Beiträge von argonaut

    Hallo Hajo,

    daran erinnere ich mich auch noch, allerdings in den späten 80er Jahren. Ich war damals 14 und hatte mein erstes Meerwasserbecken. Es muss irgendwo um Stuttgart herum gewesen sein, ich erinnere mich nur noch an den ominösen Keller, vollgepackt mit allerlei Keniabäumchen und anderen Weichkorallen. Kam mir als Jugendlicher damals sehr seltsam vor!

    Grüße

    Chris

    Wenn man nach dem Ort sucht und "Meerwasser", stößt man auf einen Laden, dessen Homepage ins Leere läuft und wo es ein Bild mit leeren Becken in einer Art Keller gibt. Vom Stil der Textbeschreibung her passt es.
    Also entweder hatte er ein Geschäft und das sind letzten Verkäufe oder er baut sich gerade was auf. Allerdings sind die Verkäufe als privat gekennzeichnet...
    Wie auch immer, so etwas gibt es halt. Es gibt ja immer zwei Seiten, die die etwas anbieten und die, die es kaufen.

    Grüße

    Chris

    Ich habe mit Natronlauge Glasrosen im Becken weggespritzt. Alles organische was damit in Berührung kommt, löst sich sehr schnell in seine Bestandteile auf. Im Salzwasser wird es schnell umgewandelt, es erhöht aber den pH Wert sehr stark, je nach Menge. Habe das 20-30 mal gemacht über Monate hinweg, nie mehr als 5ml auf einmal (auf 500 Liter).
    Bitte nicht nachmachen, zum einen funktioniert es auch nicht besser als Calciumbrei, zum anderen ist das Zeug die Pest. Ein Spritzer ins Auge und gute Nacht. Ohne Schutzausrüstung und sichere Lagerung auf keinen Fall verwenden.
    NAOH wird im Hobbybereich zwar zum Seifensieden verwendet (Natronlauge + fettes Öl = Seife), aber auch hier nur mit Schutzausrüstung und Sicherstellung einer WIRKLICH sicheren Lagerung.
    Bei der Abwägung Kosten/Risiko - Nutzen würde ich es sein lassen.

    Hier mal ein Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt:


    H290 Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
    H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.


    P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
    P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
    P301+P330+P331 BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
    P303+P361+P353 BEI KONTAKT MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle beschmutzten, getränkten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen/duschen.
    P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
    P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.


    Grüße

    Chris

    Hallo Rüdiger,

    weil ich damit einfach selten Glück habe. 2 Schläfermaiden Grundeln, einer wurde vom anderen getötet, 2 Hawaii Docs, selbes Spiel, 2 Gramma loreto, selbes Spiel, 2 Kauderni, selbes Spiel, zuletzt zwei Orangerücken Zwergkaiser - auch nur noch einer übrig.
    Ich habe es dieses Jahr zwar endlich mal geschafft, dem Sechsstreifen Lippfisch einen Partner zuzuführen, aber ansonsten habe ich da eher kein glückliches Händchen.

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    ich werde ihn behalten. Es macht wirklich Spaß, dem Verhalten zuzuschauen, mal was ganz anderes. Das Geschlecht werde ich morgen mal versuchen, herauszufinden.
    Heute habe ich einen Wasserwechsel gemacht im Quarantänebecken, dabei ist mir eingefallen, dass der Händler meinte, man soll diesen Fisch nicht mit dem Käscher fangen, er verhakt sich da leicht. Irgendeine Idee? Vielleicht ein großes Glas oder ein Nudelsieb, mal sehen...

    Klaus, die Falterfische habe ich mir auch schon öfters angeschaut, aber mir ist das zu heikel. Außerdem ist mein Becken gerade so an der Grenze für diesen Fisch und generell möchte ich keine größeren Fische mehr bzw. nicht in dem aktuellen Becken.
    Die Glasrosen nerven wirklich. Ich habe alles probiert. Ignorieren, Calciumbrei und zuletzt über ein halbes Jahr Ätznatron. Immer wieder alle 2-3 Wochen alles wegespritzt was ich sehen konnte, immer war danach alles clean, bis sie wieder kamen. Es ist kein Drama, aber die sitzen halt oft sehr ungünstig und bedrängen andere Tiere.
    Ich hoffe, die Tangfeile findet Geschmack an dieser Mahlzeit, wenn nicht, dann war es das erstmal.
    Die Berghia Schnecken sind kaum zu bekommen und außerdem glaube ich, dass das auch nur kurz wirkt. Die Glasrosen sind teilweise sogar völlig im Dunkeln im Vliesfilter, im Technikabteil und was weiß ich noch wo.
    Muss man wohl mit leben!

    Grüße

    Chris

    was meinst du mit "apatisch"?

    Hi Joe,

    der hing halt einfach nur an einer Stelle herum und wirkte wie benebelt. Gefressen hat er auch nicht. Nach ein paar Tagen kam er dann irgendwann heraus und jetzt schwimmt er normal durchs Becken, beäugt alles und zupft hier und da.
    Ich denke schon auch, dass er an die Glasrosen geht, will nur 100% sicher gehen. Die große Glasrose war gestern abend sehr zusammengezogen, als ob sie gestört worden wäre. Eventuell hat er da schon gekostet nach zwei Tagen ohne Frostfutter...

    Grüße

    Chris

    Hallo zusammen,

    habe einen Tangfeilenfisch gekauft vor ca. 3 Wochen. Die Tangfeile ist schon relativ groß, ich würde sagen, so ziemlich ausgewachsen. Seitdem ist er ein einem Quarantänebecken, in dem sich auch ein paar Glasrosen befinden. Die größte Glasrose hält sich wacker, die anderen sehe ich zwar nicht mehr, aber in dem Becken sind viele höhere Algen. Ich kann nicht zweifelsfrei sagen, ob die Tangfeile da dran geht oder ob die Glasrosen sich versteckt haben.
    Jetzt habe ich mal zwei Tage nicht gefüttert, aber damit tue ich mich schwer. Der Fisch ist neugierig, schwimmt durchs Becken und pickt an verschiedenen Stellen. Ist es überhaupt so eine gute Idee, ihn zeitweise hungern zu lassen, damit er auch die Glasrosen geht? Und wenn ja, wie lange sollte man das maximal machen?
    So ein Quarantänebecken ist schon ein riesen Unterschied. Der Fisch war anfangs sehr apathisch. Nach und nach ist er ohne Stress durch andere Fische immer agiler geworden. Die Salinität im Händlerbecken betrug 27 PSU! Ich lasse jetzt einfach das Wasser soweit verdunsten, bis 35 PSU erreicht ist und dann kommt er ins Hauptbecken. Allerdings würde ich für ihn ein neues Zuhause suchen, wenn er keine Glasrosen frisst.

    Grüße

    Chris

    Wenn man schon einen Pumpentest durchführen will, sollte man zumindest über einen richtigen Teststand verfügen, mindestens aber ein Anemometer benutzen

    Er sagt ja auch am Ende des Videos, dass das kein professioneller Pumpentest ist. Aber zumindest sieht man mal, was bei diesem Modell und Aufbau ungefähr noch rauskommt.
    Zum Thema Zuverlässigkeit, da gibt es im reef2reef Forum einen relativ aktuellen Thread. Die meisten sind sehr zufrieden, auch nach Jahren. Gerade was die Förderpumpen betrifft.

    Ich weiß halt nicht, ob man mit manchen Konfigurationen mit Kanonen auf Spatzen schießt. Die Pumpen von RE; Abyzz usw. sind sicher erste Sahne, aber wie du ja auch schreibt, China pennt nicht und kann auch Qualität.
    Ich habe für mein 500 Liter Becken 2000 Euro für Abschäumer, Speedy und Rückförderpumpe bezahlt. Wären nicht die Folgekosten von zweimal 180 Euro gewesen, würde ich sagen: nichts falsch gemacht. Muss man sich aber auch leisten können/wollen.

    Zu den Strömungspumpen: ich habe da auch recht viel Geld versenkt. Zwei Tunze Stream, Vortech MP40, Gyre. Eine Tunze funktioniert nicht mehr richtig, außerdem sieht man das blanke Metall innen, die Vortech ist laut geworden (kann wohl vorkommen, da muss dann das Außenteil getauscht werden für ca. 200 Euro), die Gyre setzt sich zu schnell zu.
    Die Jebao und die Smartdrift hängen jetzt über ein Jahr im Becken. Ich kann nicht sagen, dass ich die häufiger reinigen muss als die anderen Pumpen und ich konnte auch keinen Leistungsverlust feststellen.

    Wenn jemand hochpreisige Pumpen kaufen möchte, kein Problem. Habe ich ja auch gemacht. Aber es geht auch sehr gut mit günstigeren Alternativen, vor allem bei kleineren Becken.

    Ich habe noch zwei Tunze Turbelle Nanostrem 6040. Eigentlich eine sehr gute Pumpe, aber die sind unglaublich laut. Im Bereich von 10-30% hört man sie zwar nicht, aber dann fängt es an. Es übertönt alles andere und im Pulsmodus ist es eine Qual für die Ohren.

    Was mir durch den defekten Controller im Januar auch klar geworden ist: im Grunde braucht man ein Backup, vor allem für Förderpumpen. Ich hatte Glück, der Ausfall war wochentags und ich habe ein Geschäft in der Nähe, wo ich schnell die Jebao bekommen habe. 130 Euro im Vergleich zu knapp 900 Euro für die RD3 Pumpe von RE + 180 Euro für Reparatur.
    Da kann man sich gleich zwei Jebao Pumpen kaufen, eine als Backup und spart immer noch ne Menge.

    Grüße

    Chris

    Hallo Stefan,

    zumindest im Nachbarforum gibt es zwei Erfahrungsberichte, wonach der Einsatz von dem Mittel zu keinen Nebenwirkungen bei anderen Tieren geführt hat.
    Das was Burkhard geschrieben hat kann ich aus Erfahrung bestätigen. Selbst bei einem PO4 bis zu 0,23 hatte ich keinerlei Fadenalgen im Becken. Die tauchten irgendwann einfach auf und jetzt muss ich ab und an an verschiedenen Stellen die Büschel entfernen. PO4 und Nitrat liegen schon länger viel niedriger als damals, aktuell 0,04 PO4 und 8mg/l Nitrat.
    Eisen ist bei mir aktuell etwas erhöht und Eisen ist ja ein prima Dünger für Algen. Kann man auch mal testen, ob es daran (mit) liegen könnte.

    Grüße

    Chris

    Die schwankende Fördermenge habe ich aktuell bei meiner Aqua Medic. Zwar nicht immer aber manchmal nach dem WW (wenn die Pumpe ausgeschaltet war und wieder eingeschaltet wird) und das nervt mich wirklich.


    Das wäre für mich auch klar ein Grund, so eine Pumpe nicht zu kaufen. Preis hin- oder her.
    Was ich an der Jebao gut finde ist die fast stufenlose Einstellbarkeit. Die Durchflussmenge verändert sich über die Zeit immer, weil sich in der Pumpe und in den Rohren Bakterienfilme bilden, Kalkablagerungen usw. Normalerweise regele ich das alle paar Wochen oder Monate über das Ventil am Abflussrohr.
    Bei der Jebao kann man die Leistung sehr fein drosseln oder steigern, so dass der Ablauf wieder passt. Bei der RD3 ist die Abstufung nicht ganz so fein, man muss es in der Regel am Ventil einstellen. Bei der RDX steht was von 7 Stufen, was dann wirklich nicht mehr reicht für eine Feinjustierung.
    Finde ich ganz praktisch. Wenn die Pumpe am Anfang bei 80% läuft und nach einem gewissen Zeitraum merkt, jetzt ist sie schon bei 90%, dann kann man das als Indikator sehen, die Pumpe mal wieder auszubauen und zu reinigen.

    Grüße

    Chris

    Hallo Patrick,

    die Jebao sind steuerbar von 0-100. Hier mal ein recht aufschlussreicher Test einer Jebao Pumpe: Jebao DSP 10000
    Bei einem Meter Förderhöhe mit zwei 90 Grad Winkeln kommen noch 6600 Liter raus.
    Die Frage ist halt, wie konstant solche Pumpen fördern. Meine Ersatz Jebao hing ca. 2 Wochen im Becken und ich konnte nicht feststellen, dass die Fördermenge schwankt. Ich musste an der Einstellung des Überlaufs nichts ändern.

    Grüße

    Chris

    Allerdings fehlt mir noch das absolute Argument den knapp doppelten Preis zu zahlen im Vergleich zur Royal Exclusiv.

    Das ist halt immer die Frage. Die Ersatz Rückförderpumpe von Jebao für 120 Euro funktioniert tadellos und hat sogar etwas mehr Leistung. Wenn die RE auf 100% läuft, läuft die Jebao auf ca. 80%. Ich glaube, viele verwenden die Jebao Rückförderpumpen, zumindest hat mir das ein Händler erzählt und es scheint wenig Reklamationen zu geben.
    Aber aus Erfahrung kann ich nicht sagen, wie die sich im Dauerbetrieb schlagen.

    Grüße

    Chris

    Hallo Patrick,

    Sandy hat es oben perfekt erklärt. Ich habe die RD3 Pumpe und da ist der Controller separat.


    Welche Pumpen verwendest du? Die angesprochen Jebao?

    Ich verwende aktuell drei Pumpen. Die Smartrift 11.1 von Aquamedic und zwei Jebao SLW-20. Beckenmaße: 125 x 60 x 63,5. Sehr viele Korallen und "Strömungsbrecher". Reicht trotzdem aus, zusammen mit der Rückförderpumpe wird genügend Strömung erzeugt.
    Und Ja, die RD3 Rückförderpumpe von royalexclusive kann ich empfehlen. Unhörbar, konstant und bis auf den Controller eine tolle und zuverlässige Pumpe.

    Grüße

    Chris

    Hallo Patrick,

    die Smartdrift Pumpen von Aquamedic finde ich gut, bis auf die App. Habe es nicht geschafft, sie zu verbinden. Die Jebao slw Pumpen dürften baugleich sein, allerdings günstiger. Die Magnete sind etwas schwächer.
    MIr gefallen diese Pumpen sehr, sie sind sehr laufruhig und können gut gewartet werden.

    Im Gegensatz dazu finde ich alle Tunze Pumpen zu laut, einzige Ausnahme: Tunze Stream 3. Ist aber ein riesen Klopper, bei 50-70% praktisch unhöhrbar. Nach zwei Jahren sah man aber innen das blanke Metall, fand ich nicht so prickelnd. Der Ein- und Ausbau ist auch nicht so easy.
    Die Vortech ist eine super Pumpe, sowohl von der Leistung her als auch vom Reinigungsaufwand. Allerdings störten mich auch da die "Lüftergeräusche" am Außenteil, war deutlich hörbar.
    Mittlerweile verwende ich eher kleinere Pumpen, aber dafür 3-4 Stück. Damit kann man verschiedenste Bereiche abdecken im Becken. Außerdem sind sie kaum zu hören.

    Rückförderpumpe: Die royalexclusive ist schon sehr gut, bisher sehr zuverlässig, äußerst leise und hält die Leistung. ABER: ich musste an zwei Stück den Controller nach 4 Jahren wechseln, Kostenpunkt je 180 Euro. Ist ein teurer Spaß.
    Als Ersatzpumpe habe ich mir eine günstige Jebao Brushless DC Pumpe geholt. Sie ist nicht ganz so leise wie die royalexclusive, aber ansonsten kann ich nicht meckern. Schafft sogar etwas mehr als die RE Pumpe. Allerdings lief sie immer nur als Ersatz, wie sie dauerhaft funktioniert, weiß ich nicht.

    Von den Apps würde ich mich nicht beeindrucken lassen. Man braucht das eigentlich nicht, vor allem bei der Rückförderpumpe. Da würde ich generell eher zuerst nach Laufruhe, Leistung, Strömungsbild entscheiden und als letztes, ob eine App vorhanden ist oder nicht.

    Grüße

    Chris

    Hallo Raphael,

    ich habe das bereits gemacht. Von einem Red Sea 120 Liter auf das Red Sea Peninsula 500. Im 120 Liter Becken war eine Riffsäule, etwas größer als dein Stein. Ich habe das direkt umgzogen, Säule aus dem alten Becken ins Neue, den restlichen Riffaufbau mit Totgestein gestaltet und das hat gut funktioniert. Neues Wasser, neuer Sand.

    Ich würde es in etwa so wieder machen, allerdings hat mir das Totgestein schon am Anfang viel Nährstoffe gezogen. Ich habe gleich zu Beginn über ein Jahr PO4 und Stickstoff separat dosiert. Die Säule aus dem alten Becken hat einiges an Bakterien und Kleinstlebewesen ins Becken gebracht, dennoch hätte das Becken sehr von etwas Lebendgestein profitiert. Wenn ich es heute machen würde, würde ich ein Teil des Totgesteins durch Lebendgestein ersetzen.

    Die Korallen auf deinem Stein sind alle relativ robust, dennoch würde ich sehr auf die Nährstoffe achten. Hängt natürlich auch davon ab, in welchem Wasser die Korallen aktuell stehen.
    Was die Anemone anbelangt, da kann ich nichts zu sagen, die soll ja eher in etwas eingefahrene Becken gebracht werden.

    Das Affenhaar wird über kurz oder lang alles auf dem Stein überwachsen. Es gibt fast nichts, was dieser Koralle paroli bieten kann. Ich würde den Stein separat ins Peninsula stellen, so dass sich diese Koralle nicht auf angrenzende Riffaufbauten ausbreiten kann.

    Wenn der Umzug nicht eilt und es keine Platzprobleme gibt, kann man natürlich auch erstmal das neue Becken einfahren und besetzen, bis es stabil läuft und dann erst den Umzug durchführen. Bei mir musste das alte Becken schnell weg.

    Grüße

    Chris

    Wolfgang, war an dem Becken ein Eiweißabschäumer? Hast du Plankton oder partikuläres Futter zugefügt?
    Viele Korallen laichen ja durch unterschiedlichste Umweltreize ab, Temperatur, Strömung, Gezeiten, Niederschlag, Wasserströmung, Licht(einfall) usw.
    Durch Eiweißabschäumer, Vliesfilter, konstante Temperaturen, konstantes Licht, fehlendem Mondzyklus usw. ist es schwer, Korallen in unseren Becken zum Ablaichen zu bringen. Insofern fände ich es auch sehr interessant, wie du dein Becken betrieben hast.

    Grüße

    Chris

    Hi,

    Wolfgang, coole Aufnahmen!
    Bei mir wachsen die auch sehr gut, habe aber eher sauberes Wasser (Vliesfilter) und eher geringe Nährstoffe. Beleuchtung T5/LED. Tendenziell würde ich aber auch sagen, wenn mehr Nährstoffe vorhanden sind, wachsen sie schneller/besser.
    Bei mir haben sie noch nie abgelaicht!

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    also für mich fallen die Stöpsel in die Kategorie frisch geklebt. Keine Basalscheibe, die Steine praktisch nicht bewachsen. Frisch geklebt, dann verschickt, neues Wasser, anderes Licht, irgendwann ist halt mal Schluss mit der Anpassungsleistung.
    Die anderen Korallen stehen ja gut da, würde auch nicht so viel machen. Bei so niedrigen Werten muss man halt aufpassen. Wenn du zu wenig Eintrag hast und die Korallen gut wachsen, können die Nährstoffe auch mal in den nicht nachweisbaren Bereich kommen.
    In der Regel ist es nicht notwendig, vor allem wenn man bei Stammlieferanten Korallen kauft, aber man kann den PO4 Gehalt des Wassers von den Händlern auch mal testen.

    Grüße

    Chris

    Hi Fabian,

    ich bin vor ca. 2 Jahren von Basis auf NRG gewechselt, wobei ich da jetzt keinen riesen Unterschied sehe. Die dritte Lösung, die man zweimal in der Woche dosiert, verwende ich auch. Und ja, als Grundversorgung KH und CA von Oceamo.
    Ich schreibe dir gleich noch über Email wegen dem Paket.

    Gruß

    Chris

    Hallo Christian,

    Gonioporas sind teilweise Zicken. Kann man machen was man will. Die einen wachsen und wachsen, die anderen kümmern. Standortwechsel bringt manchmal was, aber so wirklich viel Hoffnung würde ich mir nicht machen. Meine grünen wachsen sehr gut, die neongrüne wuchs auch sehr gut, jetzt ist sie dauerhaft eingezogen. Wahrscheinlich wurde sie zu sehr von benachbarten Korallen bedrängt. Und eine rote hatte ich noch, die war immer kümmerlich und ist nach ein paar Jahren endgültig eingegangen - trotz mehrfachem Standortwechsel,
    Strömung, Licht und Nachbarn würde ich als wesentliche Einflussfaktoren sehen.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    Balling light hat den Vorteil, dass man Calcium und KH separat zugeben kann. Man kann die Traces dann je nach Bedarf von der Menge her erhöhen und vermindern. Nachteil: Viel Dosiererei.
    Ich verwende Oceamo DUO. Das ist im Grunde dasselbe, allerdings sind hier die Traces schon in den beiden Lösungen enthalten. D.h. man kann nicht individuell erhöhen oder verringern, ohne auch gleichzeitig KH/Ca zu erhöhen oder zu verringern. Vorteil: es müssen nur zwei Lösungen dosiert werden.
    Bei mir klappt das sehr gut mit Sangokai + Oceamo. Ich habe 1,5 Jahre keinen Wasserwechsel gemacht, musste nichts zudosieren und nichts hat sich angereichert. Mittlerweile mache ich wieder Wasserwechsel, hat aber keinen Einfluss, es funktioniert.

    Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis, dass es neben dem all-for-reef von TM noch das ready2reef von faunamarin gibt.

    Ich würde den Wasserwechsel auch nicht ganz abschreiben, vielleicht reichen 15% wöchentlich aus, um den Bedarf zu decken. Irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, was so viele Spuren zieht, dass das nicht ausreicht.

    Ansonsten gilt: je flexibler, desto mehr Arbeit hast du damit, sprich mehr Dosierlösungen. Mit Sangokai + Balling light musst du mit 6 Flüssigkeiten hantieren. Etwas viel für ein Nano, finde ich. Mit Sangokai + Oceamo 4. Aber gehen tut alles. Ist halt auch fehleranfälliger, vor allem bei 30 Litern. Hier mal etwas falsch dosiert oder die Dosierpumpe ist nicht ganz genau und schon bekommst du Probleme.

    Ganz ehrlich: bei einem 30 Liter Nanobecken würde ich zwecks Stabilität und Arbeitsreduzierung ein so einfaches System wie möglich fahren. Das kann auch heißen: klassisches Balling und Spurenelemente über eine Lösung zudosieren (TM, Redsea, Microbe-Lift und was es sonst noch gibt) + Wasserwechsel.

    Grüße

    Chris

    Irgendwie tendiert vieles in der Aquaristik zur Faulheit.

    Ich wäre viel zu faul, Einzelelemente zu dosieren. ICP einschicken, wieder schauen, wieder dosieren. Das würde mir da Hobby vergraulen :winking_face:
    Ich kann nur Gutes über Sangokai berichten. Das ist das erste System, wo ich nichts zusätzlich dosieren muss. Kokott hat das so abgestimmt, dass es für die meisten Becken passt. Wäre eine Alternative zu All for your reef. Oceamo scheint auch gut zu funktionieren.
    Ich würde das eine oder andere einfach mal ausprobieren.

    Wasserwechsel machst du ja. Aber jedes Mal 50% wechseln macht auch keinen Sinn, vor allem was die Nährstoffe anbelangt.

    Grüße

    Chris

    Schon klar, aber was kommt am Ende des Stickstoffkreislaufs heraus? Nitrat! Du dosierst Stickstoff, ein Teil wird von Korallen und Bakterien (Bactoballs) verbraucht und alles was zu viel ist, ist am Ende Nitrat.
    Es ist halt auch immer die Frage, wer was abbekommt. Wenn du Bakterien dosierst, die sich über den Stickstoff freuen, vermehren die sich.
    Du kannst das weiter so machen und Erfahrungen sammeln, ich halte es halt für überflüssig. Wenn Nitrat nachweisbar ist, ist in der Regel sowieso genügend Ammonium vorhanden für die Korallen. N würde ich nur dosieren, wenn Nitrat nicht nachweisbar ist und die Tiere Symptome eines Mangels zeigen.
    Was Hersteller so alles schreiben, naja, Klar, in der Theorie senkt es Nitrat, weil die Zufuhr das Wachstum anregen kann. Wachsende Korallen sind Verbraucher und ziehen Nährstoffe. In der Praxis ist das aber nicht immer so.

    Grüße

    Chris

    Hi Janis,

    wenn du nur Spurenelemente zugeben möchtest, ist das Sangokai Produkt nicht geeignet. Da sind noch Nährstoffe, Aminosäuren und Kohlenstoff enthalten. Funktioniert sehr gut, ist aber ein all-in-one Vollsystem.
    Es gibt noch andere Spurenelemente Mischungen, aber mit TM habe ich zum einen gute Erfahrungen gemacht, zum anderen hat Hans Werner (Vertreter des Herstellers) hier mal die genaue Zusammensetzung gepostet, was sehr selten ist. Da weiß man wieviel von was dosiert wird.

    Grüße

    Chris

    Hallo Uwe,

    Die Bactoballs werde ich weg lassen, da hatte ich Clode Schumacher von Fauna Marin gefragt ob ich die weiter nehmen kann,
    er meinte ja.

    Klar sagt er das, die sind auch nicht ursächlich für das Problem. Insofern könnte man die weiter verwenden, allerdings stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit, wenn man gleichzeitig Stickstoff dosiert. Wäre so wie wenn du Phosphat dosierst und dann einen Adsorber einbringst, der das Phosphat senkt.


    Wie ich schon geschrieben habe, habe ich mir die Lichteinstellungen von jemandem machen Lassen der sich seit Jahren mit der Lampe auskennt und fuer viele andere auch schon Einstellungen fuer ihr Becken zusammengestellt hat.

    Nichts glauben, alles überprüfen. Egal wer was macht oder sagt. Wir schauen auf eine Anzeige, die uns einen Wert ausgibt und halten das für richtig. Ist ja meistens auch so, aber nur weil Gerät oder Person xyz etwas sagt oder macht, heißt es noch nicht, dass es auch so ist.
    Im Zweifel einfach die Person nochmal fragen, jeder macht Fehler. Es muss noch nicht mal falsch sein, aber was für ein eingefahrenes Becken mit angepassten Korallen passt, ist für ein frisches Becken vielleicht zu viel. So wie Rüdiger es angedeutet hat, zeitweise etwas zu wenig Phosphat (vor allem auch im Verhältnis zu Nitrat) und dann reicht es eben, wenn die Strahlungsintensität etwas zu hoch ist (für die konkrete Situation im Becken).

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    das ist quatsch mit dem Phosphatwert. Mein Becken lief super mit bis zu 0,24mg/l Phosphat. Auch wenn das nicht unbedingt so hoch sein muss, Werte um 0,1 sind überhaupt kein Problem. Da stirbt keine einzige Koralle von.
    Vielleicht kennst du faunamarin, da habe ich mal einen Phosphattest gemacht, 0,08 war das Ergebnis. Und die haben Tausende von Korallen, in allen Formen, Farben und Arten, toll ausgefärbt und weit weg vom Ausbleichen.

    Ich meinte nicht, dass du dem ausgeliefert bist und einfach warten musst. Ganz wichtig und das wirst du schon zig mal gehört haben, ist es, das Becken stabil zu halten. Gleichbleibende Werte, keine großen und abrupten Schwankungen der Salinität, KH, Phosphat, Temperatur usw.
    Häufig steckt der Teufel auch im Detail. Man vertraut den Werten, die man misst und irgendwann stellt man fest, dass man falsch gemessen hat, der Test überlagert ist usw. usf. Da gibt es zig Fehlerquellen.

    Eigentlich ist es ganz einfach: wenn die Werte passen, stabil bleiben und Licht und Strömung in Ordnung sind, dann kann nicht viel schief gehen.
    Junge Becken sind einfach nicht so stabil, vor allem die tot gestarteten. Wenn man dann noch mit Adsorbern und Mittelchen eingreift, führt das häufig zum gegenteiligen Effekt.

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    wenn ich dich richtig verstanden haben, werden Steinkorallen immer wieder weiß bei dir, egal ob du einen höheren Phosphatwert hast oder nicht. Das Weißwerden trat somit auch bei deutlich höherem Phosphat auf. Ist das so korrekt?

    Meine Erfahrung ist, vor allem bei jungen Becken, dass man hinterher häufig gar nicht so richtig klären kann, woran es lag. War Phosphat mal für kurze Zeit zu niedrig, war die Schwankung zu hoch, ist die Strömung nicht ideal und und und. Korallen werden weiß, danach wächst wieder alles. Bei meinem aktuellen Becken war das in der Anfangsphase zweimal so, ohne wirklich zu wissen, woran es lag.
    Da hilft nur, alles nochmal und nochmal zu prüfen und die Werte stabil zu halten.

    Was mir noch aufgefallen ist. Du dosierst Stickstoff, verwendest aber die Bacto Balls, die Stickstoff entfernen. Macht das wirklich Sinn? Ich würde es über die Fütterung machen, zusammen mit den Fischen hat man da eigentlich kein Stickstoffproblem.
    Stickstoffmangel äußerst sich auch anders, da wird die Farbe heller, teilweise bräunlich, kann sogar fast weiß sein, aber die Polypen sind noch intakt.

    Grüße

    Chris

    Hallo Reinhard,

    dranbleiben :-)! Regelmäßige Wasserwechsel, nachweisbares Phosphat und dann - auch wenn es schwerfällt - zügig weiter besetzen. Da sind viel zu wenige Korallen im Becken. Auch wenn du SPS möchtest, setze erstmal größere Weichkorallen ein. Die üblichen Stöpsel bringen nicht viel.
    Fadenalgen wie im vorletzten Bild, mechanisch entfernen. Das frisst keine Schnecke, Einsiedler usw.
    Steinkorallen, die absterben, kannst du fragmentieren und den gesunden Teil auf einen Stein kleben. Ist zumindest eine Chance, die Koralle zu retten.

    Grüße

    Chris

    Hallo Uwe,

    damit es zu keiner Verwirrung kommt, schreibe bitte 0,01-0,05 PO4, sonst fängt man an zu rätseln.
    0,01 ist ein himmelweiter Unterschied zu 0,05. Dazu kommt, dass es Momentaufnahmen sind, wer sagt dir bei einem Wert von 0,01 am Morgen, dass der Wert nicht auf 0 sinkt gegen Abend?

    Ich verstehe auch folgende Aussage nicht:

    Daran liegt es aber nicht, vorher lag der Wert ueber Monate bei 0,08-0,12.

    0,08-0,12 ist ein sicherer und guter Bereich, da kannst du davon ausgehen, dass Phosphat als Ursache ausscheidet. Bei 0,01 sieht das schon wieder anders aus. Misst du selber oder sind das die errechneten Werte aus der ICP Analyse?

    Grüße

    Chris

    Hallo Stefan,

    tut mir auch leid, so etwas ist immer frustrierend.
    Vor drei Wochen ist mein Abschäumer auch ausgefallen, für 2 Tage. Ich habe es indirekt über den pH Wert gemerkt. Der Abschäumer ist an Atemkalk angeschlossen und wenn das nicht funktioniert, sinkt der pH ordentlich.
    Allerdings ist nichts gestorben, es gab nicht einmal Anzeichen für Sauerstoffmangel bei den Fischen. Insofern hängt das auch vom Becken ab.

    Grüße

    Chris

    PS: nun ist schon der zweite Controller von royalexclusive ausgefallen, der erste im Januar, der zweite im August. Beide zeitgleich gekauft, ca. 4 Jahre alt. Nicht lustig, 150 Euro netto pro Controller für den Tausch. Aber das nur nebenbei, Markenprodukte hin oder her, gegen so etwas ist man nicht immer gefeit.

    PPS: Bernd, ist das der Wasserstandsregler von h-Tronic, den du hier mal empfohlen hast? Da habe ich schon den zweiten und es kommt manchmal vor, dass einfach nicht geschaltet wird, auch wenn es müsste.

    Sandy, bei mir hat die ATi Lösung auch gut funktioniert. War homogen, konnte ohne Probleme mit der Dosierpumpe zugegeben werden. Aber so unterschiedlich sind halt die Erfahrungen. Wenn es mit Staubfutter und Fischfutter klappt, warum nicht. Fördert sicher auch Kleinstlebewesen. Bei Anfängern ist das mit der Dosierung halt etwas schwierig, das kann man nicht so direkt sehen wie bei den P Lösungen.

    Reinhard, 700 Liter tot gestartet, das wird einiges an Phosphat benötigen. Sei nicht verwundert, wenn die dosierte Menge gleich wieder weg ist.

    Grüße

    Chris

    Hallo Alex,

    es kommt natürlich auch sehr darauf an, welche Korallen gehalten werden. Elisabeth hat es schon angesprochen, teilweise ist es sehr steil, wenn oben noch Korallen wachsen, wächst auf den Riffwänden seitlich nicht sehr viel.

    Jetzt mit den Änderungen kommt es mir etwas zu viel vor, auch in der Höhe. Hier mal ein aktuelles Bild meines Beckens, es ist 4 Jahre alt. Die weißen Linien markieren den Riffaufbau. Links die Riffsäule habe ich so gekauft, oben ist eine sehr langsam wachsende Pavona. Die Acroporen haben schon vor gut 8 Monaten die Wasseroberfläche erreicht, das geht teilweise recht schnell (T5 rockt ;-)).


    Ich würde generell 1/3 Gestein von der Höhe her planen, die restlichen 2/3 ist für die Korallen. Für Fische bieten sich Platten an, wo sie sich drunter verstecken können. Links wo die Lederkoralle steht, ist unten eine riesen Platte mit 3-4cm Abstand zum Boden (steht auf 4 Füßen. Der Hauptteil rechts ist komplett unterhöhlt.
    Da haben die Fische viel Versteckmöglichkeiten, auch ohne großes Korallenwachstum. Das Gestein selbst ist eher flächig angelegt mit größeren Stellflächen, sieht man natürlich jetzt nicht mehr.

    Hier noch ein Bild von vorne. Die Markierung zeigt die Höhle, die praktisch komplett durchgeht. Das kann auch gut beströmt werden...

    Nur so als Anregung.

    Grüße

    Chris