Beiträge von Sandy Drobic

    Ein Becken ohne Strömungschatten ist praktisch nicht möglich. Spätestens, wenn Du einen Aufbau reinsetzt und Korallen dort wachsen wird es Hindernisse für die Strömung geben, das ist unvermeidlich. Deshalb ist es günstig, wenn die Strömungspumpen regelbar sind, so dass sie der sich ständig ändernden Situation angepasst werden können.

    Mit zwei Lampen kannst Du zumindest einfache Korallen halten, aber bei SPS ist deutlich mehr Licht gefragt. Die Geschichte mit der angegebenen Lebensdauer von 50000 Stunden darfst Du getrost in die Märchenecke schieben.

    Hallo Torben,

    Claude von Fauna Marin hat einige sehr gute Videos gemacht, wo nützliche Tipps und Informationen zum Start drin stehen.

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    Hallo Burkhart,

    das ist eine gute und einfache Idee! Vielen Dank für diesen Tipp! Ich werde mich auch auf die Suche nach passenden Teilen machen und baue diesen Abzweig auch bei mir ein. Mein Bubble King zieht ohnehin eine Menge Luft durch, da ist der Effekt ziemlich deutlich.

    Bei niedrigerem PH im Winter verwende ich Atemkalk im Bypass der Luftzufuhr zum Abschäumer wenn notwendig.

    Hallo Burkhart,

    ich verwende im Winter auch Atemkalk und habe das Problem, dass der pH dann schon ungewünscht hoch steigt. Was für einen Bypass verwendest Du oder wie regelst Du das Verhältnis Raumluft zu Luft durch den Atemkalkreaktor?

    Sieht gar nicht so schlecht aus, im Stil eines holländischen Gemischtbeckens. Du musst nur aufpassen, dass die Algen nicht die Korallen überwuchern. Das geht ganz schnell, wenn Du mal ein oder zwei Wochen nicht so viel Zeit hat und das Becken läuft ja ganz normal. Nach ein paar Wochen schaust Du genauer hin und fängst an zu grübeln "Waren da nicht noch ein paar Korallen, habe ich die versetzt?" Dann sind die ruckzuck überwuchert und Du kämpfst plötzlich, das ganze wieder hinzubiegen.

    Das geht, wenn das Becken richtig eingerichtet ist. Ich hatte auf 800l 3 Zwergkaiser (C. eibli und 2 C. bispinosa) und 2 Rauchkaiser (A. xanthurus). Sie haben nur viel gefressen und brauchen eine Opferkoralle, was bei mir das Keniabäumchen war. An denen hat jeder Kaiser und Zwergkaiser ab und zu genippt, aber nicht genug, um sie zu dezimieren.

    Hallo Diskus,

    Korallen lügen nicht. Wenn die Korallen sterben sind die Wasserwerte bewiesen nicht optimal. Dies kannst Du also bereits als Tatsache hinnehmen, da die Korallen eingehen, und das geschieht eben nicht bei optimalen Werten.

    Du hast geschrieben, dass die Korallen am Anfang etwas gewachsen sind. Damit können wir bereits Licht und Strömung ausschließen als ein Grundproblem, solange Du das Becken und die Strömung nicht umgebaut hast nach dem Anfang.

    Wäre gut zu wissen, ob das Becken abgedeckt ist, dann könnte neben einem Temperaturstau auch ein Problem mit dem Gasaustausch vorliegen. Bitte sorge für eine kontinuierliche Temperaturanzeige, da Korallen hier sehr empfindlich reagieren.
    Wenn das Becken abgedeckt ist (Du hattest etwas von Originalbeleuchtung geschrieben?), dann könnte das Becken auch an zu geringem Sauerstoffgehalt leiden. Du hast jedoch einen Abschäumer laufen, wo zieht dieser seine Luft her? Aus dem Raum oder unterhalb der Abdeckung?

    Die Algen sehen nach normalen Fadenalgen aus, die dann entstehen wenn die Bedingungen für Korallen schlecht, aber für Algen besser sind. Ich traue vor allem Deinem pH-Wert nicht so ganz. Ich hatte einmal auch Probleme mit Algen, als das Becken in einem Raum ohne großen Luftaustausch stand und konnte durch das Anheben des pH mit Atemkalk die Algen in wenigen Wochen wieder loswerden.

    Über die Nährstoffe wurde schon mehrfach besprochen: kaum nachweisbare Nährstoffe sind nicht optimal, sondern schlicht schlecht. Nährstoffe im richtigen Maße und konstant verfügbar sind optimal.

    Den wichtigsten Wasserwert hast Du noch nicht erwähnt: die Salzdichte

    Meine Checkliste für Dich ist:

    • Sauerstoff: prüfen, ob der Raum gut gelüftet ist und der Abschäumer richtig arbeitet und die Luft aus dem Raum zieht.
    • Temperatur: konstante Temperaturanzeige besorgen und diese überprüfen, dass sie richtige Werte anzeigt. Vermeide Temperaturen über 28°C
    • pH-Wert: prüfe den ermittelten pH-Wert indem Du eine Analyse machen lässt, dies geht z.B. bei Fauna Marin in der ICP Total, dort bekommst Du auch Nitrat, Phosphat und die ganzen Spurenelemente angezeigt zusätzlich zum pH-Wert. Bedenke bitte, dass der pH-Wert während der Beleuchtungsperiode ansteigt und während der Nacht wieder fällt. Ein pH-Wert von 8,3 ist gut, wirst Du aber ohne Atemkalk oder Kalkwasser kaum bekommen.
    • Salzdichte: äußerst wichtig und als erstes sauber einzustellen.Ich verwende inzwischen den Hanna Salinity Tester (HI98319) zum Einstellen und Kontrollieren der Salzdichte, er hat eine Temperaturkorrektur, was viele Fehler beseitigt gerade bei Wasserwechseln mit abweichenden Temperaturen.
    • Nährstoffe: Du musst in den deutlich nachweisbaren Bereich kommen, sowohl für Nitrat als auch Phosphat. Nährstoffe sind nicht böse, sondern notwendig im richtigen Maß.

    Es kann sein, dass das Futter z.B. mit Vibrionen verseucht ist, das ist bei z.B. bei Artemia ab und zu der Fall. In dem Fall sind die inneren Organe beschädigt und sie sterben an Organversagen. Wechsel mal die Charge des Frostfutters und spüle das Frostfutter gut ab um die Keimbelastung zu minimieren.

    Alle Achtung, dass Du so einen alten Thread noch mal aufnimmst und ergänzt. Zusätzlich zum Futterproblem gibt es noch die weitere Hürde, dass es viele nicht "kompatible" Beckenbewohner gibt.

    Als ich früher die grabenden Seesterne angeschafft hatte, konnten sie sich einige Monate im Becken halten dank reichlicher Fütterung der Fische. Leider stellte sich heraus, dass der Rauchkaiser die grabenden Seeigel auch als Bestandteil seiner Speisekarte ansieht, obwohl er wirklich viel zu fressen bekam. Der größte Übeltäter war aber mit Sicherheit der rote Diademseeigel, den ich bei frischer Tat ertappt hatte. Der grabende Seestern hat diesen Überfall nicht überlebt. Danach hatte ich keine weiteren Seesterne mehr eingesetzt.

    Ich habe zumindest einige interessante Angebote gefunden, meist steht aber nicht dabei, wie gut oder schlecht sie mit Meerwasser zurechtkommt. Diese hier sollten dabei Meerwasserfähig sein:

    Das hier dürfte eher ein Verzweiflungsfall sein, wenn nichts anderes vorhanden ist:
    https://www.amazon.de/Bohrmaschinen-…91610774&sr=8-5

    Diese Pumpe ist eher für Frischwasser ausgeschrieben, sieht aber aus, als könnte sie meerwassertauglich sein:
    https://www.amazon.de/BACOENG-AC220V…1610774&sr=8-23

    Für Wasserwechsel würde ich aber eher nach Möglichkeiten suchen, die Pumpe unterzutauchen durch die Wahl von passenden Weithalskanistern.

    Ich muss Chris hier auch etwas Recht geben, denn Fische sind oft sehr langlebige Gefährten, was durchaus zu Konflikten führen kann. Waminoa etwa habe ich mit den Regenbogenlippfischen tatsächlich gut unterdrücken können, aber... das galt nur für relativ kurze Zeit, wo sie jung waren. Danach haben sie sich nicht mehr dafür interessiert, eventuell auch durch die gute Fütterung. Nach etwa zwei Jahren kamen die Waminoa langsam wieder häufiger zum Vorschein, die Fische interessierten sich nicht mehr dafür, waren aber noch immer im Becken.

    Ein ähnliches Problem habe ich jetzt mit meinem Pfaffenhut. Vor ein paar Monaten hatte er noch reichlich Beläge zu fressen, jetzt sind diese praktisch verschwunden, obwohl Nährstoffe genügend vorhanden sind und ich muss ihm täglich Algen reinhängen, damit er was zu futtern hat. Den Rest holen die Schnecken.

    Feuerwehr hilft zuerst mal bei der Sicherung der Lage, so dass keine Gefahr von Stromschlag herrscht und man bedenkenlos anfangen kann aufzuräumen. Wenn sie helfen kann, weitere Schäden abzuwenden tut sie das auch, aber sie hilft nicht beim eigentlichen Aufräumen. Bei stehendem Salzwasser wird sie auch helfen, das aufzusaugen, da dies nicht bei abgeschalteten Sicherungen selbst gemacht werden kann.
    Je nach Wohnsubstanz kann sie auch eine erste Begutachtung vornehmen, ob Statikschäden drohen und das Haus nicht betreten werden darf. Bei einem Aquarium unter 1000l sehe ich da aber keine Gefahr.

    Normalerweise ist das Wasser aber bereits zum allergrößten Teil abgelaufen, egal ob in den Treppenflur oder in eine Etage drunter.

    Zuerst würde ich mir Gedanken machen, wie Du erkennen kannst, dass ein Problem mit Undichtigkeit des Beckens akut ist, bevor das Becken krepiert, z.B. durch Wassersensoren im Bereich des Beckens und regelmäßige Kontrollen, ob irgendwo Salzausblühungen sichtbar sind, die auf Undichtigkeiten hindeuten. Ein ordentlich geputztes Becken hilft da enorm.

    Ein Aktionsplan, der bereit ist, wenn eine Undichtigkeit eintritt ist sehr hilfreich, weil im akuten Fall erst mal nur Panik ist. Wenn nur geringe Mengen Wasser austreten ist das wichtigste erst mal Druck vom Aquarium zu nehmen, also Wasser abpumpen bis auf ein Drittel oder Viertel des Beckeninhalts, eine Strömungspumpe laufen lassen und schauen, ob dies reicht, dass das Wasser erst mal im Becken bleibt. Lange Spanngurte, welche von außen das Becken unter Druck zusammenhalten können auch etwas helfen.
    Wenn Du einen Aquarienhändler kennst, der einen Notfallservice anbietet, solltest Du die Nummer gespeichert haben, um in anrufen zu können und um Hilfe zu bitten.

    Ist bereits eine größere Menge ausgetreten und alles klatschnnass mit Salzwasser erst mal alle Sicherungen abschalten wenn möglich. Bitte nicht in Sandalen durch knöcheltiefes Salzwasser waten, wenn Strom noch vorhanden ist. In dem Fall lieber Feuerwehr anrufen und notfalls die Haussicherung abschalten.

    Was Du da siehst ist die maximal verfügbare Leistung. Das bedeutet aber nicht, dass die Pumpe diese Leistung zu 100% benötigt. Wichtig ist, dass die angebotene Spannung korrekt ist und ob es Gleich- oder Wechselstrom ist. Oft werden die gleichen Netzteile für Modelle mit unterschiedlicher Leistung verwendet anstatt für jedes einzelne Modell ein Netzteil zu bevorraten.

    Am Montag hatte ich das noch im Alte-Hasen-Thread geschrieben:

    "Eine gute und sehr hilfreiche Methode ist, die angegebenen Lösungsstrategien zu hinterfragen und nachzuhaken, bis man selber
    versteht, warum dies eine gängige Lösung ist. Teilweise sind die Lösungvorschläge nicht auf den ersten Blick sinnig, können aber durchaus
    richtig sein, wenn die Voraussetzungen passend sind und der Zusammenhang erklärt wird. Auch wenn man selbst gestresst ist, man hat
    ja schließlich ein Problem, sollte man schon darauf achten, seine Frage so zu formulieren, dass dieses Hinterfragen nicht als Zurückweisung des
    Vorschlags aufgefasst wird, sondern als Versuch, sein eigenes Wissen und Verständnis zu erweitern.

    Erst dann, wenn Du selbst verstehst, warum etwas so oder doch anders gemacht wird und was die Rahmenbedingungen für eine Lösung sind bekommst
    Du selbst Vertrauen in die Strategie und ziehst es dann mit Verständnis durch."

    Aber wie man sieht ist es gar nicht so einfach, das in der Realität umzusetzen. Und so sind ganz schnell zwei beleidigt. Eine Prise Gelassenheit macht die Sache deutlich entspannter.

    Hallo Peter,

    wenn Du ganz scharf hinsiehst auf dem Foto mit dem Technikbecken, dann... kannst Du einen Hinweis erhalten, dass der Abschäumer als Hang-On-Modell außerhalb des Technikbeckens angehängt ist, etwas versteckt hinter den Dosierkanistern. Er dürfte deutlich zu klein sein und teilweise erklären, warum sich die Nährstoffe so hochgeschaukelt haben.

    Die Technik ist etwas prekär aufgestellt, die Kabel hängen wild herum, die Lüfterreihe lädt zum reinfallen ins Technikbecken ein, der Abschäumer ist ganz hinten und schlecht erreichbar. Da gibt es viel Verbesserungspotential, was die Freude am Becken deutlich steigern dürfte und vor allem die Wartung viel sicherer machen würde.

    Wegen vielfältiger Anfrage poste ich hier mal die Auflösung: Es gibt bereits einige Fotos vom Threadersteller, nur sind diese nicht hier, sondern in der allgemeinen Gallerie eingestellt,Und natürlich nicht verlinkt. :face_with_tongue:

    Hier mal die Direktverlinkung für Suchfaule.

    Die Bilder hatte ich auch eher zufällig entdeckt. :grinning_squinting_face:

    Grundsätzlich kannst Du damit machen, was Du möchtest, die Frage ist nicht, wofür sie gedacht waren sondern ob Du sie Deinen Wünschen entsprechend einrichten kannst. Anstelle von Watte würde ich aber eher Filtersocken verwenden, die sind dann besser handhabbar. Es muss nur sicher gestellt werden, dass diese Filterung nicht überlaufen kann, wenn die Socke/Filterwatte verstopft ist.

    Ich muss meinen pH-Monitor ebenfalls noch einmal kalibrieren, das muss wohl regelmäßig geschehen. Grundsätzlich dürfte die Ursache des Problems der Kohlendioxidgehalt der Luft im Zimmer sein, denn damit ist das Aquarium im Gasaustausch. Der Skimbreeze dürfte bereits erschöpft sein, sonst kann das nicht passieren, dass der pH so niedrig wird. Je nach Größe des Atemkalkreaktors und dem Luftdurchsatz des Abschäumers geht das sehr schnell. Teiweise verfärbt sich das Granulat auch nicht richtig je nach Luftfeuchtigkeit im Raum.

    Wenn der Abschäumer normal arbeitet kann der Schlauch des Abschäumers eigentlich nicht abgeknickt sein, denn die Luft wird ja vom Abschäumer komplett durch den Atemkalk gezogen. Oder Du hast ein Problem mit dem Anschluß des Atemkalkreaktors.

    Was Du parallel oder anstelle von Atemkalk einsetzen kannst ist Kalkwasser als Nachfüllwasser, dies erhöht ebenfalls den pH-Wert.

    Ergänzend kann ich Dir empfehlen, den Kohlendioxidgehalt der Luft im Raum zu messen, die Teile sind nicht teuer und könnten für so manche Überraschung gut sein, gerade im Winter, wenn wenig gelüftet wird.

    Hallo,

    ich denke, da läuft etwas grundlegend schief und die wichtigste Sache ist erst mal, jemanden zu finden, der Euch etwas bei der Gesamtberatung helfen kann und was die Prioritäten sind bei der Beckenwartung. Wie Paul schon gesagt hatte war der Hau-drauf-und-runter-mit-Phosphat-Plan etwas heftig, die Korallen werden wohl schon protestiert haben, eventuell auch mit dem Ausstoß von Zooxanthellen, was eben teilweise auch die Dinos sind.
    Die ICP-Analyse ist ein guter Ansatzpunkt, denn die Priorität der genannten Punkte geht von oben nach unten in der Reihenfolge höchte zu niedrigste Priorität. Wenn oben etwas schwer gestört ist brauchst Du weiter unten genannte Werte nicht großartig beachten und solltest zuerst die oberen Punkte einigermaßen korrigieren. 270l ist noch kein sehr großes Becken, da kann man mit Wasserwechseln vieles auf gute Art zurechtrücken.

    Ganz wichtig ist vor allem, sich erst mal ruhig hinzusetzen und zu überlegen, warum eigentlich das Becken so in Schräglage geraten ist und wie Du die Probleme in Zukunft vermeiden kannst. Wie könnt Ihr die Messungen zuverlässiger gestalten (nicht nur Phosphat sondern auch andere Werte) und was könnt Ihr tun, damit das Becken demnächst stabiler läuft. Wenn Ihr Euren Wohnort in das Profil schreibt bietet sich vielleicht ein in der nähe wohnender Aquarianer an, Euch etwas zu helfen.

    Was Ihr klären müsst ist

    • ob einfach zu viel gefüttert wurde (meistens der Fall)
    • ob vielleicht das falsche Futter genommen wurde
    • ob der Besatz vielleicht zu hoch ist für die Beckengröße und im Vergleich den Korallenbestand (sehr häufig)
    • ob vielleicht sich Nährstoff-Depots über Detritus in Sand und Dekoration gebildet haben
    • ob die Technik richtig abgestimmt ist (hier habe ich schlechte Erfahrung gemacht bei der Beratung durch Geschäfte)
    • ob das Wartungskonzept (Wasserwechsel, Putzen und Bodenpflege im Aquarium, Dosierung) richtig läuft

    Beisst Euch nicht in Details fest, verschafft Euch erst mal einen Überblick, was die wichtigsten Probleme sind und überlegt dann ein Konzept, wie Ihr das zurecktrückt, und das ohne Hauruck-Verfahren und Schritt für Schritt. Erst dann werdet Ihr dauerhaft Freude am Becken haben.

    Ob es an der Zahl der Schlafplätze liegt sehe ich nicht so wahrscheinlich, es sei denn alle wollen den gleichen einen Platz haben. Bei mir sind nur drei Fahnenbarsche und zwei Chromis und deutlich mehr Schlafmöglichkeiten. Mit der Zeit wird sich das wahrscheinlich von selbst erledigen, wenn die Korallen größer geworden sind. Die Burschen sitzen schon immer wieder mal Probe in den Korallen und warten darauf, dass sie groß und verzweigt genug sind.

    Ich kann aber mal versuchen, noch ein paar Wohnröhren anzubieten und zu schauen, ob sich das Verhalten dann plötzlich nicht mehr einstellt.

    Ich denke schon, habe extra einige PVC-Röhren als Unterschlupf noch in verschiedenen Größen eingesetzt, um Möglichkeiten zu bieten, bis die Korallen groß genug sind. Ist aber wirklich erst vor der Schlafenszeit, dass sie dieses Verhalten zeigen, und auch nur abends VOR dem Schlafen bei Blaulicht. Nachts sind sie dann normal im Riff am Schlafen, nicht in der Ecke. Denke auch, dass es nichts mit Futter zu tun hat, da ich eher sehr viel füttere.

    Im Augenblick habe ich noch ein Ablegerdeck auf einer Seite untergebracht, deshalb haben beide Damen sich gemeinsam in eine Ecke gestellt, aber mit etwas Abstand zueinander. Hoffentlich ist das nicht das tierische Äquivalent zur käuflichen Liebe, wo die menschlichen Damen an der Straßenseite stehen. :grinning_squinting_face:

    Hallo Fabian,

    das passt nicht ganz auf meine Beobachtung, da diese Ecke ganz frei oben im Aquarium und nicht der Schlafplatz ist. Dabei schwimmen sie auch nicht durch das Becken, sondern bleiben ganz ruhig und stationär in dieser Ecke und warten auf...?

    Immer mit dem Kopf in das Becken gewendet, häufig auch Kopf nach unten, Schwanz in die Höhe und Verbleiben dann so, aber nur in der Blauphase abends.

    Hallo Leute,

    Fahnenbarsche habe ich erst seit anderthalb Jahren und länger beobachten kann ich sie erst, seit sie Ende Mai in das große Wohnzimmerbecken übergesiedelt sind. Ein Verhalten gibt mir jedoch etwas Rätsel auf, vielleich kann jemand dies erleuchten. Tagsüber schwimmen die Pseudanthias squamipinni normal im ganzen Becken herum, aber nach Einbruch der Blauphase abends beobachte ich, dass zwei der vier Fahnenbarsche sich in entgegengesetzte Ecken im Freiwasser des Beckens aufhalten, bis das Licht ausgeht. Beides scheinen Weibchen zu sein, es gibt keine Anfeindungen, auch nicht unter den Fahnenbarschen selbst, ich sehe auch nicht irgendwelche Balzversuche, deshalb kann ich mir das Verhalten nicht so richtig erklären.

    Von den vier Fahnenbarschen hat nur einer sich umgefärbt vor einem Jahr (der größte), die anderen drei haben ihre Färbung beibehalten. Der umgefärbte sieht ähnlich aus wie das Foto im Meerwasserlexikon, ich nehme an, dass es sich um ein Männchen handelt. Dieser ist nie bei der Eckensteherei dabei. Die beiden Eckensteher scheinen die größeren Weibchen zu sein.

    Das hatte ich auch nicht anders erwartet. Es wäre ein unglaublicher Zufall, wenn der Stein genügend Tiere enthalten hätte, um dort eine Population von Algenfressern und Restefressern aufzubauen. Davon abgesehen ist es halt auch die Folge des Unterschieds zwischen einem Aquarium und dem Meer, wo ein ständiger Austausch von Wasser und durchwandernden Tieren erfolgt. In der Natur würde immer wieder mal ein Seeigel oder eine dicke Schnecke durchziehen und eine kräftige Welle auch mal den Detritus wegschwemmen.

    Du wirst es nicht gerne hören, aber ich gehe davon aus, dass Du keine Hilfe bekommen wirst. Die Pumpe und auch die zugehörige Software ist bereits mehr als ein Dutzend Jahre alt und die Software ist schon lobenswert, dass sie überhaupt unter Windows 10 läuft. Ich glaube nicht, dass Du dafür noch ein Update bekommst, welches unter Windows 11 wieder normal läuft.

    Ein ähnliches Problem habe ich auch mit Vortech MP40: die Mobius-App von Android läuft auf meinem alten Android 8 Handy, welches keine Updates mehr bekommt, aber nicht unter meinem ganz neuen Google Pixel 7 mit Android 13. Ich habe die Pumpe erst Anfang dieses Jahres gekauft!

    Die pragmatische Lösung ist, eine VM mit dem alten Windows 10 zu verwenden, so wie bei mir das uralte Handy mit Android 8 jetzt noch bereit liegt, weil das schöne neue Handy mit aktuellem Android 13... nicht damit funktioniert.

    Hallo Chris,

    die Hitze kann ich wirklich als Argument akzeptieren, ich habe hier auch reichlich geschwitzt, und die Konzentration leided dann wirklich!

    Mit dem Alter bin ich vorsichtig, da schneide ich mir langsam ins eigene Fleisch, wenn ich da arglos zustimme. :grinning_squinting_face:

    Hallo Chris,

    jetzt bekommst Du auch einen Klaps auf den Hinterkopf zum Prüfen, was Du da von Dir gibst! "1ml auf 100ml Wasser"? Wirklich? Wenn das so ansteckend ist bitte die Größenangaben ausschreiben und LITER verwenden nicht MILLILITER! :wink

    Sei mir nicht böse, wenn ich so frage, aber in welcher Sprache kommunizieren wir eigentlich? Zumindest habe ich größere Probleme zu verstehen, was Du sagen möchtest und ich muss deshalb noch einmal nachhaken, ob meine Interpretation das ist, was Du sagen wolltest.

    Du hast mich beim ersten Satz bereits abgehängt, deshalb noch einmal gefragt: Du hast einen Vliesfilter, nicht einen Sockenfilter? Es ist jetzt egal, ob nur ein Teil des Kreislaufes durch den Vliesfilter geht, entscheidend ist, dass das Wasser, welches durch den Vliesfilter geht, nicht über eine Ausweichöffnung einfach ungefiltert abfliesst, wenn das Vlies verstopft ist. Wenn Du also einen Vliesfilter ohne Automatik hast, dann ist immer die Gefahr, dass Du zwar das verdünnte Elimi-Phos in den Vliesfilter eindosierst, aber das ausgeflockte Phosphat dann einfach überfliesst und in den normalen Kreislauf eingeht.

    Dann sollte die Zuführung auch nicht über den Ablauf gehen, sondern direkt in den Vliesfilter.

    Das ausgeflockte Phosphat wird mit der Strömung mitgenommen werden und deshalb muss alles Wasser, welches mit dem Lanthan dosiert wird, auch durch den Vliesfilter gehen. Sollte dies nicht der Fall sein wirst Du es merken an verklebten Pumpen oder im Extremfall an den Fischen, deren Kiemen verkleben können, woran sie dann sterben.

    Je nach der Dichte des Vlieses kann es sein, dass immer noch etwas durchkommt, aber zumindest sollte es dann so weit herausgefiltert sein, dass die Fische nicht betroffen sind.

    Bei Deiner Dosierungsangabe gehe ich mal davon aus, dass Du ein LITER Osmosewasser meintest und nicht ein MILLILITTER? Ein Milliliter Elimi-Phos auf ein LITER Osmosewasser und davon dann das dosieren, was an Verdunstungswasser gebraucht wird. Für ein 200l Becken dann maximal 2 Liter (mit 2ml Elimi-Phos zugefügt) pro Tag. Sinnvoller ist es aber, wenn Du niedrig dosierst anfängst und über Tage hinweig langsam das Phosphat reduzierst. Also ruhig weniger Dosieren und am besten verteilt über den Tag. Am einfachsten ist es, wenn das ganze über eine Dosierpumpe geschieht.

    Die Maximaldosierung ist das absolute Limit, was empfohlen ist. Besser ist es aber, sich vorscihtig heranzutasten und immer wieder zu messen, wie der Phsophatwert sich verhält. Zu wenig dosiert kannst Du mit mehr ausgleichen, Zu viel dosiert merkst Du an den Korallen, welche die Hauruck-Aktion des Phosphat-Absturzes mit Sterben quittieren.

    Lanthanchlorid ist keine Arznei, welche eine gewisse Dosis braucht. Es ist eine Chemikalie, die sofort reagiert und deshalb auch nur sehr stark verdünnt und langsam zugegeben werden soll. Wenn Du das nicht über die Dosierpumpe machen kannst, so dass es langsam und immer wieder etwas dosiert wird, würde ich Dir KEINEN Einsatz von Lanthan empfehlen.

    Der Claude von Fauna Marin hat dazu auch eine etwas vom normalen Verständnis abweichende Meinung. Seiner Aussage nach ist ein einmaliges Dippen vor dem Einsetzen durchaus okay, aber da jedes Dippen die Koralle mehr oder weniger stark stresst und somit anfälliger für Parasiten macht ist ein mehrmaliges Dippen eher eine Verschlimmbesserung als ein ratsames Vorgehen. Die beste Methode seien sehr gute Wasserwerte, um die natürlichen Widerstandskräfte der Koralle zu stärken. Wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist ist es dann natürlich viel zu spät dafür.

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    Das ist relativ einfach zu erklären:
    Du solltest das ElemiPhos Rapid sehr stark mit Osmosewasser verdünnen und am besten langsam mit Dosierpumpe zugeben. Das Phosphat flockt direkt aus und kann eine klebrig zusammenhaften, deshalb sollte die Zuführung am besten in einen Vliesfilter oder vor einer Wattefilterung geschehen, so dass diese Ausfällung direkt ausgefiltert wird.

    Zur Dosierung:
    https://www.tropic-marin-smartinfo.com/elimi-phos-rapid
    Maximal senken um 0,1 mg/l pro Tag, also höchstens 1ml Elimi-Phos pro 100l Beckenvolumen pro Tag. Am einfachsten eine kleine Kappe zum Osmosewasservorrat geben und dieses in den Vliesfilter geben.

    Normalerweise hast Du da auch einen Sprungschutz oder die Lampe davor, so dass Du da nicht viel drauf guckst. Bei der Planung des Aquariums solltest Du ohnehin darauf achten, aus welcher Position Du in das Aquarium schaust und die Höhe entsprechend beachten. In den seltensten Fällen wirst Du von oben auf das Aquarium schauen.

    Zustimm! 54W-Röhren sind definitiv die beste Länge, es bringt nichts, die Scheibe zu beleuchten. 6x54 für ein normales Gemischtbecken und 8x54 bzw. eine hybrid mit 6 x54W +LED für ein vorwiegendes SPS-Becken. Übergangsweise hatte ich eine 8x80W über einem 1,5m Becken und das war schon ein fetter Brocken, der kaum drüberpasste.

    Du musst Dich nur bei den T5-Lampen auf einen deutlich erhöhten Wärmeeintrag ins Becken einrichten. Ich empfehle hier eine automatisierbare Lösung mit einem Temperaturcontroller, wo Heizstab und Lüfter dranhängen und automatisch anspringen, wenn die eingestellte Temperatur unter/überschritten wird. Außerdem siehst Du jederzeit die Temperatur im Becken in großer Anzeige. Alles Sachen für die Bequemlichkeit, die nicht viel kosten.

    Bei einer T5-Lampe brauchst Du keinen PAR-Meter zum Messen der Lichtstärke ausleihen, im Prinzip kannst Du da kaum etwas falsch machen mit 6-8 Röhren. Nur solltest Du gerade am Anfang die Lampe deutlich höher stellen bzw. sie gut runterdimmen, sonst bekommen die noch lebenden Korallen einen Schock.

    Denke bitte auch daran, dass mit deutlich mehr Licht im Becken der Verbrauch deutlich anziehen wird und Du beim Übergang engmaschig den Verbrauch überwachen musst, beim Übergang kannst Du eine erneute Einfahrphase durchmachen mit Cyanos oder Algen. Lasse Dich nicht abschrecken und konzentriere Dich auf die richtige Einstellung der Wasserwerte, allen voran Dichte, Temperatur, kH, pH und Nährstoffe.