Beiträge von Ralf D.

    Hallo Zusammen,

    ich stehe ideentechnisch im Moment etwas auf dem Schlauch - daher möchte ich Euch um Unterstüzung bitten....

    Ich will jetzt endlich ein Quarantäne-Becken einrichten ( @hajo - ich weiß - viel zu spät :winking_face: ). Hierzu hatte ich eigentlich vor, mir einfach ein Komplett-Aquarium-Set von der Stange zu kaufen. Ich dachte an ein Juwel Rio 125 oder Lido 120. Der Vorteil ist für mich, dass ich so ein System während Quarantäne-Zeiten autonom laufen lassen kann, da bereits eine Minimal-Ausstattung wie LED-Beleuchtung, Filterbox und Heizung vorhanden ist. Ausserhalb von Quarantäne würde ich es im Kreislauf mitlaufen lassen wollen, um bei Bedarf jederzeit einsatzbereit zu sein, oder auch um mal ein paar Ableger zu bunkern.

    Jetzt wollte ich eigentlich von meinem Filterbecken (Dreambox 4.0) in das Quarantäne-Becken pumpen und dann wieder über einen Einhängeüberlauf das Wasser zurückführen. Das Fertigbecken hat aber eine Abdeckung. Damit wird es dann schon schwierig - die müsste ich aufwendig umbauen, damit das wieder passt.

    Wie kann ich das sonst noch umsetzen? Mir fehlen irgendwie die Ideen?

    Das Quarantäne-Becken soll/muss höher als das Filterbecken stehen.

    Danke vorab für Eure Hilfe.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Frank,

    ich habe auch eine Dreambox und bin mega zufrieden. Bei RE gibt es einen Showroom und man bekommt eine Top-Beratung. Terminabsprache empfohlen.

    Du wohnst bei mir um die Ecke - könntest Dir das auch mal bei mir anschauen....

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    meine Erfahrungen sind auch eher negativ, aber nicht weil die Fische anfällig oder krank waren, sondern weil das regelrechte Terroristen waren. Sie haben jeden und alles attakiert - auch mich, wenn ich mal mit der Hand ins Becken musste. Sie haben insbesondere neue Fische gejagt, nicht geduldet und zu Tode gehetzt. Hat mich insbesondere ein Nachzuchtpärchen Centropyge bispinosa gekostet.

    Ich hatte 2 Gramma loreto aus Nachzucht und konnte diese bei dem Umzug in mein neues Becken abgeben.

    Vom allgemeinen Verhalten (Nestbau) und der Optik natürlich super Tiere.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Heizungen bitte nie ohne 2. Absicherung laufen lassen, d.h. Regelheizer plus ein elektronischer Heizer. Den Regelheizer ein bis zwei Grad höher einstellen, als den elektronischen Heizer. Wenn der elektronische Heizer, aus welchem Grund auch immer, während des Heizens stecken bleibt, schaltete die Reglung des Regelheizers doch noch ab.

    Hallo Burkhard,

    ich verstehe nicht was Du meinst. Kannst Du das etwas genauer eklären?

    Ich heize jetzt mit einem Heizstab, der über einen Profilux elektonisch gesteuert/geregelt wird.

    Was sollte man da mit einem zweiten Heizstab absicheren? Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch.....

    Danke vorab!

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo,

    die 300 Watt sind mit Sicherheit mehr als ausreichend. Ich habe mein altes Becken (180x70x60cm + Technikbecken) mit 300 Watt geheizt und der Heizer war eher überdimensioniert als zu klein.

    Ich an Deiner Stelle würde sogar nur 200 oder 250 Watt nehmen. Der 600 Watt ist mit 35cm Länge darüber hinaus auch nicht überall so leicht unterzubringen. Dazu kommt noch, dass er auch Zeit braucht, um wieder abzukühlen, dass heißt, er heizt auch noch, obwohl vielleicht die Soll-Temperatur erreicht ist. Ich denke auch damit würdest Du Probleme bekommen.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Ich habe das System von RE an meiner Dreambox im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Funktioniert bei mir ohne irgendwelche Probleme oder Störungen.

    Vorher hatte ich auch den Tunze Osmolator im Einsatz, aber nachdem die Original-Pumpe 2 x den Geist aufgegeben hat, habe ich mich direkt nicht nur für eine neue Pumpe, sondern für ein neues System entschieden....

    Die Oualanensis waren eine andere Hausnummer.


    Da würde ich gerne noch meine aktuellen Beobachtungen ergänzen.....

    Die Nachzucht oualanensis gehen zwar grundsätzlich gut ans Futter, allerdings ähnelt ihr Fressverhalten dem von Mandarin-Fischen - nur im Freiwasser. Die beobachten die Beute erst einige Momente/Sekunden, bevor sie zuschnappen. In einer großen Fischgruppe wird das Ziel der Begierde dann schnell schon einmal von anderen weggefressen. Solange die Futterkonkurenz groß ist, bekommen sie daher kaum etwas ab.

    Ich versuche das durch verschiedene Futterstellen zu kompensieren.

    Ich habe nur Nachzuchten.

    Es gibt praktisch nichts, was die nicht fressen. Alle Arten von Frostfutter, Trockenfuter und Pellets werden bei mir gefressen. Daphnien eher weniger und zu kleines Frostfutter (Lobstereier) und zu großes (Krill) wird eher anderen Fischen überlassen.

    Mit der Fütterung habe ich persönlich überhaupt keine Probleme....

    Hallo Zusammen,

    ich bin ja bekennender Meiacanthus-Fan und habe grammistes, kamaharai, nigrolineatus und nun auch oualanensis im Becken. Bestellt, aber leider mit Wartezeit habe ich noch bundoon und smithi....

    Ich habe bisher beides erlebt, also ganz unproblematische Vergesellschaftung, aber auch Kämpfe bis zum Tod. Ich denke es ist genauso wie Hajo gesagt hat - Glück oder Pech mit einer Chance von 50/50.

    Am einfachsten erscheint mir aber die Vergesellschaftung von grammistes, da ich von denen zwischenzeitlich einmal 3 Stück im Becken hatte und es definitiv 2 Männchen und 1 Weibchen war - das lief eigentlich recht problemlos. Ich konnte nie Streit beobachten, dennoch ist ein Männchen etwa 6 Monaten ohne Ankündigung verstorben. Ich glaube aber, dass das daran liegt, dass die Gattung insgesamt eine eher kürzere Lebenserwartung hat und der Verstorbene schon etwa 4 Jahre alt war.

    Erfreulich ist in jedem Fall, dass sie gegenüber anderen Meiacanthus und anderen Fischen sowieso, keinerlei Aggression zeigen.

    Ich mag die kleinen Vielschwimmmer :winking_face:

    Schöne Grüße

    Ralf

    Ich nutze Coral-reef-Salz und Aquaforest, gab noch nie ein Problem.


    Ich kann das nicht so stehen lassen. Mit dem Salz von Coral-Reef, was ich zur Ersteinrichtung meines Beckens 2018 verwendet habe, war ich überhaupt nicht zufrieden (regelmässig kleine Verunreinigungen im Salz und stark schwankende Werte von Charge zu Charge). Ich hatte auch gedacht, was soll es schon für Unterschiede beim Salz geben, aber nachdem ich später andere Salze ausprobiert habe, muss ich schon sagen, dass es (spürbare) Unterschiede zwischen unterschiedlichen Salzen gibt.

    Hallo Zusammen,

    sorry für die späte Rückmeldung. Ich war ein paar Tage out of order....

    Die Vergesellschaftung in der letzten Woche hat ganz hervorragend funktioniert. Als der Aggressor freigelassen wurde, hat er sich langsam und vorsichtig im Becken umgeschaut und ist dann irgendwann auf den Kleinen gestossen. Sie sind ein paar mal miteinander im Kreis geschwommen und seit dem sind sie ein Herz und eine Seele. Keinen Stress mehr!!! Ich bin begeistert.

    Bei den Meiacanthus oualanensis ist es leider nicht so gut gelaufen, da ich es einfach nicht geschafft habe, den Aggressor zur fangen. Ich hatte also bislang den freidlichen im Zuchtkasten. Die Sache hat sich dennoch erledigt, da der Aggressor gestern tot neben dem Becken lang. Ist rausgesprungen. Ich muss wir wohl doch einen Springschutzfür die offenen Ecken besorgen. Ist leider schon der zweite Fisch seit dem Neustart, der sich so aus dem Leben genommen hat.

    Dennoch bin ich sehr froh über die Ratschläge und Tipps die ich hier bekommen habe und den tollen Erfolg mit den beiden Kaisern!!! Vielen Dank noch mal alle.


    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    wie auch immer er es geschafft hat - ich habe keine Ahnung - hat sich der Meiacanthus oualanensis aus der Zuchtbox befreit. Ich habe ihn "versteckt" im Riff gefunden. Zum fressen kommt er vorsichtig raus, ansonsten hält er sich zurück. Könnte jetzt also klaapen.

    Bei den Kaisern habe ich jetzt den Aggessor gefangen und in das Zuchtbecken gepackt. Der kleine schwimmt jetzt frei im Becken.

    Ich werde das mal so 3-4 Tage lassen und dann einen neuen Versuch der Vergesellschaftung starten.....

    Danke für alle Tipps!

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Stefan,

    ich kann Dir das leider nicht mehr genau sagen, wo ich das bestellt habe. Es handelt sich jedenfalls um die Aufzuchtbecken von Popetpop, die auch bei Ebay von einigen chinesischen Direktlieferanten verkauft werden. Ich hatte die aber (ich habe 2 Stück) seinerzeit bei einem deutschen Anbieter gekauft, da ich niemals Waren im Direktversand aus Asien bestelle.

    Es gibt aber auch noch die etwas größere Variante von Aquarioom. Wenn ich keins hätte, würde ich mir das bestellen.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Rüdiger,

    ich habe (derzeit) keine PVC-Röhren im Becken. Würde ich auch eigentlich gerne vermeiden. Was ist denn mit Ton-Röhren, würden die auch gehen?

    Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich tatsächlich zu wenig Versteckmöglichkeiten habe - ja es stimmt zwar, dass ich eher weniger "Riff" installiert habe, aber das Becken ist auch nicht ganz so klein und in Summe kommt dann schon einiges zusammen.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    ich habe dem Erweiterungsbesatz meines Beckens nun erhebliche Probleme bekommen - allerdings nicht so wie vielleicht erwartet, da die Probleme nicht vom alten Besatz ausgehen, sondern von den neuen "Pärchen" untereinander..... Aber der Reihe nach....

    Pygoplites diacanthus

    Ich habe letzte Woche Freitag einen Pygoplites diacanthus aus Nachzucht bekommen und konnte den problemlos einsetzen. Er ging sofort ans Futter und wurde von allen Beckeninsassen eher mit Nichtbeachtung gestraft - wahrscheinlich weil das ein echter Winzling ist. Eigentlich hatte ich 2 Stück bestellt, aber der (ehemalige) Händler meines Vertrauens hat nur einen geliefert und mir das erst kurz vor Erhalt der Sednung mitgeteilt. Ich wollte dann darum bitten, die Fische doch zusammen zu schicken, aber das war schon zu spät.

    Ich habe daraufhin den fehlenden Pygoplites diacanthus woanders bestellt, da für die Nachlieferugn, trotz vollständiger Vorauskasse, kein Nachliefertermin bestätigt werden konnte. Vom anderen Händler wurde der Fisch dann ohne Verzögerung ebenfalls zwischenzeitlich geliefert.


    Leider ist der Zweite noch eine Idee kleiner und wird von dem Ersten massiv attackiert und gebissen. Um ihn zu retten, habe ich ihn eingefangen und in ein Nachzuchtbecken getan. Der Aggressor schwimmt nun die ganze Zeit drum herum und versucht den kleinen weiter anzugreifen.

    Meiacanthus oualanensis


    Gleiches gilt für das Pärchen Meiacanthus oualanensis. Allerdings wurde diese zusammen eingesetzt und nach etwa 48 Stunden begann der Terror. Einer der beiden jagt den anderen so massiv, dass ich diesen sogar schon aus dem Überkaufschacht fischen musste, in den er vor lauter Schreck gesprungen war. Auch ihn habe ich eingefangen und in den Zuchtkasten getan. Auch hier versucht der Zweite weiterhin eine Attacke nach der anderen.


    Ich bin ein bisschen ratlos, was ich nun tuen kann? Ich kann die beiden ja nicht ewig in dem Kasten lassen und eine Einzelhaltung finde ich eigentlich auch nicht gut. Unabhängig davon, dass ich dann noch jemanden finden müsste, der mir die beiden abnimmt.


    Habt Ihr noch Ideen was ich machen kann?


    Schöne Grüße


    Ralf

    Hallo Zusammen,

    ich habe ein Angebot für Lambis Lambis Flügelschnecke naus Nachzucht gefunden.

    Nun möchte ich wissen, ob jemand bereits Erfahrungen oder Hinweise zur Vergesellschaftung dieser Schnecke hat?

    Ich finde unterschiedliche Hinweis auf das Fressverhalten. Mal wird davon gesprochen, dass sie lediglich Algen/Detritus verzehren, dann finde ich aber auch Hinweise darauf, dass sie Muscheln und Schnecken verspeisen.

    Vielen Dank vorab für Eure Rückmeldungen.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hallo Zusammen,

    ich hole das Thema noch einmal nach oben.

    Ich möchte gerne in meinem neuen Becken die Meiacanthus-Bande weiter ausbauen, allerdings ist es im Moment sehr schwierig Nachzuchten (außer kamoharai und grammistes) zu bekommen.

    Jetzt bin ich noch einmal über die oualanensis gestolpert. Die hatte sich seinerzeit aus meiner Planung genommen, da sie laut Meerwasser-Lexikon "sehr territorial und agressiv" sein sollen. Kann das jemand bestätigen, oder wie sind die Erfahrungen, insbesondere mit anderen kleinen Fischen? @hajo Du hast doch auch noch eine Truppe von denen, oder?


    Schöne Grüße


    Ralf

    Hallo Zusammen,

    da ich ja etwas Schwierigkeiten habe meine Wunschnachzuchten zu bekommen, denke ich darüber nach, meinen geplanten Schwarm Zoramia leptacantha gegen einen Schwarm Pomacentrus pavo zu wechseln.

    Kann mir jemand sagen, ob eine Schwarmhaltung bei diesen Tieren überhaupt in Frage kommt? In ihrem natürlichen Lebensraum sind sie ja als Schwarmfische unterwegs, die Frage ist nur, ob das im Aquarium auch funktioniert? Ich würde so zwischen 11-15 Tiere anschaffen wollen.

    Und hat jemand noch Erfahrungen mit der allgemeinen Vergesellschaftung?

    Ich habe noch ganz schwach im Hinterkopf das Demoisellen sehr zickig und aggressiv sind? Kann man das so verallgemeinern?


    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Sven,

    sagen wir mal so - unter mein neues Becken habe ich mir eine Alu-Wanne aus 2mm Aluminiumblech (bei mir Weiß beschichtet) anfertigen lassen, damit bei kleineren Wasserproblemen der Boden nicht Nass wird und versaut. Die kann aber nur etwa 170 Liter aufnehmen. Also für große Probleme reicht das nicht.... :winking_face:

    Aber aus dem gleichen Material will ich mir später noch eine Sichtblende anfertigen lassen. Ich brauche die bei mir aber nur für vorne - ein paar L-Winkel ankleben und schon kann man das auf den Glasrand stecken.

    Sollte aber auch in mehrteilig funktionieren, wenn man die Ecken miteinander verschraubt oder verklebt.

    Bezigen habe ich das bei http://www.blech-x-press.de - die haben zwar einen bescheidenen Webauftritt, aber sind per Mail und telefonisch in der beratung Top.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Hi Sven,

    Du meinst mit Lichtkranz eine obere Sichtblende, korrekt?

    Was ist denn mit Alublech oder Alu Dibond? Das bekommt man auch in Schwarz (eloxiert). Ist leicht, dauerhaft und man kann es auf Maß angefertigt bekommen.

    Schöne Grüße

    Ralf

    Ich habe nicht so richtig verstanden, wofür das gut sein soll.


    Hi Chris,

    das Aquarium steht bei mir im Büro und die Technik steht im Nebenraum.

    Ich würde gerne im Technikraum eine Pumpe installieren, die den Ablauf direkt in den Abfluß hat und auf der Ansaugseite einen Schlauch installieren, den ich mir irgendwo im Griffbereich des Aquariums hänge. Eine Fernbedienung für die Steckdose dazu und schon kann ich bei Bedarf Kleinigkeiten aus dem Wasser absaugen, ohne dafür immer mit Wassereimern und dem ganzen Gedöns vor dem Becken zu hantieren.

    Wenn ich dann z.B. 2 Liter Aquarienwasser absauge um z.B. Cyanos (die ich hoffentlich im neuen Becken nicht mehr habe!!!) zu entfernen, muss ich ja eigentlich wieder Salzwasser auffüllen.

    Das ist mein eigentlicher Ansatzpunkt bzw. die Zielsetzung.

    Danke noch für den Hinweis mit der GHL Steckdose - das wäre ja schon die technische Lösung für mich.


    Schöne Grüße

    Ralf

    vielleicht über zwei unabhängige nachfüllsysteme.


    So hatte ich das auch gedacht.

    Wenn der eingestellte Leitwert unterschritten wird, wird automatisch Salzwasser über eine Dosierpumpe in kleiner Menge nachdosiert - so lange bis der gewünschte Leitwert erreicht wird. Die Wassermenge die nachgefüllt wird, sollte so klein eingestellt sein, dass Sie unterhalb der üblichen Verdunstungsrate liegt - bei mir etwa 200ml pro Stunde. Der Ausgleich mit Salz würde also immer etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber das wäre ja nicht schlimm.

    Hallo Zusammen,

    seit ein paar Tagen grübel ich nach, wie ich eine Nachfüllautomatik zusammenstellen kann, die sowohl das Verdunstungswasser durch Osmoserwasser ersetzt, aber auch gleichzeitig, in Abhängigkeit vom Leitwert, Salzwasser nachdosiert, statt Osmosewasser.

    Der Hintergrund ist der, dass ich für mein neues Becken 2 Stück IBC-Container in 300 Liter anschaffe. Einer wird direkt mit der Osmoseanlage verbunden und füllt diesen über einen Schwimmerschalter automatisch nach, damit ich immer ausreichend Osmosewasser als Vorrat habe. Durch einen Notüberlauf wird der Container gegen Überfüllung bzw. Überschwemmung bei einer Fehlfunktion der Schwimmerautomatik abgesichert. Über eine Nachfüllautomatik im Becken, wird bei Bedarf Osmosewasser ins Becken gepumpt. Dieser Container steht oben.

    Darunter steht der Container, den ich für den Ansatz von Salzwasser verwenden will. Ich kann so sehr leicht das Osmosewasser in diesen zweiten Container füllen und Salz zugeben. Mit einer Strömungspumpe sorge ich für Umwälzung und Auflösung des Salzes.

    Über die Strömungspumpe kann ich das Salzwasser dann sehr leicht ins Becken, z.B. beim Wasserwechsel pumpen. Soweit so gut - bis hierhin alles Easy.

    Die Krönung wäre jetzt aber noch, dass eine Automatik entscheidet, ob Salzwasser oder Osmosewasser nachgefüllt werden muss.

    Da mein Becken und die Technik in verschiedenen Räumen stehen, könnt ich so z.B. im Becken Wasser absaugen - z.B. für Reinigungsarbeiten und die Automatik füllt das entnommene Meerwasser wieder auf.

    Meinen Salzgehalt messe ich ja über einen Profilux. Natürlich unterliegt diese Messung einer gewissen Trägheit - daher hatte ich schon überlegt, ob bei Unterschreitung eines unteren Sollwertes nicht automatisch Salzwasser über eine Dosierpumpe in sehr kleinen Mengen nachdosiert wird und die Anpassung so ggf. mehrere Stunden benötigt - also fehlendes Wasser wird immer mit Osmose aufgefüllt, aber wenn der Leitwert nicht stimmt, wird Salzwasser in solchen Mengen dosiert, die kleiner sind, als die übliche Verdunstungsrate.

    Hat jemand eine solche Konstruktion in Betrieb und kann mir ein paar Tipps geben?


    Schöne Grüße

    Ralf