Burkhard, der die Messergebnisse anerkennt, versteigt sich auf Bio-Masse.
Die Messergebniss ja, Deine Interpretation und teilweise die der Autoren aber ganz gewiß nicht.
Andre, tu uns allen einen Gefallen und lasse die Kurven bzw. Messwerte von einem Statistiker auswerten. Ich fresse eine Besen (oder ist es ein Aquariumschaber?), wenn diese Kurven/Messwerte statistisch gleich sind. Dieses ewige leugnen der Fakten (mit den für uns heute gültigen wissenschaflichen Grundlagen) erinnert mich an einen gewissen Präsidenten.
Der TOC fällt immer auf ein Grundmaß zurück, ob kein Abschäumer, kleiner Abschäumer oder großer Abschäumer. Bakterien arbeiten immer als Konkurrenz zum Abschäumer. Und es ist eine Frage des TOC-Inputs (Futter) und des physikalischen Outputs (Abschäumer, Wasserwechsel, Tier- und Pflanzenentnahmen) ob und wie schnell ein System hypertrophiert.
Wie beim Waschbecken: drehst Du den Wasserhahn voll auf (innput), passiert gar nichts, wenn der Ablauf (output) funktioniert. Ist der Ablauf teilweise blockiert, läuft das Becken über. Außer, es wird der Wasserhahn gedrosselt, um ein anderes Gleichgewicht zu erzeugen. Also: sowohl ein großer Ablauf als auch ein kleiner Ablauf funktionieren, sind aber bei weitem nicht identisch.
Nur damit nicht wieder die Frage kommt: klein oder groß?
Klein: 240 l/h Durchsatz (kleiner Ablauf d25), Groß: 420 m3/h (großer Ablauf d315), nur um mal unsere Extrema zu erwähnen.
Ja, der Durchsatz ist keine allgemeingültige Größe, dazu müßt man z.B. die TOC-Eliminierungsrate und Gasanreicherung messen - zu viel Aufwand, macht keiner, fertig.
Durchsatz und Aufenthaltszeit sind in der Branche allgemeingültige Vergleichsgrößen, obwohl diese bei Weitem keinen direkten Vergleich zulassen: eben nur Krücken.