Sei mir nicht böse, wenn ich so frage, aber in welcher Sprache kommunizieren wir eigentlich? Zumindest habe ich größere Probleme zu verstehen, was Du sagen möchtest und ich muss deshalb noch einmal nachhaken, ob meine Interpretation das ist, was Du sagen wolltest.
Du hast mich beim ersten Satz bereits abgehängt, deshalb noch einmal gefragt: Du hast einen Vliesfilter, nicht einen Sockenfilter? Es ist jetzt egal, ob nur ein Teil des Kreislaufes durch den Vliesfilter geht, entscheidend ist, dass das Wasser, welches durch den Vliesfilter geht, nicht über eine Ausweichöffnung einfach ungefiltert abfliesst, wenn das Vlies verstopft ist. Wenn Du also einen Vliesfilter ohne Automatik hast, dann ist immer die Gefahr, dass Du zwar das verdünnte Elimi-Phos in den Vliesfilter eindosierst, aber das ausgeflockte Phosphat dann einfach überfliesst und in den normalen Kreislauf eingeht.
Dann sollte die Zuführung auch nicht über den Ablauf gehen, sondern direkt in den Vliesfilter.
Das ausgeflockte Phosphat wird mit der Strömung mitgenommen werden und deshalb muss alles Wasser, welches mit dem Lanthan dosiert wird, auch durch den Vliesfilter gehen. Sollte dies nicht der Fall sein wirst Du es merken an verklebten Pumpen oder im Extremfall an den Fischen, deren Kiemen verkleben können, woran sie dann sterben.
Je nach der Dichte des Vlieses kann es sein, dass immer noch etwas durchkommt, aber zumindest sollte es dann so weit herausgefiltert sein, dass die Fische nicht betroffen sind.
Bei Deiner Dosierungsangabe gehe ich mal davon aus, dass Du ein LITER Osmosewasser meintest und nicht ein MILLILITTER? Ein Milliliter Elimi-Phos auf ein LITER Osmosewasser und davon dann das dosieren, was an Verdunstungswasser gebraucht wird. Für ein 200l Becken dann maximal 2 Liter (mit 2ml Elimi-Phos zugefügt) pro Tag. Sinnvoller ist es aber, wenn Du niedrig dosierst anfängst und über Tage hinweig langsam das Phosphat reduzierst. Also ruhig weniger Dosieren und am besten verteilt über den Tag. Am einfachsten ist es, wenn das ganze über eine Dosierpumpe geschieht.
Die Maximaldosierung ist das absolute Limit, was empfohlen ist. Besser ist es aber, sich vorscihtig heranzutasten und immer wieder zu messen, wie der Phsophatwert sich verhält. Zu wenig dosiert kannst Du mit mehr ausgleichen, Zu viel dosiert merkst Du an den Korallen, welche die Hauruck-Aktion des Phosphat-Absturzes mit Sterben quittieren.
Lanthanchlorid ist keine Arznei, welche eine gewisse Dosis braucht. Es ist eine Chemikalie, die sofort reagiert und deshalb auch nur sehr stark verdünnt und langsam zugegeben werden soll. Wenn Du das nicht über die Dosierpumpe machen kannst, so dass es langsam und immer wieder etwas dosiert wird, würde ich Dir KEINEN Einsatz von Lanthan empfehlen.