ja, wahrscheinlich ist es so. Deswegen zögere ich noch. Wenn ich die Korallen anschaue und selbst die Zeigerkoralle für Zink gut dasteht, gibt es eigentlich keinen Anlass, etwas zusätzlich zu dosieren. Ich rufe mal bei faunamarin an und frage nach der Nachweisgrenze. Zusätzlich habe ich noch bei Sangokai angefragt. Mal sehen, was da an Infos kommt.
Ich habe ja vor kurzem mit dem Algenrefugium begonnen und ich glaube, manche Algen verbrauchen auch gut Spurenelemente. Meersalat reichert z.B. relativ viel Zink an. Zufall?Grüße
Chris
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Hi Wilko,
es geht nicht um Balling, sondern um die Basis, NRG/HED Zusätze, die man täglich dosiert. Bei NRG dosiere ich aus zwei Flaschen je 2-3ml pro Tag. Da sind im Grunde alle Spuren enthalten. Das ist also unabhängig vom Balling.
Und da Sangokai zwar nicht zwingend, aber doch so ausgerichtet ist, dass man das Becken ohne Wasserwechsel betreibt, sind die Mengen eben so gewählt, dass es über die Zeit keine Anreichung gibt. Passt ja auch soweit gut, bis auf Zink bei mir. Chrom/Nickel lasse ich mal außen vor.
Ich habe schon lange keine ICP mehr machen lassen, aber Zink war bisher nie n.n. Eventuell liegt es tatsächlich an der Bakterienzugabe.Frage ist ob zink bei dir wirklich n.n. ist, oder es nur mit icp nicht dargestellt werden kann.
ja, schon, das könnte ich bei Eisen, Chrom, Nickel nachvollziehen, die nicht unbedingt nachweisbar sein müssen. Bei Zink denke ich mir halt, wenn der Soll Bereich am unteren Ende bei 2ug/l anfängt, dann kann dieses Element schon deutlich nachweisbar sein, ohne gleich Zuviel zu haben.
Ganz interessant, habe ich eben gefunden: 0-100ug Zink/Auswirkung auf Stylophora pistillata
Grüße
Chris
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Hallo Wilko,
Zink ist halt aktuell im Becken nicht nachweisbar, selbst nach der Dosierung von Sangokai. Ich vermute, da ist so wenig erhalten (da es ja täglich dosiert wird), dass es nicht mit einer ICP gemessen werden kann.
Irgendwie ist es halt meist doch so, dass egal bei welchem Versorgungssystem je nach Aquarium etwas fehlt. Vielleicht gibt es bei mir Starkzehrer was Zink anbelangt. Ich dosiere seit einiger Zeit Bakterien und Faunamarin schreibt, dass eine Bakteriendosierung den Zinkbedarf erhöhen kann.
Auf der anderen Seite kann ich die beschriebenen Probleme nicht bestätigen: "Zu geringe Zinkwerte äussern sich in Wachstumsproblemen, Korallen neigen zu Shifting und Lichtempfindlichkeit. Die Nährstoffkreisläufe sind gestört. Der Abbau von Nitrat und PO4 ist reduziert."Ich mache ja auch Wasserwechsel alle 14 Tage 15% und normalerweise würde ich nichts weiter machen. Allerdings reizt mich die Zugabe, einfach um zu sehen, wie und ob sich das auswirkt.
Grüße
Chris
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Alles klar, danke. Das Becken läuft ja prima, ich habe eine große Caulastrea, die offen ist und sehr vital und gesund aussieht.
Insofern denke ich, dass nichts dosiert werden müsste.
Auf der anderen Seite reizt es mich, es einfach mal zu probieren und zu schauen, was sich verändert. Ich habe ein Produkt gefunden, mit dem genau die Spuren dosiert werden, die laut ICP fehlen oder recht vorhanden sind: Zink, Kobalt, Chrom, Nickel, Kupfer, Vanadium. Leider ist da auch Eisen enthalten und mein Eisengehalt ist ok. Aber ich denke, ich werde es probieren in geringer Dosierung.Jetzt nicht lachen, ich habe am Sonntag drei ICP Proben genommen. Mit dem ersten Licht, gegen 10 Uhr morgens, um 14 Uhr, eine Stunde nach der Dosierung der Sangokai Zusätze und dann nochmal 20 Uhr abends.
Ich wollte einfach mal wissen, wie reproduzierbar eine ICP Analyse ist und was sich am Tagesprofil ablesen lässt. Alles recht unspektakulär, die Werte haben sich bis auf minimalste Abweichungen gedeckt.Interessant fand ich aber Eisen:
1,78 morgens
1,05 mittags
0,77 abends
Da sieht man schön den Verbrauch von Eisen im Tagesverlauf.Ich hänge die drei Analysen mal an.
morgens.pdf
Mittags.pdf
abends.pdfGrüße
Chris
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Hallo zusammen,
es gibt ja immer mal wieder den Fall, dass bestimmte Spuren stark verbraucht werden und nachdosiert werden sollten. Was ich dabei nicht so ganz verstehe sind die Angaben der ICP Labore. Gebe von Trace xyz 5ml hinzu, dann ist das Defizit ausgeglichen. Und dann? Weiß jemand, wie sich das verhält? Gibt es Spuren, die recht lange im System verbleiben, so dass so eine einmalige Dosierung für ein paar Wochen vorhält? Denn es nützt ja nicht viel, einmal zu dosieren und nach ein paar Tagen ist das alles wieder aufgebraucht...
Konkret geht es mir um Zink, das ist bei mir n.n.Grüße
Chris
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Hi,
das ist Schnee von gestern, schau mal auf das Datum des Posts.
Läuft dein Becken soweit gut? Du scheinst es ja hinbekommen zu haben mit der Haltung und auch mit dem Nachwuchs
Grüße
Chris
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Hi Fabian,
alles klar, danke. Ich wollte mir das Starterpaket bestellen, um mal auszutesten, was gefressen wird. Da sind keine Bilder von den Algen. Bei den Einzelalgen sieht man das ja direkt auf den Bildern, wie die geschnitten sind. Habe ich nicht gesehen...
Schwimmen die auf der Wasseroberfläche oder sinken sie wie Flockenfutter ab, sobald man sie unter Wasser loslässt?Gruß
Chris
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Hallo,
wie grob/fein geschnitten sind die Algen? Ich klemme Algen (Nori) und Salat gerne an die Scheibe, dann haben die Fische was zu tun. Wenn es sehr fein ist, muss man es wahrscheinlich vorher aufweichen und dann wie Flockenfutter reingeben, oder?
Grüße
Chris
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Nachtrag: Der Tipp von Elisabeth ist gut, positioniere die Koralle an eine Stelle, wo die Grundel nicht gerne hingeht. Könnte klappen!
Grüße
Chris
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Hi Steffen,
das Meerwasser-Lexikon ist eigentlich immer ein guter Ratgeber:https://www.meerwasser-lexikon.de/haltung/388_Gobiodon_okinawae.htm
Lese mal die Erfahrungsberichte. Sobald ich sowas sehe, scheidet der Fisch aus. Es gibt sehr oft verschiedene Erfahrungen, von "lässt Korallen in Ruhe" bis zu "frisst mir alle Polypen weg". Hängt sicher auch von der Größe des Beckens, dem individuellen Verhalten des Tiers und dem Futterangebot ab. Aber wenn Korallen im Fokus stehen, ist mir so ein Fisch zu riskant.Grüße
Chris
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Hallo Elisabeth,
danke für die Erinnerung. Ich glaube, meinem Doc würde etwas Abwechslung gut tun. Du hattest mal eine gute Quelle genannt, habe ich zumindest noch in Erinnerung. War das der "Algenladen"?
Grüße
Chris
