Beiträge von argonaut

    Hi,

    offensichtlich kommst du aus dem Süßwasserbereich (Sprudelstein, Erlenzapfen, schwache Strömung usw.). Das wird so nicht klappen im Meerwasser. Tu dir und den Tieren einen Gefallen und setze keine Korallen ein, schon gar nicht Steinkorallen.

    Eventuell eine Art Biotop mit höheren Algen, Scheibenanemonen usw. Aber auch das läuft nicht von alleine. Es gibt mittlerweile wirklich zahllose Informationsquellen, darunter auch Schritt für Schritt Video Tutoriols für Anfänger, wie man ein Becken startet.

    Deine Eingangsfrage ist beantwortet und um uns nicht gegenseitig auf die Nerven zu gehen, würde ich vorschlagen, du fragst, wenn du was wissen möchtest, ansonsten brauchen wir das Thema nicht weiter ausführen.

    Hi,

    sieht alles tot aus. Ich würde alles was tot ist entfernen. Beginne mit ein paar Weichkorallen, ganz einfachen Tieren. Ist das ein Sprudelstein im Hintergrund? Was ist das links für ein Kasten mit dem Band oben drauf und den gelben Tabletten? Vermute so eine Art Innenfilter.

    Hallo Klaus,

    die Umfragen sind so selten, das stört meiner Ansicht nach nicht. Und ich es macht auch keinen Sinn, da eine Checkliste zu erstellen. Die liest, wie auch bei anderen Themen, kaum einer vorab.

    Ich würde es der Einfachheit halber bearbeiten, wenn es gepostet wird. Wenn Grundangaben fehlen (Name, Grund der Umfrage, Institut für das die Umfrage erstellt wird), wird es gelöscht.

    Und seh es mal so: bisher sind hier 9 Cent für Marubis generiert worden :winking_face:

    Hallo Hanna,

    du schreibst (in einem anderen Forum), dass du selbst ein Meerwasserbecken hast und die Dosierung mittels Kalkreaktor aufwendig ist. Daher kamt ihr (Hochschule München) auf die Idee, einen automatisierten Kalkreaktor zu bauen, der die Bedienung erleichtert.

    Es wäre schön gewesen, diese Information beim Eingangspost zu erhalten. Hier sind eine Handvoll Leute unterwegs, darunter ein Hersteller von Kalkreaktoren, die sich sehr gut auskennen. Da würde ich mal eher in diese Richtung fragen.

    Die Umfrage finde ich dubios, was hat bitte der Kalkreaktor mit Korallen aus Wildfängen zu tun? Und weiter "Halten Sie Korallen und aus welchen Gründen halten Sie Korallen?" Das ist ungefähr so wie wenn man Süßwasseraquarianer fragt, ob und warum sie Wasserpflanzen halten. Sorry, aber in 99% der Meerwasseraquarien sind Korallen enthalten, das ist mit der Kern des Hobbys. Verstehe daher die Fragen überhaupt nicht.

    Zum Kalkreaktor: es gibt zwar welche für kleinere Becken, aber ich würde meinen, die meisten setzen den erst ab 500-700 Liter aufwärts ein, bei SPS Becken.

    Neben der Einstellung, Bedienung und Wirtschaftlichkeit spielen auch noch andere Dinge eine Rolle, wie separate Ca und KH Dosierung, pH Wert, Phosphateintrag.

    Ich finde solche Umfragen ja nicht verkehrt, auch dass ihr forschen und was neues entwickeln wollt, durchaus auch mit wirtschaftlichem Interesse. Aber bevor man so eine Umfrage macht, sollte man vorab gut recherchieren und relevantere Fragen stellen. Und vorab auch klar darlegen, wer du bist und warum du die Umfrage machst.

    Hallo zusammen,

    bisher bin ich davon ausgegangen, dass man entweder Wildfänge kauft oder eben Fische aus Nachzucht. Die britische Firma TMC fischt Larven aus dem Meer und zieht sie groß. Alles was für die Aquaristik geeignet ist, wird behalten, der Rest bzw. Großteil wird auch großgezogen und wieder ins Meer entlassen.

    Leider ist das etwas knapp beschrieben und viele Fragen, die ich mir stelle, bleiben offen. Aber interessant (sorry Joe ;-)) ist es in jedem Fall.

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    Verstehe die Kritik nicht so ganz. Anfänger machen halt Anfängerfehler.

    Allerdings solltest du den Leitwert vor dem Mischbettharz überprüfen, zumindest einmal, um zu sehen, ob die Anlage vernünftig arbeitet. Du hast zwar die Filter getauscht, aber wenn die Membran defekt ist, nützen die nachgeschalteten Filter nicht viel. Burkhard hat das weiter oben geschrieben:

    Umkehrosmoseanlage testen: 15 min laufen lassen, Wasser testen (am besten mit einem Leitfähigkeitsmessgerät) VOR der Harzkartusche. Die Rückhaltung sollte bei mindestens 95% liegen. Wenn das nicht der Fall ist, neue Membran.

    Zum CO2: ist das Becken abgedeckt und hast du eine gute Oberflächenbewegung? Das fördert den Gasaustausch, neben dem Abschäumer. Die Raumluft hat einen erheblichen Einfluss und einmal am Tag lüften bringt nichts. Also wenn öfters Personen im Raum sind, nicht regelmäßig gelüftet wird, dann wird der CO2 Gehalt höher sein.

    Eventuell könntest du dir was basteln. Die Membranpumpe in ein Gehäuse einschließen, das luftdicht verschlossen ist. Zwei Ausgänge, einmal zum Abschäumer und einmal zum Atemkalk Reaktor (Ansaugung). Die Membranpumpe zieht dann die Luft aus dem Atemkalk Reaktor.

    Ich würde mir das Geld für die ICP erstmal sparen. Mache weiter regelmäßige Wasserwechsel, Kalkwasser und beobachte, was passiert. Das Geld würde ich lieber in ein PH Messgerät investieren, dann kannst du sehen, ob die Maßnahmen wirken.

    Also wenn du einen Drucker hast, würde ich mir das selbst drucken. Kennst du Tinkercad? Da kannst du kostenlos online Modelle entfernen. Das funktioniert über geometrische Formen, da bekommt man mit etwas Geduld und Übung viel hin.

    Sedimentfilter und Kohlefilter im Idealfall alle 6 Monate zusammen wechseln, die Membran alle 2-4 Jahre.

    Zum TDS Gerät: ist Geschmacksache, ob Handgerät oder direkt an der Osmoseanlage. Mit dem Gerät mit den zwei Messpunkten kannst du halt deine Osmoseanlage prüfen (vor dem Harzfilter) und das Harz (hinter dem Harzfilter). Das oben genannte Gerät (gibts glaube ich mit unterschiedlichem Branding) habe ich seit 4 Jahren. Läuft ohne Probleme.

    Ob das jetzt 100% genau ist, kümmert nicht. Es geht darum, dass 0-1 angezeigt wird und wenn es steigt, Harz wechseln.

    by the way: ich bin etwas faul mit dem Harzwechseln und es ist meist immer etwas Silikat im Osmosewasser, aber das wird im Becken gut verbraucht, der Wert ist nie erhöht. Und es sind nicht die Kieselalgen, die es verbrauchen :winking_face:

    Hallo Dea,

    in einem ordnungsgemäß gebauten Haus sind 200kg/qm kein Problem. Ich weiß nicht wie groß es werden soll, aber das ist schonmal ein Hinweis. Wenn du es genau wissen möchtest, ist es von Vorteil, so viel Informationen wie möglich gleich mitzuliefern, so dass der Statiker nicht zig mal nachfragen muss. Also am besten Grundriss, Deckenstärke, Material, Standort des Aquariums, was unter dem Raum ist (Wände), so vollständig wie möglich. Da bekommst du evtl. schnell eine Antwort.

    Hallo Hajo,

    In den meisten Fällen sorgt eine mehr oder weniger ausgeklügelte Wasserbewegung für den Transport zum Polypen.

    Was aber, wenn nicht?

    So wie bei mir. Ich bin mir deswegen so sicher, dass es daran liegt, weil neben der Caulastrea noch zwei weitere Korallen betroffen sind. Völlig verschiedene Arten, aber alle stehen auf der Seite, wo die Strömung leider unbedacht stark zurückgefahren wurde. Eventuell hätte ich speziell diese Koralle nicht verloren, wenn sie aktiv gefüttert worden wäre, ist aber letztlich Spekulation. Die Aussage weiter oben MUSS 2x wöchentlich gefüttert werden ist mir halt zu krass.

    Aber diese und andere Korallen haben Münder und Fangarme und dass sicher nicht nur zum Spaß. Da liegt eine aktive Fütterung schon nahe.

    Auf jeden Fall freue ich mich durch die ganze Diskussion auf den Test mit der Fütterung, man lernt ja nie aus.

    Hallo Bernd,

    das vorgeschlagene Gerät kostet auch nur 25-30 Euro. Ich glaube, wenn man es extrem genau haben möchte, muss man 3-stellig hinblättern. Ist aber unnötig, diese einfachen Geräte reichen völlig aus, um zu sehen, dass die Osmoseanlage arbeitet und wann das Harz erschöpft ist.

    Andreas, du siehst dann auch was Burkhard weiter oben geschrieben hat: mindestens 15 Minuten laufen lassen. Wenn man den Hahn aufdreht und in den ersten Minuten misst, ist der TDS noch relativ hoch. Er sinkt immer weiter und verharrt dann bei einem Wert. Das dauert meist 10-15 Minuten.

    "Trompetenkorallen (Caulastrea) haben einen großen Appetit, so dass sie mindestens zweimal pro Woche gefüttert werden müssen und mit regelmäßigen Fütterungen ziemlich gut wachsen"

    Sorry, aber das ist einfach nicht meine Erfahrung. "Mindestes zweimal pro Woche gefüttert werden müssen", sehe ich nicht. Vielleicht in extrem klinischen, nährstoffarmen Becken...

    Ich werde das aber mal zum Anlass nehmen, einen Test zu machen. Ich habe eine fragmentierte Caulastrea auf einem Rack stehen, also mehrere Einzelköpfe. Einen teil werde ich aktiv füttern, die anderen nicht und dann mal abwarten, wie sie sich entwickeln.

    Hallo Andreas,

    suche mal nach HM Digital® DM-1 Inline Dual TDS Monitor. Da gibt es zwei Messpunkte, vor dem Harzfilter und danach. Du kannst das einfach in die Schläuche deiner Osmoseanlage integrieren. Man sieht sehr schön, wann das Harz sich erschöpft. Ich tausche, wenn es über 2-3 µS/cm geht.

    So ihr Lieben, jetzt habt ihr es geschafft. Jetzt weiß ich gar nicht mehr was ich machen soll :grinning_squinting_face:

    1. Osmoseanalage in Ordnung bringen

    2. Wasserwechsel

    3. Kalkwasser gegen die Fadenalgen


    Hallo zusammen,

    über so etwas zu streiten lohnt nicht. Man muss mit Meinungen leben, auch wenn man es anders sieht. Linkstein hat lediglich geschrieben, dass es wenig bringt, nicht dass man tagsüber nicht füttern soll. Und Burkhart, ich muss da widersprechen, meine ist so gut gewachsen, dass ich sie teilen musste und bis vor kurzem waren es zwei (Männer)Faust große Stöcke. Und die gediehen bis zur Strömungsumstellung ohne Futterzugabe prächtig.

    Habe ich jetzt Recht? Nein, weil es eben auch vom Becken abhängt und von der Versorgung (Nährstoffe, Spurenelemente). Meine stehen sehr weit oben und bekommen gut Licht ab. Das Versorgungssystem Sangokai NRG liefert Stoffe, die speziell auch dickfleischige LPS optimal versorgen.

    Eventuell würden sie weiter unten und mit einem anderen Versorgungssystem deutlich von der Zufütterung profitieren, vielleicht hätte mein Stock bei Zufütterung sogar länger überlebt.

    Aber ich würde in diesem Fall eher von einem Problem im Bereich Licht und Strömung ausgehen. Zufüttern schadet sicher nicht. Nachts ist es halt einfacher, weil die Tentakel schön weit draußen sind. Mit etwas Beharrlichkeit lassen die sich natürlich auch tagsüber gut füttern. Aber wenn man eine gute Strömung hat und die Pellets so drüberstreut, fallen die meisten gleich wieder raus. Ich glaube, das wollte Linkstein sagen.

    Strömung aus, Pellets drauflegen, das klappt schon auch.

    Die meisten Sachen sind schlicht Missverständnisse.

    Hallo,

    mir ist vor kurzem eine faustgroße Caulastraea innerhalb kurzer Zeit degeneriert. Eine zweite, die in gleicher Höhe auf der anderen Seite des Beckens steht, gedeiht weiterhin. Keine Auffälligkeiten in der ICP, das einzige was ich verändert habe ist die Strömung. Die war dann viel schwächer und ich vermute, das ist der Grund. Insofern würde ich das mal prüfen oder die Korallen einfach mal woanders hinstellen.

    Füttern kann man machen, aber allzu viel würde ich mir davon nicht versprechen. Sie muss nicht zusätzlich gefüttert werden und gedeiht unter richtigem Licht und Strömung trotzdem wunderbar. Auf jeden Fall ist das nicht der ursächliche Grund.

    Hallo Werner,

    sieht schön aus, aber so ganz verharmlosen würde ich es nicht :winking_face: Wenn Briareum so richtig loslegt, kann das schon sehr viel überwuchern (und töten). Vor allem bekommt man die Koralle so gut wie gar nicht mehr aus dem Gestein. Man muss das Gewebe praktisch einbetonieren.

    Hallo Andreas,

    ich würde Kalkwasser versuchen, hier die Anleitung von Bernd: Kalkwasser gegen Fadenalgen

    Ansonsten bzw. aus eigener Erfahrung: irgendwelche Werte auf das Vorhandensein von Fadenalgen hin zu interpretieren kann man (fast) vergessen. Die wachsen bei niedrigen Nährstoffen, bei hohen Nährstoffen oder eben nicht. Ich konnte auch bisher keinen Zusammenhang mit Spurenelementen entdecken.

    pH würde ich nicht unterschätzen, vor allem wenn er arg tief ist. Bei mir schwankt er zwischen 8-8,4 (mit Atemkalk), trotzdem habe ich an verschiedenen Stellen Fadenalgenbüschel.

    Zu deiner ICP: Jod würde ich auf jeden Fall erhöhen. Bei dem kleinen Wasservolumen und gut vorhandenem Phosphat kannst du auch mal die Hälfte wechseln. Phosphat/Nitratverhältnis: naja, in der Natur gibt es auch Riffe, wo Phosphat zu Nitrat bei 1:2 bis 1:5 liegt. Würde ich von den Korallen abhängig machen, wenn die wachsen und gedeihen, braucht man da nichts verändern.

    Aber mit einem größeren Wasserwechsel entfernst du Schadstoffe und gleichst hohe und tiefe Spurenkonzentrationen aus.

    ... bei der Frage: Welche Faktoren beim Kauf eines Zierfisches beeinflussen ihre Kaufentscheidung am meisten?

    ...wäre eine zusätzliche Antwortmöglichkeit "teilweise wichtig" von Vorteil. Z.B. bei "Schönheit".

    "Eignung" ist seltsam. Wer kauft bewusst Fische, die sich nicht eignen? Da ist zwar der Zusatz "einfach zu halten", aber das hängt vom Aquarianer ab. Es gibt nicht so einfach zu haltende Fische, die aber für einen Spezialisten oder das entsprechende Becken kein Problem sind. Wenn so jemand "nicht wichtig" angibt, könnte man das fehlinterpretieren.

    "Nachzuchten sind sehr einfach" finde ich auch seltsam. Verstehe ich nicht. Ich kaufe Fische aus Nachzucht, weil die einfach zu halten sind?

    Nur Anregungen :winking_face:

    Hallo Leonie,

    für die ersten Fragen bräuchtest du wirklich viele Daten. Hier wirst du z.B. auf ein Durchschnittsalter von 50+ kommen, im Nachbarforum "Nanoriffe" deutlich darunter.

    Die Fragen mit den Wildfängen/Nachzuchten kann man so schlecht beantworten. Die meisten würden wohl Nachzuchten kaufen, aber es gibt einfach nur sehr wenige. Sinniger wäre Fragen wie: Wenn es eine Art als Nachzucht und Wildfang gibt, welche bevorzugen Sie? Warum?

    Oder Kaufen Sie Fische a. aus Nachzucht b. aus Wildfängen? Falls b., warum?

    Da wird fast jeder auch b. ankreuzen, weil es meistens keine individuelle Präferenz ist, dies oder jenes zu kaufen, sondern es schlicht zu wenige Arten aus Nachzucht gibt. Ausgenommen sind die extrem wenigen Aquarianer, die prinzipiell nur Fische aus Nachzucht halten.

    Interessant wäre, wie die Leute antworten, wenn es dieselbe Art aus Nachzucht und Wildfang gibt. Oft sind Nachzuchten wesentlich teurer, das könnte einige dazu bewegen, sie trotz Angebot nicht zu kaufen. Beispiel LSD Leierfisch - Wildfang 30-40 Euro, Nachzucht 100-150 Euro.

    Hallo zusammen,

    hier ein schönes Video von Neytrop. Ein kleiner Einblick zum Thema Nachhaltigkeit in der Meerwasseraquaristik. Interessant finde ich die interviewte Frau in der Mitte des Videos, die ganz klar sagt, dass sich hier die wenigsten um den Ozean und seine Bewohner als solche sorgen, sondern um deren Auskommen für sich und ihre Familien. Und da scheint die Korallenzucht und -entnahme indirekt zum Erhalt der Riffe beizutragen. Ist natürlich nur ein Eindruck, aber für mich nachvollziehbar.

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    Hallo Frank,

    Essig greift Gummi(dichtungen) und Silikon an, Zitronensäure nicht. Daher ist Zitronensäure die bessere Wahl. Das klappt auch sehr gut, allerdings wünschte ich mir manchmal, es geht schneller. Über Nacht sollte man es schon einweichen lassen.

    Ich werde mal die von Daniel genannte Amidosulfonsäure ausprobieren. Die wird auch in Kaffeeautomaten gegeben, sollte deutlich schneller gehen mit dem Entkalken.

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    Hallo Frank

    Aber in 2/3 des Becken möchte ich wenig bis keinen Sand haben um die Nährstoffdepots zu verhindern.

    Das kann man leicht verhindern, indem man den Sand ab und an ersetzt. Nicht alles auf einmal, sondern in Etappen. Ich mache das mit dem Wasserwechsel und sauge den Sand gleich mit ab.

    Sand und starke Strömung ist schwierig. Etwas gröberer Sand bleibt eher liegen, aber im Grunde darf auch der nicht direkt beströmt werden. Mit so aufgeklebten Strukturen habe ich keine Erfahrung, setzt sich das nicht auch zu mit der Zeit bzw. sieht dann unschön aus? Oder macht man das nur, damit der lose Sand "kleben" bleibt?

    Grüße

    Chris

    Hallo,

    aus den verlinkten Artikeln von J. Großkopf:

    "Meine Empfehlung ist abwechselnd folgende Futtersorten zu füttern, sofern sie maximal bis auf zweien von allen Fischen im Aquarium gefressen werden: als Industriefutter ein gutes Granulat; als Frostfutter Artemia, Mysis, Tintenfisch, Weiße Mückenlarven, Muschelfleisch (Herz- oder Miesmuschel) und regelmäßig Lebendfutter, Enchytraen, Weiße Mückenlarven, Artemia, Artemia-Nauplien, Mysis, Copepoden, Moina salina und bei Bedarf Futtergarnelen. Hat man Algenfresser im Aquarium regelmäßig in Süßwasser eingeweichte Nori-Algen (gleich verfüttern) und ein Granulat mit einem hohem Algenanteil (Kelp oder Spirulina). Gönnen Sie ihren Fischen auch einmal Feiertage mit mehreren kleineren Fütterungen über den ganzen Tag verteilt, gönnen Sie sich auch einmal bequeme Tage, an denen die Fische fasten müssen."

    So wie beschrieben mache ich es und zwar nicht, weil ich mich umfassend eingelesen habe, sondern eher aus dem Gefühl heraus. Täglich gutes Granulatfutter, Mysis und Algen, ab und zu Artemia Nauplien, Calanus und ganz selten auch mal Flockenfutter- das von Herrn Großkopf gar nicht erwähnt wird. Ich würde mal schätzen, über 90% der Aquarianer machen das so oder so ähnlich.

    Weil es gerade reinpasst, hier noch ein relativ aktuelles Video, wie man sein Frostfutter selber machen kann. Ich habe es nachgemacht und neben den Frutti di Mare noch kleingeschnittene Algen, Calanus, eine Vitaminmischung und sogar etwas Granulatfutter beigemischt. Klappte sehr gut!

    Sorry vorab, ist mal wieder von Claude, dessen Videos ich öfters mal verlinke. Es gibt momentan wenig andere Hersteller/Leute, die regelmäßig solche Videos produzieren. Insofern sei es mir verziehen, dass diese Videos öfters verlinkt werden. Ich habe die Mischung übrigens ohne ein einziges Produkt von faunamarin gemacht, es soll hier nicht um Werbung gehen (wobei der Inhalt des Videos natürlich faktisch Werbung ist)!

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    Das mit dem Flockenfutter gut oder schlecht sind alles Mutmaßungen,

    Finde ich nicht, du kannst ja wie geschrieben aufs Etikett schauen. Gilt natürlich auch für andere Futtersorten, aber wenn der Protein- und Fettgehalt nicht dem entspricht, die allgemein anerkannt als notwendig erachtet wird, dann ist das sicher kein passendes Futter - als Alleinfutter und auf Dauer.

    Auch der Hinweis auf die Temperatur ist keine Mutmaßung. Omega 3 Fettsäuren sollten gar nicht erhitzt werden, schau dir mal die Herstellung von walzengetrocknetem Flockenfutter an, da dürfte nicht viel von diesen Fettsäuren übrig bleiben.

    Die Bilder der Doktorfische zeigen Tiere, die wohl gestresst sind und mangelernährt wurden. Wenn man solche Fische nicht pflanzlich ernährt, kann man mit so etwas rechnen. Das hat aber nichts mit Flockenfutter zu tun, es gibt zig Algensorten, die man pur verfüttern kann.

    Es geht nicht darum, dass Flockenfutter per se schlecht ist. Ich würde es aber in keinem Fall als Alleinfutter verwenden. Und ich denke, das machen auch nur sehr wenige.

    Ich weiß nicht was du unter Aquakulturen verstehst; ich denke dabei zum Beispiel an die marine Lachszuchtindustrie. Dort wird bisher überwiegend auf Futter aus Soja gesetzt, alles andere als artgerecht für Raubfische

    Warum? Pflanzliche Proteine sind sehr hochwertig und können tierische fast komplett ersetzen. Lediglich bei einigen wenigen Aminosäuren wie Lysin und Methionin reicht pflanzliches Protein nicht komplett aus, daher ist in den meisten Fällen eben auch Fischmehl - und öl mit enthalten. Aber in Zeiten der Überfischung wird immer weniger Fischmehl eingesetzt und solche Alternativen sind zumindest was die Fischgesundheit anbelangt, gut erforscht und funktionieren. Tropic Marin ist sicher kein Ramschhersteller und die verwenden in ihren Pellets neben Fischmehl auch drei verschiedene pflanzliche Proteinquellen.

    Generell finde ich den Markt an Futtermitteln etwas unübersichtlich. Was Hersteller schreiben, kann man nicht wirklich überprüfen, was Fische gerne fressen ist kein Hinweis auf Qualität. Und wenn man dann noch so Analysen liest, die z.B. Oceamo mal vor ein paar Jahren gemacht hat (Spurenelemente im Fischfutter), dann läuft das alles, zumindest für mich, auf einen Mix hinaus -aus Frostfutter, Algen, Pelletfutter und ab und an Flockenfutter.

    Hallo zusammen,

    mal wieder etwas content! Heute ein lehrreiches Video von Claude, was mein beim Fische kaufen beachten sollte:

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    Man kann sich ja auch mal die Zusammensetzung anschauen. Es gibt viele Futtersorten, die nicht mal 50% Rohprotein + Rohfett zusammen enthalten. Die kommen dann mit Ballaststoffen und Asche auf insgesamt 50-65%, der Rest dürfte Bindemittel sein (mal ausgenommen Futter, das Algen und pflanzliche Stoffe enthalten für Pflanzenfresser).

    Bei hochwertigem Futter, selbst bei Futter mit pflanzlichen Bestandteilen, liegt der Proteingehalt meist zwischen 55 und 60% + nochmal 14-20% Fett.

    Wenn man Weizen oder andere Stoffe aus technischen Gründen in kleinen Mengen verwendet , ist das auch was anderes wie wenn man sie als billige Füllstoffe verwendet, um den Profit zu maximieren :winking_face:

    Meist ist das Protein am teuersten, danach kommen die Fette und dann die Kohlenhydrate.

    Und dann relativiert sich so mancher Preis wieder.

    Die überwiegende Mehrheit unserer Fische ernähren sich karnivor und brauchen Minimum 40-50% Protein. Kohlenhydrate sind eigentlich nicht notwendig, werden aber teilweise in größeren Mengen toleriert, ohne zu Schaden. Im Gegensatz zu Säugetieren können Fische aus Kohlehydraten fast viermal weniger Energie gewinnen. Wenn der Kohlenhydrat Anteil im Futter hoch ist, ist automatisch der Protein- und Fettgehalt geringer.

    Es kommt halt auch darauf an, wie man füttert. Wenn man nur Flocken gibt, die zudem nicht die beste Zusammensetzung haben, kann das auf Dauer schon schaden. Aber normalerweise ist ja immer nur ein Bestandteil, neben Frostfutter und Pellets. Wie der Titel sagt: "Einfach mal Flocken". Ist bei uns ja auch nicht anders, wenn man einfach mal nur Currywurst mit Pommes futtert wird man nicht gleich krank.

    Hallo,

    naja, wer weiß das schon? Wie widerstandsfähig sind die Fische gegen Krankheiten? Wie alt werden sie? Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das nicht auch an der Ernährung liegt. Grundsätzlich finde ich es schon gut, wenn man das füttert, was sie auch in der Natur bekommen. Insofern finde ich solche Futtersorten wie von Panta Rhei, Faunamarin und anderen schon gut. Es gibt auch Flakes ohne Weizen... Ob jetzt im Fischfutter Sojaschrot, Weizenmehl oder Maisstärke enthalten sein muss, weiß nicht. Hängt sicher auch vom Fisch ab, ob das dauerhaft vertragen wird oder nicht. Aber wenn man es vermeiden kann, warum nicht?

    Hallo,

    ob die Fische es annehmen ist ein schlechter Indikator. Wenn du Kindern Pommes, Hamburger und Pizza gibst, beschweren die sich auch nicht :winking_face:

    Ich denke auch, dass es die Mischung macht. Flockenfutter als Zusatz schadet sicher nicht, solange man hochwertige Fettsäuren und Astaxanthin reiche Futtersorten mit anbietet.

    Grüße

    Chris