Den Hersteller bzw. Vertrieb könnten man ja auch mal anschreiben.
Beiträge von Burkhard Ramsch
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Die Nachfüllautomatik kann man auch über eine Zeitschaltuhr laufen lassen. So wird tatsächlich nur nachts Kalkwasser nachgefüllt. Die leichte Absenkung des Wasserspiegels im Technikbecken macht meist nichts aus.
Auf jeden Fall pH und KH im Auge behalten. Bei hohen CO2-Konzentrationen kann auch die KH steigen. -
Phosphat kommt nach dem Sterben von Steinkorallen auf zwei Wege zurück in das Aquarium.
Erstens enthält jedes organisches Gewebe Phosphor, dass beim Absterben und der anschließenden bakteriellen Tätigkeit zu Phosphat wird und im Wasser landet.
Zweitens enthält auch das Korallenskelett Phosphor. Das sollte jedoch nicht frei werden, weil es mehr oder weniger schon mit dem umgebenden Wasser im Gleichgewicht ist.
Wieviel eingetragen wird, das ist die große Frage. Christoph, wenn Du Zahlen über Deine Korallenarten findest, wieviel Biomasse pro kg Skelett zu erwarten ist, dann könnten man die anschließende P-Erhöhung berechnen. Hat aber alles keinen Sinn - wenn Du nicht gerade eine Doktorarbeit über dieses Thema schreiben möchtest - weil Du mit dem Phosphateintrag leben musst und dementsprechende Gegenmaßnahmen starten musst und die Verbraucherseite (siehe hamburg_tt) ebenfalls geändert ist. -
Den Ozoneinsatz in Aquakultur und Hobbyaquarien zu vergleichen, ist fast nicht möglich. In Aquakulturanlagen wird mit erheblich längeren Turn-Over* gearbeitet als im Hobbybereich. Deshalb kann mit sehr hohen Ozonkonzentrationen gearbeitet werden, die auch im Abschäumer deutlich keimreduzierende Wirkung haben. Die durch den Ablauf ins Aquakultursystem eingetragene Restozonkonzentration wird schnell durch die hohe organische Belastung des Kulturwassers aufgehoben. Diese Betriebsweise kann im Hobbyaquarium schnell zur Katastrophe führen und sollte nur mit einer nach dem Abschäumer geschalteten katalytischen (Aktivkohle) oder photolytischen (UV) Stufe passieren.
Aquaristische Untersuchen in dieser Hinsicht sind mir leider nicht bekannt. Hier gibt es nur viele positive und negative Einzelberichte zum Ozoneinsatz - ein Kausalität ist so leider nicht abbildbar. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Abschäumung mit leichtem Ozoneinsatz durch Ladungsverschiebungen an den organischen Substanzen erheblich verbessert wird und allein durch bessere Wasserqualität einen niedrigeren Keimdruck verursacht.*Zeit, die benötigt wird, um das Beckenvolumen theoretisch 1mal durch den Abschäumer zu pumpen.
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Noch mal zum Ozon zurück - ein wahrhaft reaktionsfähiges Gas.

Wenn ein Abschäumer nach Ozon stinkt, heißt das nur, dass dieses Gerät an seine Ozonkapazität angelangt ist und hat noch nichts mit einer Überdosierung zu tun. Ein z.B. höheres Gerät der gleichen Baureihe mit längerer Kontaktzeit oder ein Gerät mit effektiverem Verfahren ist durchaus in der Lage, mehr Ozon in das Wasser zu bekommen.
Die Ozonkonzentration im Aquarium kann nur direkt gemessen werden. Sobald man etwas misst, ist es eigentlich schon zu viel.
Die Wirkung des Ozons kann anhand der Gelbverfärbung des Wasser eingeschätzt werden oder indirekt durch die Messung des Redoxpotentials. Ist ein wenig tricky und kann schnell auch mal zur Fehleinschätzung führen.
Bakterien kann man direkt mit Ozon töten, allerdings bei sehr hohen Redoxpotential (ab ca. 600 mV), das unsere Tiere ebenfalls tötet. Allerdings werden die Wachstumsbedingungen für frei schwebende Bakterien bei etwas höherem Redox schlechter und die Vermehrung verlangsamt. Der Bakteriendruck wird erniedrigt.
Für einen akuten Krankheitsfall mit Extoparasiten würde ich UV vorziehen - rein subjektiv. -
Organische Beläge (z.B. Algen): hoher pH-Wert, also Laugen.
Kalkanteile in Algen (Kalkrotalgen): tiefer pH-Wert, diverse Säure.
Aber bitte immer Aufpassen. Insbesondere Laugen haben es in sich. -
und gaaaanz gleichmäßig drücken...
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Xenien wachsen entweder wie die Pest oder wollen gar nicht. Eine Bestand im Zaum zu halten, ist eher schwierig und erfordert ständiges Eingreifen. Viele Aquarianer schrecken davor zurück und haben sie ganz herausgeschmissen, was auch schon schwierig sein kann.
Gezielt Vermehrung ist am einfachsten, wenn man ein kleines Steinchen in eine Kolonie legt. Es wird schnell überwachsen und kann herausgenommen und dan der gewünschte Stelle plaziert werden. Einen einzelnen Polypen gezielt festwachsen zu lassen, ist mit viel Glück verbunden. Meist reisst sich das Glibberhäufchen los und wächst irgendwo weiter - die Erfahrung hast Du bereits gemacht. -
Das Vollentsalzerharz ist vollkommen erschöpft und müsste getauscht werden, wenn es überhaupt etwas bewirken soll.
Sven, ob der Vollentsalzer sinnvoll ist, hängt von der Kieselsäurekonzentration ab. Hast Du messbare Kieselsäurekonzentrationen im Reinwasser der Umkehrosmoseanlage, dann lieber einen Vollentsalzer nachschalten. Wenn nicht, dann nicht.
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Alles hängt von der Härte des Rohwassers und der Verdünnung im Garten ab. Wenn eh schon eine hohe Härte im Rohwasser (ab ca. 15°dH würde ich als hoch einstufen) ist, liegt diese im Konzentrat um den Faktor 1,3 (Normalanlagen) bis 2 (1:1-Anlaen) höher. Dieses Wasser würde ich auf keinen Fall in ein Moorbeet leiten. Verdünnt z.B. gemeinsam mit Regenwasser in der Tonne gesammelt, für allgemeine Zwecke sollte klappen. Die regereiche Zeit spült das sich eventuell ansammelnde Salz wieder aus.
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Hallo Werner,
genau so geht es: entweder die Quellen senken oder die Senken erhöhen. Alles muss sich in einem Fließgleichgewicht befinden.
Bleib immer am Ball, denn ganz schnell kann sich etwas ändern. -
Werner,
so ganz ist das nicht von der Hand zu weisen. Das Salz muss nur aus etwas grobkörnigerem NaCl gemischt sein, und schon kommt wegen eines anderen Schüttgewichtes eine "Unterdosierung" in Frage. Du dosierst volumetrisch. Gefordert ist aber die Masse ("Gewicht") für die gewünschte Dichte / Leitfähigkeit.
Wenn Dein Messgerät mit einem Standard überprüft wurde, würde ich mich nur danach richten. Die Bechermethode ist ggf. bei jeder neuen Charge anzupassen.
Bei unserem Meersalz ist mir das noch nicht aufgefallen - habe allerdings auch noch nicht darauf geachtet. Bei unserem Super-Magnesium kann es, je nach Bezugsquelle der Chemikalie, passieren, dass die Dose randvoll ist oder nur zu 3/4 gefüllt - bei gleicher Masse. -
Klingt schon ein wenig merkwürdig. Der überwiegende Anteil der Meersalzmischung ist NaCl ohne Kristallwasser. Selbst wenn die anderen Salze mit ihrem Kristallwasser ganz oben liegen würden, kann ich mir eine derart große Abweichung nicht vorstellen. Stoffe, die die Leitfähigkeit nicht beeinflussen, sind - wenn überhaupt - nur in sehr geringen Konzentrationen in Salzmischungen vorhanden.
Ich würde einfach mal den Hersteller anfragen und die Messmethoden noch einmal überprüfen (gerade die Temperatur kann einem schon einen Streich spielen. -
Nun hat es auch unsere Umkehrosmosereihe HP 250 bis 1000 l/h erwischt: ein Face-Lifting. Diese mittelgroßen Anlagen haben nun auch gravierte Beschriftungen, Mehrzweckhalter und farblich gekennzeichnete Druckschläuche. Die Steuerung ist auf den neusten Stand der Elektrotechnik angepasst, wie z.B. ein Überspannungsschutz. Erweiterungen wie Resthärtekontrollgerät, Rohwasserverschneideventil, Drucktanksteuerung und Permeatverwurfventil sind nachrüstbar.
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aber speziell hier hätte es mich brennend interessiert, was passiert wäre, hätte ich den Fisch nach der Anpassung direkt ins Becken gegeben
Chris: keine hätte-wenn-Szenarien. Die ziehen nur herunter. Das Ergebnis könnnte von "alles supi-dupi" bis "nahezu der gesamte Fischbestand ist hinüber" aussehen.
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Salinitätsschwankung kritisch oder nicht? Eine Antwort zum aktuellen Fall habe ich nicht, nur ein paar Punkte:
- Viele Fischarten bewegen sich zwischen Süß- und Meerwasser hin- und her. Deutet bei einigen Arten auf eine hohe Resilienz.
- Viele Fischarten durchleben ihre Jugendphase in den Mangroven; dort gibt es alles, nur keinen konstanten Salzgehalt. Ob diese Resilienz auch für das Adultleben gilt, ist fraglich.
- In Lagunen können hohe Schwankungen in der Salinität auftreten; gerade auch bei starken Regenfällen.
- Die Richtung der Salinitätsveränderung spielt eine Rolle (persönliche Vermutung).
- Die absolute ertragbare Änderung ist art- und individuumspezifisch.
- Das Gleiche gilt für die Geschwindigkeit der Änderung. Thema Fütterung von Lauerjägern mit Black Mollys.Im Laufe der Jahre ist so Einiges passiert, z.B. ein Ventilchen vergessen wieder zuzudrehen und schwupps ist die Salinität auf 25 PSU gefallen. Geschmollt haben immer nur die Korallen für ein paar Tage. Bei den Fischen habe ich nie großartig Auffälliges bemerkt - vielleicht ein wenig scheuer als normal. Diese Erfahrungen bitte nicht als Gesetzmäßigkeiten verstehen!
Ammoniakvergiftung ist eigentlich nur ein Thema, wenn der Fisch sehr lange in geringem Wasservolumen transportiert wurde (Direktimporte). Bei Overnighttransport bzw. Selbstabholung ist die Zeit zu knapp, um Ammonium/Ammoniak anzureichern.
Und den Tod durch Schock gibt es auch noch. Ist uns einmal bei einem Umzug passiert. Es mussten Fische bei Nacht herausgefangen werden, Transport über kurze Zeit und in das selbe Wasser wieder eingesetzt. Die Ausfallrate war erschreckend. Wasserqualitätsprobleme konnten ausgeschlossen werden: pH, NH3, Salinität, Temperatur.
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Hallo Preciousx,
man wird wohl in jedem Aquarium pathogene Keime finden. Wie fast alles liegen auch diese Erreger im Gleichgewicht mit anderen. Liegt das Gleichgewicht auf der dunklen Seite der Macht (schlechte Wasserqualität, wenig höherer Organismen, hohe organische Belastung), dann kann ein Kratzer bei einem Fische schnell durch eine Sekundärinfektion tödlich enden. Ist alles (von uns aus gesehen) im Lot, wächst der Kratzer zu und die Selbstheilungskräfte des Fisches lässt den Pathogenen nur eine ganz, ganz kleine Chance.
Nicht jede Cyano hat schlimme Gifte. Die, die in der Presse landen, wachsen während der Red Tide (können auch grün sein) frei schwebend im Wasser, werden durch Zooplankton aufgenommen und in der Nahrungskette angereichert, bis das große Sterben einsetzt. Die letzten werden die ersten sein (auf der Bare).
Das Risiko für Meerwasseraquarianer wird durch Allergien wohl erheblich größer sein als durch Vergiftungen. -
Es gibt alles möglich Gefährliche im Meerwasser, ob nun Bakterien (einige Vibrio-Arten sind nicht wirklich gut für Menschen), Viren, Gifte von Tieren (Palitoxin, Tetrodotoxin, etc.), Gifte von Cyanos (z.B. Red Tide), Schnecken, Quallen. Wahrscheinlich gibt es nicht eine Gruppe, die nicht giftige Kandidaten hat. Hinzu kommen noch Stoffe, die Allergien auslösen können - haben schon einige Aquarianer deswegen das Hobby aufgeben müssen.
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Bei Medikamenteneinsatz sollten folgende Filtersysteme nicht eingesetzt werden:
alle Arten von Adsorbern oder Austauschern (Zeolith, Aktivkohle, Phosphatadsorber, organische Adsorber, mit Substanzen imprägnierte Filterschwämme, "flüssige Filtersysteme", Toxic-Ex, Meeresschnee, Harze, Wasserkonditionierer...),
Abschäumer (wenn es das Medikament verlangt), auf jede Fall kein Ozon,
UV,
starke Beleuchtung (UV- und extremer Blaukanal auf Null) und
der Biofilter sollte für die Zeit der Behandlung aus dem Kreislauf genommen werden (ohne Wasser aber austrocknungssicher), da viele Medikamente auch dessen Bakterien töten.
Nach der Behandlung über Aktivkohle filtern und 1-2 Tage später den Biofilter wieder anklemmen.
Während der Behandlung Ammoniak messen und gegebenenfalls mit Wasserwechsel gegen den Anstieg arbeiten. Es sind nur reine mechanische Filtersysteme erlaubt. -
Kann ebenfalls eine Kalk"rot"alge sein. Die gibt es von rosa über rot, braun, grünlich in fast allen Farbschattierungen. Einfacher Test: ist es hart, ist es eine Kalkrotalge.
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So befremdlich ist das Thema gar nicht. Jeder Meerwasseraquarianer hat schon die Beobachtung gemacht, wenn Sedimente auf den Korallen lagern, mögen einige Tiere das gar nicht, wenn sie sich nicht selbst davon befreien können. Kommt noch Kot dazu, erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass die Wirkung erheblich drastischer ist. Die geballte Bakterienlast (und zwar die, die man nicht haben möchte wie z.B. Vibrio) im und um den Kot herum, tut einer Korallen wohl nicht gut. Strömung ist nicht nur für die Versorgung der Korallen essentiell sondern auch bei der Müllbeseitigung. Der Müll hat aber auch seine Stärken: der hinausdiffundierende Ammoniak und der direkt ausgeschiedene Ammoniak der Fische düngt die Korallen - gerade in der Nährstoffwüste Korallenriff ein positiver Effekt.
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Mein Leitungswasser hat KH 5, sobald ich das durch die Osmose Anlage gefiltert habe, bin ich immer noch bei KH 3,5
Entweder läuft die RO-Anlage nicht richtig (Membranschaden) oder Betriebsdruck weit unter 3 bar oder die Tests sind Schrott. Zur Überprüfung der RO-Anlage würde ich immer ein ganz einfaches Leitfähigkeitsgerät (Stick; auch TDS-Stick möglich) nehmen.
Alle Substanzen im RO-Wasser und in der Meersalzmischung addieren sich.
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Ich kenne weiß Gott nicht alle Luftpumpen. Schego scheint ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben. Die WS3 hat ganz schön Power.
Und wie immer: eine größere Pumpe kaufen und ein wenig drosseln. Dann wird jede Pumpe ein ganzes Stück leiser. -
Wie immer läuft die Geschichte nach Aufgabe und Aufgabelösung.
Reines Quarantänebecken zur Eingewöhung: Abschäumer (Gashaushalt; alternativ Ausströmersteine), UV, Biofilter (auch Außenfilter möglich).
Behandlung mit Medikamenten: kein UV, bedingt Abschäumer, bedingt Biofilter. Je nach Medikament sollte gar nicht gefiltert sondern die Wasserwerte mit Wasserwechsel in Schach gehalten werden.Wichtig: wenn Außenfilter, dann einmal die Woche die Filterschwämme (oder was auch immer) GROB säubern, am besten mit gebrauchtem Aquariumwasser.
Auch wichtig: die Einrichtung. Ohne Verstecke gibt es Stress und Stress lässt latente Krankheiten ausbrechen (z.B. Pünktchen). Moderate Beleuchtung.
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So lange es der Einkaufszettel ist, geht's ja.
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Destilliertes Wasser = keine Puffersubstanzen = kein stabiler pH-Wert.
Den pH-Wert von aqua dest oder RO-Wasser zu messen, ist nur in Durchlaufzellen und speziellen pH-Messketten (mit Schliffdiaphragma) möglich, weil ein wenig mehr oder weniger CO2 im Wasser sofort den pH-Wert sehr stark verändert. Der pH-Wert ist übrigens im RO-Wasser oder destilliertem Wasser vollkommen unerheblich. Sobald dieses Wasser aus der produzierenden Anlage fließt und mit etwas anderem in Berührung kommt, verändert der pH-Wert sich bereits.
Wird leicht basisches Reinwasser z.B. in der Luft versprüht, ist der pH-Wert schon vor dem Auftreffen auf Blätter bereits gesunken. Und, Mikl, wie bereit erwähnt, kannst Du den pH-Wert von Reinwasser nicht messen. Der Wert mit herkömmlichen pH-Messketten ist ungefähr genauso aussagefähig, als wenn Du den kleinen Finger in das Wasser steckst und den pH-Wert schätzt. -
Spaß beiseite:
1. Die Algen sind vom Aquarium mit in den Abschäumer geraden. Dann ist das Aquarium aber auch grünlich gefärbt. Wenn im Aquarium alles in Ordnung schaut, haben die Algen im Abschäumer nichts zu bedeuten.
2. Die Algen sind von irgendwo hergeflogen und fühlen sich im Abschäumertopf wohl. Meist ist die Dreckkonzentration im Flotat so hoch, dass Algen oder Cyanos keine Chancen haben; bei dementsprechend "dünner" Brühe aber nicht ausgeschlossen. Aber auch hier: was im Aquarium zu sehen ist, zählt. -
Beißen die Caipiranhas nicht schrecklich?
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Könnte auch eine Süßwassergrünalge sein. Bei guten Abschäumer ist das Flotat gerade mal noch brackig.
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Das ist das allgemeine Problem beim DIY. Wenn man weiß, wie es zu machen ist, und man hat die Möglichkeiten (technisch, handwerklich), dann ist DIY toll und spart eine Menge Geld. Fehlt eine Voraussetzung, kann es u.U. sehr teuer werden.
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PP- und PE-Beschichtungen sind nicht gasdicht somit untauglich für Magnete. Teflon-(PTFE)-beschichtete Magneten würden funktionieren - kenne ich leider nur aus dem Laborbereich als Rührfischchen.
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Warum bietet der Hersteller, ausser der üblichen gesetzlichen Gewährleistung keine weitere Produkthaftung an?
Sollte eigentlich jeder Hersteller haben. Aber einen Anspruch im worst case durchzusetzen, ist eine ganz andere Geschichte. Es wird die Rechstindustrie angeschmissen mit Beweisfeststellungsverfahren, Gutachter 1, Gutachter 2, Instanz 1, Instanz 2... Und nach kaum 3 1/2 Jahren ist alles geregelt.
Hätte nicht gedacht, dass das Heizthema so umfassend diskutiert wird. Ich drösel meine Gedanken mal auf:
Absicherung gegen zu niedrigere Temperaturen: wenn ein Heizsystem ausgefallen ist und nicht mehr bei Untertemperatur anspringt, kann ein zweiter Regelheizer (Solltemperatur tiefer als die des Hauptregelsystems eingestellt) ein totales Auskühlen verhindern. Braucht man eigentlich nur, wenn die Raumtemperatur drastisch abfallen könnte - in isolierten Häusern eher unwahrscheinlich.
(Diese Sicherheitsmaßnahme haben wir in einem nicht isolierten Keller leider nicht gemacht und uns auf einen Industrieregler verlassen. Eines Morgens im Januar war der Inhalt von einem Dutzend Aquarien hinüber: 12°C. War nicht schön.)Absicherung gegen zu hohe Temperaturen: wenn ein Temperaturregler ausgefallen ist und zufällig im Zustand "heizen" stecken bleibt und die Heizung eine hohe Leistung hat, dann ist es sinnvoll an diesen Temperaturregeler anstatt einer Heizung einen Regelheizer zu installieren. Dessen Solltemperatur ist ein wenig höher einzustellen, als die Solltemperatur des Temperaturreglers. Wenn nun der Temperaturregler beim Heizen steckenbleibt, wird das Aquarium so weit aufgeheizt, bis die Solltemperatur des Regelheizer überschritten wird. Und dieser schaltet dann ab.
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Heizungen bitte nie ohne 2. Absicherung laufen lassen, d.h. Regelheizer plus ein elektronischer Heizer. Den Regelheizer ein bis zwei Grad höher einstellen, als den elektronischen Heizer. Wenn der elektronische Heizer, aus welchem Grund auch immer, während des Heizens stecken bleibt, schaltete die Reglung des Regelheizers doch noch ab.
(Wir heizen nur unter 22°C Wassertemperatur und das indirekt im Winter über einen Entfeuchter.) -
Hübsch anzusehen. Endlich mal wieder ein Aquarium, dass keine dunkelblaue SPS-Wüste ist.
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Geht es ohne Abschäumer: ja
Geht es ohne UV: ja
Geht es ohne Vliesfilter: ja
Jetzt müssen nur noch die Bedingungen festgelegt werden. Und da beginnen die Probleme. Die Vielzahl von physikalischen, chemischen, technischen und biologischen Parameter lassen nie eine eindeutige Antwort auf die oben gestellten Fragen für das eigene Aquarium zu.
Da hilft nur, sich über Vor- und Nachteile der jeweiligen Technik einzulesen: ich meine jetzt Bücher, nicht die windigsten Internetmarktschreier. Dann die Bedürfnisse der zu pflegenden Tiere erkennen und die jeweilige Technik wählen und anpassen. Nach kaum 30 Jahren weiß man bereits, welche Wege nicht die optimalen sind. -
Das ist vollkommen richtig. Die Leitfähigkeit ist nur ein Hilfsparameter, aber sehr schnell und einfach zu messen.
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Schon bei der Probennahme beginnen die ersten Lebewesen zu sterben - die einen früher, die anderen später. Für die einen kannst Du nichts tun, für die anderen wie bereits oben erwähnt: Probe kühl halten, Probe belüften und das verdunstete Wasser mit RO-Wasser oder destilliertem Wasser auffüllen, damit der Salzgehalt einigermaßen konstant bleibt.
Warum ich so pessimistisch bin? Warum kennen wir die meisten Organismen nicht? Weil wir sie in künstlichen Systemen nicht halten können.
Das was übrig bleibt ist allerdings interessant genug, um dieses Experiment weiter durchzuführen. -
zwei Titansonden, über die ein Stromkreis geschlossen wird.
Das ganze muss aber mit hochfrequentem Wechselstrom gemacht werden, sonst gibt's eine schöne Elektrolyse. Also wieder nichts für den Laien oder einem Billigbausatz aus dem Netz.
