Beiträge von argonaut

    Hallo Miki,

    ja, ja, die Süchtigen. Mit Rumstöbern fängt es meist ganz harmlos an...

    Spaß beiseite, Osmosewasser hat einen leicht sauren pH Wert. Aber da dem Wasser praktisch alle Ionen fehlen, ist es nicht wirkliche eine Säure. Im Wasser löst sich etwas CO2 aus der Luft, daher ist es schwach sauer.

    Grüße

    Chris

    Hallo Sebastian,

    es gibt schon professionelle Unterstützung, aber wohl gesundheitliche Probleme bei der betreffenden Person. Die neue Software ist auch schon gekauft. Bei größeren Updates muss man immer etwa Zeit mitbringen und praktisch ständig zur Verfügung stehen, wenn es z.B. Probleme gibt, die man nicht sofort sieht.
    Ich hake nochmal vorsichtig nach, wie der aktuelle Stand ist.

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    rausholen ist keine Option, das wird nicht funktionieren. Es gibt "Schwimmschulen", die man ins Becken stellt, wäre das eine Option? Bisher war der Lippfisch 24-48 Stunden nach dem Einsetzen eines neuen Fischs (egal welche Art) recht aggressiv. Irgendwann ist dann gut und er ist friedlich. Ich könnte ja versuchen, den kleinen Lippfisch solange in dem Plastikbecken (mit Versteckmöglichkeit) zu belassen, bis ich sehe, dass der große sich entspannt. Ist auch keine Garantie, aber immerhin ein Hinweis.

    Grüße

    Chris

    Hallo Martale,

    wie sieht das Tier genau aus? Wenn er schwarze dünne Arme hat, dann ist es ein Schlangenstern. Die habe ich haufenweise, man sieht sie praktisch nie. Sie leben im Gestein und in allen möglichen Ritzen. Man sieht sie eigentlich nur, wenn mal mal was umbaut.
    Sie vermehren sich im Aquarium und ernähren sich von allem möglichen, sie müssen nicht gefüttert werden.

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,
    mein Händler hat wieder Sechsstreifen Lippfische: Ich möchte meinem Einzeltier (war mal ein Paar) wieder einen Spielkameraden zukommen lassen. Diese Fische werden wohl alle als Weibchen geboren und wandeln sich in Sekundärmännchen bei Bedarf.
    Mein aktueller Fisch ist ein kleiner Brummer geworden, die Jungtiere sind ja meist sehr klein. Ich habe gelesen, dass die Verpaarung gute Chancen hat, wenn man einen kleinen dazu setzt. Bin mir aber unsicher, zumal der große immer etwas stänkert bei Neuzugängen.
    Wie gehe ich hier am besten vor? Meine Idee ist, den neuen Fisch ins Quarantänebecken zu geben und das Becken Glas and Glas ans Aquarium zu stellen, so dass die Fische sich sehen können.
    Oder ist das Unsinn?

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    ich habe vor einer Weile mal ein wenig nachgelesen, inwiefern es sich lohnt, Copepoden ins Becken zu geben. Nicht so sehr als Fischfutter, sondern als kleine Helferlein für die Beckenbiologie. Dabei bin ich auf recht interessante Informationen und Videos gestoßen. Ich möchte gar nicht so viel dazu schreiben, vielmehr hoffe ich auf eine interessante Diskussion.

    Copepoden sind eine Gruppe von Krebstieren, die im Wasser leben und zu den häufigsten und vielfältigsten Organismen in marinen und Süßwasser-Ökosystemen gehören. Sie sind in der Regel sehr klein und messen nur wenige Millimeter, einige Arten können aber auch bis zu 10 cm lang werden.
    Copepoden haben eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie eine wichtige Nahrungsquelle für Fische, Wale und andere Meerestiere darstellen. Sie sind auch ein wichtiger Bestandteil des Zooplanktons, das die Basis der marinen Nahrungskette bildet. Darüber hinaus können Copepoden auch als Indikator für die Gesundheit von Ökosystemen dienen, da ihre Populationsdichte und Zusammensetzung auf Veränderungen im Lebensraum und in der Nahrungsverfügbarkeit hinweisen können.
    Copepoden haben einen charakteristischen Körperbau, der aus einem Kopf, einem Thorax und einem Abdomen besteht. Sie haben zwei Paar Antennen und Beine, die für die Fortbewegung und Nahrungsaufnahme verwendet werden. Es gibt mehr als 10.000 bekannte Arten von Copepoden, die in verschiedenen Formen und Größen vorkommen, und sie sind in fast allen marinen und Süßwasser-Ökosystemen weltweit zu finden.

    Kurze Rede, langes Video, das wirklich faszinierend ist:

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    Copepoden können bis zu 300.000 Diatome(Kieselalgen) pro Tag vertilgen und die regelmäßige Zugabe, vor allem in neuen Becken, scheint sehr sinnvoll zu sein. Copepoden fressen nebenbei auch Mikroalgen,Detritus, Bakterin, Pilze und sogar Dinoflagellaten.

    Ich habe lange gesucht, aber Im nächsten Video sieht man, wie Copepoden Dinoflagellaten fressen. Wer das nicht komplett ansehen möchte, die spannenden Stellen sind ab Minute 2:50 und vor allem ab 4:30. Hier sieht man, wie eine Copepode Larve einen Dinoflagellaten im Verdauungstrakt hat.

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    Kein Copepode, sondern ein Amphipode (Fohkrebs), dennoch sehr anschaulich:

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    Finde das alles sehr faszinierend. Copepoden und Flohkrebsen sind sicherlich kein Heilmittel für unerwünschten Aufwuchs, aber sie leisten einen Beitrag für eine ausgeglichene Beckenbiologie. Daneben sind sie Futter für Fische, Korallen und andere Kleinstlebewesen. Für uns kommt nur eine kleine Auswahl an Copepoden in Betracht, die bekanntesten sind Tisbe und Tigerpods. In manchen Becken sieht man die Tiere, bei mir leider nicht. Hängt sicher von verschiedenen Faktoren ab, Fischbesatz, Filterung usw. Die Frage ist, ob und wie die sich dauerhaft ansiedeln lassen.
    Macht eine regelmäßige Zugabe Sinn? Welche Arten sind besonders erfolgversprechend? Vielleicht hat der eine oder andere Erfahrungen damit gesammelt, auf jeden Fall würde ich mich über Feedback freuen.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    Wolfgang, das ist ja witzig. Ich habe dein Becken mal vor Jahren zufällig gefunden, als ich mich über die blauen Xenien informieren wollte. Mir ist das in Erinnerung geblieben, sieht einfach beeindruckend aus!

    Eine kontrollierte Pflege ist nicht möglich, da die sich übers Wasser vermehren. Ich weiß nicht genau wie, aber sie tauchen überall auf. Bei dieser Koralle funktioniert es nicht, sie auf einen separaten Stein zu setzen.
    Mein Becken hatte bisher sehr unterschiedliche Wasserwerte, von aktuell 0,02 PO4 /1mg Nitrat bis 0,23 PO4 / 50mg Nitrat. Sie gedeihen grundsätzlich bei allen Wasserwerten gut.

    Nochmal: für mich sind sie keine Pest, ich habe noch keine einzige Koralle verloren. Ich würde allerdings nicht empfehlen, die blaue Xenie in ein neu eingerichtetes Becken zu geben. Sie wachsen einfach schneller als die meisten anderen Tiere und dann kann es etwas nervig werden.
    Wer ein gut besetztes Becken hat, bei dem werden sich die blauen Xenien auf kleine Bereiche beschränken.

    Hier noch ein Foto vom Rücklaufschacht und dem Auslass der Rückförderpumpe. Da sieht man auch noch ein paar braune Xenien, die ich mir mal irgendwann eingeschleppt habe. Die gibt es aber fast nicht mehr im Becken, die blauen haben gewonnen.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    ich wollte damit nicht sagen, dass man einfach kaufen soll was einem gefällt. Aber egal wie vorsichtig man ist und letztlich auch wie viele unterschiedliche Arten man pflegt, früher oder später gibt es Berührungspunkte untereinander und auch weniger aggressive Arten vernesseln sich. Wissen wir alle.
    Ich fand die Kritik etwas zu harsch. Man kann solche Korallen durchaus pflegen, wenn man den richtigen Standort wählt. Briareum ist ein gutes Beispiel. Überwächst fast alles und ist kaum mehr wegzubekommen. Separat auf einen Stein im Sand platziert ist es eine wunderschöne Koralle, die keiner anderen schadet.
    Grundsätzlich stimme ich natürlich zu, vor dem Kauf sollte man sich gründlich informieren. Kann man nicht oft genug wiederholen.

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    da ich immer mal wieder nach dieser Koralle gefragt werde, möchte ich mal meine Erfahrungen zum Besten geben. Ich habe die Koralle ins Becken eingesetzt, weil sie mir erstens gefällt und zweitens wollte ich so viel freie Fläche wie möglich mit Tieren besetzen. Da wo keine andere Koralle mehr wächst, auf toten Riffästen, in abgeschatteten Bereichen wie dem Technikschacht, zwischen größeren Korallen usw. findet diese Koralle immer ein Plätzchen.

    Viele haben die Befürchtung, dass sich diese Koralle überall breit macht und regelrecht invasiv werden kann. Ganz so drastisch würde ich es nicht ausdrücken, aber es ist schon so, dass man das Tier nicht mehr aus dem Becken bekommt, wenn man es einmal eingesetzt hat und es sich vermehrt. Die Koralle selbst ist überaus harmlos und vernesselt keine anderen Tiere. Die Polypen sind sehr klein, so dass sie anderen Korallen von der Raumeinnahme her kaum Paroli bieten kann. In der Regel ist es so, dass die blaue Xenie von anderen Korallen verdrängt wird.

    Der Schlüssel ist letztlich Konkurrenz durch andere Tiere. Zunächst mal ein Beispiel von einem Becken (nicht meins), in dem sich die blaue Xenie durch mangelnde Konkurrenz stark vermehrt hat.


    Mit so einem Bewuchs muss man rechnen, wenn keine konkurrierenden Korallen vorhanden sind. Wobei ich das Becken sehr schön finde, aber das nur am Rande.

    Das nächste Bild, dieses Mal aus meinem Becken, veranschaulicht die Wuchsgeschwindigkeit bei guten Verhältnissen. Der Stein war nach einem Umbau nackig, nach zwei Monaten sah das dann so aus:


    Hier erkennt man sehr deutlich, dass Korallen, die nach oben wachsen, in keiner Weise negativ beeinträchtigt werden von der blauen Xenie. Weiter unten sieht man eine zweifarbige Koralle (Namen habe ich gerade nicht parat) und hier muss man es genauer betrachten. Auf dem Bild sieht man es schlecht, aber der blaute Teil wächst nach rechts weg und verdrängt die blaue Xenie etwas. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass dies wesentlich schneller geschehen würde, wenn da die blaue Xenie nicht wachsen würde.
    Auf dem nächsten Bild sieht man das etwas besser.

    Rechts ist der Fuß einer Millepora zu sehen, links eine flachwachsende Montipora. Die blaue Xenie bildet eine Barriere und man sieht vor allem links, wie sie einen kleinen Bereich abschattet. Da wächst die Monti nicht so wirklich weiter, die Millepora rechts dehnt ihren Fuß sehr langsam Richtung blauer Xenie aus. Beide bevorzugen aber den Weg nach unten, wo der Platz frei ist.
    Ist nicht wirklich ein Problem, man kann es sogar als Barriere nutzen.

    Alles was flach wächst, kommt etwas in Bedrängnis, wenn die blaue Xenie im Becken ist. Die nächsten beiden Bilder zeigen Krustenanemonen, die es teilweise schwer haben, sich im dichten Teppich der blauen Xenien zu vermehren.


    Da wo sich die blaue Xenie ausgebreitet hat, haben es die Krusten schwer. Einzelne Polypen haben kein Problem, aber unter dem Teppich ist halt alles abgeschattet, so dass die Krusten sich in diesem Bereich nicht richtig vermehren können.

    Wenn man die blauen Xenien zurückdrängen möchte, kann man einfach Ablegersteine drüber kleben. Aber man muss sich bewusst sein, dass flachwachsende, niedrige Tiere wie die Krusten sich nicht ideal entwickeln, wenn man blaue Xenien hält.

    Hier noch ein paar Bilder, diese blauen Farbtupfer sind einfach schön. Selbst auf dem Boden wachsen sie, wenn man sie lässt.


    Auf dem nächsten Bild sieht man sehr schön, was ich mit dem Konkurrenzgedanken in Bezug auf freie Flächen meinte. Ein Teil der Millepora ist abgestorben, Cyanos machen sich breit. Aber man sieht, wie die blaue Xenie sich einen Teil des Raumes holt und Ziel ist es, dass die Xenien nach und nach die Cyanos verdrängen. Sie stören die Millepora nicht und bleiben auf dem abgestorbenen Teil.

    Und abschließend noch eine Gesamtansicht des Beckens. Wie man sieht, nehmen die blauen Xenien schon ihren Raum ein, stellen aber für mich in keinster Weise ein Problem dar.

    Viele Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    naja, Korallen vernesseln sich halt. Da kann man noch so viel lesen (was gut ist), aber in unseren voll besetzen Becken wird es immer wieder Übergriffe und Verdrängungen geben. In den meisten Fällen kann man das durch die geschickte Platzierung lösen. Meine ist 30x30 cm groß. Sie wächst am Boden und wenn sie sich mal zu sehr ausdehnt, gibt es einen Rückschritt.
    Steffen, suche nach einem Platz in Bodennähe, tendenziell in den Ecken, wo die Kampftentakel machen können was sie wollen. Diese Koralle gedeiht auch mit weniger Licht. Grundsätzlich würde ich mir aber überlegen, ob du sie behalten willst, sie kann ganz schön groß werden:


    Chris

    Grüße

    Chris

    Hi,

    super, dann baue ich am Wochenende um. Entgasung, du meinst Entlüftung? Guter Hinweis, jetzt ist es kein Problem, da das Ding senkrecht an der Wand ist und das Wasser von unten hochdrückt. Das wird dann automatisch entlüftet.
    Muss ich mal schauen, wie ich das im Technikbecken hinbekomme, das Ding ist recht lang...

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    keine Moralkeule von mir, aber man sieht einfach den Unterschied im Verhalten der Tiere. Ich habe einen im 500 Liter Becken und obwohl alles luftig ist und er gesund ist, sieht man einfach den Unterschied, wenn solche Tiere in wesentlich größeren Becken gehalten werden. Sie sind weniger schreckhaft und wirken entspannter.
    Ich für mich werde keine Fische mehr einsetzen, die über 8-10 cm werden. Ich finde es mittlerweile auch optisch passender und insgesamt interessanter, viele kleine Fische zu haben.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    man muss es letztlich selbst testen. Ich dachte, der Händler führt es und wenn ich es dann übers Internet bestellt hätte, hätte es wieder 2-3 Tage gedauert. Somit habe ich es gelassen.
    Ich habe relativ viele Threads durchgelesen zu Promotor und wie so oft findet man alles, von "hilft überhaupt nicht" bis hin zu "hat sofort geholfen". Auch der Einfluss auf das Kleingetier war widersprüchlich, von "kein negativer Effekt auf andere Tiere" bis zu "mir sind zwei Garnelen gestorben".
    Wenn ich Promotor beim Händler bekommen und es gleich angewendet hätte, hätte ich wahrscheinlich auch angenommen, dass es gut hilft. Die Pünktchen sind ja recht schnell wieder verschwunden.
    Ist glaube ich ne Abwägungssache. Ich beobachte die Fische sehr genau und falls sich irgendwelche geringe Anzeichen für einen weiteren Ausbruch sehe, werde ich es verwenden.

    Zu UV: wie lange sollte man die Anlage weiterlaufen lassen? Reichen 2-3 Wochen? Und mal ne generelle Frage. Der Händler hat mir damals empfohlen, die UV ins Hauptbecken zu machen, nicht ins Technikbecken. Das Ding hängt jetzt über dem Aquarium an der Wand und es stört bzw. ist nur für den kurzfristigen Einsatz an dieser Stelle gedacht. Mein Technikbecken dümpelt nicht vor sich hin, da ist schon ein guter Durchsatz (4-5 Beckenvolumen/Stunde). Das müsste doch für die Entkeimung reichen?
    Ich würde die UV gerne fest ins Technikbecken verbauen und dann bei Bedarf anschalten. So wie es jetzt ist, ist es immer ein ewiges Gefummel mit den Schläuchen und der zusätzlichen Pumpe im Becken.

    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    alles gut bisher! Alle Fische sehen gesund aus und der Zwergkaiser zeigt keine Symptome mehr. Er pickt am Gestein und kommt bei der Fütterung etwas aus der Deckung. Er hat den Platz gewechselt und lebt nun unter einem großen Unterstand/Höhle, wo er seine Ruhe hat. Wird aber auch nicht mehr gejagt.

    Ich war ja nochmal beim Fischhändler, um Promotor und das spezielle Fischfutter zu kaufen. Von Promotor hat der Händler mir abgeraten, er meinte, es kenne niemanden, wo das wirklich geholfen hat. Homöopathie (seine Worte)!
    Ich habe die letzte Zeit dann noch versucht, sehr abwechslungsreich und mehr zu füttern als üblich. Unterschiedliche Futtergrößen, pflanzliches Futter, tierisches, frisches, getrocknetes, die ganze Palette eben.

    Und ich habe mir ein Quarantänebecken gebastelt, musste sogar nichts zukaufen.

    Grüße

    Chris

    Nachtrag: mit einem Regelheizer sollte das auch gut funktionieren. Regelheizer bis 24 Grad einstellen, D-D Gerät bis 26 Grad. Ist der Regelheizer kaputt und heizt weiter, schaltet das D-D Gerät über 26 Grad den Strom aus...

    Grüße

    Chris

    Hallo nochmal,

    ich habe was praktisches gefunden, den D-D Dual Heiz- und Kühlregler, knapp 60 Euro. Das sind zwei Steckdosen mit einem Temperatursensor. Da kann man dann Heizung und Kühlung (Ventilatoren) anschließen.
    Wenn ich das Ding in die GHL Steckdose stecke, habe ich eine doppelte Absicherung. Temperatur D-D auf maximal 24 Grad einstellen, GHL Steckdose schaltet bei 26 Grad ab. Der Heizstab wird dann vom D-D gesteuert. Stimmt etwas nicht mit dem Gerät und es wird ständig weitergeheizt, schaltet die GHL Steckdose über 26 Grad C den Strom für die Steckdose aus, wo das D-D Gerät dranhängt. Damit sollte es eigentlich erledigt sein.
    Das mit der Kühlung ist auch ziemlich praktisch. Ich habe zwar eine Splitklimanlage in dem Zimmer, wo das Becken steht, aber letzten Sommer habe ich festgestellt, dass es mit Lüftern ziemlich gut geht. Dann ist das nicht nur eine doppelte Absicherung, sondern auch gleichzeitig eine Steuerung für die Lüfter...

    Grüße

    Chris

    Hallo Hajo,

    ich denke auch, dass man da nicht vorsichtig genug sein kann. Der Sachschaden ist die eine Sache, die ganzen toten Korallen und Fische eine andere. Das wäre für mich der Horror.
    Eine doppelte, voneinander getrennte Regelung ist sicher die beste Wahl.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    Hajo, hast du dann einen Regelheizer + einen Sensor, der bei höheren Temperaturen den Regelheizer abschaltet?
    Ich verstehe nicht so recht den Vorteil im Vergleich zu einem ungeregelten Titanheizer, der über einen Sensor gesteuert wird (z.B. über den Profilux). Fällt der Sensor aus, passiert nichts bzw. es wird halt nicht mehr geheizt. Aber eine unkontrollierte Aufheizung ist eigentlich nicht möglich bzw. habe ich noch nie gehört, dass ein Temperatursensor schlagartig grob falsch misst.
    Also warum überhaupt einen Regelheizer verwenden?

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    Reinhard, danke für den Hinweis, der Text im Meerwasserlexikon wurde nun geändert (von Planarien zu Turbellarien im Beschreibungstext).
    Interessant, dass Lanthan nicht immer hilft. Bei mir waren die im Nu weg, es waren aber die eher gelblichen/braunen. Hans-Werner könnte wahrscheinlich was dazu sagen, aber der ist ja weg!

    Mathias, wenn du eh Fische möchtest, ist das in jedem Fall Lanthan vorzuziehen. Und bei nahezu null Phosphat erübrigt sich das sowieso, da würde ich in keinem Fall Lanthan dosieren. Wenn es klappt mit den Fischen, kannst du das ja mal zurück melden.

    Grüße

    Chris

    Lasst die Ohren klingeln! Ich habe es so verstanden, dass es zwei Heizstäbe gibt. Der elektronische Heizer heizt z.B. bis 22 Grad, der Regelheizer bis 24 Grad. Wenn der elektronische Heizer bzw. die Sonde defekt ist, würde er immer weiter heizen. Wäre da nicht der zweite Heizer, der ab 24,1 Grad abschaltet. Man könnte das im Profilux so einstellen, dass dann auch die Steckdose für den elektronischen Heizer abgestellt wird.
    Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass das Unsinn ist, aber mal sehen was Burkhardt tatsächlich meint.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    Turbellarien = Strudelwürmer. Planarien kommen im Süßwasser vor, die Bezeichnung taucht zwar immer wieder auf, aber es sind bei uns Turbellarien.
    Sehr einfach mit Lanthan zu beseitigen, z.B. in Form von ElemiPhos. Ist ein flüssiger Phosphat Adsorber. Wichtig: Phosphatwert wird effektiv gesenkt, allerdings reichen für Turbellarien sehr geringe Mengen aus. Sterben alle ab und kommen nicht wieder. ElemiPhos nicht direkt ins Aquarium geben, sondern in einen Vliesfilter oder Filtersack. Streng nach Anleitung dosieren!
    Manche Turbellarien sind giftig, daher sollte man vor Anwendung so viele wie möglich absaugen. Ich hatte 12 Jahre Turbellarien, nach der Anwendung von ElemiPhos waren die weg und kamen nicht wieder. Ich habe es nicht gegen die Turbellarien verwendet, sondern zum Phosphat absenken, daher weiß ich nicht genau, wie lange man es anwenden muss, damit sicher auch alle Turbellarien sterben. Müsste aber nach 2-3 Wochen erledigt sein.

    Mein Lippi hat sie nicht gefressen!

    Grüße

    Chris

    Ist ja auch unerheblich, die von Oceamo beschriebene Methode ist einfach durchzuführen und sollte im Grunde immer gemacht werden. Ammonium muss man gar nicht messen, Salinität muss man in 95% der Fälle eh anpassen und die Salinitätsanpassung über einen Eimer durchzuführen, ist sowieso sinnvoll. Den kleinen Zwischenschritt der pH Messung und Angleichung wird dann wohl jeder auch hinbekommen.

    Grüße

    Chris

    Ich finde das auch nicht so toll, scheint aber überall so zu sein. Oder kennt jemand Ausnahmen? Ein Verkäufer meinte mal, bei höherer Salinität kommt es zu größeren Ausfällen, da bei geringer Dichte Krankheiten nicht so schnell ausbrechen. Außerdem ist es ein Kostenfaktor (Salz). Bei höherer Dichte müsste man dann vermehrt mit Arzneimitteln arbeiten.
    Wieder ein Grund mehr für ein Quarantänebecken. Bin fast fertig, reichen 40 Liter? Die meisten Fische, die ich so gekauft habe, sind ja nur 0,5-2cm groß beim Kauf. Sollte passen, oder?

    Grüße

    Chris

    Hallo Klaus,

    was ist denn die Folge eines zu großen Abschäumers? RE hat mir damals zu dem Double Cone 200 geraten, für "Luft nach oben". Mein Becken hat 500 Liter und ich habe einen Vlieser. Scheint mir etwas zu groß. Es wird abgeschäumt, aber den Topf muss ich nur alle 3-4 Monate leeren und selbst da ist er nicht voll.
    Ist das Problem bei einem überdimensionierten Abschäumer, dass der Abschäumer nicht richtig arbeiten kann? Lasse die Speedy bei 26 Watt laufen...
    Andreas, sorry für die Zwischenfrage.

    Grüße

    Chris

    Stefan, läuft das Quarantänebecken bei dir ständig oder baust du es immer wieder auf und ab? Gut fände ich so eine plug and play Lösung, Becken befüllen, Technik anschließen und es so lange laufen lassen wie nötig für die Neuzugänge. Dann wieder ab in den Keller...
    Muss mal schauen, vielleicht bastle ich mir ein Quarantänebecken. Habe noch diverse kleine Becken rumstehen, Licht, Heizer und sogar noch einen kleinen Abschäumer...

    Grüße

    Chris

    Hallo Sandy,

    die Fische kamen gerade aus der Quarantäne (2 Wochen) beim Händler. Der Salzgehalt ist recht gering in deren Anlagen, insofern war das eigentlich schon abgeschlossen.
    Grundsätzlich finde ich ein Quarantäne Becken extrem sinnvoll, wobei ich sagen muss, dass ich bei Fischen bisher viel Glück hatte. Es gab bis letztes Jahr noch nie irgendwelche erkennbaren Erkrankungen, die ältesten Fische sind jetzt ca. 12 Jahre alt. Letztes Jahr gab es mal ein Ausbruch, keine Ahnung was es genau war, aber durch den Einsatz von UV und Futter ist letztlich nur ein Fisch gestorben.

    Bei den Zwergkaisern erübrigt sich das aber sowieso, die bekomme ich nicht aus dem Becken. Die schwimmen eigentlich nur im Riff und wenn es Futter gibt trauen sie sich ein paar Zentimeter raus und gehen sofort zurück in die sichere Deckung.

    Aber der Hinweis ist trotzdem gut, muss ich mal nachlesen.

    Grüße

    Chris

    Ich habe mir allerdings vor Kurzem einen Vliesfilter eingebaut, allerdings mit mäßigem Erfolg, der Vlieser hat noch nicht ein einziges Mal Vlies nachgezogen, ich muss das alle paar Tage selbst per Hand machen.

    Kannst du den Vlieser höher stellen, so dass weniger Vlies im Wasser hängt? Dann setzt er sich schneller und evtl. geht es dann automatisch. Grabende Tiere, Grundeln usw. füttern den Vlieser ungemein :winking_face: Ansonsten ist die Ausführung evtl. zu groß gewählt für dein Becken.

    Zum Thema Abschäumer: grundsätzlich würde ich jedem raten, einen Abschäumer zu verwenden. Die, die es ohne betreiben, haben sich vorher meist schon gut eingelesen in das Thema und wissen, wo Probleme entstehen können.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    die Fische schwimmen immer noch friedlich umher. Aber eben habe ich bei dem kleineren (der kurzzeitig gejagt wurde) weiße Pünktchen gesehen:


    Was machen? UV Anlage anschmeißen, Promotor kaufen, spezielles Futter? Alle anderen Fische sehen gesund aus.

    Grüße

    Chris

    Hallo Joe,

    die waren getrennt in zwei unterschiedlichen Becken. Die Dame, die dort beraten hat, meinte bei diesem Fisch, in 9 von 10 Fällen geht es gut, wenn man zwei Tiere mit unterschiedlicher Größe zusammensetzt.
    Du hast viel Erfahrung, aber ist es nicht so, dass die sich manchmal anfangs zwar etwas jagen, der Spuk dann aber schnell vorbei ist? So sieht es bei mir aus, die kommen miteinander klar soweit. Im Eimer hätte ich jetzt gesagt, lieber nicht, der eine jagt den anderen...

    Ich muss da eh mal nachfragen, ob es nicht irgendwie möglich ist, gegen Aufpreis Paare zusammenzustellen. Lieber warte ich und zahle etwas mehr... Wobei das sicher je nach Art auch nicht so einfach ist. Wenn die Fisch noch nicht geschlechtsreif sind, schwimmen sie ja oft wochenlang friedlich zusammen und irgendwann geht es dann los.
    Der Händler, wo ich immer kaufe, nimmt jeden Fisch zurück, immerhin. Den Kauf von Fischen per Versand habe ich bisher vermieden.

    @Fabian
    Klar, können wir machen. Sag einfach Bescheid und wenn es passt, bringe ich die Blaue Xenie mit.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    gestern hat der Lippfisch wie erwartet erstmal die Jagd eröffnet. Die Zwergkaiser sind aber sehr riffbezogen und sind dem Lippfisch durch und um die Korallen einfach abgehauen. Heute war Ruhe, der Lippfisch hats aufgegeben. Und die beiden Zwergkaiser schwimmen zwar in räumlicher Nähe, scheinen sich aber nicht groß zu beachten. Weder schwimmen sie zusammen, noch jagt der eine den anderen. Also erstmal alles gut :smiling_face:

    Grüße

    Chris